{"id":6262,"date":"2016-06-01T01:20:00","date_gmt":"2016-05-31T23:20:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=6262"},"modified":"2022-05-01T08:52:40","modified_gmt":"2022-05-01T06:52:40","slug":"digitale-transformation-mit-open-source","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/digitale-transformation-mit-open-source\/","title":{"rendered":"Digitale Transformation  mit Open Source"},"content":{"rendered":"<p>Der Antritt zur digitalen Transformation ist ein ganzheitlicher: Die Herausforderung l\u00e4sst sich nicht mit einem ERP-Releasewechsel l\u00f6sen oder durch die massenhafte Verteilung von Tablets und Smartphones im Unternehmen.\u00a0 Auch die Installierung eines Chief Digital Officers wird der digitalen Transformation nur zum Teil gerecht.<\/p>\n<p>Eines steht fest, die digitale Transformation ist eine betriebswirtschaftliche, organisatorische, finanzielle und technische Herausforderung. Ganzheitliches, vernetztes Denken ist angesagt.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-2873240485\"><div id=\"great-34077785\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>\u201eDie digitale Transformation beeinflusst die IT-Umfelder der Zukunft ma\u00dfgeblich\u201c<\/p>\n<p>prophezeit Michael Jores, Regional Director Central Europe bei Suse.<\/p>\n<p>\u201eBestehende siloartige, nicht cloud-f\u00e4hige und propriet\u00e4re Umgebungen werden durch die Anforderungen der d!conomy in standardisierte, cloud-f\u00e4hige und offene gewandelt. Da nur solche Umfelder technisch und damit auch betriebswirtschaftlich effizient auf Business-Anforderungen reagieren k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Nicht von ungef\u00e4hr war d!conomy \u2013 die digitale Economy \u2013 schon zweimal das Thema der CeBIT.<\/p>\n<h3>d!conomy<\/h3>\n<p>\u201eBig-Data-Szenarien sind unausweichlich\u201c<\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Jores ein Ph\u00e4nomen der d!conomy.<\/p>\n<p>\u201eDa sich die Datenmengen bis 2020 in unglaubliche Gr\u00f6\u00dfenordnungen entwickeln werden.<\/p>\n<p>Ebenso erm\u00f6glichen hybride Cloud-Szenarien die angesprochene Flexibilit\u00e4t und Effizienz.\u201c<\/p>\n<p>Mit seiner Strategie, basierend auf Open-Source-L\u00f6sungen, setzt Suse alles daran, die notwendige Flexibilit\u00e4t, Standardisierung und Effizienz in zuk\u00fcnftige Rechenzentren zu liefern. Digitale Transformation und Open Source sind offensichtlich die zwei Seiten einer Medaille.<\/p>\n<p>\u201eSuse ist als Open-Source-Anbieter geradezu pr\u00e4destiniert, hierbei eine aktive Rolle zu spielen\u201c<\/p>\n<p>betont Jens-Gero Boehm, Director Suse Partner Sales Central Europe.<\/p>\n<p>\u201eIn der Infrastruktur zur Umsetzung der digitalen Transformation stellen Open Standards eine wesentliche Anforderung dar, die heute fast ausschlie\u00dflich mit Open Source umgesetzt werden.\u201c<\/p>\n<p>Der zentrale Ausgangspunkt aktueller IT-Projekte basiert auf den Anforderungen durch die digitale Transformation.<\/p>\n<p>\u201eDas Software Defined Datacenter, SDDC, beschreibt das zuk\u00fcnftige IT-Architektur-Paradigma, das optimal durch offene Standards unterst\u00fctzt wird\u201c<\/p>\n<p>beschreibt Michael Jores den Trend nicht nur in der SAP-Community.<\/p>\n<p>Eine weitere Herausforderung ist, die Entfernung zwischen Development und Operations zu verk\u00fcrzen mit dem sogenannten DevOps-Ansatz.