{"id":64362,"date":"2020-01-23T10:00:32","date_gmt":"2020-01-23T09:00:32","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=64362"},"modified":"2022-05-01T09:56:25","modified_gmt":"2022-05-01T07:56:25","slug":"transformations-champion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/transformations-champion\/","title":{"rendered":"Transformations-Champion"},"content":{"rendered":"<p>Mit Thomas Failer, Group CEO der Data Migration International (DMI), sprach E-3 Chefredakteur Peter F\u00e4rbinger \u00fcber den bestm\u00f6glichen Weg nach Hana und S\/4 sowie die individuelle Hilfestellung und Managementkonzepte von DMI f\u00fcr die SAP-Bestandskunden.<\/p>\n<p>Kaum jemand bezweifelt in der SAP- Community die Notwendigkeit eines ERP- Generationswechsels \u2013 auch wenn einiges f\u00fcr ein Verharren in den existierenden Gesch\u00e4ftsprozessen spricht. \u00dcber viele Jahre ist das SAP\u2019sche System bei den Bestandskunden gereift und wurde perfektioniert.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-2306325388\"><div id=\"great-568685580\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Die Anwender beherrschen die Gesch\u00e4ftsprozesse und die Systeme laufen stabil und mit geringen Betriebskosten im eigenen Rechenzentrum. Aber die allermeisten Systeme sind f\u00fcr die anstehende digitale Transformation nicht vorbereitet!<\/p>\n<p>Der von SAP vorgegebene Generationswechsel erscheint somit logisch und damit notwendig. Hierbei sind sich alle Experten in der SAP-Community einig. Die Herausforderung: Es ist ein Generationswechsel und kein technischer Releasewechsel.<\/p>\n<p>Damit bei der Transformation nach S\/4 Hana nun aber nicht der Ressourcenbedarf einer ERP-Neueinf\u00fchrung entsteht, ist die Zuhilfenahme von Experten und SAP-Partnern wie Data Migration International (DMI) unausweichlich. Es w\u00e4re leichtsinnig und verantwortungslos, nicht auf das Wissen und die Erfahrung des Transformations-Champions DMI zur\u00fcckzugreifen.<\/p>\n<p><em>\u201eDie Transformation und Migration nach S\/4 Hana und der Datenbank Hana ist auf allen Ebenen eine Herausforderung\u201c<\/em><\/p>\n<p>sagt gleich zu Beginn des E-3 Gespr\u00e4chs DMI-CEO Thomas Failer.<\/p>\n<p><em>\u201eJe mehr Daten und Gesch\u00e4ftsobjekte Sie aus den Altsystemen \u00fcbernehmen, umso teurer wird es. Umso mehr Aufwand m\u00fcssen Sie w\u00e4hrend des Projekts betreiben und auch danach.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Dabei bietet die neue Softwaregeneration die M\u00f6glichkeit, die Zahl der Gesch\u00e4ftsobjekte von den 180 m\u00f6glichen auf vielleicht 40 oder 50 zu reduzieren, wie Thomas Failer aus zahlreichen erfolgreichen Kundenprojekten wei\u00df.<\/p>\n<h3>Neu, innovativ und anders<\/h3>\n<p>Au\u00dferdem wartet S\/4 mit neuen und ge\u00e4nderten Gesch\u00e4ftsobjekten auf. So wurden die fr\u00fcher getrennten Objekte Kunde und Lieferant in dem neuen Business-Objekt Gesch\u00e4ftspartner zusammengef\u00fchrt. Da\u00adr\u00fcber hinaus bietet der Umstieg auf eine neue Softwaregeneration die einmalige Chance, Prozesse anzupassen und neu zu definieren.<\/p>\n<p><em>\u201eSAP Hana und S\/4 liefern nicht nur die technische Basis daf\u00fcr, sondern erm\u00f6glichen und unterst\u00fctzen neue digitale Prozesse und Gesch\u00e4ftsmodelle. Vor diesem Hintergrund ergibt es wenig Sinn, s\u00e4mtliche Gesch\u00e4ftsobjekte \u2013 ob Standard-Objekte oder selbst erstellte \u2013 aus der alten in die neue Welt zu \u00fcbernehmen\u201c<\/em><\/p>\n<p>beton DMI-CEO Failer.<\/p>\n<p>Was auf der Ebene der Gesch\u00e4ftsobjekte gilt, trifft umso mehr auf die Ebene der Daten und Dokumente zu. 90 bis 95 Prozent der Legacy-Informationen werden aus rechtlichen, aber durchaus auch aus betriebswirtschaftlichen Gr\u00fcnden aufbewahrt, zum Beispiel im Maschinen- und Anlagenbau, wo Kundenprojekte nicht nur Tage und Monate, sondern Jahre und Jahrzehnte dauern.<\/p>\n<p>Doch auch wenn der betriebswirtschaftliche Nutzen gro\u00df ist, unterliegen die allermeisten Daten und Dokumente in den Datenbanken der SAP- Bestandskunden keinen \u00c4nderungen mehr. Sie m\u00fcssen vielmehr aus Compliance- Gr\u00fcnden revisionssicher aufbewahrt und vorgehalten werden.<\/p>\n<p><em>\u201eDoch diese rechtssichere, weil revisionssichere Speicherung muss nicht in den Legacy-Systemen stattfinden\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Thomas Failer.