{"id":95184,"date":"2021-08-30T08:00:00","date_gmt":"2021-08-30T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=95184"},"modified":"2021-08-27T10:13:42","modified_gmt":"2021-08-27T08:13:42","slug":"jeder-sap-anwender-wird-das-open-source-oekosystem-nutzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/jeder-sap-anwender-wird-das-open-source-oekosystem-nutzen\/","title":{"rendered":"Jeder SAP-Anwender wird das Open-Source-\u00d6kosystem nutzen"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Digitale Transformation betrifft auch ERP-Systeme, in der DACH-Region nat\u00fcrlich vor allem die SAP-Welt. Eine Modernisierung ist zwingend erforderlich. Und dabei geht es keineswegs nur um eine Migration auf die Linux-basierte SAP-HANA-Datenbank. Die Aufgabe lautet vielmehr: Nutzung eines umfassenden Open-Source-\u00d6kosystems. Nur so k\u00f6nnen SAP-Anwender die Innovationskraft st\u00e4rken und wettbewerbsf\u00e4hig bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>SAP-Anwender stehen nicht nur vor der Herausforderung, auf SAP HANA und SAP S\/4HANA migrieren zu m\u00fcssen. Gleichzeitig m\u00fcssen sie Innovationen vorantreiben und neue Gesch\u00e4ftsmodelle einf\u00fchren, um in einem wettbewerbsintensiven Umfeld eine schnelle Adaptions- und Reaktionsf\u00e4higkeit zu bewahren. Unverzichtbar ist daf\u00fcr die Etablierung agiler End-to-End-Prozesse. <\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-180201532\"><div id=\"great-2126365008\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Doch wie ist der Stand der Dinge? Heutige SAP-Landschaften sind vielfach durch Fragmentierung mit mehreren ERP-Instanzen und statische Prozesse mit begrenzten Automatisierungsm\u00f6glichkeiten gekennzeichnet. Laut einer aktuellen IDC-Untersuchung nennen deshalb auch 53 Prozent der befragten SAP-<br>Anwender die Konsolidierung der SAP&#8211;Anwendungslandschaft als einen der Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr die Migration auf SAP S\/4HANA (1). Die Problematik ist den SAP-Anwendern somit bewusst.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einer solchen Migration ist es allerdings nicht getan. Die Digitale Transformation erfordert auch die Nutzung neuer Anwendungen, Technologien und Architekturen etwa in Bereichen wie k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML), Industrie 4.0, IoT, Data Analytics, Big Data, RPA oder Container und Microservices. Und davon ist man aktuell noch weit entfernt. Laut der IDC-Untersuchung nutzen nur sechs Prozent der befragten SAP-Unternehmen Features wie ML oder IoT in ihrer ERP-Suite.<\/p>\n\n\n\n<p>SAP-Anwender m\u00fcssen somit mehrere Herausforderungen bew\u00e4ltigen. Sie m\u00fcssen die SAP-Philosophie \u201eKeep the Core -clean\u201c und gleichzeitig Side-by-Side-Erweiterungen sowie die Integration von SAP- und Non-SAP-L\u00f6sungen in hybriden End-to-End-Prozessen schnell umsetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die einzige Antwort auf diese Herausforderungen kann nur lauten: keine neuen Silos, sondern Nutzung eines Open-Source-\u00d6kosystems, das schnelle, zukunftssichere End-to-End-Integrationen und die Automatisierung aller IT-Prozesse unterst\u00fctzt. Aus Anwendersicht muss zudem eine maximale Flexibilit\u00e4t beim Betrieb gew\u00e4hrleistet sein: sei es in einer On-Premises- oder hybriden Multi-Cloud Umgebung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Abbildung-2-Common-Platform.