<\/p>\n<p>\u201eDaraus ergeben sich zwei grundlegende Richtungen\u201c<\/p>\n<p>\u201eBig Data und Cloud. F\u00fcr Big Data spielt das Projekt Hadoop eine gro\u00dfe und interessante Rolle.<\/p>\n<p>In der Cloud kommen Hypervisoren wie XEN und KVM, das Infrastruktur-Management-Framework OpenStack und Cloud Foundry f\u00fcr die Erstellung einer Platform as a Service, PaaS, zur Geltung. Allen ist gemein, dass die Commuity auf offene Standards setzt.\u201c<\/p>\n<p>Dieser Trend, Software auf Basis eines Open-Source-Modells zu entwickeln, begann und nimmt mit dem Erfolg von Linux rapide zu.<\/p>\n<h3>Software Defined Datacenter<\/h3>\n<p>Die SAP-Community hat eine arbeitsreiche und interessante Reise hinter sich: Konsolidierung, Harmonisierung, Automatisierung, Virtualisierung sind die erfolgreich abgearbeiteten Themen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Boehm.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Digitale transformation  mit open source\" class=\"aligncenter size-full wp-image-26828\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Boehm.jpg\" alt=\"Boehm\" width=\"899\" height=\"535\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Boehm.jpg 899w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Boehm-768x457.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Boehm-100x60.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Boehm-480x286.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Boehm-640x381.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Boehm-720x428.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 899px) 100vw, 899px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Schritt basiert auf Open Source und ist ein Bottom-up-Ansatz. Auf Basis der verf\u00fcgbaren Technologie baut die S\/4-Hana-Zukunft auf einem Software Defined Datacenter auf.<\/p>\n<p>Die Marktforscher von IDC haben erhoben, dass die Transformation der Rechenzentren in vollem Gange ist. Die Unternehmen verstehen Software Defined Infrastructure (SDI) und Datacenter (SDDC) als L\u00f6sungsansatz zur Umsetzung von Cloud Computing, f\u00fcr geringere operative Kosten und zum effizienteren Betrieb von Informationstechnologie.<\/p>\n<p>Obwohl sich\u00a0 SDI noch in einer fr\u00fchen Phase befindet, sind Firmen und Organisationen bereit, gesch\u00e4ftskritische Anwendungen auf ihr laufen zu lassen. Dies ist das Fazit der neuen IDC-Studie \u201eSoftware Defined Infrastructure in Deutschland 2016\u201c.<\/p>\n<p>Ziel der von IDC im M\u00e4rz 2016 durchgef\u00fchrten Befragung unter 252 IT-Entscheidern aus Unternehmen in Deutschland mit mehr als 250 Mitarbeitern war es, Einblicke in die Wahrnehmungen, Umsetzungspl\u00e4ne und Erfolgsfaktoren im Hinblick auf Software Defined Infrastructure (SDI) zu erhalten.<\/p>\n<p>Es wurden nur solche Firmen befragt, die sich bereits mit dem Thema SDI fundiert besch\u00e4ftigen. F\u00fcr 85 Prozent der Befragten spielt Open Source bei SDI eine wichtige Rolle.<\/p>\n<p>Open Source ist somit in vielen F\u00e4llen ein wichtiger Enabler f\u00fcr SDI in Unternehmen. Dies verdeutlicht das Innovationspotenzial, das in vielen Open-Source-Initiativen steckt.<\/p>\n<p>Das Inte\u00adresse an Open-Source-Technologie gr\u00fcndet sich in vielen F\u00e4llen auf die Vermeidung eines Vendor Lock-ins, auf Kostenreduzierung und die Anforderung, API-Integration bzw. Automatisierung so effizient wie m\u00f6glich zu gestalten.<\/p>\n<p>Aus der Sicht von Suse Linux: Treibt SAP den Einsatz von Open-Source-Produkten oder treibt der Markt SAP in Richtung Open Source?