{"id":71127,"date":"2021-01-28T12:00:00","date_gmt":"2021-01-28T11:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=71127"},"modified":"2022-05-01T09:56:03","modified_gmt":"2022-05-01T07:56:03","slug":"von-sap-apo-zu-sap-ibp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/von-sap-apo-zu-sap-ibp\/","title":{"rendered":"Von SAP APO zu SAP IBP"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ein Wechsel zu IBP ist im Moment noch nicht dringend erforderlich, richtig?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patrick Boucek, SAP:<\/strong> SAP bietet f\u00fcr APO noch bis 2027 Support an. Es muss jedoch bedacht werden, dass es sich h\u00e4ufig um gro\u00dfe Installationen bei global agierenden Unternehmen handelt. Um diese abzul\u00f6sen, bedarf es nicht nur Anstrengungen der IT-Abteilung. Alle Stakeholder in den Fachabteilungen und in regionalen Tochtergesellschaften m\u00fcssen im Rahmen eines Change-Prozesses, der oft auch organisatorische Ver\u00e4nderungen mit sich bringt, beteiligt werden. Das kann unter Umst\u00e4nden mehrere Jahre dauern.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-3825998319\"><div id=\"great-3632826963\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p><strong>W\u00e4re es selbst in so einem Fall nicht ausreichend, im Jahr 2023 mit der Migration zu beginnen \u2013 schlie\u00dflich blieben dann noch vier Jahre?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Georg Klinger, Consilio:<\/strong> Wir haben bereits APO-Projekte bei Gro\u00dfkonzernen durchgef\u00fchrt, f\u00fcr die ein Zeitraum von vier Jahren viel zu kurz gewesen w\u00e4re \u2013 durch die weltweit notwendigen Change-Prozesse im Unternehmen, die Herr Boucek erw\u00e4hnt hat, h\u00e4tte der Zeitraum inklusive aller Rollouts nicht ausgereicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bedeutet das, dass sich Gro\u00dfkonzerne beeilen m\u00fcssen, Mittelst\u00e4ndler mit kleineren APO-Installationen aber ruhig noch etwas abwarten k\u00f6nnen, beispielsweise bis 2023?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Klinger:<\/strong> Das stimmt zwar theoretisch, allerdings rechnen wir damit, dass sich viele Unternehmen so verhalten und es deshalb in den Jahren vor Auslauf des Supports zu einer kaum zu bew\u00e4ltigenden Menge an Migrationsprojekten kommen wird. Wir empfehlen dringend, schon jetzt zu handeln.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Boucek:<\/strong> Man kann sich vorstellen, was bei Hunderten von APO-Installationen allein in Deutschland in den n\u00e4chsten Jahren f\u00fcr eine Projektwelle auf uns zurollt. Hinzu kommt, dass wir in Deutschland nicht \u00fcber viele so erfahrene IBP-Implementierungspartner wie Consilio verf\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Christoph Habla, Consilio:<\/strong> Das kann ich nur best\u00e4tigen \u2013 die Zahl der IBP-Projektanfragen ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Wenn sich der Auslauf des APO-Supports n\u00e4hert, wird es zwangsl\u00e4ufig Engp\u00e4sse in der Beratungskapazit\u00e4t geben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wenn ich meine APO-L\u00f6sung dennoch einige Jahre weiternutzen m\u00f6chte, solange der Support noch l\u00e4uft, ist doch alles bestens?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Habla:<\/strong> Als \u201ebestens\u201c w\u00fcrde ich es nicht bezeichnen. Unternehmen brauchen im Supply-Chain-Planungsumfeld nicht nur eine technisch funktionierende L\u00f6sung, sondern sollten auch von den neuesten Entwicklungen und Updates profitieren, wie zum Beispiel den Planungs- und Prognosealgorithmen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Werden in APO keine neuen Algorithmen und sonstigen Features mehr eingespielt?<\/strong><br><strong>Boucek:<\/strong> Das ist richtig, so ist es tats\u00e4chlich. Der APO-Support bezieht sich auf die Lauff\u00e4higkeit der L\u00f6sung bis zu Ihrem Auslauf. Bei der Entwicklung neuer Features, Algorithmen und Verfahren liegt der strategische Fokus schon heute klar auf IBP.