{"id":61810,"date":"2015-07-02T14:52:18","date_gmt":"2015-07-02T12:52:18","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=61810"},"modified":"2019-08-01T14:59:37","modified_gmt":"2019-08-01T12:59:37","slug":"distributed-software-defined-oder-hyperconverged-computing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/distributed-software-defined-oder-hyperconverged-computing\/","title":{"rendered":"Distributed, Software Defined oder Hyperconverged Computing"},"content":{"rendered":"<p>Brauchte noch vor wenigen Jahren selbst ein Mittelst\u00e4ndler riesige Hardware-Racks, so kommt er heute mit einem Bruchteil des Platzbedarfs aus \u2013 und das bei enorm steigenden Datenmengen.<\/p>\n<p>Eine hochverf\u00fcgbare und hochperformante Hardware ist zwar immer noch die Basis des Rechenzentrums \u2013 allerdings ist es die Software, die die Zukunft antreibt. Dies hat auch SAP als Softwareanbieter schon lange erkannt.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-3499283443\"><div id=\"great-3037931840\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Denn die tats\u00e4chliche Effizienz und Steigerung der Wertsch\u00f6pfung erhalten Unternehmen und Endanwender heute durch die Software. Sie w\u00fcnschen sich elastische IT-Strukturen, die sich dem Bedarf anpassen.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr braucht es flexible, intelligente Software auf allen Ebenen, ob f\u00fcr Server, Netzwerk oder Storage. Diese ben\u00f6tigt nicht mehr Hardware, als in zwei H\u00f6heneinheiten \u2013 auch als 2U bekannt \u2013 eines Racks passt.<\/p>\n<p>Bei Bedarf l\u00e4sst sich einfach eine weitere 2U-Box dazustellen. Die Software skaliert entsprechend mit \u2013 ist sie in dieser Art unflexibel, wird sie entweder nicht \u00fcberleben oder angepasst.<\/p>\n<h3>Global Player vs. Start-ups<\/h3>\n<p>Interessanterweise sind es nicht die Global Player, die neuen Schwung in diesen Markt bringen, sondern kleine Start-ups wie Simplivity. Sie haben die Leistungsst\u00e4rke von Software erkannt und nutzen das Potenzial.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfen Hersteller beobachten die findigen Jungunternehmen genau \u2013 und \u00fcbernehmen sie kurzerhand, wenn sie sich sinnvoll verst\u00e4rken k\u00f6nnen. Beispielsweise kaufte VMware f\u00fcr 1,26 Milliarden US-Dollar den Netzwerkspezialisten Nicira und integrierte dessen L\u00f6sungen in sein eigenes Produktportfolio.<\/p>\n<p>Doch nat\u00fcrlich k\u00f6nnen auch einige international f\u00fchrende Unternehmen hier mitreden. SAP hat vor allem durch die Hana-Technologie eine neue Generation von Business Software eingel\u00e4utet, die das Thema Hardware in den Hintergrund r\u00fcckt.<\/p>\n<p>Die neuen, softwaregetriebenen In-memory-Technologien und Business- Analytics-Systeme arbeiten mit Echtdaten aus ERP-Systemen und anderen betriebskritischen Daten, ohne diese mit viel Hardware in altbekannte Business-Information-Warehouse- (BW)-Systeme zu transformieren.<\/p>\n<p>Die tiefergehende und nahtlose Integration der SAP-Module ineinander reduziert lange Wartezeiten zwischen Anfrage und Ergebnis. Software arbeitet intelligenter und in Echtzeit genau mit den Informationsquellen, die f\u00fcr den Kunden relevant sind oder auch sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>SAP In-memory pr\u00e4gt die IT-Landschaft<\/h3>\n<p>Heute verteilt die Software die Hardware-Kapazit\u00e4ten, nicht umgekehrt \u2013 im Fachjargon hei\u00dft das Distributed, Software Defined oder Hyperconverged Computing.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich kamen diese Verfahren bei Projekten zum Einsatz, die sehr viel Rechenleistung erforderten, etwa bei der Pharmaforschung. Inzwischen sind die Konzepte im Massenmarkt angekommen, brechen die fr\u00fcheren Silo-Strukturen f\u00fcr Bereiche wie Storage oder Server auf und verteilen die Rechner-Ressourcen intelligent nach Bedarf.