{"id":73310,"date":"2021-04-19T13:30:00","date_gmt":"2021-04-19T11:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=73310"},"modified":"2025-08-23T14:25:47","modified_gmt":"2025-08-23T12:25:47","slug":"big-data-aus-sensoren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/big-data-aus-sensoren\/","title":{"rendered":"Big Data aus Sensoren"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>KI ist in aller Munde und vor allem f\u00fcr die Industrie ein gro\u00dfes Zukunftsthema. Wie weit ist die Entwicklung von KI in Ihrem Gesch\u00e4ftsfeld, also der Intralogistik?<\/strong><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bj\u00f6rn Dunkel<\/strong>: Wenn wir uns das Supply Chain Management prinzipiell anschauen, dann gibt es in Teilbereichen schon sehr viel, wo wir \u00fcber KI sprechen k\u00f6nnen. Zum Beispiel bei der Routenplanung, wo aufgrund von Staus pl\u00f6tzlich die Route ge\u00e4ndert wird, weil eine vermeintlich l\u00e4ngere Strecke jetzt die k\u00fcrzere Fahrzeit bedeutet. Wir bei GIB befassen uns aber mit der internen Supply Chain, also allem, was die Intralogistik betrifft. Auch hier gibt es bereits Ans\u00e4tze, wie beispielsweise Absatzprognosen durch den Einsatz k\u00fcnstlicher Intelligenz bessere und zuverl\u00e4ssigere Aussagen treffen k\u00f6nnen. Mithilfe eines k\u00fcnstlichen neuronalen Netzes kann eine Software heute aus Fehlern lernen, sodass sie im Zeitverlauf immer bessere Ergebnisse erzielt. Da sind wir sicherlich heute noch ein St\u00fcck weit von entfernt, aber schon auf einem guten Weg.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-3646540898\"><div id=\"great-1179424478\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p><strong>In welchem Teilbereich der Intralogistik k\u00f6nnen Sie sich den Einsatz von KI vorstellen oder arbeiten vielleicht sogar schon damit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dunkel<\/strong>: Bei GIB bieten wir durch die Ver\u00adedelung des SAP-Standards eine auf die Supply Chain spezialisierte Software f\u00fcr Absatzplanung, Produktionsplanung, Kollaboration mit den Lieferanten, Materialbedarfsplanung, Bestandsmanagement und operative Disposition an. Gerade bei der Qualit\u00e4tssicherung am Ende von Produktionsprozessen gibt es schon Ans\u00e4tze f\u00fcr den Einbau von KI. N\u00e4mlich dort, wo \u00fcber eine Bilderkennung zwischen Gut- und Schlechtteilen unterschieden wird. Durch ein automatisiertes Ausschlussverfahren gelangen nur Gutteile in die Weiterverarbeitung. Das ist ein gro\u00dfes Thema, weil dieses Ausschlussverfahren in vielen Betrieben heutzutage immer noch manuell abl\u00e4uft. Die Kopplung von 3D-Bilderkennung und k\u00fcnstlichen neuronalen Netzen bietet hier beispielsweise massive Optimierungsm\u00f6glichkeiten in der Qualit\u00e4tssicherung. So k\u00f6nnen NIO-Teile direkt im Produktionsprozess ohne menschliches Zutun gepr\u00fcft und automatisiert dem n\u00e4chsten Produktionsschritt zugeordnet werden. Damit werden potenzielle Fehlerquellen eliminiert, der Prozess zeitlich gestrafft und die Produktion fehlerhafter Teile umgehend erkannt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/BjoernDunkel_800x600.jpg\" alt=\"Big data aus sensoren\" class=\"wp-image-73449\" title=\"Big data aus sensoren\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/BjoernDunkel_800x600.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/BjoernDunkel_800x600-768x576.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/BjoernDunkel_800x600-100x75.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/BjoernDunkel_800x600-480x360.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/BjoernDunkel_800x600-640x480.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/BjoernDunkel_800x600-720x540.