{"id":6222,"date":"2016-03-24T00:00:00","date_gmt":"2016-03-23T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=6222"},"modified":"2019-04-01T10:34:10","modified_gmt":"2019-04-01T08:34:10","slug":"hana-busters","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/hana-busters\/","title":{"rendered":"Hana-Busters"},"content":{"rendered":"<p>Mit den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern von Q-Partners, Guido Hoepfner und Matthias Kneissl, sprach E-3 Chefredakteur Peter F\u00e4rbinger.<\/p>\n<p>Was sind die Herausforderungen f\u00fcr einen Einsatz von Hana und S\/4? Was \u00e4ndert sich beim SolMan, Abap und UI5? Und warum braucht die SAP-Community dringend disruptive Hana-Busters?<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-2666743893\"><div id=\"great-320232742\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Die Ghostbusters sind allgemein bekannt. In \u00d6sterreich gab es lange Zeit eine wissenschaftliche Kabaretttruppe mit dem Namen Science Busters.<\/p>\n<p>Die SAP-Community hat mit Guido Hoepfner und Matthias Kneissl die Hana-Busters, weil kaum jemand die Technologie besser beherrscht und eine SolMan-, Abap- und S\/4-Roadmap f\u00fcr die SAP-Bestandskunden hat.<\/p>\n<p>Meisterhaft ist das Agieren von Q-Partners aufgrund des ganzheitlichen Ansatzes: Beginnend bei der Hana-Architektur bis hin zur App-Entwicklung und Verwaltung durch den neuen SolMan \u2013 das Team von Q-Partners kennt alle Tipps und Tricks.<\/p>\n<p><em>\u201eQ-Partners war eine der ersten SAP-Referenzen im Mittelstand f\u00fcr ERP on Hana\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Matthias Kneissl nicht ohne Stolz.<\/p>\n<p><em>\u201eWir setzen SAP f\u00fcr unsere eigenen internen Prozesse in der Business Suite auf Basis von Hana ein und waren 2013 im Ramp-up. Dar\u00fcber hinaus sind wir SAP Recognized Expertise im Bereich In-memory Computing und SAP-Datenbanken.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Und Guido Hoepfner erg\u00e4nzt im Gespr\u00e4ch mit Chefredakteur Peter F\u00e4rbinger:<\/p>\n<p><em>\u201eWir investieren sehr stark in unsere Mitarbeiter und in Ausbildung. Unsere SAP-Basisberater sind mehrfach zertifiziert \u2013 sowohl als Technologen als auch im Bereich OS\/DB-Migration und SAP Hana.<\/em><\/p>\n<p><em>Im Applikationsumfeld ist dies \u00e4hnlich, bei allen unseren Mitarbeitern streben wir neben dem fachlichen Know-how in den Modulen auch immer eine Zertifizierung als Hana-Consultant an.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Viel Aufwand und Engagement f\u00fcr die neue SAP-Plattform, aber der Markt und die Analysten geben den beiden Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern recht.<\/p>\n<p>Die Analysten der Experton Group haben Ende vergangenes Jahr recherchiert, dass die Umstellung auf oder die Neueinf\u00fchrung von Hana ein breites Spektrum an L\u00f6sungen erfordert, angefangen bei der Distribution (Lizenzierungsmodelle) und den Technologien (Hardware, Software, Infrastruktur) \u00fcber die Services (Strategien, Analysen, Business-Case-Betrachtungen) bis hin zur eigentlichen Transformation (Implementierung, Migration, Integration).<\/p>\n<p>Speziell der Bereich Services mit der Entwicklung kundeneigener Hana-Strategien und der Darlegung des individuellen Nutzens f\u00fcr den Kunden auf Basis von belastbaren Business-Case-Betrachtungen stellt viele Dienstleister vor eine Herausforderung.<\/p>\n<p>Q-Partners kann alles und bietet dies der Community an, auch wenn momentan die Personaldecke sehr d\u00fcnn ist.<\/p>\n<p><em>\u201eDie Anzahl der Hana-Spezialisten ist sicherlich aktuell noch etwas d\u00fcnn ges\u00e4t\u201c<\/em><\/p>\n<p>best\u00e4tigt Matthias Kneissl.<\/p>\n<p><em>\u201eDas liegt aber sicherlich auch daran, dass die Technologie nun erst im Markt ankommt. Wir haben uns schon fr\u00fchzeitig auf das Thema spezialisiert und neben den klassischen Technologie- und Applikationsthemen sind unsere Berater f\u00fcr die Hana-Themen ausgebildet.