{"id":22673,"date":"2017-05-26T08:00:21","date_gmt":"2017-05-26T06:00:21","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=22673"},"modified":"2022-05-01T08:32:38","modified_gmt":"2022-05-01T06:32:38","slug":"le-defi-de-la-gestion-des-licences-sap","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/fr\/le-defi-de-la-gestion-des-licences-sap\/","title":{"rendered":"Le d\u00e9fi de la gestion des licences SAP"},"content":{"rendered":"<p>Die Diskussion rund um die indirekte Nutzung ist weder ein neues noch ein SAP-spezifisches Thema. Aus der Definition der Nutzung aus den AGB der SAP (siehe Kasten Seite 47) ist ersichtlich, dass nicht nur die Nutzer von Drittanwendungen zu lizenzieren sind, sondern gegebenenfalls weitere Nutzungsrechte f\u00fcr die mit SAP kommunizierende Anwendung erworben werden m\u00fcssen.<\/p>\n<h3>Indirekte Nutzung \u2013 kein SAP-Spezifikum<\/h3>\n<p>Geht man einen Schritt weiter, kann die Definition zur Nutzung darin interpretiert werden, dass zwischen direkter und indirekter Nutzung nicht grunds\u00e4tzlich unterschieden wird. Die Nachverfolgung von mittelbarer (indirekter) Nutzung ist wie bereits angedeutet nicht nur bei SAP detaillierter zu betrachten.<\/p>\n<p>Bereits vor \u00fcber zehn Jahren gab es dieses Thema: Microsoft, IBM, Oracle und andere Hersteller verfolgen dies seit geraumer Zeit. Unter Microsoft-Kunden ist die Sachlage beispielsweise als Multiplexing bekannt: ein Vorgang, bei dem Hardware und Software genutzt wird, Verbindungen zur Software zu poolen, Informationen umzuleiten oder die Anzahl der direkt zugreifenden Ger\u00e4te oder Nutzer zu reduzieren.<\/p>\n<p>Fragen diesbez\u00fcglich sind auch immer wieder Gegenstand von Software Audits. Um das Thema f\u00fcr SAP-Lizenzierung verl\u00e4sslich anzugehen, muss man auch zwischen einem reinen und einfachen Lizenzversto\u00df und einer erh\u00f6hten Lizenzierungsanforderung durch eine mittelbare Nutzung unterscheiden.<\/p>\n<p>Indizien wie z. B. Multiple Logons eines Users k\u00f6nnten gegebenenfalls auf eine indirekte Nutzung hinweisen, wenn der Account eines Nutzers eine extreme Vielzahl paralleler Zugriffe aufweist, da dann ein R\u00fcckschluss auf automatisierte Zugriffe m\u00f6glich w\u00e4re.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Herausforderung sap-lizenzmanagement\" class=\"aligncenter size-full wp-image-22675\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide1.jpg\" alt=\"Slide1\" width=\"800\" height=\"459\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide1.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide1-768x441.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide1-100x57.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide1-480x275.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide1-640x367.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide1-720x413.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Beispielsweise k\u00f6nnte der Account eines f\u00fcr das betroffene Unternehmen agierenden Softwareentwicklers nicht nur f\u00fcr diesen genutzt werden, sondern auch f\u00fcr alle Kunden des durch diesen programmierten Webshops, welcher auf SAP-Funktionalit\u00e4ten zugreift.<\/p>\n<p>Selbiges Beispiel k\u00f6nnte dadurch entstehen, dass dem Nutzer ein hoher Workload oder durchg\u00e4ngige Nutzung (24\/7) nachgewiesen werden kann. Oder aber die Vermessung gibt Hinweise \u00fcber die entsprechende komponenten\u00fcbergreifende Nutzung. Dies alles sind nicht unbedingt 100 Prozent stichhaltige, aber zumindest m\u00f6gliche Indizien, um Anlass zur tieferen Analyse der Verbindungen und Nutzung zu geben.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich k\u00f6nnte es sich bei Mul\u00adtiplen Logons, hohem Workload oder langer Arbeitszeit auch um einen \u201eeinfachen\u201c Lizenzversto\u00df handeln, das hei\u00dft Teilen des Accounts oder ein technischer User wurde irrt\u00fcmlicherweise als z. B. Dialog-User klassifiziert.<\/p>\n<p>Mittelbare\/Indirekte Nutzung kann beispielhaft wie folgt verursacht werden: Ein Nutzer (lizenziert oder nicht lizenziert) greift z. B. \u00fcber eine Non-SAP-Dritt\u00adapplikation auf SAP-Funktionalit\u00e4ten zu bzw. auf die in der SAP-Umgebung vorgehaltenen Informationen.<\/p>\n<p>Durch das vorgeschaltete Nicht-SAP-System erfolgt somit ein indirekter Zugriff auf Daten im SAP CRM, ERP oder auf andere Komponenten. Wichtig ist nicht nur der Zugriff \u00fcber eine Nicht-SAP-Applikation, sondern auch, wie der Zugriff erfolgt:<\/p>\n<p>Verf\u00fcgen die User der Drittapplikation \u00fcber die notwendigen SAP-Named-User-Lizenzen? Je nach f\u00fcr das Szenario g\u00fcltigen Lizenzbedingungen kann es auch eine Rolle spielen, ob Daten in Echtzeit \u00fcbertragen werden oder zeitversetzt, sowie einige andere Kriterien, je nachdem, ob SAP eine entsprechende L\u00f6sung bereitstellt, welche die externen Funktionalit\u00e4ten ersetzen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>In welche Richtung erfolgt der Datentransfer (uni-, bidirektional, Inbound, Outbound etc.)? Erfolgt ein Massenabzug von Daten (Bulk)? Eine Bewertung ist f\u00fcr jedes indirekte Nutzungsszenario in der Unternehmenslandschaft durchzuf\u00fchren und erscheint insbesondere dann sinnvoll, wenn man aus m\u00f6glichen Vertragskonditionen Interpretationsspielr\u00e4ume identifizieren kann, die unn\u00f6tige Mehrlizenzierung vermeiden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Indir-Nutz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Herausforderung sap-lizenzmanagement\" class=\" wp-image-22676 alignright\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Indir-Nutz.jpg\" alt=\"Indir Nutz\" width=\"232\" height=\"330\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Indir-Nutz.jpg 311w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Indir-Nutz-100x142.