{"id":65312,"date":"2020-02-20T09:59:00","date_gmt":"2020-02-20T08:59:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=65312"},"modified":"2022-05-01T09:56:24","modified_gmt":"2022-05-01T07:56:24","slug":"azure-und-sap-zweieiige-zwillinge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/azure-und-sap-zweieiige-zwillinge\/","title":{"rendered":"Azure und SAP: Zweieiige Zwillinge"},"content":{"rendered":"\n<p>Automatisierung, Integration und Qualit\u00e4t sowie geringere Kosten: Mit diesen Zutaten wollen Unternehmen jeder Gr\u00f6\u00dfe ihre IT-Infrastruktur zukunftsf\u00e4hig machen. Die Public Cloud r\u00fcckt daher immer mehr in den Blickpunkt \u2013 selbst bei den eher zur\u00fcckhaltenden mittelst\u00e4ndischen Unternehmen. <\/p>\n\n\n\n<p>2019 haben laut \u201eISG Provider Lens Public Cloud \u2013 Solutions and Service Partners Germany 2019\u201c deutsche Unternehmen rund 1,4 Milliarden Euro in Infrastructure-as-a-Service-(IaaS-)L\u00f6sungen investiert. Ein Plus von fast 30 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr. <\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-1202627604\"><div id=\"great-2544708938\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Wie ISG beobachtet hat, steigen die Public-Cloud-Ausgaben immer schneller. Ein Grund: die h\u00f6here Anzahl an Cloud-Workloads, die in die Public Cloud migriert und dort betrieben werden. In Deutschland sind dies weiterhin CRM, Unified Communications sowie zunehmend Kern-ERP-Applikationen wie SAP.<\/p>\n\n\n\n<p>Am meisten profitiert derzeit Microsoft im deutschen IaaS-Gesch\u00e4ft. Azure konnte um rund 60 Prozent zulegen. <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eMicrosoft macht derzeit viel an Boden gut, da es nicht nur seine Cloud-Infrastruktur vermarktet, sondern fertige L\u00f6sungen und Produkt-Bundles f\u00fcr bestimmte Anwendungsszenarien\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>sagt Heiko Henkes, Director Advisor der ISG Information Services Group und Lead Advisor der Studie. <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eZudem investiert mittlerweile auch der deutsche Mittelstand, der Microsoft bereits von zahlreichen anderen Services und Produkten kennt, massiv in die Public Cloud.\u201c <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Microsofts Vorteile in Deutschland liegen zum einen im breiten Partnernetzwerk f\u00fcr kleine, mittlere und gro\u00dfe Unternehmen \u2013 zum anderen im Zugpferd Office 365 und der gew\u00fcnschten Integration von weiteren Services, die \u00fcber Azure beziehbar oder entwickelbar sind.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"> Enge Umarmung<\/h3>\n\n\n\n<p>SAP und Microsoft wollen im Rahmen des Projekts \u201eEmbrace\u201c noch enger zusammenarbeiten, um die Cloud-Migration und -Adaption zu vereinfachen und zu beschleunigen. <\/p>\n\n\n\n<p>Ziel der erweiterten Cloud-Partnerschaft und der Kooperation mit den System\u00adintegratoren ist es, Unternehmen umfassende Pakete mit einheitlichen Referenzarchitekturen und Roadmaps sowie Best Practices zu bieten, die den Weg in die Cloud einfacher und schneller machen sollen.<\/p>\n\n\n\n<p> Microsoft wird neben Azure auch Komponenten der SAP Cloud Platform (SCP) vertreiben, um Kunden den Umstieg von ERP\/ECC 6.0 auf S\/4 Hana in der Public Cloud zu erleichtern. <\/p>\n\n\n\n<p>Dazu geh\u00f6ren zuk\u00fcnftige Roll-outs und die Migration bisheriger Kunden von Hana Enterprise Cloud (HCP), um die Hyperscaler-Infrastruktur zu nutzen. Der Wechsel von den On-pre\u00admises-Versionen von SAP ERP zum cloudbasierten S\/4 wird \u00fcber Bundles f\u00fcr bestimmte Branchen vereinfacht. <\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber gemeinsam entwickelte Roadmaps mit L\u00f6sungen und Referenzarchitekturen, die von SAP, Microsoft und Partnern aus dem Umfeld der Systemintegratoren stammen, kommen Kunden in den Genuss eines harmonisierten Ansatzes f\u00fcr Produkte, Dienstleistungen und Best Practices.