{"id":69385,"date":"2020-10-01T08:00:00","date_gmt":"2020-10-01T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=69385"},"modified":"2020-09-30T13:45:29","modified_gmt":"2020-09-30T11:45:29","slug":"aufgezwungene-wartung-unklare-roadmaps","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/aufgezwungene-wartung-unklare-roadmaps\/","title":{"rendered":"Aufgezwungene Wartung, unklare Roadmaps"},"content":{"rendered":"\n<p>Die SAP-Kunden sind unzufrieden, \u00fcber das Wie und Warum wurden schon viele Zeilen geschrieben. Aufgezwungene Wartung, hohe Lizenzgeb\u00fchren und unklare Roadmaps sind nur einige der Punkte, die immer wieder genannt werden. Leistet aber nicht gerade in der jetzigen Zeit die Zunft der Technologieberater einen wichtigen Beitrag?<\/p>\n\n\n\n<p>Die einem SAP-System zugrunde liegende Technologie hat sich in den vergangenen Jahren nicht ver\u00e4ndert. Sie besteht aus einem Betriebssystem, einem Haufen ausf\u00fchrbarer Dateien und einer Datenbank. Das ist so, das war so und das wird auch erst einmal so bleiben. Auch der Trend zu Cloud und S\/4 wird daran erst einmal nichts \u00e4ndern. Ein SAP-System bleibt ein SAP-System.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-762356409\"><div id=\"great-3903145194\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gute Voraussetzungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Software wird nach wie vor von vielen Unternehmen, egal ob Inhouse oder Beratung, Schritt f\u00fcr Schritt manuell installiert. Automatische Tools nutzen nur die wenigsten und wenn, dann f\u00fcr gutes Geld. Open-Source-Tools und deren M\u00f6glichkeiten werden nicht genutzt. Gerade in Deutschland scheinen gute L\u00f6sungen immer etwas kosten zu m\u00fcssen. Ist das noch zeitgem\u00e4\u00df? Oder m\u00fcssen wir den n\u00e4chsten Schritt gehen? <\/p>\n\n\n\n<p>Docker existiert seit 2013, Ansible bereits seit 2012, Kubernetes seit 2015. Nichtsdestotrotz scheint oftmals die SAP-Technologie dem Trend zu mehr Agilit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t hinterherzulaufen. Die automatische Bereitstellung ist rudiment\u00e4r ausgepr\u00e4gt, der Rolling Kernel Switch wird selten genutzt. Infrastructure as Code und Containering scheinen bis jetzt an SAP komplett vorbeigegangen zu sein. Dabei bietet ein SAP-System eigentlich gute Voraussetzungen, um einen solchen Ansatz zu implementieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Es stellen sich also ganz simple Fragen: Haben wir alle einfach nur geschlafen? K\u00f6nnen wir nicht heute schon SAP-Systeme automatisch deployen? Und wie tief integriert ist das automatische Deployment bereits? Lassen Sie uns doch einfach mal einen Blick auf verschiedene Aspekte eines SAP-Systems werfen. Am Anfang eines SAP-Lebens steht immer die Frage nach Aufbau und Konfiguration: Wie viele Benutzer arbeiten auf dem System? Wie viele Systeme binde ich an meinem SAP-System an und wie? Brauche ich nur ein Produktionssystem oder werden Test und Entwicklung auch ben\u00f6tigt?<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade im Mittelstand l\u00e4uft es meist auf eine 3-System-Landschaft hinaus, bestehend aus einer Kombination aus Datenbank und Applikationsserver. Oft wird auch nur mit einem Applikationsserver gerechnet, auch um Kosten zu reduzieren. Im Hinblick auf Hana wird zuhauf Spitz auf Knopf kalkuliert und haupts\u00e4chlich auf die Kosten geachtet. Viele Unternehmen planen aktuell dabei noch mit eigenen Rechenzentren oder Hardware im Outsourcing.