<\/p>\n<p>\u201eZum einen hat SAP fr\u00fch erkannt, seit 1999, welches Potenzial in Linux liegt\u201c<\/p>\n<p>beschreibt Michael Jores die Situation.<\/p>\n<p>\u201eDamit hat SAP durch die enge Entwicklungszusammenarbeit ebendiesen Mehrwert an Open Source erkannt, bedarfsgerecht und schnell Anforderungen, zum Beispiel High Availability f\u00fcr Hana, in Linux gemeinsam mit der Expertise von Suse umzusetzen.<\/p>\n<p>Zum anderen pr\u00e4gt Hadoop den Big-Data-Markt ma\u00dfgeblich und liefert hier Anwendungsszenarien, auf die SAP mit Vora reagiert. Auch die Kombination aus OpenStack und Cloud Foundry ist f\u00fcr SAP als PaaS-L\u00f6sung sehr interessant.\u201c<\/p>\n<p>Das Fazit von IDC lautet demnach: Viele Unternehmen arbeiten an der Modernisierung ihres Rechenzentrums, um die digitale Transformation zu unterst\u00fctzen oder zu verbessern.<\/p>\n<p>Sie betrachten Software Defined Infrastructure als einen Weg, den Fachabteilungen kosteng\u00fcnstig flexible und agile IT-Ressourcen zur Verf\u00fcgung zu stellen. Die verschiedenen L\u00f6sungskomponenten sind in ihrem Lebenszyklus unterschiedlich weit vorangeschritten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Virtualisierungs-Tools schon seit vielen Jahren im Einsatz sind, befinden sich Container und OpenStack in einem noch fr\u00fchen Reifegradstadium. Die Unternehmen sind bereit, diese L\u00f6sungen einzusetzen, und agieren damit in einem Spannungsfeld zwischen Innovation und Enterprise-readiness der L\u00f6sungen.<\/p>\n<p>\u201eSoftware Defined Infrastructure ist ein interessanter L\u00f6sungsansatz, der Unternehmen in die Lage versetzt, mittels der Entkopplung von Hardware und Software und auf Basis einer umfassenden Automatisierung und Orchestrierung IT als Service effizient, schnell und mit hoher Agilit\u00e4t bereitzustellen.<\/p>\n<p>SDI wird somit zum Schl\u00fcsselfaktor und Kernelement moderner IT-Infrastrukturen\u201c<\/p>\n<p>betont Matthias Zacher, Senior Consultant und Projektleiter bei IDC.<\/p>\n<p>Suse liefert als Entwicklungs-Referenz-Plattform f\u00fcr SAP innovative Technologiebeitr\u00e4ge, die sich in Form von Datacenter-Readiness-Themen f\u00fcr SAP NetWeaver und SAP Hana wiederfinden.<\/p>\n<p>\u201eDie spannendsten Entwicklungen sind die Hochverf\u00fcgbarkeitsszenarien f\u00fcr Hana in allen Auspr\u00e4gungen\u201c<\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Michael Jores.<\/p>\n<p>\u201eDes Weiteren liefern wir mit dem Suse-Manager eine Infrastrukturautomation f\u00fcr die SAP-Basis.\u201c<\/p>\n<p>Suse-OpenStack-Cloud mit dem Suse-Storage stellt einem SAP-Rechenzentrum eine IaaS-Plattform zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Application-Services.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Digitale transformation  mit open source\" class=\"aligncenter size-full wp-image-26829\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Application-Services.jpg\" alt=\"Application Services\" width=\"1200\" height=\"443\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Application-Services.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Application-Services-768x284.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Application-Services-100x37.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Application-Services-480x177.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Application-Services-640x236.