<\/p>\n<p>In der Datenbank Hana ist das aber auch nicht m\u00f6glich, weil die neue Datenbankgeneration von SAP v\u00f6llig neue Datenstrukturen erfordert und die Daten und Dokumente somit ihre Beweiskraft verl\u00f6ren, sobald sie dahin transferiert w\u00fcrden. Nur die operativ in der neuen Systemumgebung ben\u00f6tigten Daten sollten daher transformiert und migriert werden, empfiehlt CEO Failer und erkl\u00e4rt weiter:<\/p>\n<p><em>\u201eDer gro\u00dfe Rest sollte hingegen auf einer eigenen, rechtssicheren Plattform vorgehalten werden, die im Betrieb ungleich weniger kostet als die SAP-Bestandssysteme, auf der die Altinformationen jedoch stets im Zugriff bleiben, auch \u00fcber SAP S\/4.\u201c<\/em><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Thomas-Failer-CEO.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Transformations-champion\" class=\"aligncenter size-full wp-image-64364\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Thomas-Failer-CEO.jpg\" alt=\"Thomas Failer CEO\" width=\"800\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Thomas-Failer-CEO.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Thomas-Failer-CEO-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Thomas-Failer-CEO-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Thomas-Failer-CEO-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Thomas-Failer-CEO-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Thomas-Failer-CEO-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Thomas-Failer-CEO-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Thomas-Failer-CEO-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Thomas-Failer-CEO-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Thomas-Failer-CEO-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Thomas-Failer-CEO-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/h3>\n<h3>Ganzheitliche Herausforderung<\/h3>\n<p>Der Wechsel nach SAP S\/4 ist auf jeder der genannten Ebenen eine Herausforderung und viele Experten und SAP-Partner wissen, dass ERP-Umgebungen nach Jahren der Unternehmensumstrukturierungen und -modernisierungen, Fusionen, Abspaltungen, Ver\u00e4u\u00dferungen und anderen Ma\u00dfnahmen komplex und mehrschichtig sind.<\/p>\n<p>Bekannt ist bei den SAP-Bestandskunden, dass ERP-Systeme mit jeder Marktver\u00e4nderung, neuen Anforderungen und, last, but not least, jedem neuen Release anspruchsvoller werden. Das macht die Transformation nach S\/4 und Hana zu einem \u00e4u\u00dferst komplexen und dadurch \u00fcbrigens auch \u2013 ohne entsprechenden Partner \u2013 zu einem recht riskanten Projekt. Zumal es sich bei dem Umstieg auf S\/4 um mehr als nur einen \u201eeinfachen\u201c Releasewechsel handelt.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund m\u00fcssen Unternehmen ihre Daten und Systeme konsolidieren \u2013 mit allen Bereichen im Blick! Es m\u00fcssen Transparenz, ein umfassendes Reporting und die Einhaltung steuerlicher und gesetzlicher Vorschriften sichergestellt werden.<\/p>\n<p>Eine h\u00e4ufige Begleiterscheinung bei organisatorischen Transformationen im Allgemeinen und bei der komplexen S\/4-Transformation im Besonderen sind sp\u00fcrbare Br\u00fcche bei der Erhaltung von Informationen f\u00fcr die Compliance. Wenn Informationen verloren gehen oder bei Audits nicht mehr mit den aktuellen Prozessen \u00fcbereinstimmen, drohen der Organisation gro\u00dfe gesetzliche und vielleicht sogar strafrechtliche Verbindlichkeiten, warnt Thomas Failer.<\/p>\n<p>Aktuellen Studien zufolge ist die Daten- und Systemsicherheit eines der wichtigsten Anliegen von Unternehmenslenkern. Die Sorgen \u00fcber potenzielle Systemverletzungen sind bei den SAP-Bestandskunden durchaus begr\u00fcndet, denn die Aufwendungen in Form von Schadensbegrenzung, System\u00adausfallzeiten und Folgekosten sind erheblich.<\/p>\n<h3>Schnittstellen und Datenschutz<\/h3>\n<p>Eine aktuelle und vollst\u00e4ndige Schnittstellendokumentation ist Voraussetzung f\u00fcr die Schnittstellen\u00fcberwachung sowie f\u00fcr die Planung und Umsetzung von \u00c4nderungen in der Systemlandschaft im Rahmen von technischen oder betriebswirtschaftlichen Transformationsprojekten.<\/p>\n<p>Schnittstellen sind kritisch f\u00fcr Gesch\u00e4ftsprozesse, weil sie den Informationsaustausch innerhalb der Systemlandschaft und zu externen Kommunikationspartnern gew\u00e4hrleisten, betonen immer wieder erfahrene Transformationsexperten.