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 232px) 100vw, 232px\" \/><\/a>Beispielsweise findet man in \u00e4lteren Vertragskonstrukten (Zusammenspiel aus relevantem Vertrag, PKL, AGB und SUR) oftmals Informationen dar\u00fcber, dass die Nutzung von Informationen, sofern diese z. B. nicht in Echtzeit geschieht und einige andere Kriterien erf\u00fcllt sind, \u00fcber bestehende Nutzungsrechte abgebildet werden kann.<\/p>\n<p>Vertragsbedingungen in Altvertr\u00e4gen k\u00f6nnen somit L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten sein, die z. B. nur die Lizenzierung der Anwender von Drittapplikationen erfordern, aber nicht die Drittapplikation selbst.<\/p>\n<p>Dies ist jedoch in jedem Falle kritisch zu \u00fcberpr\u00fcfen und setzt in jedem Fall voraus, dass SAP keine entsprechenden Funktionalit\u00e4ten bereitstellt. So kann die Zwischenschaltung von Middleware eine akkurate L\u00f6sung sein, dies gilt jedoch nur f\u00fcr dedizierte F\u00e4lle und setzt die G\u00fcltigkeit entsprechender Lizenzbedingungen voraus.<\/p>\n<p>Auch hier ist also die Analyse der Vertr\u00e4ge unabdingbar, um die Einhaltung der Lizenzbedingungen und die notwendige Compliance zu gew\u00e4hrleisten. Wobei an dieser Stelle zu erw\u00e4hnen ist, dass Middleware insoweit eine technische L\u00f6sungsm\u00f6glichkeit sein kann, solange die Funktionalit\u00e4ten der vorgeschalteten Non-SAP-Software nicht bereits von SAP angeboten werden.<\/p>\n<p>Bspw. w\u00fcrde eine eigenentwickelte Zeit\u00aderfassungsl\u00f6sung, die \u00fcber eine Mes\u00adsage Queuing Middleware Daten nicht in Echtzeit sowie per Massenabzug an das entsprechende SAP-System reportet, keine geeignete L\u00f6sung darstellen, da SAP selbst entsprechende Funktionalit\u00e4ten anbietet. Anders k\u00f6nnte die Sachlage aber bei sehr industriespezifischen L\u00f6sungen sein, die aktuell nicht im Softwareprogramm von SAP enthalten sind.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Herausforderung sap-lizenzmanagement\" class=\"aligncenter size-full wp-image-22675\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide1.jpg\" alt=\"Slide1\" width=\"800\" height=\"459\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide1.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide1-768x441.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide1-100x57.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide1-480x275.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide1-640x367.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide1-720x413.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr die somit zumindest f\u00fcr die meisten Nutzungsf\u00e4lle notwendige korrekte Lizenzierung von Drittapplikationen hat SAP im Jahr 2010 die Lizenz \u201eSAP Net\u00adWeaver Foundation for Third-Party Applications\u201c mit ins Programm aufgenommen, die nach Named-User- oder Core-Metrik zu erwerben ist.<\/p>\n<p>Das Festlegen auf eine der Metriken ist nur einmalig, vor dem ersten Kauf, m\u00f6glich. Das hei\u00dft: Es ist ratsam, in die Rechte und Bedingungen der Altvertr\u00e4ge zu schauen und bestehende Interpretationsspielr\u00e4ume optimal zu nutzen.<\/p>\n<p>Es ist ebenfalls zu erkennen, dass sich ein Trend hin zu einer gr\u00f6\u00dferen Auswahl an Lizenzen abzeichnet, um den vielf\u00e4ltigen und komplexer werdenden Szenarien indirekter Nutzung gerecht zu werden. Das Schaubild veranschaulicht einige dieser Szenarien, mit alternativen Lizenzierungsm\u00f6glichkeiten, die aktuell von SAP weiterentwickelt werden.<\/p>\n<p>So hat sich SAP \u2013 wie auch im Rahmen der diesj\u00e4hrigen Sapphire in Orlando kommuniziert \u2013 der g\u00e4ngigsten Szenarien (Procure-to-Pay, Order-to-Cash und Static Read) angenommen und stellt Kunden Lizenzmetriken mit entsprechenden Nutzungsrechten, wie im obigen Beispiel, bereit, um eine korrekte Lizenzierung kosteneffizient abzubilden.<\/p>\n<p>Vorausgesetzt, dass Kunden anderweitig korrekt lizenziert sind, zeigt sich SAP auch durch die Kommunikation der Zugest\u00e4ndnisse im Rahmen notwendiger Upgrades verst\u00e4ndnisvoll gegen\u00fcber dem zeitgem\u00e4\u00dfen Bedarf der Kunden.<\/p>\n<p>Es empfiehlt sich grunds\u00e4tzlich, egal um welchen Hersteller es sich handelt, zu analysieren, ob indirekte Nutzungsszenarien im Unternehmen bestehen, und diese lizenzrechtlich zu bewerten. Nur so l\u00e4sst sich eine Lizenz-Compliance sicherstellen, welche im Verantwortungsbereich des Lizenznehmers liegt.<\/p>\n<h3>Begleiter des Fortschritts<\/h3>\n<p>Noch vor zwei Jahrzehnten waren SAP-Systeme, damals haupts\u00e4chlich in Form der ERP-Komponenten, mit ihrem allumfassenden Portfolio an Gesch\u00e4ftsm\u00f6glichkeiten das ideale Front-End f\u00fcr Kunden, um den Schritt in die Zukunft zu wagen.<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich bestand die M\u00f6glichkeit, Gesch\u00e4ftsprozesse effizienter zu gestalten und Durchlaufzeiten drastisch zu verk\u00fcrzen. Auch diverse Workflows konnten hiermit bereits teil- bzw. vollautomatisiert abgebildet werden.<\/p>\n<p>Somit war die Einf\u00fchrung einer ERP-Software der prestigetr\u00e4chtige und zugleich mutige Schritt in eine von Digitalisierung gepr\u00e4gte Welt der Gesch\u00e4ftsprozesse und Anwendungen, um mit den wachsenden internationalen Konkurrenzstrukturen Schritt halten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es war eine Zeit des Umbruchs und der technisch unendlich erscheinenden M\u00f6glichkeiten, nicht aber die Zeit der Antizipierung und Beachtung der einhergehenden Lizenz- und damit Compliance-Risiken.