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Application-Services-720x266.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Application-Services-960x354.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Application-Services-1168x431.jpg 1168w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>Open-Source-Paradigma<\/h3>\n<p>Warum ist Open-Source-Software interessant?<\/p>\n<p>Dieser Frage stellte sich Joseph Reger, Fujitsu Fellow und Chief Technology Officer von Fujitsu EMEIA:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Joseph-Reger.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Digitale transformation  mit open source\" class=\"aligncenter size-full wp-image-26830\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Joseph-Reger.jpg\" alt=\"Joseph Reger\" width=\"886\" height=\"513\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Joseph-Reger.jpg 886w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Joseph-Reger-768x445.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Joseph-Reger-100x58.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Joseph-Reger-480x278.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Joseph-Reger-640x371.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Joseph-Reger-720x417.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 886px) 100vw, 886px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u201eIch benutze die Bezeichnung Open-Source-Software wom\u00f6glich etwas salopp, meine aber die strenge Definition von freier Software, free software, der Free Software Foundation, 1985.<\/p>\n<p>Wichtig ist, dass die Software frei benutzt, geteilt, studiert und \u2013 sehr wichtig! \u2013 modifiziert werden kann: freedom to use, share, study and modify. Das ist praktisch nur mit quelloffener Software m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Hier ist es zweitrangig, ob man f\u00fcr die Software irgendwie \u2013 es gibt zahlreiche Modelle \u2013 zahlen muss. Die Zweideutigkeit der englischen Sprache \u2013 free, as in freedom, oder free, as in free beer \u2013 schl\u00e4gt in der deutschen Sprache eh nicht zu.\u201c<\/p>\n<p>Michael Jores unterscheidet im strategischen Ansatz genau zwischen Paradigma und Technologie. OpenStack, Cloud Foundry, Linux, Hadoop etc. sind wichtige IT-Bausteine, aber nicht die digitale Transformation selbst.<\/p>\n<p>\u201eDie digitale Transformation findet, wie sie der Markt versteht, auf Business-Ebene statt. Die Business-Modelle ver\u00e4ndern sich\u201c<\/p>\n<p>definiert Jores den Wandel.<\/p>\n<p>\u201eDie erforderlichen Ver\u00e4nderungen haben entsprechend auch Auswirkungen auf die zugrunde liegenden Infrastrukturen. Die Optimierung hei\u00dft hier DevOps, das hei\u00dft, die Entfernung zu minimieren zwischen Entwicklung und Betrieb.<\/p>\n<p>Hier finden sich neue Paradigmen f\u00fcr den Aufbau von SAP-Rechenzentren, hyper-konvergenten Infrastrukturen, die Umsetzung des Software Defined Data Center.\u201c<\/p>\n<p>Ein Beispiel f\u00fcr die digitale Transformation basierend auf Open Source ist die Firma BMW in M\u00fcnchen. Dort setzt man im SAP-Umfeld auf Linux, Hadoop, Hana und OpenStack. \u00dcber den Einsatz von Linux gewinnt der Kunde die Offenheit f\u00fcr die Auswahl einer x86-Plattform.<\/p>\n<p>Mit Hana und Hadoop wird eine m\u00e4chtige Big-Data-Infrastruktur f\u00fcr SAP zur Verf\u00fcgung gestellt. Und OpenStack bringt die Flexibilit\u00e4t in die Infrastruktur f\u00fcr die Umsetzung des DevOps-Modells.