{"id":74592,"date":"2021-05-27T08:00:00","date_gmt":"2021-05-27T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=74592"},"modified":"2021-05-31T09:41:55","modified_gmt":"2021-05-31T07:41:55","slug":"algoritmos-y-estructuras-de-datos-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/es\/algoritmos-y-estructuras-de-datos-2\/","title":{"rendered":"Algoritmos y estructuras de datos"},"content":{"rendered":"\n<p>Zu Beginn des Gespr\u00e4chs mit CEO Thomas Failer erw\u00e4hnte dieser die drei Begriffe: Resilienz, Flexibilit\u00e4t und Individualit\u00e4t. \u00dcber Resilienz wird seit einiger Zeit diskutiert. \u201e<em>Diese Resilienz muss alle Bereiche entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette betreffen<\/em>\u201c, sagt der Gr\u00fcnder und CEO von Data Migration International, DMI. \u201e<em>Sie beginnt bei einer resilienteren IT-Infrastruktur, geht \u00fcber die Sicherung der Liquidit\u00e4t bis zur widerstandsf\u00e4higeren Gestaltung der Lieferanten- und Kundenbeziehungen.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Unternehmen, die ihre Kunden schon vor der Krise nicht nur pers\u00f6nlich, sondern auch \u00fcber virtuelle Kan\u00e4le anzusprechen und zu binden in der Lage waren, hatten es in den vergangenen Monaten offenkundig leichter, beschreibt Thomas Failer die Situation. Genauso diejenigen Unternehmen, die bei der Umstellung auf das Homeoffice nicht bei null beginnen mussten, oder diejenigen, die \u00fcber ein diversifiziertes Lieferantennetz verf\u00fcgten und dadurch ihre Lieferstr\u00f6me regional und \u00fcberregional umlenken konnten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Globalisierung und Resilienz<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Globalisierung geht weiter, doch anders als bisher, die Regionen werden wieder wichtiger. Ganz allgemein werde das Thema Versorgungssicherheit wieder an Bedeutung gewinnen, meint Failer. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Struktur der Lieferketten, sondern auch die Verteilung der Produktionsstandorte weltweit. <\/p>\n\n\n\n<p>Das hat im \u00dcbrigen nicht unbedingt etwas mit Egoismus oder Nationalismus zu tun, im Gegenteil, sagt Thomas Failer: \u201e<em>Es hilft sogar, die Globalisierung mit mehr Gehalt zu f\u00fcllen, zum Beispiel um auch weniger entwickelten L\u00e4ndern den gleichen Zugang zu medizinischer Versorgung zu erm\u00f6glichen wie den entwickelten. Und lassen Sie mich noch einen Punkt hinzuf\u00fcgen: Wir werden sicher in den kommenden Jahren noch mehr und noch mehr international abgestimmte Regulierungen sehen: dauerhafte Ver\u00e4nderungen entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Eine grundlegende Eigenschaft macht resilienter. \u201e<em>Wenn Sie Ihre Lieferketten so diversifiziert haben, dass der Ausfall selbst eines wichtigen Zulieferers oder gar einer ganzen Zulieferregion schnell kompensiert werden kann, sind Sie gegen Lieferausf\u00e4lle oder -unterbrechungen durch Unf\u00e4lle oder Naturkatastrophen besser gewappnet<\/em>\u201c, erkl\u00e4rt der DMI-CEO. Der Unfall im Suezkanal oder die Coronapandemie werden nicht die letzten und spektakul\u00e4rsten ihrer Art gewesen sein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Resiliente Conversion<\/h3>\n\n\n\n<p>Auch wenn der Begriff Resilienz zur Zeit, als Informatikstudenten mit Pascal programmierten, noch nicht in Mode war, so sind seit damals die Prinzipien die gleichen geblieben. Eine durchdachte und konsistente Datenstruktur macht den nachfolgenden Algorithmus widerstandsf\u00e4higer, was f\u00fcr den Informatiker bedeutet: weniger fehler-<br>anf\u00e4llig. Wie der Buchtitel von Professor Niklaus Wirth richtig suggeriert, sind die Begriffe Algorithmus und Datenstruktur nur die beiden Seiten einer Medaille. <\/p>\n\n\n\n<p>Kein SAP-Bestandskunde k\u00f6nnte mit den Daten aus den Abap-Tabellen allein etwas anfangen. Naturgem\u00e4\u00df braucht es den ERP-Algorithmus. Aber eine stringente Datenstruktur bringt Resilienz. Diese Widerstandsf\u00e4higkeit in Zeiten der Transformation und SAP\u2019schen Conversion ist f\u00fcr SAP-Bestandskunden enorm wichtig. DMI liefert mit seiner Plattform diese Resilienz.<\/p>\n\n\n\n<p>Bemerkenswert ist der neue Fokus auf Anpassungsf\u00e4higkeit und Widerstandsf\u00e4higkeit. \u201e<em>Die Pandemie hat Tendenzen und konvergente Technologietrends verst\u00e4rkt und teilweise \u00fcberhaupt erst ins Rampenlicht ger\u00fcckt, die schon vorher da waren, teilweise bereits seit mehreren Jahren. Am leichtesten nachvollziehbar ist das im Bereich der Kundenbeziehungen<\/em>\u201c, erkl\u00e4rt Thomas Failer. