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Was Finance- und Procurement-Teams erwartet

Nicht jedes Jahr ist SAP-technisch eines der ganz großen Umbrüche. Dazu dürfte – aus heutiger Perspektive – auch 2026 gehören. Eher wohl muss man sich auf Monate der pragmatischen Transformation einstellen.
Dina Ziems
2. Februar 2026
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Für Finance- und Procurement-Abteilungen heißt es nun: mit gezielten, praktikablen Schritten sich der neuen Technologien und Vorschriften annehmen.

KI wird alltägliches Werkzeug

Dass KI auch 2026 ein dominierendes Thema bleibt, erstaunt kaum. Überraschend ist vielmehr, wie rasant sich der Charakter von KI verändert hat. Noch vor zwei Jahren ein abstraktes Software-Thema, ist sie zu einem Alltagswerkzeug geworden, raus aus der privilegierten Sphäre der Data Scientists und Software Engineers, rein in die Allgemeinheit. Ein in 2025 bereits beobachtbares Muster wird damit fortgeschrieben. Viele Unternehmen starten nicht mit großen generischen KI-Projekten, sondern nutzen stattdessen zuerst KI-Funktionen, die in den ohnehin bereits verwendeten Lösungen schon enthalten sind.

Agentic AI dominierender Treiber

Am stärksten wird Agentic AI die Agenda dominieren. KI-Agenten also, die Prozesse nicht nur analysieren, sondern aktiv steuern und Arbeitsschritte eigenständig ausführen. Damit verbinden sich zwei bislang getrennte Stränge: KI für Entscheidung und Kontext sowie Automatisierung für die Ausführung. Die Vorstellung, dass KI als Wundermittel alles allein erledigt, rückt in den Hintergrund. Stattdessen setzt sich ein pragmatischer Ansatz durch: Kombination statt Dogma.

KI erkennt, priorisiert oder generiert – und programmierte Logik führt aus, was KI vorbereitet hat. Das Ergebnis sind Automatisierungsgrade, die deutlich über das hinausgehen, was bisher möglich war. Gerade im SAP-Umfeld profitieren Prozesse wie Beschaffung, Stammdatenpflege oder Rechnungsverarbeitung enorm von solchen hybriden KI-Ansätzen.

Omnipräsent bei deutschen SAP-Anwenderunternehmen wird 2026 die verpflichtende Einführung elektronischer Rechnungen. Noch im Oktober 2025 brachte eine xSuite-Umfrage Ernüchterndes zutage: Von 174 Antwortenden konnten lediglich 24 Prozent zu diesem Zeitpunkt bereits E-Rechnungen versenden. Das wird sich in den kommenden Monaten drastisch ändern müssen. Ab dem 1. Januar 2027 müssen Unternehmen in Deutschland im B2B E-Rechnungen versenden. Eine verlängerte Frist bis 1. Januar 2028 betrifft nur kleine Unternehmen mit maximal 800.000 Euro Jahresumsatz. Nicht den typischen SAP-Anwender also.

Neben der Ausgangsseite müssen Firmen auch die Eingangsseite genau betrachten. Das BMF verlangt von ihnen, ausschließlich EN-16931-konforme Rechnungen annehmen und verarbeiten zu können. Wer das nicht tut, riskiert den Verlust des Vorsteuerabzugs – ein Risiko, das sich kein Unternehmen leisten kann. Es gilt daher zu prüfen, ob der bestehende Prozess zur Annahme von E-Rechnungen wirklich funktioniert und vor allem, ob er skalierbar ist. Denn das Volumen eingehender E-Rechnungen wird 2026 deutlich steigen, so viel steht fest.

SAP Public Cloud wächst

    Weiter an Zuspruch gewinnen wird in ­diesem Jahr die Public-Cloud-Variante von S/4. Zwar verkaufen sich immer noch mehr Add-on-Lösungen (wie der Rechnungsworkflow von xSuite) für S/4 in der Private Cloud und on-premises. Aber das Public-Cloud-Pflänzchen wächst erkennbar. Die Migration von ECC auf S/4 bleibt, ungeachtet der Hosting-Frage, ein Dauerbrenner. Elf Jahre nach dem Launch der neuen Produktgeneration befindet sich SAP in einer kommunikativen Daueroptimismus-Phase. In Pressemitteilungen feiert der Hersteller Cloud-Backlogs und Neuabschlüsse. Selten aber wird konkretisiert, wie viele Bestandskunden wirklich bereits migriert haben – oder eben auch nicht.

    Migration bleibt ein Marathon

    Laut Analystenzahlen von Ende 2024 (aktuellere lagen nicht vor) waren gerade einmal knapp 40 Prozent der ECC-Kunden entweder schon auf S/4 migriert oder hatten eine Lizenzvereinbarung unterschrieben. Ihr Anteil dürfte mittlerweile gestiegen sein, jedoch sicher nicht exponentiell. Dass SAP selbst verlängerte ECC-Optionen anbietet, spricht für sich. So bleibt die Migration ein Marathon, kein Sprint.

    Dass sich dies 2026 ändert, dagegen spricht die unveränderte Knappheit an Ressourcen, mit anderen Worten: Es fehlen Consultants, die die weltweite Nachfrage nach Beratung in Migrationsprojekten hinreichend befriedigen könnten. Auch 2026 wird deshalb nicht das S/4-Hana-Jahr. Eher eines des stetigen, wenig spektakulären Fortschritts. Technologien werden greifbar, Automatisierung wird robuster, und KI wird endlich so eingesetzt, dass sie spürbare Wirkung entfaltet.n

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    Dina Ziems

    Dina Ziems ist Senior Lead Marketing bei XSuite Group.


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    Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

    Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

    Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

    Veranstaltungsort

    FourSide Hotel Salzburg,
    Trademark Collection by Wyndham
    Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
    +43-662-4355460

    Veranstaltungsdatum

    Mittwoch, 10. Juni, und
    Donnerstag, 11. Juni 2026

    Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
    Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

    Reguläres Ticket

    Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
    Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

    Abonnenten des E3-Magazins Ticket

    ermäßigt mit Promocode CCAbo26

    Studierende*

    ermäßigt mit Promocode CCStud26.
    Studiennachweis bitte per mail an office@b4bmedia.net senden.
    *Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
    EUR 305 exkl. USt.
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    EUR 290 exkl. USt.

    Veranstaltungsort

    Hotel Hilton Heidelberg
    Kurfürstenanlage 1
    D-69115 Heidelberg

    Veranstaltungsdatum

    Mittwoch, 22. April und
    Donnerstag, 23. April 2026

    Tickets

    Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
    Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
    Reguläres Ticket
    Vorträge, Abendveranstaltung und KI-Workshop am 23. April 2026
    EUR 305 exkl. USt
    EUR 590 exkl. USt
    Abonnenten des E3-Magazins
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    EUR 390 exkl. USt
    Studierende*
    ermäßigt mit Promocode STStud26.
    Studiennachweis bitte per mail an office@b4bmedia.net senden.
    EUR 290 exkl. USt
    *Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
    Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.