{"id":61795,"date":"2015-07-02T12:42:11","date_gmt":"2015-07-02T10:42:11","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=61795"},"modified":"2019-08-01T12:52:23","modified_gmt":"2019-08-01T10:52:23","slug":"sap-basierte-konfigurationsprozesse-optimieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/sap-basierte-konfigurationsprozesse-optimieren\/","title":{"rendered":"SAP-basierte Konfigurationsprozesse optimieren"},"content":{"rendered":"<p>Henry Ford meinte einst:<\/p>\n<p><em>\u201eJeder Kunde kann einen Wagen in jeder von ihm gew\u00fcnschten Farbe haben, solange sie Schwarz ist.\u201c<\/em><\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-3959361568\"><div id=\"great-628241095\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Dieser Ausspruch des Industriepioniers wirkt heute anachronistisch. Ob im B2C- oder im B2B-Bereich: Mehr denn je bestimmen die Anforderungen und W\u00fcnsche des Kunden, woran produzierende Unternehmen wie Getriebe-, Spritzguss-, Leuchten-, M\u00f6bel- oder Gefahrstoffcon\u00adtainerhersteller ihre Produkt- und Modellpalette ausrichten.<\/p>\n<h3>Fast grenzenlos konfigurieren<\/h3>\n<p>Und die Anzahl der m\u00f6glichen Varianten steigt stetig. Grenzen bei der Konfiguration sind in der Regel nur dort gesetzt, wo eine bestimmte Variante aus technischen oder vertrieblichen Gr\u00fcnden nicht m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Selbst bei Standardausf\u00fchrungen, etwa von Gefahrstoffcontainern, Lkw-Aufliegern, Windanlagen, Pumpen, Getrieben oder M\u00f6beln, gibt es eine Vielzahl von Konfigurationsm\u00f6glichkeiten und damit von Varianten, die im ERP-System verwaltet und gepflegt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>F\u00fcr mittelst\u00e4ndische Industriefirmen stellt dies eine enorme Herausforderung dar. Schon bei einem einfachen Stuhl, der \u201enur\u201c aus vier Polsterfarben, drei Gestellen, drei Sitzh\u00f6hen sowie mit und ohne Armlehne zusammengestellt werden kann, sind 72 verschiedene Kombinationen m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Erweitert man die Auswahl um drei R\u00fcckenlehnen, gibt es bereits 216 Konfigurationsm\u00f6glichkeiten. Trotz der hohen Variantenvielfalt muss jedes Produkt m\u00f6glichst kosteng\u00fcnstig hergestellt werden, denn im globalen Wettbewerb dr\u00e4ngt immer mehr Konkurrenz in den Markt und dr\u00fcckt auf Preise und Gewinnmarge.<\/p>\n<h3>Kernprozess mit Optimierungspotenzial<\/h3>\n<p>Produzierende Unternehmen drehen daher an vielen Stellschrauben, damit sie flexibel auf Markt- und Kundenanforderungen reagieren und neue Produkte in immer k\u00fcrzeren Zyklen entwickeln und zur Marktreife f\u00fchren k\u00f6nnen, immer unter der Ma\u00dfgabe, dabei auch die Kosten zu senken:<\/p>\n<p>Lean-Methoden verschlanken die Fertigung und Gesch\u00e4ftsprozesse werden mithilfe einer inte\u00adgrierten Business-Software wie SAP ERP durchg\u00e4ngig gestaltet und leistungsf\u00e4higer gemacht.<\/p>\n<p>Die Erfahrung zeigt, dass gerade im Bereich der Produktkonfiguration, einem der Kernprozesse innerhalb von SAP ERP und beim Vertriebsprozess in SAP CRM, noch viel Optimierungs- und Einsparpotenzial schlummert.<\/p>\n<p>F\u00fcr nahezu alle Abl\u00e4ufe im Unternehmen werden Konfigurationsdaten ben\u00f6tigt, im Vertrieb genauso wie im Einkauf, in der Produktion oder in der Finanzbuchhaltung und im Controlling.