{"id":74606,"date":"2021-05-27T08:00:00","date_gmt":"2021-05-27T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=74606"},"modified":"2021-05-31T09:39:15","modified_gmt":"2021-05-31T07:39:15","slug":"patent-powerdiaet-without-jo-jo-effect","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/en\/patent-powerdiaet-without-jo-jo-effect\/","title":{"rendered":"Patents power diet without yo-yo effect"},"content":{"rendered":"\n<p>Auch wenn es g\u00fcnstige Cloud-Speicher f\u00fcr Massendaten gibt, gilt das nicht in gleichem Ma\u00dfe f\u00fcr gro\u00dfvolumige Datenbanken von SAP-Bestandssystemen, im Gegenteil. Vor diesem Hintergrund verspricht die gute alte Archivierung, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: das hei\u00dft, die produktiven Datenbanken von SAP-Bestandssystemen vor deren Verlagerung in die Cloud massiv zu verkleinern und dadurch dauerhaft Kosten einzusparen. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Problem ist nur: Traditionelle Archivierungsans\u00e4tze und die entsprechenden Funktionen dazu (z. B SAP ADK) stammen aus einer anderen Zeit, in der es vor allem um die Auslagerung auf kosteng\u00fcnstigere Medien statt um das Management des Lebenszyklus von Daten ging.<\/p><div id=\"great-369098360\" class=\"great-fullsize-content-en\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Lebenszyklus entscheidet<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Lebenszyklusmanagement ist mindestens aus vier Gr\u00fcnden essenziell: Zum einen erfordern Regularien wie die europ\u00e4ische Datenschutz-Grundverordnung (EU-<br>DSGVO) nicht nur das Aufbewahren, sondern auch das rechtssichere L\u00f6schen einzelner Datens\u00e4tze, wie sie in den Feldern von Datenbanktabellen abgelegt sind. <\/p>\n\n\n\n<p>Klassische Archive, die im Prinzip \u201enur\u201c jeweils ganze ADK-Files, nicht jedoch den Inhalt als solchen managen, erlauben diesen datensatzspezifischen Zugriff und L\u00f6schvorgang in der Regel nicht. Die Unternehmen setzen sich damit einem teuren und reputationssch\u00e4digenden Rechtsrisiko aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum anderen besteht das Wesen des datengesteuerten Unternehmens gerade darin, s\u00e4mtliche Daten und Dokumente inklusive der historischen, die f\u00fcr die Archivierung infrage kommen, in diese Steuerung einzubeziehen. Das setzt aber eine weit gr\u00f6\u00dfere Anzahl und H\u00e4ufigkeit an Datenzugriffen einerseits und Offenheit gegen\u00fcber Drittl\u00f6sungen andererseits voraus, als das bei klassischen Archiven der Fall ist. Denn diese wurden f\u00fcr das Auslagern spezifischer Applikationsdaten konzipiert und bleiben beim Zugriff eng mit diesen Anwendungen verbunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das f\u00fchrt unmittelbar zum dritten Grund: Der Charme der Cloud hinsichtlich Performance, Skalierbarkeit und Elastizit\u00e4t resultiert zu einem Gro\u00dfteil aus dem zugrunde liegenden Architekturprinzip, das die Ebenen der Anwendungen und der Daten voneinander trennt. Damit die Vorteile der Cloud auch bei der Archivierung erhalten bleiben, m\u00fcssen folglich die daf\u00fcr geeigneten Ans\u00e4tze diesem Architekturprinzip ebenfalls folgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich gibt es noch einen vierten, rein praktischen Grund, dessen sich viele Firmen erst so richtig bewusst werden, wenn sie sich schon mitten im Archivierungsprojekt befinden: das Problem der manuellen Nacharbeiten, die im Schnitt bei mehr als 30 Prozent der archivierten Informationen anfallen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Folie2_cmyk.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-74609\"\/><figcaption>Automatisiertes SAP-Rightsizing: Powerdi\u00e4t ohne Jo-Jo-Effekt in drei Schritten<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Dieser Aufwand und das Problem des im Standard doch sehr eingeschr\u00e4nkten Datenzugriffs haben in vielen Unternehmen genau dazu gef\u00fchrt, dass nur ein kleiner Teil der Daten archiviert und der gr\u00f6\u00dfte Teil in der immer weiterwachsenden Online-Datenbank aufbewahrt wurde und wird. Da ist er, der Jo-Jo-Effekt beim Abnehmen mittels klassischer Archivierung.<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts dieser unbefriedigenden Situation ist klar: Ein neues, intelligentes Rightsizing ist gefragt, das alle genannten Einw\u00e4nde gegen klassische Archivierung als Herausforderungen begreift und diese l\u00f6st. Eine f\u00fcr das intelligente Rightsizing von SAP-Systemen geeignete Plattform ist JiVS IMP, die Java-basierende und damit system\u00adunabh\u00e4ngige Plattform f\u00fcr Informationsmanagement der Schweizer Data Migra\u00adtion International. <\/p>\n\n\n\n<p>Sie \u00fcberspielt s\u00e4mtliche Daten und Dokumente aus der Online-Datenbank und erm\u00f6glicht dadurch einen vollst\u00e4ndigen und rechtssicheren Zugriff auf die historischen Informationen im Lesemodus. F\u00fcr diesen Transfer nutzt sie jedoch nicht die ArchiveLink-Schnittstelle, sondern geht dabei den Weg \u00fcber das SAP Audit Information System (AIS), ohne allerdings einen Schattenindex aufzubauen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/rightsizing.