{"id":72711,"date":"2021-03-25T08:00:00","date_gmt":"2021-03-25T07:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=72711"},"modified":"2022-05-01T09:56:00","modified_gmt":"2022-05-01T07:56:00","slug":"simplificar-y-perfeccionar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/es\/vereinfachen-und-veredeln\/","title":{"rendered":"Simplificar y perfeccionar SAP"},"content":{"rendered":"\n<p>Eine gute und erprobte IT-Handwerkskunst in der SAP-Community nennt sich Customizing. Von Beginn an bestand die Idee, dass ein SAP-System eine halbfertige Ware ist, die mittels Abap-Tabellen customized werden muss. Zu diesen Anf\u00e4ngen vor vierzig Jahren passte auch der Projektansatz Plan-Build-Run \u2013 aber auch IT-Leben ist Ver\u00e4nderung. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Plan, Build and Run wurde in einer Zeit etabliert, in der der Aufwand zu kommunizieren und zu kollaborieren deutlich h\u00f6her als heute war<\/em>\u201c, beschreibt Tobias Moosherr, Vorstand bei \u00adSolutive, und er pr\u00e4zisiert im E-3 Gespr\u00e4ch: \u201e<em>Sich schnell mit den Beteiligten auf neue Dinge abstimmen, eine Websession hier, schnell per Instant-Messenger eine Nachricht verfassen, um neue Ideen und Bed\u00fcrfnisse einzubringen: Das ist heute Realit\u00e4t.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnlich, wie es in modernen Rechenzentren oder in der Cloud keine Sicherungsfenster mehr gibt, weil ein 7-x-24-Stunden- Betrieb die Norm ist, hat sich auch die Ausgangslage beim Customizing eines SAP-Systems ver\u00e4ndert. \u201e<em>Monatelange Designphasen, um in gesch\u00fctztem Umfeld Dinge zu realisieren, deren Anforderungen sich vielleicht schon wieder \u00fcberholt hatten, das war lange die Normalit\u00e4t<\/em>\u201c, wei\u00df Tobias Moosherr aus eigener Erfahrung. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Nach der Abnahme wurde die Software dann praktisch zu einer Wand gebracht, mit der zwischen Entwicklung und Betrieb getrennt wurde, dar\u00fcbergeworfen und vergessen. Auf der anderen Seite wurde sie vollkommen entkoppelt in Betrieb genommen und als abstrakter Teil eines IT-Systems betrieben.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">W\u00e4nde \u00fcberwinden<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Bild, das Moosherr hier zeichnet, ist typisch f\u00fcr die Anf\u00e4nge der SAP-Community und ein Anwender sieht vor seinem geistigen Auge auf dieser Wand wahrscheinlich noch meterlange \u201eAris-Tapeten\u201c f\u00fcr das Business Process Management. Aber Plan-Build-Run und Aris von Professor Scheer sind Vergangenheit. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Um wettbewerbsf\u00e4hig zu sein, gilt es, die Time to Market zu verk\u00fcrzen<\/em>\u201c, postuliert Tobias Moosherr. \u201e<em>Dabei ist jede Mauer, jedes Silo ein gro\u00dfes Hindernis. Ver\u00e4ndert hat sich aber neben der zunehmenden M\u00f6glichkeit der Kommunikation auch die Arbeitsmethodik \u2013 und damit gibt es v\u00f6llig neue M\u00f6glichkeiten.<\/em>\u201c Solutive hat dazu auch die passenden Werkzeuge entwickelt.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den SAP-Bestandskunden hingegen gilt es genau hinzusehen und mit Partnern wie Solutive nicht nur die richtige Vorgehensweise, sondern auch die richtigen IT-Werkzeuge auszuw\u00e4hlen, siehe Aris. \u201e<em>Der Anschein, dass die klassische Technik wie der SAP NetWeaver nicht mithalten kann, ist nur bedingt richtig. Auch dieser Teil des Maschinenraums kann mit dem richtigen Feintuning sehr wohl Fahrt aufnehmen. Plan-Build-Run sollte heute einfach Teil eines iterativen Application Lifecycle sein.