<\/p>\n<p>Die Anforderungen an eine effiziente und praxisgerechte Produktkonfiguration lassen sich mit den SAP-Standardwerkzeugen wie dem Variantenkonfigurator (LO-VC), der Configuration Engine (fr\u00fcher SAP IPC) oder der L\u00f6sung SAP Configure, Price and Quote (SAP CPQ) jedoch nicht immer zufriedenstellend erf\u00fcllen.<\/p>\n<h3>Einfache Konfiguration direkt in SAP<\/h3>\n<p>Abhilfe schafften hier Anwendungen wie Treorbis Variant. Die modular aufgebaute Variantenl\u00f6sung ist flexibel, denn sie unterst\u00fctzt Abap- und Java-basierte Konfigurationsszenarien im SAP-Umfeld.<\/p>\n<p>Fertigungsunternehmen aller Branchen und Gr\u00f6\u00dfen, die SAP-Software einsetzen, erhalten auf diese Weise durchg\u00e4ngig IT-Unterst\u00fctzung bei der Produktkonfiguration und k\u00f6nnen sie damit effizient, schnell, flexibel und in hoher Qualit\u00e4t erledigen.<\/p>\n<p>Als Abap-basiertes Add-on, das zu 100 Prozent auf NetWeaver-Technologie basiert und zertifiziert ist, ist die L\u00f6sung komplett und nahtlos in SAP ERP inte\u00adgriert und uneingeschr\u00e4nkt releasef\u00e4hig.<\/p>\n<p>Zudem ist sie f\u00fcr den Betrieb auf der In-memory-Datenbank Hana optimiert. Zugleich kann die Variantenl\u00f6sung f\u00fcr die Produktkonfiguration in Verbindung mit der Configuration Engine (SAP IPC) in SAP CRM oder mit SAP CPQ in der Hybris Commerce Suite eingesetzt werden und unterst\u00fctzt so die nachhaltige Optimierung der Prozesse im Vertrieb.<\/p>\n<p>In SAP ERP ist Treorbis Variant eng mit den Prozessen f\u00fcr den Vertrieb, den Einkauf und die Produktionsplanung und -steuerung verwoben. Das gew\u00e4hrleistet eine hohe Prozesssicherheit und die schnelle Abwicklung eines Auftrags von der Erstellung des Angebots bis zur termingerechten Auslieferung des fertigen Produkts.<\/p>\n<p>Die strukturierte Projekt\u00adabwicklung \u00fcber Netzpl\u00e4ne mit dem SAP-Projektsystem wird gleichfalls unterst\u00fctzt. Jede einzelne Komponente der Variantenl\u00f6sung kann mit den SAP-Standardfunktionen im LO-VC kombiniert werden.<\/p>\n<p>Mit tiefgehender Beratungs- und Prozesskompetenz, die auf mehr als 15 Jahren Erfahrung basiert, und einer mehrstufigen Implementierungsmethodik unterst\u00fctzen die Experten von Treorbis ihre Kunden sehr effizient bei der Einf\u00fchrung des Add-ons und bei der Optimierung der Konfigurationsprozesse. (Welche Erfahrungen der Treorbis-Kunde Denios mit der Variantenl\u00f6sung gesammelt hat, lesen Sie auf Seite 61.)<\/p>\n<h3>Datenpflegeaufwand: minus 60 Prozent<\/h3>\n<p>Die Verwaltung und Pflege des SAP-Beziehungswissens im Variantenkonfigurator (LO-VC) ist oft un\u00fcbersichtlich und erfordert, da es in einer speziellen Syntax erfolgt, zudem Spezialwissen, \u00fcber das die Mitarbeiter in der zust\u00e4ndigen Fachabteilung, wie etwa Konstruktion, Vertrieb oder Einkauf, nicht verf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Diese Aufgaben werden deshalb gerne an die IT-Abteilung oder an ein Team von Spezialisten \u00fcbergeben. Oft hakt es dann mit dem Informationsaustausch und der Abstimmung zwischen der Fachabteilung, die die Konfigurations- und Kombinationsm\u00f6glichkeiten der Produkte genau kennt, und den Mitarbeitern, die die Regelpflege in SAP durchf\u00fchren.<\/p>\n<p>Das ist zeitaufw\u00e4ndig und der Kunde wechselt zur Konkurrenz, denn es dauert zu lange, bis ein Angebot vorliegt. Die zeitnahe Erstellung eines technisch gepr\u00fcften und preislich korrekt kalkulierten Angebots in hoher Qualit\u00e4t ist somit ein wettbewerbsrelevanter Faktor.