<\/p>\n<p>Im Laufe der Zeit und mit der Entwicklung der heutigen technischen M\u00f6glichkeiten wie Virtualisierung, Cloud-Applikationen, regulatorischen Anforderungen gen\u00fcgender Storage Appliances und hoch performanten Datenbankl\u00f6sungen stellte sich f\u00fcr alle Beteiligten, Lizenzgeber sowie Anwender, die erste gr\u00f6\u00dfere Herausforderung.<\/p>\n<p>Die Lizenzgeber mussten bei der Ausarbeitung ihrer Lizenzmodelle zuk\u00fcnftige technische M\u00f6glichkeiten antizipieren, die Lizenznehmer sahen sich der immer komplexer werdenden Vielfalt an Lizenzmodellen, Metriken und Lizenzbedingungen ausgesetzt.<\/p>\n<h3>SAP-\u00d6kosystem<\/h3>\n<p>Im Fall von SAP entwickelte sich die \u00fcber zwei bis drei Jahrzehnte gewachsene homogene Systemlandschaft weg von der einstigen Bedeutung als generelles Front-End hin zu einem ganzheitlichen \u00d6kosystem, an das eine Vielzahl an spezialisierten On-premise- und Cloud-Applikationen angebunden ist.<\/p>\n<p>Prominente Beispiele sind CRM-Funktionalit\u00e4ten von Salesforce.com und Human Capital Management von Workday. Beide Beispiele ersetzen oder erg\u00e4nzen i. d. R. SAP-eigene Funktionalit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Zur technisch korrekten Integration dieser und weiterer spezialisierter Anwendungen stellt SAP die entsprechende Technologie bereit. Dies erfolgte in der Vergangenheit beispielhaft in Form des Produktes Process Integration (PI).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Herausforderung sap-lizenzmanagement\" class=\"aligncenter size-full wp-image-22678\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide3.jpg\" alt=\"Slide3\" width=\"800\" height=\"459\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide3.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide3-768x441.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide3-100x57.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide3-480x275.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide3-640x367.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide3-720x413.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Neben der technischen Integration setzt die Nutzung des zugrunde liegenden SAP-\u00d6kosystems eventuell den Erwerb zus\u00e4tzlicher Nutzungsrechte voraus. Ein bekanntes Beispiel hierf\u00fcr ist die bereits erw\u00e4hnte Lizenz \u201eSAP NetWeaver Foundation for Third-Party Applications\u201c.<\/p>\n<p>Ein User, der beispielsweise den Zugriff auf SAP-Funktionalit\u00e4ten rein \u00fcber eine externe Plattform nutzt, kann hier durch eine entsprechende Plattform-Lizenz lizenzkonform mit Nutzungsrechten ausgestattet werden.<\/p>\n<p>Dies gilt jedoch, irrt\u00fcmlicherweise von vielen Kunden unbeachtet, nicht als ausreichende Lizenzierung, sondern kann ggf. auch den zus\u00e4tzlichen Erwerb der \u201eNetWeaver Foundation for Third-Party Applications\u201c-Lizenz erfordern, sofern das Ziel der Applikation auf der NetWeaver Platform basiert. Auch ein zwischengeschaltetes PI-System \u00e4ndert hieran in aller Regel nichts.<\/p>\n<p>Oftmals wird hier SAP mangelnde Innovationskraft vorgeworfen und man degradiert deren origin\u00e4re Front-End-Systeme zu einem Back-End-System f\u00fcr junge, innovative L\u00f6sungsanbieter. Bei n\u00e4herer Betrachtung ergibt sich jedoch ein klares Bild auf diesen Wandel und das erm\u00f6glicht, diesen als die logische Weiterentwicklung der SAP-Systemlandschaft zu sehen. Unternehmensanforderungen haben sich ver\u00e4ndert, und Flexibilit\u00e4t hat in globalen IT-Strukturen an Bedeutung gewonnen.<\/p>\n<h3>Ganzheitliche Transparenz<\/h3>\n<p>Mit zunehmender Heterogenit\u00e4t der durch Kunden genutzten SAP-\u00d6kosysteme und der oft kundenspezifischen Nutzung der integrierten und miteinander vernetzten Produkte und Schnittstellen gewinnt die Schaffung ganzheitlicher Transparenz seit geraumer Zeit zunehmend an Bedeutung.<\/p>\n<p>Die Frage nach der Ursache der oft mangelhaften Transparenz l\u00e4sst sich oft in simpler Art und Weise erkl\u00e4ren. Ist ein Lizenzmanager heute generell \u00fcbergreifend f\u00fcr jegliche Softwarelizenzen und die Vermessung der entsprechenden Nutzung verantwortlich, so ist er dies im Falle von SAP-Lizenzen oftmals nicht oder aber erst seit k\u00fcrzerer Zeit.<\/p>\n<p>Der Grund hierf\u00fcr findet sich in der h\u00e4ufig anzutreffenden Trennung zwischen Nicht-SAP- und SAP-IT-Organisationseinheiten. Aus Sicht des Kunden, f\u00fcr den das SAP-System eine Business-kritische Applikation bereitstellt, ist dies gut nachvollziehbar, aber aus Lizenzmanagement-Sicht ein grauer Fleck auf der Landkarte der zu betreuenden Applikationen.<\/p>\n<p>So wurden Lizenzvermessung und Lizenzk\u00e4ufe in der Vergangenheit verst\u00e4ndlicherweise auch durch diese SAP-Organisationseinheiten veranlasst. Doch ohne die Etablierung entsprechender Rollenkonzepte und Prozesse, die beispielsweise im Falle von Unternehmensein- oder -austritten von Mitarbeitern eine Aktion ansto\u00dfen, ist es beinahe unm\u00f6glich, kosteneffizient aufgestellt zu sein.<\/p>\n<p>Auch ist es schwierig f\u00fcr diese Organisationseinheiten, in ihrem zweifellos vorhandenen Wissen \u00fcber SAP-Lizenzen mit der heutigen Entwicklung der technischen M\u00f6glichkeiten Schritt zu halten.<\/p>\n<p>Konvergente und hyper-konvergente IT-Infrastrukturen sind notwendige \u00dcbel zur Gew\u00e4hrleistung der Ausfallsicherheit durch die Verwendung von heutigen Wide-Area-Network-Netzwerken (WAN) und erg\u00e4nzen den zunehmenden Grad der Virtualisierung.<\/p>\n<p>Die Auswirkung der Nutzung dieser Strukturen aus Lizenzmanagement-Sicht zu erfassen liegt jedoch oft au\u00dferhalb des entsprechenden Verantwortungsbereichs. Unterlizenzierung ist bei dem Einsatz von der Struktur abh\u00e4ngiger Produkte vorprogrammiert.