{"id":9357,"date":"2016-10-01T00:07:03","date_gmt":"2016-09-30T22:07:03","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=9357"},"modified":"2023-03-03T10:27:26","modified_gmt":"2023-03-03T09:27:26","slug":"geschaeftsprozesse-absichern-und-steuern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/geschaeftsprozesse-absichern-und-steuern\/","title":{"rendered":"Gesch\u00e4ftsprozesse absichern und steuern"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Order to Cash<\/h2>\n\n\n\n<p>Order to Cash (OTC) z\u00e4hlte immer schon zu den komplexeren Gesch\u00e4ftsprozessen. Das deshalb, weil OTC als einer von drei End-to-End-Prozessen eine ganze Reihe von Funktionen und Schnittstellen integriert.<\/p>\n\n\n\n<p>Hinzu kommt, dass beim OTC-Prozess anders als bei \u201eDemand to Supply\u201c und \u201ePurchase to Pay\u201c die Endkunden \u2013 und damit nicht professionelle Stakeholder \u2013 eine zentrale Rolle spielen.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-3975674791\"><div id=\"great-990767368\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Sie bestellen ein Produkt (Order) und veranlassen die Zahlung (Cash).<\/p>\n\n\n\n<p>Und nat\u00fcrlich erwarten sie nicht nur die Lieferung der bestellten Ware in der erw\u00fcnschten Qualit\u00e4t und zum vereinbarten Zeitpunkt. Sie stellen auch hohe Anspr\u00fcche an den Service und w\u00fcnschen sich eine stetige Kommunikation.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Westhaussler.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"194\" height=\"336\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Westhaussler.jpg\" alt=\"Westhaussler\" class=\"wp-image-9390\" title=\"Gesch\u00e4ftsprozesse absichern und steuern\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Westhaussler.jpg 194w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Westhaussler-100x173.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Unternehmen unterst\u00fctzen den OTC-Prozess seit Anfang der 1990er-Jahre mithilfe von IT-Systemen, h\u00e4ufig stammen diese von SAP.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem sich daran grunds\u00e4tzlich lange Zeit nichts \u00e4nderte, hat sich im Zuge der Digitalisierung eine neue Dynamik entfaltet: Der Prozess selbst und die IT-Unterst\u00fctzung sind noch komplexer geworden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das liegt zum einen daran, dass immer mehr Dokumente, die seit eh und je entlang des Prozesses entstanden sind, elektronisch erstellt und \u00fcbermittelt werden \u2013 Bestellscheine, Lieferscheine oder Rechnungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum anderen sind neue Auspr\u00e4gungen der bekannten Einzelschritte hinzugekommen. So ist etwa die Bestellung \u00fcber das Internet mehr oder weniger Standard \u2013 h\u00e4ufig verbunden mit ausgekl\u00fcgelten Rabattaktionen oder vielf\u00e4ltigen Konfigurationsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Liefertermin wird nicht mehr einfach nur telefonisch mitgeteilt. Kunden k\u00f6nnen in den meisten F\u00e4llen den Status einer Sendung online verfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei anderen EDI-unterst\u00fctzten Gesch\u00e4ftsprozessen l\u00e4sst sich Vergleichbares beobachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Und: Angesichts der vielen Industrie-4.0-Szenarien warten noch zahlreiche weitere Prozesse in der Digitalisierungspipeline.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Unternehmen ist die Zunahme an Komplexit\u00e4t s\u00e4mtlicher Gesch\u00e4ftsprozesse \u2013 nicht nur des OTC-Prozesses \u2013 ein zweischneidiges Schwert.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn deren Digitalisierung bringt zwar einen erheblichen Effizienzgewinn mit sich; abgesehen davon, dass der Verzicht in vielerlei Hinsicht die Beziehung zu den Kunden gef\u00e4hrden kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fragile Prozesse<\/h3>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig sind die Prozesse aber auch deutlich fragiler geworden. Wo immer mehr automatisch ineinandergreifen soll, kann einfach auch mehr schiefgehen. Insofern ist es ein dankbarer Umstand, dass mit der steigenden IT-Durchdringungen auch die Menge an Informationen zum Prozess w\u00e4chst und damit \u2013 zumindest potenziell \u2013 auch die M\u00f6glichkeiten zunehmen zu \u00fcberwachen, zu bewerten und zu steuern.