<\/p>\n<p>Die Leistungsst\u00e4rke der Hardware wird dabei vorausgesetzt, sie ist selbstverst\u00e4ndlich geworden, selbst bei anspruchsvollen Vorhaben wie Business Analytics.<\/p>\n<p>Die Art und Weise, wie sich mit SAP Informationsquellen verarbeiten und analysieren lassen, ver\u00e4ndert den Einsatz von Hardware enorm. Es sind keine riesigen Storage-Einheiten mehr notwendig.<\/p>\n<p>Stattdessen ist die Geschwindigkeit entscheidend, das hei\u00dft, Storage-Einheiten m\u00fcssen in der Lage sein, Daten f\u00fcr die In-memory-Technologie beim Start einmal schnellstm\u00f6glich einzulesen und aktuelle Transaktionen f\u00fcr Ausf\u00e4lle abzusichern.<\/p>\n<p>Das erledigen heute Flasheinheiten (siehe NetApp und EMC) bestens. F\u00fcr den Rest braucht SAP nicht mehr als Commodity Server mit viel RAM (Hauptspeicher).<\/p>\n<p>Heutige Server an sich sind leistungsstark, doch es sind In-memory Computing und entsprechende zugeh\u00f6rige Technologien, die Server in horizontal skalierbarer Form zum Einsatz bringen.<\/p>\n<p>Sie sind die Treiber f\u00fcr effiziente Unternehmensabl\u00e4ufe und verbesserte Business-Entscheidungen \u2013 die gro\u00dfen, vertikal skalierbaren Server werden auf Dauer daf\u00fcr nicht mehr ben\u00f6tigt. Der Weg, den SAP mit ihrer Cloud-Strategie einschl\u00e4gt, ist ein Indiz daf\u00fcr.<\/p>\n<h3>Sieg der Software<\/h3>\n<p>Es scheint klar: Die Bedeutung der Software nimmt in dem Ma\u00dfe zu, wie die der Hardware abnimmt. Hardware wird vom Prinzip her simpler, sie wird austauschbar, solange die Leistung gesichert ist.<\/p>\n<p>Die Software dagegen wird umfangreicher, agiler und nimmt zunehmend eine Schl\u00fcsselrolle ein. Der Vorteil: Heterogene IT-Landschaften k\u00f6nnen durch den Einsatz intelligenter Software effizienter und einheitlicher genutzt werden.<\/p>\n<p>Dies spart Ressourcen und Zeit, denn unn\u00f6tige Ressourcenverschwendung durch Redundanzen und \u00fcberfl\u00fcssige Zuk\u00e4ufe werden vermieden. Auch wenn bei Letzterem das volle Potenzial noch lange nicht ausgesch\u00f6pft ist.<\/p>\n<p>Hier gilt es, die eigene IT-Infrastruktur heute schon kritisch zu hinterfragen, um Chancen zu nutzen und die Weichen f\u00fcr eine softwaregepr\u00e4gte Zukunft zu stellen. Gerade SAP ist hier f\u00fcr viele \u00dcberraschungen gut.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hardware ist out \u2013 Themen wie Cloud Computing, Big Data, Business Analytics und Social Collaboration geben heute den Takt vor. Sie alle haben eines gemeinsam: Es geht um effizientere Prozesse \u2013 hinsichtlich der IT-Organisation und damit auch f\u00fcr Gesch\u00e4ftsziele generell. Die Hardware spielt dabei zunehmend eine untergeordnete Rolle, sie ist nur noch Mittel zum Zweck. <\/p>\n","protected":false},"author":1873,"featured_media":61274,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[161,1553],"tags":[369,306],"coauthors":[35483],"class_list":["post-61810","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-szene","category-1553","tag-it","tag-vmware","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",400,155,false],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-768x297.jpg",768,297,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-100x39.jpg",100,39,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-480x186.jpg",480,186,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-640x248.jpg",640,248,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-720x279.jpg",720,279,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-960x372.jpg",960,372,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",18,7,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",600,232,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",600,232,false],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Hardware ist out \u2013 Themen wie Cloud Computing, Big Data, Business Analytics und Social Collaboration geben heute den Takt vor. 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