{"id":92856,"date":"2021-08-09T08:30:00","date_gmt":"2021-08-09T06:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=92856"},"modified":"2025-07-12T12:47:40","modified_gmt":"2025-07-12T10:47:40","slug":"integriert-laeufts-besser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/integriert-laeufts-besser\/","title":{"rendered":"Integriert l\u00e4uft\u2019s besser"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Gilgen Door Systems ist mit 1100 Mitarbeitenden ein f\u00fchrender Anbieter von Antriebssystemen und Komplettanlagen f\u00fcr T\u00fcr- und Torsysteme. Als ERP L\u00f6sung ist eine SAP-ECC-6.0-Landschaft im Einsatz. Der Anlagenbauer schreibt umfangreiche, hoch individualisierte und teils sehr komplexe Angebote. Diese wurden bis anhin au\u00dferhalb von SAP in MS-Word erstellt. Das war sehr zeitaufw\u00e4ndig, fehleranf\u00e4llig und die Integration in SAP war nicht gegeben. Neu sollten die Angebote auf der Grundlage des SAP-Moduls SD erstellt werden. Daf\u00fcr wurde vom SAP-Partner TeamWork ein Offerttool entwickelt, welches die umfangreichen Anforderungen abdecken kann.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Generierung der Angebotsdokumente kommt der DocBuilder von TeamWork zum Einsatz. Diese Standardl\u00f6sung ist bei mehreren SAP-Bestandskunden im Einsatz und greift sowohl auf SAP als auch auf Drittdatenquellen zu. Im Falle von Gilgen erstellt der DocBuilder, direkt aus SAP mit Beizung verschiedener Datenquellen, MS-Word-Angebotsdokumente in DocX oder PDF bzw. PDF\/A-Dateiformat.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-1978723444\"><div id=\"great-4220998172\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Die Formularvorlagen sind als MS- Word-Templates \u00e4hnlich einem Serienbrief aufgebaut, als Datenquellen werden aber die Felder von SAP beziehungsweise Drittl\u00f6sungen verbunden. Dank dieser Word- Standardtechnologie sind Formularanpassungen ohne Entwicklerwissen durch die Fachabteilungen m\u00f6glich. Ganz \u00e4hnlich funktioniert der Versand der Angebote. Daf\u00fcr werden die Kundendaten aus SAP an MS-Outlook \u00fcbergeben, mit vordefinierten Texten erg\u00e4nzt und das Angebot wird als PDF-Datei angeh\u00e4ngt. Der gesamte Offertprozess l\u00e4uft heute benutzerfreundlich, automatisiert und effizient ab.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Verfahren<\/h2>\n\n\n\n<p>In einem ersten Schritt mussten die Voraussetzungen f\u00fcr die komplexe Angebots-erstellung in SAP geschaffen werden. Eine Offerte besteht bei Gilgen aus vielen Einzelkomponenten, Varianten, Positionen und die Erstellung muss dreisprachig sowie in unterschiedlichen Versionen m\u00f6glich sein. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Hauptherausforderungen bestanden aus der benutzerfreundlichen Erstellung komplexer Angebote in SAP, den Kundenanspr\u00fcchen an das Design der Angebotsdokumente sowie dem automatisierten Versandprozess per E-Mail. Der DocBuilder ist vollst\u00e4ndig in die SAP-Umgebung wie auch in MS-Word integriert und nutzt die Vorteile beider Welten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dank der SAP-Integration kann die Preiskalkulation aus SAP SD genutzt werden. Ganz wichtig sind auch das Erzeugen und Verwalten unterschiedlicher Versionen und Varianten eines Angebots, die Bearbeitungszuweisung und Trackingfunktionen sowie die Integration in die bestehende Dokumentenmanagementl\u00f6sung. Der Offertprozess l\u00e4uft heute sehr schlank und standardisiert ab. Mit dem DocBuilder konnte Gilgen sowohl die Effizienz im Angebotsprozess als auch die Qualit\u00e4t deutlich steigern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Flexible L\u00f6sungen<\/h2>\n\n\n\n<p>Der DocBuilder bietet flexible Formulargenerierung aus allen SAP- und vielen Non-SAP-Systemen. Dies k\u00f6nnen auch Cloud- Systeme wie SuccessFactors, Ariba, Workday, Salesforce oder andere sein. Dabei k\u00f6nnen Daten aus verschiedensten Systemen auf einem Formular dargestellt werden.\u00a0Der DocBuilder macht sich die bekannte Funktionalit\u00e4t der Serienbrieffelder von Microsoft Word zunutze. Die L\u00f6sung ist intelligent und kann wichtige Objekte wie Bilder, If-then-Abfragen, Tabellen, Barcodes, Unterschriften, Textbausteine, verschiedene Sprachen und Umgangsformen im Standard umsetzen. Die Ausgabe erfolgt in Word, Adobe PDF oder in E-Mail-Vorlagen auf Wunsch mit direkter Integration in MS Exchange und\/oder ein Archiv.