{"id":63700,"date":"2019-11-28T10:00:51","date_gmt":"2019-11-28T09:00:51","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=63700"},"modified":"2025-09-29T11:29:06","modified_gmt":"2025-09-29T09:29:06","slug":"kunden-lieferanten-stammdaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/kunden-lieferanten-stammdaten\/","title":{"rendered":"Kunden- und Lieferanten-Stammdaten f\u00fcr S\/4 umstellen"},"content":{"rendered":"<p>Das \u201eS\u201c in S\/4 Hana, der Software\u00adsuite f\u00fcr Unternehmensf\u00fchrung mit ERP in Echtzeit auf Basis der In-memory-Plattform Hana, steht f\u00fcr \u201esimple\u201c, also einfach. Das bezieht sich einerseits auf das vereinfachte Datenmodell der Technologie und andererseits auf die verbesserte Nutzbarkeit der Anwendungen. Auf die Einf\u00fchrung bezieht sich \u201esimple\u201c eher nicht! Diese Einf\u00fchrung steht aber an. Ab 2025 wird SAP ihr aktuelles ERP-System nicht mehr warten und weiterentwickeln. Dass der Umstieg auf S\/4 erfolgen muss, steht also au\u00dfer Frage. \u00dcber das Wann und das Wie gibt es unterschiedliche Ansichten. Eines darf man aber als gegeben ansehen: \u201eEinfach\u201c wird der Umstieg nicht, und er wird nicht wenig Zeit in Anspruch nehmen.<\/p>\n<h2>Der Weg zu S\/4 Hana<\/h2>\n<p>S\/4 Hana ist weitaus mehr als ein Upgrade oder eine Datenbankmigration. Es bezieht die gesamte IT-Systemlandschaft mit ein. Es ist nichts Neues, dass es zu S\/4 verschiedene Wege gibt. Diese werden als Greenfield- und Brownfield-Ansatz bezeichnet (des Weiteren gibt es auch den Weg der Transformation der IT-Landschaft). Beim Greenfield-Ansatz wird ein System von Grund auf \u2013 auf der gr\u00fcnen Wiese \u2013 neu geplant, s\u00e4mtliche Unternehmensprozesse in S\/4 neu definiert und nur die Daten \u00fcbernommen. Beim Brownfield-Ansatz handelt es sich um die Umstellung eines bestehenden ERP-Systems auf das neue S\/4. Prozesse und Daten werden in S\/4 Hana \u00fcbertragen und evolution\u00e4r angepasst und verbessert.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-3713956277\"><div id=\"great-3101544175\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Ob nun Greenfield oder Brownfield: \u201eEine hohe Qualit\u00e4t der verwendeten Stammdaten (ist) wichtig. Idealerweise beginnt die Standardisierung und Harmonisierung der Stammdatenobjekte bereits parallel zum Prozess-Design\u201c schreibt die Computerwoche. Mit der Konvertierung eines bestehenden ERP-Systems ist der Aufbau der neuen S\/4-Umgebung schneller m\u00f6glich, da die bestehenden Prozesse zum Gro\u00dfteil \u00fcbernommen werden.<\/p>\n<p>Gleichzeitig setzt die Brownfield-Migration \u201eeine hohe Stammdatenqualit\u00e4t voraus und h\u00e4lt beispielsweise hinsichtlich der Customer-Vendor-Integration oder der Analyse der Eigenentwicklungen verschiedene Fallstricke bereit\u201c, wie Alexander Haas, Consultant SAP Logistics bei Gisa, betont. In der Tat ist die Integration der Kunden- und Lieferantenstammdaten ein wichtiger Punkt. Im bisherigen ERP-System werden Kunden und Lieferanten als \u201eDebitor\u201c und \u201eKreditor\u201c \u2013 also zweimal \u2013 angelegt. In S\/4 ist es verpflichtend, beide als \u201eGesch\u00e4ftspartner\u201c abzubilden. Daher muss eine Umstellung im Datenmodell vorgenommen werden. Es geht also nicht nur um die Migration der Daten, sondern es \u00e4ndert sich auch die Art der Datenverwaltung.<\/p>\n<h2>Stammdatenverwaltung in S\/4 Hana<\/h2>\n<p>Gut nachvollziehbar wird die Thematik, wenn etwa das Unternehmen X zu dem Unternehmen Y sowohl eine Kunden- als auch eine Lieferantenbeziehung hat. Das Unternehmen Y ist im bisherigen ERP-System daher zweimal angelegt. Alle \u00c4nderungen m\u00fcssen zweimal gemacht werden. Im neuen S\/4 wird das Unternehmen Y als \u201eGesch\u00e4ftspartner\u201c angelegt, allerdings mit zwei Rollen: \u201eKunde\u201c und \u201eLieferant\u201c.<\/p>\n<p>Eine Gesellschaft kann so in unterschiedlichen Rollen verwendet werden, die Pflege der gemeinsamen Stammdaten f\u00e4llt aber nur einmal an. Technisch gesehen bedeutet die Umstellung von SAP alt (Kunde, Lieferant) auf SAP neu (Gesch\u00e4ftspartner), dass die im alten System zweimal angelegten Daten zusammengef\u00fchrt werden m\u00fcssen. Das ist ein nicht zu untersch\u00e4tzender Aufwand. Dieser l\u00e4sst sich mithilfe einer Softwarel\u00f6sung (wie beispielsweise ZetVisions SPoT), die die alte und die neue Welt verbindet, erheblich reduzieren.