<\/em><\/p>\n<p><em>Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung ist es, dieses Wissen aufgrund der Innovationsgeschwindigkeit aktuell zu halten.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eDie Historie der SAP-Landschaften bei Endanwendern k\u00f6nnte vielf\u00e4ltiger nicht sein, eine standardisierte Ausgangsbasis existiert nicht. Hier ist es f\u00fcr Anbieter wichtig, den Kunden abzuholen und seine individuelle Situation nicht nur zu erkennen, sondern in der Lage zu sein, darauf zu reagieren\u201c<\/em><\/p>\n<p>wissen die Analysten der Experton Group. Der Einsatz von Hana ist mehr als nur ein technisches Upgrade. Die richtige Strategie, die passende Technologieplattform sowie ein klarer Business Case f\u00fcr die Gesch\u00e4ftsprozesse k\u00f6nnen \u00fcber Erfolg und Kosten eines Hana-Projektes entscheiden.<\/p>\n<p><em>\u201eSowohl im Betrieb als auch im Customizing ist Hana eine andere Technologie und damit komplexer\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt auch Guido Hoepfner.<\/p>\n<p><em>\u201eIm Betrieb m\u00fcssen neue Betriebsformen definiert und implementiert werden. Soll die Anwendung tats\u00e4chlich von Hana profitieren, so sind auch die kundeneigenen Programme zu ber\u00fccksichtigen und auf Hana auszurichten. Dies erfordert Umdenken bei den Entwicklern bzw. auch Anpassung der bestehenden Programme.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Dazu kommt, dass Anwender neben Hana sich auch mit den neuen begleitenden Technologien SAP UI5 und Fiori auseinandersetzen sollen. Auch diese Themen bescheren nat\u00fcrlich neue Komplexit\u00e4t.<\/p>\n<p>Eine Umstellung auf Hana in welches Szenario auch immer ist kein reines IT-Projekt. Um den Mehrwert wirklich aussch\u00f6pfen zu k\u00f6nnen, ist ein Zusammenspiel von Business und IT dringend erforderlich.<\/p>\n<p>Gefragt sind Anbieter, die beides abdecken k\u00f6nnen, Busi\u00adness- und Strategieberatung gleicherma\u00dfen wie technische Umsetzung. Aber auch Anbieter, die sich auf einzelne Bereiche fokussieren und hier gezielt eine tief gehende Expertise aufbauen, k\u00f6nnen in Kombination mit anderen Anbietern eine wesentliche Rolle am Markt einnehmen.<\/p>\n<p><em>\u201eBei Q-Partners bieten wir den kompletten Hana-Lebenszyklus von Konzeption \u00fcber Implementierung bis hin zum Betrieb an\u201c<\/em><\/p>\n<p>kennt Matthias Kneissl sein Angebot, das genau auf die SAP-Community abgestimmt ist. Meist beginnt das mit einem L\u00f6sungsdesign und Architekturkonzept. Hier gilt es die Frage nach der Tailored Datacenter Integration (TDI) oder Appliance, Intel Xeon oder IBM Power, zu betrachten.<\/p>\n<p>Auch diverse Storage-Systeme und Backup-L\u00f6sungen m\u00fcssen verglichen werden. Das Betriebskonzept muss erstellt werden.<\/p>\n<p><em>\u201eHier ist oft vom Kunden ein Vergleich Insourcing gegen\u00fcber Outsourcing gew\u00fcnscht\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Guido Hoepfner und erg\u00e4nzt:<\/p>\n<p><em>\u201eAls unabh\u00e4ngiges Beratungshaus ohne einen integrierten Hardwarevertrieb k\u00f6nnen wir hier den Kunden im Rahmen von Workshops individuell und l\u00f6sungsorientiert beraten.<\/em><\/p>\n<p><em>Im Rahmen von Total-Cost-of-\u00adOwnership-Kalkulationen \u2013 hier betrachten wir meist einen Zeitraum von drei Jahren \u2013 k\u00f6nnen wir die beste Kombination aus Plattform- und Betriebsform ermitteln.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Ermittlung findet auf Basis von Preis\/Leistung anhand der kundenspezifischen Service Level Agreements statt.\u201c<\/em><\/p>\n<h3>Business &amp; IT<\/h3>\n<p>Mittlerweile ist sowohl den meisten Dienstleistern als auch Anwenderunternehmen klar geworden, dass Hana keine Modeerscheinung, sondern ein ernst zu nehmender Schritt in die Zukunft ist.