{"id":66651,"date":"2020-05-28T12:00:00","date_gmt":"2020-05-28T10:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=66651"},"modified":"2022-05-01T09:56:20","modified_gmt":"2022-05-01T07:56:20","slug":"digitale-industrie-transformation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/digitale-industrie-transformation\/","title":{"rendered":"Digitale Industrie-Transformation"},"content":{"rendered":"\n<p>F\u00fcr manche Anwender mag es eine Evolution sein, andere sehen in Industrie 4.0 und dem industriellen Internet der Dinge (IIoT) eine Revolution. Die Wurzeln dieser digitalen Industrie-Transformation liegen mehrere Jahrzehnte zur\u00fcck: Wer erinnert sich noch an CIM, Computer Integrated Manufacturing? Und was ist nun Industrie 4.0?<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDer Begriff Industrie 4.0 beschreibt es plakativ \u2013 es handelt sich um die vierte industrielle Revolution der Digitalisierung: nach Mechanisierung mit Dampf- und Wasserkraft, nach Massenfertigung durch Elektrifizierung und nach dem Einsatz von Elektronik und IT\u201c<\/em><\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-3675683638\"><div id=\"great-1407847480\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>erkl\u00e4rt Forcam-Co-CEO Oliver Hoffmann zu Beginn des E-3 Gespr\u00e4chs. Die digitale Transformation in der Industrie meint die Gesamtheit aller Schritte hin zu dem Ziel, alle technologischen M\u00f6glichkeiten der Automatisierung und intelligenten Vernetzung von Maschinen zu nutzen, um mehrere Ziele zu erreichen: effizientere Produktion und Prozesse im Sinne einer Nahe-null-Fehler-Fabrik; verbesserte globale Liefer- und Serviceketten; verbesserte, kundenspezifischere Produkte. <\/p>\n\n\n\n<p>Technologisch geht es um das digitale Erfassen und Normieren von Daten, um sie in einen semantischen Layer zu \u00fcberf\u00fchren. Im Englischen sagt man \u201eInformation on a fingertip\u201c. <\/p>\n\n\n\n<p>Oliver Hoffmann \u00fcbersetzt: <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eWir sagen Big Data in Smart Data verwandeln, in analytisch nutzbare Echtzeit-Informationen in Form eines digitalen Zwillings der Produktion am Computer.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Vernetzte Produktionsanlagen, Echtzeit-Kommunikation zwischen Maschinen, individuelle Unterst\u00fctzung vom Kollegen Roboter: Die Digitalisierung der Industrie\u00adunternehmen in Deutschland macht Fortschritte, wei\u00df auch der Digitalverband Bitkom. <\/p>\n\n\n\n<p>Fast sechs von zehn Industrieunternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern in Deutschland, also etwa 60 Prozent, nutzen spezielle Anwendungen aus dem Bereich Industrie 4.0. <\/p>\n\n\n\n<p>Das ist das Ergebnis einer Studie zur Digitalisierung der deutschen Industrie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, f\u00fcr die 552 Industrieunternehmen ab 100 Mitarbeitern von Mitte Februar bis Anfang April 2020 befragt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Weg in die digitale Industrie-Transformation scheint somit unwiderruflich vorgegeben zu sein. Andrea R\u00f6singer, Kollegin von Oliver Hoffmann und Co-CEO bei Forcam, verweist im Gespr\u00e4ch auf das damit einhergehende Change Management: <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDigitale Transformation hat noch eine wichtige zweite Ebene neben der technologischen. Die Einf\u00fchrung einer IIoT-Plattform bedeutet immer auch einen kulturellen Wandel innerhalb des Unternehmens. Daher kann eine digitale Transformation in einem Industrieunternehmen nur mit zwei Fl\u00fcgeln fliegen: <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Der erste ist die ad\u00e4quate IIoT-Technologie, der zweite die passende kulturelle L\u00f6sung. Denn verbesserte Effizienz und Qualit\u00e4t werden nur durch die Leidenschaft derer erreicht, die sie liefern sollen \u2013 die Mitarbeiter selbst. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Die F\u00fchrung muss deshalb auf eine neue Lernkultur abzielen mit Elementen wie Selbstverantwortung von qualifizierten Teams, virtuelle Zusammenarbeit von interdisziplin\u00e4ren Teams, neue Wege der Kommunikation und des Umgangs mit Fehlern.\u201c <\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"800\" title=\"Digitale industrie-transformation\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Seutter-Sebastian.jpg\" alt=\"Digitale industrie-transformation\" class=\"wp-image-66653\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Seutter-Sebastian.