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-95254\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wenn Unternehmen auf SAP S\/4HANA migrieren, stehen sie zu Beginn vor der Entscheidung, was mit dem Source Code f\u00fcr die Eigenentwicklungen passieren soll. Der Custom Code ist typischerweise eng an den monolithischen Ansatz traditioneller SAP-ECC-Systeme gekoppelt. <\/p>\n\n\n\n<p>Eine Like-to-Like-Migration ist auch deshalb kaum abbildbar und bietet \u00fcberdies keine Mehrwerte. Bevor ein SAP-Anwender deshalb sofort mit der \u00dcbernahme des ABAP-Codes beginnt, sollte er eine langfristige Integrationsstrategie definieren, die keine neuen Abh\u00e4ngigkeiten schafft, etwa im Hinblick auf Limitierungen oder hohe Kosten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das gilt sinngem\u00e4\u00df auch f\u00fcr viele der SAP-Ecosystem-Partner. Auch sie m\u00fcssen ihre L\u00f6sungen und Erweiterungen modernisieren: Cloud-native Entwicklung, Con-tainerisierung von Add-ons und Fachanwendungen stehen ganz oben auf der Priorit\u00e4tenliste und binden viele Ressourcen. Die Betriebsplattform hingegen folgt den Open-Source-Standards und kann flexibel und kompatibel implementiert werden \u2013ganz nach den individuellen Kundenanforderungen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Simplify \u2013 End-to-End-Automatisierung der IT-Prozesse<\/h3>\n\n\n\n<p>Die konkreten strategischen Aufgaben im Kontext der SAP-Migration und -Modernisierung k\u00f6nnen unter den Gesichtspunkten \u201eSimplify, Extend and Run\u201c betrachtet werden. Simplify bedeutet die Realisierung einer einfachen und agilen IT-Umgebung. Wichtige Hilfsmittel sind die Automatisierung mit Ansible und das Smart Management. Mit einer End-to-End-Automatisierung der IT-Prozesse kann \u2013 wo immer es geht \u2013 eine Br\u00fccke zwischen den Silos geschlagen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Ansible ist es m\u00f6glich, Prozesse \u00fcber Server, Storage-Ger\u00e4te, Netzwerk-<br>Devices, Services, Container und Clouds hinweg zu automatisieren. Die L\u00f6sung Red Hat Ansible Automation Platform etwa kann mittels RESTful APIs und eines Self-Service-Portals einfach in vorhandene Tools und Prozesse integriert werden; sie ist damit f\u00fcr den durchg\u00e4ngigen Einsatz im gesamten Unternehmen geeignet. <\/p>\n\n\n\n<p>Bezogen auf die SAP-Landschaft erm\u00f6glicht Ansible eine schnelle, effiziente und zuverl\u00e4ssige Bereitstellung und Verwaltung von SAP-Workloads. Dadurch werden der Administrationsaufwand gesenkt, potenzielle menschliche Fehlerquellen eliminiert, sich wiederholende manuelle T\u00e4tigkeiten beseitigt und eine konsistentere und stabilere Infrastruktur realisiert. Letztlich tr\u00e4gt das automatisierte Workflow-Management auch zu einer erheblichen Kosteneinsparung bei.<\/p>\n\n\n\n<p>Im SAP-Bereich wird Ansible konkret bei HANA-Deployments und -Konfigurationen exakt nach SAP-Notes-Vorgaben genutzt. Auch bei Hybrid-Cloud-Deployments wird Ansible verwendet, also bei der automatisierten Bereitstellung und Verwaltung von traditionellen und neuen containerisierten SAP-Workloads sowie von Non-SAP-Anwendungen in hybriden Cloud-Umgebungen. Und Ansible kommt auch bei der Etablierung von DevOps-Prozessen im SAP-Bereich zum Einsatz. <\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen auch die regelm\u00e4\u00dfigen sogenannten Day-2 Operations wie Patch- und Cluster-Management oder Testautomatisierungen mit Ansible zuverl\u00e4ssig abgebildet werden. Im Kontext von RISE with SAP werden zurzeit Hunderte Ansible Playbooks erstellt und Use -Cases abgebildet, viele davon innerhalb von Open-Source-Community-Projekten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Abbildung-4-OpenShift.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-95255\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Seit Neuestem ist es auch m\u00f6glich, die Automatisierung von Prozessen in SAP-<br>Anwendungen selbst zu adressieren. Dabei werden aus Ansible heraus Automatisierungen im laufenden SAP-Betrieb vorgenommen, etwa mit der Verwaltung von Rechten, dem Anlegen von Nutzern oder auch dem Ausf\u00fchren von Prozessen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Automatisierung endet folglich nicht bei der Infrastruktur oder Wartungst\u00e4tigkeiten, sondern das \u201eHousekeeping\u201c im laufenden SAP-Betrieb steht verst\u00e4rkt im Fokus. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist etwa die SAP-GUI-Automatisierung direkt aus Ansible heraus, die End-to-End-Prozesse in Echtzeit unterst\u00fctzt. So werden Silogrenzen und Medienbr\u00fcche \u00fcberwunden und neue Self-Services bis in den Fachbereich hinein abbildbar.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die M\u00f6glichkeiten, die die Automatisierung bietet, sind heute noch nicht ansatzweise ausgesch\u00f6pft. Allerdings belegen aktuelle Beispiele bereits die Leistungsf\u00e4higkeit. Die Schwarz-Gruppe etwa, die unter den Marken Lidl und Kaufland \u00fcber 12.500 Filialen betreibt, f\u00fchrt schon heute pro Tag bis zu 5000 Jobs auf Red Hat Ansible Automation Platform zur Verwaltung der Store-Server ihrer Filialen aus. Das schafft Betriebssicherheit und Freir\u00e4ume f\u00fcr Innovationen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das Smart Management ist im Simplify-Kontext zu nennen. Das As-a-<br>Service-Angebot von Red Hat unterst\u00fctzt Anwender bei der proaktiven Erkennung, Analyse und Behebung einer Vielzahl potenzieller Software-Sicherheits- und Konfigurationsprobleme mit \u00fcber 600 Regeln speziell f\u00fcr SAP-Umgebungen. Als Resultat werden automatisiert die exakt passenden Ansible Playbooks generiert, die dann alle n\u00f6tigen Anpassungen auf Wunsch vollautomatisch und sicher durchf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Extend \u2013 Integration von SAP- mit Non-SAP-Systemen<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Zusammenhang mit Extend geht es darum, zum einen dem SAP-Motto \u201eKeep the Core clean\u201c zu folgen und zum anderen das SAP-Konzept Side-by-Side-Extensibility umzusetzen. SAP HANA und SAP S\/4HANA bieten auf API-Basis viele neue M\u00f6glichkeiten der Integration und Erweiterung des digitalen Kerns, sodass auch Innovationen, hybride Cloud-Deployments und End-to-End-Prozesse agil und zeitnah umgesetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Side-by-Side-Extensibility-Konzept von SAP zielt auf die Verbindung von SAP-<br>Daten, -Prozessen und -User-Interface mit modernsten Programmierumgebungen, Continuous Integration und Continuous Delivery sowie DevOps-Methoden ab. Sogenannte Side-by-Side Extensions f\u00fcr S\/4HANA-Systeme erlauben im Gegensatz zu klassischen ABAP-basierten Eigenentwicklungen die einfache Umsetzung von End-to-End-Prozessen und integrieren damit die SAP-Landschaft auch mit Non-SAP-Systemen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Run \u2013 Hybrid-Cloud-Plattform als Zielarchitektur<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Themenkomplex Run schlie\u00dflich f\u00fchrt zur Frage, welche Plattform genutzt werden sollte, die die Verwaltung von SAP- und Non-SAP-Umgebungen innerhalb des Unternehmens und in der Cloud erm\u00f6glicht. Bei der Entscheidung f\u00fcr eine Hybrid-Cloud-Plattform sollte ein SAP-Anwender darauf achten, dass sie eine einheitliche, Cloud-native Anwendungsentwicklung auf einer beliebigen Infrastruktur unterst\u00fctzt, das hei\u00dft einen hybriden Multi-Cloud-Mix einschlie\u00dflich On-Premises-Implementierungen. Das Anforderungsprofil sollte kurz gesagt lauten: Freiheit bei der Wahl der Plattform f\u00fcr heutige und zuk\u00fcnftige SAP-Workloads und kein Vendor-Lock-in in Bezug auf Cloud-Provider. Immer mehr Unternehmen setzen dabei auf die Enterprise-Kubernetes-Plattform Red Hat OpenShift.