<\/p>\n<p>Alte Software-Lizenzvertr\u00e4ge, die auf CPU oder Core-Lizenzmodellen basieren, sind beispielsweise h\u00e4ufig nicht auf den Einsatz in virtuellen Netzwerken ausgelegt.<\/p>\n<p>Bei der \u00dcberpr\u00fcfung alter Business-Objects-Vertr\u00e4ge l\u00e4sst sich dies sehr leicht feststellen und anstatt eines physischen Servers, auf dem die Software in der Vergangenheit genutzt wurde, muss nun der physische Server der virtuellen Umgebung lizenziert werden, der in aller Regel deutlich gr\u00f6\u00dfer konfiguriert wurde, was Prozessorkerne, CPUs und Rechenleistung angeht.<\/p>\n<p>Doch das w\u00e4re noch der leichter zu verschmerzende Fall. Heutige virtuelle Umgebungen umspannen jedoch zumindest mehrere physische Server, auf denen in Form eines Clusters die Arbeitslast verteilt wird. So ist man, was die Notwendigkeit von Lizenzen betrifft, von einem physischen Server schon bei mehreren angelangt. Doch auch dies ist nicht der Worst Case.<\/p>\n<h3>Worst Case?<\/h3>\n<p>Hat man aktuelle VMware-Virtualisierungstechnologie im Einsatz, so ist man \u00fcber bestimmte Funktionalit\u00e4ten (vMotion) in der Lage, auch Cluster-\u00fcbergreifend die Arbeitslast zu verteilen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Herausforderung sap-lizenzmanagement\" class=\"aligncenter size-full wp-image-22679\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide4.jpg\" alt=\"Slide4\" width=\"800\" height=\"497\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide4.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide4-768x477.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide4-100x62.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide4-480x298.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide4-640x398.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide4-720x447.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u00dcber den Einsatz von NSX-Technologie, durch konvergente und hyper-konvergente Infrastrukturen, ist es sogar m\u00f6glich, ganze Datacenter mit einer Virtualisierungsebene zu \u00fcberziehen.<\/p>\n<p>Die aus Lizenzierungspflicht resultierende Notwendigkeit zum Erwerb der entsprechenden Nutzungsrechte ist hierbei kaum beherrschbar, da diese h\u00e4ufig nicht in die Business-Case-Betrachtung der strategischen Entscheidung zur Einf\u00fchrung derartiger Strukturen einbezogen wurde.<\/p>\n<p>Doch die Notwendigkeit dieser Situation l\u00e4sst sich anzweifeln, wird die IT-Asset-Management\/Lizenzmanagement-Organisation doch genau f\u00fcr die Bewertung dieser Szenarien mit Ressourcen, Know-how und Kompetenzen ausgestattet, um als Trusted Advisor mit Rat und Tat zur Verf\u00fcgung zu stehen.<\/p>\n<p>Die Vermeidung solcher F\u00e4lle ist einer der Gr\u00fcnde f\u00fcr die Notwendigkeit einer etablierten Governance-Struktur f\u00fcr IT-Asset-Management.<\/p>\n<h3>Lizenzmodelle werden immer komplexer<\/h3>\n<p>Dieser zunehmende Grad an Komplexit\u00e4t, im Zusammenspiel mit immer komplexer strukturierten Lizenzmodellen und Lizenzbedingungen, betrifft jedoch nicht nur herstellereigene Produkte wie im Fall von SAP.<\/p>\n<p>Aufgrund der beschriebenen Evolution des SAP-\u00d6kosystems durch die Integration und Nutzung von Nicht-SAP-Produkten wirkt sich dies auf weitere Bereiche des Lizenzmanagements aus.<\/p>\n<p>Dies stellt Organisationen mit einem niedrigen Reifegrad oder fehlender Governance im Lizenzmanagement vor weitreichende Herausforderungen. So ist es zur Schaffung gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Transparenz wichtig, die eigene komponenten\u00fcbergreifende Nutzung zu erkennen bzw. zu wissen, auf welchen Wegen Nutzer, Systeme, Bots und weitere Aktoren miteinander kommunizieren.<\/p>\n<p>So werden heutzutage beispielsweise in der Automotive- und Maschinenbauindustrie im Rahmen der Einf\u00fchrung von Industrie-4.0- und IoT-Strukturen zunehmend Telemetrie-Module verbaut, die sich beispielsweise mit Meldungen zur anstehenden Wartung oder der fr\u00fchzeitigen Warnung vor einer voraussehbaren Ausfallwahrscheinlichkeit beim Hersteller melden.<\/p>\n<p>Hierbei geht die Integration bisweilen so weit, dass in SAP der entsprechende Support-Auftrag erstellt und ein Techniker auf den Weg geschickt wird, ohne dass es einer weiteren Interaktion bedarf. Doch das Ausbleiben einer humanen Interaktion bedeutet nicht, dass diese Szenarien nicht lizenzpflichtig w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Hier gilt es also mit Vertrags-, Lizenz- und technischem Wissen zu analysieren, wie ein Business Case m\u00f6glichst kosteneffizient gestaltet und die Umsetzung lizenzkonform abgebildet werden kann. Eine korrekte Lizenzierung obliegt in jedem Fall dem Kunden.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens bei dem Einsatz entsprechender Produkte, die au\u00dferhalb von SAP installiert sind, jedoch auf SAP-Funktionalit\u00e4ten zugreifen, ist dann der letzte Grund erkennbar, der daf\u00fcr spricht, dass die f\u00fcr Lizenzmanagement verantwortliche Organisation unbedingt von Beginn einer Planung einzubeziehen ist.<\/p>\n<p>Es ist notwendig und wichtig, in die Management-Konsolen der externen Applikationen einzutauchen oder aber bis hinab auf Ordnerlevel entsprechende Nutzergruppen zu identifizieren und deren Zugriffsrechte und Berechtigungen zu analysieren.<\/p>\n<p>Die Einf\u00fchrung einer Governance-Struktur, die kontinuierliche Einbeziehung der Lizenzmanagement-Organisation und die stetige Kommunikation der relevanten Stakeholder sind durch diese Entwicklungen ein unabdingbarer Schritt in eine Zukunft geworden, in der die Sicherstellung der Lizenz-Compliance herausfordernder ist als je zuvor.