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse des vorliegenden Experton-Benchmarks zeigen deutlich, wie Anbieter im Hana-Markt aufgestellt sind und wohin die Reise geht. Vor allem aber zeigen die ersten abgeschlossenen Projekte, welchen Mehrwert Endkunden tats\u00e4chlich erwarten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Herausforderung f\u00fcr Anbieter liegt vor allem darin, die Br\u00fccke zwischen IT und Business zu schlagen. Hana-Projekte sind keine reinen IT-Projekte und schon gar keine technischen Releasewechsel.<\/p>\n<p><em>\u201eNur wer den Spagat schafft, IT-Know-how mit Prozess- und Businessdenken zu verkn\u00fcpfen, wird langfristig erfolgreich am Hana-Markt sein\u201c<\/em><\/p>\n<p>so Frank Schmeiler, Projektleiter des Benchmarks und Research-Direktor bei der Experton Group. Matthias Kneissl hat darauf eine Antwort:<\/p>\n<p><em>\u201eSind die Konzeptionsfragen gekl\u00e4rt, unterst\u00fctzen wir den Kunden bei der Installation bzw. Implementierung inklusive Solution Assurance f\u00fcr TDI.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir bieten Migrationen auf Hana f\u00fcr alle SAP-Komponenten an und weisen danach entweder den Kunden in den Betrieb ein oder k\u00f6nnen einen vollen Managed Service anbieten. Damit decken wir den gesamten Produktlebenszyklus durch mehrfach zertifizierte und sehr erfahrene Berater ab.<\/em><\/p>\n<p><em>Meist w\u00fcnschen sich Kunden hier ein Komplettpaket, das wir nat\u00fcrlich gerne offerieren.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eHana bzw. In-memory-Technologie birgt zweifellos diverse Vorteile\u201c<\/em><\/p>\n<p>ist Guido Hoepfner \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p><em>\u201eMassiv gestiegene Performance \u2013 nicht nur im OLAP-Bereich \u2013 mit merklicher Reduktion der Datenbest\u00e4nde. Durch diese Kombination ergibt sich eine Vielzahl neuer funktionaler M\u00f6glichkeiten, bestehende Gesch\u00e4ftsprozesse zu optimieren oder neue zu Gesch\u00e4ftsmodellen abzubilden.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Und Matthias Kneissl erg\u00e4nzt:<\/p>\n<p><em>\u201eAuf technischer Ebene bringt die Technologie auch eine Vielzahl von Vorteilen, die darauf bezogen zu einer besseren Total Cost of Ownership f\u00fchren als konventionelle Datenbanken:<\/em><\/p>\n<p><em>Die Storage-Belegung wird verringert und damit auch die Backup-Umlaufzeiten. Die Hana-Architektur kann auf verschiedene Arten hochverf\u00fcgbar ausgelegt werden: synchron, asynchron, preload oder per Failover.\u201c<\/em><\/p>\n<p>In Summe hat Hana eine sehr gute Stabilit\u00e4t, wei\u00df man bei Q-Partners, aber sie ist im Vergleich zu traditionellen und lang erprobten Plattformen immer noch recht neu.<\/p>\n<p><em>\u201eDies bedeutet, dass ausgiebige Tests in der kundeneigenen Landschaft erforderlich sind\u201c<\/em><\/p>\n<p>betont Kneissl.<\/p>\n<h3>Wartung &amp; Reifegrad<strong><br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p><em>\u201eHana ist sehr ausgereift f\u00fcr eine vergleichsweise neue Technologie im Releasestand 1.x\u201c<\/em><\/p>\n<p>lobt Matthias Kneissl.<\/p>\n<p><em>\u201eDennoch sprechen wir hier von k\u00fcrzeren Release- und Wartungszyklen und damit verbunden auch von erh\u00f6hten Wartungs- und Test\u00adaufw\u00e4nden \u2013 hier sehen wir im Mittel nur neun Monate anstatt bei konventionellen Datenbanken zw\u00f6lf bis 18 Monate.<\/em><\/p>\n<p><em>Im Vergleich zur von SAP genannten AnyDB haben wir hier einen wesentlich h\u00f6heren Innovationsgrad. Die Aufw\u00e4nde zur Integration der neuen Funktionen und Features d\u00fcrfen nat\u00fcrlich nicht vernachl\u00e4ssigt werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Neben der reinen Umsetzung muss auch der notwendige Test in der Kundenumgebung ber\u00fccksichtigt werden.