{"id":59328,"date":"2019-04-25T11:20:57","date_gmt":"2019-04-25T09:20:57","guid":{"rendered":"\/?p=59328"},"modified":"2020-02-09T01:17:08","modified_gmt":"2020-02-09T00:17:08","slug":"from-aris-to-digital-twin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/en\/from-aris-to-digital-twin\/","title":{"rendered":"From Aris to Digital Twin"},"content":{"rendered":"<p>Auf dem KI-Summit 2019 in M\u00fcnchen des Handelsblatts und Euroforums \u00fcberraschte Professorin Sabina Jeschke, Vorstand Digitalisierung und Technik der Deutschen Bahn, mit der Forderung nach High-Performance-Computern.<\/p>\n<p>Warum braucht die Bahn Supercomputer? Die Antwort ist im Detail sehr \u00fcberraschend: Sabina Jeschke plant, f\u00fcr den Bahnverkehr einen Digital Twin aufzubauen, also ein Computermodell, das das Schienennetz und die Z\u00fcge simuliert.<\/p><div id=\"great-1855480285\" class=\"great-fullsize-content-en\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div>\n<p><em>\u201eIch will aber keinen Punkt auf dem Bildschirm sehen, der sich von A nach B bewegt\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rte sie auf dem KI-Summit dieses Jahres in M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Sie will und die Bahn braucht einen Digital Twin, der den ganzen Zug simuliert. Die Simulation eines dynamischen Systems, das Luftwiderstand, Gleiszustand, Energieverbrauch, Anzahl der Fahrg\u00e4ste etc. ber\u00fccksichtigt und berechnet. Warum?<\/p>\n<p>Der \u00f6ffentliche Verkehr verzeichnet in kurzer Zeit einen starken und nachhaltigen Zuspruch. Neue Bahnstrecken lassen sich der Erfahrung nach nur \u00fcber Jahrzehnte planen und bauen. Um die Kapazit\u00e4t f\u00fcr Personen- und G\u00fctertransport zu erh\u00f6hen, bleibt der Bahn nur ein einziger Ausweg: auf den existierenden Gleisen mehr Z\u00fcge zu bewegen.<\/p>\n<p>Wie Sabina Jeschke jedoch darlegte, ist das aus technischer Sicht nicht trivial. Schon heute fahren auf vielen Strecken die Z\u00fcge mit minimalen Sicherheitsabst\u00e4nden. Beh\u00e4lt man das System bei, dann hilft auch nicht die Anschaffung neuer Z\u00fcge, weil diese einfach keinen Platz auf den Gleisen finden w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Als Technologievorstand der Bahn plant sie eine Revolution auf dem Gleis: Durch k\u00fcnstliche Intelligenz, Simulation mit Supercomputern und einem universellen Digital Twin sollen die existierenden Verkehrswege ganz neu optimiert werden.<\/p>\n<p>Vereinfacht gesagt: Professorin Sabina Jeschke will nicht das Existierende verbessern, sondern neu gestalten. Die Regeln bleiben die gleichen. Personen wollen m\u00f6glichst schnell und komfortabel von A nach B kommen. Dazu kann man aber nach den g\u00fcltigen Regeln neue Betriebsmodelle, Aufbau- und Ablauforganisationen entwickeln.<\/p>\n<p>Was mit KI alles m\u00f6glich ist, erkl\u00e4rte Sabina Jeschke in ihrem Vortrag auf dem Handelsblatt\/Euroforum-Summit in M\u00fcnchen anhand des Brettspiels Go.<\/p>\n<p>Google \u00fcbernahm ein britisches KI-Unternehmen und baute daraufhin einen Go spielenden Computer, man lehrte ihn s\u00e4mtliche Go-Literatur, Tipps und Tricks. Anschlie\u00dfend lie\u00df man den Rechner einige Monate gegen sich selbst spielen, um so das Go-Programm zu optimieren.<\/p>\n<p>Das Ergebnis wurde \u00f6ffentlich bewundert: Der Go-Computer schlug den weltbesten Go-Spieler deutlich. Hier beginnt aber erst die spannende Geschichte. Google baute einen zweiten, leistungsf\u00e4higeren Rechner und gab diesem nur die relativ einfachen Go-Spielregeln mit auf den Weg.<\/p>\n<p>Auch dieser Rechner spielte unaufh\u00f6rlich gegen sich selbst. Das gesamte Wissen \u00fcber dieses komplexe Spiel erarbeitete sich der Rechner selbst. \u00dcber 2000 Jahre Go-Literatur entstanden ein zweites Mal. Ohne Altlasten und Vorgaben entwickelte der neue Go-Rechner einen Spielstil, mit dem er seinen Vorg\u00e4nger mittlerweile besiegt \u2013 und das Lernen geht weiter!