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Seutter-Sebastian-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Seutter-Sebastian-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Seutter-Sebastian-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Seutter-Sebastian-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Seutter-Sebastian-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Seutter-Sebastian-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Seutter-Sebastian-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Seutter-Sebastian-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Seutter-Sebastian-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Seutter-Sebastian-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Unternehmen braucht nach Ansicht von R\u00f6singer und Hoffmann ein breites Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass nur die Transparenz und Effizienz durch datengest\u00fctzte Fertigung mit pr\u00e4zisen KPIs eine Chance f\u00fcr h\u00f6here Produktivit\u00e4t und nachhaltige Optimierung sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Bitkom hat dazu erhoben, dass bei fast drei Viertel der deutschen Industrieunternehmen im Zuge von Industrie 4.0 nicht nur einzelne Abl\u00e4ufe oder Prozesse ver\u00e4ndert werden, sondern ganze Gesch\u00e4ftsmodelle. <\/p>\n\n\n\n<p>Etwas mehr als jedes zweite Unternehmen entwickelt neue Produkte und Dienstleistungen oder plant dies. Jedes vierte ver\u00e4ndert bestehende Produkte oder hat dies vor. 28 Prozent nehmen bisherige Produkte und Dienstleistungen sogar ganz vom Markt. Change Management scheint somit angesagt zu sein. <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eAutomobilproduzenten entwickeln sich zu Anbietern von Mobilit\u00e4tsl\u00f6sungen und Hersteller von \u00adMedizintechnik zu smarten Gesundheitsdienstleistern. Dieser Weg muss nun branchen\u00fcbergreifend in der gesamten Indus\u00adtrie fortgef\u00fchrt werden. Die Gesch\u00e4ftsmodelle der Zukunft sind ausschlie\u00dflich digital\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>so Bitkom-Pr\u00e4sident Achim Berg.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eUmso wichtiger ist auch, dass das Thema Bildung \u2013 Education und Enablement \u2013 mit auf die Ma\u00dfnahmenlisten der digitalen Transformation geh\u00f6rt\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>betont Andrea \u00adR\u00f6singer in dieser Diskussion. Die digitale Transformation in der Produktion und Fertigung ist eine betriebswirtschaftliche, organisatorische und technische Herausforderung. <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eEs ist eine Herausforderung f\u00fcr das ganze Unternehmen, daher eine He\u00adrausforderung f\u00fcr alle drei genannten Bereiche\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>erkl\u00e4rt Franz Gruber, Gr\u00fcnder von Forcam. <\/p>\n\n\n\n<p>Betriebswirtschaft, Organisation und Technologie m\u00fcssen integriert betrachtet und bearbeitet werden. In der digitalen Transformation sind Technik und Betriebswirtschaft untrennbar, dann kommt die Organisation. <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eIch will aber noch weiter gehen\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>definiert Gruber. <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDie digitale Transformation in der Industrie ist eine volkswirtschaftliche \u2013 und daher eine gesellschaftliche \u2013 Herausforderung. Von einer vitalen Industrieproduktion h\u00e4ngt der Wohlstand moderner Volkswirtschaften ab. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Der Kuka-Manager Heinrich Munz hat in seinem Vortrag auf einer Forcam-Veranstaltung nachgewiesen: Je mehr Automatisierung, also je mehr Roboter, eine Gesellschaft hat, desto niedriger ist ihre Arbeitslosenquote. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Deshalb ist es die Herausforderung, dass wir digitale Transformation im Konzert aller Parteien, insbesondere der Tarifparteien, bearbeiten m\u00fcssen, nicht im Konflikt.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Fachkr\u00e4ftesicherung ist ein wichtiges Thema bei den Industrieunternehmen, definiert die erw\u00e4hnte Bitkom-Studie: 66 Prozent bekr\u00e4ftigen, dass durch Industrie 4.0 neue Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr gut ausgebildete Fachkr\u00e4fte entstehen. <\/p>\n\n\n\n<p>Fast alle meinen, dass die Arbeit in der vernetzten Fabrik verst\u00e4rkt interdisziplin\u00e4re Kompetenzen erfordert, etwa an der Schnittstelle von Maschinenbau und Informatik.