{"id":6283,"date":"2016-07-01T00:00:00","date_gmt":"2016-06-30T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=6283"},"modified":"2022-05-01T08:39:40","modified_gmt":"2022-05-01T06:39:40","slug":"digitale-transformation-digitalisierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/digitale-transformation-digitalisierung\/","title":{"rendered":"Digitale Transformation vom Mittelstandsspezialisten"},"content":{"rendered":"<p>Die Digitalisierung f\u00fchrt zu tief greifenden Ver\u00e4nderungen in der deutschen Wirtschaft. Vier von zehn Unternehmen (40 Prozent) haben infolge der Digitalisierung bereits neue Produkte oder Dienste auf den Markt gebracht und 57 Prozent bestehende Angebote angepasst.<\/p>\n<p>Dagegen musste jedes achte Unternehmen (12 Prozent) wegen des digitalen Wandels Waren oder Dienstleistungen vom Markt nehmen. Das hat eine repr\u00e4sentative Umfrage unter 507 Unternehmen aller Branchen ab 20 Mitarbeitern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom dieses Jahr ergeben.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-1119167861\"><div id=\"great-2716222390\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6Ja0zaCg0ss\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_bdc_2026_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Norbert Rotter, Vorstandsvorsitzender der Itelligence, best\u00e4tigt:<\/p>\n<p>\u201eEs gibt heute kaum noch technische H\u00fcrden oder Grenzen f\u00fcr die Digitalisierung.\u201c<\/p>\n<p>Die Bitkom-Studie zeigt, dass viele Unternehmen unzureichend auf den digitalen Wandel vorbereitet sind. Gut ein Viertel (28 Prozent) hat noch immer keine Digitalstrategie.<\/p>\n<p>Allerdings ist der Trend positiv: Im vergangenen Jahr waren noch 37 Prozent der Unternehmen ohne Digitalstrategie. Bei 27 Prozent gibt es derzeit zumindest in einzelnen Unternehmensbereichen Strategien f\u00fcr den Einsatz digitaler Technologien (Vorjahr: 24 Prozent).<\/p>\n<p>Dagegen verf\u00fcgen 43 Prozent \u00fcber eine zentrale Strategie, die verschiedene Aspekte der Digitalisierung ber\u00fccksichtigt und vom Topmanagement getrieben wird (Vorjahr: 39 Prozent).<\/p>\n<p>Folgende Frage stellt sich nat\u00fcrlich auch: Was ist eine digitale Transformation?<\/p>\n<p>\u201eDas hat einer unserer Kunden neulich so treffend formuliert, dass ich gleich mitgeschrieben habe\u201c<\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Andreas Pauls, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung Deutschland der Itelligence AG:<\/p>\n<p>\u201eWir wollen alle Prozesse im Unternehmen digitalisieren, soweit sie nicht der Beziehungspflege zu Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern dienen.\u201c<\/p>\n<p>Sch\u00f6ner kann man es nicht sagen, meint Pauls und erg\u00e4nzt:<\/p>\n<p>\u201eNur das Zwischenmenschliche klammern wir aus, aber ansonsten verwandelt diese Entwicklung das gesamte Unternehmen, alle Prozesse.\u201c<\/p>\n<h3>Wo beginnen?<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/RotterN.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Digitale transformation vom mittelstandsspezialisten\" class=\"size-full wp-image-23914 alignright\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/RotterN.jpg\" alt=\"RotterN\" width=\"235\" height=\"498\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/RotterN.jpg 235w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/RotterN-100x212.