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Finden in IBP regelm\u00e4\u00dfig Updates statt, die neue Funktionalit\u00e4ten beinhalten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Boucek:<\/strong> Auch das ist korrekt. Alle drei Monate erfolgt ein Upgrade der IBP Cloud auf das neue Release. Dieses beinhaltet nicht nur Fixes und kleine \u00c4nderungen, es kommen auch ganz neue Funktionen und Apps hinzu. IBP ist die strategische Planungsl\u00f6sung von SAP f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre. Es flie\u00dfen eine Menge Arbeit und Innovationskraft hinein, um die L\u00f6sung kontinuierlich zu verbessern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"800\" title=\"Von sap apo zu sap ibp\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Habla.jpg\" alt=\"Von sap apo zu sap ibp\" class=\"wp-image-71133\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Habla.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Habla-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Habla-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Habla-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Habla-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Habla-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Habla-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Habla-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Habla-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Habla-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Habla-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Bietet IBP schon heute Vorteile im Vergleich zu APO?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Boucek:<\/strong> Die regelm\u00e4\u00dfigen Upgrades der Cloud wurden bereits genannt. Die Cloud bietet aber noch weitere Vorteile, zum Beispiel eine Entlastung der IT-Abteilung auf Kundenseite, eine Einsparung bei den Betriebskosten und nicht zu vergessen: Jedem Kunden wird ein Customer Success Manager zur Seite gestellt, der zus\u00e4tzlich zum Beratungspartner bei einer erfolgreichen Einf\u00fchrung und schnellen Problembehebung unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Klinger:<\/strong> Aufgrund unserer IBP-Implementierungserfahrung k\u00f6nnen wir best\u00e4tigen, dass das Konzept mit einem Customer Success Manger funktioniert. Je nach fachlicher und technischer Fragestellung werden zum Beispiel Kontakte zu SAP-Mitarbeitern hergestellt und Web-Meetings aufgesetzt, an denen auch der Implementierungspartner teilnehmen kann. Die Bearbeitung von Tickets erfolgt wesentlich schneller als im On-Premises-Betrieb von APO.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Habla:<\/strong> Neben den Vorteilen der Cloud stecken auch etliche verbesserte Features in IBP. Da sind zun\u00e4chst die Excel-Integration und die M\u00f6glichkeit zur Nutzung von Fiori-<br>Apps.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Klinger:<\/strong> Das ist ein sehr wichtiger Punkt. APO wurde immer als Tool f\u00fcr Experten wahrgenommen, das nicht von allen Stakeholdern bedient und auch nicht von allen genutzt werden konnte. Mit IBP ist eine intuitive, vertraute Bedienung in Excel m\u00f6glich, die auch Mitarbeiter aus anderen Fachbereichen anspricht. \u00dcber Fiori-Dashboards kann sich das Management schnell einen \u00dcberblick \u00fcber die Planungssituation verschaffen. Der Know-how-Aufbau in der IT-Abteilung erfolgt schneller, auch die User-Experience ist neu und deutlich verbessert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Habla:<\/strong> Das ist richtig und es gibt noch viele weitere Funktionen, die dem Kunden einen deutlichen Mehrwert bieten. Im Folgenden ein \u00dcberblick der aus meiner Sicht wichtigsten Funktionen: Vereinfachte kollaborative Planung mit Lieferanten und Kunden \u00fcber die Web Based Planning App, Excel oder z. B. die SAP-Ariba-Schnittstelle; einfache Anbindung von Nicht-SAP-Systemen und anderen L\u00f6sungen wie SAP TM; neue Verfahren wie Demand Sensing und Machine-Learning-Algorithmen; einfach einzurichtende, regelbasierte Planungsverfahren f\u00fcr die Supply Chain; Lean-Planning-Verfahren, wie z. B. Demand Driven Replenishment; einfache, voll integrierte Finanzplanung; verbesserte Unterst\u00fctzung bei der Abbildung eines S&amp;OP-Prozesses; bessere Kooperation mittels SAP-JAM-Einbindung; bessere Performance durch Hana-optimierte L\u00f6sung; Multi-Level Inventory Optimization; verbessertes Alerting im Supply Chain Control Tower; und optimierte Simulationsm\u00f6glichkeiten mit What-If-Szenarios. An dieser Liste sieht man, dass sich bis heute schon viel bei IBP getan hat. Und es kommen mit jedem Release noch