{"id":9883,"date":"2017-02-23T00:01:23","date_gmt":"2017-02-22T23:01:23","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=9883"},"modified":"2022-05-01T08:15:21","modified_gmt":"2022-05-01T06:15:21","slug":"process-mining","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/process-mining\/","title":{"rendered":"Celonis &#8211; Process Mining"},"content":{"rendered":"<p>Um Gesch\u00e4ftsprozesse zu verstehen und zu optimieren, gilt es, den Datenschatz in Unternehmen zu heben. Celonis Process Mining macht sich dabei die digitalen Spuren zunutze, die fast jede Transaktion in den globalen IT-Systemen des Unternehmens hinterl\u00e4ss.<\/p>\n<p>Die Idee dahinter: Das Verstehen der tats\u00e4chlichen Gesch\u00e4ftsprozesse bringt Klarheit, Transparenz, Agilit\u00e4t und l\u00f6st Konflikte und Engp\u00e4sse in der Aufbau- und Ablauforganisation.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-1971976655\"><div id=\"great-121692999\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Was Data Mining f\u00fcr den Daten-Analysten und BI-Experten ist, ist Process Mining f\u00fcr das Management.<\/p>\n<h3>Qualit\u00e4tswerkzeug<\/h3>\n<p>Process Mining analysiert und visualisiert die Gesch\u00e4ftsprozesse. Damit ist es ein Qualit\u00e4tswerkzeug, das den SAP-Bestandskunden hinsichtlich Effizienz und Agilit\u00e4t unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Anders als die rein quantitative Verbesserung eines schnelleren Hana-Systems ist Celonis auf die Qualit\u00e4tsverbesserung fokussiert \u2013 ein schlechtes System, das nach einem Hana- und S\/4-Upgrade lediglich schneller l\u00e4uft, ist dennoch noch immer ein schlechtes System.<\/p>\n<p>Celonis bietet den SAP-Bestandskunden einen ganz anderen Ansatz: Analysiert werden die Prozesse. Eine visuelle Darstellung veranschaulicht das Optimierungspotenzial.<\/p>\n<p>Das Ziel ist Transparenz, Harmonisierung, Effizienz und Agilit\u00e4t.<\/p>\n<p>Im ersten Ansatz klingt Process Mining wie Zauberei:<\/p>\n<p><em>Wie kann man etwas visualisieren und von etwas Schwachstellen finden, das man nicht kennt? <\/em><\/p>\n<p><em>Auf den ersten Blick ist jedes ERP-System eine Black Box, oder?<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eDas mag f\u00fcr die Zeit vor Process Mining stimmen\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eDer Zugang zu Systemen und Daten war oft nur \u00fcber Umwege m\u00f6glich. Lange Wartezeiten und umst\u00e4ndliche Zugriffswege frustrierten nicht nur die Mitarbeiter. Auch machten sie reaktionsschnelle, flexible Entscheidungen unm\u00f6glich, wie sie agile Unternehmen heute treffen m\u00fcssen.<\/em><\/p>\n<p><em>Mit unserer Technologie haben wir diesen Schatz an Daten zug\u00e4nglich gemacht \u2013 auf eine einfache und f\u00fcr jedermann verst\u00e4ndliche Art und Weise.\u201c<\/em><\/p>\n<h3>Digitale Spurensicherung<\/h3>\n<p>F\u00fcr den SAP-Bestandskunden ergibt sich demnach die erstmalige Chance, Prozesse genauso abzubilden, wie sie tats\u00e4chlich ablaufen.<\/p>\n<p><em>\u201eDabei gilt es, die digitalen Spuren, die jede Transaktion hinterl\u00e4sst, zu sammeln und in ein Bild zu \u00fcbertragen, also zu visualisieren\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Bastian Nominacher.<\/p>\n<p>Die Schwachstellen ergeben sich aus eben dieser Analyse:<\/p>\n<p><em>\u201eMan sieht auf einen Blick, was wirklich passiert, und kann direkt in die Ursachenanalyse einsteigen\u201c<\/em><\/p>\n<p>wei\u00df er aus mittlerweile zahlreichen sehr erfolgreichen Eins\u00e4tzen der Celonis-Software.