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 235px) 100vw, 235px\" \/><\/a>\u201eDie Digitalisierung der Wirtschaft nimmt Fahrt auf\u201c<\/p>\n<p>sagte Bitkom-Pr\u00e4sident Thorsten Dirks zur Er\u00f6ffnung der diesj\u00e4hrigen CeBIT in Hannover.<\/p>\n<p>So geben fast zwei Drittel (64 Prozent) der von Bitkom befragten Unternehmen an, dass sich infolge der Digitalisierung ihr Gesch\u00e4ftsmodell ver\u00e4ndert. Im Vorjahr waren es noch 55 Prozent.<\/p>\n<p>\u201eInzwischen haben die meisten Manager die Herausforderung erkannt. Jetzt m\u00fcssen die Unternehmen Tempo machen und den digitalen Wandel aktiv vorantreiben\u201c<\/p>\n<p>betonte Dirks. Somit ist auch ein Rat von Rotter und Pauls: Anfangen, anfangen, anfangen! Aber wo beginnen? Top-down oder Bottom-up?<\/p>\n<p>\u201eWir beobachten beide Ans\u00e4tze\u201c, beschreibt Andreas Pauls die aktuelle Pionierarbeit im Mittelstand: Den Anfang mit kleinen Pilotprojekten ohne \u00fcbergreifenden Plan einerseits und die Entwicklung einer vollumf\u00e4nglichen digitalen Strategie, bevor die ersten Investitionen get\u00e4tigt werden.<\/p>\n<p>\u201eIch vergleiche das gerne mit einer sportlichen Herausforderung: Wenn ich die Alpen mit dem Fahrrad \u00fcberqueren will, sollte ich durchaus vorab einmal mit ein paar Anstiegen meine Form und mein Equipment testen.<\/p>\n<p>Allerdings sind diese Probefahrten nicht der Ausgangspunkt f\u00fcr die gro\u00dfe Reise. Es gilt dann den Punkt zu finden, an dem die gro\u00dfe Tour wirklich beginnt. Dann muss ich einen Schlussstrich unter die \u00dcbungsfahrten ziehen und ernst machen.\u201c<\/p>\n<p>Auf die digitale Transformation gem\u00fcnzt: Pilotprojekte sind wichtig und sollten im Unternehmen einen hohen Stellenwert einnehmen. Nur so lassen sich Erfahrungen gewinnen, Potenziale aufsp\u00fcren und intern Begeisterung daf\u00fcr erzeugen.<\/p>\n<p>\u201eWer aber Kleinstprojekte sp\u00e4ter als das technische Fundament seiner digitalen Strategie nutzen will, erh\u00e4lt eine un\u00fcbersichtliche Landschaft und wird die M\u00f6glichkeiten nie aussch\u00f6pfen k\u00f6nnen\u201c<\/p>\n<p>warnt Pauls und Rotter erg\u00e4nzt:<\/p>\n<p>\u201eDas Wichtigste ist die Vor\u00fcberlegung: Was l\u00e4sst sich bei uns \u00fcberhaupt digitalisieren? Und dann muss ich motivierte Mitarbeiter finden, um erste Ans\u00e4tze zu verfolgen.\u201c<\/p>\n<h3>Der digitale Wandel<\/h3>\n<p>Nach den Ergebnissen der Bitkom-Umfrage nennen 72 Prozent der befragten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Vorst\u00e4nde den digitalen Wandel als Herausforderung f\u00fcr ihre Unternehmen \u2013 damit ist es das Topthema hinter der Sicherung des Fachkr\u00e4ftebedarfs (73 Prozent).<\/p>\n<p>Erst danach folgen mit Abstand interne Herausforderungen wie die Bew\u00e4ltigung eines starken Wachstums oder eine Restrukturierung (58 Prozent), externe Faktoren wie die politische Lage (43 Prozent) oder eine schwache Inlandsnachfrage (23 Prozent).<\/p>\n<p>Knapp neun von zehn Befragten (88 Prozent) betrachten die Digitalisierung eher als Chance f\u00fcr ihr Unternehmen statt als Risiko (9 Prozent).<\/p>\n<p>Lediglich 3 Prozent sagen, dass die Digitalisierung gar keinen Einfluss auf ihr Unternehmen hat.<\/p>\n<p>Andreas Pauls erg\u00e4nzt dazu:<\/p>\n<p>\u201eMan kann klein anfangen. Eine gute \u00dcbungstour ist es zum Beispiel, Service-Auftr\u00e4ge auf dem Smartphone auszugeben statt auf Papier. Daraus entstehen weitere Ideen. Das Ziel ist weniger, das Einzelprojekt gut abzuwickeln.