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Hauptverbindung hin zum Kunden ist l\u00e4ngst nicht mehr der sta\u00adtion\u00e4re Handel oder der Postweg allein. Kundenkommunikation, -einkauf und -bindung haben sich bereits seit mehreren Jahren stark ins Internet verlagert. Wer diesen Wechsel bereits vollzogen hatte, kam am besten durch die Krise. Der Erfolg der E-Commerce-Giganten ist ja kein Zufall.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei so viel Resilienz dr\u00e4ngt sich der Eindruck einer eher abwehrenden, defensiven Haltung auf. Ist das wirklich zukunftszugewandt oder innovativ gedacht? \u201e<em>Es w\u00e4re grundfalsch und sch\u00e4dlich, Resilienz mit Starrheit zu verwechseln, sich sozusagen einzuigeln, zu mauern und die Schl\u00e4ge von au\u00dfen stoisch \u00fcber sich ergehen zu lassen. Resilienz meint vielmehr, auszuweichen und dort, wo das nicht m\u00f6glich ist, die Einschlagsenergie umzuleiten oder sogar zum eigenen Vorteil in die eigenen Bewegungen einflie\u00dfen zu lassen.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Flexibilit\u00e4t und Verf\u00fcgbarkeit<\/h3>\n\n\n\n<p>Flexibilit\u00e4t ist der n\u00e4chste Meilenstein nach Resilienz. \u201e<em>Davon bin ich \u00fcberzeugt. Fangen wir mit dem Punkt der Umstrukturierungen an.<\/em>\u201c Das Interesse eines K\u00e4ufers geht weiter als gedacht und deckt sich im Fall von Ausgr\u00fcndungen sogar mit dem Interesse der ehemaligen Muttergesellschaft, etwa mit dem Ziel, einen Gesch\u00e4ftszweig als eigenst\u00e4ndiges Unternehmen an die B\u00f6rse zu bringen, oder bei Management-Buy-outs. <\/p>\n\n\n\n<p>Dieses weitergehende Interesse verfolgt insbesondere zwei Ziele: \u201e<em>Wahlfreiheit beim k\u00fcnftigen ERP-System und Minimierung der zu transformierenden operativen Daten. \u00dcberzogene erzwungene Investitionen in \u00fcberdimensionierte Systeme und Projekte k\u00f6nnen den Start stark behindern<\/em>\u201c, wei\u00df DMI-CEO Failer aus vielen erfolgreichen Kundenprojekten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die unterschiedlichen Interessen von K\u00e4ufer und Verk\u00e4ufer lassen sich unter dem Begriff Governance zusammenfassen und zur Deckung bringen. Um dem K\u00e4ufer alle relevanten Daten und Dokumente zu \u00fcbergeben, m\u00fcssen zum Teil immense Datenbest\u00e4nde mit unterschiedlichen Strukturen durchsucht und im Anschluss sinnvoll selektiert werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Diese riesigen Mengen und verschiedenen Datenformate sind typisch f\u00fcr gewachsene SAP-Landschaften. ERP-Systeme mit einem \u00fcber zwanzig und mehr Jahre akkumulierten Datenbestand in \u00fcber 80.000 Tabellen, die drei Migrationen durchlaufen haben und daher entsprechend unterschiedliche Strukturen aufweisen, sind hier keine Seltenheit, wei\u00df Thomas Failer aus seiner beruflichen Praxis. Entsprechend aufw\u00e4ndig ist die Selektion und Filterung der infrage kommenden Daten und Dokumente mit g\u00e4ngigen Methoden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Hinzu kommt<\/em>\u201c, betont Failer, \u201e<em>nicht alle f\u00fcr einen Verkauf relevanten Informationen befinden sich in der Onlinedatenbank des SAP-Systems. Viele SAP-Bestandskunden haben \u00fcber die Jahre immer wieder Archive angelegt, sogenannte ADK-Dateien. Darin l\u00e4sst sich jedoch keine Selektion auf der Ebene des einzelnen Datensatzes oder Dokuments vornehmen.<\/em>\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Wahrscheinlich aber befinden sich darin Informationen, die laut Vertrag dem K\u00e4ufer geh\u00f6ren. Damit dieser darauf zugreifen kann, muss er weiterhin Zugang zu diesen Archiven erhalten. Das f\u00fchrt zu umfangreichen Transitional Service Agreements (TSA), die bis ins kleinste Detail die damit verbundenen Geheimhaltungs- und technischen Sicherheitsfragen regeln. