{"id":92855,"date":"2021-08-11T08:00:00","date_gmt":"2021-08-11T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=92855"},"modified":"2021-08-06T09:05:59","modified_gmt":"2021-08-06T07:05:59","slug":"einfach-schnell-und-kostenguenstig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/einfach-schnell-und-kostenguenstig\/","title":{"rendered":"Einfach, schnell und kosteng\u00fcnstig"},"content":{"rendered":"\n<p>Schon vor einigen Jahren hatte Gartner \u00fcber den enormen Engpass an Applikationsentwicklern berichtet, und viele Firmen hatten im eigenen Unternehmen festgestellt, dass die notwendigen Entwickler fehlen beziehungsweise die Wartezeit f\u00fcr die Entwicklung einer neuen Applikation extrem lang ist.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich wurde das in den vergangenen Monaten bei zwei Kunden greifbar: Zun\u00e4chst ist hier exemplarisch die Mitarbeiterin aus dem Customer Office in einem internationalen Unternehmen zu nennen, die nach jedem Company-Meeting alle Fragen in einer Excel-Tabelle konsolidiert. Anschlie\u00dfend erzeugt sie daraus ein Word-Dokument mit den Frequently Asked Questions, macht daraus eine PDF-Datei und stellt diese Datei im Intranet bereit \u2013 und das nach jedem Company-Meeting.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-2827114012\"><div id=\"great-118607378\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Die L\u00f6sung: Die Mitarbeiterin nimmt Power Apps, baut damit ein Formular, in das die Fragen vor und w\u00e4hrend des Meetings direkt eingegeben werden k\u00f6nnen, beantwortet dort die Fragen und pflegt die Antworten ein, sodass sie f\u00fcr alle Kollegen immer sofort verf\u00fcgbar sind. Kein Excel, Word, PDF. Einfach zu verwenden, passende Berechtigungen f\u00fcr Mitarbeiter und Editoren, immer aktuell und mit deutlich weniger Wartungsaufwand.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">IT-Ressourcen und Workarounds<\/h3>\n\n\n\n<p>Beim zweiten Beispiel geht es um die Mitarbeiter aus dem Einkauf: Die Anforderungen f\u00fcr eine neue App, die den Wareneingang erfassen soll, sind da. Aber die IT hat mitgeteilt, dass die notwendigen Ressourcen zur Entwicklung fr\u00fchestens in sechs Monaten verf\u00fcgbar sein werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Man komme einfach nicht mehr hinterher. Also werden aus der Not heraus fehleranf\u00e4llige Work-arounds gebaut und die Daten werden anschlie\u00dfend \u201evon Hand\u201c ins SAP-System \u00fcbertragen. Die vorhandenen Mittel gehen dann meist vorbei an Security, Qualit\u00e4tsmanagement und an den eigentlichen Prozessen. Dies bringt teils gro\u00dfe Risiken mit sich, bis hin zum Verlust von Daten. Keiner ist gl\u00fccklich mit der Situation \u2013 \u201eaber man kann halt nichts machen\u201c.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wahrscheinlich hat sich auch deshalb bei vielen Firmen ein \u201eBusiness-kritisches Excel\u201c etabliert, mit dem Unternehmen parallel zu ihrer SAP-Umgebung arbeiten (m\u00fcssen).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dank OData lassen sich die Daten zwar inzwischen relativ einfach mit dem \u201eSingle Source of Truth\u201c-SAP-System synchron halten und mit zahlreichen Excel-Makros zudem komplexere Abl\u00e4ufe abbilden \u2013 aber das war eigentlich nie Sinn und Zweck dieser Programme.<\/p>\n\n\n\n<p>Dank SAP Ruum, SAP Intelligent RPA, SAP Conversational AI oder dem neuen AppGyver haben SAP-Anwender inzwischen verschiedene Tools an die Hand bekommen, die sie selbst erm\u00e4chtigen sollen, neue Benutzerinterfaces zu entwickeln und Prozessabl\u00e4ufe zu automatisieren. Der SAP Store for iRPA bietet hier zum Beispiel einen hervorragenden Ansatzpunkt und zeigt, wie sich SAP-Prozesse nun leichter automatisieren lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben diesen neuen Tools von der SAP gibt es zahlreiche andere Anbieter, die sich schon deutlich l\u00e4nger auf dem LCNC-Markt tummeln. So bietet Microsoft mit der Po-wer