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDie Einf\u00fchrung neuer Technologien, Werkzeuge und Methoden hat nat\u00fcrlich Auswirkungen auf die Besch\u00e4ftigten in den Unternehmen. Digitale Bildung und Weiterbildung sind jetzt und in Zukunft essenziell\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>betont Bitkom-Pr\u00e4sident Achim Berg.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDer Wissens- und Ausbildungsbedarf wird bedingt durch schnellere Innovations- und kurze Produktzyklen immer gr\u00f6\u00dfer. Digitale Bildung langfristig zu garantieren muss gemeinsames Interesse von Politik und Wirtschaft sein.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die zahlreichen Anforderungen und Chancen f\u00fchren zur Frage: \u00c4ndern sich auch Gesch\u00e4ftsprozesse in der fertigenden Industrie durch IIoT? Muss sich die Organisation der \u201eFabrik\u201c \u00e4ndern? \u201eEindeutig ja\u201c, sagt Co-CEO R\u00f6singer. Sie meint, dass Unternehmen ein strategisch fundiertes und operativ ausgerichtetes Organisationsmodell ben\u00f6tigen, ein Strategic Operating Model. <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDenn F\u00fchrungs- und Prozessexzellenz sind zwei Seiten einer Medaille\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>pr\u00e4zisiert Andrea R\u00f6singer.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eMit Einf\u00fchrung neuer Technologien wird, wie bereits beschrieben, auch eine neue Kultur ben\u00f6tigt. Hintergrund ist, dass sich nat\u00fcrlich der Trend fortsetzt, dass Low-skill-Jobs in der Industrie auf dem R\u00fcckzug sind, aber der Bedarf an Fachkr\u00e4ften weiter hoch bleibt. Die Organisation einer Fabrik ben\u00f6tigt daher eindeutig diese Bildungskomponente.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Digitalisierung der Produktion und Fertigung hat eine sehr lange Tradition, die irgendwann einmal vor Jahrzehnten mit CIM, Computer Integrated Manufacturing, begann: Wieso hat es bis zu IIoT so lange gebraucht? Was unterscheidet die damaligen Konzepte von aktuellen IIoT-L\u00f6sungen? Dazu antwortet Forcam-Gr\u00fcnder Franz Gruber: <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eIch begann meine berufliche Laufbahn in der CIM-Zeit der 1990er-Jahre. Deshalb kann ich sagen: Die Unternehmen haben fr\u00fcher in den Boomzeiten immer Revenue gemacht. Kosten spielten keine so gro\u00dfe Rolle. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Prominentes Beispiel: Der sehr erfolgreiche B\u00f6rsengang der Deutschen Telekom 1996 mag symbolisch f\u00fcr diese Aufbruchstimmung in der Breite stehen. Computerisierung hatte sich als Wunderwaffe in der Wirtschaft etabliert, nun wurde auch in der Fertigung munter investiert.\u201c <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Andrea R\u00f6singer erg\u00e4nzt: <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eZudem waren nat\u00fcrlich die technologischen M\u00f6glichkeiten noch nicht vorhanden \u2013 etwa Bandbreiten. Fr\u00fcher galt: je weniger Daten, desto besser. Heute spielen Datenvolumina durch immer neue Bandbreiten und digitale Kapazit\u00e4ten keine so gro\u00dfe Rolle mehr.\u201c <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Und Oliver Hoffmann erkl\u00e4rt das IIoT-Ph\u00e4nomen: <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDer Investitionsrhythmus von Unternehmen ist schon zur Sprache gekommen: Unternehmen investieren in Maschinen und Anlagen f\u00fcr gro\u00dfe Zeitr\u00e4ume, zehn, 15, 20 Jahre. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Auch deshalb dauert es in der Industrie l\u00e4nger, bis sich eine neue technologische \u00c4ra wie das IIoT in der Breite durchsetzt. Umso wichtiger ist es, auf eine moderne IIoT-Plattform zu setzen, die es erm\u00f6glicht, Investitionen zu sch\u00fctzen und gleichzeitig Innovationen zu erm\u00f6glichen.\u201c <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Analysten von Gartner (USA) stellen Forcam ein Alleinstellungsmerkmal aus: <em>\u201eForcam Force is the only IIoT-Platform with out-of-the-box MES applications.