<\/p>\n<p>Es geht vor allem um die Entwicklung eines allgemeinen Bewusstseins, dass die Digitalisierung unendliche M\u00f6glichkeiten birgt. Danach kann man gr\u00f6\u00dfere Etappen auf der eigentlichen Route in die Zukunft angehen:<\/p>\n<p>die volle IT-Unterst\u00fctzung der Zusammensetzung individuell erstellter Maschinen oder die pr\u00e4ventive Wartung von Maschinen \u00fcber Sensorik-Anbindung.\u201c<\/p>\n<p>Bei Itelligence hat man erkannt, dass es um die Ver\u00e4nderung von Abl\u00e4ufen geht, gleicherma\u00dfen zwischen Dingen wie zwischen Mitarbeitern \u2013 und zwar unternehmens\u00fcbergreifend.<\/p>\n<p>Erst am Ende steht die Transformation von Gesch\u00e4ftsmodellen, wie das bekannte Beispiel, dass ein Unternehmen statt Kompressoren die Menge der komprimierten Luft verkauft.<\/p>\n<p>Industriebetriebe m\u00fcssen in den n\u00e4chsten zwei Jahren wichtige Herausforderungen bew\u00e4ltigen, haben die Marktforscher von IDC schon vergangenes Jahr erhoben.<\/p>\n<p>Die unsichere Entwicklung der Weltwirtschaft und die Behauptung gegen\u00fcber Wettbewerb aus Niedriglohnl\u00e4ndern erh\u00f6hen den Handlungsdruck. Vor allem die Reduzierung von Kosten, die Steigerung von Umsatz und Erl\u00f6s sowie die Verbesserung von internen Prozessen brennen den Entscheidungstr\u00e4gern unter den N\u00e4geln.<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung dieser Aufgaben bietet eine gute Ausgangsbasis f\u00fcr Industrie-4.0-Initiativen, schreiben die IDC-Analysten. \u201eWir brauchen den richtigen Mix an Mitarbeitern und den Mut, neue Wege zu gehen\u201c, betont demnach Norbert Rotter.<\/p>\n<p>\u201eDas ganze Szenario fasst sich f\u00fcr mich in dieser Sichtweise zusammen: Die IT ist jetzt ein strategisch essenzieller Faktor des Unternehmenswachstums geworden und wird in Zukunft noch st\u00e4rker sein.\u201c<\/p>\n<p>Aber die IDC-Experten haben auch erhoben, dass die Digitalisierung im verarbeitenden Gewerbe \u2013 also Industrie 4.0 \u2013 nur von IT-Verantwortlichen als wesentliche Herausforderung in den n\u00e4chsten zwei Jahren bewertet wird.<\/p>\n<p>Aufseiten der Produktions- und Fachbereichsverantwortlichen fehlt nach wie vor das Verst\u00e4ndnis, in welchem Ausma\u00df technologische Entwicklungen die Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit ihres Betriebs ver\u00e4ndern werden.<\/p>\n<p>Somit kommt IDC zu einer \u00e4hnlichen Schlussfolgerung wie der Itelligence-Vorstandsvorsitzende Rotter: F\u00fcr die IT bietet sich die Chance, die Digitalisierung federf\u00fchrend voranzutreiben, den Dialog zwischen IT, Fachbereichen und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung zu initiieren und sich somit zum Partner der Fachbereiche auf Augenh\u00f6he zu etablieren.<\/p>\n<h3>Gute Ratschl\u00e4ge<\/h3>\n<p>\u201eDie Unternehmen brauchen f\u00fcr die Digitalisierung einen strategischen Ansatz und eine Verankerung in der Unternehmensspitze\u201c<\/p>\n<p>sagte Bitkom-Pr\u00e4sident Thorsten Dirks. Betriebswirtschaftliches und technisches Know-how sollten zusammenkommen.<\/p>\n<p>\u201eMit unserem Ruf als SAP-Pionier und Mittelstandsspezialist stehen wir aber ganz besonders in der Pflicht\u201c<\/p>\n<p>betont Norbert Rotter im E-3 Exklusivinterview auf Seite 49. Unternehmen auf die Digitalisierungswelle vorzubereiten, als Vordenker und Umsetzer, diese Rolle der Itelligence-Berater wird immer anspruchsvoller.<\/p>\n<p>Dirks sagte auf der diesj\u00e4hrigen CeBIT:<\/p>\n<p>\u201eDie ITK-Branche ist nicht nur Lieferant von Ger\u00e4ten, Software und Telekommunikationsleistungen, sondern strategischer Partner bei der digitalen Transformation der Gesch\u00e4ftsmodelle ihrer Kunden.