Platform eine umfassende Low-Code-\/No-Code-Umgebung, die sogar k\u00fcrzlich von Forrester mit einer Top-Bewertung im Leader-Quadranten f\u00fcr Low-Code-Plattformen ausgezeichnet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Anders als die oben genannten Tools spricht die Microsoft Power Platform dabei nicht den Hardcore-SAP-Anwender an, der sich, ans SAP GUI gewohnt, schnell mit Ruum, iRPA und CAI zurechtfinden kann, sondern adressiert eher den Benutzer, der aus der Office-Welt kommt und schnell -Daten aus dem SAP-System braucht und zur\u00fcckschreiben m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ruum versus Power Automate<\/h3>\n\n\n\n<p>Das f\u00e4ngt beispielsweise mit den sogenannten Flows von Power Automate an. Diese k\u00f6nnen direkt aus Excel heraus erstellt und angesto\u00dfen werden. So kann beispielsweise ein Benutzer \u00c4nderungen in einer Excel-Datei entweder automatisch oder \u00fcber einen manuellen Trigger in Excel direkt ansto\u00dfen und damit Informationen ins SAP-System schreiben beziehungsweise Daten lesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Andere popul\u00e4re Beispiele kommen aus dem Outlook-Bereich: Hier k\u00f6nnen \u00fcber Power Automate Desktop einfache Schritte mit wenigen Klicks oder sogar komplexere Prozesse automatisiert werden. Das k\u00f6nnen Prozesse sein, die angesto\u00dfen werden, wenn die E-Mail vom Chef kommt oder eine Nachricht von einem wichtigen Partner oder Lieferanten. <\/p>\n\n\n\n<p>Dies kann sogar so weit gehen, dass von dort eine Bestellung aus der angeh\u00e4ngten PDF-Datei automatisch mittels des verf\u00fcgbaren AI Builders ausgewertet und ein Workflow im SAP-System gestartet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist noch nicht klar, welche Prozesse optimiert werden k\u00f6nnen, so hilft der eingebaute Process Advisor, diejenigen Schritte zu identifizieren, die im Unternehmen viel Zeit ben\u00f6tigen und verschlankt und automatisiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Power Apps lassen sich wie im ersten Beispiel beschrieben recht einfach neue Applikationen bauen, ohne dass Programmierkenntnisse erforderlich sind. Fast schon wie unter Power Point \u2013 mit etwas Wissen wie aus der Excel-Makro-Welt \u2013 k\u00f6nnen Nutzer so beispielsweise mit wenig Aufwand Daten anzeigen und durchsuchbar machen oder Eingabemasken schreiben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst wenn wenig oder kein Wissen \u00fcber Makros vorhanden ist, k\u00f6nnen Anweisungen auch als normaler Text beschrieben und \u00fcber k\u00fcnstliche Intelligenz in die<br>entsprechenden Befehle \u201e\u00fcbersetzt\u201c werden. Aus einem \u201eZeig mir die Kunden aus Deutschland, deren Abo abgelaufen ist\u201c wird dann ein Filter(Customers, \u201aAddress 1: Country\/Region\u2018 = \u201eDE\u201c and \u201aSubscription\u2018 = \u201eExpired\u201c). Business-Anwender k\u00f6nnen sich so wirklich auf die Applikation, nicht auf die Technologie konzentrieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Power Virtual Agent hilft bei der Erstellung von Bots. Ob die Bereitstellung von Chats im Support- und Servicebereich oder als Hilfewerkzeug f\u00fcr Mitarbeitende, um den letzten Gehaltszettel oder Urlaubsantrag abzurufen oder einfach um zu erfahren, was es heute in der Kantine zu essen gibt: Ein kurzer Chat kann hier schnell Antworten liefern, und das nicht nur in einem Browser oder \u00fcber WhatsApp, sondern selbstverst\u00e4ndlich auch in Microsoft Teams. <\/p>\n\n\n\n<p>Apropos: Um eben nicht (nur) den Hardcore-SAP-Anwender anzusprechen, k\u00f6nnen alle Teams-Anwender die Power Platform direkt aus Teams heraus aufrufen. Damit k\u00f6nnen wir neue Technologie an eine bestehende Nutzergruppe heranbringen \u2013 ohne weitere Schulungen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Automate, Apps und Agents<\/h3>\n\n\n\n<p>Das \u00dcberzeugende an Power Automate, Power Apps und Power Virtual Agent ist, dass alle drei Produkte auf dem