<\/p>\n<p>Mit Aris schuf Professor August-Wilhelm Scheer eine Symbolsprache, mit der sich existierende Gesch\u00e4ftsprozesse beschreiben und neue planen lassen.<\/p>\n<p><em>\u201eSAP-Bestandskunden fragen gerade im Zuge der Vorbereitung auf die S\/4-Hana-Umstellung aktuell nach einem Tool zur Digitalisierung der Businessmodelle\u201c<\/em><\/p>\n<p>wei\u00df Scheer aus der Arbeit seines Unternehmens.<\/p>\n<figure id=\"attachment_59331\" aria-describedby=\"caption-attachment-59331\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-59331 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/sabina_jeschke_content-data_cmyk.jpg\" alt=\"Sabina Jeschke Content Data\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/sabina_jeschke_content-data_cmyk.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/sabina_jeschke_content-data_cmyk-768x512.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/sabina_jeschke_content-data_cmyk-100x67.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/sabina_jeschke_content-data_cmyk-480x320.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/sabina_jeschke_content-data_cmyk-640x427.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/sabina_jeschke_content-data_cmyk-720x480.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/sabina_jeschke_content-data_cmyk-960x640.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-59331\" class=\"wp-caption-text\">Professorin Sabina Jeschke ist Vorstand f\u00fcr Digitalisierung und Technik der Deutschen Bahn. Sie w\u00fcnscht sich High Performance Computing und einen echten Digital Twin inklusive KI, um die Mobilit\u00e4tsherausforderungen der Bahn l\u00f6sen zu k\u00f6nnen.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Aufgrund der Arbeiten von Sabina Jeschke stellt sich jedoch die Frage, ob die Digitalisierung existierender Businessmodelle ausreichend sein kann zur Bew\u00e4ltigung neuer Herausforderungen. Ob nicht ein frischer, vorurteilsfreier, von allen Altlasten befreiter Ansatz, wie die zweite Go-Maschine von Google es zeigt, der bessere Weg ist?<\/p>\n<p>F\u00fcr Professor Scheer ist der Versionswechsel zu S\/4 ein guter Zeitpunkt, um die Strategie mit den sich ver\u00e4ndernden Anforderungen an die Businessprozesse zu vereinen und neu auszurichten.<\/p>\n<p><em>\u201eAris kann in diesem Szenario eine Schl\u00fcsselrolle zwischen Business und IT einnehmen. Mit Aris k\u00f6nnen die Prozesse direkt mit dem SAP Solution Manager synchronisiert werden und umfangreich beim Testmanagement unterst\u00fctzen\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Scheer.<\/p>\n<p>F\u00fcr viele SAP-Bestandskunden sind jedoch die \u201eAris-Tapeten\u201c an den W\u00e4nden der Konferenzr\u00e4ume zu statisch und eindimensional, sowohl hinsichtlich einer notwendigen Bestandsaufnahme als auch bez\u00fcglich der Planung einer digitalen Transformation. Das neue Paradigma k\u00f6nnte hier \u201eProcess Mining\u201c sein.<\/p>\n<p>Ein SAP-Partner, der Process Mining in die SAP-Community eingef\u00fchrt hat, ist das M\u00fcnchner Unternehmen Celonis. Welche Dynamik das Thema und dieses Start-up aufweist, zeigt sich an der 2018 erfolgten Finanzbewertung mit \u00fcber einer Milliarde Euro. Damit geh\u00f6rt Celonis zu den ganz wenigen Unicorns in Deutschland.<\/p>\n<p>Welche Werkzeuge werden aktuell von Scheer Consulting verwendet?<\/p>\n<p><em>\u201eZur Prozessmodellierung und -analyse wird derzeit Aris von unseren Consultants eingesetzt\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Professor Scheer.