\u201c<\/p>\n<p>Direkte Auswirkungen hat die Digitalisierung auf die Besch\u00e4ftigungssituation in der Wirtschaft.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Mehrheit der von Bitkom befragten Unternehmen sagt, dass sie mehr Mitarbeiter mit Digitalkompetenzen ben\u00f6tigt. Dabei geht es heute nicht nur um die g\u00e4ngige B\u00fcrosoftware, sondern um spezielle Kenntnisse f\u00fcr die jeweiligen Arbeitsfelder, von betriebswirtschaftlichen Anwendungen f\u00fcr Controlling, Marketing oder Finanzen \u00fcber CAD-Programme f\u00fcr Ingenieure oder Content-Managementsysteme f\u00fcr die Pflege von Webseiten.<\/p>\n<p>Vier von f\u00fcnf Unternehmen sagen, dass sie daf\u00fcr Weiterbildungen anbieten.<\/p>\n<p>\u201eUnternehmen m\u00fcssen die Digitalkompetenz ihrer gesamten Organisation st\u00e4rken\u201c<\/p>\n<p>sagte Thorsten Dirks.<\/p>\n<p>\u201eDas reicht von Schulungen f\u00fcr die Mitarbeiter \u00fcber ein geeignetes Recruiting bis zur Verankerung von IT-Know-how an der Unternehmensspitze.\u201c<\/p>\n<p>Andreas \u00adPauls von Itelligence ist sich sicher, dass die Verkn\u00fcpfung von drei Komponenten entscheidend ist, die sonst niemand in dieser Form und Qualit\u00e4t anbieten kann:<\/p>\n<p>\u201eErstens unsere Prozesskompetenz f\u00fcr den Mittelstand.<\/p>\n<p>Zweitens unsere Produktkompetenz f\u00fcr Customer Engagement und Commerce. Die haben wir zuletzt durch die Akquisition des Pforzheimer Unternehmens ITML f\u00fcr Themen wie CRM, Omnichannel und nat\u00fcrlich SAP Hana nochmals verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Und drittens die Strategieberatung \u2013 unsere F\u00e4higkeit, aus verschiedenen Methoden ein Gesamtbild herzustellen und eine Roadmap aufzustellen.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/ItelligenceCoverstory.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Digitale transformation vom mittelstandsspezialisten\" class=\"aligncenter size-full wp-image-23913\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/ItelligenceCoverstory.jpg\" alt=\"ItelligenceCoverstory\" width=\"700\" height=\"556\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/ItelligenceCoverstory.jpg 700w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/ItelligenceCoverstory-100x79.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/ItelligenceCoverstory-480x381.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/ItelligenceCoverstory-640x508.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>Verantwortung tragen<\/h3>\n<p>Bitkom fordert die Position eines Chief Digital Officers \u2013 in Deutschland ist diese Funktion noch weitgehend unbekannt, nur zwei Prozent der gro\u00dfen Unternehmen ab 500 Mitarbeitern haben einen CDO.<\/p>\n<p>F\u00fcr die gesamte Wirtschaft bedeutet das statistisch einen Wert unterhalb der Wahrnehmungsschwelle. Die Koordinierung liegt, sofern es eine zentrale Zust\u00e4ndigkeit gibt, entweder bei der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung oder beim IT-Verantwortlichen bzw. Chief Information Officer, erkennt Andreas Pauls in seiner beruflichen Praxis, dass der entscheidende Input immer von den Fachabteilungen kommt, zum Beispiel von einem Produktionsleiter.<\/p>\n<p>Die IT spielt eine Rolle dabei, den Prozess zu moderieren.<\/p>\n<p>\u201eWir raten den Anwendern auch, die j\u00fcngeren F\u00fchrungskr\u00e4fte und Talente einzubeziehen\u201c<\/p>\n<p>empfiehlt Pauls.