<\/p>\n<p>Genau hier setzt Treorbis Variant an, denn f\u00fcr die Modellpflege ist kein spezielles Syntaxwissen erforderlich. Der Prozess l\u00e4sst sich somit vollst\u00e4ndig in den Fachbereich zur\u00fcckverlagern und wird erheblich gestrafft.<\/p>\n<p>Der Aufwand f\u00fcr den Support der Konfiguration kann um bis zu 80 Prozent, der f\u00fcr die Stammdatenpflege um bis zu 60 Prozent gesenkt werden. Auch die Anschaffung des Add-ons amortisiert sich damit sehr schnell.<\/p>\n<p>M\u00f6glich ist dies, weil die Merkmale und Merkmalsbewertungen der einzelnen Varianten eines Produkts mit ihren wechselseitigen Beziehungen in sogenannten Entscheidungstabellen zentral hinterlegt werden.<\/p>\n<p>Sie ersetzen das materialabh\u00e4ngige Beziehungswissen durch ein wertneutrales. Dadurch reduziert sich die Anzahl dieser Objekte im SAP-System, die Datenstruktur wird vereinfacht und \u00fcbersichtlicher.<\/p>\n<p>So kann selbst eine sehr gro\u00dfe Zahl von Regelwerken mit geringem Aufwand gepflegt werden, neue Datenmodelle lassen sich z\u00fcgig aufbauen. Die Entscheidungstabellen erm\u00f6glichen den Aufbau von Regelwerken sowohl f\u00fcr die interaktive High-Level- wie auch f\u00fcr eine Low-Level-Konfiguration der Produktstrukturen wie St\u00fccklisten und Arbeitspl\u00e4nen.<\/p>\n<p>Dank der nutzerfreundlichen Oberfl\u00e4che der Variantenl\u00f6sung, die unter anderem Kopier-, Filter- und Sortierfunktionen bereitstellt, kann der Endanwender die Konfigurationsdaten komfortabel und schnell erstellen und bearbeiten.<\/p>\n<p>Leistungsf\u00e4hige Suchalgorithmen helfen beim Aufsp\u00fcren und Berichtigen von Fehlern. Auch die Qualit\u00e4t der Daten steigt, denn logische Pr\u00fcfroutinen unterst\u00fctzen die Dateneingabe und gleichen die Eingabewerte automatisch mit den SAP-Stammdaten sowie mit St\u00fccklisteninformationen wie Materialnummer oder St\u00fccklistenposition ab.<\/p>\n<p>Zudem gibt es die M\u00f6glichkeit, die Tabelleneintr\u00e4ge auf einer Microsoft-Excel-Oberfl\u00e4che au\u00dferhalb von SAP ERP zu bearbeiten. Ein Upload-Programm von Treorbis pr\u00fcft sie auf ihre Konsistenz und l\u00e4dt sie in die SAP-Software.<\/p>\n<p>Auch beim Einsatz in Verbindung mit der Configuration Engine oder mit SAP CPQ bleibt der Aufwand f\u00fcr die Datenpflege gering. Die Konfigurationsdaten werden auch hier direkt in den Treorbis-Entscheidungstabellen verwaltet und m\u00fcssen nicht repliziert werden. Dar\u00fcber hinaus erm\u00f6glicht das Add-on die Anbindung von externen L\u00f6sungen, zum Beispiel von Vertriebs-Tools und CAD-Systemen.<\/p>\n<h3>Produktionsplanung mit Fertigungspaketen<\/h3>\n<p>Da die Variantenl\u00f6sung die konfigurierbaren Daten eng mit betrieblichen Abl\u00e4ufen verzahnt, erh\u00f6hen sich die Flexibilit\u00e4t und die Effizienz von Prozessen wie der Produktionsplanung bei der Eigenfertigung.<\/p>\n<p>Wer auch die Herstellung von Einzelst\u00fccken bei optimierten R\u00fcstzeiten durchf\u00fchren will, muss verschiedene Arbeitsprozesse zu sinnvollen Losgr\u00f6\u00dfen zusammenfassen.<\/p>\n<p>Mit Treorbis Variant lassen sich gleichartige SAP-Fertigungsauftr\u00e4ge, etwa eine identische Oberfl\u00e4chenfarbe oder gleiche Abmessungen bei Produkten, nach frei definierbaren Merkmalsauspr\u00e4gungen ausw\u00e4hlen und nach diesen Selektionskriterien in einem prozessorientierten Fertigungspaket b\u00fcndeln und bearbeiten. Dabei werden der Belegfluss und \u2013 gerade bei \u00c4nderungen \u2013 die Anzahl der Prozessschritte deutlich reduziert.