<\/p>\n<p>Klassische Methoden zur Fehleranalyse sto\u00dfen schnell an ihre Grenzen. Sie k\u00f6nnen zwar feststellen, dass ein Prozess nicht optimal abgewickelt wird. Weshalb es aber zu diesen Engp\u00e4ssen in der Aufbau- und Ablauforganisation kommt und wie genau die einzelnen Prozesse ineinandergreifen, dar\u00fcber geben sie oftmals keinen Aufschluss.<\/p>\n<p><em>\u201eProcess Mining von Celonis sind hier dagegen keine Grenzen gesetzt. Wir sind mit unserer Technologie in der Lage, auch enorme Datenbest\u00e4nde mit Millionen von Prozessinstanzen zu nutzen und auszuwerten\u201c<\/em><\/p>\n<p>betont Nominacher den Unterschied zu traditionellen Analysewerkzeugen.<\/p>\n<p><em>\u201eEiner der wirklich sch\u00f6nen Aspekte ist der Aha-Effekt, den wir so oft sehen. Die Erkenntnisse, die anhand unserer Prozessanalysen gewonnen werden, sind f\u00fcr Kunden oft sehr \u00fcberraschend\u201c<\/em><\/p>\n<p>berichtet der Celonis-Co-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer im E-3 Gespr\u00e4ch und er erkl\u00e4rt, was hier f\u00fcr einen SAP-Bestandskunden neu sein kann:<\/p>\n<p><em>\u201eViele vermuten, dass es in einem Ablauf oder bestimmten Bereich hakt. F\u00fcr diese Vermutung aber auch einen konkreten Beleg zu finden war lange Zeit sehr aufw\u00e4ndig.<\/em><\/p>\n<p><em>Auch k\u00f6nnen die Ursachen von Umwegen oder Verz\u00f6gerungen an ganz anderer Stelle liegen als zun\u00e4chst vermutet.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Mit Celonis wird auf einen Blick ersichtlich, wo der Ist- vom Soll-Prozess abweicht und wie sich diese Abweichung auf die Effizienz des gesamten Unternehmens auswirkt.<\/p>\n<p>Werden beispielsweise Auftr\u00e4ge oder Rechnungen manuell nachgearbeitet oder Bestellungen zu fr\u00fch oder zu sp\u00e4t aufgegeben, ist es schnell vorbei mit der Effizienz.<\/p>\n<h3>Ohne tiefe Eingriffe<\/h3>\n<p>Fragen, die wahrscheinlich jeden SAP-Verantwortlichen umtreiben:<\/p>\n<p><em>Welche Voreinstellungen sind notwendig und wie tief greift die Celonis-Software in das ERP-System ein \u2013 welche Berechtigungen sind erforderlich?<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eEs ist nicht notwendig, tief in das ERP-System zu greifen\u201c<\/em><\/p>\n<p>gibt Bastian Nominacher Entwarnung, denn Celonis nutzt eine Vielzahl von Standard-Konnektoren f\u00fcr die Kernprozesse eines Unternehmens.<\/p>\n<p>Die Anbindung an SAP funktioniert damit schnell und reibungslos.<\/p>\n<p><em>\u201eVerarbeitet man Daten direkt auf der produktiven Suite-\u00adon-Hana- oder S\/4-Instanz, spart man sich au\u00dferdem die Replikation, zus\u00e4tzliche Hardware etc. und kann Process Mining direkt in Echtzeit in allen SAP-Prozessen anwenden\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Nominacher.<\/p>\n<p>Das Vorgehen, spezialisierte Konnektoren und Software-Agenten an spezifischen Stellen im System zu positionieren, ist dem Prinzip nach nicht neu. Beim System-Monitoring und speziell bei der Netzwerk\u00fcberwachung von Wide und Local Area Networks sind Agenten gelebte Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Bisher kam aber niemand auf die Idee, diese Technik auch auf Gesch\u00e4ftsprozesse und betriebswirtschaftliche Aufbau- und Ablauforganisationen anzuwenden.