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang ist die Schnittstellenanalyse im Rahmen der S\/4-Transformation auch mit Blick auf die EU-Datenschutzgrundverordnung von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung. Bei der Schnittstellen\u00adermittlung im Vorfeld einer Transformation spielen Genauigkeit und Schnelligkeit eine ma\u00dfgebliche Rolle.<\/p>\n<p>Die Analysen und Vorbereitungsarbeiten von DMI sind somit f\u00fcr S\/4-Transformationsprojekte essenziell, weil nur ein ganzheitliches Herangehen und eine umfassende Aufgabenbetrachtung den Erfolg garantieren k\u00f6nnen. Die DMI-Plattform bietet dar\u00fcber hinaus die M\u00f6glichkeit, den Bestand an Altinformationen noch vor der Migration zu bereinigen und zu optimieren, zum Beispiel durch Anreicherung aus anderen Datenquellen.<\/p>\n<p><em>\u201eDas ist eine Riesenchance\u201c<\/em><\/p>\n<p>wei\u00df Thomas Failer,<\/p>\n<p><em>\u201edenn nur korrekte und aussagekr\u00e4ftige Daten k\u00f6nnen die Grundlage f\u00fcr Big-Data-Szenarien bilden. Schlie\u00dflich gilt es zu ber\u00fccksichtigen, dass es sehr aufw\u00e4ndig \u2013 finanziell wie organisatorisch \u2013 ist, Altsysteme gegen Cyberangriffe zu sch\u00fctzen und gleichzeitig neue Compli\u00adance-Vorgaben, vor allem im Datenschutzbereich, zu erf\u00fcllen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>An dieser Stelle wird im E-3 Gespr\u00e4ch selbstverst\u00e4ndlich auch auf die europ\u00e4ische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) von Thomas Failer hingewiesen. Diese Verordnung schreibt unter anderem vor, dass sich Informationen bis auf die Ebene des einzelnen Datensatzes hinunter rechtssicher l\u00f6schen lassen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Nicht alle SAP-Bestandssysteme haben aber die daf\u00fcr n\u00f6tigen umfassenden Funktionalit\u00e4ten f\u00fcr Retention Management. Eine Nachr\u00fcstung w\u00e4re daher zumindest aufw\u00e4ndig, wenn sie \u00fcberhaupt technisch m\u00f6glich w\u00e4re.<\/p>\n<p><em>\u201eEine Plattform f\u00fcr die Aufbewahrung von Legacy-Informationen ist also weit mehr als ein Archiv\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt DMI-CEO Failer,<\/p>\n<p><em>\u201edenn sie muss in der Lage sein, den gesamten Lebenszyklus von operativ nicht mehr ben\u00f6tigten Daten und Dokumenten vom \u00dcberspielen bis zur endg\u00fcltigen rechtssicheren L\u00f6schung zu verwalten.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund bietet der Umstieg auf S\/4 und Hana im Lebenszyklus von SAP-Bestandskunden die gro\u00dfe Chance zur digitalen Transformation, zu neuen digitalen Gesch\u00e4ftsprozessen und -modellen. Das gelingt technologisch, organisatorisch, betriebswirtschaftlich und lizenzrechtlich dann am besten, wenn die Unternehmen die Gelegenheit zur Reduktion von Gesch\u00e4ftsobjekten und des Bestands an operativen Informationen beim Schopf packen, ist sich DMI-CEO Failer sicher.<\/p>\n<h3>Migrationsplattform f\u00fcr S\/4<\/h3>\n<p>\u201eIm Fall unserer Information Management Platform JiVS IMP lauten die damit verbundenen Vorteile ganz konkret: 80 weniger operative Kosten im Vergleich zum Weiterbetrieb der Altsysteme, die Halbierung des finanziellen und zeitlichen Migrationsaufwands, 100 Prozent Informationszugriff, die Basis f\u00fcr 100 Prozent Rechtssicherheit und gesch\u00e4tzt 25 Prozent Einsparungen bei den Gesamtbetriebskosten (TCO) der neuen Softwaregeneration aus Walldorf.<\/p>\n<p>Denn als Teil der Ziellandschaft k\u00f6nnen die operativ nicht mehr ben\u00f6tigten Daten und Dokumente kontinuierlich auf JiVS IMP \u00fcberspielt und dort verwaltet werden. SAP S\/4 und Hana bleiben so auf Dauer schlank, was nicht nur die Agilit\u00e4t erh\u00f6ht, sondern auch Lizenz-, Hardware- und Betriebskosten spart\u201c, wei\u00df Thomas Failer aus vielen erfolgreichen Kundenprojekten.<\/p>\n<p>Den Anwendern und Experten in der SAP-Community ist aber bewusst, dass aufgrund zahlreicher Modifikationen und Add-ons kaum ein operatives SAP ERP\/ECC dem anderen gleicht: Gibt es allgemein g\u00fcltige Ans\u00e4tze und Verfahren f\u00fcr die S\/4-Transformation? Thomas Failer:<\/p>\n<p><em>\u201eHana und S\/4 schaffen bei den SAP-Bestandskunden die Basis f\u00fcr die Digitalisierung. Das Hauptziel, das die Unternehmen damit verfolgen, lautet, agiler zu werden, genauso agil wie die gro\u00dfen und bekannten Anbieter digitaler Services im Internet. Die IT muss viel schneller werden, solche digitalen Dienste, oft in Erg\u00e4nzung zum bestehenden Angebot an Produkten und Dienstleistungen, zu implementieren und bereitzustellen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>In der Tat erwarten die Anwender in der SAP-Community \u2013 ob in den Fachabteilungen oder im Management \u2013 eine Agilit\u00e4t, wie sie sie aus der Public Cloud und von ihrem Smartphone gewohnt sind. Mehr Agilit\u00e4t bedeutet aber auch, unternehmerische Strategien und Aktivit\u00e4ten schneller als bisher zu verwirklichen, betont Failer.