<\/p>\n<p>\u201eBei der Nutzung neuer Medien und der neuesten Devices bin ich meinen Kindern im Teenageralter hoffnungslos unterlegen. Und genauso bringen Digital Natives oft erstaunliche Impulse und eine gro\u00dfe Geschwindigkeit in die Projekte in Unternehmen. Wir m\u00fcssen bereit sein, voneinander zu lernen.\u201c<\/p>\n<p>Braucht man f\u00fcr die digitalen Transformationsthemen einen CDO, Chief Digital Officer? Dazu meint Pauls:<\/p>\n<p>\u201eSie brauchen jemanden im Topmanagement, der die digitalen Strategien koordiniert und umsetzt. Digitale Transformation ist Chefsache. Ob die Rolle CDO hei\u00dfen muss, da setze ich eher ein Fragezeichen.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr Norbert Rotter ist die digitale Transformation ja nur umzusetzen, wenn Hersteller ihre L\u00f6sungen und Produkte systematisch verbessern wollen, um ihre Kunden besser zu erreichen.<\/p>\n<p>\u201eDas Ziel ist es, dem Kunden den besten Service zu bieten, sein Vertrauen zu gewinnen und ihn \u00fcber die verschiedensten Kan\u00e4le als loyalen Kunden zu behalten.\u201c<\/p>\n<p>Die Werkzeuge, die SAP dazu anbietet, C4C und Hybris, sind f\u00fcr den Mittelstand eine Riesenchance. Die Kan\u00e4le, um den Kunden zu erreichen, werden immer vielf\u00e4ltiger, da muss die Technik unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>\u201eDas Potenzial mit den neuen L\u00f6sungen der SAP war auch einer der Gr\u00fcnde, um uns einen starken Partner im CRM\/CEC im S\u00fcden Deutschlands zu sichern\u201c<\/p>\n<p>betont Rotter. Seit Juni geh\u00f6rt die Pforzheimer ITML zu Itelligence.<\/p>\n<p>\u201eDa erwarte ich neben regionaler N\u00e4he zu unseren Kunden in S\u00fcddeutschland weitere positive Impulse insbesondere rund um das Thema Customer Engagement.\u201c<\/p>\n<h3>Quelle des Wissens<\/h3>\n<p>\u201eNat\u00fcrlich sind wir in intensivem Gespr\u00e4ch mit SAP direkt \u00fcber die neuesten Entwicklungen\u201c<\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Andreas Pauls die erste Wissensquelle f\u00fcr Itelligence.<\/p>\n<p>\u201eWir suchen aber auch konsequent die N\u00e4he zu den Universit\u00e4ten und Hochschulen. Neben der gezielten Einstellung von Hochschulabsolventen betreiben wir seit Jahren Forschungsprojekte am Innovation Campus der RWTH Aachen und nutzen unsere Entwicklungslabs im Konzern, um Ideen und Szenarien rund um Industrie 4.0 zu entwickeln.<\/p>\n<p>Viele Itelligence-Kollegen haben die Themen schon vor Jahren in die Diskussion mit den Kunden gebracht, sodass wir trotz der vielen Facetten von IoT heute weit gekommen sind. Aber am meisten m\u00f6chte ich hier eigentlich die Leistungen der Anwender w\u00fcrdigen:<\/p>\n<p>der Austausch mit Kunden, die IoT im Unternehmen testen. Da konnten wir eine Menge lernen und unser Beratungs- und Projekt-Know-how in der Praxis sch\u00e4rfen. Das ist das Gl\u00fcck des T\u00fcchtigen.<\/p>\n<p>Heute sehen wir uns gut aufgestellt: Unsere Workshops zum Beispiel zu digitalen Strategien sind echte Renner und Ausgangspunkt zahlloser Projekte.\u201c<\/p>\n<p>Der Digitalverband Bitkom hat die von der EU-Kommission vorgestellten weiteren Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung des digitalen Binnenmarkts als Schritt in die richtige Richtung begr\u00fc\u00dft. Besonderes Augenmerk sollte dabei auf den Mittelstand gelegt werden, der bei der Digitalisierung die meiste Unterst\u00fctzung braucht.