weitere Funktionalit\u00e4ten hinzu, wie man der IBP Roadmap entnehmen kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>K\u00f6nnte man sagen, dass schon heute der Wechsel auf IBP erfolgen sollte, um wichtige Trends und Neuerungen in der Supply-Chain-Planung nicht zu verpassen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Habla:<\/strong> Das ist vielleicht etwas \u00fcberspitzt, grunds\u00e4tzlich w\u00fcrde ich diese Aussage aber unterschreiben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Boucek:<\/strong> Da m\u00f6chte ich mich aus SAP-Sicht anschlie\u00dfen \u2013 die Zukunft der Digital Supply Chain liegt ganz klar in IBP, APO-Anwender sollten m\u00f6glichst bald den Anschluss finden. Und das am besten mit der Unterst\u00fctzung eines erfahrenen Beratungspartners.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"800\" title=\"Von sap apo zu sap ibp\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Klinger.jpg\" alt=\"Von sap apo zu sap ibp\" class=\"wp-image-71132\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Klinger.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Klinger-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Klinger-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Klinger-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Klinger-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Klinger-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Klinger-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Klinger-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Klinger-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Klinger-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Klinger-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Wenn also vieles f\u00fcr einen Wechsel auf IBP spricht, muss dann nicht zuerst das ECC-System auf S\/4 Hana migriert werden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Habla: <\/strong>Das ist leider ein weitverbreitetes Missverst\u00e4ndnis. IBP ist mit einem klassischen ECC-System ebenso integrierbar, wie mit einem S\/4 Hana-System. Das ERP-Add-on, die CPI-DS-Schnittstelle und SDI f\u00fcr die auftragsbasierte Integration funktionieren genauso auf ECC.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir nutzen ein globales APO, das an mehrere lokale ECC-Systeme angebunden ist. IBP funktioniert aber nur mit einem einzelnen ERP-System, richtig?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Habla:<\/strong> Auch diese Bedenken h\u00f6ren wir von Kunden immer wieder. Ein Anschlie\u00dfen von mehreren ERP-Systemen an IBP ist jedoch problemlos m\u00f6glich. In der Schnittstelle lassen sich ebenfalls Mappings f\u00fcr Cross-Company- und Inter-Company-Prozesse durchf\u00fchren, ganz \u00e4hnlich wie in der APO-<br>Schnittstelle CIF.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir haben mehrere APO-Module im Einsatz, zum Beispiel APO DP und SNP. Ein Migrationsprojekt, bei dem beide auf einmal ersetzt werden, \u00fcberfordert unsere Organisation und ist uns zu risikoreich. M\u00fcssen beide Module gleichzeitig migriert werden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Habla:<\/strong> Solch ein \u201eBig-Bang\u201c ist machbar und hat auch seine Vorteile. Die Migration w\u00fcrde schneller erfolgen, man k\u00f6nnte somit die Vorteile von IBP schneller in beiden Modul-Bereichen nutzen. Aber auch die Bedenken sind realistisch. Es besteht eine M\u00f6glichkeit, sequenziell vorzugehen. In diesem Fall wird im CPI-DS eine tempor\u00e4re Schnittstelle zwischen APO und IBP eingerichtet, die so lange f\u00fcr die Kommunikation zwischen Bedarfsplanung und Supply-Chain-Planung sorgt, bis beide Module abgel\u00f6st und in IBP \u00fcberf\u00fchrt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>M\u00fcssten wir bei einer sequenziellen Vorgehensweise erst DP und dann SNP migrieren, weil der Planungsprozess mit der Bedarfsplanung beginnt? Dann w\u00e4re es ung\u00fcnstig, wenn wir unser gr\u00f6\u00dftes Verbesserungspotenzial in der Supply-<br>Chain-Planung s\u00e4hen und gerne mit dieser beginnen wollten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Habla:<\/strong> Auch ein Start mit der Supply-Chain-Planung ist problemlos m\u00f6glich. Die logischen und technischen Zw\u00e4nge, die oft vermutet werden, existieren nicht. Es besteht die M\u00f6glichkeit, APO DP weiterlaufen zu lassen und zuerst SNP in IBP Response und Supply zu \u00fcberf\u00fchren. Hier liefert eine tempor\u00e4re CPI-DS-Schnittstelle den Forecast von APO DP an IBP Response und Supply.