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-74608\"\/><figcaption>Ob f\u00fcr den Umzug in die Cloud oder Umstieg auf ein neues System: Rightsizing sorgt unmittelbar f\u00fcr Kostenersparnisse, Zugriff auf historische Informationen und mehr Rechtssicherheit<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">F\u00fcr immer schlank<\/h3>\n\n\n\n<p>Diese Methode bietet gleichzeitig den Vorteil, dass die historisierten Informationen anders als bei ADK nicht als Teil einer Abertausende Belege umfassenden Einzeldatei auf der Plattform abgelegt werden. Vielmehr lassen sich mittels JiVS IMP alle Daten und Dokumente einzeln speichern, dank des eingebauten Retention Management \u00fcber ihren gesamten Lebenszyklus hinweg verwalten und bewirtschaften und schlie\u00dflich gezielt auf der Ebene des einzelnen Datensatzes und Belegs l\u00f6schen. <\/p>\n\n\n\n<p>Das gilt im \u00dcbrigen genauso f\u00fcr die \u00dcbernahme der Inhalte bereits bestehender ADK-Archive. Dabei kommt wie im Fall der Online-Datenbank der ADK-Konverter von JiVS IMP zum Einsatz, der die Informationen als Datens\u00e4tze auf die Plattform \u00fcberspielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Rightsizing-Ansatz von JiVS IMP erlaubt die Reduktion des Volumens einer umfassenden relationalen SAP-Datenbank mit 15 TB um 85 Prozent und mehr in nur drei bis vier Monaten. SAP-Bestandskunden, die in der Vergangenheit Erfahrungen mit klassischen Archivierungsprojekten gesammelt haben, wissen, dass es sich hier um eine Verbesserung im Bereich ganzer Gr\u00f6\u00dfenordnungen handelt. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Plattform geht mit den Auflagen nach GoB und EU-DSGVO konform und sorgt f\u00fcr Rechtssicherheit, weil s\u00e4mtliche historisierten Daten und Dokumente zusammen mit ihrem Gesch\u00e4ftskontext den Anwendern revisionssicher stets zur Ansicht zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wird das SAP-System nach dem Right\u00adsizing in die Cloud transferiert, l\u00e4sst sich das Altsystem im Rechenzentrum komplett stilllegen. Im Vergleich zum Weiterbetrieb stellen sich hier in der Regel Betriebskostenersparnisse von 80 Prozent und mehr ein. JiVS IMP entkoppelt die Applikations- von der Datenebene bei den historischen Informationen konsequent. <\/p>\n\n\n\n<p>Das f\u00fchrt nicht nur dazu, dass SAP-Anwender von der Oberfl\u00e4che ihrer Wahl \u2013 SAP GUI oder Webbrowser (JiVS IMP) \u2013 darauf zugreifen, als ob sich die Daten und Dokumente weiter in SAP bef\u00e4nden. Vielmehr er\u00f6ffnet die Plattform damit auch die M\u00f6glichkeit, den Aufwand f\u00fcr den Umstieg auf die neue Softwaregeneration S\/4 Hana zu halbieren. <\/p>\n\n\n\n<p>Denn weniger Datenvolumen bedeutet weniger Transformations- und Migrationsbedarf \u2013 unabh\u00e4ngig davon, welchen Pfad SAP-Bestandskunden w\u00e4hlen, ob \u00fcber das Conversion-Tool der SAP, das SAP Migration Cockpit, die SAP-Direct-Migration-Funktionalit\u00e4t (Greenfield) oder selektive (Bluefield) und komplette Transformation (Brownfield).<\/p>\n\n\n\n<p>JiVS IMP tr\u00e4gt dank nahtloser Integration zu einer dauerhaften Reduktion der Gesamtbetriebskosten von S\/4 bei, ob die neue Softwaregeneration aus Walldorf nun in der Cloud oder im eigenen Rechenzentrum implementiert und betrieben wird. <\/p>\n\n\n\n<p>Denn mithilfe der Plattform lassen sich Daten und Dokumente aus dem Produktivsystem nach festen Kriterien \u2013 zum Beispiel f\u00fcr alle Transaktionen \u00e4lter als drei Monate \u2013 kontinuierlich auf der Plattform historisieren, was die Hana-Datenbank dauerhaft schlank h\u00e4lt. Einsparungen bei den Gesamtbetriebskosten der neuen Umgebung von 25 Prozent sind hier durchaus realistisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts der wegen der Pandemie angespannten \u00f6konomischen Situation muss auch die IT ihren Beitrag zum Liquidit\u00e4tsmanagement leisten. Rightsizing und das Stilllegen von SAP-Systemen mittels JiVS IMP geh\u00f6ren definitiv dazu. Denn der ROI stellt sich bereits nach drei bis sechs Monaten ein. <\/p>\n\n\n\n<p>Die beste Art, zu sparen, war schon immer, intelligent zu investieren. JiVS IMP ist eine Powerdi\u00e4t ohne Jo-Jo-Effekt. Sie f\u00fchrt kurzfristig zur Verbesserung der Liquidit\u00e4t und entlastet langfristig SAP-Budgets. Sie ist die perfekte Erg\u00e4nzung auch zu aktuellen Initiativen wie Rise with SAP.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/2106_Coverstory-1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"125\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-73569\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-960x120.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n<p>[adrotate banner=&#8221;291&#8243;]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>When moving SAP to the cloud, also relational databases with<br \/>\nTaking 10, 15 or 20 TB of data volume with you makes no sense for cost reasons. 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