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Zeithorizont dieser Vereinbarungen kann sich sogar auf Jahrzehnte erstrecken, zum Beispiel bei haftungsrelevanten Informationen im Maschinen- und Anlagenbau auf 30 Jahre und mehr. Da die Inhalte von ADK-Archiven nur \u00fcber die zugeh\u00f6rige SAP-Applikation gelesen werden k\u00f6nnen, m\u00fcssen sich die Regelungen zum Zugriff von au\u00dfen durch den K\u00e4ufer auch auf die Applikationsebene beziehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">TSA und ADK<\/h3>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Die TSA-Problematik kann sogar anstehende Transformationsprojekte auf S\/4 erschweren<\/em>\u201c, warnt CEO Thomas Failer. \u201e<em>Denn der Zugriff auf die ADK-Archive muss aus K\u00e4ufersicht auch nach der Transformation gew\u00e4hrleistet sein.<\/em>\u201c Dem Verk\u00e4ufer bleibt in einem solchen Szenario nur, die betroffenen ADK-Archive aufzul\u00f6sen, die darin enthaltenen Daten und Dokumente zu transformieren und den Teil, der den K\u00e4ufer betrifft, herauszufiltern, um ihn zu \u00fcbergeben. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit klassischen Ans\u00e4tzen ist das aufw\u00e4ndig und teuer. Aber Thomas Failer hat die L\u00f6sung: \u201e<em>Mit unserem Ansatz einer eigenen Datenschicht und Umgebung f\u00fcr das Management des gesamten Lebenszyklus von historischen Informationen gelingt das hingegen um ein Vielfaches einfacher, schneller und g\u00fcnstiger. Hinzu kommt: Unsere Kunden k\u00f6nnen den Bestand an historischen Informationen aus allen Legacy-Systemen, nicht nur aus Archiven, nach beliebigen Kriterien selektieren, ob nach Kunden, Produkten, Lieferanten etc., und das immer wieder neu. Die M\u00f6glichkeiten gehen also weit \u00fcber das eben beschriebene Szenario der Selektion der f\u00fcr einen K\u00e4ufer relevanten Informationen hinaus.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Trennung der Daten- von der Applikationsebene erscheint somit im Sinne von Algorithmen und Datenstrukturen als notwendig. Nicht \u00fcberraschend war somit der Erfolg von Pascal in der Informatikausbildung nach den \u201eSpaghetticodes\u201c der Programmiersprachen Fortran, Basic und anderer mehr. Flexibler leuchtet ein, aber auch resilienter? <\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Wenn wir uns darauf einigen, dass resilienter meint, besser auf schnelle \u00c4nderungen, ob vorhersehbar oder nicht, antworten zu k\u00f6nnen, dann macht die Trennung der Datenebene von der Applikationsebene widerstandsf\u00e4higer. Aber es erh\u00f6ht auch die Flexibilit\u00e4t<\/em>\u201c, erkl\u00e4rt Thomas Failer.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Unternehmen stehen heute vor vielen Herausforderungen gleichzeitig. Sie m\u00fcssen Kosten senken, agile Gesch\u00e4ftsszenarien unterst\u00fctzen, strategische Transformationsprojekte zum Beispiel in Richtung S\/4 Hana vorbereiten, die Basis f\u00fcr digitale Gesch\u00e4ftsmodelle mittels qualitativ hochwertiger Informationen legen und sich in die Lage versetzen, heutige wie k\u00fcnftige Regularien zu erf\u00fcllen. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Das bedeutet<\/em>\u201c, erkl\u00e4rt Failer, \u201e<em>dass alles, was die IT-Verantwortlichen tun, um eine dieser Herausforderungen zu meistern, von vorneherein so angelegt sein muss, die anderen Ziele nicht nur auch, sondern besser, einfacher, schneller und billiger zu erreichen. Vor diesem Hintergrund sind Ma\u00dfnahmen dann flexibel, wenn sie dazu geeignet sind, ein ganzes Spektrum an Zielen zu unterst\u00fctzen. Ob diese unterschiedlichen Ziele dann gleichzeitig oder nacheinander verfolgt werden, spielt demgegen\u00fcber eine nachrangige Rolle.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-blush-light-purple-gradient-background has-vce-bg-background-color has-background\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"has-inline-color has-vce-cat-1462-color\">Application Retirement<\/span><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>AXA Investment Managers spart Millionenbetrag durch Systemstilllegungen:<\/strong> <br>Unternehmen suchen st\u00e4ndig nach Einsparpotenzialen mittels Umstrukturierungen und Anpassungen ihres Gesch\u00e4ftsmodells. Diese Ver\u00e4nderungen haben in der Regel Auswirkungen auf die IT-Landschaften. Systeme werden abgel\u00f6st, neue Systeme eingef\u00fchrt oder verlagert. Doch die technischen, betriebswirtschaftlichen und rechtlichen He\u00adrausforderungen beim Weiterbetrieb der Altsysteme, um den Zugriff auf die historischen Daten zu gew\u00e4hrleisten, bleiben. <\/p>\n\n\n\n<p>Um diese Herausforderungen zu meistern, hat sich die Immobiliensparte von AXA Investment Managers f\u00fcr die JiVS-Plattform des Schweizer Herstellers DMI und damit f\u00fcr den innovativen Ansatz der Systemstilllegungen entschieden. <\/p>\n\n\n\n<p>Dadurch spart das Unternehmen \u00fcber einen Zeitraum von zehn Jahren rund eine Million Euro, etwa ein Drittel der Betriebskosten f\u00fcr die SAP-Landschaft, und sorgt gleichzeitig zuverl\u00e4ssig f\u00fcr Rechtssicherheit. Denn der Zugriff auf die Altdaten ist f\u00fcr den gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum vollumf\u00e4nglich gew\u00e4hrleistet. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>\u00dcber einen Zeitraum von zehn Jahren sparen wir rund eine Million Euro an Betriebskosten und das nach der Stilllegung nur eines Systems<\/em>\u201c, berichtet Urs Hutter, Senior Project Manager, Real Assets IT bei der AXA Investment Managers Switzerland.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Unternehmen Benninger spart 80 Prozent Betriebskosten mit JiVS IMP:<\/strong> <br>Die Komplexit\u00e4t zu reduzieren ist ein wichtiges unternehmerisches Ziel, um die Agilit\u00e4t im globalen und volatilen Wettbewerb zu erh\u00f6hen. Der Schweizer Textilmaschinenspezialist Benninger mit 160-j\u00e4hriger Geschichte und weltweit exzellenter Reputation verfolgt deshalb seit mehreren Jahren die Strategie, sich auf die Kernkompetenzen zu konzentrieren. <\/p>\n\n\n\n<p>Die hauseigene IT tr\u00e4gt insbesondere seit 2013 ihren Teil zur Reduktion von Komplexit\u00e4t durch Konsolidierung und Harmonisierung der System- und Applikationslandschaft bei. Seit 2020 wurde diese Strategie um das systemunabh\u00e4ngige Management des Lebenszyklus von Legacy-Daten und -Dokumenten mittels JiVS IMP erweitert. <\/p>\n\n\n\n<p>Dadurch konnte das Unternehmen ein Altsystem in der Rekordzeit von drei Monaten stilllegen und spart seither rund 80 Prozent laufende Betriebskosten. Au\u00dferdem kann die IT in Zukunft auf das mit der Legacy-L\u00f6sung verbundene Spezialwissen verzichten \u2013 in Zeiten von Fachkr\u00e4ftemangel und demografischem Wandel ein weiterer Beitrag zur Reduktion von Komplexit\u00e4t und Zukunftssicherung. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Aufgrund der Geschwindigkeit und Qualit\u00e4t des Projekts bin ich begeistert. Auch das Arbeiten ist komfortabler als im Altsystem<\/em>\u201c, erkl\u00e4rt Alexander Rehbeck, eh. Head of IT bei der Benninger.<\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Historie und Evolution<\/h3>\n\n\n\n<p>Die IT-Landschaften bei SAP-Bestandskunden sind gewachsen und deshalb komplex \u2013 und sie bestehen nicht nur aus SAP-Systemen. Thomas Failer wei\u00df, dass die Aufgabe der IT, den Datenbestand zu bereinigen, zu optimieren und dauerhaft auf einem optimalen Niveau zu halten, dadurch nicht einfacher wird. <\/p>\n\n\n\n<p>SAP-Bestandskunden profitierten \u00fcber viele Jahre von der durchg\u00e4ngigen Unterst\u00fctzung ihrer Wertsch\u00f6pfungskette und Prozesse und damit zusammenh\u00e4ngend von einer harmonisierten Datenschicht. Diese erlaubte wiederum eine umfassende Sicht auf Gesch\u00e4ftsobjekte wie Kunden, Lieferanten, Materialien, Produkte etc. \u201e<em>Agile Strategien und immer mehr Drittsysteme gef\u00e4hrden diesen Vorsprung, eine Situation, die auch SAP erkannt hat<\/em>\u201c, betont DMI-CEO Failer im E-3 Gespr\u00e4ch. \u201e<em>Die Walldorfer investieren dementsprechend massiv in die Integration sowohl innerhalb ihres eigenen Portfolios als auch zu Drittl\u00f6sungen on-premise wie in der Cloud<\/em>.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Was die SAP hier schon in sehr kurzer Zeit zustande gebracht hat, ist beeindruckend, lobt Thomas Failer, aber er erkl\u00e4rt: \u201e<em>Es reicht aber in der Tat nicht aus. Nicht weil SAP nicht gen\u00fcgend daf\u00fcr tut, sondern weil die Welt sich ver\u00e4ndert hat. Informationen stammen aus immer mehr und immer unterschiedlicheren Quellen. Denken Sie nur an das Internet der Dinge, das fr\u00fcher getrennte Bereiche wie die Produktion in den Wirkungskreis der Unternehmens-IT integriert. Die Folge davon ist, dass es nicht nur auf korrekte Datenbest\u00e4nde ankommt, sondern gleicherma\u00dfen auf deren Harmonisierung. Stammdaten zu Kunden, Lieferanten, Produkten etc. liegen heute in der Regel in einer Vielzahl unterschiedlicher Strukturen vor, die mit der Zahl der Anwendungen und Systeme, in denen sie gepflegt werden, korrespondiert. Selbst wenn die Stammdaten in einem dieser Systeme sauber gepflegt sind, keine Fehler enthalten und vollst\u00e4ndig sind, erhalten die Unternehmen daraus noch lange keine Rundumsicht auf ihre Gesch\u00e4ftsobjekte, sondern nur eine partielle, beschr\u00e4nkt durch den speziellen Blickwinkel der jeweiligen Anwendung. Erst eine harmonisierte Datenstruktur, gepflegt und optimiert oberhalb der Ebene der Einzelsysteme, erlaubt die erforderliche 360-Grad-Sicht. Und das gelingt am besten mit einer von der Applikationsebene unabh\u00e4ngigen Datenebene.