<\/p>\n<p>Die digitale Transformation f\u00fchrt zu Umbauten und Reorganisationen im Unternehmen, zum Abspalten von Gesch\u00e4ftsbereichen und Unternehmensteilen, aber auch zu strategischen Zuk\u00e4ufen und Fusionen. Bislang tut sich die IT schwer damit, diese Ma\u00dfnahmen schnell und flexibel auf System- und Applikationsebene abzubilden und zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<h3>Agilit\u00e4t und Digitalisierung<\/h3>\n<p>\u201eAgile Gesch\u00e4ftsszenarien, neue digitale Prozesse und Gesch\u00e4ftsmodelle brauchen zuallererst die Unterst\u00fctzung auf der Ebene der Applikationen und Gesch\u00e4ftsobjekte. Diese unterliegen und m\u00fcssen auch kontinuierlich \u00c4nderungen unterliegen, viel mehr als bisher. Auf der Ebene der Daten jedoch gilt insbesondere aus rechtlichen Gr\u00fcnden das Gegenteil. Hier ist Stabilit\u00e4t gefragt\u201c, erkl\u00e4rt Thomas Failer die Zug\u00e4nge zu den Herausforderungen der Digitalisierung.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von der Frage also, wie viele Gesch\u00e4ftsobjekte in die neue Welt \u00fcbernommen werden, wie viele eigenentwickelte Objekte es in der alten und neuen Applikationslandschaft gibt und geben wird, wie h\u00e4ufig in Zukunft Gesch\u00e4ftsobjekte angepasst und weiterentwickelt werden, ist die Frage nach standardisierten L\u00f6sungswegen eindeutig positiv zu beantworten.<\/p>\n<p><em>\u201eJa, es gibt einen grundlegenden allgemeing\u00fcltigen Ansatz: die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Trennung der Applikations- von der Datenebene. Mit JiVS IMP vollziehen unsere Kunden diese Trennung f\u00fcr die Daten und Dokumente, die im operativen Betrieb nicht mehr ben\u00f6tigt werden\u201c<\/em><\/p>\n<p>beschreibt Thomas Failer die S\/4-Transformation. Der SAP-Bestandskunde hat immer seinen Fokus auf den Kernbereichen Daten und die Business-Objekte.<\/p>\n<p><em>\u201eDas ist in der Tat so\u201c<\/em><\/p>\n<p>beschreibt DMI-CEO Failer die aktuelle Situation.<\/p>\n<p><em>\u201eAus gesch\u00e4ftlicher Sicht spielt die Musik in den Business-Objekten. Hier bildet sich die gesch\u00e4ftliche Agilit\u00e4t ab. Die Daten hingegen sind auf Stabilit\u00e4t angewiesen. Bislang versuchen viele Unternehmen, diesen Zielkonflikt auf die herk\u00f6mmliche Art und Weise zu l\u00f6sen \u2013 und m\u00fcssen dabei zwangsl\u00e4ufig scheitern. <\/em><\/p>\n<p><em>Sie versuchen, m\u00f6glichst viele Daten und Dokumente mittels ADK-Schnittstelle zu archivieren. Dabei stellen sie fest, dass das Ergebnis in der Regel weit hinter den Erwartungen zur\u00fcckbleibt. Wer schon mal versucht hat, \u00fcber diesen Weg Materialst\u00e4mme zu l\u00f6schen, wei\u00df, wovon ich rede\u201c<\/em><\/p>\n<p>berichtet Thomas Failer aus zahlreichen Gespr\u00e4chen mit SAP-Bestandskunden, die dann nur zwei M\u00f6glichkeiten haben: Entweder investieren sie viel Zeit und Geld in ein umfangreiches Beratungsprojekt, um den Informationsbestand doch noch zu reduzieren. Oder sie \u00fcbernehmen alle Daten und Dokumente, die sich in den Jahren angesammelt haben, in die neue L\u00f6sung. In jedem Fall aber m\u00fcssen sie ihre Altsysteme f\u00fcr viele Jahre parallel zu S\/4 weiterbetreiben.<\/p>\n<p>Klassische Ans\u00e4tze wie Archivierung oder die \u00dcbernahme des Datenbestands bei Migrationen k\u00f6nnen den grundlegenden Zielkonflikt nicht l\u00f6sen. Ein anderer Ansatz muss deshalb her, wei\u00df Thomas Failer:<\/p>\n<p><em>\u201eDie strikte Trennung der Ebene mit den historischen Informationen von der Ebene der Applikationen. S\/4 bietet mit seiner Architektur, in der die einzelnen Schichten \u2013 Daten, Apps, Oberfl\u00e4chen \u2013 so klar wie nie zuvor voneinander getrennt sind, sozusagen die Steilvorlage. Dieser Ansatz ist aber nicht nur f\u00fcr die Migration selbst, sondern auch f\u00fcr deren Vorbereitung und die Zeit danach optimal.