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"800\" title=\"Azure und sap: zweieiige zwillinge\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Thorsten-Grass.jpg\" alt=\"Thorsten-Grass\" class=\"wp-image-65322\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Thorsten-Grass.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Thorsten-Grass-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Thorsten-Grass-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Thorsten-Grass-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Thorsten-Grass-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Thorsten-Grass-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Thorsten-Grass-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Thorsten-Grass-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Thorsten-Grass-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Thorsten-Grass-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Thorsten-Grass-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"> 90 Prozent der Fortune 500 nutzen Azure und SAP<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Public-Cloud-Trend in Deutschland erfasst immer mehr auch Kernsysteme wie ERP. Das zeigt eine Investitionsumfrage der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe DSAG von 2019. Die DSAG fragte unter anderem, welche Serviceprovider SAP-Anwender beim Cloud Computing bevorzugen. <\/p>\n\n\n\n<p>Dabei wurde am h\u00e4ufigsten Azure genannt. Die Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Branchen der SAP-Community im deutschsprachigen Raum setzen auf Azure f\u00fcr SAP Hana und auf weitere Azure-Angebote, die sich in SAP integrieren lassen. <\/p>\n\n\n\n<p>Und mehr als 90 Prozent der Fortune 500 verwenden nunmehr Microsoft Azure und SAP. So ist Microsoft selbst SAP-Kunde und betreibt SAP auf der eigenen Azure-Plattform. Und SAP empfiehlt inzwischen Azure f\u00fcr die eigenen Anwendungen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die ISG-Studie zeigt zudem, dass deutsche Unternehmen bei der Auswahl von Cloud-Anbietern neben dem Rechenzentrumsstandort auf Managed Services, Partner-Support sowie Vertragsflexibilit\u00e4t Wert legen. Damit kommen IT-Dienstleister ins Spiel. <\/p>\n\n\n\n<p>Von ihnen erwarten die Kunden f\u00fcr die Public-Cloud-Transformation ein breites Leistungsspektrum: von Readiness Checks bis hin zur technischen Implementierung. Als Partner von Microsoft sollten IT-Dienstleister die Vor- und Nachteile von Azure kennen und ihre Kunden entsprechend beraten. <\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Markt expandiert laut ISG-Studie derzeit in Deutschland schnell. Denn sowohl der Mittelstand als auch gro\u00dfe Unternehmen investieren in Public-Cloud-Projekte und verlagern in gro\u00dfem Ma\u00dfstab gesch\u00e4ftskritische Unternehmensanwendungen in die Public Cloud. <\/p>\n\n\n\n<p>Managed Public Cloud Services werden mittlerweile auch von mittelst\u00e4ndischen Unternehmen nachgefragt. <\/p>\n\n\n\n<p>Dienstleister beschr\u00e4nken sich dabei keineswegs nur darauf, Azure als reinen Hardware-Ersatz oder als Hardware-Erweiterung (IaaS) in den Kundenunternehmen zu verwirklichen. <\/p>\n\n\n\n<p>Stattdessen entwickeln sie durch eine Kombination aus eigenen Leistungen, SAP-Diensten und Microsoft-Azure-Services neue Prozesse im Rahmen des Plattform-Managements. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Scope der Vergleichsstudie von ISG standen daher die Leistungsfelder Architekturberatung, Anforderungsanalyse f\u00fcr die Applikationslandschaft, technisches Design mit Unterst\u00fctzung bei der Konfiguration, Deployment, Eskalationsmanagement, \u00c4nderungs- und St\u00f6rungsmanagement, Support, Optimierung sowie Reporting.