{"id":71713,"date":"2021-03-04T08:00:00","date_gmt":"2021-03-04T07:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=71713"},"modified":"2021-03-01T14:39:43","modified_gmt":"2021-03-01T13:39:43","slug":"eine-liebeserklaerung-an-den-edi-projektmanager-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/eine-liebeserklaerung-an-den-edi-projektmanager-2\/","title":{"rendered":"Eine Liebeserkl\u00e4rung an den EDI-Projektmanager"},"content":{"rendered":"\n<p>Vielen Unternehmen steht der Wechsel von SAP ERP auf S\/4 Hana bevor. Bei der Gelegenheit lohnt sich auch gleich eine Aktualisierung des elektronischen Datenaustauschs (EDI). Egal ob Greenfield-, Brownfield- oder ein hybrider Ansatz: Ein EDI-Migrationsprojekt kann \u00fcberraschend einfach (bei falscher Durchf\u00fchrung jedoch auch \u00fcberraschend frustrierend) umgesetzt werden und bringt einige Vorteile in der Anwendung.<\/p>\n\n\n\n<p>Historisch gewachsene (Insel-)L\u00f6sungen k\u00f6nnen endlich vereinfacht und die komplexeste EDI-Landschaft auf eine einzige Verbindung \u00fcber die Cloud konsolidiert werden. Statt verschiedener Integrationsl\u00f6sungen kann so final eine zentrale Governance erreicht werden. Fully Managed EDI aus der Cloud verbindet Unternehmen beispielsweise \u00fcber eine einzige Verbindung zum EDI-Dienstleister mit all ihren B2B-Partnern und bietet einfache Skalierbarkeit sowie hohe Flexibilit\u00e4t auch in Bezug auf Themen wie E-Invoicing-Compliance. Die Abl\u00f6sung lokaler Konverter-L\u00f6sungen minimiert dazu den internen Aufwand und schafft wertvolle Kapazit\u00e4ten.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-4135884308\"><div id=\"great-3409708689\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Wenn es nun um das n\u00e4chste S\/4-Projekt inklusive EDI-Migration geht, dann m\u00fcssen die Verantwortlichen nicht nur die passende Technologie bzw. den passenden L\u00f6sungsansatz ausw\u00e4hlen (von denen es eine Vielzahl gibt), sondern auch ein entsprechendes Team zusammenstellen. Schlie\u00dflich wird ein S\/4-Projekt im besten Falle nicht von einem armen Teufel ganz alleine umgesetzt, sondern von einem erfahrenen Team aus Projektmanagern, SAP-Consultants, Abap-Programmierern und der SAP-Basis. <\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Kundenseite sind nat\u00fcrlich auch der Fachbereich und die Key-User involviert. Jede dieser Rollen leistet dabei einen Beitrag zur Umsetzung der EDI-Migration, und wie immer ist das Ganze mehr als nur die Summe aller Teile. Ein wesentlicher Bestandteil, sozusagen der Kitt des Ganzen, ist nun der EDI-Projektmanager. Warum? Dazu m\u00fcssen wir zuerst die verschiedenen Rollen definieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Gesamtprojektmanager ist der Verantwortliche f\u00fcr die Projektdurchf\u00fchrung in-time und on-budget. Er hat die Prozesssicht aus einer entsprechend hohen Flugh\u00f6he und koordiniert die gesamten Vorg\u00e4nge \u2013 entsprechend hohe Skills im Projektmanagement sind ein Muss, allerdings fehlen oft spezielle EDI-Kenntnisse \u00fcber Formate, Protokolle, Archivierungsanforderungen etc. Verschiedene Branchen und Partner haben verschiedene Anforderungen und vor allem das Thema E-Rechnung sorgt f\u00fcr st\u00e4ndig neue Stolpersteine. <\/p>\n\n\n\n<p>Die SD\/MM\/FI-Consultants nehmen die notwendigen Einstellungen im SAP-System vor, testen diese und f\u00fchren die Abnahmen mit dem Fachbereich durch. Hier fehlen jedoch meist die \u00fcbergreifende Prozesssicht auf Partner au\u00dferhalb des Unternehmens und das Know-how \u00fcber IDocs, die dort abgebildeten Daten und die \u00dcbernahme in die SAP-Datenstrukturen. Dann kommen noch die Abap-Programmierer ins Spiel. Diese realisieren den Custom-Code, wenn mit den normalen SAP-Mitteln kein Auskommen mehr gefunden werden kann. <\/p>\n\n\n\n<p>Sie besitzen eine stark technisch orientierte Sicht auf den Prozess, wobei die betriebswirtschaftlichen Implikationen oft nicht im Detail hinterfragt werden. Auch hier fehlt die \u00fcbergreifende Prozesssicht. Ohne die SAP-Basis geht schlussendlich ebenso nicht viel. Sie ist schlie\u00dflich f\u00fcr den korrekten Betrieb des SAP-Systems verantwortlich, mit Fokus auf Speicherauslastung, Prozessorauslastung, Netzwerk usw. <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das Testen und die Abnahme von EDI-Verbindungen ist eine gute Zusammenarbeit mit dem Fachbereich und den Key-Usern unerl\u00e4sslich. All jene, die nun bereits mit einem EDI-Projekt zu tun hatten, wissen: EDI braucht viel Know-how und Erfahrung im Detail und im \u00fcbergreifenden Sinne. Speziell der Zusammenhang zwischen SAP-Prozessen, IDoc-Format und kunden- und lieferantenspezifischen Anforderungen fehlt oft und sorgt potenziell f\u00fcr entsprechend langwierige und komplizierte EDI-Migrationen. <\/p>\n\n\n\n<p>Abhilfe schafft der EDI-Projektmanager. Dieser kennt den Prozess Ende-zu-Ende und die industriespezifischen Besonderheiten. Weiters wei\u00df er um die SAP-spezifischen Herausforderungen und Besonderheiten im MM\/SD\/FI und kann gemeinsam mit den SAP-Consultants absch\u00e4tzen, wie spezielle Anforderungen von Kunden, Lieferanten oder Beh\u00f6rden umgesetzt werden k\u00f6nnen. Schlussendlich kennt er auch die korrekte Darstellung im IDoc und wie gegebenenfalls Erweiterungen realisiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber woher diesen Tausendsassa nehmen und nicht stehlen? Der EDI-Dienstleister ist hier die richtige Adresse. Denn ein guter EDI-Dienstleister bietet nicht einfach nur die Infrastruktur oder die Software f\u00fcr alle EDI-Anforderungen, sondern hat auch eine entsprechend erfahrene Auswahl an EDI-Projektmanagern, die alle oben genannten Rollen perfekt erg\u00e4nzen und zusammenf\u00fchren. <\/p>\n\n\n\n<p>So wird ein ansonsten potenziell schwieriger Prozess zu einer ma\u00dfgeschneiderten und strukturierten Migrationsumsetzung, in der sich Gesamtprojektleitung, Consultants, Programmierer, die SAP-Basis und der Fachbereich rein auf ihre Aufgaben konzentrieren k\u00f6nnen, begleitet von EDI-Know-how und \u00fcbergreifendem Fachwissen.<\/p>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vielen Unternehmen steht der Wechsel von SAP ERP auf S\/4 Hana bevor. Bei der Gelegenheit lohnt sich auch gleich eine Aktualisierung des elektronischen Datenaustauschs (EDI). 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