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Mit diesem Ansatz k\u00f6nnen Kunden 80 Prozent und mehr an operativen Kosten gegen\u00fcber dem Weiterbetrieb der Altsysteme sparen, die sie komplett abschalten und entsorgen k\u00f6nnen. Der Migrationsaufwand l\u00e4sst sich halbieren und die zu \u00fcbernehmende Datenmenge bis auf das Minimum reduzieren \u2013 Stichwort Zero Migra\u00adtion.<\/p>\n<p>Die Gesamtbetriebskosten (TCO) der neuen SAP-Umgebung sinken um gesch\u00e4tzt 25 Prozent, weil sich operative Daten und Dokumente regelm\u00e4\u00dfig auf die separate Ebene der Legacy-Informationen \u00fcberspielen lassen. Gleichzeitig haben die SAP-Bestandskunden 100-prozentigen Zugriff auf Altdaten und -dokumente inklusive Gesch\u00e4ftskontext \u2013 die Basis f\u00fcr 100 Prozent Rechtssicherheit.<\/p>\n<h3>Zuk\u00e4ufe, Fusionen und Verk\u00e4ufe<\/h3>\n<p>Zudem m\u00fcssen bei Zuk\u00e4ufen und Fusionen keine Informationen mehr aus den vom Verk\u00e4ufer \u00fcbernommenen Systemen \u00fcberspielt werden. Vielmehr lassen sie sich in den operativen Systemen einfach anzeigen. Beim Verkauf von Unternehmensteilen und Gesch\u00e4ftsbereichen wiederum werden die zu \u00fcbergebenden Informationen auf der Ebene der historischen Daten und Dokumente selektiert und dann in einem neutralen Format ausgeh\u00e4ndigt. Und das Rightsizing von SAP-Landschaften erfordert keine aufw\u00e4ndigen Einzelprojekte mehr, sondern ist sozusagen in der Ziellandschaft miteingebaut.<\/p>\n<p><em>\u201eDie Verbindung zur Ebene der Gesch\u00e4ftsobjekte besteht erstens in der \u00dcbernahme des kompletten Informationsbestands aus den Legacy-Systemen auf unsere Plattform f\u00fcr Informationsmanagement JiVS IMP und der anschlie\u00dfenden Separierung der operativ nicht mehr ben\u00f6tigten Daten von denen, die in die neuen Systeme \u00fcbernommen werden sollen\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt DMI-CEO Failer das Vorgehen. Die Regeln, nach denen diese selektive \u00dcbernahme von Daten und Dokumenten aus dem Altbestand erfolgt, \u00fcbergibt JiVS IMP dabei in Form von Whitelists an Drittl\u00f6sungen. \u201eWir nennen diese Methode ,Erst separieren, dann migrieren\u2018. Dazwischen liegt die Transformation.<\/p>\n<p>Diese geh\u00f6rt zu den Kernkompetenzen unserer Software nach Ma\u00dfgabe der Gesch\u00e4ftsobjekte, die der jeweilige SAP-Bestandskunde zur Unterst\u00fctzung seiner Prozesse in der neuen Applikations- und Systemlandschaft ben\u00f6tigt\u201c, definiert Thomas Failer.<\/p>\n<p>Den Erfolg von IT-Gro\u00dfprojekten, zu denen der Wechsel nach S\/4 zweifellos geh\u00f6rt, entscheiden die richtigen Analyse-, Planungs- und Durchf\u00fchrungsverfahren sowie erfahrene Experten an der Seite der Kunden. Das ist allgemeing\u00fcltig, auch bei der S\/4-Transformation und das ist besonders wichtig bei stark heterogenen Systemen, die sich \u00fcber Jahre entwickelt haben, modifiziert wurden und so nicht selten zu reinen Kolossen herangewachsen sind.<\/p>\n<p>Und in der Tat birgt der Umstieg auf S\/4 dann auch Risiken und Beispiele der j\u00fcngeren Vergangenheit mit Millionenverlusten haben gezeigt, wie folgenreich schlecht durchgef\u00fchrte IT- und Gesch\u00e4ftstransformationen tats\u00e4chlich sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der Schl\u00fcssel zum Erfolg ist ein Analyse- und Transformationsansatz auf Basis moderner und hochautomatisierter Softwarel\u00f6sungen. Die resultierende Risikoreduktion und die Effizienz lassen sich mit keinem anderen Ansatz erreichen. Au\u00dferdem stellt die vollst\u00e4ndige Konvertierung historischer Daten eine weitere Sicherheitsdimension dar, da die Steuer-Compliance und die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen bei minimaler Unterbrechung des Gesch\u00e4ftsbetriebs sichergestellt werden.<\/p>\n<p>Die starke Automatisierung, die hohe Migrationsgeschwindigkeit und minimale Ausfallzeiten vereinfachen die Transformation. Projektlaufzeit und -kosten werden um bis zu 50 Prozent reduziert. Mit den analytischen und strategischen Funktionen bietet die standardisierte DMI-Software eine genaue Planung der Gesch\u00e4ftsszenarien und eine ausf\u00fchrliche Sch\u00e4tzung der Projektkosten.<\/p>\n<h3>Altdatentransformation<\/h3>\n<p>Aber wie sollen und k\u00f6nnen die Altdaten technisch transformiert werden?<\/p>\n<p><em>\u201eEntscheidend sind hier die Vorarbeiten, die bei uns Housekeeping hei\u00dfen\u201c<\/em><\/p>\n<p>definiert Thomas Failer die Roadmap.