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hybrid mit Azure<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Telekom bietet Managed Cloud Services f\u00fcr Microsoft Azure an. Damit bauen die beiden Unternehmen ihre im vergangenen Jahr geschlossene strategische Partnerschaft f\u00fcr Public Cloud Services weiter aus. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Angebot richtet sich sowohl an Azure-Einsteiger als auch an Bestandskunden. Kunden k\u00f6nnen beispielsweise \u00fcber Filter nach Ressourcen, Arbeitsgruppen oder sogar den Gesamtverbrauch in ihrem Azure-Abonnement suchen. <\/p>\n\n\n\n<p>Als Tier-1-Cloud-Solution-Partner bietet Telekom Deutschland sowohl Microsoft Azure Stack als auch Azure Public an. Dadurch lassen sich hochsichere Private-Cloud-Ressourcen flexibel um zus\u00e4tzliche Kapazit\u00e4ten der Azure-Public-Plattform erweitern. <\/p>\n\n\n\n<p>Braucht ein Unternehmen eine Entwicklungsumgebung, mehr Rechenleistung f\u00fcr tempor\u00e4re Datenanalysen oder muss es saisonale Lastspitzen ausgleichen, kann es Workloads in die Public Cloud auslagern. <\/p>\n\n\n\n<p>So entsteht eine hybride Umgebung, die alle Anforderungen abdeckt \u2013 sowohl in Bezug auf agile Entwicklung, IoT- und Analytics-L\u00f6sungen als auch hinsichtlich strenger Compliance-Anforderungen \u2013 und das alles aus einer Hand. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" title=\"Azure und sap: zweieiige zwillinge\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/TD30-GEK-E3M-001-20_Grafik_E3-Titelstory-1030x388.jpg\" alt=\"Azure und sap: zweieiige zwillinge\" class=\"wp-image-65323\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Infrastruktur per Knopfdruck<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine \u201eSAP on Azure\u201c-Umgebung braucht zudem meist eine private, dedizierte Netz\u00adanbindung zu den Kundenstandorten oder WANs. Die Telekom realisiert diese Netzanbindung und bietet daher Ende-zu-Ende-Services rund um SAP auf Azure. <\/p>\n\n\n\n<p>Wer eine komplette SAP-Umgebung, egal ob SAP Hana, S\/4 Hana oder C\/4, in der Cloud betreibt, kann die n\u00f6tige Infrastruktur in Azure quasi per Knopfdruck aufsetzen. <\/p>\n\n\n\n<p>Microsoft und Partner wie die Telekom schaffen die Automatisierung, die Unternehmen f\u00fcr die Migration ihrer SAP-Landschaft oder f\u00fcr das neue Aufsetzen einer SAP-Anwendung brauchen. <\/p>\n\n\n\n<p>Sie bieten solche Dienstleistungen zus\u00e4tzlich zu Hana-Transitionen oder dem SAP-Basisbetrieb an. Daf\u00fcr nutzen sie den Azure Resource Manager (ARM) und Skripte, in denen eine komplette In\u00adfrastruktur-L\u00f6sungsbeschreibung enthalten ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Automatisierung sorgt daf\u00fcr, dass L\u00f6sungen basierend auf Virtual Machines, Storage, Netzwerk, Gateways und Dritt\u00adanbieterl\u00f6sungen innerhalb von Minuten komplett aufgebaut werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Dies gilt auch f\u00fcr Dev\/Test-, QA-, Sandbox- oder Trainingssysteme von SAP. Andere L\u00f6sungen werden durch Azure-Dienste wie Internet of Things, k\u00fcnstliche Intelligenz oder Machine Learning angeboten. <\/p>\n\n\n\n<p>Wer SAP on Azure nutzt, kann solche L\u00f6sungen ausprobieren und, wenn ben\u00f6tigt, aufsetzen. All diese lassen sich am besten anwenden, wenn sich SAP-Daten in der Cloud befinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch mittelst\u00e4ndische Unternehmen sind l\u00e4ngst weltweit t\u00e4tig und haben Tochterunternehmen im Ausland. Die Azure-Regionen in Deutschland und das weltweite Netzwerk erm\u00f6glichen es deutschen Firmen, ihre SAP-Anwender mit Standorten im Ausland zu bedienen und Latenzzeiten zu reduzieren. <\/p>\n\n\n\n<p>Daf\u00fcr hat Microsoft bisher 54 weltweite Azure-Regionen aufgebaut. Davon sind in 26 Hana-zertifizierte Systeme verf\u00fcgbar. In Deutschland hat Microsoft zwei weitere Azure-Regionen eingerichtet, in denen SAP-Hana-Workloads laufen. Die Regionen sind durch ein globales Netzwerk miteinander verkn\u00fcpft.