<\/p>\n<p>Die in einem Paket geb\u00fcndelten Informationen f\u00fcr die Produktion k\u00f6nnen auf eigenen Fertigungspapieren ausgedruckt oder auf elektronischem Weg an angebundene Maschinen im Shop-Floor \u00fcbermittelt werden, was eine beleglose Fertigungssteuerung erm\u00f6glicht. Die in einem Fertigungspaket geb\u00fcndelten Auftr\u00e4ge lassen sich flexibel einteilen, freigeben, r\u00fcckmelden oder nach Bedarf l\u00f6schen.<\/p>\n<h3>Verkaufspreis f\u00fcr jede Variante exakt ermitteln<\/h3>\n<p>Andere Module unterst\u00fctzen den Endanwender bei der Erledigung von Spezialaufgaben. Der Vertrieb kann die Herstellungskosten und den Deckungsbeitrag f\u00fcr jede einzelne Produktvariante weitgehend automatisch und sehr genau kalkulieren und so den Verkaufspreis exakt ermitteln.<\/p>\n<p>Die Vertriebskonditionen f\u00fcr mitunter sehr viele Produktvarianten k\u00f6nnen anhand frei definierbarer Schl\u00fcssel schnell und unkompliziert als Stammdaten angelegt werden.<\/p>\n<p>Mit der Treorbis-Kopfkonfiguration lassen sich Produkte mit identischen Merkmalswerten f\u00fcr einzelne Auftragspositionen direkt auf Auftragskopfebene konfigurieren und der Aufwand f\u00fcr die Anlage von Auftr\u00e4gen wird deutlich reduziert.<\/p>\n<p>Die Merkmalswerte werden dazu einmalig \u2013 und nicht f\u00fcr jede Position \u2013 im Auftragskopf eingegeben und von dort direkt an die relevanten Vertriebsbelegpositionen \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>In einem \u201eCockpit\u201c kann der Einkauf den kompletten Beschaffungsprozess mit externen Lieferanten schnell und effizient durchf\u00fchren. Die erforderlichen Daten f\u00fcr konfigurierte Produkte werden hierzu \u00fcbersichtlich und transparent zusammengef\u00fchrt und visualisiert \u2013 von der Umwandlung der Bestellanforderung bis hin zum Wareneingang und zur Rechnungspr\u00fcfung.<\/p>\n<p>Im Cockpit kann der Einkauf zudem individuell festlegen, welche Informationen zu jedem einzelnen konfigurierbaren Einkaufsmaterial angezeigt werden sollen.<\/p>\n<h3>Verf\u00fcgbarkeiten automatisch pr\u00fcfen<\/h3>\n<p>Wird ein Kundenauftrag erfasst, erm\u00f6glicht Treorbis Variant zudem die automatisierte und werks\u00fcbergreifende Verf\u00fcgbarkeitspr\u00fcfung (ATP-Check) aller Materialien und Komponenten, die zur Herstellung oder Konfektion des Endprodukts ben\u00f6tigt werden.<\/p>\n<p>So kann der Vertrieb Liefertermine mit Kunden zuverl\u00e4ssig vereinbaren und zeitnah auf Engp\u00e4sse reagieren, indem er die Lieferung gegebenenfalls neu terminiert.<\/p>\n<p>Der ATP-Check bezieht unter anderem den Lagerbestand, die Produktionskapazit\u00e4t aller Komponenten in der generierten, mehrstufigen St\u00fccklistenstruktur ein und gleicht diese Daten mit den Bedarfen ab.<\/p>\n<p>Das Ergebnis wird \u00fcbersichtlich visualisiert, wobei dem Anwender \u00fcber eine Ampelfunktion der kritische Pfad, das hei\u00dft fehlendes Material oder ein sehr niedriger Bestand, angezeigt wird.<\/p>\n<h3>In der Detailtiefe analysieren<\/h3>\n<p>Das Modul \u201eTreorbis Variant Analytics\u201c h\u00e4lt umfassende Analysefunktionen zur Auswertung von Konfigurationsdaten bereit und erm\u00f6glicht so ein effektives Controlling der Produktvarianten.