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gesamtl\u00f6sung besteht aus drei Hauptkomponenten: Erstens, der DocBuilder an sich \u2013 das Herzst\u00fcck der L\u00f6sung \u2013 wird als Add-on f\u00fcr SAP Abap auf dem SAP- NetWeaver-System installiert. Das Add-on wird im TeamWork-eigenen Namensraum ausgeliefert, wodurch keine Konflikte mit bestehendem Code entstehen k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Mittels des Add-ons werden die Daten aus dem SAP- oder anderen Quellsystemen beschafft, aufbereitet und den Dokument-Tags zugewiesen. Der DocBuilder \u00fcbergibt die aufbereiteten Daten und das Template als XML-Datei per http(s)-Protokoll an den Doc Renderer und empf\u00e4ngt und speichert das fertige Dokument. Die zweite Komponente ist der DocRenderer, ein Java EE Servlet. Diese generiert aus den im DocBuilder aufbereiteten Daten, dem Rezept und dem Template das eigentliche Dokument und liefert dies wiederum als XML-Datei per http(s) zur\u00fcck an den DocBuilder. Der DocBuilder speichert das Dokument in ein Dokumentenarchiv und\/oder gibt dieses als Word- oder PDF-Dokument aus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der dritte Teil ist der DocModeler. Auch er wird als Add-on f\u00fcr SAP Abap ausgeliefert. Dieses erm\u00f6glicht es dem Fachbereich, \u00fcber einen Webbrowser die auf Microsoft Word basierenden Templates zu pflegen, Textbausteine zu definieren und mit Zusatzdaten anzureichern. Der DocModeler umfasst zudem ein Microsoft-Word-Add-in, das die in SAP gepflegten Tags in Word anzeigt und es erm\u00f6glicht, diese vereinfacht als Serienbrieffeld einzuf\u00fcgen. Als Benutzeroberfl\u00e4che verwendet der DocBuilder das SAP GUI f\u00fcr die Bereitstellung der Variablen im Rezept, Word f\u00fcr die Erstellung der Templates sowie einen beliebigen Webbrowser zur Administration der Templates.<\/p>\n\n\n\n<p>Aktuell arbeitet TeamWork an einer vierten Komponente, welche die Einbindung von digitalen Signaturen via Skribble automatisiert. Damit k\u00f6nnen dann Dokumente direkt in rechtsg\u00fcltige digitale Signaturl\u00e4ufe eingebunden und somit auch die Unterschriftenprozesse automatisiert werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Voraussetzungen<\/h2>\n\n\n\n<p>Voraussetzung f\u00fcr die Installation sind ein SAP-System ab Release ECC 6.0 EhP 4 mit NetWeaver-Stack ab Release 7.2 sowie eine Java-Komponente (J2EE-kompatibler Server ab Java 1.6). DocBuilder ist seit 2017 auch im S\/4-Hana-Umfeld bei mehreren Kunden im Einsatz. Die Erstellung der Templates erfolgt in Microsoft Word ab Version 2003, f\u00fcr die Generierung der Dokumente ist keine Word-Installation erforderlich. Die Lizenzierung erfolgt nach Unternehmensgr\u00f6\u00dfe, Anzahl der SAP-Produktivsysteme sowie Einsatzbereich unabh\u00e4ngig der Anzahl der User und die L\u00f6sung ist von SAP Indirect Access nicht betroffen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Installation und Grundkonfiguration wird in der Regel gemeinsam mit dem Kunden innerhalb weniger Tage gemacht. F\u00fcr die Bereiche SAP HCM und SAP RE-FX wird eine umfangreiche Rezeptur mit hoher Standardauspr\u00e4gung ausgeliefert, f\u00fcr andere SAP- Module und L\u00f6sungen wird die Rezeptur kundenspezifisch erstellt. Je nach Anwendungsbereich und Auspr\u00e4gung k\u00f6nnen weitere Anpassungen notwendig sein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p>Aktuell ist immer ein NetWeaver-Stack Voraussetzung f\u00fcr die Installation. TeamWork wird in den n\u00e4chsten Monaten ebenfalls eine Cloud-Version auf den Markt bringen. Die Zielgruppen f\u00fcr diese L\u00f6sung sind vielf\u00e4ltig und k\u00f6nnen SAP-Cloud-Kunden (Business by Design, S\/4 Hana Cloud, SuccessFactors usw.) wie auch reine Non-SAP-Kunden (Workday, Microsoft, Oracle usw.) sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr die Generierung komplexer Angebotsdokumente kommt beim SAP-Bestandskunden Gilgen Door Systems in der Schweiz der DocBuilder von TeamWork zum Einsatz. 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