{"id":6279,"date":"2016-06-02T00:00:00","date_gmt":"2016-06-01T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=6279"},"modified":"2019-04-01T10:14:32","modified_gmt":"2019-04-01T08:14:32","slug":"ganzheitliches-it-management","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/ganzheitliches-it-management\/","title":{"rendered":"Ganzheitliches IT-Management"},"content":{"rendered":"<p>Die Abbildung von Support und IT-Prozessen ist sicherlich der erste Schritt, um den SAP Solution Manager weiter zu nutzen und in Stellung zu bringen. Sind der Service Desk sowie das Change Management erst einmal eingef\u00fchrt, gewinnt das Thema Kosten- und Leistungsverrechnung mehr und mehr an Bedeutung.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens dann, wenn IT-Verantwortliche detailliert Rechenschaft ablegen m\u00fcssen oder selbst wissen wollen, in welcher Senke die Aufw\u00e4nde versickern, wird dies wichtig.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-1554831386\"><div id=\"great-741044925\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Nun kann man mit dem SolMan nat\u00fcrlich auch flankierend zu den IT-Prozessen wunderbar die Aufw\u00e4nde messen und darstellen, einiges gilt es jedoch hierbei zu beachten. Mein Ziel ist es immer, zu vermeiden, dass es bei Berichten und Auswertungen Interpretationsm\u00f6glichkeiten gibt. Diese Situation ist sp\u00e4testens gegeben, wenn Daten redundant in unterschiedliche Werkzeuge eingepflegt werden.<\/p>\n<p>Betrachtet man das Change und Request Managements des SolMan, so kann eine einheitliche Sicht auf Projekte sowie auf bereits erbrachte Leistungen nur sinnvoll mit dem Projekt- und Portfolio-Manage\u00adnent geschehen.<\/p>\n<p>Die Komponente des SAP-PPM wurde relativ sp\u00e4t mit dem SolMan 7.1 eingef\u00fchrt und steht nun nat\u00fcrlich auch in einer optimierten Variante in der Version 7.2 zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Die Nutzung der PPM-Komponente ist weniger ein Customizing-Thema als mehr ein Thema der Organisation. Generell sollten alle gr\u00f6\u00dferen Projekte nicht \u00fcber einzelne Changes, sondern als ein Release beziehungsweise ein Projekt abgebildet werden.<\/p>\n<p>Bereits hier stellt sich nat\u00fcrlich die erste Herausforderung: weg von einer durchg\u00e4ngigen Nutzung von \u201edringenden \u00c4nderungen\u201c, hin zu einer Steuerung der \u00c4nderungen in Projekten. Diese Projekte sollten \u2013 wenn man PPM nutzen m\u00f6chte \u2013 nicht direkt angelegt werden.<\/p>\n<p>Die sonst \u00fcbliche Verwendung von \u00c4nderungsantr\u00e4gen ist f\u00fcr Projekte, die meist ohnehin durch einen Ausschuss genehmigt wurden, eher Mehraufwand. Sinnvoll ist es, die Projekte im Projekt- und Portfolio-Management anzulegen und dort auch die Projektstruktur zu pflegen.<\/p>\n<p>Dabei reicht es nicht, ein Arbeitspaket anzulegen, das sich dann lediglich \u201eProgrammierung\u201c oder \u201eUmsetzung\u201c nennt. Vielmehr m\u00fcssen alle einzelnen Arbeitspakete festgelegt und definiert werden.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang k\u00f6nnen auch gleich die erwarteten Aufw\u00e4nde erfasst werden. Ein Arbeitspaket kann dann zu einem Change f\u00fchren, muss es jedoch nicht zwingend. Das ist sp\u00e4testens dann gegeben, wenn auch Arbeitspakete f\u00fcr den Rollout wie etwa Datenmigration, Berechtigungszuweisungen und \u00c4hnliches definiert werden.<\/p>\n<p>Die Schnittstelle zwischen PPM und ChaRM ist so gut, dass direkt aus einem Arbeitspaket ein Change erstellt werden kann. \u00dcblicherweise wird dies durch den Projektleiter veranlasst.<\/p>\n<p>Mit der Erstellung eines \u00c4nderungsdokuments aus einem Arbeitspaket im PPM heraus entsteht eine eindeutige Verkn\u00fcpfung zwischen beiden Objekten. Dies erm\u00f6glicht es den IT-Anwendern, Aufw\u00e4nde auf dem Change zu erfassen.