<\/p>\n<p>\u201eEurop\u00e4ische Mittelst\u00e4ndler haben bislang oft eine he\u00adrausragende Marktstellung, die es im Zuge der Digitalisierung zu halten und weiter auszubauen gilt\u201c<\/p>\n<p>sagte Bitkom-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Bernhard Rohleder. Bereits zur CeBIT empfahl Bitkom deshalb die Schaffung von \u201eDigital Hubs\u201c.<\/p>\n<p>In diesen Hubs sollen die Flaggschiffe der deutschen Wirtschaft zusammen mit Mittelst\u00e4ndlern, Start-ups, IT-Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein digitales \u00d6kosystem bilden.<\/p>\n<p>\u201eWir m\u00fcssen unsere Kr\u00e4fte b\u00fcndeln und digitale Schwerpunkte mit internationaler Strahlkraft schaffen\u201c<\/p>\n<p>sagte Thorsten Dirks. Zum Wissen geh\u00f6rt auch eine Fehlerkultur:<\/p>\n<p>\u201eDas Thema digitale Transformation ist noch so frisch, dass der einzige Fehler sein kann, das Thema zu verschlafen\u201c<\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Andreas Pauls im E-3 Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>\u201eWir h\u00f6ren manchmal: Wir m\u00fcssen erst einmal SAP Hana implementieren, bevor wir loslegen.<\/p>\n<p>Aber die Einf\u00fchrung von Hana sehen die Fachabteilungen und das Management vielleicht nur als IT-Investition, als Overhead-Kosten: Warum sollen wir funktionierende Systeme ersetzen?<\/p>\n<p>Was n\u00fctzt es mir, wenn das ERP schneller wird?\u201c<\/p>\n<p>Bei Itelligence ist man \u00fcberzeugt, dass Hana besser dann ins Spiel kommt, wenn das erste Szenario steht und gro\u00dfe Datenmengen anfallen. Dann ist es die perfekte technische Basis \u2013 auch f\u00fcr eine umfassende digitale Strategie. Und jedem Beteiligten ist dann klar, welche Rendite man sich verspricht, betont Pauls.<\/p>\n<p>Es kann immer passieren, dass eine Detailfunktion nicht da ist, die ein Anwender ben\u00f6tigt. Aber bei der Entwicklungsgeschwindigkeit, die SAP an den Tag legt, wird sie schnell nachgereicht.<\/p>\n<p>\u201eDas technologische Angebot ist zurzeit weiter, als die Unternehmen in der Umsetzung der Digitalisierung sind. Es ist ja auch sinnvoll, eine so neue, so umfassende Technologie in angepassten Schritten, aber strategisch durchdacht einzuf\u00fchren\u201c<\/p>\n<p>wei\u00df Andreas Pauls aufgrund seiner beruflichen Erfahrung.<\/p>\n<h3>Zukunft<\/h3>\n<p>Aber nicht nur die Industriebetriebe, sondern auch die Anbieter von Indus\u00adtrie-4.0-L\u00f6sungen haben einiges zu tun, meinen die IDC-Analysten.<\/p>\n<p>Das Marktumfeld ist f\u00fcr Anbieter wie Itelligence sehr attraktiv, in den kommenden Monaten und Jahren sind steigendende Industrie-4.0-Budgets zu erwarten.<\/p>\n<p>Zudem werden im Speziellen die IT-Provider von den Industriebetrieben als bevorzugte Industrie-4.0-Anbieter wahrgenommen.<\/p>\n<p>\u201eSAP liefert die technologischen Grundlagen, wir die Beratung und Zusatzprodukte, die genau die Bed\u00fcrfnisse unserer mittelst\u00e4ndischen Kunden treffen\u201c<\/p>\n<p>beschreibt Andreas Pauls die Win-win-Situation f\u00fcr Anwender und Anbieter.<\/p>\n<p>\u201eWir sind die Ma\u00dfschneiderei, SAP liefert den Stoff und die Schnitte. Mit it.machinery hat Itelligence zum Beispiel eine voll integrierte L\u00f6sung auf Basis von S\/4 Hana speziell f\u00fcr Unternehmen der Fertigungsindustrie entwickelt, mit der unsere Kunden s\u00e4mtliche Prozesse steuern.\u201c<\/p>\n<p>Zur weiteren Entwicklung und zu regionalen Unterschieden der global t\u00e4tigen Itelligence meint Vorstandsvorsitzender Rotter abschlie\u00dfend:<\/p>\n<p>\u201eAm st\u00e4rksten zeigt sich der Unterschied wohl zwischen den USA und Gro\u00dfbritannien auf der einen und Deutschland auf der anderen Seite.