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eFast alle Unternehmen haben sich auf den Weg in Richtung Industrie 4.0 gemacht\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p> sagt Bitkom-Pr\u00e4sident Achim Berg. Diese Erkenntnis ist auch im gr\u00f6\u00dften Teil der Unternehmen verankert: 94 Prozent sehen in der Industrie 4.0 die Voraussetzung f\u00fcr den Erhalt der Wettbewerbsf\u00e4higkeit der deutschen Industrie. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"800\" title=\"Digitale industrie-transformation\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Achim-Berg-Bitkom.jpg\" alt=\"Digitale industrie-transformation\" class=\"wp-image-66654\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Achim-Berg-Bitkom.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Achim-Berg-Bitkom-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Achim-Berg-Bitkom-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Achim-Berg-Bitkom-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Achim-Berg-Bitkom-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Achim-Berg-Bitkom-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Achim-Berg-Bitkom-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Achim-Berg-Bitkom-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Achim-Berg-Bitkom-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Achim-Berg-Bitkom-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Achim-Berg-Bitkom-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Mehr als jeder Zweite betont, Industrie 4.0 gebe dem eigenen Gesch\u00e4ft generell neuen Schub. Insgesamt sieht eine \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit von 93 Prozent der Industrieunternehmen Industrie 4.0 als Chance.<\/p>\n\n\n\n<p>Industrielle Steuerungssysteme, elek\u00adtronische Plantafeln, Manufacturing Execution System, das gibt es seit vielen Jahren. Was ist in der \u201edigitalen Transformation\u201c anders und neu? <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDie genannten Themen gibt es alle weiterhin, sie sind weiter alle pr\u00e4sent im Fabrikalltag. Die Investitionen sind nicht verloren\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>beruhigt Oliver Hoffmann. <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eWas anders ist, ist die Vernetzung, und heute kann ich mit vernetzten Teilen, Produkten und Einheiten sowie mit vernetzten Prozessen viel effizienter arbeiten. Durch digitale Offenheit \u00fcber offene Web-Schnittstellen \u2013 Open API \u2013 ist es zudem m\u00f6glich, ganz individuelle IT-Architekturen zu bauen und vorhandene oder neue L\u00f6sungen auf einer Plattform interagieren und kollaborieren zu lassen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Was kann aus der \u201ealten\u201c Welt in die digitale Transformation der Industrie \u00fcbernommen werden? Franz Gruber: <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDie Ziele der alten Welt bleiben: Lean und Clean fertigen. Die Ziele der verschiedenen Konzepte \u2013 ob KVP, TPM usw. \u2013 gelten. Neu sind die technologischen M\u00f6glichkeiten, die Ziele zu erreichen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Mit den neuen technologischen M\u00f6glichkeiten von integrativen IT-Architekturen, von Interoperabilit\u00e4t, Komposition und Kollaboration durch offene Plattformen und einheitliche Datenseen entstehen auch neue Bedarfe, zum Beispiel f\u00fcr eine gute IIoT-Prozessberatung. <\/p>\n\n\n\n<p>Sie sollte von Experten ausgef\u00fchrt werden, welche sowohl die Fabrik von innen kennen als auch die neuen technologischen M\u00f6glichkeiten der \u00c4ra des IIoT. Bitkom hat erhoben, dass die Mehrheit der Industrieunternehmen, die neue Produkte und Dienstleistungen im Zuge von Industrie 4.0 entwickeln, auf Plattformen setzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine ebenfalls gro\u00dfe Bedeutung wird k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) beigemessen. Jedes siebte Unternehmen nutzt aktuell KI im Kontext von Industrie 4.0. Zu den g\u00e4ngigen KI-Anwendungen z\u00e4hlen etwa Predictive Maintenance, bei der mithilfe von Algorithmen und Sensoren der Betrieb von Maschinen \u00fcberwacht wird, sodass die KI noch vor einem drohenden Ausfall auf die notwendige Wartung hinweist. Auch Roboter, die ihre Arbeitsabl\u00e4ufe auf aktuelle Erfordernisse hin selbstst\u00e4ndig anpassen k\u00f6nnen, sind ein solches Beispiel.