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/JiVS_IMP_Data_Store_S4HANA_cmyk.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-74599\"\/><figcaption>Die DMI-Plattform JiVS IMP steht allen Datenquellen offen und konsolidiert damit weit \u00fcber die SAP-Grenzen hinaus die gesamten Datenstrukturen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Idee eines klassischen zentralen Data Store oder Data Lake setzt die Transformation der Informationen aus den Ursprungssystemen voraus. Und dabei geht zumindest ein Teil des Gesch\u00e4ftskontexts verloren, in dem die Daten und Informationen entstanden sind, wie Failer aus zahlreichen Kundenprojekten wei\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Im \u00dcbrigen ist dieser Ansatz auch deshalb nach meiner Definition nicht flexibel genug, weil er das Problem der Rechtssicherheit nicht gleich mitl\u00f6st. Denn die in den Data Store einflie\u00dfenden Informationen m\u00fcssen aus rechtlichen Gr\u00fcnden f\u00fcr viele Jahre zusammen mit ihrem Gesch\u00e4ftskontext revisionssicher aufbewahrt werden. Deshalb brauchen Sie in diesem Szenario auf jeden Fall weiterhin die Legacy-Systeme, was Aufwand und Kosten verursacht<\/em>\u201c, warnt der DMI-CEO. Folglich ist es so wichtig, zwischen der klassischen Transformation und der bereits angesprochenen Harmonisierung zu unterscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Trennung der Daten- von der Applikationsebene schafft Data Migration International eine zentrale Plattform f\u00fcr historisierte Informationen, das hei\u00dft f\u00fcr alle Daten und Informationen zusammen mit ihrem Gesch\u00e4ftskontext. Diese werden revisionssicher abgelegt und aufbewahrt. \u201e<em>Au\u00dferdem, und das ist ganz wichtig, l\u00e4sst sich mit unserer Plattform der gesamte Lebenszyklus der historischen Informationen bis zur gezielten L\u00f6schung auf der Ebene des einzelnen Datensatzes verwalten<\/em>\u201c, pr\u00e4zisiert Thomas Failer. <\/p>\n\n\n\n<p>Das verlangt insbesondere die europ\u00e4ische Datenschutz-Grundverordnung, die EU-DSGVO. Dadurch erreicht DMI zwei zentrale Ziele: Rechtssicherheit und massive Kosteneinsparungen, und das schon kurzfristig. <\/p>\n\n\n\n<p>Denn nach dem \u00dcberspielen der historischen Informationen auf die Plattform k\u00f6nnen die SAP-Bestandskunden ihre Legacy-Systeme \u2013 sowohl von SAP als auch von anderen Herstellern \u2013 komplett stilllegen und entsorgen. Das spart in der Regel 80 Prozent der laufenden Kosten im Vergleich zum Weiterbetrieb der Altsysteme.<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas Failer erg\u00e4nzt: \u201e<em>Im \u00dcbrigen erh\u00f6ht unsere Plattform nicht nur die Rechtssicherheit, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zu mehr IT-Sicherheit. Hacker wissen, dass die Unternehmen M\u00fche damit haben, ihre SAP-Systeme in kurzen Zeitabst\u00e4nden, vor allem nach der Ver\u00f6ffentlichung eines Sicherheits-Patches, zu aktualisieren. Das gilt erst recht f\u00fcr Altsysteme, f\u00fcr die teilweise gar keine Patches mehr bereitstehen.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Rise with SAP<\/h3>\n\n\n\n<p>Somit stellt sich im E-3 Gespr\u00e4ch die Frage: Rise with Data Migration statt mit SAP? \u201e<em>Nein, einen solchen Gegensatz gibt es nicht. Vielmehr stellt unser Ansatz eine perfekte Erg\u00e4nzung zu den Initiativen dar, die SAP zur Unterst\u00fctzung der Kunden ins Leben gerufen hat, um ihnen den Weg nach S\/4 Hana zu erleichtern. Wir erg\u00e4nzen mit unserem Ansatz sowohl das Movement- Programm als auch das Thema Rise with SAP<\/em>\u201c, definiert Thomas Failer die SAP- und seine Position<\/p>\n\n\n\n<p>Das SAP\u2019sche Movement-Programm ist eine Art Leitfaden, der durch alle Phasen des Transformationsprojekts f\u00fchrt, in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess m\u00fcndet und dabei alle Aspekte, nicht nur die technischen, sondern auch die strategischen und organisatorischen, erfasst. Ein wichtiger Punkt ist in diesem Zusammenhang die Unterscheidung zwischen operativen und historischen Daten. <\/p>\n\n\n\n<p>So r\u00e4t SAP ihren Bestandskunden: \u00c4hnlich dem Piloten eines Rennwagens m\u00fcssen sie wissen, wann Daten Treibstoff sind und wann Ballast. \u201e<em>Die Antwort darauf ist strategischer Natur, also schon in Phase 1 des Movement-Programms angesiedelt, und bestimmt alle weiteren technischen und organisatorischen Ma\u00dfnahmen<\/em>\u201c, erkl\u00e4rt der DMI-CEO.