<\/p>\n<p>In den angels\u00e4chsischen L\u00e4ndern ist die Geschwindigkeit hoch \u2013 auch angetrieben von einer starken Start-up-Szene. Die Unternehmen geben der Digitalisierung ganz schmerzbefreit ihre Chance.<\/p>\n<p>Im deutschsprachigen Raum z\u00e4hlen zum Teil andere Werte: Konstanz, Nachhaltigkeit und Verl\u00e4sslichkeit. Wir spielen das nicht gegeneinander aus. Beide Ans\u00e4tze haben ihre Berechtigung. Deutschland ist zum Beispiel Vorreiter beim Thema Sicherheit geworden.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SAP-Partner Itelligence ist Mittelstandsspezialist und Pionier bei digitalen Transformationsprozessen und damit in der SAP-Community erster Ansprechpartner f\u00fcr Themen wie Industrie 4.0, IoT und nat\u00fcrlich Hana. Das neue ERP-Paradigma stellt gewaltige Herausforderungen an die SAP-Bestandskunden. Itelligence ist der Trusted Advisor. Dar\u00fcber sprachen Norbert Rotter, Vorstandsvorsitzender der Itelligence AG, und Dr. Andreas Pauls, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung Deutschland, mit Peter M. F\u00e4rbinger vom E-3 Magazin.<\/p>\n","protected":false},"author":38,"featured_media":23910,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[1609,14841],"tags":[7650,6166,601,367,1108],"coauthors":[19920],"class_list":["post-6283","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mag1607","category-coverstory-1607","tag-dienstleistungen","tag-digitaler-wandel","tag-digitalisierung","tag-industrie-4-0","tag-itelligence","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716.jpg",1000,479,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716.jpg",400,192,false],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716-768x368.jpg",768,368,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716.jpg",1000,479,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716-100x48.jpg",100,48,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716-480x230.jpg",480,230,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716-640x307.jpg",640,307,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716-720x345.jpg",720,345,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716-960x460.jpg",960,460,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716.jpg",1000,479,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716.jpg",1000,479,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716.jpg",1000,479,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716.jpg",1000,479,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716.jpg",1000,479,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716.jpg",18,9,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716.jpg",1000,479,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716.jpg",1000,479,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716.jpg",1000,479,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716.jpg",600,287,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716.jpg",600,287,false],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/shutterstock_569504716-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>SAP-Partner Itelligence ist Mittelstandsspezialist und Pionier bei digitalen Transformationsprozessen und damit in der SAP-Community erster Ansprechpartner f\u00fcr Themen wie Industrie 4.0, IoT und nat\u00fcrlich Hana. 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