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDas semantische Modell von Forcam basiert auf fundierten Kenntnissen im Fertigungsprozess, in seiner Vielseitigkeit und ausgepr\u00e4gten Variabilit\u00e4t\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>kommentiert Olga Mordvinova, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Incontext Technology und Forcam-Partner. Das Modell wandelt vorinterpretierte Produktionsdaten in konsistenten Datenstrukturen, die nicht nur Maschinen- bzw. Arbeitsplatzinformation bereitstellen, sondern auch detaillierte Information \u00fcber den historischen und aktuellen Zustand des arbeitsplatz\u00fcbergreifenden Produktionsprozesses. <\/p>\n\n\n\n<p>Die KI-Anwendungen von Incontext beherrschen die Semantik der Produktionsprozesse von Forcam Force und lernen, aus den \u201eSmall Data\u201c der Produktionslinie problematische Situationen automatisch zu erkennen. <\/p>\n\n\n\n<p>Sie kombinieren selbstlernende Algorithmen mit einer globalen Einsicht in der Produktion und der F\u00e4higkeit, lokal Anweisungen an den Arbeitspl\u00e4tzen den Mitarbeiter rollenabh\u00e4ngig bereitzustellen. <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eBeispiele f\u00fcr unsere Anwendungen: vorausschauende Instandhaltung der Arbeitspl\u00e4tze, Erkennung von terminkritischen Auftr\u00e4gen oder vorausschauende Gesamtanlageneffektivit\u00e4t\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>erg\u00e4nzt Olga Mordvinova.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Bitkom z\u00e4hlen zu den wichtigsten Vorteilen von KI in der Industrie neben der genannten M\u00f6glichkeit der vorausschauenden Wartung eine Steigerung der Produktivit\u00e4t sowie die Optimierung von Produktions- und Fertigungsprozessen. <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eKI ist eine epochale Technologie, die die Weltwirtschaft und gerade auch die Industrie revolutionieren wird\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>erkl\u00e4rt Achim Berg.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf was sollte ein SAP-Bestandskunde achten, wenn IIoT auf seiner Aufgabenliste steht? Oliver Hoffmann: <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDer SAP-Bestandskunde sollte sich alle Anbieter von IIoT-Plattform-L\u00f6sungen f\u00fcr den Shopfloor am Markt anschauen, sie vergleichen und eine qualitative Benchmark machen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Transparenz gibt es durch umfassende Konnektivit\u00e4t f\u00fcr Shopfloor und Topfloor, also die Integration von bestehenden heterogenen Maschinenparks und auch die Vernetzung mit der Unternehmensplanung. <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eProduktivit\u00e4t gibt es durch einfache, schl\u00fcsselfertig integrierte L\u00f6sungen, weil sich danach entscheidet, wie schnell ich messbare Ergebnisse erzielen kann\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>definiert Hoffmann. Bei Forcam gibt es schl\u00fcsselfertig vorinstalliert die wichtigsten MES-Apps dazu. <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eUnd letztendlich erhalte ich Flexibilit\u00e4t durch webtechnologische Offenheit\u201c, wei\u00df Hoffmann aus zahlreichen erfolgreichen Projekten. \u201eAlso offene Web-Schnittstellen, mit denen ich jedwede gew\u00fcnschte vorhandene oder neue L\u00f6sung integrieren kann.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Warum ist das Forcam-IIoT-Angebot f\u00fcr SAP-Bestandskunden besonders passend? <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eWie Oliver schon ausgef\u00fchrt hat: weil wir Transparenz durch umfassende Konnektivit\u00e4t auf Shopfloor und Topfloor bieten; weil wir schnelle Produktivit\u00e4tssteigerung durch einfache, schl\u00fcsselfertig integrierte L\u00f6sungen bieten; weil unsere L\u00f6sung gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Flexibilit\u00e4t durch webtechnologische Offenheit bietet\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>erg\u00e4nzt Co-CEO R\u00f6singer, die einen Punkt noch einmal hervorhebt: <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDas einheitliche Datenmodell von der Fertigung bis zu den Finanzen. Erst pr\u00e4zise Daten aus dem Shopfloor erm\u00f6glichen auf dem Topfloor eine pr\u00e4zise St\u00fcckkostenrechnung und -planung. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Das best\u00e4tigen uns Controlling-Vertreter unserer Kunden. Echtzeit-Steuerung der St\u00fcckkosten durch Echtzeit-Daten aus der Fabrik. Es geht darum, Controlling und Mengenwerte zusammenzubringen. Eine neue Transparenz und damit die Beseitigung von Diskrepanzen in der Planung hat enorme Vorteile f\u00fcr ein nachhaltiges Cashflow-Management.