<\/em>\u201c In einer moderneren Sprache ausgedr\u00fcckt, hei\u00dft es: Pimp my SAP System!<\/p>\n\n\n\n<p>Aber seit einigen Jahren scheint der operative SAP-Betrieb nicht mehr zur Ruhe zu kommen: Sind das Erscheinungsformen einer dynamischen Wirtschaft, komplexer Aufbau- und Ablauforganisationen oder einfach nur das Resultat schlechter Planung? Also eines falschen Plan-Build-Run-Projektmanagements? <\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Sowohl als auch<\/em>\u201c, meint Solutive-Vorstandskollege Christian Steiger. \u201e<em>Meiner Meinung nach wurde es vers\u00e4umt zu verstehen, dass die Innovationen, die aus dem Gesch\u00e4ftsbetrieb kommen, immer mehr durch die stetig st\u00e4rker werdende und zentrale Rolle der IT umgesetzt werden m\u00fcssen.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ein wenig argumentiert Christian Steiger gegen den Zeitgeist und gegen eine dezentrale IT-Organisation, wo die Fachabteilungen ihre Cloud-Apps buchen. \u201eDie IT ist \u2013 anders als manchmal angenommen \u2013 ein signifikanter Innovationsbringer und muss als solcher auch die n\u00f6tige Wertsch\u00f6pfung erfahren\u201c, wei\u00df Christian Steiger von vielen erfolgreichen Solutive-Projekten.<\/p>\n\n\n\n<p>Zentrale oder dezentrale IT, Cloud oder On-prem, Plan-Build-Run oder DevOps? Mittlerweile sind die digitalen Herausforderungen umfassend, sodass es kaum eine Antwort auf alle Fragen geben kann. \u201e<em>In den vergangenen Jahren ist mir bei Kunden immer wieder das eine, aber auch das andere begegnet. Der wichtige erste Schritt ist, sich selber und die Organisation ehrlich zu betrachten, ohne Angst zu haben, dass die eigenen Jagdgr\u00fcnde sich ver\u00e4ndern. Der zweite Schritt ist, die Antworten auch h\u00f6ren zu wollen und neudeutsch ,blameless\u2018 aufzunehmen<\/em>\u201c, erkl\u00e4rt Christian Steiger im E-3 Gespr\u00e4ch und er erg\u00e4nzt: \u201e<em>H\u00e4ufig ist diese gef\u00fchlte Unruhe aber auch einfach eine Fragestellung der Arbeitsweise. Auch die ersten Schritte der Digitalisierung eines Business k\u00f6nnen zu sehr gro\u00dfer Unruhe im Betrieb f\u00fchren, wenn alles ohne Ank\u00fcndigung und Einbeziehung der wichtigen Stake\u00adholder in den Abteilungen einfach \u00fcber die magische Mauer geworfen wird.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bereits angedeutet, auch IT-Leben ist Ver\u00e4nderung, was momentan ganz besonders f\u00fcr die SAP-Community gilt und die Nachfrage nach der Expertise und den Werkzeugen von Solutive schnell steigen l\u00e4sst. Es gibt aktuell im SAP-Vorstand und in der Community einen Generationswechsel: Findet dieser auch in der Informatik statt? Also Hana- und S\/4-Innovation versus R\/3-Tradition? Abap versus Java? NetWeaver versus Container, Kafka etc.? <\/p>\n\n\n\n<p>Christian Steiger antwortet: \u201e<em>Ja, es ist ein Trend, der in den vergangenen Jahren vorherzusehen war. Als ich 2011 am SAP Train Race teilgenommen habe, von Paris nach Madrid zur TechEd, waren das Thema SAP-Gateway und die hybride Welt schon im Fokus. Aktuell kommt es bei der Community verst\u00e4rkt an und es gibt keinen Zweifel mehr, dass wir auch in Zukunft zunehmend ein Verschmelzen der Welten vorfinden werden. Dies l\u00e4sst auch der SAP-Community immer mehr Spielraum und Souver\u00e4nit\u00e4t bei der Wahl ihrer L\u00f6sungen und zielt unter anderem auf einen Best-of-Breed-Ansatz ab.<\/em>\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Vorstandskollege Tobias Moosherr meint dazu, dass dieser Generationswechsel aber nicht nur in der Community, im SAP-Vorstand oder in der Informatik stattfindet. \u201e<em>Der ma\u00dfgebliche Treiber dieses Umbruchs ist der Endkunde<\/em>\u201c, betont Moosherr. Es stellt sich somit die Frage: Wie kann ein SAP-Partner wie Solutive auf die Bed\u00fcrfnisse der SAP-Bestandskunden reagieren? Und worauf muss der Fokus liegen \u2013 abseits der notwendigen Technologie?