<\/p>\n<p>Zuk\u00fcnftig will das Beratungsunternehmen Scheer PAS mit dem eigenen Content Scheer Performance Ready einsetzen: Bei Scheer ist die Process Automation Suite (PAS) die Antwort auf die Dynamik der digitalen Transformation. In einem White Paper erl\u00e4utert dazu Ulrich Storck, Chief Technology Officer bei Scheer, den Weg und die Funktion:<\/p>\n<h3>Management und Automation<\/h3>\n<p>Business Process Management (BPM) unterlag in den vergangenen Jahren einem massiven Wandel. Ausgehend von klassischem BPM, bei dem die Modellierung, Dokumentation und Abbildung von Idealprozessen im Vordergrund standen, hat es sich zu einer Disziplin gewandelt, bei der es zunehmend mehr um Informationsgewinnung und Prozessausf\u00fchrung (Business Process Automation, kurz BPA) geht. [&#8230;]<\/p>\n<p>Heute zeigt sich, dass dies zunehmend nicht mehr ausreichend ist: Aufgrund der schnellen \u00c4nderungen in den Unternehmensprozessen und der Unterschiedlichkeit und Individualisierung der Prozesse m\u00fcssen \u00c4nderungen direkt und unmittelbar in die ausgef\u00fchrten Prozesse, sprich den Prozessinstanzen, wirken.<\/p>\n<p>Solche \u00c4nderungen am ausgef\u00fchrten Prozess, also an Daten oder am Ablauf der Instanzen, sind relativ h\u00e4ufig erforderlich und bieten einen sofortigen Nutzen, da sie auf den aktuell ausgef\u00fchrten Prozess und damit auf die Wertsch\u00f6pfung wirken. <em>(Ende des Zitats)<\/em><\/p>\n<p>F\u00fcr die gelebte Praxis erkl\u00e4rt Professor Scheer:<\/p>\n<p><em>\u201eDie Kombination aus Methoden, Werkzeugen und Content, wie wir es in Scheer Performance Ready vorhalten, ist ein wichtiger Faktor f\u00fcr eine erfolgreiche Transformation zu SAP S\/4 und Hana.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Um die Unternehmensprozesse global zu standardisieren und zu beschleunigen, f\u00fchrte das M\u00fcnchner Unternehmen Siemens bereits 2013 Celonis Process Mining (CPM) ein. Die Idee dahinter: vollst\u00e4ndige Transparenz in Ist-Prozessen sowie die M\u00f6glichkeit, Optimierungspotenziale voll auszusch\u00f6pfen.<\/p>\n<p>Siemens-Anwender bekommen jederzeit skalierbare Einblicke in den Ablauf von Prozessen und k\u00f6nnen zeitnah optimieren. CPM ist eine Technik, die IT-gest\u00fctzte Prozesse live von Anfang bis Ende rekonstruiert und visualisiert.<\/p>\n<p>Gesch\u00e4ftsanwender k\u00f6nnen so Prozesse und ihre zahlreichen Varianten in Echtzeit analysieren und \u00fcberpr\u00fcfen: Engp\u00e4sse, Compliance-Verst\u00f6\u00dfe sowie Ineffizienzen werden aufgesp\u00fcrt und die Prozesseffizienz \u00fcberwacht.<\/p>\n<p>Celonis Process Mining l\u00e4uft auf einer der weltgr\u00f6\u00dften SAP-Hana-Datenbankinstallationen. Mehr als 70 SAP-ERP-Systeme sind gleichzeitig mit der globalen Hana-Umgebung von Siemens verbunden.<\/p>\n<p>Welche Funktion kann Process Mining bei der Digitalisierung sowie Einf\u00fchrung von SAP S\/4 haben? Professor August-Wilhelm Scheer: \u201eProcess Mining als intelligente und flexible Analysemethode f\u00fcr Gesch\u00e4ftsprozesse \u00fcbernimmt im BPM-Kreislauf die Funktion des Messens und Bewertens.<\/p>\n<p>Damit kann Process Mining im Vorfeld der Digitalisierung sowie Einf\u00fchrung von S\/4 als Bewertungs- und Scoping-Werkzeug eingesetzt werden, um Umfang und Priorit\u00e4ten festzulegen und die Harmonisierung im Vorfeld voranzutreiben.\u201c<\/p>\n<p>Die richtigen Dinge tun, wie es Professor Scheer im Gespr\u00e4ch betont. Nach ersten Umsetzungsschritten und in der gesamten Umsetzungsphase ist allerdings die Kontrolle der Abl\u00e4ufe und Verbesserungen umso wichtiger, um die Vorgehensweise zu Validierung und Herausforderungen fr\u00fchzeitig zu erkennen: Die Dinge richtig tun!<\/p>\n<p>Nach Produktivsetzung unterst\u00fctzt Process Mining durch kontinuierliches Messen sowohl die taktische Steuerung von Prozessen, um negative Trends fr\u00fchzeitig zu erkennen, als auch das Eingreifen in Einzelf\u00e4lle, um Probleme gar nicht aufkommen zu lassen.<\/p>\n<p><em>\u201eProcess Mining steigert damit in allen Phasen sowohl die Effizienz als auch die Effektivit\u00e4t von Digitalisierungsprojekten\u201c<\/em><\/p>\n<p>wei\u00df Scheer als Wissenschaftler und Praktiker.