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir haben im APO auch PP\/DS und gATP im Einsatz. Was passiert damit, sobald APO DP und SNP in IBP migriert wurden? Wie wird das PP\/DS mit einem Forecast versorgt und was geschieht mit gATP?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Habla: <\/strong>Hier sind verschiedene Szenarien m\u00f6glich. Nehmen wir an, das PP\/DS hat im APO eine Art \u201eConstrained Forecast\u201c in Form von SNP-Planauftr\u00e4gen erhalten, die dann im PP\/DS detailliert einzuplanen waren. In diesem Fall erh\u00e4lt das PP\/DS nun aus IBP Repsonse und Supply den Constrained Forecast \u00fcber eine entsprechende CPI-DS-<br>Schnittstelle, sobald SNP migriert wurde. Gleiches funktioniert auch mit einem \u201eUnconstrained Forecast\u201c aus IBP for Demand in Richtung PP\/DS. Hierbei ist es egal, ob man einen Big Bang oder eine sequenzielle DP\/SNP-Migration gew\u00e4hlt hat, alle Szenarien sind technisch umsetzbar. Das APO gATP ist von einer Migration zun\u00e4chst nicht zwangsl\u00e4ufig betroffen, es kann zum Beispiel vorerst unabh\u00e4ngig von IBP weiter mit dem ERP-System bzw. den ERP-Systemen kommunizieren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"800\" title=\"Von sap apo zu sap ibp\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Boucek.jpg\" alt=\"Von sap apo zu sap ibp\" class=\"wp-image-71134\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Boucek.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Boucek-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Boucek-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Boucek-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Boucek-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Boucek-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Boucek-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Boucek-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Boucek-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Boucek-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Boucek-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Ist ein Szenario sinnvoll, bei dem neben IBP mit Bedarfs- und Supply-Chain-Planung ein APO mit gATP und\/oder PP\/DS l\u00e4uft? Ist das auf Dauer die richtige Architektur?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Habla: <\/strong>Auf Dauer ist es das nicht, denn man m\u00f6chte APO zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt abschalten. Es kann aber eine \u00dcbergangsl\u00f6sung darstellen. In diesem Szenario besteht die M\u00f6glichkeit, beispielsweise nach einer S\/4 Hana-Migration, zu embedded PP\/DS zu wechseln und das gATP durch AATP in S\/4 Hana abzul\u00f6sen. Sind alle Module ersetzt, dann kann APO abgeschaltet werden. In IBP Response &amp; Supply l\u00e4sst sich optional eine auftragsbasierte Planung einf\u00fchren, die mit embedded PP\/DS in S\/4 Hana integriert ist. Die erreichte Zielarchitektur ist dann f\u00fcr viele Jahre zukunftssicher.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Danke f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/21-02_Coverstory_E-3_Magazin-Februar.pdf\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"125\" title=\"Von sap apo zu sap ibp\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg\" alt=\"Download Coverstory\" class=\"wp-image-37442\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-960x120.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Wechsel zu IBP ist im Moment noch nicht dringend erforderlich, richtig? 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Patrick Boucek, SAP: SAP bietet f\u00fcr APO noch bis 2027 Support an. Es muss jedoch bedacht werden, dass es sich h\u00e4ufig um gro\u00dfe Installationen bei global agierenden Unternehmen handelt. Um diese abzul\u00f6sen, bedarf es nicht nur Anstrengungen der IT-Abteilung. Alle Stakeholder in den Fachabteilungen und in regionalen Tochtergesellschaften m\u00fcssen im Rahmen eines Change-Prozesses, der oft auch organisatorische Ver\u00e4nderungen mit sich bringt, beteiligt werden. Das kann unter Umst\u00e4nden mehrere Jahre dauern. 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