{"id":92987,"date":"2021-09-15T08:00:00","date_gmt":"2021-09-15T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=92987"},"modified":"2024-01-19T14:48:08","modified_gmt":"2024-01-19T13:48:08","slug":"sube-y-baja-con-sap","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/es\/sube-y-baja-con-sap\/","title":{"rendered":"Auge y ca\u00edda con SAP"},"content":{"rendered":"\n<p>Jede Rise-Transformation sollte mit einer datengetriebenen Analyse der Gesch\u00e4ftsprozesse beginnen, hofft SAP. In einer Anfrage erkl\u00e4rte SAP: \u201e<em>Signavio Process Intelligence und SAP Process Insights sind die idealen Werkzeuge, um diese Reise zu beginnen. SAP Process Insights ist auf die Bed\u00fcrfnisse einer S\/4-Transformation zugeschnitten und nutzt unser tiefgreifendes Know-how dar\u00fcber, wie Prozesse in S\/4 ablaufen sollten. SAP BPI, das sich aus den Signavio-L\u00f6sungen und SAP Process Insights zusammensetzt, ist die strategische Wahl f\u00fcr jeden Kunden, der im Rahmen von Rise in die Zukunft geht.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Naturgem\u00e4\u00df verwirren die j\u00fcngsten Aktionen die SAP-Bestandskunden. Stand doch das Process-Mining-Werkzeug Celonis jahrelang auf der SAP-Preisliste (PKL). Celonis wurde vor einigen Jahren von Professor Hasso Plattner in Potsdam selbst als zuk\u00fcnftiges Analysewerkzeug gelobt. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Celonis ist kein SAP-Partner mehr<\/em>\u201c, hei\u00dft es jetzt anl\u00e4sslich der Sapphire, \u201e<em>aber nat\u00fcrlich werden wir die bestehenden Vertr\u00e4ge honorieren und erf\u00fcllen. Wir sehen jedoch einen klaren Vorteil f\u00fcr unsere Kunden in der Nutzung der BPI-L\u00f6sungen f\u00fcr die S\/4- und Rise-Reise und werden ihnen daher helfen, den Wechsel von Celonis zu unseren eigenen Tools reibungslos zu vollziehen.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wechsel und Visionen<\/h3>\n\n\n\n<p>Es war das zweite, inoffizielle Thema der Sapphire: Wechsel \u2013 was st\u00f6rt mich mein Geschw\u00e4tz von gestern. SAP hat auf ihrer Kundenkonferenz das Business Network vorgestellt. Es soll den ersten Schritt zur Gr\u00fcndung neuer Business Communitys bilden. Das neue Netzwerk soll Unternehmen helfen, effizienter zu arbeiten, sich besser auf ge\u00e4nderte wirtschaftliche und geopolitische Rahmenbedingungen einzustellen, und zu mehr Nachhaltigkeit beitragen.<\/p>\n\n\n\n<p>SAP hat also eine Reihe von Innovationen angek\u00fcndigt, die Kunden helfen sollen, ihre Gesch\u00e4ftsprozesse zu optimieren, ihre Leistungsf\u00e4higkeit zu verbessern und ihr gesamtes Potenzial auszusch\u00f6pfen. Die Frage, was in der Vergangenheit geschah, wurde ausgeblendet. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Hasso-Plattner.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-92991\"\/><figcaption><em>Professor <strong>Hasso Plattner<\/strong>: \u201eCloud bedeutet eine gigantische Verbesserung.\u201c<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Christian-Klein.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-92992\"\/><figcaption><em>SAP-Chef <strong>Christian Klein<\/strong>: \u201eWir entwickeln keine Technologie um deren selbst willen.\u201c<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Unternehmen sollen mit SAP Process Insights als Teil des Portfolios Business Process Intelligence (BPI) ihre realen Gesch\u00e4ftsprozesse analysieren und verbessern. EY, Deloitte und Infosys Limited sind erste strategische Partner, die mit dem auf Signavio basierenden Portfolio BPI arbeiten, um Unternehmen bei ihrer Transformation zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Naturgem\u00e4\u00df darf das Thema KI nicht fehlen: Eine neue Verify-Funktion, ein Service von Concur, nutzt k\u00fcnstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, um m\u00f6gliche Probleme und Unstimmigkeiten in Spesenabrechnungen zu erkennen. Die KI-Modelle basieren auf der Analyse von Reisekosten in H\u00f6he von mehr als einer Milliarde Euro und vielen Millionen Spesenbelegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Verify ist in der Lage, Spesenabrechnungen zu genehmigen, die keine Probleme aufweisen, und gleichzeitig auf Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten hinzuweisen. Durch diesen KI-gest\u00fctzten Prozess verschwenden Auditoren keine Zeit mit der Pr\u00fcfung von Spesenabrechnungen, die den Reisekostenrichtlinien entsprechen, und k\u00f6nnen einfacher Probleme bei der Einhaltung der Richtlinien oder Betrugsf\u00e4lle entdecken.