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr diesen Trend, also Gesch\u00e4ftsprozesse systematisch abzusichern und zu verwalten, hat sich in den letzten Jahren die Bezeichnung \u201eIntelligentes Gesch\u00e4ftsprozessmanagement\u201c beziehungsweise \u201eIntelligent Business Process Management\u201c etabliert.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Konzept geht \u00fcber das bekannte Gesch\u00e4ftsprozessmanagement hinaus, weil es Abl\u00e4ufe eben nicht nur modelliert, implementiert und die Performance zyklisch \u00fcberpr\u00fcft, sondern zudem in Echtzeit fachliche Auskunft \u00fcber die aktuelle Situation gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Unternehmen, die ein solches Monitoring bei sich realisieren wollen, sollten in einem iterativen Vorgehen eine Reihe von Aufgaben abarbeiten:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Datenbasis:<\/strong> Zun\u00e4chst gilt es, sich einen \u00dcberblick dar\u00fcber zu verschaffen, welche Daten grunds\u00e4tzlich zur Verf\u00fcgung stehen, um Gesch\u00e4ftsprozesse zu bewerten.&nbsp; M\u00f6gliche KPIs im Hinterkopf zu haben ist dabei hilfreich.Als Daten eignen sich zum einen Informationen, die im Zuge des elektronischen Datenaustauschs entstehen, weil sie per se eine Status\u00e4nderung dokumentieren: Die Bestellung wurde vom Kunden abgeschickt, ist im SAP-System des Unternehmens angekommen und wurde integriert.Zum anderen kommen Daten infrage, die mittlerweile die zahlreichen Sensoren in den Unternehmen erzeugen: Das bestellte Produkt hat das RFID-Gate nach Endmontage passiert und steht nun zur Kommissionierung bereit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>KPIs:<\/strong> Die beste Datenbasis nutzt gar nichts, wenn das Erkenntnisinteresse nicht klar definiert ist. Daher m\u00fcssen KPIs identifiziert und mit Soll-Werten versehen werden.F\u00fcr den OTC-Prozess im Automotive-Umfeld geh\u00f6ren Zeitspannen zu den gebr\u00e4uchlichsten Kennzahlen. Dies k\u00f6nnte zum Beispiel die Zeit sein, die zur Versorgung mit entsprechenden Teilen ben\u00f6tigt wird.Ist die Bestellung eingeplant, dann gilt es, die Fertigstellung abzusichern. Bestellungen an Lieferanten m\u00fcssen fristgerecht \u00fcbermittelt, der Eingang der Ware muss kontrolliert werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Denn nur dann ist die Produktion rechtzeitig nach Plan fertig und ist eine fristgerechte Rechnungsstellung m\u00f6glich.Ein wichtiger KPI ist auch die Zeit zwischen der Buchung des Warenausgangs im SAP-System und der Erstellung der Rechnung \u2013 wegen der unmittelbaren Auswirkung auf den Cashflow ist der Indikator h\u00e4ufig eine Zielvereinbarung im OTC-Management.Einen besonderen Wert haben in diesem Zusammenhang Predictive-Kennzahlen, die den weiteren Prozessfortschritt prognostizieren. So lie\u00dfe sich zum Beispiel schon fr\u00fchzeitig erkennen, dass beim bestellten Auto bislang zwar alles wie geplant l\u00e4uft, der beabsichtigte Fertigungszeitpunkt aber nicht eingehalten werden kann, weil andere Auftr\u00e4ge zu langsam bearbeitet wurden.  <span style=\"font-size: revert; color: initial;\">Voraussetzung ist hier die performante Auswertung einer gro\u00dfen Datenbasis.<\/span> <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Modellierung:<\/strong> Wie \u00fcblich muss der Gesch\u00e4ftsprozess modelliert werden. Das findet zwar bereits in sehr vielen Unternehmen statt, allerdings bestehen oft L\u00fccken bei der Abbildung der technologischen Unterst\u00fctzung beziehungsweise der technologischen Umsetzung \u2013 hier geht es zum Beispiel um die EDI-Prozesse.Hinzu kommt \u2013 anders als bislang \u2013, dass die einzelnen Prozessschritte mit den KPIs und den erforderlichen Datenquellen logisch verkn\u00fcpft werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Technologische Umsetzung:<\/strong> Zu einer vollst\u00e4ndigen technologischen Umsetzung geh\u00f6rt, dass ein initiierter Prozess automatisch die f\u00fcr die \u00dcberwachung ben\u00f6tigten Informationen anfordert und auswertet.Falls Soll-Werte \u00fcber- beziehungsweise unterschritten werden, muss das System den jeweils verantwortlichen Mitarbeiter \u2013 wer das ist, h\u00e4ngt vom aktuellen Status des Gesch\u00e4ftsprozesses ab \u2013 benachrichtigen.Gerade diese IT-seitige Umsetzung stellt die Unternehmen vor gr\u00f6\u00dfere Herausforderungen.Der Grund: Es m\u00fcssen Bereiche zusammengebracht werden, die daf\u00fcr eigentlich nie vorgesehen waren. Das gilt auch, wenn haupts\u00e4chlich SAP-Systeme im Einsatz sind.