<\/p>\n<p>Celonis ist hier absolut Pionier und brauchte demnach auch einige Zeit und Hunderte von E-Mails, um selbst eine SAP davon zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p>Eine weitere wichtige Frage f\u00fcr den CIO und CCC-Leiter:<\/p>\n<p><em>Wenn sich die Celonis-Software auf die Suche nach Schwachstellen begibt, leidet darunter die Performance des Produktivsystems?<\/em><\/p>\n<p>Auch hier kann Bastian Nominacher entwarnen:<\/p>\n<p><em>\u201eCelonis Process Mining l\u00e4uft im Hintergrund und ist so optimiert, dass es keine Auswirkungen auf den Produktivbetrieb der Systeme hat.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Und der CEO und CFO fragen sich vielleicht:<\/p>\n<p><em>K\u00f6nnen sich in einem ERP-System bestimmte Prozesse und Funktionen vor der Celonis-Software \u201everstecken\u201c? Gibt es blinde Stellen?<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eBlinde Stellen gibt es nur bei Medienbr\u00fcchen, wenn der Prozess manuell weitergef\u00fchrt wird\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Nominacher.<\/p>\n<p>Sobald ein Prozess digital abl\u00e4uft, hinterl\u00e4sst er Spuren. Process Mining ben\u00f6tigt im Eventlog nur drei Komponenten: einen Zeitstempel, einen Eventbezeichner (beispielsweise \u201eBezahle Rechnung\u201c) und einen Fallschl\u00fcssel wie die Rechnungsnummer.<\/p>\n<p><em>\u201eUnsere Process-Mining-Technologie funktioniert unabh\u00e4ngig von der eigentlichen Implementierung der Prozesslogik. Wichtig ist einzig und allein, welche Spuren, d. h. Datenbankeintr\u00e4ge, entstehen. Aus diesen Spuren k\u00f6nnen die Process-\u00adMining-Algorithmen den Prozessablauf rekonstruieren.<\/em><\/p>\n<p><em>Hat ein Kunde Tabellen im Z-Namensraum angelegt, so m\u00fcssen diese einmal registriert, also dem System als Event-Quelle bekannt gemacht werden \u2013 und k\u00f6nnen dann problemlos weiter\u00adverarbeitet werden.\u201c<\/em><\/p>\n<h3>Abap- und Java-Schwachstellen<\/h3>\n<p><em>Und findet Celonis auch Schwachstellen in den Hana-Datenbankfunktionen, die in Abap oder Java ausprogrammiert sind? Und im NetWeaver Java-Stack?<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eCelonis identifiziert die Prozessvarianten auf Basis der digitalen Spuren, d. h. Eintr\u00e4gen in den Tabellen, auf Datenbankebene.<\/em><\/p>\n<p><em>Dieses Verfahren hat den gro\u00dfen Vorteil, dass es vollkommen unabh\u00e4ngig vom darunter\u00adliegenden Stack ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Egal ob Abap- oder Java-Stack, die Process-Mining-Technologie kann unver\u00e4ndert angewendet werden, um Prozesstransparenz zu erhalten\u201c<\/em><\/p>\n<p>beschreibt der Celonis-Mitbegr\u00fcnder nochmals die grundlegende Systemfunktion.<\/p>\n<p><em>Somit ist f\u00fcr Celonis ein SAP-System wie ein gl\u00e4serner Patient?<\/em><\/p>\n<p><em>\u201ePatient ist vielleicht nicht das richtige Wort\u201c<\/em><\/p>\n<p>meint Bastian Nominacher<\/p>\n<p><em>\u201eaber tats\u00e4chlich k\u00f6nnen wir alle f\u00fcr den Prozessablauf relevanten Daten aus SAP ziehen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Auch gibt es keinen Unterschied zwischen On-premise- und Cloud-Systemen:<\/p>\n<p><em>\u201eNein, f\u00fcr uns ist nur wichtig, dass wir Zugriff auf das System haben. Wo die Daten liegen, ist absolut sekund\u00e4r.