<\/p>\n<h3>OpenStack &amp; Cloud Foundry<\/h3>\n<p>Insgesamt sind die SAP-Buildingblocks die Grundlage der Infrastruktur f\u00fcr SAP-Rechenzentren: Suse Linux Enterprise Server (SLES) for SAP Applications, Suse OpenStack Cloud zusammen mit Cloud Foundry und Suse Enterprise Storage.<\/p>\n<p>\u201eDiese Layer bieten dem SAP-Kunden die M\u00f6glichkeit, ein DevOps-Modell f\u00fcr eine PaaS-Infrastruktur f\u00fcr den SAP-Einsatz zu realisieren\u201c<\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Jores. Suse, als erster Linux-Distributor und vertreten im Managing Board, und SAP engagieren sich in der OpenStack-Foundation und der Cloud-Foundry-Community.<\/p>\n<p>\u201eMit Cloud Foundry existiert das Ziel, eine Cloud-Service-Provider-Schnittstelle f\u00fcr SAP-Hoster zur Verf\u00fcgung zu stellen, um auf Basis von Linux, OpenStack und Cloud Foundry eine Platform as a Service f\u00fcr SAP nutzen zu k\u00f6nnen\u201c<\/p>\n<p>argumentiert Suse-Manager Jores.<\/p>\n<p>Und Suse Sales Director Boehm erl\u00e4utert:<\/p>\n<p>\u201eDer digitale Wandel zieht sich durch alle Industrien und Branchen. Allen gemein ist die Bedeutung, die die IT dabei auch f\u00fcr solche Unternehmen bekommt, die sich bisher recht wenig mit IT-Themen befassen mussten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Stellenwert-Open-Source-SDI.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Digitale transformation  mit open source\" class=\" wp-image-26831 alignright\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Stellenwert-Open-Source-SDI.jpg\" alt=\"Stellenwert Open Source SDI\" width=\"241\" height=\"383\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Stellenwert-Open-Source-SDI.jpg 450w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Stellenwert-Open-Source-SDI-100x159.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 241px) 100vw, 241px\" \/><\/a>Alle werden dabei auf eine Infrastruktur setzen \u2013 on premise oder beim Cloud Service Provider \u2013, die auf Basis einer Software-Defined-Architektur aufgesetzt ist. F\u00fcr einen sicheren und anbieterunabh\u00e4ngigen Weg in die Zukunft setzt man hierbei auf Mainstream-L\u00f6sungen aus der Open-Source-Welt.\u201c<\/p>\n<p>In der Open-Source-Community ist SAP gemeinsam mit seinem Partner Suse Linux ganz weit vorn dabei: Zur Unterst\u00fctzung von offenen Systemen und Open-Source-Software in der Cloud hat SAP die Hana Cloud Platform (HCP), eine Starter-Edition f\u00fcr Cloud-Foundry-Services, ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>HCP unterst\u00fctzt verschiedene Cloud-Foundry-Buildpacks und Services, darunter Java, Node.js, HTML5, MongoDB, Redis, PostgreSQL und RabbitMQ.<\/p>\n<p>Diese Services, die \u00fcber das HCP-Cockpit verf\u00fcgbar gemacht werden, sollen Entwicklern helfen, neue und innovative Anwendungen auf Basis von Cloud Foundry zu erstellen, die auf der Hana Cloud Platform ausgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Was mit HCP in der Praxis m\u00f6glich wird, zeigte SAP EVP Bj\u00f6rn Goerke \u00e4u\u00dferst eindrucksvoll in seiner Keynote auf der SAP TechEd 2015 in Barcelona und auf den DSAG-Technologietagen 2016 in Hamburg (beide Keynotes existieren auf YouTube).<\/p>\n<p>In der Hana Enterprise Cloud und HCP sind die Themen OpenStack und Cloud Foundry eng verankert. Hier werden diese Themen mit OpenStack als IaaS und Cloud Foundry als PaaS mit einflie\u00dfen.