<\/p>\n<h3>Aris versus Process Mining<\/h3>\n<p>2016 wurde Celonis zusammen mit Siemens mit dem SAP-Hana-Innovation-Award ausgezeichnet. Die Celonis-Process-Mining- Technologie erm\u00f6glicht eine Optimierung von Unternehmensprozessen durch eine bisher unerreichte Transparenz.<\/p>\n<p>Dabei nutzt sie SAP Hana, um gro\u00dfe Big-Data-Szenarien in Echtzeit verarbeiten zu k\u00f6nnen. Seit 2015 vertreibt SAP die Process-Mining-Technologie von Celonis im Rahmen einer globalen Partnerschaft.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ist Celonis seit 2012 Mitglied im SAP-Start-up-Focus-Programm, in dem Start-ups bei der Entwicklung neuer Anwendungen f\u00fcr die Hana-Plattform unterst\u00fctzt werden. Bereits im Jahr 2015 wurde das Unternehmen bei der Sapphire in Orlando mit dem Hana-Innovation-Award in der Kategorie \u201eMost Transformative\u201c ausgezeichnet.<\/p>\n<p><em>\u201eWir freuen uns sehr, dass wir diese herausragende Auszeichnung bereits zum zweiten Mal entgegennehmen d\u00fcrfen\u201c<\/em><\/p>\n<p>sagt Bastian Nominacher, Co-CEO und Mitgr\u00fcnder von Celonis.<\/p>\n<p><em>\u201eDas zeigt, welches enorme Potenzial f\u00fcr gro\u00dfe Unternehmen in unserer Process-Mining-Technologie steckt.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Viele Wege f\u00fchren nach Rom, sagt man. Ausgangspunkt f\u00fcr viele SAP-Bestandskunden sind ganz offensichtlich BPM, Aris und die F\u00e4higkeiten des SAP SolMan. Zuk\u00fcnftige Herausforderungen der Digitalisierung lassen sich wahrscheinlich nur mit k\u00fcnstlicher Intelligenz (Machine\/Deep Learning) und Digital Twins l\u00f6sen.<\/p>\n<p>Auf dem Weg dorthin kann sich der SAP-Bestandskunde aktuell der Techniken wie Robotic Process Automation (RPA) und Process Mining bedienen.<\/p>\n<p>Kann man Robotic Process Automation als Aris-Nachfolger sehen? \u201eBei Aris und RPA handelt es sich um unterschiedliche L\u00f6sungen f\u00fcr verschiedene Anwendungsf\u00e4lle\u201c, sagt Professor Scheer.<\/p>\n<p><em>\u201eRPA ist die Front- End-Integration f\u00fcr Anwendungen, also eine ausf\u00fchrende Komponente, Aris wird vor allem in der Planung der Business- und IT-Architektur angewendet. Aris ist die Planung, RPA eine M\u00f6glichkeit der Ausf\u00fchrung.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Mit Robotic Process Automation (RPA) werden einzelne Rollen oder einzelne Prozessschritte durch den Einsatz von Softwarerobotern automatisiert, d. h., es geht vor allem um die Automatisierung von Routineaufgaben. Aris ist eine BPM-Plattform, mit der neben vielen anderen Themen die digitale Transformation unterst\u00fctzt wird, also ein kreatives Planungs- und Messwerkzeug.<\/p>\n<figure id=\"attachment_59332\" aria-describedby=\"caption-attachment-59332\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-59332\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/024_2010_CeBIT_Opening_cmyk.jpg\" alt=\"024 2010 CeBIT Opening Cmyk\" width=\"1000\" height=\"562\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/024_2010_CeBIT_Opening_cmyk.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/024_2010_CeBIT_Opening_cmyk-768x432.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/024_2010_CeBIT_Opening_cmyk-100x56.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/024_2010_CeBIT_Opening_cmyk-480x270.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/024_2010_CeBIT_Opening_cmyk-640x360.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/024_2010_CeBIT_Opening_cmyk-720x405.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/024_2010_CeBIT_Opening_cmyk-960x540.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-59332\" class=\"wp-caption-text\">Damals ging es schon um globale und vernetzte Gesch\u00e4ftsprozesse. Cebit 2010 in Hannover, von links: Professor August-Wilhelm Scheer (damals Bitkom-Vorstandsvorsitzender), der damalige spanische Ministerpr\u00e4sident Jos\u00e9 Luis Rodr\u00edguez Zapatero, Bundeskanzlerin Angela Merkel, SAP-Co-CEO Bill McDermott, Christina Marole, Gesch\u00e4ftsfrau aus S\u00fcdafrika und SAP-Anwenderin, Christian Wulff, der damalige Ministerpr\u00e4sident f\u00fcr Niedersachsen.