<\/p>\n<p>Welche Konfigurationskennzahlen analysiert werden sollen, etwa Merkmale oder Bewertungen, legt der Endanwender vorab in SAP ERP fest. Mit dem Analyse-Werkzeug k\u00f6nnen Vertriebsauswertungen einer Produktvariante dann zuverl\u00e4ssig und detailliert direkt im SAP Business Warehouse (SAP BW) durchgef\u00fchrt und grafisch ansprechend visualisiert werden \u2013 ein echtes Highlight.<\/p>\n<p>Diese Daten werden dann extrahiert und in das Business Warehouse geladen, wo sie in einer speziellen Tabellenstruktur abgelegt und nach verschiedensten Kriterien ausgewertet werden k\u00f6nnen \u2013 nach besonders h\u00e4ufigen, seltenen, rentablen oder kostenintensiven Konfigurationen.<\/p>\n<p>Wurden die Konfigurationsdaten durch neue Merkmale und Varianten erg\u00e4nzt oder erweitert, werden die \u00c4nderungen mithilfe des Analyse-Tools direkt in die Struktur der BW-Tabelle \u00fcbernommen und somit der Aufwand auf ein Minimum reduziert.<\/p>\n<p>Die Abfragen erfolgen mit dem SAP Business Explorer (SAP BEx) oder den Reporting-Werkzeugen von SAP Busi\u00adnessObjects. Treorbis Variant Analytics kann auch in Verbindung mit einem auf der SAP-Hana-Datenbank installierten SAP-BW-System eingesetzt werden. Damit sind auch Auswertungen von sehr gro\u00dfen Mengen von Konfigurationsdaten im Handumdrehen erledigt.<\/p>\n<h3>Formulare und 3-D-Modelle<\/h3>\n<p>Neue, praxisorientierte Prozessanforderungen flie\u00dfen zudem zeitnah in die Add-on-L\u00f6sung ein, denn Treorbis hat stets die Hand am Puls des Kunden und ist Mitglied der Configuration Workgroup (CWG) (siehe Textkasten).<\/p>\n<p>Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die Optimierung formularbasierter Prozesse im Angebotswesen mit einer interaktiven Drucksteuerung auf Basis der SAP-L\u00f6sungserweiterung Interactive Forms by Adobe.<\/p>\n<p>Das gibt dem Vertrieb die M\u00f6glichkeit, abh\u00e4ngig von den Konfigurationsinformationen auch individuelle Texte sowie Fotos, Grafiken oder Zeichnungen in die Vertriebsbelege einzubinden.<\/p>\n<p>Um Pr\u00fcfprozesse zu vereinfachen und die Auftragsbearbeitung im Vertriebs\u00adau\u00dfendienst effizienter zu machen, wird die Produktkonfiguration k\u00fcnftig auch in einem 3-D-Modell dargestellt.<\/p>\n<p>Da das 3-D-Modell und die Konfigurationsdaten im SAP-System \u00fcber eine bidirektionale Schnittstelle miteinander verkn\u00fcpft sind, wird jede \u00c4nderung der 3-D-Konfiguration sofort in die SAP-Daten \u00fcbernommen und im Gegenzug jede \u00c4nderung in SAP umgehend im 3-D-Modell angezeigt.<\/p>\n<p>Anhand des 3-D-Modells kann der Vertriebsau\u00dfendienst auf einem Mobilger\u00e4t zusammen mit dem B2B-Kunden das gew\u00fcnschte Produkt konfigurieren. Auf diese Weise hat der Kunde im gesch\u00e4ftlichen Bereich das gleiche komfortable Einkaufserlebnis wie beim privaten Online-Shopping.<\/p>\n<p>Ist der Auftrag erteilt, werden die Daten automatisch an das SAP-System \u00fcbermittelt, wo sie umgehend verarbeitet und die Folgeprozesse in Einkauf und Fertigung direkt angesto\u00dfen werden.<\/p>\n<p>Dieses Vorgehen beschleunigt die Auftragsbearbeitung, es verk\u00fcrzt die Lieferzeit, und die Kundenzufriedenheit steigt. Genau darauf kommt es letztendlich an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die digitale Transformation er\u00f6ffnet der Fertigungsindustrie ganz neue M\u00f6glichkeiten. In einer Smart Factory wird die Wertsch\u00f6pfungskette mithilfe moderner Technologien vernetzt. 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