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KI-Trends 2026

Mit dem Ende der Experimentierphase rücken Fragen in den Mittelpunkt, die über den Erfolg ganzer Strategien entscheiden: Wie lässt sich KI verlässlich betreiben, wie bleibt sie bezahlbar – und wie verhindern Unternehmen neue Abhängigkeiten?
Max Murakami
3. Februar 2026
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F ür Unternehmen geht es nach der Testphase nun darum, KI zu skalieren und verlässlich in den Betrieb zu überführen. Hier wird 2026 zum Wendepunkt: Der Übergang von Experimenten in produktive Umgebungen bringt neue Risiken mit sich, von steigenden Kosten über wachsende Abhängigkeiten bis hin zu einer Komplexität, die den wirtschaftlichen Nutzen untergräbt. Umso wichtiger ist der Blick auf genau die Trends, die jetzt die Richtung vorgeben. Vier Entwicklungen stechen dabei besonders hervor:

1. Agenten neuer Standard

KI-Agenten entwickeln sich 2026 von erweiterten Assistenten zu selbstständig handelnden digitalen Mitarbeitenden. Sie agieren zielorientiert, greifen autonom auf APIs, Datenquellen oder interne Systeme zu und koordinieren Aufgaben immer öfter auch in noch leistungsstärkeren Multi-­Agenten-Umgebungen. Damit werden auch robuste Standards für die Interoperabilität unverzichtbar, allen voran offene Kommunikationsprotokolle wie MCP.

Open Source spielt dabei eine Schlüsselrolle, um insbesondere im Kontext von Agentensystemen die notwendige Flexibilität und Unabhängigkeit von einzelnen Anbietern sicherzustellen. In der Praxis können Agenten modular und basierend auf offenen Standards effizient entwickelt und betrieben werden – etwa mit dem Llama Stack.

2. Operative Phase

Die operative Phase wird zum entscheidenden Faktor: Mit dem Übergang in die produktive Nutzung verlagert sich eine der zentralen Problemstellungen zur Wirtschaftlichkeit von KI-Lösungen. Die He­rausforderung dabei: Große Reasoning-Modelle liefern beeindruckende Ergebnisse, erzeugen jedoch massive Lastspitzen und treiben die Kosten in die Höhe. War der reine Betrieb kleinerer Experimente bei Cloud-Anbietern noch sinnvoll, suchen Unternehmen für den Produktionseinsatz ihrer Modelle oft neue Wege.

Als besonders vielversprechend gelten dabei Hybrid-Cloud-Ansätze, um Use Cases flexibel und effizient überall realisieren zu können. Gleichzeitig setzt sich eine Architektur aus spezialisierten Modellen durch – kleinere, komprimierte und domänenspezifische Modelle lösen konkrete Aufgaben schneller und deutlich günstiger. 2026 markiert damit auch einen Übergang zu Systemen, die aus mehreren Modellen bestehen, die sich je nach Anfrage dynamisch orchestrieren lassen und ein Höchstmaß an Effizienz bieten.

3. Echte Spezialisten

KI-Modelle werden zu echten Spezialisten: Für den Unternehmenseinsatz sind generische KI-Modelle meist zu groß oder zu ungenau. Das klassische Finetuning erweist sich allerdings ebenfalls zunehmend als zu teuer und ineffizient, weshalb sich die Anpassung der Modelle mehr auf die Daten verlagern wird. Synthetische Daten, also gezielt erzeugte Trainingsdaten für konkrete Fachdomänen und Use Cases, werden dabei zum zentralen Hebel. Neue Verfahren zur kontinuierlichen Wissens­einspeisung integrieren zusätzliches Know-how, ohne bestehende Fähigkeiten zu überschreiben.

So entstehen kleinere, passgenaue Modelle. Der Trend geht damit klar weg von einem aufwändigen
Modelltraining und hin zu kontrollierter, datengetriebener Spezialisierung sowie neuen Ansätzen wie Orthogonal Subspace Fine-Tuning (OSF). Indem diese Methode neues Wissen kontinuierlich in bestehende Modelle integriert, ohne dass dabei bereits vorhandenes Wissen verloren geht, adressiert sie ein großes Problem des standardmäßigen Finetunings.

4. Hardware vielfältiger

Die starke Abhängigkeit von wenigen GPU-Anbietern macht sich für viele Unternehmen zunehmend negativ bemerkbar – etwa durch hohe Kosten, lange Lieferzeiten oder Vendor-Lock-in. Neben klassischen GPUs werden daher verstärkt alternative Plattformen und Beschleuniger zum Einsatz kommen.

Möglich wird das vor allem durch eine Softwareebene, die diese Vielfalt vereinheitlicht. Abstraktionsschichten können dabei zukünftig sicherstellen, dass Unternehmen ihre Modelle auch hardwareunabhängig einsetzen können, ohne dass aufwändige Code-Anpassungen notwendig sind. Das Ergebnis sind flexiblere Infrastrukturen, die sich besser an Kosten, Verfügbarkeit und Energieverbrauch anpassen lassen – und Unternehmen mehr technologische Handlungsspielräume geben.

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Max Murakami

Max Murakami ist AI Platform Specialist Solution Architect bei Red Hat.


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Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
Vorträge, Abendveranstaltung und KI-Workshop am 23. April 2026
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende*
ermäßigt mit Promocode STStud26.
Studiennachweis bitte per mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.