<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Robotic Process Automation<\/h3>\n<p>Aris kann somit in RPA-Projekten zur strategischen Vorbereitung, Gestaltung und Messung eingesetzt werden. Durch die Kombination der Konzepte und Werkzeuge entsteht ein gro\u00dfer Mehrwert.<\/p>\n<p>Dazu ein Zitat aus dem bereits erw\u00e4hnten White Paper von CTO Ulrich Storck: Mit der Prozessautomatisierung 4.0 wird nun die n\u00e4chste Stufe von BPA eingel\u00e4utet: die vollst\u00e4ndige Automatisierung der Prozesse.<\/p>\n<p>Hierbei soll die menschliche Interaktion mit dem Prozess auf die \u00dcberwachung und Behandlung von Fehlern beschr\u00e4nkt werden. Eines der aktuell wichtigsten Themen der Prozessautomatisierung 4.0 ist Robotic Process Automation (RPA).<\/p>\n<p>Das zentrale Paradigma von RPA ist der Einsatz von Softwarerobotern, um vorhandene L\u00fccken der Prozessautomatisierung zu schlie\u00dfen. Diese interagiert mit den Anwendungen, analog zum Menschen, \u00fcber Benutzerschnittstellen. Neben regelbasierten Softwarerobotern ist der Einsatz von Artificial Intelligence (AI) ein Kernaspekt von RPA. (Ende des Zitats)<\/p>\n<p><em>\u201eKI steht als Oberbegriff f\u00fcr viele Verfahren und Algorithmen, die sich mit softwaregest\u00fctztem, intelligentem Verhalten und Analysieren und dem maschinellen Lernen besch\u00e4ftigen\u201c<\/em><\/p>\n<p>sagt Professor Scheer.<\/p>\n<p><em>\u201eKI wird damit in der Zukunft eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle in vielen Bereichen von Unternehmen spielen, auch und gerade im Gesch\u00e4ftsprozessmanagement. Interessant wird der Einsatz insbesondere in der Kreation und Entwicklung neuer und smarter Gesch\u00e4ftsmodelle sowie der intelligenten \u2013 also mit KI ausgestatteten \u2013 Ausf\u00fchrung von Gesch\u00e4ftsprozessen. M\u00f6glich wird dies durch die immer besseren Algorithmen und die nahezu unbegrenzte Rechenpower des Cloud Computing.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Organisationen sind heute mit Millionen von Auftr\u00e4gen, Tausenden Produkten sowie Hunderten Kampagnen, Kan\u00e4len, Kunden und Spielregeln komplexer als das, was der menschliche Verstand verarbeiten und l\u00f6sen kann \u2013 ein Hindernis f\u00fcr Fortschritt. Um dem zu begegnen, k\u00f6nnen Celonis-Kunden rund 100.000 frei verf\u00fcgbare Anwendungen in der Python-Community nutzen.<\/p>\n<p>Diese Pakete kombinieren Prozessmodelle mit Machine Learning und helfen dabei, Abl\u00e4ufe zu verbessern und den Sinn dahinter zu verstehen. Die Machine Learning Workbench \u2013 derzeit in der Beta-Phase \u2013 wurde speziell f\u00fcr Jupyter-Notebooks entwickelt und integriert Python-Pr\u00e4diktionsmodelle direkt in die Celonis-Plattform.<\/p>\n<p>Celonis gab Anfang April auch die \u00dcbernahme von Banyas.it bekannt, mit der die Komplexit\u00e4tsbarriere des Realtime Process Mining auf SAP \u00fcberwunden wird. Im Falle von Prozessen mit hohem Volumen oder hoher Frequenz ist die Echtzeit-Prozess\u00fcberwachung und -Alarmierung entscheidend, um angestrebte Gesch\u00e4ftsergebnisse zu erreichen.<\/p>\n<p>Unternehmen sehen ihre SAP-Prozesse in Echtzeit und k\u00f6nnen vor allem Kick-off-Ma\u00dfnahmen ergreifen, um nachgelagerte Probleme zu vermeiden oder Chancen zu nutzen. Damit n\u00e4hert sich der SAP-Bestandskunde an einen ERP-Digital-Twin an \u2013 \u00e4hnlich wie Professorin Sabina Jeschke einen Digital Twin f\u00fcr die Bahn anstrebt.<\/p>\n<p>Um Bottlenecks in der Aufbau- und Ablauforganisation zu vermeiden, ist Celonis Action Engine eine L\u00f6sung: Das System spricht Handlungsempfehlungen aus. So k\u00f6nnen Personen die Ver\u00e4nderungen sofort umsetzen oder entsprechende Automatisierungswerkzeuge reagieren.