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-blush-light-purple-gradient-background has-vce-bg-background-color has-background\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"has-inline-color has-vce-cat-1462-color\">Carve-out<\/span><span class=\"has-inline-color has-vce-cat-1462-color\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>JiVS-Plattform statt Altsysteme: B\u00fchler spart 80 Prozent Betriebskosten:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>JiVS-Plattform statt Altsysteme: B\u00fchler spart 80 Prozent Betriebskosten:<br>Alles begann mit der Einf\u00fchrung eines zentralen SAP-Mandanten. Mittlerweile unterst\u00fctzt das Unternehmen B\u00fchler mithilfe der JiVS-Plattform neben der Stilllegung von Legacy-Systemen auch agile Gesch\u00e4ftsszenarien wie Mergers und Acquisitions und Carve-outs. <\/p>\n\n\n\n<p>B\u00fchler spart dadurch 80 Prozent Betriebskosten im Vergleich zum Weiterbetrieb der Altsysteme. Und konnte in nur sechs Monaten s\u00e4mtliche Informationen einer ausgegr\u00fcndeten Gesch\u00e4ftseinheit an die neue eigenst\u00e4ndige Gesellschaft \u00fcbergeben. <\/p>\n\n\n\n<p>Zurzeit pr\u00fcft das in 140 L\u00e4ndern t\u00e4tige Unternehmen aus der Schweiz die Einf\u00fchrung von JiVS IMP als integralem Bestandteil seiner k\u00fcnftigen S\/4-Landschaft. Damit h\u00e4lt B\u00fchler das k\u00fcnftige zentrale ERP-System dauerhaft schlank und agil, w\u00e4hrend das Unternehmen die Gesamtbetriebskosten minimiert. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Die Entscheidung f\u00fcr die JiVS-Plattform hat sich voll und ganz bezahlt gemacht. Als L\u00f6sung f\u00fcr die \u00dcbernahme von Legacy-Daten, die selektive Daten\u00fcbergabe und Stilllegung von Altsystemen hilft sie uns, massiv Betriebskosten zu sparen. Diese liegen um 80 Prozent niedriger, als wenn wir die Legacy-Systeme weiterbetreiben m\u00fcssten, nur um auf die darin enthaltenen Daten zugreifen zu k\u00f6nnen<\/em>\u201c, sagt Vidor Kapy, Head of Department Business Processes &amp; Applications bei der B\u00fchler.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine Historie des Erfolgs: Birr Machines wei\u00df, wie man Elektromotoren baut: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Carve-outs stellen f\u00fcr die IT eine gro\u00dfe He\u00adrausforderung dar. Denn alle Daten und Dokumente, die dem dabei neu entstehenden Unternehmen zuzuordnen sind und teilweise Jahrzehnte zur\u00fcckreichen, m\u00fcssen aus den Systemen der ehemaligen Muttergesellschaft herausgel\u00f6st und in die neue IT-Umgebung integriert werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Das ist nicht nur ein technisch, sondern auch betriebswirtschaftlich anspruchsvolles Projekt. Mithilfe der JiVS-Plattform konnte Birr Machines Ltd. diese Herausforderung in einer Rekordzeit von nur drei Monaten meistern. Das \u00fcber Jahrzehnte erworbene und bew\u00e4hrte geistige Eigentum steht dem jungen Unternehmen jetzt in vollem Umfang sowie einfach \u00fcber Webbrowser zur Verf\u00fcgung und tr\u00e4gt seither aktiv zur Wertsch\u00f6pfung in Service und Produktion bei. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Die Zeichen stehen ganz klar auf Wachstum. In unserer Historie liegen der Wert und die Zukunft von Birr Machines. Der Nutzen, den wir aus der JiVS-Plattform ziehen, liegt h\u00f6her als jeder erdenkliche ROI-Wert<\/em>\u201c, kann Matthias Lembl\u00e9, Head of Supply Chain Management und IT, Birr Machines, best\u00e4tigen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><br><\/strong><\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Historische Daten sind definiert als abgeschlossene transaktionale Daten wie erledigte und vollst\u00e4ndig bezahlte Vertriebs- oder Wartungsauftr\u00e4ge und Bestellungen. Ferner