<\/p>\n<p><em>\u201eUm die Transformation ordentlich und effizient vorzubereiten, sollten s\u00e4mtliche Altdaten auf eine systemunabh\u00e4ngige Plattform f\u00fcr Informationsmanagement \u00fcberspielt werden. Lassen Sie mich das bitte anhand unserer eigenen Plattform JiVS IMP erl\u00e4utern, einfach um Ihre Frage m\u00f6glichst konkret beantworten zu k\u00f6nnen. Speziell f\u00fcr die Stilllegung von SAP- Systemen erm\u00f6glicht JiVS IMP den automatischen Datentransfer praktisch auf Knopfdruck. <\/em><\/p>\n<p><em>F\u00fcr die Abbildung der Gesch\u00e4ftslogik der SAP-Daten verf\u00fcgt die Plattform \u00fcber mehr als 1200 vordefinierte Business-Objekte f\u00fcr die relevanten SAP-Module, wie zum Beispiel FI-Dokument, Kundenauftrag, Rechnung, Personalstammsatz etc. Dabei werden alle Daten vollst\u00e4ndig und unver\u00e4ndert \u00fcbernommen inklusive kundenspezifischer Tabellen und Felder. Die Konfiguration des Datenzugriffs erfolgt \u00fcber integrierte JiVS-IMP- Funktionalit\u00e4ten.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Das Wichtigste dieser grundlegenden Vorarbeiten besteht jedoch darin, dass die historisierten Informationen stets im Zugriff bleiben. Dadurch erst k\u00f6nnen die Unternehmen nur denjenigen Teil der Daten nach S\/4 migrieren, den sie tats\u00e4chlich im Tagesgesch\u00e4ft noch brauchen, zum Beispiel offene Auftr\u00e4ge.<\/p>\n<p>Dazu bietet JiVS IMP ein Analysewerkzeug mit vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten zur Parametrisierung. Zum Beispiel lassen sich die im Altsystem gespeicherten Informationen nach Auftr\u00e4gen, die \u00e4lter als sechs Monate und deshalb bereits abgeschlossen sind, oder nach nicht mehr vorhandenen Buchungskreisen und Werken selektieren.<\/p>\n<h3>Stamm- und Bewegungsdaten<\/h3>\n<p>Weitere Selektionskriterien f\u00fcr eine Datenreduktionspotenzialanalyse (DRPA) w\u00e4ren etwa Org-Einheiten, diverse Stamm- und Bewegungsdatenarten, nicht mehr ben\u00f6tigte Module wie MM\/PP und Basis oder bestimmte Business-Objekte. Ergebnis dieser DRPA sind Berichte f\u00fcr das Management in Form von White- oder Blacklists, die angeben, welche Tabellen und Felder in Tabellen \u00fcbernommen oder nicht mehr ben\u00f6tigt werden.<\/p>\n<p><em>\u201eBereits in dieser Phase, die wir Identify nennen, liefert JiVS IMP also eine sehr gute Entscheidungsgrundlage, ob und wie sehr sich der Umstieg auf S\/4 lohnt. Aufgrund der Vielzahl der erfolgreich abgeschlossenen SAP-Projekte kennt JiVS IMP die Datenstrukturen verschiedenster SAP-Releasest\u00e4nde von R\/3 in der Version 3.0 bis hinauf zu SAP ECC 6.0. Die Selektionskriterien m\u00fcssen also nicht mehr entwickelt, sondern nur noch konfiguriert werden\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Thomas Failer das operative Vorgehen.<\/p>\n<p>Ist gekl\u00e4rt, was operative und was historische Informationen sind, folgt die Feinplanung der Datenselektion und -migration in der Design-Phase, der dritten nach House-keeping und Identify. Diese findet ebenfalls auf JiVS IMP statt. Die Selektionskriterien aus der Identify-Phase werden dann noch einmal verfeinert und getestet, sodass sich der Schnitt im Datenbestand automatisiert per Software und per Real\u00adtime-Zugriff auf den Datenbestand in SAP ausf\u00fchren l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Die Design-Phase bietet aber noch weitere Vorteile: So l\u00e4sst sie Entscheidungen dar\u00fcber zu, ob die Zahl der Business-Objekte in S\/4 etwa durch Prozess\u00e4nderungen oder die R\u00fcckkehr zum SAP-Standard massiv reduziert werden kann \u2013 von den 180 maximal m\u00f6glichen auf vielleicht 40 oder 50.<\/p>\n<p><em>\u201eBeim Abschluss der Design-Phase stellt JiVS IMP genaue und getestete Filterregeln als White- und Blacklists bereit\u201c<\/em><\/p>\n<p>beschreibt CEO Failer den Workflow.<\/p>\n<p><em>\u201eDie Kunden haben damit die Wahl, ob sie f\u00fcr die Transformation und Migration der Informationen das Conversion-Tool der SAP oder L\u00f6sungen von Drittanbietern nutzen wollen. Alternativ kann JiVS IMP das komplette Datenpaket an das Migration Cockpit von SAP und an Werkzeuge f\u00fcr Extraktion, Transformation und Laden (ETL) von Drittherstellern \u00fcbergeben. Wir nennen diese \u00dcbergabe die Transform-Phase.