<\/p>\n<p>Auf der Basis von Business-Regeln oder Machine-Learning-Algorithmen k\u00f6nnen Unternehmen sogenannte Skills in der Action Engine erstellen. Diese geben spezifische Empfehlungen zu Prozessproblemen \u2013 und zwar bevor sie auftreten.<\/p>\n<p>Silostrukturen sorgen in Unternehmen immer wieder f\u00fcr unrunde Gesch\u00e4ftsabl\u00e4ufe. Alle Mitarbeiter m\u00fcssen einbezogen werden, um Prozesse langfristig zu verbessern: Es ist essenziell, ihnen den Wert der prozessoptimierenden Ma\u00dfnahmen zu verdeutlichen.<\/p>\n<p>Mit dem Open Application Framework von Celonis k\u00f6nnen Unternehmen personalisierte, anwendungsspezifische, intelligente und operative Anwendungen entwickeln.<\/p>\n<p>Im Framework befinden sich Best-Practice- Vorlagen und eine Entwicklungsumgebung. Dort k\u00f6nnen Apps erstellt werden, die Transaktions- mit Analysefunktionen kombinieren, sodass ein Nutzer sofort eingreifen kann, w\u00e4hrend er die Analyse auswertet.<\/p>\n<h3>Transformation und Disruption<\/h3>\n<p><em>\u201eTransformationsstrategien sind heute ein elementarer Teil des operativen Gesch\u00e4fts jeder Organisation, denn kein Unternehmen kann es vermeiden, sich an die neuesten Branchen- und Technologietrends anzupassen\u201c<\/em><\/p>\n<p>kommentiert Alexander Rinke, Mitgr\u00fcnder und Co-CEO von Celonis.<\/p>\n<p><em>\u201eSie sollten jedoch auf konkreten Erkenntnissen fu\u00dfen, die sich aus Prozessen ableiten, die tats\u00e4chlich in einem Unternehmen ablaufen. Unsere Studie zeigt, dass sich zu viele Unternehmen vorschnell in teure Initiativen st\u00fcrzen, die mitunter gar nicht n\u00f6tig w\u00e4ren und keinen wirklichen Mehrwert bringen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Ergebnisse einer von Celonis ver\u00f6ffentlichten Studie belegen, dass viele Unternehmen Transformationsinitiativen starten, ohne zu wissen, welche ersten Schritte oder Ziele sinnvoll w\u00e4ren:<\/p>\n<p>58 Prozent der befragten F\u00fchrungskr\u00e4fte geben an, dass sie nicht wissen, wo sie bei der Entwicklung ihrer Transformationsstrategie ansetzen sollen. Die von Celonis in Auftrag gegebene Studie untersucht, wie Unternehmen an Transformationsprogramme herangehen, sowie die Sichtweisen von F\u00fchrungskr\u00e4ften und den jeweiligen Mitarbeitern.<\/p>\n<p>Die globale Umfrage unter 1000 C-Level-Executives und 1000 Business-Analysten ergab, dass viele Unternehmen bereits erhebliche Ressourcen f\u00fcr schlecht geplante Initiativen zur Unternehmenstransformation ausgegeben haben.<\/p>\n<figure id=\"attachment_59333\" aria-describedby=\"caption-attachment-59333\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-59333\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/CelonisGP.jpg\" alt=\"CelonisGP\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/CelonisGP.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/CelonisGP-768x512.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/CelonisGP-100x67.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/CelonisGP-480x320.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/CelonisGP-640x427.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/CelonisGP-720x480.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/CelonisGP-960x640.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-59333\" class=\"wp-caption-text\">Start-up und deutsches B2B-Unicorn: Celonis wurde von Martin Klenk, Bastian Nominacher und Alexander Rinke (v. l.) gegr\u00fcndet. Sie machen das neue BPM und sind mit Process Mining, KI und Digital Twin die \u201eAris-Nachfolger\u201c in der SAP-Community, und nat\u00fcrlich auch SAP-Hana-Partner.