gleichen Framework aufbauen. Die Konnektoren, die f\u00fcr Power Automate vorhanden sind, k\u00f6nnen genauso in Power Apps oder Vir-tual Agent verwendet werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Dadurch ergeben sich extrem schnell Synergieeffekte. Ist erst einmal die Verbindung zum SAP-System, zu SharePoint oder zur Datenbank hergestellt, k\u00f6nnen mit nur wenigen Klicks ganz neue Anwendungen erstellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Oft wird der LCNC-Ansatz von \u201eechten\u201c Entwicklern bel\u00e4chelt. Die Power Platform vereint jedoch beide Welten, denn es werden die St\u00e4rken der jeweiligen Gruppen betont. Der Fachexperte kann seine einfachen, aber erforderlichen Anforderungen toolgest\u00fctzt und mit allen Aspekten im Qualit\u00e4tsmanagement umsetzen, w\u00e4hrend der Entwickler entlastet wird und sich um die komplexeren technischen Anforderungen k\u00fcmmern kann. <\/p>\n\n\n\n<p>Business-User k\u00f6nnen den erstellten Code exportieren und der \u201eechte\u201c Entwickler kann das Projekt in VSCode weiterbearbeiten. Die Integration in GitHub ist ebenfalls m\u00f6glich und erlaubt es, skalierbare Projekte zu fahren. So ist die \u201eFusion of Teams\u201c, das Zusammenf\u00fchren von unterschiedlichen Kompetenzen, ein zentrales Thema der Power Platform.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Angst vor Schatten-IT oder die Sorge um Datenverluste wird \u00fcber ein Center of Excellence adressiert. Die Power Platform bringt entsprechende Mechanismen mit, sodass der Einsatz auch in hochkritischen Unternehmensbereichen m\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie anfangs erw\u00e4hnt, erfolgt der Einstieg h\u00e4ufig \u00fcber Office. Die Daten kommen allerdings nicht nur aus SharePoint, Office oder Azure. Hunderte von Konnektoren erlauben es, auf zahlreiche Systeme auch au\u00dferhalb der Microsoft-Plattform zuzugreifen. <\/p>\n\n\n\n<p>Diese Konnektoren von Dritt-anbietern spielen die St\u00e4rken der Power Platform aus und erlauben es, Daten nicht nur aus einem System, sondern aus verschiedenen Welten zusammenzuf\u00fchren, zu analysieren und zu verwenden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">SAP-Konnektoren<\/h3>\n\n\n\n<p>Einer der wichtigsten Konnektoren ist die Verbindung in die SAP-Welt. Da die Schnittstellen zu SAP trotz SAP Graph oder SAP API Business Hub noch immer recht komplex sind, sehen wir h\u00e4ufig bei Kunden, dass es einen SAP-Experten gibt, der entsprechende Konnektoren f\u00fcr einzelne SAP-Funktionen zur Verf\u00fcgung stellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab diesem Zeitpunkt m\u00fcssen sich die Anwender nicht mehr darum k\u00fcmmern, wie der Zugriff auf Daten aus dem SAP-System funktioniert. Jetzt geht es einzig darum, die Informationen \u00fcber Bestellungen, Rechnungen, Produkte oder HR-Informationen zu bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig dabei ist nat\u00fcrlich die Authentifizierung \u2013 nicht nur aus Berechtigungs- oder Auditierungsgr\u00fcnden, sondern auch unter lizenzrechtlichen Aspekten. Die Power Platform erm\u00f6glicht ein echtes Single Sign-on, was bedeutet, dass der (\u00fcber Azure Active Directory) an der Power Platform angemeldete Benutzer auch 1:1 einem Benutzer im SAP-System entspricht. <\/p>\n\n\n\n<p>Dadurch ist in vielen F\u00e4llen die Lizenzfrage gekl\u00e4rt, da der Unterschied, ob dieser Benutzer die SAP-Daten \u00fcber ein SAP Fiori, SAP GUI oder SAP Portal anzeigt, h\u00e4ufig dem Zugriff \u00fcber die Power Platform gleichzusetzen ist. Nat\u00fcrlich kann es hier noch kundenspezifische Unterschiede geben, aber SSO kann die lizenzrechtliche Situation deutlich vereinfachen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Weg \u00fcber den Desktop<\/h3>\n\n\n\n<p>Welche Verbindungen in die SAP-Welt gibt es? Der einfachste Weg, existierende SAP-Anwendungen zu automatisieren und in die Power Platform zu integrieren, ist Power Automate Desktop. Dar\u00fcber