<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Schon 2016 hatte ich mir auf einem Forum zur digitalen Transformation Folgendes notiert: In einer Welt der digitalen Interaktionen werden Organisationen ihre innovativen Gesch\u00e4ftsmodelle durch Software liefern. Jedes Unternehmen wird ein Softwareunternehmen\u201c<\/em>, definiert Tobias Moosherr die Erkenntnis aus der Vergangenheit.<\/p>\n\n\n\n<p> <em>\u201eIch denke, gerade im SAP-Umfeld ist diese digitale Disruption mittlerweile sehr pr\u00e4sent. Und die Unternehmen suchen die Antworten auf diese Herausforderungen, explizit auch mit den bestehenden Systemen und Technologien in Kombination und nicht ersetzt durch v\u00f6llig andere Technologien.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u201eWir sind Software\u201c<\/h3>\n\n\n\n<p>Die digitale Disruption in der SAP-Community hat viele Auspr\u00e4gungen und die damit geforderte Agilit\u00e4t bedingt auch, viele bisher manuelle Schritte zu automatisieren. Das Ausrollen eines SAP-Systems muss immer mehr durch passende Werkzeuge und Automatisierung vereinfacht werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Somit gelang es auch einigen SAP Bestandskunden, trotz Reiseverboten und Distance Customizing SAP-Systeme global produktiv zu setzen. Das Change Management hat offensichtlich den Fokus beim Deployment verschoben: Welche Bedeutung hat etwa das Testmanagement? <\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Um der Geschwindigkeit des Marktes und der IT-gest\u00fctzten Innovationen gerecht zu werden, ist es essenziell, ein gut funktionierendes Testmanagement zu etablieren<\/em>\u201c, spezifiziert Christian Steiger diesen f\u00fcr SAP-Bestandskunden sehr wichtigen Schritt zu einem erfolgreichen System. \u201e<em>Denn wer auch in Zukunft noch weiter vorne dabei sein m\u00f6chte, kommt um neue Methoden und schnellere Softwarelieferungen nicht herum.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Damit die Qualit\u00e4t, Wartbarkeit und Stabilit\u00e4t im Betrieb aber auch weiter gew\u00e4hrleistet werden k\u00f6nnen, bedarf es nach Meinung der Solutive- Vorst\u00e4nde Christian Steiger und Tobias Moosherr auch des n\u00e4chsten Schritts: das automatische Testen. \u201e<em>Hier spreche ich aber explizit nicht von den bisher bekannten Mitteln wie eCatts und diversen Robotic-Testing-Ans\u00e4tzen<\/em>\u201c, beschreibt Christian Steiger die Situation. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Wir als Solutive haben einen Partner ins Boot geholt, der schon seit 2009 erfolgreich eine eigene KI Engine entwickelt hat. In Zukunft werden wir das automatisierte Testen \u00fcber eine KI-gest\u00fctzte L\u00f6sung auch in SAP abbilden.<\/em>\u201c Es geht l\u00e4ngst nicht mehr um das Ob, sondern nur um das Wann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fail fast, fail often<\/h3>\n\n\n\n<p>Nicht nur die Werkzeuge und die Art des Projektmanagements \u00e4ndern sich aktuell in der SAP-Community, auch die mentale Einstellung gegen\u00fcber Fortschritt, Erfolg, Experimentieren und Scheitern wird neu vermessen. \u201e<em>Dank der massiven Erfolge von SpaceX und Tesla ist ,Fail fast, fail often\u2018 in aller Munde und scheinbar salonf\u00e4hig\u201c, bemerkt Tobias Moosherr mit Zufriedenheit. \u201eMan k\u00f6nnte den Eindruck gewinnen, dass Testmanagement und dessen Motivation \u2013 das Finden von Fehlern bei m\u00f6glichst wenig Aufwand \u2013 dadurch obsolet werden und Fehler sogar erw\u00fcnscht sind.