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Forcam hat eine strategische Partnerschaft mit Accenture: Was sind die Gr\u00fcnde und die Vorteile f\u00fcr einen SAP-Bestandskunden? <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eFertigende Unternehmen haben meist sehr \u00e4hnliche Herausforderungen, auch wenn sich die L\u00f6sungen dann sehr individuell darstellen\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>erkennt Oliver Hoffmann. Kernthemen sind: keinen einheitlichen Blick auf die Fertigung, keine einheitlichen Informationen und Unternehmen k\u00f6nnen nicht werks\u00fcbergreifend voneinander lernen; sie arbeiten mit funktionalen IT-Silos; eine l\u00fcckenhafte Shop- und Top-floor-Integration verursacht Fehler und Verz\u00f6gerungen; Ressourcen k\u00f6nnen weder global gemessen noch koordiniert oder geplant werden. <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eAll diese Themen adressieren wir im Industrial IoT Innovation Center von Accenture in Garching bei M\u00fcnchen, wo wir ein \u00d6kosystempartner sind. Wir zielen dort auf gemeinsames strategisches Design-Thinking mit Kunden ebenso wie auf das Demonstrieren von konkreten technologischen L\u00f6sungen\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>erkl\u00e4rt Forcam-Co-CEO Hoffmann.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eVon Accenture erh\u00e4lt der SAP-Bestandskunde die Beratung zu Strategien, Architekturen, die Integration von Systemen und Supply-Chains sowie Projektplanungen\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>definiert Andrea R\u00f6singer.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eVon Forcam erh\u00e4lt er die technologisch global skalierbare Cloud-Plattform-L\u00f6sung sowie unser Know-how in der IIoT-Prozessberatung. Die Vorteile von Garching sind dabei, dass wir dort in aller Ruhe in einer innovativen Atmosph\u00e4re ins Gespr\u00e4ch sowie zum Nachdenken und Kreieren kommen. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Das ist \u00fcberaus wichtig, denn schlie\u00dflich geht es um die digitalen Gesch\u00e4ftsprozesse der Zukunft \u2013 oder andersherum um die Zukunftsf\u00e4higkeit von Unternehmen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere strategische Partnerschaft unterh\u00e4lt Forcam zu Microsoft, deren Manager Sebastian Seutter ist Industrie-4.0- Experte und Mitglieder im Forcam Innovation Board.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eTats\u00e4chlich haben wir gerade in Deutschland sehr viele gemeinsame Kunden, f\u00fcr die eine enge Partnerschaft zwischen SAP und Microsoft von zentraler Bedeutung ist\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>erkl\u00e4rt Seutter den Mehrwert f\u00fcr Forcam-Kunden und die SAP-Community. <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDie Mission unserer Partnerschaft ist es, Kunden zusammen mit unseren Partnern in ihrer digitalen Transformation und in allen Innovationen rund um integrierte L\u00f6sungen und Technologien von SAP und Microsoft bestm\u00f6glich zu unterst\u00fctzen. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Partnerschaft zwischen Forcam und Microsoft schafft f\u00fcr unsere Kunden gerade den Mehrwert, ihre Produktion und die zugrunde liegenden Technologien einer intelligenten Fertigung digital neu zu gestalten, zu optimieren und umfassend zu integrieren. Dies f\u00fchrt zu Verbesserungen in der Produktion.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Forcam-Co-CEO R\u00f6singer pr\u00e4zisiert im E-3 Gespr\u00e4ch: <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eMicrosoft ist mit Azure der weltweit gr\u00f6\u00dfte Cloud-Infrastrukturanbieter. Das hei\u00dft, der Skalierbarkeit sind quasi keine Grenzen gesetzt. Forcam tr\u00e4gt aufgrund seiner Historie das SAP-Gen in sich, SAP hat eine der f\u00fchrenden ERP-L\u00f6sungen weltweit. Mit Microsoft als Partner k\u00f6nnen wir gemeinsam wiederum besonders gut Schnittstellenthemen weltweit agierender Unternehmen l\u00f6sen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"383\" title=\"Digitale industrie-transformation\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/200518_pk_industrie-4.jpg\" alt=\"Digitale industrie-transformation\" class=\"wp-image-66655\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/200518_pk_industrie-4.