lassen sich \u201enormale\u201c Klicks und Eingaben auf der Tastatur simulieren. Ob dadurch ein Excel gestartet wird, ein anderes Programm unter Windows, ein Browser oder eben das SAP GUI, spielt keine Rolle. <\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen dar\u00fcber ebenfalls SAP-Skripte gestartet und Prozesse automatisiert werden. Komplexe SAP-Transaktionen lassen sich so automatisch ausf\u00fcllen und ausf\u00fchren. Das Beste: Die Verwendung von Power Automate Desktop ist f\u00fcr Windows-10-Benutzer sogar kostenlos. Analog zu iRPA ist der Weg \u00fcber BAPIs\/RFCs noch immer eine der popul\u00e4rsten Optionen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/grafik_cmyk.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-92867\"\/><figcaption><em>Gartners Magic Quadrant f\u00fcr Enterprise-Low-Code-App-Plattformen. SAP bietet vier verschiedene M\u00f6glichkeiten in der PKL an: Mendix von Siemens, Ruum, AppGyver und ein Signavio-LCNC-Angebot.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schneller: BAPIs und RFCs<\/h3>\n\n\n\n<p>So sch\u00f6n und einfach der Weg \u00fcber die Desktop-Automatisierung auch ist, richtig performant und skalierbar ist das nicht. Der Zugriff \u00fcber APIs ist hier schon deutlich besser. Wie seit Jahrzehnten \u00fcblich, ist der Weg \u00fcber BAPIs\/RFCs den meisten SAP-Anwendern ein Begriff. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem zertifizierten SAP ERP Connector wird dem SAP-versierten Benutzer der Zugriff auf BAPIs und RFCs erm\u00f6glicht \u2013 direkt \u00fcber die Power Platform. Dem Benutzer werden dabei verschiedene Hilfen angeboten (RFCs k\u00f6nnen gesucht werden, die Strukturen werden -automatisch geladen etc.), jedoch bedarf es trotzdem eines gewissen SAP-Verst\u00e4ndnisses, um auf die RFCs zuzugreifen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der neue und pr\u00e4ferierte Weg ist sicherlich der Weg \u00fcber die OData-Schnittstelle. Dank SAP Fiori gibt es inzwischen Tausende von standardisierten OData Services. Viele davon sind im SAP API Business Hub dokumentiert \u2013 und sollten welche fehlen, k\u00f6nnen diese \u00fcber das SAP Gateway oder \u00fcber CDS Views erzeugt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Besser: SAP und OData<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Power Platform ist den Kinderschuhen l\u00e4ngst entwachsen und wird bei zahlreichen Unternehmen produktiv \u2013 auch und vor allen \u2013 im SAP-Umfeld eingesetzt. Firmen wie zum Beispiel ZF Group, T-Mobile, SBB, PayPal, Ikea Schweden oder Coca-Cola verwenden alle Komponenten der Power Platform und profitieren dabei von immer neuem Mehrwert f\u00fcr ihre get\u00e4tigten Investitionen. In diesem Zuge haben sich oft spezielle SAP- und Power-Platform-Abteilungen gebildet. <\/p>\n\n\n\n<p>Diese Experten arbeiten an den notwendigen OData Services, BAPis, RFCs und so weiter und erstellen Konnektoren f\u00fcr die Power Platform. Ab diesem Zeitpunkt k\u00f6nnen die Anwender auf diese Verbindungen zugreifen. Von dort an geht es um Bestellungen, Produkte, Mitarbeiter \u2013 und nicht mehr um technische Integrationen in die SAP-Welt hinein.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Feedback ist ganz klar: Auf einmal wird die SAP-IT-Abteilung entlastet. Die Antworten sind nicht mehr: In sechs Monaten haben wir Entwickler frei, die an den neuen Applikationen arbeiten k\u00f6nnen, sondern die SAP-IT-Abteilung hat die Entwicklung dieser Applikationen an das Business \u201eoutgesourct\u201c. Hier kommt es zu einem echten Win-win. <\/p>\n\n\n\n<p>Die SAP-IT-Abteilung ist gl\u00fccklich, da sie sich nicht mehr um die Entwicklung von Apps k\u00fcmmern muss. Gleichzeitig hat sie die volle Kontrolle dar\u00fcber, wer wann und wie oft auf das SAP-System zugreift. Die Mitarbeiter aus dem Business sind froh, da sie nun endlich sofort auf SAP-Daten zugreifen k\u00f6nnen und ihre eigene App bauen k\u00f6nnen: wann und wie sie wollen!