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Tats\u00e4chlich glaubt \u00fcber die H\u00e4lfte (56 Prozent) der F\u00fchrungskr\u00e4fte in Deutschland, dass ihre Transformationsprogramme Zeitverschwendung waren. Und das, obwohl mehr als ein Drittel (36 Prozent) von ihnen angibt, in den vergangenen zw\u00f6lf Monaten bereits mehr als 500.000 Euro f\u00fcr Transformationsinitiativen ausgegeben zu haben.<\/p>\n<p>Damit laufen sie Gefahr, enorme Kosten ohne erkennbaren Gewinn zu verursachen. Dass Transformationsinitiativen h\u00e4ufig nicht ins Schwarze treffen, ist kein Wunder: Deutsche F\u00fchrungskr\u00e4fte nutzen das Fachwissen ihrer Mitarbeiter oft viel zu wenig. Die Umfrage zeigt eine deutliche Diskrepanz zwischen der F\u00fchrungsriege, die Transformationsstrategien aufsetzt, und den ausf\u00fchrenden Mitarbeitern:<\/p>\n<p>In einem weiteren White Paper von Scheer ist folgerichtig zu lesen: Um die gesetzten Ziele zu erreichen, ist die vollst\u00e4ndige Transparenz der Prozesse notwendig, nicht nur auf der konzeptionellen, sondern insbesondere auch auf der ausf\u00fchrenden Ebene.<\/p>\n<p>Dort sind neben klassischen, aber oft unspezifischen Kennzahlenbetrachtungen Themen wie das Erkennen der Prozessvarianten inklusive ihrer Bedeutung sowie die Identifikation von arbeitsintensiven Teilschritten unter Ber\u00fccksichtigung der Ressourcenlage relevant.<\/p>\n<p>Zunehmend wird auf die Technik des Process Mining zur\u00fcckgegriffen. Diese ist durch ihre Urspr\u00fcnge in der Big-Data-Analyse in der Lage, mit den Massendaten effizient und schnell umzugehen.<\/p>\n<p>Obwohl Process Mining als Technik schon einige Zeit verf\u00fcgbar ist, bietet gerade die Digitalisierung nun die notwendigen Daten zu Kundenaktivit\u00e4ten und internen Bearbeitungen, um eine vollst\u00e4ndige End-to-End-Prozesssicht in der n\u00f6tigen Granularit\u00e4t und Geschwindigkeit bereitzustellen.<\/p>\n<p>Process Mining ist jetzt nicht mehr nur ein Werkzeug f\u00fcr klassische Prozessverbesserung, sondern wird dar\u00fcber hinaus als integratives Werkzeug innovativer Betriebsmodelle auch in der operativen Steuerung technischer und personeller Ressourcen eingesetzt. <em>(Ende des Zitats)<\/em><\/p>\n<h3>Digital Twins of an Organization<\/h3>\n<p>Professor Wil van der Aalst ist ein niederl\u00e4ndischer Informatiker, der sich mit Prozessmanagement befasst und als Vater des Process Mining gilt. Er ist seit 1. Januar 2018 Inhaber einer Alexander-von-Humboldt- Professur an der RWTH Aachen. Zuvor war er Professor an der Technischen Universit\u00e4t Eindhoven.<\/p>\n<p>Auf einer Celonis-Veranstaltung sprach er \u00fcber Process Mining: Past, Present and Future. Eine der zuk\u00fcnftigen Aufgaben sind DTO \u2013 Digital Twins of an Organization. Nach Auffassung von van der Aalst steht die Szene erst am Beginn des Process Mining.<\/p>\n<p>Damit auch die Frage an Professor Scheer: Ist der Digital Twin auch ein Konzept f\u00fcr betriebswirtschaftliche Gesch\u00e4ftsprozesse?<\/p>\n<p><em>\u201eDer Digital Twin ist urspr\u00fcnglich ein Konzept f\u00fcr die digitale Abbildung technischer Systeme. Im Rahmen von Unternehmen und Gesch\u00e4ftsprozessen ist der Digital Twin ein digitales Abbild des Unternehmens. Fr\u00fcher nannte man dies ,Unternehmensged\u00e4chtnis\u2018. <\/em><\/p>\n<p><em>Von daher ist der Digital Twin auch ein Konzept f\u00fcr betriebswirtschaftliche Gesch\u00e4ftsprozesse, da das Unternehmen als digitales Modell abgebildet wird und unterschiedliche Szenarien geplant, simuliert und gemessen werden k\u00f6nnen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Somit ergeben sich insbesondere im agilen Umfeld Vorteile, auf ver\u00e4nderte Wettbewerbsbedingungen zu reagieren, durch Predictive Analytics ergibt sich auch die M\u00f6glichkeit, dies zu antizipieren. Die Unternehmensmodelle enthalten jedoch mehr Informationen als reine Prozessdarstellungen.