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Managing Director Bj\u00f6rn Dunkel bei GIB l\u00e4dt zu den GIB Success Days 2021 ein und stand vorab dem E-3 Magazin f\u00fcr ein Exklusivinterview zur Verf\u00fcgung: Big Data und KI optimieren SCM zur <br>Suppy Chain Excellence.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Qualit\u00e4tssicherung w\u00e4re demnach ein Einsatzbereich von KI. Wo setzen Sie bei GIB schon ganz konkret Berechnungen auf Basis neuronaler Netze ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dunkel<\/strong>: Wir stehen mit dem Einsatz von KI in unserer Software noch ganz am Anfang. Und tats\u00e4chlich ist es das erste Mal, dass wir im Umfeld unserer Supply-Chain-L\u00f6sung eine echte KI einsetzen, die f\u00e4hig ist, durch ein Anlernen \u00fcber neuronale Netze einen exakten Sicherheitsbestand zu ermitteln. Jetzt muss sich das System allerdings erst mal im echten Einsatz bew\u00e4hren. Erst dann sehen wir, ob unsere KI auch im echten Leben funktioniert. Wir arbeiten aber bereits an weiteren Einsatzm\u00f6glichkeiten f\u00fcr KI. Ein Entwicklerteam forscht bereits nach nutzenspendenden Einsatzm\u00f6glichkeiten in der Absatzprognose.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stichwort Big Data: \u00dcber den Einsatz von Sensorik werden heute gigantische Datenmengen generiert. Was geschieht damit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dunkel<\/strong>: Big Data ist nat\u00fcrlich nicht das Ziel, sondern maximal Mittel zum Zweck. Im Falle des Einsatzes von KI insofern ein Segen, als eine KI nur dann erfolgreich arbeitet, wenn sie mit sehr vielen Daten und Informationen gef\u00fcttert wird. Beim Lernprozess gilt tats\u00e4chlich: \u201eViel hilft viel\u201c, zumindest, wenn die formulierte Fragestellung richtig war und die Algorithmen gut funktionieren. Dass wir heute in der Lage sind, diese gigantischen Datenmengen nicht nur zu erheben, sondern auch zu speichern und f\u00fcr die Weiterverwendung verf\u00fcgbar zu machen, das ist der Raketenantrieb, der den Einsatz von neuronalen Netzen richtig ins Laufen gebracht hat. Was geschieht also mit den Sensordaten, die in der Produktionsebene gesammelt werden?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie l\u00f6ste man die Herausforderung bislang?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dunkel<\/strong>: Bislang war die Auswertung der\u00adselben eher maschinennah. Das hei\u00dft, der Gesundheitszustand der Maschine konnte am System, im Werk abgelesen werden. Hier herrschte eine strikte Trennung zwischen OT und IT, also zwischen Produktion und Gesch\u00e4ftsprozesssteuerung. Bessere Sicherheitskonzepte und -technologien haben mehr und mehr zu einer \u00d6ffnung der Produktions-IT gef\u00fchrt, nicht zuletzt auch deshalb, weil die Digitalisierung dies erforderlich macht und die Vorteile einer vertikalen Vernetzung der Supply-Chain-Prozesse einen enormen Wettbewerbsvorteil bieten. Wir bei GIB haben eine L\u00f6sung entwickelt, die in der Lage ist, aggregierte Sensor-Informationen in das ERP-System zu bringen. \u00adDamit digitalisieren wir die Gesch\u00e4ftsprozesse nicht nur horizontal entlang der Wertsch\u00f6pfungskette, sondern sind auch in der Lage, die Produktionsebene digital abzubilden. Ich bin mir sicher, dass der gezielte Einsatz von KI gerade bei der sinnvollen Nutzung von Big Data einen entscheidenden Erfolgsfaktor darstellen wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie wollen Sie denn Big Data mithilfe von KI besser nutzen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dunkel<\/strong>: Daten ergeben nur einen Sinn, wenn man sie in einen Kontext setzt. Wenn ich durch die Fabrik laufe, dann m\u00f6chte ich sehen, was in der ERP-Ebene geplant worden ist, und proaktiv durch ein Endger\u00e4t wie etwa ein Handy darauf hingewiesen werden, dass an der Maschine, vor der ich stehe, die Produktivit\u00e4t besonders