<\/p>\n\n\n\n<p>Red Hat OpenShift enth\u00e4lt die erforderlichen Funktionalit\u00e4ten und Services, um eine Container-Management-Plattform f\u00fcr vielf\u00e4ltige, gesch\u00e4ftskritische Anwendungen auf verschiedensten Infrastrukturen zertifiziert zu betreiben. Dazu geh\u00f6ren etwa Aspekte wie SLAs, mehrere Sicherheits-Layer, die Automatisierung oder das Cluster-Management.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Anwender k\u00f6nnen mit Red Hat Open-Shift als Basis zum Beispiel containerisierte Applikationen unter Wahrung der Funktionalit\u00e4t zwischen Clouds verschieben. Sie m\u00fcssen nicht mehr darauf achten, dass ihre Workloads die propriet\u00e4ren Beschr\u00e4nkungen einzelner Public Clouds unterst\u00fctzen, sondern k\u00f6nnen Public-Cloud-Provider nach Kriterien wie der Verf\u00fcgbarkeit oder der Kosteneffizienz ausw\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Generell bietet Red Hat OpenShift verschiedene Funktionen zur Anwendungsmodernisierung und -migration. Dazu geh\u00f6ren auch Modernisierungs-Tools f\u00fcr das Verschieben von Legacy-Anwendungen mitsamt ihren virtuellen Maschinen (VMs) in Red Hat OpenShift. Andere, propriet\u00e4re Virtualisierungsl\u00f6sungen werden nicht mehr ben\u00f6tigt. Durch die damit m\u00f6gliche konsistente Verwaltung unterschiedlicher \u2013 traditioneller und Cloud-nativer \u2013 Applikationen k\u00f6nnen Unternehmen die betriebliche Effizienz immens steigern, ohne die Innovation zu behindern.<\/p>\n\n\n\n<p>Und als offene Hybrid-Cloud-Plattform unterst\u00fctzt Red Hat OpenShift auch umfassende Edge-Implementierungen, also auch das Factory-Edge-Konzept, mit dem die produzierende Industrie die Fertigungs- und Logistikprozesse entscheidend optimieren kann. Factory Edge mit der Bereitstellung von Rechenressourcen entfernt von zentralen Rechenzentren direkt an einem Device wie einem Roboter in der Fabrikhalle ist derzeit ein Trendthema in der verarbeitenden Industrie. Zen-trale Treiber daf\u00fcr sind vor allem Indus-trie-4.0-Projekte, etwa im Zusammenhang mit Themen wie IoT, k\u00fcnstlicher Intelligenz, Robotik, Augmented und Virtual Reality, Digitalen Zwillingen oder 5G.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch was bedeutet das f\u00fcr SAP-Anwender? Ganz einfach: In einer offenen Hybrid-Cloud- oder Multi-Cloud-IT-Infrastruktur, die auf Containern, Kubernetes, KI und ML sowie Automatisierung basiert, k\u00f6nnen auch SAP-Anwendungen eine wesentliche Komponente agiler End-to-End-Prozesse sein \u2013 und damit einer innovativen Factory-Edge-Implementierung mit Echtzeitintegration in SAP-Transaktionen und -Daten.<\/p>\n\n\n\n<p>Offene Hybrid-Cloud-Umgebungen werden inzwischen als Zielarchitektur f\u00fcr SAP- und Non-SAP-Workloads in immer gr\u00f6\u00dferem Ma\u00dfe genutzt, wie viele Beispiele belegen. So hat etwa Atos in Red Hat OpenShift mehr als 2500 SAP BAPIs (Business Application Programming Interfaces) als RESTful-Endpunkte vordefiniert und bereitgestellt. Damit k\u00f6nnen Entwickler auch ohne ABAP-Kenntnisse SAP-Customizations als Microservices einfach erstellen, bereitstellen und integrieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt sollte jedes Migrations- und Modernisierungsprojekt im SAP-Bereich im Kontext einer Neukonzeption und Konsolidierung der gesamten IT-Landschaft gesehen werden. IT-Silos behindern Unternehmen nach wie vor bei der flexiblen und zukunftsgerichteten Gestaltung der IT-Infrastruktur. Folglich muss eine einheitliche technische Basis gew\u00e4hlt werden, die eine nahtlose, Hyperscaler-unabh\u00e4ngige Verbindung vorhandener und neuer Applikationen und Services unterst\u00fctzt. Und das Mittel der Wahl sind dabei bereits bei vielen SAP-Anwendern die Enterprise-Kubernetes-Plattform Red Hat OpenShift und das damit verbundene Open-Source-Infrastruktur- und Software-\u00d6kosystem. Das kann Einsparungen schon gleich zu Beginn der SAP-Modernisierung bringen, oft sogar noch vor der Migration zu HANA und S\/4HANA.