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei werden oftmals die M\u00f6glichkeiten rechts und links des Mainstreams \u00fcbersehen. Stellen Sie sich einmal folgendes Szenario vor: Sie sind ein mittelst\u00e4ndisches Handelsunternehmen, welches sein SAP ECC 6.0 EHP 7 von AnyDB zukunftssicher auf Hana migrieren m\u00f6chte. Die Sizing-Reports geben Ihnen einen Speicherbedarf einer Hana-Instanz von 1,5 TB an und es sollen weltweit rund 500 Benutzer auf dem System arbeiten. <\/p>\n\n\n\n<p>Da Sie weltweiten Handel betreiben, wollen Sie nat\u00fcrlich Ihr Produktivsystem hochverf\u00fcgbar ausgelegt wissen. Die Entwicklung haben Sie bereits extern vergeben und die Kollegen arbeiten sowieso nur zu normalen Gesch\u00e4ftszeiten. Sie k\u00f6nnten nat\u00fcrlich nun eine neue Virtualisierungsl\u00f6sung implementieren und entsprechende Hardware anschaffen. Daten, Aufbau und Wartung liegen in Ihrer Hand. Gegebenenfalls haben Sie noch einen externen Partner hinzugezogen, um sich Unterst\u00fctzung zu holen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unvorhergesehen kam in Ihrer Fachabteilung der Wunsch nach einem Business Warehouse System auf. Daf\u00fcr war Ihre Hardware aber \u00fcberhaupt nicht ausgelegt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was tun? Weiterdenken!<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Option 1: <\/strong>Sie schaffen neue Hardware an. Der Beschaffungsprozess wird Sie einige Zeit kosten und Sie ben\u00f6tigen den entsprechenden Platz im Rechenzentrum.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Option 2: <\/strong>Sie bauen die Systeme extern auf. Sie werden sich auf jeden Fall den langwierigen Hardware-Beschaffungsprozess sparen und geben die Verantwortung f\u00fcr die Hardware in andere H\u00e4nde. Egal ob nun Amazon Web Services, Microsoft Azure, Google-Cloud-Plattform oder ein anderer Host, die Hardwareverantwortung liegt woanders. Viele Hoster nehmen Ihnen auch noch die Verantwortung f\u00fcr das Betriebssystem und die Datenbank ab. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch, Sie sind im Servicedschungel angekommen. Sie d\u00fcrfen das System nur noch benutzen und jede \u00c4nderung ben\u00f6tigt einen eigenen Change.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Option 3: <\/strong>Sie denken weiter. Sie haben Ihr ERP-System bisher mit einer System Replication betrieben und wollen diese auch zwingend beibehalten. Wie w\u00e4re es, wenn Sie die Replikationsseite in die Cloud auslagern? Damit erhalten Sie Platz f\u00fcr das gew\u00fcnschte Business Warehouse und k\u00f6nnen gleichzeitig noch von den Vorteilen der Cloud profitieren.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAber die Kosten!\u201c, werden jetzt sicher einige denken. Cloud ist nicht g\u00fcnstig, keiner der Big Three wird Ihnen Infrastruktur kostenlos zur Verf\u00fcgung stellen und will nat\u00fcrlich noch etwas verdienen. Wenn Sie nun aber die System Replication ohne Memory Preload nutzen, bezahlen Sie zuerst einmal nur f\u00fcr ein relativ kleines virtuelles System und den Datenbankspeicher. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Falle eines Ausfalls der Hauptdatenbank kann die Cloud Virtual Machine innerhalb von Sekunden automatisiert angepasst und hochgefahren werden. Erst jetzt zahlen Sie f\u00fcr die gesamte Gr\u00f6\u00dfe der Hana-Datenbank.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir die Idee noch etwas weiterverfolgen, k\u00f6nnte man doch auch gleich noch Applikationsserver und eine hochverf\u00fcgbare ASCS-Instanz realisieren. Wenn wir diese noch global verteilen, werden sich die Mitarbeiter in Japan und den USA auch \u00fcber geringere GUI-Laufzeiten freuen. Nat\u00fcrlich kann man weitere Varianten noch ewig skizzieren, man landet jedoch leider relativ schnell in Regionen, die f\u00fcr einen Mittelst\u00e4ndler nicht mehr tragbar und verwertbar sind.<\/p>\n\n\n\n<p>In einem Unternehmen treten immer wieder Zeitr\u00e4ume auf, in denen sich der End\u00adanwender mehr Leistung des Systems w\u00fcnscht. Das schnelle Hinzuschalten eines Applikationsservers ist dabei sicher eine einfache, aber effektive L\u00f6sung. Die n\u00f6tigen Schritte sind \u00fcberschaubar, aber selbst versierte Techniker sind mit Bereitstellung, In\u00adstallation und Konfiguration schon einen Tag besch\u00e4ftigt. Wie w\u00e4re es denn, wenn man einen Gro\u00dfteil der Bereitstellung und Installation automatisieren k\u00f6nnte?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"800\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ronny-Fiebig-Devoteam.