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Dabei denkt Tobias Moosherr an den Ursprung dieses Ansatzes: \u201e<em>Das Motto kommt aus dem Silicon Valley und den dort ans\u00e4ssigen Start-up-Schw\u00e4rmen und wird h\u00e4ufig falsch verstanden. Das Ziel ist es eben nicht, zu ,failen\u2018, sondern zu iterieren. Um erfolgreich zu sein, muss eine Kultur des offenen Umgangs mit Fehlern bestehen.<\/em>\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Aber das Ziel ist ganz eindeutig, aus den Fehlern zu lernen und Anpassungen vorzunehmen, zu justieren oder vielleicht auch neu zu gestalten. Genau hier sollte ein strukturiertes und integriertes Testmanagement ansetzen, meint Moosherr. \u201e<em>Heute lassen sich mithilfe unserer KI-Agenten oder Pr\u00fcftools bereits fr\u00fch im Entwicklungsprozess die ersten Fehler finden und die Iteration fr\u00fcher beginnen<\/em>\u201c, erkl\u00e4rt der Solutive-Vorstand.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Continuous Improvement<\/h3>\n\n\n\n<p>Continuous Improvement klingt logisch, ununterbrochene Ver\u00e4nderungen bedeuten aber auch fortlaufendes Lernen, Schulen, Testen \u2013 oder? Sind DevOps, Scrum etc. eine nachhaltige Herausforderung oder IT-Modetrends? \u201e<em>Nat\u00fcrlich sind diese Ans\u00e4tze gerade in aller Munde<\/em>\u201c, wei\u00df Christian Steiger aus eigenen Beobachtungen. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Unsere ESM Suite ist ebenso ein Werkzeug, das all dies zul\u00e4sst. Die Arbeitsweise muss sich dem allerdings auch anpassen, um das volle Potenzial aussch\u00f6pfen zu k\u00f6nnen. Hybride Ans\u00e4tze sollten also auch nicht gescheut werden. Was ich an dieser Stelle anmerken m\u00f6chte, weil es oft f\u00e4lschlicherweise in einen Topf geschmissen wird: Flexibilit\u00e4t hat aber auch rein gar nichts mit Agilit\u00e4t zu tun! Das darf man nicht verwechseln!<\/em>\u201c (Siehe auch Fachbeitrag von Christian Steiger und Tobias Moosherr auf den folgenden Seiten.)<\/p>\n\n\n\n<p>Zum reinen Selbstzweck auf Managementebene oder weil es gerade Trend ist, werden aus diesen Ans\u00e4tzen dann schlie\u00dflich nachhaltige Herausforderungen. Aber Tobias Moosherr korrigiert: \u201e<em>Dabei ist ein anderer Blickwinkel sehr wichtig. Schon seit Anbeginn der Zeit waren die Menschen einem sich st\u00e4ndig ver\u00e4ndernden Umfeld ausgesetzt, fortlaufendes Lernen ist der Schl\u00fcssel zur Anpassung gewesen. Dies gilt auch f\u00fcr Unternehmen, der Einsatz von agilen Methoden in Verbindung mit schlanken Techniken, Lean Startup, erm\u00f6glichte das schnelle Anpassen an Ver\u00e4nderungen.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">SolMans Grenzen<\/h3>\n\n\n\n<p>Wo st\u00f6\u00dft der SolMan beim Releasemanagement, Continuous Improvement, Testing und Transportmanagement an seine Grenzen? \u201e<em>Der SolMan kennt eben kaum Grenzen \u2013 und darin steckt das Problem\u201c<\/em>, umschreibt Christian Steiger diplomatisch geschickt das Thema. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Das Niveau an Expertise und Fachwissen, das der SolMan in der Tiefe ben\u00f6tigt, ist immens und \u00fcbersteigt vielfach die M\u00f6glichkeiten der Entwickler und vor allem die Sinnhaftigkeit f\u00fcr einen reibungslosen Betrieb. Der Aufwand der IT ist enorm, um dieses Werkzeug zu beherrschen \u2013 was ja eigentlich nur ein Werkzeug sein sollte. Wir haben uns auf die wesentlichen Aspekte konzentriert \u2013 Releasemanagement, Continuous Improvement und Testing sowie Transportmanagement und alle diese Funktionen sicher, beherrschbar und effizient in einer L\u00f6sung zusammengefasst.