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">API-Management<\/h3>\n\n\n\n<p>Genau das habe ich gl\u00fccklicherweise bei dem frustrierten Kunden aus meiner Einleitung gesehen: Nachdem wir dort mit der SAP-Abteilung ein SAP-API-Management eingef\u00fchrt und den Zust\u00e4ndigen gezeigt hatten, wie sie nun den Zugriff auf ihr SAP-System freigeben und gleichzeitig sch\u00fctzen k\u00f6nnen, wurde dort ein Kollege f\u00fcr die Power Platform zugeordnet. Dieser Mitarbeiter k\u00fcmmert sich jetzt um die Bereitstellung der OData Services. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Mitarbeiter aus dem Business k\u00f6nnen \u00fcber das API Management die verf\u00fcgbaren Services abrufen und durchforsten und dann v\u00f6llig eigenst\u00e4ndig damit anfangen, neue Applikationen zu schreiben. Sollte der Zugriff auf bestimmte SAP-Daten noch nicht verf\u00fcgbar sein, kann \u00fcber eine App ein entsprechender Antrag gestellt werden. Das Beste: Auch diese App wurde von den Business-Usern selbst in wenigen Tagen durch eine Power App erstellt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Rise with Power Platform<\/h3>\n\n\n\n<p>Viele Partner haben die M\u00f6glichkeiten erkannt und Power Platform Practices aufgebaut. Einige Partner haben schon umfangreiche Projekte umgesetzt und zeigen, wie sich die Power Platform mit SAP-Systemen beim Kunden verbinden l\u00e4sst. <\/p>\n\n\n\n<p>Gerade im Kontext von Rise with SAP und S\/4 geht es vermehrt darum, die Standardprozesse der SAP au\u00dferhalb des Kerns zu erweitern (keep the core lean) und schnell und einfach Mehrwert umzusetzen. Hier zeigen sich die St\u00e4rken einer Kombination von SAP und der Power Platform.<\/p>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Low-Code\/No-Code ist nicht erst seit den verschiedenen Akquisitionen von SAP auch in der SAP-Community in aller Munde. Durch LCNC werden neue Personengruppen bef\u00e4higt, notwendige Applikationen nicht nur schneller, sondern auch kosteng\u00fcnstiger zu entwickeln. <\/p>\n","protected":false},"author":1547,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[5,39637],"tags":[59,236],"coauthors":[23817],"class_list":["post-92855","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-it-management","category-mag-21-07","tag-microsoft","tag-sap","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":"","thumbnail":"","medium":"","medium_large":"","large":"","image-100":"","image-480":"","image-640":"","image-720":"","image-960":"","image-1168":"","image-1440":"","image-1920":"","1536x1536":"","2048x2048":"","trp-custom-language-flag":"","bricks_large_16x9":"","bricks_large":"","bricks_large_square":"","bricks_medium":"","bricks_medium_square":"","profile_24":"","profile_48":"","profile_96":"","profile_150":"","profile_300":""},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Low-Code\/No-Code ist nicht erst seit den verschiedenen Akquisitionen von SAP auch in der SAP-Community in aller Munde. Durch LCNC werden neue Personengruppen bef\u00e4higt, notwendige Applikationen nicht nur schneller, sondern auch kosteng\u00fcnstiger zu entwickeln. <\/p>\n","category_list_v2":"<a href=\"https:\/\/e3mag.com\/de\/category\/it-management\/\" rel=\"category tag\">IT-Management<\/a>, <a href=\"https:\/\/e3mag.com\/de\/category\/mag-21-07\/\" rel=\"category tag\">MAG 21-07<\/a>","author_info_v2":{"name":"Holger Bruchelt, Microsoft","url":"https:\/\/e3mag.com\/de\/author\/holger-bruchelt\/"},"comments_num_v2":"1 comment","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92855","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1547"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=92855"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92855\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=92855"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=92855"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=92855"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=92855"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}