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-69392\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ronny-Fiebig-Devoteam.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ronny-Fiebig-Devoteam-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ronny-Fiebig-Devoteam-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ronny-Fiebig-Devoteam-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ronny-Fiebig-Devoteam-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ronny-Fiebig-Devoteam-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ronny-Fiebig-Devoteam-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ronny-Fiebig-Devoteam-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ronny-Fiebig-Devoteam-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ronny-Fiebig-Devoteam-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ronny-Fiebig-Devoteam-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Geht nicht? Geht doch!<\/h3>\n\n\n\n<p>Infrastructure as a Code, Ansible und Unattended Installation sind die Zauberw\u00f6rter. Das Ganze ist dabei nicht auf einen der Hyperscaler beschr\u00e4nkt, sondern kann auch ganz einfach auf jedem ESXi mit VSphere ausgef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Fangen wir doch einfach mal beim Erstellen der virtuellen Maschine an. Auf VMware wird die VM meist aus einer anderen per \u00adCloning-Verfahren oder aus einem Template erstellt. Anschlie\u00dfend erstellt man die n\u00f6tigen SCSI Controller und Festplatten und bindet sie im Betriebssystem ein. Egal ob mit Befehlen oder Yast, man ist zwei bis drei Stunden allein mit diesem Schritt besch\u00e4ftigt. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit einer Automatisierung mit Ansible k\u00f6nnen wir diesen ersten Schritt schon in wenigen Minuten erledigen. Zus\u00e4tzlich k\u00f6nnen wir im gleichen Schritt bereits unsere Installationsmedien f\u00fcr den Applikationsserver von einer zentralen Datenablage laden und den Software-Provisioning-Manager starten. Es schadet dabei auch nicht, in die GitHub Repositories von Google und Amazon zu schauen. Hier kann man sich f\u00fcr eigens gebaute Skripte sicher das eine oder andere abschauen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Skripte sind im Falle von Linux kein Hexenwerk und jeder, der sich bereits einmal damit besch\u00e4ftigt hat, wird damit klarkommen. Das Herunterladen und Konfigurieren der ben\u00f6tigten SLES-Pakete wird somit zum Beispiel zu einem sehr kurzen Shell Skript. Auch die Bereitstellung der n\u00f6tigen Mount-Punkte bzw. Volume Groups und Logical Volumes ist in wenigen, den meisten Linux-Kennern gel\u00e4ufigen Kommandos getan. Windows und auch Linux haben uns die h\u00fcbschen und bunten GUIs anerzogen, dabei k\u00f6nnte man viele Sachen in wenigen Kommandos abhandeln. Da man diese auch noch speichern und kombinieren kann, werden zuk\u00fcnftige Bereitstellungen immer schneller.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Stolpersteine<\/h3>\n\n\n\n<p>Nachdem nun die VM bereitgestellt und das Betriebssystem konfiguriert ist, werden die ben\u00f6tigten Installationsmedien sowie der SWPM heruntergeladen. Im Falle der Goo\u00adgle-Cloud-Plattform legen wir die ben\u00f6tigten Daten organisiert in einem Cloud Bucket ab und k\u00f6nnen die Daten nun \u00fcber einfache gsutil-Befehle aus dem Cloud Bucket auf die neue VM laden. Diese Vorgehensweise funktioniert nat\u00fcrlich auch mit AWS und Azure sowie als einfacher NFS Mount im VMware-Umfeld.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Platzieren und dem Entpacken des Software Provisioning Managers (folgend SWPM) geht es auch schon an den Aufruf. Hier lauern kleinere Stolpersteine, die man umschiffen muss. Zuerst ben\u00f6tigen wir ein sogenanntes inifile.params sowie die instkey.pkey-Datei. Die inifile.params beinhaltet den Content und mit welchen Medien und Passw\u00f6rtern installiert werden soll. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Passw\u00f6rter sind mit dem Schl\u00fcssel aus der instkey.pkey verschl\u00fcsselt. Um beide Dateien zu erhalten, muss initial die Installation manuell durchgef\u00fchrt und in der Installations\u00fcbersicht der SWPM angehalten werden. Anschlie\u00dfend speichern Sie beide Dateien und heben diese gut auf. F\u00fcr Folgesysteme k\u00f6nnen Sie die inifile.params einfach ver\u00e4ndern und so Installationen und vor allem Systemkopien deutlich schneller durchf\u00fchren. <\/p>\n\n\n\n<p>Als zweiten wichtigen Punkt ben\u00f6tigen Sie die Product ID des zu installierenden Systems. Diese finden Sie wiederum in der inifile.params und sie ist, wie der Name schon sagt, produktspezifisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun wissen wir, dass es m\u00f6glich ist, mit dem SWPM Systeme automatisch zu installieren. Aber was bringt uns das im t\u00e4glichen Betrieb? Kommen wir doch einmal zur\u00fcck zu unserem initialen Fallbeispiel, der Entscheidung, was mit dem neuen BW und dem alten ERP nun geschehen soll. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir nehmen einfach an, dass die ERP-Systeme w\u00e4hrend der Hana-Migration gleich noch zu einem der drei gro\u00dfen Cloud-Provider migriert werden sollen. Wenn wir uns den Aufbau eines SAP-Systems in Erinnerung rufen, k\u00f6nnen wir das Wissen nutzen, um die Migration nach Hana deutlich zu beschleunigen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Deployments automatisieren<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein SAP-System besteht grundlegend aus ein paar ausf\u00fchrbaren Dateien, den ben\u00f6tigten Profilen und einer Datenbank mit den Versionsinformationen. F\u00fcr eine erfolgreiche Migration muss nur der Kernel zu den in der Datenbank gespeicherten Informationen passen und unser System l\u00e4uft auf der neuen Hardware bzw. Datenbank. Ziel muss es sein, die Cloud-Systeme m\u00f6glichst schnell per automatischen Deployment zu installieren. Anschlie\u00dfend kann er durch einen Datenbankrefresh per Export\/Import in das entsprechende Quellsystem gewandelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bereitstellung der Systeme k\u00f6nnen wir nat\u00fcrlich noch weiter automatisieren. So sind die Ansible Playbooks eine lohnenswerte Besch\u00e4ftigung f\u00fcr die aktuelle Krise. Selbst f\u00fcr einen erfahrenen SAP-Berater wird dieses Thema erst einmal v\u00f6lliges Neuland sein, aber die Community und Red Hat haben die wichtigsten Funktionen vollumf\u00e4nglich dokumentiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die grundlegenden Funktionen zur Bereitstellung eines Systems werden in einem Playbook definiert. Umgangssprachlich ist es eine Sammlung von Aufgaben, die auf dem entsprechenden Host ausgef\u00fchrt werden sollen. Von der Anlage von Volume- Gruppen \u00fcber die Erstellung von Nutzern und Gruppen bis hin zum Start von Skripten ist quasi alles m\u00f6glich. Ohne weiteres Zutun k\u00f6nnen wir so Systeme oder Applikationsserver installieren, Systemkopien durchf\u00fchren oder auch Dinge deinstallieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie Sie sehen, habe ich Ihnen hier keine vollst\u00e4ndige Anleitung zum automatischen Deployment von SAP-Systemen gegeben. Das ist auch nicht m\u00f6glich, da jede Systemlandschaft und jede Anforderung anders ist. Der Weg und die Entscheidung, in die Cloud zu transformieren, sind so individuell, wie es M\u00f6glichkeiten gibt. Alle beschriebenen M\u00f6glichkeiten sind auch in Ihrem eigenen Rechenzentrum und mit VMWare m\u00f6glich und bed\u00fcrfen keiner gro\u00dfen Cloud-Infrastruktur. Letztendlich wird es wie so oft die hybride Systemlandschaft sein, die wir vorfinden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/alegri-international-group\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"112\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/DevoTeam-Alegri-CI-Banner.jpg\" alt=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/alegri-international-group\/\" class=\"wp-image-59654\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/DevoTeam-Alegri-CI-Banner.