<\/p>\n<p>\u201eOpenStack bietet eine attraktive Umgebung f\u00fcr h\u00f6here Schichten des IT-Stacks\u201c<\/p>\n<p>betont Joseph Reger erneut.<\/p>\n<p>\u201eAlles, was das Cloud-Herz begehrt: Virtualisierung mit VMs, Docker oder Rocket; PaaS mit Cloud Foundry; Big-Data-Plattform mit Hadoop; Cluster Management mit Kubernetes oder Mesos; Orchestrierung mit Tosca; Service-Kataloge mit Murano; Anwendungsmonitoring mit Monasca. Das kann nicht nur geliefert, sondern auch betrieben werden.<\/p>\n<p>Damit kommen wir auch in SAP-Dom\u00e4nen an. Nicht von ungef\u00e4hr ist SAP aktiv in etlichen dieser OpenStack-Projekte. Besonders klare Einsatzm\u00f6glichkeiten existieren f\u00fcr die Hana Cloud Platform und Hana Enterprise Cloud.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Krey-Zacher-Stoeckler.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Digitale transformation  mit open source\" class=\"aligncenter size-full wp-image-26832\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Krey-Zacher-Stoeckler.jpg\" alt=\"Krey Zacher Stoeckler\" width=\"1000\" height=\"659\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Krey-Zacher-Stoeckler.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Krey-Zacher-Stoeckler-768x506.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Krey-Zacher-Stoeckler-100x66.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Krey-Zacher-Stoeckler-480x316.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Krey-Zacher-Stoeckler-640x422.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Krey-Zacher-Stoeckler-720x474.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Krey-Zacher-Stoeckler-960x633.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>Big Data, Hana &amp; Hadoop<\/h3>\n<p>Ein Teilbereich der digitalen Transformation ist Big Data. Von Hadoop bis Ceph ist hier die Open-Source-Szene gut aufgestellt. Was bedeutet das f\u00fcr SAP und andere Anbieter wie EMC oder Netapp und was wird es letztendlich f\u00fcr die SAP-Bestandskunden bedeuten?<\/p>\n<p>\u201eSoftware Defined Storage, Ceph, wird den klassischen Storage in der Zukunft abl\u00f6sen\u201c<\/p>\n<p>meint Michael Jores.<\/p>\n<p>\u201eDie Disruption erfolgt bereits und wird eine grundlegende Ver\u00e4nderung mitbringen. Hierauf werden Firmen wie Netapp und EMC reagieren und haben es bereits auch schon.\u201c<\/p>\n<p>Die einzelnen Schichten im SAP-Stack werden vom jeweiligen Hersteller und Distributor supportet, f\u00fcr die Integration der Einzelschichten sorgt SAP.<\/p>\n<p>\u201eWer alles aus einer Hand m\u00f6chte, kann dies \u00fcber einen Outsourcer umsetzen\u201c<\/p>\n<p>wei\u00df Jores aus seiner beruflichen Praxis.<\/p>\n<p>\u201eEs ist die Aufgabe der Anbieter der Infrastrukturkomponenten, die Herausforderung durch geeignete Automation f\u00fcr den Anwender handhabbar zu machen\u201c<\/p>\n<p>so Jens-Gero Boehm.<\/p>\n<p>\u201eAuf diesen Aspekt hat Suse zusammen mit Hardware- und Softwarepartnern und insbesondere mit SAP stets sehr viel Wert gelegt. Denn nur so bleibt die Ressourcen-Bindung f\u00fcr die IT-Infrastruktur \u00fcberschaubar und zieht diese nicht von der Anwendungs-Innovation in der IT ab.\u201c<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gibt es ja auch die M\u00f6glichkeit des Betriebs beim Serviceprovider, der dem Anwender die Infrastrukturdienste mit Cloud-Angeboten \u201eaus der Steckdose\u201c zur Verf\u00fcgung stellen kann.