<\/p>\n<p>Neben der Nachverfolgung jedweder auf RFC-Technologie basierender Kommunikationskan\u00e4le zwischen SAP- und Drittsystemen gilt es s\u00e4mtliche Non-RFC-Verbindungen (z. B. HTTP, IDoc, IPSec \u2026) durch qualitative und quantitative Erhebungsmethoden (z. B. Dokumentationen, Systemchecks etc.) zu erfassen und auszuwerten.<\/p>\n<h3>Empfehlungen zum funktionalen Lizenzmanagement<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/TextIntern.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Herausforderung sap-lizenzmanagement\" class=\"wp-image-22682 alignright\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/TextIntern.jpg\" alt=\"TextIntern\" width=\"331\" height=\"286\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/TextIntern.jpg 600w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/TextIntern-100x87.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/TextIntern-480x415.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 331px) 100vw, 331px\" \/><\/a>Die Empfehlungen f\u00fcr eine funktionale Lizenzmanagement-Organisation sind f\u00fcr SAP, mit wenigen Ausnahmen, dieselben wie f\u00fcr jegliche andere Hersteller.<br \/>\nGrundsatz f\u00fcr jeden guten Lizenzmanager ist es, kommerzielle Nutzungsrechte zu kennen, Informationen \u00fcber die technische Nutzungsart und das Nutzungsvolumen zu identifizieren und diese am Ende gegeneinander abzugleichen. Dar\u00fcber hi\u00adnaus ist es wichtig, Entwicklungen und Ver\u00e4nderungen in den Lizenzierungsregeln und -metriken zu erkennen und in der eigenen Umgebung umzusetzen.<br \/>\nSo kann Aufschluss \u00fcber eine bestehende \u00dcber- oder Unterlizenzierung gewonnen werden. Folgend soll ein kurzer \u00dcberblick gegeben werden \u00fcber Punkte, welche in jedem Falle zur Sicherstellung der ben\u00f6tigten Transparenz befolgt werden sollten.<\/p>\n<h3>Empfehlung: Transparenz in der indirekten Nutzung<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Herausforderung sap-lizenzmanagement\" class=\" wp-image-22683 alignright\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide5.jpg\" alt=\"Slide5\" width=\"329\" height=\"274\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide5.jpg 679w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide5-100x83.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide5-480x400.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide5-640x533.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 329px) 100vw, 329px\" \/><\/a>Die indirekte Nutzung von SAP-Systemen sollte abh\u00e4ngig vom jeweiligen Anwendungsfall und den zugrunde liegenden Gegebenheiten individuell im Rahmen einer Szenario-Analyse betrachtet werden. Dazu hat sich der nachfolgende Referenzprozess etabliert und in der Praxis bew\u00e4hrt: Im ersten Schritt gilt es die initiale Datensammlung s\u00e4mtlicher vermessungsrelevanter Produktiv-, Entwicklungs- oder alternativer nutzungsrelevanter Systeme einzuleiten und durchzuf\u00fchren. Je nach Unternehmensgr\u00f6\u00dfe weisen Unternehmen mehrere Dutzend oder gar Hunderte unterschiedliche Datenquellen auf. Diese Vielschichtigkeit und Komplexit\u00e4t ist einer der haupts\u00e4chlichen Gr\u00fcnde, warum eine sorgf\u00e4ltig geplante und konzipierte Datenerhebung\/-konsolidierung sowie eine anschlie\u00dfende Analyse unabdingbar sind.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Herausforderung sap-lizenzmanagement\" class=\"aligncenter size-full wp-image-22680\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide6.jpg\" alt=\"Slide6\" width=\"974\" height=\"263\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide6.jpg 974w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide6-768x207.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide6-100x27.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide6-480x130.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide6-640x173.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide6-720x194.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide6-960x259.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 974px) 100vw, 974px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Den zentralen Anlaufpunkt f\u00fcr die systemseitige Erhebung der Informationen zu den RFC-Verbindungen der vermessungsrelevanten SAP-Systeme stellt idealerweise eine ganzheitlich integrierte und zentral verwaltete SAP-Solution-Manager-Instanz dar.<\/p>\n<p>Wenn eine solche nicht existiert, sollte eine alternative Datenquelle gefunden werden, die einen \u00e4hnlich zentralisierten Charakter aufweist. Anschlie\u00dfend werden die gesammelten Daten und Informationen konsolidiert und nach ihrer Relevanz sowie Kritikalit\u00e4t klassifiziert und priorisiert.<\/p>\n<p>Die Systeme und die darauf aufbauenden Verbindungen werden abschlie\u00dfend nach individuellen Kriterien zur weiteren Analyse vorselektiert.<\/p>\n<p>Das Resultat stellt dann idealerweise eine konsistente Gesamt\u00fcbersicht der vermessungsrelevanten SAP-Systeme dar, deren Verbindungen zu Drittsystemen am kritischsten und \u2013 unter Ber\u00fccksichtigung diverser Aspekte der indirekten Nutzung \u2013 relevantesten einzustufen sind.<\/p>\n<p>Technische Nutzungsszenarien, auch Use Cases genannt, stellen einen elementaren Bestandteil des Vermessungs- und Erhebungsprozesses der indirekten Nutzung dar. Je nach Unternehmensgr\u00f6\u00dfe k\u00f6nnen einige wenige, aber auch Hunderte unterschiedlicher Szenarien der indirekten Nutzung identifiziert werden.<\/p>\n<p>Um diese Komplexit\u00e4t ein wenig \u00fcbersichtlicher zu gestalten, empfiehlt es sich, bei der Definition der jeweiligen Nutzungsszenarien eine parallele Betrachtungsweise einzunehmen. Aufbauend auf der zugrunde liegenden technischen Verbindung und je nach Ausgangslage kann aber auch ein anderer Diversifikationsgegenstand gew\u00e4hlt werden.