geh\u00f6ren Dokumente wie Lieferscheine dazu, selbst wenn sie nur Teillieferungen betreffen, der Auftrag selbst also noch nicht abgeschlossen ist. Diese historischen Daten d\u00fcrfen aus rechtlichen Gr\u00fcnden nicht mehr ver\u00e4ndert werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Wenn die Anwender aber nur noch mit Leserechten ausgestattet darauf zugreifen d\u00fcrfen, erscheint es aus verschiedenen Gr\u00fcnden nicht mehr in jedem Fall sinnvoll, sie in die neue Softwarelandschaft zu \u00fcbernehmen. Denn bei der \u00dcbernahme wird zwangsl\u00e4ufig ihre Struktur ver\u00e4ndert, sodass sie ihre rechtlich geforderte Beweiskraft verlieren. Historische Informationen weisen also eine gewisse Tr\u00e4gheit auf, die nicht auf die Ebene der agilen Live-Systeme \u00fcbergreifen sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Indem die historischen Daten in SAP im Standard abrufbar sind, ob wie im Original oder harmonisiert, werden sie aus einem Ballast zum Treibstoff auch der operativen Systeme. Die Basis f\u00fcr die Zukunft der SAP-Kunden, wie sie Phase 4 des Movement-Programms beschreibt, wird dadurch weiter gest\u00e4rkt<\/em>\u201c, beschreibt Thomas Failer das konsolidierte Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese konsequente Trennung klingt nach einem Pl\u00e4doyer f\u00fcr einen Greenfield-Ansatz bei der Transformation nach S\/4. \u201e<em>Es klingt vielleicht so, ist es aber nicht<\/em>\u201c, antwortet CEO Failer. \u201e<em>Denn es sind die SAP-Bestandskunden selbst, die am besten wissen, ob sie alle, nur Teile davon oder \u00fcberhaupt keine Daten, Anpassungen und Gesch\u00e4ftsobjekte aus der Vergangenheit in die neue S\/4-Umgebung \u00fcbernehmen wollen.<\/em>\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Doch aus diesem Wissen folgt nicht automatisch, dass die SAP-Bestandskunden die technischen M\u00f6glichkeiten haben, ihrem Wissen entsprechend frei und flexibel zu entscheiden. Wenn sie keine separate Plattform f\u00fcr die historischen Informationen haben, m\u00fcssen sie die Legacy-Systeme parallel zum neuen S\/4-System weiter\u00adbetreiben. \u201e<em>Und wenn sie den Kosten- und Pflegeaufwand daf\u00fcr minimieren wollen, stehen sie vor der schwierigen Frage, wie viele ihrer Altdaten und Anpassungen sie in die neue Umgebung \u00fcbernehmen sollen, um deren Wert auch in der neuen Umgebung zu erhalten und optimal zu nutzen<\/em>\u201c, gibt Thomas Failer zu bedenken.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem DMI-Ansatz einer separaten Plattform f\u00fcr historische Informationen bestehen diese Zielkonflikte hingegen nicht. Failer erkl\u00e4rt: \u201e<em>Die Altsysteme lassen sich komplett stilllegen, die Rechtssicherheit ist gewahrt, die SAP-Bestandskunden k\u00f6nnen frei den Anteil der zu \u00fcbernehmenden historischen Informationen unabh\u00e4ngig von den individuellen Anpassungen bestimmen, den Transformationsaufwand durchaus halbieren und dar\u00fcber hinaus ihre neue SAP-Landschaft dauerhaft schlank halten und dadurch deren Gesamtbetriebskosten um gesch\u00e4tzt 25 Prozent senken.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht also nicht darum, welche Farbe das Spielfeld hat. Vielmehr geht es darum, dass die SAP-Bestandskunden auf dem richtigen Feld das Transformationsspiel austragen. Deshalb spricht Thomas Failer in diesem Zusammenhang auch von einem Right Field Approach. \u201e<em>Wie gesagt unterst\u00fctzen wir mit unserer Plattform auch Rise with SAP und erg\u00e4nzen sie. Denn bei diesem durchaus bestechenden Angebot sind im Vorhinein ebenfalls strategische Grundsatzfragen zu kl\u00e4ren: ob und wie die Altsysteme abgeschaltet werden k\u00f6nnen, ob und wie sich die Rechtssicherheit dabei gew\u00e4hrleisten l\u00e4sst, welche und wie viele historische Informationen \u00fcbernommen werden sollen, wie auch das neue System in der Cloud dauerhaft schlank gehalten werden kann und wie der Zugriff auf historische Informationen von der neuen SAP-Umgebung aus, aber auch von Drittsystemen aus zu gestalten ist. Auf alle diese Fragen k\u00f6nnen die SAP-Bestandskunden mithilfe unserer Plattform umfassendere und flexiblere Antworten geben, gerade auch in finanzieller Hinsicht. Da sind sie wieder, die Aspekte Resilienz und Flexibilit\u00e4t.