<\/em><\/p>\n<p><em>Bei Cloud-Systemen ist es oftmals sogar noch schneller m\u00f6glich, den Datenzugriff herzustellen, da von den Anbietern bereits entsprechende Schnittstellen angeboten werden\u201c<\/em><\/p>\n<p>wei\u00df Nominacher aus seiner beruflichen Praxis.<\/p>\n<p><em>\u201eNat\u00fcrlich steckt in Celonis unfassbar viel menschliche Intelligenz: Ein gro\u00dfes Team aus Entwicklern und Architekten hat hier sein Bestes gegeben und tut es noch.<\/em><\/p>\n<p><em>Zudem wurden die neuesten Kenntnisse aus der k\u00fcnstlichen Intelligenz angewendet\u201c<\/em><\/p>\n<p>wei\u00df der Celonis-Co-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. \u00ad<\/p>\n<p>Celonis Pi (Proactive Insights), die neueste Generation von Process Mining, will Ma\u00dfst\u00e4be bei der Kombination von k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI), Machine Learning und Process Mining setzen.<\/p>\n<p><em>\u201eCelonis Pi korreliert in extrem kurzer Zeit Millionen von prozessbezogenen Daten \u2013 und das gelingt mit modernsten Machine-Learning-Verfahren\u201c<\/em><\/p>\n<p>so Nominacher.<\/p>\n<p><em>\u201eDas Ergebnis ist aus Anwenderperspektive gedacht: Die Knackpunkte in einem Prozess werden automatisch identifiziert.<\/em><\/p>\n<p><em>Damit entf\u00e4llt viel Analysearbeit beim Anwender. Besser noch: Celonis Pi lernt mit und gibt Vorschl\u00e4ge, welche Ma\u00dfnahmen erfolgreich sein k\u00f6nnten.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Ursachenforschung bei einem fehlerhaften und ineffizienten SAP-System betrieb bisher die eigene IT-Mannschaft mit dem CCC-Leiter oder ein externer Berater von einem SAP-Partner.<\/p>\n<p><em>Wird diese Kompetenz durch die Celonis-Software obsolet?<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eKeineswegs\u201c,<\/em> antwortet Bastian Nominacher, <em>\u201emit Celonis Process Mining werden Schwachstellen und Ineffizienzen in den Prozessen aufgedeckt. Durch die Erkenntnisse k\u00f6nnen sich Teams und IT-Admins auf ihre Kernkompetenzen und die Optimierung der analysierten Prozesse fokussieren.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Software hilft also dabei, effizienter zu arbeiten, und f\u00fchrt zu enormen Zeitersparnissen. Damit unterst\u00fctzt Celonis Unternehmen vor allem dabei, agiler zu arbeiten und die Kundenzufriedenheit zu verbessern.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>Demnach, wer ist f\u00fcr Celonis der Ansprechpartner in einem Unternehmen? Wer begibt sich auf Ursachenforschung?<\/em><\/p>\n<p><em>Die SAP-Basis, der CCC-Leiter, der CIO, CFO?<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eDas kommt ganz auf das Unternehmen an\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eUnser Tool steht Anwendern auf allen Ebenen offen und genau das macht unsere Arbeit so spannend!<\/em><\/p>\n<p><em>Unserer Meinung nach bringt es nichts, Analytics-L\u00f6sungen nur f\u00fcr eine Handvoll Spezialisten anzubieten. Jeder muss in die Lage versetzt werden, seinen Prozess zu betrachten und zu optimieren.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir bei Celonis setzen auf eine intuitive L\u00f6sung, die \u00fcber Abteilungsgrenzen hinweg und f\u00fcr s\u00e4mtliche Prozesse eingesetzt werden kann. Besondere IT-Kenntnisse braucht man f\u00fcr die Anwendung nicht \u2013 aber ein bisschen Prozesswissen ist sicherlich von Vorteil.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Und dann das Resultat:<\/p>\n<p><em>Was ist das Ergebnis einer Ursachenforschung bei einem SAP-Bestandskunden?