<\/p>\n\n\n\n<p>Azure bietet die leistungsf\u00e4higste und am besten skalierbare Infrastruktur aller Public-Cloud-Anbieter f\u00fcr Hana. So stellt Microsoft verschiedene Azure-VM-Typen sowie dedizierte Hana Large Instances zur Verf\u00fcgung, ausgerichtet an den unterschiedlichen Use Cases f\u00fcr den SAP-Einsatz. <\/p>\n\n\n\n<p>Microsoft h\u00e4lt dabei Referenzarchitekturen bereit, mit denen die Nutzer SLAs und Anforderungen bez\u00fcglich Hochverf\u00fcgbarkeit sowie Disaster Recovery erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Auch arbeiten Microsoft und SAP kontinuierlich daran, den SAP-on-Azure-Einsatz zu verbessern und weiter zu optimieren. <\/p>\n\n\n\n<p>Eine Neuerung ist die Vereinfachung der Integration von Azure Active Directory und der SAP Cloud Platform (SCP). Sie erm\u00f6glicht einen noch sichereren und komfortableren Zugriff auf SAP-Dienste und -Anwendungen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/E-3-Magazin-Coverstory-2003.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"125\" title=\"Azure und sap: zweieiige zwillinge\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg\" alt=\"Download Coverstory\" class=\"wp-image-37442\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-960x120.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#dac1ee\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Warum SAP und Azure?<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Wer SAP-Workloads nach Azure migriert, erh\u00e4lt:<\/li><li> Gr\u00f6\u00dftes Compliance-Profil mit \u00fcber 85 Angeboten, einschlie\u00dflich Tools f\u00fcr Anforderungen aus der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).<\/li><li> Globale Unterst\u00fctzung f\u00fcr SAP in \u00fcber 50 Azure-Regionen.<\/li><li> Die M\u00f6glichkeit, die eigene SAP-Lizenz mitzubringen, Investitionsausgaben zu reduzieren und Kosten zu \u00fcberwachen.<\/li><li> Erweiterten Schutz vor Bedrohungen und Single-Sign-On (SSO) mit Multi-Faktor-Authentifizierung.<\/li><li> Entwicklungs- und Testumgebungen auf einer skalierbaren, hochverf\u00fcgbaren On-Demand-Infrastruktur.<\/li><li> F\u00fcr SAP zertifizierte virtuelle On-Demand-Azure-Maschinen.<\/li><\/ul>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#dac1ee\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Referenz: SAP Hana auf Azure<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Telekom hat f\u00fcr Z\u00fcllig Pharma eine der weltweit gr\u00f6\u00dften SAP-Hana- Installationen auf Microsoft Azure aufgebaut. Als einer der gr\u00f6\u00dften Health\u00adcare-Service-Konzerne in Asien unterst\u00fctzt Z\u00fcllig Pharma Unternehmen und Dienstleistungen der Gesundheitsbranche in ganz S\u00fcdostasien. Um die geforderte Reichweite, Zuverl\u00e4ssigkeit und Geschwindigkeit zu bekommen, brauchte das Unternehmen eine neue digitale Infrastruktur. Es entschied sich f\u00fcr eine Migration zu SAP Hana und gleichzeitig den Umstieg auf eine Public Cloud. <\/p>\n\n\n\n<p>Ab Januar 2018 bereitete das Team von Telekom die Migration der Infrastruktur auf Microsoft Azure im Detail vor. Der Umfang der Migration war sehr gro\u00df. Ein Ziel war die h\u00f6chstm\u00f6gliche Verf\u00fcgbarkeit bei einer Kapazit\u00e4t von einer Million SAPS. Die Dimension: Im Vertrieb von Z\u00fcllig Pharma entsprechen 2000 vollst\u00e4ndig bearbeitete Auftragspositionen pro Stunde gerade einmal 100 