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">EDI-Infrastruktur nutzen<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach unserer Erfahrung bietet es sich an, die bestehende EDI-Infrastruktur als Ausgangspunkt f\u00fcr den Aufbau eines intelligenten Gesch\u00e4ftsprozessmanagements zu nutzen. Sie eignet sich als Quelle zum einen deshalb, weil durch die \u00dcbergabe von elektronischen Dokumenten ohnehin Informationen entstehen, die Auskunft \u00fcber den Fortschritt des Gesch\u00e4ftsprozess geben \u2013 und das End-to-End.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum anderen existieren in den meisten Unternehmen bereits Strukturen, die es erleichtern, die Daten zu sammeln, zusammenzuf\u00fchren und auszuwerten. Neben den EDI-Daten lassen sich dann sukzessive weitere Informationen aus unterschiedlichen Quellen hinzuf\u00fcgen. Um die also grunds\u00e4tzlich in jedem Unternehmen bereits vorhandenen Daten f\u00fcr das Intelligent Business Process Management nutzbar zu machen, bietet SAP einige Tools, die richtig kombiniert gute Ergebnisse liefern.<\/p>\n\n\n\n<p>Sybase PowerDesigner (SAP PD): Seit einiger Zeit werden von Unternehmen zur Abbildung existierender oder neuer Prozesse Anwendungen wie Aris Enterprise Architecture eingesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch eine einheitliche, meist grafische Notation k\u00f6nnen \u201eNicht-IT-Experten\u201c Prozesse, Datenmodelle, Schnittstellen und vieles mehr entwerfen und dokumentieren. Die Darstellung von Abl\u00e4ufen und Prozessen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Digitalisierung \u2013 gerade auch mit Blick auf die Wartbarkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Denkt man den Ansatz der digitalen Transformation weiter, dann entstehen aus vielen dieser Prozessschritte Schnittstellen und Nachrichten, die wiederum ausgetauscht, gesteuert und \u00fcberwacht werden m\u00fcssen. Hier setzt der SAP Sybase PowerDesigner an. Er bietet eine komfortable, duale Inte\u00adgration in die anderen SAP-Komponenten. Das geht \u00fcber eine reine Daten-Schnittstelle hinaus. Der Ausspruch, dass zusammenw\u00e4chst, was zusammengeh\u00f6rt, wird dadurch endlich erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p>SAP Process Integration (PI) \u00fcbernimmt als Middleware-Komponente von SAP Process Orchestration (SAP PO) den Datenaustausch zwischen SAP und den Nicht-SAP-Datenquellen (EAI) beziehungsweise den externen Systemen der Gesch\u00e4ftspartner (EDI).<\/p>\n\n\n\n<p>Waren hier bisher etablierte Softwareanbieter wie Seeburger und Axway (ehemals bekannt als ACTIS) tonangebend, hat sich SAP mit den neuen Versionen und besonders durch die M\u00f6glichkeiten einer einfachen, aber doch tiefen Integration in existierende SAP-Landschaften nicht nur einen Namen gemacht, sondern eine bedeutende Stellung eingenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bereich ist inzwischen gut ausgebaut und meist in den Gesamtprozess involviert. Betrachtet man einen gesamten Prozessablauf, dann werden an verschiedenen Stationen EDI-Nachrichten ausgetauscht oder in ein anderes Sub-System \u2013 zum Beispiel eine Fertigungssteuerung \u2013 integriert. Technisches Acknowledgement oder Statusmeldungen sind hier \u00fcblich und k\u00f6nnen daher genutzt werden. Sind Teilschritte nicht \u00fcberwacht, k\u00f6nnen diese einfach implementiert werden \u2013 gewohntes Terrain.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit SAP Business Process Management (BPM) lassen sich die Gesch\u00e4ftsprozesse nicht nur modellieren, sondern auch steuern und mit Leben f\u00fcllen. So findet ein \u00dcbergang zwischen Papier oder Charts und einer exekutiven Schicht statt.