<\/p>\n<p>Der Vorteil: Mit der L\u00f6sung l\u00e4sst sich das neue Datenmodell bereits nutzen, gleichzeitig kann sie aber auch das alte abbilden. Unternehmen, zu den Gesch\u00e4ftsbeziehungen bestehen, k\u00f6nnen als \u201eGesch\u00e4ftspartner\u201c (mit den jeweiligen Rollen) angelegt, gleichzeitig k\u00f6nnen an das alte ERP-System weiter \u201eDebitor\u201c- und \u201eKreditor\u201c-Daten \u00fcbertragen werden. Unternehmen k\u00f6nnen also in der neuen Art Daten anlegen und weiterhin ihre gewohnte ERP-Welt bedienen. So kann der notwendige Anpassungsschritt vor die eigentliche S\/4-Migration vorgezogen werden, bei der dann auch die operativen Buchungsdaten umgestellt werden.<\/p>\n<p>Unternehmen haben zum einen ihre Stammdatenprozesse und Datenqualit\u00e4t bereits verbessert, zum anderen gelingt die \u00dcberf\u00fchrung nach S\/4 Hana wesentlich einfacher, schneller und kosteng\u00fcnstiger. Die vorzeitige Nutzung des neuen Datenmodells liefert dar\u00fcber hinaus unmittelbar Mehrwert, da die zentrale Stammdatenpflege signifikant entlastet wird. Ganz gleich also, wann man sich f\u00fcr S\/4 entscheidet \u2013 die Vorteile entstehen prompt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/zetvisions-ag\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-21536 size-full\" title=\"Kunden- und lieferanten-stammdaten f\u00fcr s\/4 umstellen\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/ZetVision-CI-Banner.jpg\" alt=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/zetvisions-ag\/\" width=\"1000\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/ZetVision-CI-Banner.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/ZetVision-CI-Banner-768x86.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/ZetVision-CI-Banner-100x11.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/ZetVision-CI-Banner-480x54.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/ZetVision-CI-Banner-640x72.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/ZetVision-CI-Banner-720x81.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/ZetVision-CI-Banner-960x108.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bis 2025 steht in vielen Unternehmen die Umstellung auf SAP S\/4 an. F\u00fcr die Integration der Kunden- und Lieferantenstammdaten gibt es einen einfachen Weg, der Zeit und Kosten spart.<\/p>\n","protected":false},"author":90,"featured_media":4163,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[10,7,36983],"tags":[842,19701],"coauthors":[21853],"class_list":["post-63700","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-das-aktuelle-stichwort","category-meinung","category-mag-1911","tag-gisa","tag-s-4-hana","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort.jpg",1000,431,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort.jpg",400,172,false],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort-768x331.jpg",768,331,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort.jpg",1000,431,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort-100x43.jpg",100,43,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort-480x207.jpg",480,207,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort-640x276.jpg",640,276,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort-720x310.jpg",720,310,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort-960x414.jpg",960,414,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort.jpg",1000,431,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort.jpg",1000,431,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort.jpg",1000,431,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort.jpg",1000,431,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort.jpg",1000,431,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort.jpg",18,8,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort.jpg",1000,431,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort.jpg",1000,431,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort.jpg",1000,431,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort.jpg",600,259,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort.jpg",600,259,false],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Das-aktuelle-Stichwort-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Bis 2025 steht in vielen Unternehmen die Umstellung auf SAP S\/4 an. 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