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Interessant in diesem Zusammenhang eine Erkenntnis von PAC-Analyst Frank Niemann:<\/p>\n<p><em>\u201eDoch was an Aufwand und an Kosten f\u00fcr Hana-Projekte auf sie zukommt, k\u00f6nnen die Firmen heute oftmals noch gar nicht beziffern.<\/em><\/p>\n<p><em>Zudem m\u00fcssen Unternehmen das neue Produkt und unter Umst\u00e4nden auch neue Hardware anschaffen.<\/em><\/p>\n<p><em>Es braucht gute Argumente und \u00fcberzeugende Business Cases, um diese Investitionen zu rechtfertigen angesichts bereits bestehender SAP-Landschaften in den Unternehmen und der damit anfallenden laufenden Kosten.\u201c<\/em><\/p>\n<h3>Hana-Busters &amp; S\/4<\/h3>\n<p>Q-Partners hat im Hana-Umfeld schon diverse Projekte umgesetzt.<\/p>\n<p><em>\u201eWir haben sowohl BW on Hana als auch Solution Manager on Hana sowie S\/4 Hana implementiert und unterst\u00fctzen dies auch im Betrieb\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Guido Hoepfner.<\/p>\n<p><em>\u201eBei der Hana Enterprise Cloud und Hana Cloud Platform sind unsere Kunden noch sehr z\u00f6gerlich. Generell setzen Cloud-L\u00f6sungen ein gro\u00dfes Vertrauen des Kunden in Hinblick auf Datenschutz und Datensicherheit voraus. Genau dieses Vertrauen ist in Deutschland bei wenigen Kunden gegeben.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Und Matthias Kneissl erg\u00e4nzt:<\/p>\n<p><em>\u201eGanz klar sprechen wir hier meist mit Kunden \u00fcber Hana on-premise. Sicherlich gibt es L\u00f6sungen, in denen der Kunde die Systeme im Outsourcing betreiben l\u00e4sst.<\/em><\/p>\n<p><em>Dies ist ja dann aber noch keine echte Cloud-L\u00f6sung, sondern eine Betriebsform, die es schon mehr als zehn Jahre gibt.<\/em><\/p>\n<p><em>L\u00f6sungen wie Microsoft Azure k\u00f6nnen aufgrund des Pay-per-Use-Konzepts gro\u00dfe Vorteile in der betriebswirtschaftlichen Kalkulation bieten. Dennoch stellt gerade das Thema Datenschutz und Datensicherheit hier immer die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde dar.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Insgesamt betrachten die Bestandskunden S\/4 Hana heute eher als einen Weg zu besseren SAP-Anwendungen. Das m\u00f6gliche Innovationspotenzial in Richtung neue Prozesse und Gesch\u00e4ftsmodelle ist ihnen dabei nicht pr\u00e4sent, hat Analyst Frank Niemann recherchiert.<\/p>\n<p>Und noch eine Analyse zum S\/4-Hana-Markt gibt es von PAC: W\u00e4hrend viele Firmen \u00fcberzeugt sind, der SAP-Produktstrategie fr\u00fcher oder sp\u00e4ter folgen zu m\u00fcssen, sehen andere bereits klare Vorteile und Innovationspotenziale, die sich ihnen mit S\/4 Hana bieten. Sie erhoffen sich, einige der heutigen Herausforderungen im Zusammenhang mit SAP-Umgebungen besser bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Weniger h\u00e4ufig wird der Einsatz von S\/4 Hana getrieben von dem Willen, Gesch\u00e4ftsprozesse zu transformieren und neue Gesch\u00e4ftsmodelle rund um Big Data, Internet of Things bzw. Industrie 4.0 zu entwerfen.<\/p>\n<h3><strong><br \/>\n<\/strong>Ressourcen &amp; Deadline<\/h3>\n<p>In der Vergangenheit gab es in der SAP-Community einen Stau beim Releasewechsel von R\/3 auf ECC 6.0 \u2013 unter anderem weil es zu wenig Berater und Ressourcen der SAP-Partner gab. Kann sich \u00c4hnliches f\u00fcr S\/4 wiederholen und ist die Deadline 2025 zu schaffen?<\/p>\n<p><em>\u201eDie Deadline ist sicherlich eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr SAP-Kunden\u201c<\/em><\/p>\n<p>meint Guido Hoepfner.<\/p>\n<p><em>\u201eInsbesondere vor dem Hintergrund, dass sich technologisch in Richtung Hana sehr viel \u00e4ndert. Hier ist auf eine gute Planung der Infrastruktur zu achten und auf ein sicher herausforderndes SAP-Basisprojekt.