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-blush-bordeaux-gradient-background has-background\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column has-blush-bordeaux-gradient-background has-background is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"has-vce-bg-color has-text-color wp-block-heading\"><strong>Stimmen aus der Branche<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-vce-bg-color has-text-color\"><strong>Prof. Dr. Alexander Zeier,<\/strong> Global Cloud Fellow &amp; Global CTO SAP Accenture:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vce-bg-color has-text-color\"><em>\u201eOpen-Source-basierte Multi-Cloud-L\u00f6sungen von Red Hat sind Schl\u00fcsseltechnologien f\u00fcr das zuk\u00fcnftige Enablement im Rahmen der Digital-Cloud-Coupling-Strategie von Accenture.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vce-bg-color has-text-color\"><strong>Mark Potts,<\/strong> Global Managing Director \u2013 Accenture &amp; IBM Red Hat Business Group:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vce-bg-color has-text-color\"><em>\u201eF\u00fcr uns ist Red Hat ein sehr wichtiger Partner, der auch schon lange im Bereich des Distributed Computing t\u00e4tig ist. Wir sehen Red Hat auch als Partner f\u00fcr Unternehmen, die eine \u201aLift and Shift\u2018-Strategie verfolgen und mit Red Hat Enterprise Linux in die Cloud migrieren, etwa im Bereich von SAP oder anderen Workloads dieser Art.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vce-bg-color has-text-color\"><strong>Jochen Glaser,<\/strong> Global Head of SAP Business, Red Hat:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vce-bg-color has-text-color\"><em>\u201eSAP ist seit mehr als zwei Jahrzehnten ein wichtiger strategischer Gesch\u00e4ftspartner von Red Hat. Seit dem 20-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um dieser Partnerschaft im Jahr 2019 setzen wir auf eine offene Basis, um die f\u00fchrenden Anwendungen der SAP und ihrer Kunden mit Technologien zu unterst\u00fctzen. So k\u00f6nnen sie ihr Gesch\u00e4ft schneller, sicherer, stabiler und effizienter als jemals zuvor ausf\u00fchren, vereinfachen und erweitern. SAP und Red Hat hei\u00dft \u201aIntelligente Partnerschaft f\u00fcr das intelligente Unternehmen\u2018.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vce-bg-color has-text-color\"><strong>Tanja Scheller,<\/strong> Direktorin IBM<br>Innovation Center for SAP Solutions:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vce-bg-color has-text-color\"><em>\u201eDie lange Partnerschaft zwischen Red Hat und IBM hat SAP-Technologiel\u00f6sungen hervorgebracht, welche die Modernisierung von SAP-Landschaften mit einer skalierbaren, flexiblen und intelligenten Basis f\u00fcr die Digitale Transformation und zuk\u00fcnftige Innovationen unterst\u00fctzen. Unsere offenen, hybriden SAP-L\u00f6sungen und die enge Kooperation unserer Experten sind im IBM Innovation Center for SAP Solutions in Walldorf live erlebbar.\u201c<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/redhat\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/RedHatCI-Banner.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-75062\"\/><\/a><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Digitale Transformation betrifft auch ERP-Systeme, in der DACH-Region nat\u00fcrlich vor allem die SAP-Welt. Eine Modernisierung ist zwingend erforderlich. Und dabei geht es keineswegs nur um eine Migration auf die Linux-basierte SAP-HANA-Datenbank. Die Aufgabe lautet vielmehr: Nutzung eines umfassenden Open-Source-\u00d6kosystems. Nur so k\u00f6nnen SAP-Anwender die Innovationskraft st\u00e4rken und wettbewerbsf\u00e4hig bleiben. 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