\u201c<\/em><\/p>\n<h3>Green- oder Brownfield<\/h3>\n<p>In der Vergangenheit wurde die Bereitschaft zum Umstieg auf S\/4 durch die Einschr\u00e4nkung auf die zwei Migrationsoptionen Brownfield oder Greenfield verringert. Dabei dr\u00e4ngt die Zeit: Stand heute m\u00fcssen noch zwischen 30.000 und 50.000 Unternehmen weltweit ihr System transformieren.<\/p>\n<p>Das ergibt eine (wachsende) erforderliche Umstiegsrate von 100 Unternehmen pro Woche bis zum angek\u00fcndigten Betreuungs- und Wartungsende der aktuellen ERP-Systeme im Dezember 2025.<\/p>\n<p>Zahlreiche Unternehmen sehen sich jedoch bereits jetzt mit dem gro\u00dfen Mangel an qualifizierten S\/4-Hana-Beratern konfrontiert, wei\u00df man in der SAP-Community. Ein Spannungsfeld, in dem es gilt, L\u00f6sungen zu entwickeln, um Unternehmen bei einer zeit- und kostenschonenden Migration zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr gibt es mittlerweile SAP-Konzepte wie das Programm \u201eMove\u201c und entsprechende Transformationssoftware, mit der Systemkopien erstellt werden k\u00f6nnen. In enger Zusammenarbeit mit SAP, Data Migration und Experten aus der IT-Community erfolgen die notwendigen Vorbereitungen und \u00c4nderungen, um die neuen S\/4-Systeme der SAP-Bestandskunden mit einem vollst\u00e4ndigen oder selektiven Satz von neuen Daten zu bef\u00fcllen.<\/p>\n<p>Die F\u00e4higkeit, Systeme von Daten zu entkoppeln, erm\u00f6glicht es, einen intelligenten und risikoarmen Weg f\u00fcr den \u00dcbergang zu S\/4 zu entwickeln. Aufgrund dieser Migrationsstrategie sind SAP-Bestandskunden in der Lage, sowohl gesch\u00e4ftliche als auch technologische Transformationen durchzuf\u00fchren und flexibel die Vorteile von Greenfield und Brownfield zu nutzen \u2013 und das bei gleichzeitiger Halbierung des Beratungsaufwands und der Projektlaufzeit. Zudem k\u00f6nnen Unternehmen vorherige L\u00f6sungen sowie Daten in das neue S\/4-System integrieren und weiternutzen.<\/p>\n<p>Die Planungspr\u00e4missen f\u00fcr SAP-S\/4-Einf\u00fchrungen haben sich ver\u00e4ndert: War noch vor Jahresfrist in Umfragen der Greenfield-Ansatz favorisiert, zeichnet sich nun ein differenzierteres Bild. \u00dcberschaubare, \u201everdaubare\u201c Projekte, keine komplette Neudefinition von Templates, Nutzung von bew\u00e4hrten L\u00f6sungen, die auch zumeist nicht von S\/4 abl\u00f6sbar sind, B\u00fcndelung von Projektpaketen, um die Projektanzahl und damit auch die Roadmap-Dauer zu verk\u00fcrzen.<\/p>\n<p><em>\u201eSAP-Bestandskunden bestehen naturgem\u00e4\u00df auf einer \u00dcbernahme historischer Daten. Diese Anforderungen lassen sich nur mit einem flexiblen Transformationsansatz unter einen Hut bringen\u201c<\/em><\/p>\n<p>wei\u00df Thomas Failer aus vielen erfolgreichen Projekten.<\/p>\n<p>Datenselektion und Housekeeping sind wichtige Arbeiten zur Vorbereitung einer erfolgreichen S\/4-Transformation. Aber sind sie ein einmaliger Prozess oder wird sich dieser Prozess mit \u201eneuen\u201c Altdaten in einem zuk\u00fcnftigen S\/4-System wiederholen? Thomas Failer:<\/p>\n<p><em>\u201eDas ist die f\u00fcnfte Phase in unserem Modell. Wir nennen sie Operate. Als Plattform, die den Anspruch hat, den gesamten Lebenszyklus von historischen Daten und Dokumenten zu managen, ist JiVS IMP so gebaut, dass sie in der Ziellandschaft mit den zentralen Komponenten Hana und S\/4 als integraler Bestandteil fungiert.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Denn mittels JiVS IMP lassen sich viele Herausforderungen, wie sie f\u00fcr bestehende SAP-Umgebungen typisch sind, in der S\/4-Welt von Anfang an vermeiden. Dazu geh\u00f6rt etwa der kontinuierlich ansteigende Ressourcenbedarf. So lassen sich Daten und Dokumente, die ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr im Tagesgesch\u00e4ft gebraucht werden, regelm\u00e4\u00dfig mittels JiVS IMP historisieren.<\/p>\n<p><em>\u201eS\/4 bleibt dadurch dauerhaft schlank, was die Betriebskosten im Zeitverlauf entsprechend senkt\u201c<\/em><\/p>\n<p>betont DMI-CEO Failer.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus aber bleiben die Informationen in JiVS IMP nicht nur aus rechtlichen, sondern auch aus gesch\u00e4ftlichen Gr\u00fcnden von hohem Wert. Je l\u00e4nger in einer Branche die Laufzeiten von Auftr\u00e4gen und Projekten sind, desto regelm\u00e4\u00dfiger m\u00fcssen Fachanwender auf weiter zur\u00fcckliegende Informationen zugreifen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem erhalten sie nur dann einen Rundumblick auf einen Kunden oder Vorgang, wenn sie \u00fcberhaupt wissen, welche Informationen dazu insgesamt existieren. Zu diesem Zweck wollen sie aber nicht zwischen verschiedenen Umgebungen hin und her wechseln, schlie\u00dflich sind Medienbr\u00fcche im Cloud-Zeitalter tabu.