<\/em><\/p>\n<p><em>Adaptierung des Customizing, Optimierung des Abap-Codes und\/oder der Z-Funktionen? Oder \u00c4nderung der Aufbau- und Ablauforganisation?<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eDas ist eine schwierige Frage\u201c<\/em><\/p>\n<p>meint der Celonis-Erfinder zum E-3 Chefredakteur.<\/p>\n<p><em>\u201eEs kommt ganz darauf an, welches Pro\u00adblem der Kunde erkannt hat und in welcher Ausgangslage er sich befindet.<\/em><\/p>\n<p><em>Alle von Ihnen genannten Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnen das Ergebnis einer Process-Mining-Analyse sein.\u201c<\/em><\/p>\n<p>H\u00e4ufig zeigt die Praxis, dass es eine Kombination aus technischen und organisatorischen Ma\u00dfnahmen ist. Wirklich hilfreich dabei ist vor allem, dass man aufgrund der Live-Anbindung der Daten sofort den Erfolg der Ma\u00dfnahmen erkennen kann.<\/p>\n<p><em>\u201eHat eine bestimmte Ma\u00dfnahme nicht den gew\u00fcnschten Effekt, kann man gegensteuern. Klappt der Ansatz, lohnt es sich, diesen breit innerhalb der Organisation auszurollen\u201c<\/em><\/p>\n<p>erz\u00e4hlt Nominacher aus seiner Praxis bei den Kunden.<\/p>\n<p><em>\u201eGerade dieses Umdenken \u2013 weg von einer Big-Bang-Optimierung und hin zu einer faktengetriebenen, kontinuierlichen Prozessoptimierung \u2013 macht unsere Kunden so erfolgreich und ist der Grund f\u00fcr nachhaltige Prozessverbesserungen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Es bleibt immer den Handelnden \u00fcberlassen, welche Ma\u00dfnahmen sie ergreifen, aber nat\u00fcrlich kann und soll das Erkennen von Schwachstellen Ver\u00e4nderungen herbeif\u00fchren.<\/p>\n<p>Diese Ver\u00e4nderungen k\u00f6nnen in allen Bereichen stattfinden, in der Technik oder in der Organisation.<\/p>\n<p><em>\u201eWir bieten Unternehmen lediglich die Voraussetzung\u201c<\/em><\/p>\n<p>definiert Nominacher und erkl\u00e4rt:<\/p>\n<p><em>\u201eDas bedeutet: umfassenden Einblick in Prozesse, Hinweise auf die Ursachen und sogar Handlungsempfehlungen.<\/em><\/p>\n<p><em>Was dar\u00fcber hinaus von Vorteil ist: Mit Celonis sieht man beinahe in Echtzeit, ob eine Ma\u00dfnahme greift, und kann gegebenenfalls nachsteuern.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Der Mehrwert der Bem\u00fchungen f\u00e4llt f\u00fcr den SAP-Bestandskunden ganz unterschiedlich aus:<\/p>\n<p><em>\u201eDas Tolle an unserer Technologie ist, dass Prozesse in allen Bereichen transparent gemacht und visualisiert werden \u2013 und damit liegt der Benefit auch immer wieder woanders.<\/em><\/p>\n<p><em>Im Einkauf geht es beispielsweise h\u00e4ufiger um organisatorische Vorteile, in der Produktion ist der Fokus auf Technik gr\u00f6\u00dfer. Unsere Technologie bietet den Kunden Echtzeit-Einblick in Prozesse und vollst\u00e4ndige Transparenz f\u00fcr ihre Abl\u00e4ufe und f\u00fchrt fast immer zu einem extrem schnellen ROI.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Die Celonis-Kunden best\u00e4tigen es: In vielen F\u00e4llen lohnt sich die Investition schon nach einem halben Jahr.<\/p>\n<h3>BPMN-Exporte<\/h3>\n<p>F\u00fcr viele SAP-Bestandskunden hat sich der SolMan, besonders in der j\u00fcngsten Version 7.2, als zentrale Plattform f\u00fcr die Dokumentation der Gesch\u00e4ftsprozesse etabliert:<\/p>\n<p><em>Inwieweit k\u00f6nnen die Ergebnisse der Ursachenforschung in die ERP-Dokumentation und das BPM des SolMan \u00fcbernommen werden?