<\/p>\n<p>In der Regel wird aber zwischen RFC- und Non-RFC-Use-Cases unterschieden.<br \/>\nNach der losgel\u00f6sten Betrachtung empfiehlt es sich im n\u00e4chsten Schritt, die entsprechenden Use Cases zu \u00fcbergreifenden Szenarien zu konsolidieren. Zur Konsolidierung werden oftmals technische Informationen zur unterstellten Hardware- sowie Virtualisierungsebene hinzugezogen. Dies sorgt f\u00fcr eine weitere Pr\u00e4zisierung und erleichtert die anschlie\u00dfende Analyse und Bewertung.<\/p>\n<p>Das Ergebnis dieses Prozessschrittes stellt eine Auflistung der, aus Sicht der Risikominimierung, relevantesten Nutzungsszenarien dar (in Form einer gesamtheitlich-logischen \u00dcbersicht).<\/p>\n<p>Der dritte Schritt im Referenzprozess, der SAP-Lizenzabgleich, baut auf einer soliden Datenbasis auf. Zun\u00e4chst empfiehlt es sich, die bereits erhobenen Daten durch Nutzungsdaten sowie die Berechtigungen der entsprechenden SAP-User auf den Zielapplikationen anzureichern.<\/p>\n<p>Dies erfolgt durch einen systemseitigen Datenabzug und eine systemgest\u00fctzte Auswertung dieser Daten. Erg\u00e4nzt wird dies ggf. durch eine Analyse von Zugriffsrechten und Berechtigungen in der Umgebung der Zielapplikationen (beispielsweise \u00fcber eine Analyse innerhalb des Active Directory).<\/p>\n<p>Dabei gilt es die lizenzrelevanten Informationen zun\u00e4chst zu identifizieren und einen Datenabzugs- und Auswertungsmechanismus zu entwerfen. Anschlie\u00dfend werden zugeh\u00f6rige T\u00e4tigkeitsprofile anhand der realen Nutzungsdaten entwickelt, um die tats\u00e4chliche Datenbasis als Ausgangslage nehmen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zu beachten ist hierbei, dass die reale T\u00e4tigkeitsbeschreibung stets generisch zu betrachten ist. Sowohl die Nutzungsdaten als auch die T\u00e4tigkeitsbeschreibungen der jeweiligen Profile der Nutzer sollten idealerweise \u00fcber die technischen Zugriffsberechtigungen und tats\u00e4chlich get\u00e4tigten Zugriffe\/Aktivit\u00e4ten auf den entsprechenden SAP-Applikationen verf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Dazu empfiehlt es sich, die entsprechenden Zielapplikationen auf technischer Berechtigungsebene zu analysieren. Abschlie\u00dfend wird der Soll-Zustand (der vertraglich angegebene Lizenzbestand) mit dem Ist-Zustand abgeglichen. Dieser wird aus der tats\u00e4chlichen Nutzung abgeleitet.<\/p>\n<p>Die Erkenntnisse aus dem Lizenzabgleich werden im vierten Schritt des Referenzprozesses herangezogen, um die zuvor definierten Use Cases betriebswirtschaftlich bewerten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Neben diesen Betrachtungen werden zus\u00e4tzlich Risk Assessments durchgef\u00fchrt, um die Evaluierung auf einer detailreicheren und pr\u00e4ziseren Ebene betrachten zu k\u00f6nnen. Auch hier empfiehlt es sich, zur Komplexit\u00e4tsreduktion die Business Cases nach den technologischen Gegebenheiten aufzuteilen, losgel\u00f6st voneinander zu betrachten und anschlie\u00dfend zu \u00fcbergreifenden, allgemeing\u00fcltigeren Business Cases zu konsolidieren.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend werden die \u00fcbergreifenden Business Cases einer kritischen Bewertung unterzogen. Diese Bewertung basiert auf zuvor definierten und gewichteten Kriterien.<\/p>\n<p>Durch dieses Vorgehen wird sichergestellt, dass ausschlie\u00dflich Business Cases in den engeren Kreis der Entscheidung einbezogen werden, die aus der Analyse als relevant hervorgehen. Relevant bedeutet in diesem Kontext nicht nur relevant aus Sicht der Risikominimierung, sondern vielmehr relevant zur Sicherstellung der vergleichsweise kosteng\u00fcnstigsten und unter Compliance-Aspekten beherrschbaren Gesamtlizenzierung.<\/p>\n<p>Im letzten Schritt werden technische M\u00f6glichkeiten zur vorausschauenden Risikominimierung, oder idealerweise -vermeidung, indirekter Nutzung identifiziert. In diesem Zusammenhang erfolgt die monet\u00e4re Bewertung der potenziellen Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Durch die Zusammenfassung der diversen Szenarien zu logischen Gesamtpaketen werden Vorschl\u00e4ge zur kosteng\u00fcnstigsten Gesamtlizenzierung identifiziert. In diesem Zusammenhang erfolgt die Sicherstellung der Compliance (gegebenenfalls in Absprache mit SAP) durch technische Anpassungen oder durch den proaktiven Erwerb ben\u00f6tigter Lizenzen.<\/p>\n<p>Hierbei sollte nicht nur auf eine kurzfristige Problembeseitigung gesetzt werden. Vielmehr sollte, gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit Spezialisten, nachhaltige Transparenz geschaffen werden. Erarbeitete L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten haben zum Ziel, ein Regelwerk zur Identifikation und proaktiven Bewertung indirekter Nutzung im Unternehmen zu etablieren.<\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Herausforderung sap-lizenzmanagement\" class=\"aligncenter size-full wp-image-22686\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide7.jpg\" alt=\"Slide7\" width=\"974\" height=\"489\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide7.jpg 974w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide7-768x386.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide7-100x50.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide7-480x241.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide7-640x321.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide7-720x361.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Slide7-960x482.