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/DevoTeam-Alegri-CI-Banner-768x86.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/DevoTeam-Alegri-CI-Banner-100x11.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/DevoTeam-Alegri-CI-Banner-480x54.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/DevoTeam-Alegri-CI-Banner-640x72.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/DevoTeam-Alegri-CI-Banner-720x81.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/DevoTeam-Alegri-CI-Banner-960x108.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die einem SAP-System zugrunde liegende Technologie hat sich in den vergangenen Jahren nicht ver\u00e4ndert. Sie besteht aus einem Betriebssystem, einem Haufen ausf\u00fchrbarer Dateien und einer Datenbank. Ist das noch zeitgem\u00e4\u00df?<\/p>\n","protected":false},"author":2179,"featured_media":69394,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[5,38075],"tags":[39,130,7050,517],"coauthors":[38318],"class_list":["post-69385","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-it-management","category-mag-2009","tag-cloud","tag-datenbank","tag-docker","tag-s4","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206.jpg",1000,450,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206.jpg",400,180,false],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206-768x346.jpg",768,346,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206.jpg",1000,450,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206-100x45.jpg",100,45,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206-480x216.jpg",480,216,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206-640x288.jpg",640,288,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206-720x324.jpg",720,324,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206-960x432.jpg",960,432,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206.jpg",1000,450,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206.jpg",1000,450,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206.jpg",1000,450,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206.jpg",1000,450,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206.jpg",1000,450,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206.jpg",18,8,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206.jpg",1000,450,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206.jpg",1000,450,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206.jpg",1000,450,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206.jpg",600,270,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206.jpg",600,270,false],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/shutterstock_176490206-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Die einem SAP-System zugrunde liegende Technologie hat sich in den vergangenen Jahren nicht ver\u00e4ndert. Sie besteht aus einem Betriebssystem, einem Haufen ausf\u00fchrbarer Dateien und einer Datenbank. Ist das noch zeitgem\u00e4\u00df?<\/p>\n","category_list_v2":"<a href=\"https:\/\/e3mag.com\/de\/category\/it-management\/\" rel=\"category tag\">IT-Management<\/a>, <a href=\"https:\/\/e3mag.com\/de\/category\/mag-2009\/\" rel=\"category tag\">MAG 20-09<\/a>","author_info_v2":{"name":"Ronny Fiebig, Devoteam S Team","url":"https:\/\/e3mag.com\/de\/author\/ronny-fiebig\/"},"comments_num_v2":"0 comments","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69385","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2179"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69385"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69385\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/69394"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69385"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69385"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69385"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=69385"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}