SAPS. Die enorme Kapazit\u00e4t machte es erforderlich, die Rechenzentren mit besonders leistungsf\u00e4higen Cloud-Komponenten zu konfigurieren. Zumal die Anwender Informationen auf Knopfdruck erhalten sollten. Um schneller auf gro\u00dfe Datenmengen zugreifen zu k\u00f6nnen \u2013 mit Hana \u00fcber einen 40 Terabyte gro\u00dfen In-memory \u2013, kamen die damals gr\u00f6\u00dften von Microsoft angebotenen virtuellen Maschinen zum Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem neuen SAP-System kann Z\u00fcllig Pharma nun die schnellere Datenbank nutzen, um Rohdaten f\u00fcr Anwendungen mit k\u00fcnstlicher Intelligenz oder Machine to Machine umzuwandeln. Nach Abschluss des Migrationsprozesses erhielt Z\u00fcllig Pharma Zugang zur SAP Business Suite auf Hana (SoH), einschlie\u00dflich der sofortigen Modernisierung mehrerer Anwendungen. Mit Azure haben die Kunden heute den Zugang zu diesen Daten in Echtzeit. Um dorthin zu gelangen und unter anderem die bestehenden Systeme aus einem SAP-ERP-System zu verlagern, musste die Telekom alle m\u00f6glichen St\u00f6rungen ausschalten, die bei einem solchen Kraftakt auftreten k\u00f6nnen. Nach neunmonatiger Projektvorbereitung konnten Telekom und Z\u00fcllig Pharma die Produktionsumstellung an nur zwei Wochenenden im Oktober 2018 abschlie\u00dfen.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#dac1ee\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Embrace: Kosten ganzheitlich senken<\/h3>\n\n\n\n<p>Was bringt eine \u201eSAP on Azure\u201c-L\u00f6sung von Microsoft als Alternative zu Hosting-Szenarien? Neben einem Zuwachs an Agilit\u00e4t lassen sich die Kosten f\u00fcr den Betrieb von SAP um 40 bis 75 Prozent senken, sagt Microsoft. Dazu tr\u00e4gt unter anderem bei, dass sich in der Public Cloud die Virtual Machines ausschalten, wenn sie nicht gebraucht werden. Dies spart bares Geld, da die VMs minutengenau berechnet werden. Forrester Consulting hat mit der Studie \u201eThe Total Economic Impact Of Microsoft Azure For SAP\u201c untersucht, wie sich Azure wirtschaftlich auf den Betrieb von SAP auswirkt und wie der potenzielle ROI aussieht. F\u00fcr die qualitative Studie haben die Analysten vier Unternehmen befragt, die SAP heute auf Azure hosten. Vor der Verwendung von Microsoft \u00adAzure f\u00fcr SAP haben die befragten Unternehmen eine gro\u00dfe, kostspielige firmeninterne Hardware-Infrastruktur zur Unterst\u00fctzung von SAP gehostet. Die Infrastruktur ben\u00f6tigt zudem erhebliche Unterst\u00fctzung und Wartung durch IT-Personal. Neue und iterative SAP-Releases wurden oft versp\u00e4tet eingef\u00fchrt, da die Testm\u00f6glichkeiten durch Kapazit\u00e4tsengp\u00e4sse bei der Hardware begrenzt waren. Nach der Migration ihrer SAP-Anwendungen auf Microsoft Azure konnten die Unternehmen ihre SAP-bezogene Infrastruktur schneller hochfahren und die Auswirkungen von Verz\u00f6gerungen bei SAP-Releases auf das Gesch\u00e4ft verringern. Die Unternehmen realisierten auch signifikante Investitionseinsparungen durch den Wegfall von Hardware, Software und Rechenzentrumsinfrastruktur. Die Befragten gaben zudem an, dass durch die Migration ihrer SAP-Anwendungen auf Microsoft Azure in erheblichem Ma\u00dfe Kosten reduziert wurden, weil alte Hardware und Software-Tools stillgelegt werden konnten. Eine F\u00fchrungskraft gab an, als Ziel Einsparungen von 20 Prozent der Betriebskosten f\u00fcr die Infrastruktur zum Hosting und zur Bereitstellung der SAP-Umgebung geplant zu haben. Dieses Ziel sei \u00fcbertroffen worden.<\/p>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nur noch sieben Jahre bis 2027 \u2013 dann wird das ultimative Upgrade auf S\/4 notwendig, mit erweiterter Pflege hat der SAP-Bestandskunde eine Frist bis 2030. 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