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Vorstandskollege Tobias Moosherr schlie\u00dft sich dieser Meinung an: \u201e<em>Wenn wir den SolMan betrachten, sehen wir nur wenige Grenzen \u2013 und genau das ist ein Pro\u00adblem. Denn mit grenzenlosen M\u00f6glichkeiten kommt auch die Problematik eines verantwortungsvollen Umgangs. Zumal die Frage nach der Sinnhaftigkeit gestellt werden muss, wenn das eigentlich zur Erleichterung angelegte Werkzeug nach dem klassischen Ansatz Plan-Build-Run arbeitet. Unsere ESM-Suite haben wir auf dem Best-of-Breed-Ansatz entwickelt und damit eine innovative Standardsoftware geschaffen, die den Softwarelebenszyklus kontrolliert und beherrschbar begleitet<\/em>.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Im zur\u00fcckliegenden R\/3-Zeitalter war das Transportmanagement ein zentraler Bestandteil der IT-Architektur. Gilt das f\u00fcr eine DevOps-Umgebung auch noch? \u201e<em>Das Transportmanagement ist und bleibt ein signifikanter Bestandteil von SAP. Gerade die neu hinzukommenden Herausforderungen wie z. B. eben DevOps r\u00fccken Transporte wieder in den Fokus \u2013 da sich Abh\u00e4ngigkeiten bei der Delivery nicht mehr ausschlie\u00dfen lassen<\/em>\u201c, wei\u00df Christian Steiger aus vielen erfolgreichen Solutive-Projekten. <\/p>\n\n\n\n<p>Sein Kollege Tobias Moosherr erg\u00e4nzt: \u201e<em>Ja, auch in Zukunft werden Transporte noch grundlegender Teil der SAP-Architektur sein. In einer auf Anpassung optimierten Organisation und reduzierter Time to Cash darf aber genau dort nicht der Bottleneck entstehen und kleinteilig auf Einzeltransportebene und\/oder manuell gearbeitet werden. Hier gibt es h\u00e4ufig noch gro\u00dfes Optimierungspotenzial, dem wir mit den Transport- und Simulationsl\u00f6sungen unserer ESM-Suite begegnen.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Universalantwort: Templates<\/h3>\n\n\n\n<p>Templates waren einst eine Universalantwort: Wo positioniert man bei Solutive aktuell das IT-Management mittels Tem\u00adplates? Christian Steiger: \u201e<em>Templates und ein Template Management sind zielf\u00fchrend und bringen in vielen Use Cases Mehrwert. Aber auch das ist keine Fire-and-Forget-L\u00f6sung. Heutzutage muss ein Template eine gewisse Flexibilit\u00e4t mitbringen, auch wenn die Abweichungen zum Teil nur wenige Prozent betragen. Auch gilt es, nach dem De\u00adployment dieses Template bzw. Hochrisikokomponenten gegen ungewollte \u00c4nderungen zu sch\u00fctzen. Eine flexible Gestaltung bei reduziertem Aufwand und der vollen Kontrolle \u00fcber alle \u00c4nderungen ist ein effektiver Ansatz, um im Betrieb die Kosten deutlich zu dr\u00fccken. Wir unterst\u00fctzen gerade im Konzernumfeld mit unseren L\u00f6sungen diesen Ansatz sehr erfolgreich.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Traum und Wirklichkeit kommen bei den Themen Dynamik, Change und Agilit\u00e4t mit Compliance, Risk Management und Governance in einen Konflikt. Fortlaufende Ver\u00e4nderungen versus Stabilit\u00e4t? Der SAP-Bestandskunde ist gefordert, wenn es gilt, einen stabilen Betrieb gegen die Innovationen von SAP abzusichern. <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDiese Herausforderung sollte keine K\u00fcr, sondern die Pflicht sein\u201c<\/em>, betont Christian Steiger nachdr\u00fccklich im Gespr\u00e4ch. \u201e<em>Immer wieder erfahre ich von unseren Kunden, dass es zwei Prozesse gibt: den designten und den gelebten Prozess. Das ist ineffizient und unsicher und zudem wird die Compliance mit F\u00fc\u00dfen getreten.