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 974px) 100vw, 974px\" \/><\/a>Fallbeispiel: Zeiterfassung<\/h3>\n<p><strong>Um das Beispiel der Zeiterfassung n\u00e4her zu beleuchten und zu verstehen, wann eine<\/strong><br \/>\n<strong>Eigenl\u00f6sung einen Compliance-Versto\u00df verursacht, werden drei verschiedene Szenarien<\/strong><br \/>\n<strong>zur Veranschaulichung herangezogen. <\/strong><\/p>\n<p>Mitarbeiter eines Unternehmens nutzen eine eigenentwickelte oder Dritthersteller-Zeiterfassungssoftware zur Arbeitszeiterfassung. \u00dcber SAP PI werden die Daten in das vorgesehene SAP-System gespielt.<\/p>\n<h4>1. Szenario:<\/h4>\n<p>Lizenzpflichtig w\u00e4ren damit alle User, welche die Zeiterfassungssoftware nutzen. Die genaue H\u00f6he der ben\u00f6tigten Named-User-Lizenzen w\u00fcrde eine Analyse voraussetzen, in der \u00fcberpr\u00fcft wird, ob die Nutzer der Zeiterfassung bereits \u00fcber Named-User-Lizenzen verf\u00fcgen und ob die darin enthaltenen Rechte ausreichend sind. Zus\u00e4tzlich bedarf es der Lizenzierung der Eigen- bzw. Drittanwendung (Zeiterfassung) mit SAP NetWeaver Foundation for Third-Party Applications.<\/p>\n<h4>2. Szenario:<\/h4>\n<p>Ein m\u00f6gliches Zwischenschalten von Nachrichten-Warteschlangen, die Daten nur im Bulk und zeitverz\u00f6gert \u00fcber PI an das vorgesehene SAP-System weitergeben, k\u00f6nnte eine L\u00f6sung darstellen, welche die Nutzer nicht zwangsl\u00e4ufig als lizenzrelevant einstuft. Diese m\u00f6gliche technische L\u00f6sung bedarf aber mindestens zweier Voraussetzungen:<\/p>\n<ul>\n<li>Vertragliche Voraussetzungen m\u00fcssen entsprechend vorhanden sein.<\/li>\n<li>Funktionen der Non-SAP-Software sind nicht bereits in verf\u00fcgbaren SAP- L\u00f6sungen enthalten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Art der Lizenzierung ist jedoch nicht eindeutig festgeschrieben, sodass im Zweifelsfall mindestens eine Lizenzpflicht wie in Szenario 1 existiert, wenn SAP-Software dieselben Funktionalit\u00e4ten anbietet. Hinzu kommen w\u00fcrde ggf. noch eine entsprechende Lizenz f\u00fcr das eingesetzte Message Queuing. Dies gilt es im Zweifelsfall zu analysieren.<\/p>\n<h4>3. Szenario:<\/h4>\n<p>Eine weitere L\u00f6sung k\u00f6nnte das Zwischenschalten eines Mitarbeiters von HR oder eines Shared-Service-Mitarbeiters darstellen, der manuell die Daten aus den Berichten der Nicht-SAP-Applikation in SAP erfasst. Dieser Mitarbeiter w\u00e4re zu lizenzieren und es gilt sicherzustellen, dass die richtige Lizenz zugewiesen wurde. Im Regelfall w\u00e4re es f\u00fcr einen HR-Mitarbeiter eine SAP-Professional-User-Lizenz.<\/p>\n<h3>Einsichten und Aussichten<\/h3>\n<p>Herausforderungen im Lizenzmanagement sind kein Thema, das SAP-spezifisch ist. Vielmehr gibt SAP, wie bereits beschrieben, ihren Kunden ein Tool an die Hand, um eine korrekte Lizenzierung zu unterst\u00fctzen. Warum ist Software-Asset-Management dennoch gef\u00fchlt ein hochkomplexes Thema, das oftmals zu Problemen f\u00fchrt?<\/p>\n<p>Die Digitalisierung von Gesch\u00e4ftsmodellen funktioniert mit Software und in vielen Bereichen ist Software die Basis f\u00fcr das Funktionieren von Gesch\u00e4ftsprozessen und -modellen.<\/p>\n<p>Die zunehmende Komplexit\u00e4t in dem Betrieb von IT-In\u00adfrastrukturen und den entsprechenden Softwareanwendungen erh\u00f6ht gleichzeitig auch die Komplexit\u00e4t einer korrekten Lizenzierung der eingesetzten und genutzten Software. Einfaches \u201eZ\u00e4hlen, Messen und Wiegen\u201c, wie man es in der Vergangenheit konnte, hilft nicht mehr.<\/p>\n<p>Seit Virtualisierung und Cloud Computing verst\u00e4rkt genutzt werden, haben die Lizenzmodelle der Softwarehersteller durch diese technologischen Entwicklungen an Komplexit\u00e4t stark zugenommen.<\/p>\n<p>Viele Unternehmen sind nun gefragt, im Lizenzmanagement Hybridmodelle aufzubauen, die einerseits das origin\u00e4re Lizenzmanagement und andererseits auch das Management von Subscription-Modellen verbinden. Diese Aufgabe erf\u00fcllt kaum eine Lizenzmanagement-Organisation.<\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass dieses Thema bei den meisten CIOs aktuell keinen prominenten Platz auf der Agenda hat. In unserer Beratungspraxis machen wir die Erfahrung, dass Unternehmen mit \u00fcber 100.000 Mitarbeitern nur eine Person im Lizenzmanagement haben, die das Lizenzmanagement f\u00fcr Hunderte Softwareprodukte ausf\u00fchren soll.<\/p>\n<p>Nicht selten wird dies dann nicht durch ein professionelles SAM-Tool unterst\u00fctzt, sondern das Management erfolgt mithilfe von Excel-Listen. F\u00fchrt man sich vor Augen, dass ein einziger Softwarehersteller ca. 50 Lizenzbedingungen in jeder Woche \u00e4ndert, so kann das Ergebnis einer derartigen Konstellation nur eine \u201eIn-Compliance\u201c sein.<\/p>\n<p>Aufkommende Diskussionen zu speziellen Themen, aktuell beispielsweise zum Thema \u201eindirekte Nutzung\u201c, erh\u00f6hen die Unsicherheiten im Lizenzmanagement, wobei dieses Thema bereits seit Jahren von verschiedenen Softwareherstellern adressiert wird.<\/p>\n<p>Durch die j\u00fcngsten Zugest\u00e4ndnisse seitens SAP hinsichtlich der Bereitstellung entsprechender Lizenzmodelle f\u00fcr die g\u00e4ngigsten Szenarien empfiehlt sich eine zeitnahe Evaluierung der individuellen Lizenzsituation, um von diesen Zugest\u00e4ndnissen proaktiv zu partizipieren, anstatt im Falle eines Lizenzaudits die angebotenen M\u00f6glichkeiten ggf. nicht mehr, oder nicht vollst\u00e4ndig nutzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Cloud ist derzeit bei allen Softwareherstellern ein Topthema und Kunden versprechen sich davon Kosteneinsparungen gegen\u00fcber ihren derzeitigen Kosten f\u00fcr Lizenzen und Wartung. Wie soll ein Kunde aber eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung anstellen, wenn er gar nicht wei\u00df, ob er derzeit korrekt und kosteneffizient lizenziert ist?