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/200518_pk_industrie-4-768x294.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/200518_pk_industrie-4-100x38.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/200518_pk_industrie-4-480x184.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/200518_pk_industrie-4-640x245.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/200518_pk_industrie-4-720x276.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/200518_pk_industrie-4-960x368.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption>Digitalisierung schafft neue Gesch\u00e4ftsmodelle in der Industrie. Welche Bedeutung hat Industrie 4.0 f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsmodell Ihres Unternehmens? Basis: 445 Anwender und Planer ab 100 Mitarbeitern in Deutschland. Mehrfachnennungen m\u00f6glich. Quelle: Bitkom Research 2020<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Momentan gibt es einen deutlichen Trend, die SAP-Systeme auf Microsoft Azure zu customizen: W\u00e4re eine komplette Fabrik plus Verwaltung aus Azure somit denkbar? <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eEine Fabrik auf Azure ist heute tats\u00e4chlich noch eine Vision\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>meint Sebastian Seutter gegen\u00fcber dem E-3 Magazin. <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eAllerdings bringen wir bereits heute mit der Microsoft Azure Cloud alle grundlegenden Technologien mit, um diese Vision zu realisieren.\u201c <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst bestehen alle Voraussetzungen f\u00fcr die n\u00f6tige Integration aller Systeme und Technologien auch \u00fcber die SAP Cloud Platform (SCP), die ebenfalls auf Microsoft Azure verf\u00fcgbar ist. Dann kommt das SAP-Credo \u201ekeep the core clean\u201c hier voll zum Tragen. <\/p>\n\n\n\n<p>So sind \u00fcber die SCP Anpassungen des SAP-Kerns einfach dort auf Azure zu verlagern, wo Innovationen gew\u00fcnscht und schnell zu realisieren sind. <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eAbschlie\u00dfend bringen wir durch unsere Partner und deren Kernkompetenzen alle Ansatzpunkte mit, um Architekturen und SaaS-L\u00f6sungen mit und auf Azure zu entwickeln. Damit lassen sich in unserer Cloud alle gew\u00fcnschten Funktionen dieser Fabrik auf Azure einfach automatisieren, integrieren und erweitern\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>wei\u00df Seutter auch aus seiner beruflichen Praxis. <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eAzure bietet unter anderem einen kompletten IoT-Hub. Enthalten sind dort Tools, die die Integration von Edge-Komponenten erm\u00f6glichen\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>erg\u00e4nzt Andrea R\u00f6singer.<\/p>\n\n\n\n<p>SAP selbst versucht sich bei der digitalen Transformation der Industrie mit Produkten wie SAP ME und dem Framework Leonardo: Wie ist die Position von Forcam gegen\u00fcber diesen SAP-Angeboten?<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eUnser L\u00f6sungskonzept als Plattformanbieter ist umfassend und sieht vor, dass wir jedwede von Unternehmen ben\u00f6tigte L\u00f6sung integrieren oder zumindest z\u00fcgig daf\u00fcr sorgen k\u00f6nnen, dass sie leichtg\u00e4ngig integriert werden kann\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>betont Co-CEO R\u00f6singer im E-3 Gespr\u00e4ch.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eUnser Anspruch der Offenheit ist dabei umf\u00e4nglich. Zudem bieten wir die Forcam-IIoT-Plattform-L\u00f6sung auch als White- Label-Produkt an. Und da die f\u00fchrenden K\u00f6pfe unseres Hauses selbst von SAP kommen, integriert unsere L\u00f6sung entsprechend SAP-Angebote wie SAP ME, SAP EWM und andere sehr leichtg\u00e4ngig. Es gilt: Wir sch\u00fctzen Investitionen in IT wie SAP und wir erm\u00f6glichen gleichzeitig Innovationen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Internationale-W\u00e4hrungsfonds.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"125\" title=\"Digitale industrie-transformation\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg\" alt=\"Download Coverstory\" class=\"wp-image-37442\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-960x120.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr die Revolution in Fertigung, Produktion und Handel gibt es viele Schlagworte. 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