<\/em>\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Der Solutive-Vorstand ist somit \u00fcberzeugt, dass Prozesse entsprechend der Compliance und Revisionssicherheit etabliert werden m\u00fcssen, um einen Workaround zu vermeiden. Dazu sind End-to-End-Prozesse n\u00f6tig, um den Audit-Trail unterbrechungsfrei zu haben und v\u00f6llige Transparenz zu bieten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Best Practice und Agilit\u00e4t<\/h3>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Wir unterst\u00fctzen unsere Kunden bereits bei der Prozessdefinition, egal ob SOX, GAMP, FDA, DSGVO \u2013 in allen Bereichen haben wir Best Practices erarbeitet, auch teilweise mit den gro\u00dfen Wirtschaftspr\u00fcfungsunternehmen<\/em>\u201c, erz\u00e4hlt Christian Steiger aus seinem Arbeitsalltag. \u201e<em>Mit welchen Tools dann die Realisierung stattfindet, dazu geben wir ebenso Empfehlungen. Im Kern muss es kein Kompromiss mehr sein, denn Dynamik, Agilit\u00e4t und hybride Entwicklung k\u00f6nnen Hand in Hand mit Risk Management und Governance gehen. Auch zu diesem Thema sind wir im Bereich der KI gerade dabei, einen Digital CoWorker zu etablieren, der als W\u00e4chter f\u00fcr Revision, Governance und Compliance dienen soll.<\/em>\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Und Vorstandskollege Moosherr erg\u00e4nzt: \u201e<em>Richtig, denn wichtig ist nach meiner Erfahrung die durchg\u00e4ngige Transparenz. Mit dem Abbau von Inselprozessen und Informations\u00adsilos und der breiten Streuung des Wissens um Compliance und Risk Management kann ein gemeinsames Bild \u00fcber die Sinnhaftigkeit gestaltet werden.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Compliance und SolMan<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Thema Dokumentation und Compli\u00adance ist im E-3 Gespr\u00e4ch somit der n\u00e4chste, logische Schritt: Fortlaufende Ver\u00e4nderungen erleichtern nicht die F\u00fchrung einer pr\u00e4zisen IT-Dokumentation, oder? Braucht es hierf\u00fcr dann vielleicht den SolMan? \u201e<em>Hier greife ich den Audit-Trail wieder auf<\/em>\u201c, erkl\u00e4rt Christian Steiger. \u201e<em>Etablierte digitale End-to-End-Prozesse sind der wichtigste Schritt f\u00fcr die Compliance. Die Dokumentation ist damit automatisch an Bord und auch absolut belastbar. Auch der SolMan ist bei der Dokumentation ein etabliertes Tool.<\/em>\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Solutive-Vorstand Steiger ist wichtig, dass die Unternehmensvision mit einer Strategie versehen wird, die sich in das gewohnte Arbeitsumfeld integriert. Denn aus Sicht von Solutive gibt es im laufenden Betrieb kaum eine gr\u00f6\u00dfere Herausforderung, als ein Change Management der Arbeitsweise nur aus Compliance- Gr\u00fcnden durchf\u00fchren zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>IT Service Management, ITSM, erscheint als universeller Probleml\u00f6ser: Stimmt das? IT Service Management, sofern es vern\u00fcnftig und passend etabliert ist, hat die Eigenschaft, auf vielen Ebenen als Beschleuniger zu wirken. Das gilt besonders f\u00fcr Prozesse, die im operativen Business angesto\u00dfen werden, und wirkt sich bis ins Deployment aus. Aber damit verlassen wir etwas das SAP-Umfeld, meint Christian Steiger: \u201e<em>Doch grunds\u00e4tzlich kann ITSM meiner Meinung nach als Turbo wirken. ITSM-Prozesse ben\u00f6tigen Akzeptanz und Weitsicht, um sinnvoll implementiert zu werden<\/em>.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">SAP-Deadline<\/h3>\n\n\n\n<p>Bis 2027\/2030 sollten alle SAP-Bestandskunden auf Hana und S\/4 konvertiert sein: Aus Sicht von Solutive, welche Herausforderungen bez\u00fcglich Change Management, ITSM, Testen und Transport ergeben sich daraus? \u201e<em>Wir haben in den vergangenen Monaten noch signifikante Details in unsere ESM Suite einflie\u00dfen lassen, um den Unternehmen die Migration zu erleichtern\u201c<\/em>, beschreibt Christian Steiger die Situation. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Umstellung bringt auch Chancen, auf schlankere Prozesse und einen Standard auf Basis der Best Practice. Nicht nur das Projekt S\/4 muss dabei betrachtet und kalkuliert werden, sondern auch der Betrieb danach. Aber Christian Steiger wei\u00df auch, dass die guten Ans\u00e4tze oft nicht dem Arbeitsumfeld der Realit\u00e4t entsprechen und so die Nutzer nach der Umstellung sich selbst \u00fcberlassen sind. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein Beispiel ist der Requirement-to-Deploy-Prozess, dazu Christian Steiger: \u201e<em>Passt dieser nicht zu den aktuellen Prozessen, ist eine Anpassung nur schwer m\u00f6glich. Wir haben hier eine nachhaltige L\u00f6sung im Portfolio, die ein hohes Ma\u00df an Flexibilit\u00e4t beibeh\u00e4lt, sich im Anschluss auch um die Operations k\u00fcmmert und somit nachhaltig den Lebenszyklus begleitet. Gepaart mit effizienten und vereinfachten Prozessen sind das zwei Fliegen mit einer Klappe: das S\/4-Projekt und der Betrieb danach<\/em>.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund der hohen Kosten einer S\/4-Landschaft wird h\u00e4ufig auch eine Konsolidierung vorgenommen. Aber wor\u00fcber h\u00e4ufig nicht gesprochen werde, meint Tobias Moosherr, sei die Gefahr durch einen Single Point of Failure. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Falls im Worst-Case fr\u00fcher ein System z.B. f\u00fcr ein Land nicht verf\u00fcgbar war, konnten die anderen Systeme weiterlaufen und die anderen Standorte waren handlungsf\u00e4hig. Was passiert aber, wenn es nur noch das eine One-SAP gibt?<\/em>\u201c, fragt sich Moosherr. \u201e<em>Ohne ein Umdenken der Arbeitsweise und das Anpassen des Tool-Sets kann aus dem erh\u00f6hten Schutzbed\u00fcrfnis schnell eine Verlangsamung der Anpassungsf\u00e4higkeit der Organisation resultieren. Die paradoxe Situation \u2013 Erkenntnisse in Echtzeit gewinnen, aber nur im Schneckentempo darauf reagieren k\u00f6nnen \u2013, wer mag sich das gerne ausmalen wollen?<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Digitale Transformation, oder?<\/h3>\n\n\n\n<p>Zum Abschluss des E-3 Gespr\u00e4chs die unvermeidliche Beurteilung des Gesamtbilds: Aus Sicht von Solutive, wo steht die SAP-Community beim Thema digitale Transformation? \u201e<em>Wir alle leben und lieben doch die digitale Transformation<\/em>\u201c, antwortet Christian Steiger ganz spontan und erkl\u00e4rt: <em>\u201eIch muss zugeben, eine Portion Ironie kann ich mir dabei nicht nehmen lassen. Ich glaube, wir kennen mittlerweile sowohl Vor-, aber auch die Nachteile. Eines muss immer klar sein: Keine Digitalisierung funktioniert, wenn sich der IT-Leiter im gleichen Atemzug anh\u00f6ren muss, dass er bei den Budgets sparen muss. Digitalisierung bedeutet Investitionen in die Zukunft, und zwar in die IT! Die IT ist f\u00fcr mich ein ganz klarer Innovationstreiber und geh\u00f6rt als solcher auch in die Wertsch\u00e4tzung und nicht in den Maschinenraum, sondern ganz nach oben neben den Kapit\u00e4n.