<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eDie mithilfe von Celonis Process Mining identifizierten Prozessmuster k\u00f6nnen als BPMN-Modelle exportiert werden und damit direkt in eine Prozessdokumentation \u00fcbernommen werden. Entweder um diese von Grund auf zu erstellen oder um sie zu erg\u00e4nzen und zu aktualisieren\u201c<\/em><\/p>\n<p>beschreibt Bastian Nominacher einen L\u00f6sungsweg f\u00fcr SAP-Bestandskunden.<\/p>\n<p>Aktuell gibt es noch keine automatische, bidirektionale Schnittstelle zwischen Celonis und dem SolMan. Bereits heute k\u00f6nnen aber extrahierte Prozessmodelle als BPMN-Modell aus Celonis exportiert und direkt weiterverarbeitet werden.<\/p>\n<p>\u00dcber Pi Conformance ist m\u00f6glich, bestehende Business Blueprints in Celonis zu laden und so Abweichungen zu den gelebten Prozessen direkt zu identifizieren.<\/p>\n<p><em>\u201eMachine-Learning-Algorithmen helfen dabei, Ursachen und m\u00f6gliche L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr solche Abweichungen zu ermitteln\u201c<\/em><\/p>\n<p>erg\u00e4nzt Nominacher.<\/p>\n<p>Und die abschlie\u00dfende Fragen:<\/p>\n<p><em>Wo gibt es in Zukunft bei Celonis noch Handlungsbedarf? Was kommt als N\u00e4chstes? Welche Bedeutung hat Machine\/Deep Learning f\u00fcr Celonis? Was darf der SAP-Bestandskunde noch alles von Celonis erwarten?<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eWir arbeiten kontinuierlich an unserer L\u00f6sung und entwickeln diese weiter. Ich bin der festen \u00dcberzeugung, dass noch sehr viele versteckte Potenziale in den Prozessdaten liegen.<\/em><\/p>\n<p><em>Celonis Pi war f\u00fcr uns ein Quantensprung \u2013 vor allem durch die Nutzung der neuesten Algorithmen aus den Bereichen KI und Machine Learning.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir sind sehr stolz auf das, was wir erreicht haben. Aber nat\u00fcrlich entwickeln wir st\u00e4ndig weiter \u2013 SAP-Kunden d\u00fcrfen noch einige Innovationen erwarten!\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Bastian Nominacher zum Ende des E-3 Gespr\u00e4chs. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Celonis &#8211; process mining\" class=\"aligncenter size-full wp-image-14942\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Nominacher.jpg\" alt=\"Nominacher\" width=\"800\" height=\"524\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Nominacher.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Nominacher-768x503.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Nominacher-100x66.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Nominacher-480x314.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Nominacher-640x419.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Nominacher-720x472.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gilt, die Gesch\u00e4ftsprozesse zu verstehen und zu optimieren. Nach Konsolidierung, Harmonisierung und Automatisierung hat SAP-Partner Celonis ein Verfahren entwickelt, die Gesch\u00e4ftsprozesse des ERP-Systems und der Business Suite transparent zu machen. Damit ergibt sich eine gro\u00dfe Chance auf mehr Effizienz und Agilit\u00e4t. Mitgr\u00fcnder und Co-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Bastian Nominacher sprach mit E-3 Chefredakteur Peter M. 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