<\/p>\n<h3>Suse Connect<\/h3>\n<p>Mitte Mai ist die SAP Sapphire in Orlando, USA, zu Ende gegangen. Es hat auch gemeinsame Ank\u00fcndigungen von SAP und Suse Linux gegeben. Welche strategische Bedeutung hat beispielsweise der App-Store?<\/p>\n<p>\u201eDer App Store, oder auch Suse Connect genannt, soll SAP-Kunden die M\u00f6glichkeit bieten, alle Angebote, die andere SAP-Partner entwickeln, in einer \u00dcbersicht zu sehen\u201c<\/p>\n<p>beschreibt Michael Jores die neue Initiative.<\/p>\n<p>\u201eBeispielsweise bietet Datavard in Suse Connect eine Community Edition, die dem Kunden innerhalb eines bestimmten Leistungsumfangs erm\u00f6glicht, das Monitoring f\u00fcr Hana kostenfrei zu nutzen.\u201c<\/p>\n<p>Die Suche nach SAP-kompatibler Software wird einfacher. Mit Suse Connect k\u00f6nnen Unternehmen Open-Source-L\u00f6sungen f\u00fcr SAP finden, die auf ihre Bed\u00fcrfnisse zugeschnitten sind.<\/p>\n<p>Die Plattform verschafft Nutzern von Suse Linux Enterprise Server for SAP Applications eine \u00dcbersicht \u00fcber verf\u00fcgbare Software, Webservices und Beratungsdienstleistungen.<\/p>\n<p>Zeitraubende Recherchen und l\u00e4stige Kompatibilit\u00e4tspr\u00fcfungen geh\u00f6ren damit der Vergangenheit an. Au\u00dferdem erm\u00f6glicht Suse Connect, kostenlose Testversionen der angebotenen Software herunterzuladen.<\/p>\n<p>\u201eAngesichts der Geschwindigkeit, mit der sich Unternehmen heute wandeln, haben IT-Verantwortliche oft keine Zeit mehr, die weitl\u00e4ufige Open-Source-Welt auf der Suche nach L\u00f6sungen zu durchsuchen \u2013 nur um dann auf etwas zu sto\u00dfen, das entweder nur m\u00fchsam oder gar nicht in ihr System integriert werden kann\u201c<\/p>\n<p>sagte Dirk Oppenkowski, Global SAP Alliance Director bei Suse.<\/p>\n<p>\u201eSuse Connect schafft hier Abhilfe. Es erm\u00f6glicht eine komfortable und praktische Suche nach L\u00f6sungen, die kompatibel sind und zuverl\u00e4ssig funktionieren.<\/p>\n<p>Der einfachere Zugang zu einem breiteren Angebot an L\u00f6sungen spart Zeit und Geld, wodurch Kapazit\u00e4ten f\u00fcr Wachstum in anderen Gesch\u00e4ftsbereichen frei werden.\u201c<\/p>\n<p>Und Gregor St\u00f6ckler, CEO von Datavard, erg\u00e4nzt:<\/p>\n<p>\u201eDurch Suse Connect werden wir Teil einer Experten-Community, die unabl\u00e4ssig daran arbeitet, neue Features zu entwickeln und die Nutzererfahrung zu verbessern.<\/p>\n<p>Die Zusammenarbeit mit Suse hat sich f\u00fcr Datavard als gro\u00dfer Gewinn erwiesen. Auch unsere Kunden werden davon profitieren.\u201c<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend betont Michael Jores nochmals:<\/p>\n<p>\u201eOpen Source stellt die Infrastruktur zur Verf\u00fcgung, Know-how f\u00fcr wiederkehrende T\u00e4tigkeiten sollte im Haus des jeweiligen SAP-Bestandskunden aufgebaut werden und Know-how f\u00fcr Sonderprojekte und Spitzenauslastung kann \u00fcber Suse-Partner abgedeckt werden.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Aufbruch hat begonnen, auch wenn manchen SAP-Bestandskunden die Spanne bis 2025 noch weit erscheint. Themen wie Industrie 4.0, IoT, Software Defined Datacenter, DevOps und Big Data erfordern eine unmittelbare Besch\u00e4ftigung mit den aktuellen Technologien und insbesondere Open Source. Mit Michael Jores, Suse Linux Director Central Europe, und Jens-Gero Boehm, Director Suse Partner Sales Central Europe, sprachen mit Peter M. 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