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Vorstandskollege Tobias Moosherr springt Christian Steiger zur Seite und berichtet: \u201e<em>Gerade ging Folgendes durch die Presse: Eppelheimer Capri-Sun-Chef \u2013 Yacht von Hans-Peter Wild krachte in Hafensteg auf Karibikinsel St. Martin. Schuld an der Havarie war offenbar eine Fehlfunktion in der Computersteuerung. Der Kapit\u00e4n spricht von einer Fehlkommunikation zwischen der Br\u00fccke, die mit 14 Computern best\u00fcckt sei, und dem Maschinenraum. Dieser Eindruck mag auch an manchen Stellen auf die SAP-Community zutreffen. Es darf nicht der Selbstzweck sein, der Aussagen herausbringt wie: We need to become more agile. We\u2019re not lean enough. I want to see our culture shift to fail fast, fail often. Richtiger ist meiner Meinung nach: ein gemeinsames Bild aller Beteiligen, was digitale Transformation f\u00fcr das Unternehmen konkret bedeutet, und das Verst\u00e4ndnis, auch mit SAP-Software eine Organisation aufbauen zu wollen, die schnell auf Anforderungen reagieren kann. IT muss und soll Innova\u00adtionstreiber sein und nicht nur ein Kostenfaktor.<\/em>\u201c <br><\/p>\n\n\n\n<p>Danke f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/p>\n\n\n<p>[adrotate banner=&#8221;254&#8243;]<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/2104_05_Coverstory_web.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"125\" title=\"Sap vereinfachen und veredeln\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg\" alt=\"Download Coverstory\" class=\"wp-image-37442\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-960x120.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>No es oro todo lo que reluce. Es bueno cuando hay expertos que pueden hacer que algo valioso sea a\u00fan m\u00e1s valioso. Tobias Moosherr y Christian Steiger son especialistas en mejorar sistemas SAP.  Trabajan con el est\u00e1ndar y piensan con originalidad. El resultado es impresionante: sistemas SAP que hacen lo que el usuario espera. Una recomendaci\u00f3n para todos los clientes de SAP.<\/p>","protected":false},"author":2,"featured_media":72716,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[39096,39097],"tags":[707,236,39055],"coauthors":[27825],"class_list":["post-72711","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-coverstory-21-04","category-mag-21-04","tag-coverstory","tag-sap","tag-solutive","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104.jpg",1000,450,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104.jpg",400,180,false],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104-768x346.jpg",768,346,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104.jpg",1000,450,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104-100x45.jpg",100,45,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104-480x216.jpg",480,216,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104-640x288.jpg",640,288,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104-720x324.jpg",720,324,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104-960x432.jpg",960,432,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104.jpg",1000,450,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104.jpg",1000,450,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104.jpg",1000,450,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104.jpg",1000,450,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104.jpg",1000,450,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104.jpg",18,8,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104.jpg",1000,450,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104.jpg",1000,450,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104.jpg",1000,450,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104.jpg",600,270,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104.jpg",600,270,false],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Header_Coverstory_2104-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Nicht alles, was gl\u00e4nzt, ist Gold. 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