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund arbeitet Data Migration International verst\u00e4rkt an Integrationen zwischen JiVS IMP und den Zielsystemen. Unabh\u00e4ngig von der Oberfl\u00e4che, ob SAP Fiori, S\/4 oder C\/4, soll SAP-Anwendern der zu einem Gesch\u00e4ftsfall geh\u00f6rige Informationsbestand angezeigt werden. Zudem sollen sie die M\u00f6glichkeit bekommen, direkt zu diesen Inhalten aus der jeweiligen SAP-Oberfl\u00e4che he\u00adraus zu navigieren und sie zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<h3>Deadline 2025<\/h3>\n<p>Abschlie\u00dfende Frage an Thomas Failer: Wie viel Zeit bleibt noch, um eine erfolgreiche S\/4-Transformation hinzubekommen? Je fr\u00fcher sich Unternehmen mit der Einf\u00fchrung auseinandersetzen, desto besser, ist die anerkannte Devise in der SAP-Community.<\/p>\n<p>Der Umstieg erfordert umfangreiche Planungs- und Analysephasen und neben der eigentlichen Migration m\u00fcssen auch unternehmenskulturelle Aspekte ber\u00fccksichtigt und Mitarbeiter mitgenommen werden, um sich nach der Einf\u00fchrung der Akzeptanz sicher zu sein und das Potenzial von S\/4 betriebsweit voll nutzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Um das eigentliche Migrationsprojet herum gibt es also sehr viele weitere Baustellen. Wagen sich Unternehmen aus Zeit-, Ressourcen- oder anderen Gr\u00fcnden noch nicht an das Projekt, k\u00f6nnen sie auch noch sp\u00e4ter sicher ins Ziel gebracht werden. Thomas Failer pr\u00e4zisiert:<\/p>\n<p><em>\u201eDie Unternehmen sollten unbedingt noch in diesem Jahr ihre Planungen zur Migration auf die neue Softwaregeneration aus Walldorf abschlie\u00dfen. Ab 2021 m\u00fcssen die entsprechenden Projekte im Falle gro\u00dfer SAP-Landschaften sp\u00e4testens beginnen. Dabei m\u00fcssen nicht s\u00e4mtliche Projektschritte auf einmal vollzogen werden. <\/em><\/p>\n<p><em>Ein guter Anfang k\u00f6nnte in vielen F\u00e4llen eine Konsolidierung und Harmonisierung der bisherigen SAP- Landschaft sein. Altsysteme und Altarchive k\u00f6nnten dabei stillgelegt und entsorgt werden. Das w\u00fcrde gleichzeitig die n\u00f6tige zeitliche und technische Voraussetzung zur Analyse des Datenreduktionspotenzials schaffen. <\/em><\/p>\n<p><em>Auf Basis der Analyseergebnisse und in Abh\u00e4ngigkeit des Designs der neuen Prozesslandschaft wie der notwendigen Anpassungen bei den Gesch\u00e4ftsobjekten ergibt sich dann die richtige Dimensionierung der neuen Systemlandschaft f\u00fcr S\/4. Damit steht einer Implementierung nichts mehr im Wege.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Und DMI-CEO Thomas Failer betont nochmals, dass sich auch bei gro\u00dfen und sehr gro\u00dfen SAP-Landschaften mit dem JiVS-IMP-Ansatz der Wettlauf gegen die Zeit noch gewinnen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><em>\u201eF\u00fcr einen gem\u00fctlichen Spaziergang ist es allerdings schon zu sp\u00e4t.\u201c<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/E-3-Magazin-Coverstory-2002.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Transformations-champion\" class=\"aligncenter wp-image-37442 size-full\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg\" alt=\"Download Coverstory\" width=\"1000\" height=\"125\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-960x120.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/data-migration-services-ag\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Transformations-champion\" class=\"aligncenter wp-image-54460 size-full\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration.jpg\" alt=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/data-migration-services-ag\/\" width=\"1000\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-768x86.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-100x11.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-480x54.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-640x72.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-720x81.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-960x108.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Hana- und S\/4-Transformation ist f\u00fcr fast alle SAP-Bestandskunden vorgezeichnet. 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