<\/em><\/p>\n<p><em>Im Applikationsumfeld liegen die Herausforderungen sicherlich noch eine Messlatte h\u00f6her. Die Technologie- und Programmierumgebung ist das, was man wohl einen Disruptive Change nennen d\u00fcrfte. Wir schwenken auf eine objektorientierte Sichtweise, HTML5, ein serviceorientiertes Programmiermodell sowie neue Datenstrukturen.<\/em><\/p>\n<p><em>Allein die Tatsache, dass sich die Oberfl\u00e4che \u00e4ndert in Richtung HTML5 und Fiori und auch die Datenstrukturen sich \u00e4ndern, ist f\u00fcr die IT-Abteilungen und auch gestandene Abap-Programmierer vieles neu zu erlernen und zu erfahren.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Und Analyst Frank Niemann best\u00e4tigt in seiner Hana-S\/4-Studie:<\/p>\n<p><em>\u201eSomit muss es den Firmen gelingen, die Bew\u00e4ltigung der bestehenden Herausforderungen, die Optimierung der SAP-Umgebungen und Innovationen rund um ihre digitale Agenda unter einen Hut zu bringen \u2013 alles andere als eine leichte Aufgabe.\u201c<\/em><\/p>\n<h3><strong><br \/>\n<\/strong>Fazit &amp; Zukunft<\/h3>\n<p>Die Hana-Busters haben ein ganzheitliches Konzept, das SolMan, Abap, S\/4 und eben Hana umfasst.<\/p>\n<p><em>\u201eDas Upgrade des SAP Solution Managers von 7.1 auf 7.2 ist ja schon durch das Wartungsende am 31. Dezember 2017 f\u00fcr IT-Verantwortliche als Hausaufgabe zu erledigen\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Matthias Kneissl \u2013 unter anderem der monatliche SolMan-Kolumnist des E-3 Magazins. Wie bei S\/4 kommt auch schon beim neuen Solution Manager konsequenterweise SAP UI5 als Oberfl\u00e4chentechnologie zum Einsatz.<\/p>\n<p><em>\u201eKunden, die bislang den Solution Manager nur zum Herunterladen der Wartungsvorg\u00e4nge nutzen, haben nat\u00fcrlich keine gr\u00f6\u00dferen H\u00fcrden zu \u00fcberwinden und k\u00f6nnen gegebenenfalls sogar eine Neuinstallation durchf\u00fchren.<\/em><\/p>\n<p><em>F\u00fcr Kunden, die diverse Szenarien im Einsatz haben \u2013 siehe meine Kolumne \u2013, ist das nat\u00fcrlich eine gr\u00f6\u00dfere Herausforderung\u201c<\/em><\/p>\n<p>warnt Kneissl.<\/p>\n<p><em>\u201eHier m\u00fcssen die Szenarien im neuen Release getestet, gegebenenfalls neu customized und an die Endanwender transportiert werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Durch die neue Oberfl\u00e4chentechnologie sind sicherlich auch Schulungen relevant. Allein aus diesem Grund ist das Upgrade durchaus ernst zu nehmen und zu planen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Sein Kollege Guido Hoepfner erg\u00e4nzt den Ausblick in die Zukunft:<\/p>\n<p><em>\u201eJeder Kunde, der sich mit dem Gedanken tr\u00e4gt, die Infrastruktur neu zu beschaffen, sollte auch das Hana-Thema ber\u00fccksichtigen.<\/em><\/p>\n<p><em>Allein schon durch S\/4 ist Hana der konsequente und richtige Weg. Eine gute und abgestimmte Planung ist hierbei jedoch relevant.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Weiter meint man naturgem\u00e4\u00df bei Q-Partners, dass eine Besch\u00e4ftigung mit den neuen Themen (SAP UI5, HTML bzw. Fiori) ebenfalls fr\u00fchzeitig erfolgen sollte.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich gilt es einiges an Know-how aufzubauen. Dar\u00fcber hinaus sollten insbesondere gr\u00f6\u00dfere und neue Entwicklungsvorhaben gegen die neuen Technologien SAP NetWeaver Gateway bzw. SAP UI5 abgeglichen werden, um technologisch auf das richtige Pferd zu setzen.<\/p>\n<p><em>\u201eDie Planung einer Infrastruktur f\u00fcr Hanas ist nicht zu untersch\u00e4tzen und sollte auch rechtzeitig angegangen werden\u201c<\/em><\/p>\n<p>betonen beide Hana-Busters-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer zum Abschluss des E-3 Gespr\u00e4chs.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meisterhaft hat Professor Hasso Plattner die In-memory-Computing-Technologie belebt und revolutioniert. Die Hana-Datenbank war ein disruptives Ereignis. Die erste Generation der Hana-Busters kam aus Walldorf. 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