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Notation wird der allgemeine Standard BPMN 2.0 verwendet, der bei Bedarf durch eigene SAP-Bestandteile erg\u00e4nzt werden kann. Durch Import-Funktionen k\u00f6nnen auch andere Modellierungsumgebungen angebunden werden. Eine Anbindung an das Enterprise Service Repository ist sinnvoll, um eine automatische Integration in die weiteren Systeme zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nicht nur SAP-Systeme<\/h3>\n\n\n\n<p>Inte\u00adressant ist in diesem Zusammenhang die weitverbreitete, aber falsche Annahme, dass hier nur SAP-Systeme oder SAP PO angebunden werden k\u00f6nnen. Denn durch die offene Gestaltung der Schnittstellen im Umsetzungsprojekt lassen sich auch die beschriebenen EDI-Systeme wie Seeburger und Axway (ACTIS) als Datenlieferant nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein gro\u00dfer Vorteil bei SAP BPM ist wie bei der Middleware die tiefe Integration in andere SAP-Produkte und Cloud-L\u00f6sungen. SAP Operational Process Intelligence (OPINT) kann auf den ersten Blick nur schwer von BPM unterschieden werden. Schlie\u00dflich arbeiten beide mit modellierten Prozessbildern und bieten Benachrichtigungs- und Kontrollfunktionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist das Ziel jedoch bei BPM die Automatisierung und Steuerung von Abl\u00e4ufen, f\u00f6rdert OPINT eher eine auf das aktuelle und pr\u00e4diktive Management ausgerichtete Arbeitsweise.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Messungen und vorausschauende Funktionen in BPM erst entwickelt werden m\u00fcssen, sind sie mit OPINT konfigurierbar und stehen in einer \u00fcberblickenden Managementsicht zur Verf\u00fcgung. Beide SAP-Komponenten k\u00f6nnen eskalieren und benachrichtigen, beide Komponenten verwenden hierzu dieselben Tools und beide Komponenten erg\u00e4nzen sich perfekt.<\/p>\n\n\n\n<p>OPINT wird erst richtig performant durch die Zusammenf\u00fchrung verschiedener BPM-Prozesse zu einem Ablauf, durch die einfache Integration von Drittsystemen und durch die direkte Einbindung von Status-Informationen zu SAP-Objekten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn SAP alle erforderlichen technologischen Komponenten bereitstellt, bleibt die Umsetzung eines intelligenten Gesch\u00e4ftsprozessmanagements f\u00fcr viele Anwender schwierig beziehungsweise sehr aufw\u00e4ndig.<\/p>\n\n\n\n<p>Das liegt daran, dass die Komponenten hoch integriert sind und sehr viele M\u00f6glichkeiten bieten \u2013 das ist zwar mit Blick auf die Leistungsf\u00e4higkeit ein Pluspunkt, stellt aber beim Einstieg auch eine H\u00fcrde dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus diesem Grund hat MHP das Add-on Business Process Visualizer entwickelt, das Teil der MHP Business Solution EDI Solution ist. Das Add-on stellt den Unternehmen f\u00fcr eine Auswahl von verbreiteten Gesch\u00e4ftsprozessen \u2013 z. B. Order to Cash \u2013 eine Reihe von vorgefertigten Templates und sinnvollen KPIs zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Art Kickstarter f\u00fcr EDI deluxe \u2013 wenn man so m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/mieschke-hofmann-und-partner-mhp-a-porsche-company\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"112\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-MHP.jpg\" alt=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/mieschke-hofmann-und-partner-mhp-a-porsche-company\/\" class=\"wp-image-11370\" title=\"Gesch\u00e4ftsprozesse absichern und steuern\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-MHP.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-MHP-768x86.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-MHP-100x11.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-MHP-480x54.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-MHP-640x72.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-MHP-720x81.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-MHP-960x108.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Komplexe Prozesse abzusichern und zu steuern ist f\u00fcr Unternehmen heute eine zentrale Aufgabe. 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