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Intelligenz und Automatisierung<\/h3>\n\n\n\n<p>Intelligent bedeutet zuallererst automatisiert und speziell aus der Sicht der SAP-Bestandskunden integriert. Automatisierung hei\u00dft, dass die manuellen Schritte, die bei klassischen Ans\u00e4tzen n\u00f6tig sind, um eine sinnvolle und lohnende Reduktion des Datenvolumens zu erreichen, so weit wie m\u00f6glich beseitigt werden. Automatisierung bedeutet zudem, dass sich die Daten auf Knopfdruck aus der Online-Datenbank in eine eigene Umgebung \u00fcberspielen lassen. <\/p>\n\n\n\n<p>Dort wird auch der Lebenszyklus der historischen Daten und Dokumente vom Zugriff \u00fcber Optimierung und Compliance-Management bis zu deren endg\u00fcltigen L\u00f6schung verwaltet. Zum Dritten bedeutet Automatisierung, dass diese Daten\u00fcbernahme auf Knopfdruck auch bestehende Archive miteinbezieht. Integriert schlie\u00dflich meint, dass eine Umgebung f\u00fcr intelligentes Rightsizing die bei den SAP-Bestandskunden vorhandenen SAP-Standardwerkzeuge nutzt und erweitert, nicht ersetzt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Cost_versus_Innovation_cmyk.jpg\" alt=\"Cost_versus_Innovation_cmyk\" class=\"wp-image-74600\"\/><figcaption>F\u00fcr jeden IT-Verantwortlichen ist die Harmonisierung der Kosten mit der notwendigen Innovation immer wieder eine Herausforderung: Plattformen wie JiVS sind daf\u00fcr das optimale Werkzeug.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\u201e<em>SAP-Chef Christian Klein leistet aus meiner Sicht hervorragende Arbeit<\/em>\u201c, betont Thomas Failer. \u201e<em>Es ergibt technisch und gerade aus Kundensicht betriebswirtschaftlich absolut Sinn, das eigene Portfolio stark miteinander zu integrieren und es in einfachen Verbrauchs- und Nutzungsmodellen, die wir alle in der Cloud sch\u00e4tzen und lieben gelernt haben, bereitzustellen. Die S\/4-Landschaft und ERP generell werden bei den SAP-Bestandskunden auch weiterhin das Herz der IT bilden. Aber wie im K\u00f6rper m\u00fcssen die Arterien und Venen hin zum Herzen und davon weg offen sein, damit das Herz frei und der jeweiligen Situation angemessen, schnell und kr\u00e4ftig schlagen kann. Integration und Offenheit sind keine Gegens\u00e4tze. Denn Integration meint nicht Verdrahtung, sondern Kopplung und nahtlose Verbindung. Christian Klein, um im Bild zu bleiben, trainiert und st\u00e4rkt das Herz und dazu leisten wir mit unserer Plattform und der zugrunde liegenden Architektur einen zu 100 Prozent komplement\u00e4ren Beitrag.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Klingt fast so, als ob die alte Frage, die Professor Niklaus Wirth in den 1970er Jahren gestellt hat, ob die Daten oder die Algorithmen die erste Geige spielen, neue Nahrung erh\u00e4lt? \u201e<em>Das kann ich verstehen. Daten sind unser Spezialgebiet, deshalb stehen wir ihnen nat\u00fcrlich n\u00e4her<\/em>\u201c, definiert DMI-CEO Failer. <br><br>\u201e<em>Und richtig ist, dass die Themen Digitalisierung und Datensteuerung den Informationen eine wichtigere Rolle zuweisen. Andererseits, wenn wir auf das schauen, was ich mit Individualisierung meine, findet auch auf der Ebene der Algorithmen eine Aufwertung statt. Aus Kundensicht stellt sich diese Frage damit vielleicht gar nicht. Beide Ebenen m\u00fcssen Hand in Hand gehen, denn nur gemeinsam l\u00e4sst sich das gesch\u00e4ftliche Potenzial der Digitalisierung erschlie\u00dfen. Allerdings muss das Zusammenspiel resilienter, flexibler und individueller stattfinden, als das in der Vergangenheit der Fall war<\/em>.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/2106_Coverstory-1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"125\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-73569\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-960x120.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n<p>[adrotate banner=&#8221;285&#8243;]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nada funciona sin estructuras de datos, \u00bfverdad? Me influyeron mis estudios de inform\u00e1tica y el trabajo asociado de programaci\u00f3n en el lenguaje Pascal. Pascal fue desarrollado por el profesor Niklaus Wirth en la ETH de Z\u00farich. Dispone del libro de texto est\u00e1ndar \"Algorithms and Data Structures\" (Algoritmos y estructuras de datos). <\/p>\n<p>En la entrevista de E-3 con el CEO y fundador de Data Migration International, Thomas Failer, mencion\u00f3 el trabajo de Niklaus Wirth. 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