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch eine weitere Mutation von Low-Code\/No-Code-L\u00f6sungen (LCNC) gab es auf der Sapphire. Nach der Aufnahme von Mendix (Siemens) vor vielen Jahren in die PKL, der Vorstellung von Ruum auf der SAP TechEd 2020, der \u00dcbernahme von Signavio inklusive LCNC-Werkzeugen und der kurz danach erfolgten \u00dcbernahme von AppGyver (eine weitere LCNC-L\u00f6sung) nun also SAP Upscale Commerce, eine No-Code-L\u00f6sung f\u00fcr den Onlinehandel, die es mittelst\u00e4ndischen Einzelh\u00e4ndlern erm\u00f6glicht, innerhalb weniger Minuten ein nahtloses Einkaufserlebnis \u00fcber alle Kan\u00e4le hinweg zu schaffen. <\/p>\n\n\n\n<p>Wiederum mithilfe integrierter k\u00fcnstlicher Intelligenz k\u00f6nnen Einzelhandelsunternehmen personalisierte Angebote erstellen. Die Grundlage daf\u00fcr bilden Stimmungsanalysen in sozialen Medien und Einkaufsdaten, die ein umfassendes Bild der Kunden bieten. <\/p>\n\n\n\n<p>Dank Headless-API-Architektur k\u00f6nnen H\u00e4ndler ihren Kunden \u00fcber s\u00e4mtliche Kan\u00e4le Echtzeitinformationen zu ihrem Einkauf und zur Lieferung zur Verf\u00fcgung stellen. Upscale Commerce ist nat\u00fcrlich in S\/4 integriert, sodass alle f\u00fcr Kunden sichtbaren Funktionen mit dem Finanzwesen sowie der Logistik und Auftragsabwicklung im Back-End verkn\u00fcpft sind, um ein nahtloses Kundenerlebnis zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/jenshungershausen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-92993\"\/><figcaption><em>DSAG-Chef <strong>Jens Hungershausen<\/strong>: \u201eRise soll die SAP-Kunden in die Cloud bringen.\u201c<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/JuliaWhita.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-92994\"\/><figcaption><em>SAP-Vorstandsmitglied <strong>Julia White<\/strong>: \u201eNicht nur Apps in die Cloud transferieren.\u201c<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Der Fokus der Sapphire lag aber eindeutig auf Rise with SAP in die Cloud: \u201e<em>W\u00e4hrend viele unserer Kunden eine \u00dcbergangszeit zu unserer Private Cloud haben werden, wird Rise ihre Reise beschleunigen. Wir hatten die Gelegenheit, mit einer betr\u00e4chtlichen Anzahl von Kunden zusammenzuarbeiten, und in den meisten F\u00e4llen \u00fcberwiegt die Gesamt-TCO-Reduzierung bei Weitem die \u00dcberschneidung mit den Lizenzgeb\u00fchren w\u00e4hrend der kurzen \u00dcbergangszeit.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Rise or Fall<\/h3>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich der Sapphire kommentierte Jens Hungershausen, Vorstandsvorsitzender der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe, die aktuellen Ver\u00f6ffentlichungen: \u201e<em>Rise with SAP verbindet den Ansatz von SAP, ihre Kunden in Cloud-Szenarien zu bringen, mit weiteren Angeboten, die mit dem Thema Business-Transformation abgedeckt werden. Durch die Art und Weise, wie Business Process Intelligence verfolgt wird oder wie Gesch\u00e4ftsprozesse mittels bestehender -Business Networks wie Ariba umzusetzen sind, sollen die Kunden dieser Strategie folgen. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>F\u00fcr SAP-Anwender kann das durchaus den einen oder anderen positiven Ansto\u00df geben, der sich in der Realit\u00e4t allerdings noch bew\u00e4hren muss. Die geplanten Industriepakete etwa f\u00fcr Automotive, Handel, Konsumg\u00fcter, Maschinenbau, Komponentenfertiger und Energieversorgung klingen interessant. Gleiches gilt f\u00fcr die Erweiterungen rund um das Personalwesen (Human Experience Management) und das modulare Cloud-ERP. Aber all dies sind auch Eingriffe in bestehende IT-Landschaften, die nur m\u00f6glich sind, wenn die angesprochenen L\u00f6sungen im gesamten SAP-\u00d6kosystem verstanden und entsprechende Projekte anhand tragf\u00e4higer Business Cases umgesetzt werden k\u00f6nnen. Wir sind gespannt auf die ersten Erfahrungen, die Unternehmen im DACH-Raum mit Rise machen werden, und stehen SAP als Sparringspartner f\u00fcr Realit\u00e4ts-Checks zur Verf\u00fcgung<\/em>\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Professor Hasso Plattner war bei diesem SAP-Online-Event \u00fcberraschend pr\u00e4sent und so \u00e4u\u00dferte er sich naturgem\u00e4\u00df auch zum Thema BPI, das durch den Fokus auf Process Mining neuen Auftrieb bekam: -\u201e<em>Business Process Intelligence gibt es schon seit Jahrzehnten. Wir haben in den 90er-Jahren mit Professor Scheer zusammengearbeitet, um unsere Systeme komplett mit dieser Technik zu modellieren, aber die Modelle waren statisch. Wir haben die Modelle immer noch in S\/4 Hana, aber jetzt arbeiten wir auch mit der Firma Qualtrics zusammen, um Feedback von unseren Anwendern zu bekommen und es zu verarbeiten, und vor Kurzem haben wir Signavio \u00fcbernommen \u2013 wenn man all diese Faktoren kombiniert, haben wir jetzt aktive Modelle. Eine enorme Prozesstransformation ist nun m\u00f6glich.