hoch ist oder besonders niedrig ist. Aber diese Information allein n\u00fctzt mir noch nichts, sondern ich muss sie in einen Kontext setzen. Es gibt in den Massendaten, die die Sensoren sammeln, Angaben zu Parametern, die meine Produktion beeinflussen k\u00f6nnen, so wie der Luftdruck, die Temperatur in der Halle oder die Luftfeuchtigkeit. Und wenn ich das jetzt kontextualisiere, wei\u00df ich, welche Auftr\u00e4ge auf dieser Maschine zu der Zeit gelaufen sind. Ich wei\u00df, welche Auslastung die Maschine hatte, welche Artikel da drauf gefertigt worden sind. Und wenn ich immer wieder feststelle, dass zu einem gewissen Zeitpunkt irgendwie Qualit\u00e4tsprobleme auftreten, kann ich mir die Daten ansehen, die in gleicher Zeit auf der Shopfloor-Ebene angefallen sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was kann der Anwender daraus schlie\u00dfen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dunkel<\/strong>: Daraus lassen sich Ableitungen treffen. Mit Rechenschieber und Bleistift lassen sich solche Ableitungen und Zusammenh\u00e4nge nicht verarbeiten. Es gibt zu viele Variablen, die sich alle gegenseitig beeinflussen. Eine KI k\u00f6nnte hier die L\u00f6sung sein. Die KI erkennt Muster und Korrelationen, bewertet die Situation in ihrer Gesamtheit und liefert bestm\u00f6gliche L\u00f6sungen f\u00fcr den jeweiligen Adressaten, zum Beispiel f\u00fcr die beste Produktionsreihenfolge in der gegebenen Situation. Insgesamt ist die Kontextualisierung ein zentraler Punkt bei der Optimierung der Intralogistik. Wir nutzen gern den Ausdruck CLUI, der f\u00fcr context based, location based und user based information steht. Unser Ziel ist es also, die richtigen Infos richtig zu adressieren, und zwar genau dort, wo und wann man sie braucht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Produktionsplanung kann also durch Big Data und KI optimiert werden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dunkel<\/strong>: Ja genau. \u00dcber Sensorik stehen unglaublich viele Daten zur Verf\u00fcgung. Das hei\u00dft, wir haben einen Datenpool, den wir nutzen k\u00f6nnen. KI trifft automatisiert die Entscheidung, welcher Produktmix mit der f\u00fcr heute prognostizierten Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder anderen Parametern der optimale ist. So kann die Produktion von Schlechtteilen deutlich reduziert werden. Das sind Intelligenzen, wo wir gar nicht mehr so weit davon entfernt sind, weil diese Paarung an Know-how bereits da ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wachsen so OT- und IT-Ebene zusammen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dunkel<\/strong>: Das kann man so sagen. Wir sprechen in diesem Zusammenhang gern vom \u201eY-Weg\u201c, wir f\u00fchren Operation Technology und Information Technology in einem System zusammen. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen nicht alle Shopfloor-Daten ins ERP-System eingespeist werden. Die Terabytes an Datenmaterial w\u00fcrden jedes ERP-System sprengen. Die Kunst liegt darin, auszuw\u00e4hlen, welche Daten f\u00fcr die digitale Abbildung der Produktionsebene im ERP eine Rolle spielen; was ist also n\u00f6tig, um den \u201edigital twin\u201c zum Leben zu erwecken. Diese Daten ziehen wir dann in den Masse-Datenspeicher und k\u00f6nnen ihn sp\u00e4ter f\u00fcr Auswertungen und Interpretationen nutzen, zum Beispiel mittels KI.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ist es f\u00fcr Sie denkbar, dass in der Zukunft dank KI ein Lager selbst seine Bestellungen an die Lieferanten sendet?