<\/p>\n<p>Es ist eine Darstellung der Business- und IT-Architektur von der Strategie bis zur Technologie. Professorin Sabina Jeschke, Vorstand Digitalisierung und Technik der Deutschen Bahn, liegt mit der Forderung nach High-Performance-Computern und einem Digital Twin f\u00fcr die zuk\u00fcnftigen Herausforderungen der Bahn vollkommen richtig.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/1905_Coverstory_Online.pdf\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-37442 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg\" alt=\"Download Coverstory\" width=\"1000\" height=\"125\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-960x120.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Professor August-Wilhelm Scheer is the inventor of Aris. Business process management is one of his passions and a perpetual source of innovation and disruption. In the SAP community, the \"Aris wallpapers\" that filled the walls of conference rooms with process diagrams are notorious. Digital twins are a modern way of optimizing the organizational and operational structure, with process mining and AI in between.<\/p>","protected":false},"author":2,"featured_media":59329,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[29845,29846],"tags":[210,3504,621,21518,601,65,13532,624,626,4277,286],"coauthors":[27825],"class_list":["post-59328","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-coverstory-1905","category-mag-1905","tag-big-data","tag-celonis","tag-cloud-computing","tag-digital-twin","tag-digitalisierung","tag-hana","tag-handelsblatt","tag-ki-joule","tag-kuenstliche-intelligenz","tag-process-mining","tag-solman","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader.jpg",1000,450,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader.jpg",400,180,false],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader-768x346.jpg",768,346,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader.jpg",1000,450,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader-100x45.jpg",100,45,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader-480x216.jpg",480,216,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader-640x288.jpg",640,288,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader-720x324.jpg",720,324,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader-960x432.jpg",960,432,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader.jpg",1000,450,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader.jpg",1000,450,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader.jpg",1000,450,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader.jpg",1000,450,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader.jpg",1000,450,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader.jpg",18,8,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader.jpg",1000,450,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader.jpg",1000,450,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader.jpg",1000,450,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader.jpg",600,270,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader.jpg",600,270,false],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ScheerHeader-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Professor August-Wilhelm Scheer ist der Erfinder von Aris. Business Process Management ist eine seiner Leidenschaften und ewiger Ort f\u00fcr Innovationen und Disruptionen. In der SAP-Community sind die \u201eAris-Tapeten\u201c ber\u00fcchtigt, die in den jeweiligen Konferenz-r\u00e4umen die W\u00e4nde mit Ablaufdia-grammen f\u00fcllten. Eine moderne Variante, die Aufbau- und Ablauforganisation zu optimieren, sind Digital Twins, dazwischen liegen Process Mining und KI.<\/p>\n","category_list_v2":"<a href=\"https:\/\/e3mag.com\/en\/category\/cover-stories\/coverstory-1905\/\" rel=\"category tag\">Coverstory 19-05<\/a>, <a href=\"https:\/\/e3mag.com\/en\/category\/mag-1905\/\" rel=\"category tag\">MAG 19-05<\/a>","author_info_v2":{"name":"Peter M. 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