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Celonis versus Signavio<\/h3>\n\n\n\n<p>Offensichtlich will SAP mit Signavio aufholen, was mit Celonis verabs\u00e4umt wurde: die aktive und automatisierte Gestaltung einer Aufbau- und Ablauforganisation. \u201e<em>Wir bekommen das Feedback nicht mehr wie fr\u00fcher durch die Beobachtung von Menschen und deren Arbeitsweisen, sondern wir k\u00f6nnen das jetzt mit Programmen machen<\/em>\u201c, erkl\u00e4rte Hasso Plattner anl\u00e4sslich der Sapphire. \u201e<em>Wir k\u00f6nnen das System mit Signavio analysieren und dann das Consulting starten. Wir k\u00f6nnen es mit den Ergebnissen anderer Kunden vergleichen und auf Basis dieser Erkenntnisse die Prozesse verbessern [\u2026] SAP ist kein passiver Zuschauer. SAP sieht, was fehlt, und nimmt \u00c4nderungen an der Software vor. [\u2026] SAP ist f\u00fcr die effektivste Implementierung der Software verantwortlich, sowohl was die Effizienz der Prozesse angeht, die wir einbringen, als auch die eigentliche Implementierung.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das neue Paradigma ist Transformation auf Basis von Rise. Das Vorstandsmitglied Julia White dazu: \u201e<em>Bei Rise mit SAP nehmen wir nicht einfach die gleichen Prozesse und transferieren sie in die Cloud. Wir helfen Kunden, ihr Gesch\u00e4ft zu transformieren. Das Feedback der Kunden hat gezeigt, dass sie mehr Funktionen in Rise ben\u00f6tigen.<\/em>\u201c Julia White ist erst seit Kurzem bei SAP und kam von Microsoft. Ihr Auftritt bei der Sapphire und ihr perfektes Interview mit Hasso Plattner machten jedoch den Eindruck, als w\u00e4re Frau White ein SAP-Urgestein.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Thema Transformation \u00e4u\u00dferte sich Julia White naturgem\u00e4\u00df euphorisch: \u201e<em>SAP verf\u00fcgt \u00fcber Know-how in vielen verschiedenen Branchen. SAP-L\u00f6sungen k\u00f6nnen das Herzst\u00fcck jeder Branche digital transformieren. [\u2026] Wir helfen unseren Kunden, Wettbewerbsvorteile durch unser umfassendes Gesch\u00e4ftsnetzwerk und unsere End-to-End-Prozesse zu erzielen. [\u2026] Disruption und neue Gesch\u00e4ftsm\u00f6glichkeiten zeigen sich schnell. Unternehmen, die bei der digitalen Transformation die Nase vorn haben, sind in einer besseren Position, um schnell zu reagieren und diese Chancen zu ergreifen, bevor sie vor\u00fcbergehen.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Auf den Kritikpunkt an der aktuellen Situation ging SAP naturgem\u00e4\u00df nicht ein: SAP hat kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Fast alles, was SAP macht, ist irgendwie richtig und korrekt \u2013 aber andere IT-Anbieter k\u00f6nnen es entweder genauso gut oder auch besser. Die Sapphire hat gezeigt, dass es nicht falsch sein muss, den weiteren ERP-Weg mit SAP zu gehen \u2013 aber es gibt auch keine zwingenden Gr\u00fcnde daf\u00fcr.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gigantische Verbesserung<\/h3>\n\n\n\n<p>Abschlie\u00dfend dazu die Worte des SAP-Chefs Christian Klein: \u201e<em>Wir entwickeln keine Technologie um der Technologie willen. Wenn Sie Ihre bestehende Systemlandschaft in die Cloud verlagern, \u00e4ndert sich nicht ein einziger Prozess. Hier kommt -Business Process Intelligence ins Spiel. Wir und unsere Partner haben so viel Wissen, so viel Expertise, und BPI bringt dieses Wissen in ein Tool, das die Kunden nutzen k\u00f6nnen, um ihre Prozesse zu verbessern. Es beginnt immer mit Business Process Intelligence, und das ist auch der Grund, warum wir Signavio \u00fcbernommen haben.<\/em>\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Dem sind nur noch die Worte von Professor Hasso Plattner hinzuzuf\u00fcgen: \u201e<em>Die ganze Idee der Cloud-Systeme bedeutet eine gigantische Verbesserung.<\/em>\u201c Also stimmt es: Rise and Fall with SAP.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sapphire es el informe anual de SAP a la comunidad. Las conferencias magistrales analizan y conjuran el futuro. Esta vez fue diferente: el pasado no se tuvo en cuenta, sino que se suprimi\u00f3. 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