<\/p>\n<p>Einen Business Case sollte man auf einer soliden Basis rechnen und dazu tr\u00e4gt ein funktionierendes Software-Asset-Management bei. Gleiches gilt auch f\u00fcr das Thema Cyber Security.<\/p>\n<p>Ein funktionierendes SAM hilft einem Unternehmen, stets einen aktuellen Blick auf die eingesetzte Software zu einem jeweiligen Versionsstand zu haben und so versionsspezifische Security-Risiken sauber analysieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Was sollten IT-Entscheider machen, was empfiehlt sich, um den beschriebenen Herausforderungen zu begegnen? Ein Unternehmen, das sich mit SAM befasst, sollte ein Governance-Modell mit Rollen, Verantwortlichkeiten und Prozessen implementieren, die ein effektives und effizientes Lizenzmanagement erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>In gro\u00dfen Unternehmen ist das keine Aufgabe, die durch ein oder zwei Mitarbeiter bewerkstelligt werden kann, sondern die SAM-Organisation sollte die Komplexit\u00e4t des Gesamtunternehmens widerspiegeln.<\/p>\n<p>Es sollte ein SAM-Tool eingesetzt werden, das die Lizenzmanager in ihren Aufgaben unterst\u00fctzt und eine Steuerung des Themas erlaubt. Ein Schwenk hin zu Subscription-Modellen ist keine L\u00f6sung, um Defizite im Lizenzmanagement zu beheben.<\/p>\n<p>Entscheidend f\u00fcr ein erfolgreiches Lizenzmanagement ist das Commitment des Topmanagements. F\u00fcr den CIO muss SAM eine wichtige Komponente seiner \u00fcbergeordneten IT-Strategie sein. Eine sichere Basis ist die Grundvoraussetzung, um Business Cases zu berechnen und solide Investitionsentscheidungen f\u00fcr neue Technologien zu treffen.<\/p>\n<p>Internationale Studienergebnisse prognostizieren, dass 2017 \u00fcber 75 Prozent aller Cloud-Transformationsaktivit\u00e4ten ohne Kenntnis der tats\u00e4chlichen Lizenzkosten vor der Entscheidung und ohne ein wirksames Controlling w\u00e4hrend der Transformation stattfinden. Das gibt zu denken!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/KPMG-Autoren.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Herausforderung sap-lizenzmanagement\" class=\"aligncenter size-full wp-image-22681\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/KPMG-Autoren.jpg\" alt=\"KPMG Autoren\" width=\"800\" height=\"404\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/KPMG-Autoren.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/KPMG-Autoren-768x388.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/KPMG-Autoren-100x51.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/KPMG-Autoren-480x242.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/KPMG-Autoren-640x323.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/KPMG-Autoren-720x364.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><br \/>\n[\/av_textblock]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pour aborder efficacement le sujet de la gestion des licences SAP, il est n\u00e9cessaire de comprendre quelles activit\u00e9s conduisent \u00e0 une utilisation de la propri\u00e9t\u00e9 intellectuelle du fabricant. L'utilisation indirecte, par exemple, est un sujet tr\u00e8s r\u00e9pandu dans la communaut\u00e9 SAP, et pas seulement depuis le litige rendu public en Grande-Bretagne. <\/p>","protected":false},"author":359,"featured_media":22674,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[13811,13812],"tags":[621,73,258,4186,367,370,59,198,352,7656,108,236,5667,353,7040,13864],"coauthors":[23702],"class_list":["post-22673","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-coverstory-1706","category-mag-1706","tag-cloud-computing","tag-erp","tag-ibm","tag-indirekte-nutzung","tag-industrie-4-0","tag-iot","tag-microsoft","tag-oracle","tag-orlando","tag-pkl","tag-rfc","tag-sap","tag-sap-crm","tag-sapphire","tag-virtualisierung","tag-workday","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren.jpg",2560,1055,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren.jpg",400,165,false],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren-768x317.jpg",768,317,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren-1200x495.jpg",1200,495,true],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren-100x41.jpg",100,41,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren-480x198.jpg",480,198,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren-640x264.jpg",640,264,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren-720x297.jpg",720,297,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren-960x396.jpg",960,396,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren-1168x481.jpg",1168,481,true],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren-1440x593.jpg",1440,593,true],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren-1920x791.jpg",1920,791,true],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren-1536x633.jpg",1536,633,true],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren-2048x844.jpg",2048,844,true],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren.jpg",18,7,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren.jpg",1200,495,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren.jpg",1200,495,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren.jpg",1200,495,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren.jpg",600,247,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren.jpg",600,247,false],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_209409169-bearbeitet-kopieren-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Um sich effektiv mit dem Thema SAP-Lizenzmanagement auseinanderzusetzen, ist es notwendig zu verstehen, welche Aktivit\u00e4ten zu einer Nutzung des geistigen Eigentums des Herstellers f\u00fchren. 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