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dunkel<\/strong>: Ja, absolut. Unser Tool Vendor Managed Inventory, VMI, geht als digitale Kopplung an den Lieferanten schon in die richtige Richtung. Man mag es gar nicht glauben, aber 90 Prozent der B2B-Bestellungen an Lieferanten laufen heute immer noch \u00fcber eine E-Mail. Das hei\u00dft, immer erst dann, wenn eine E-Mail kommt, wei\u00df er, was der Kunde von ihm eigentlich braucht. Unsere Vendor-Managed-Inventory-L\u00f6sung schafft Transparenz und Planbarkeit f\u00fcr den Lieferanten und entlastet gleichzeitig den Kunden in seiner Bedarfsplanung. So kann der Lieferant jederzeit alle f\u00fcr ihn relevanten Informationen einsehen und damit planen, zum Beispiel welche Lieferabrufe geplant sind und welche Best\u00e4nde bald aufgebraucht sein werden. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass der Lieferant damit seine eigenen Prozesse wirtschaftlicher und kosteng\u00fcnstiger gestalten kann. Das wiederum schl\u00e4gt sich nicht selten positiv auf die Konditionen zum Abnehmer nieder.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ist also der Meldebestand entscheidend?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dunkel<\/strong>: Wenn wir also unsere bestehende VMI-L\u00f6sung dahingehend unter die Lupe nehmen, wo KI sinnvoll eingesetzt werden k\u00f6nnte, dann w\u00e4re der Meldebestand sicher ein guter Ansatzpunkt. Bezogen auf unser Klimabeispiel von vorhin, k\u00f6nnten die Erfahrungswerte aus der Vergangenheit mit den externen Faktoren, wie Luftfeuchtigkeit, Druck und Temperatur, in Zusammenhang gebracht werden. Eine schlaue KI bewertet die aktuelle Situation, empfiehlt eine angepasste \u201eRezeptur\u201c f\u00fcr die Produktion und l\u00f6st rechtzeitig den erforderlichen Lieferavis beim besten Lieferanten aus.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kommen wir durch den Einsatz von KI der perfekten Lieferkette ein bisschen n\u00e4her?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dunkel<\/strong>: Das ist in der Tat unser Ziel. Wenn wir beispielsweise das Indikatorensystem unserer Supply-Chain-Excellence-L\u00f6sung, SCX, betrachten, dann geben wir dem Supply Chain Manager eine zentrale Kennzahl an die Hand, die ihm auf einen Blick verr\u00e4t, wie gut die Prozesse in seiner Supply Chain sind. Diese Kennzahl fu\u00dft nat\u00fcrlich auf einer Vielzahl von Key Performance Indices, die wiederum auf dem SAP Data Core basieren, also Big Data. Aktuell wird unser Supply-Chain-Bewertungssystem durch viele komplexe Algorithmen gestaltet und da wir immer mehr Intelligenz und somit immer mehr Kennzahlen in die Betrachtung einflie\u00dfen lassen, steigt auch die Komplexit\u00e4t des Systems enorm an. Wir werden mit dieser klassischen Art der Programmierung irgendwann an unsere Grenzen sto\u00dfen. Deshalb werden wir zuk\u00fcnftig einen Fokus darauf legen, hier mit k\u00fcnst\u00adlicher Intelligenz ans Werk zu gehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/gib-sales-development-gmbh\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"112\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-GIB.jpg\" alt=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/gib-sales-development-gmbh\/ \u200e\" class=\"wp-image-15616\" title=\"Big data aus sensoren\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-GIB.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-GIB-768x86.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-GIB-100x11.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-GIB-480x54.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-GIB-640x72.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-GIB-720x81.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-GIB-960x108.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/2104_gib_E_web.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">PDF auf Englisch<\/a><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Logistik mit ihren komplexen Lieferstrukturen ist pr\u00e4destiniert f\u00fcr den Einsatz k\u00fcnstlicher Intelligenz. 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