<\/p>\n<p>Diese Aufw\u00e4nde werden mit dem Arbeitspaket im PPM synchronisiert. Wird die Erfassung von Aufw\u00e4nden durchg\u00e4ngig durchgef\u00fchrt, so k\u00f6nnen f\u00fcr Projektleiter relevante Analysen aus dem PPM heraus erstellt werden. Relevante Voraussetzung hierf\u00fcr ist nat\u00fcrlich, dass nicht nur die Zeiten erfasst werden, sondern vom Arbeitspaketverantwortlichen auch kontinuierlich der Fertigstellungsgrad gepflegt wird.<\/p>\n<p>Somit kann einerseits das Projekt \u00fcber Kennzahlen gesteuert werden (Aufw\u00e4nde versus Leistungen, Projektfortschritt, offene Arbeitspakete). Parallel dazu k\u00f6nnen auch die Zeiten f\u00fcr eine echte Leistungsverrechnung in das Cross-Application-Time\u00adsheet (CATS) des ERP-Systems \u00fcbertragen werden.<\/p>\n<p>\u00dcber die zentrale Erfassung der T\u00e4tigkeiten und die Gliederung der Arbeitspakete entsteht somit eine eindeutige Erfassung der Daten, sodass Interpretationen ausgeschlossen sind. Zusammenfassend stellt SAP mit dem PPM f\u00fcr den SolMan ein \u00e4u\u00dferst wertvolles Werkzeug zur Verf\u00fcgung, das nur noch auf den Arbeitseinsatz wartet.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Einsatz m\u00fcssen nat\u00fcrlich die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen werden. Der Einsatz macht jedoch in jedem Fall Sinn. Ich habe immer wieder Kunden, die dann beginnen, kundenspezifische Felder wie Kostenstelle und Innenauftrag auf dem Change zu hinterlegen.<\/p>\n<p>So k\u00f6nnen zwar damit zum Teil Reportinganforderungen erf\u00fcllt werden, eine ganzheitliche Steuerung der Projekte kann damit jedoch nicht erfolgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Vergangenheit haben sich viele IT-Verantwortliche damit besch\u00e4ftigt, ihre Changes zu managen. Die n\u00e4chste Stufe ist das Thema der Kosten- und Leistungsverrechnung.<\/p>\n","protected":false},"author":55,"featured_media":4955,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[23,7,1608],"tags":[375,286],"coauthors":[22352],"class_list":["post-6279","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-solman","category-meinung","category-mag1606","tag-charm","tag-solman","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan.jpg",1000,431,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan.jpg",400,172,false],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan-768x331.jpg",768,331,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan.jpg",1000,431,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan-100x43.jpg",100,43,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan-480x207.jpg",480,207,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan-640x276.jpg",640,276,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan-720x310.jpg",720,310,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan-960x414.jpg",960,414,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan.jpg",1000,431,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan.jpg",1000,431,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan.jpg",1000,431,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan.jpg",1000,431,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan.jpg",1000,431,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan.jpg",18,8,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan.jpg",1000,431,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan.jpg",1000,431,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan.jpg",1000,431,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan.jpg",600,259,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan.jpg",600,259,false],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/SolMan-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>In der Vergangenheit haben sich viele IT-Verantwortliche damit besch\u00e4ftigt, ihre Changes zu managen. 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