{"id":61722,"date":"2015-09-01T10:25:55","date_gmt":"2015-09-01T08:25:55","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=61722"},"modified":"2022-08-21T19:37:48","modified_gmt":"2022-08-21T17:37:48","slug":"bye-bye-sap-hcm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/bye-bye-sap-hcm\/","title":{"rendered":"Bye-bye, SAP HCM?"},"content":{"rendered":"<p>In der neuen kunterbunten Welt stirbt der klassische SAP-HCM-Berater; die unterschiedlichsten HCM-Architekturen werden uns die n\u00e4chsten Jahre begleiten und verlangen unterschiedlichste Expertise.<\/p>\n<p>Wer hier nicht mithalten kann, ist schnell weg vom Fenster. Trotz offener Fragen \u00fcberzeugt die Full-Cloud-HCM-Architektur mit viel Charme, und insbesondere Kunden mit in die Jahre gekommenen HCM-Installationen wappnen sich f\u00fcr den Umstieg.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-3373247588\"><div id=\"great-2248924955\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Einzig die leidige Lizenzfrage bremst den Pioniergeist Schweizerischer Unternehmen. Und teilweise wird aus Kostengr\u00fcnden doch f\u00fcr ein hybrides Szenario entschieden, bei dem SAP SuccessFactors als reine Talent Management Suite betrieben wird, die mit einem HCM Backbone kommuniziert.<\/p>\n<p>Aber die Zukunft liegt eindeutig in der Cloud und die Full-Cloud-Szenarien werden den Markt durchdringen.<\/p>\n<h3>Full Cloud HCM, Success-Factors und Cloud Payroll<\/h3>\n<p>Entscheidendes Merkmal der Full-\u00adCloud-Architektur liegt in der Stammdatenverwaltung in SuccessFactors, im Modul Employee Central (EC).<\/p>\n<p>EC l\u00f6st komplett die Personaladministration und das Organisationsmanagement ab. Der Todessto\u00df f\u00fcr PA20 und PA30, unsere treuen Begleiter der letzten 20 Jahre.<\/p>\n<p>Spannend ist, dass SAP es in Rekordzeit geschafft hat, EC auf dasselbe Niveau zu bringen wie die Stammdatenverwaltung in SAP HCM. Lokale Felder f\u00fcr mehr als 17 L\u00e4nder, eine L\u00f6sung, die es erlaubt, ein angeh\u00e4ngtes Payroll-System mit allen lohnrelevanten Daten zu f\u00fcttern.<\/p>\n<p>Die erste H\u00fcrde im Full-Cloud-Projekt liegt bereits auf der Hand: Wo macht man den Schnitt zwischen EC und Payroll-Systemen?<\/p>\n<p>Einige Kunden nutzen EC nur f\u00fcr globale Stammdaten und alle lokalen Daten werden in den Payroll-Systemen gepflegt, die ihrerseits on premise oder in der Cloud betrieben werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Andere Kunden entscheiden sich f\u00fcr die \u201ewahre\u201c Full-Cloud-Strategie und pflegen komplett alle Daten in EC, sodass die Payroll-Systeme nur noch zur monatlichen Lohnproduktion dienen.<\/p>\n<p>Solange EC keine eigene Payroll-En\u00adgine beinhaltet, wird dieses Thema in jedem Full-Cloud-Projekt zu Diskussionen f\u00fchren und auch kritische Stimmen hervorrufen, die sich fragen, wozu Full Cloud gut sein soll, wenn man hinten dran noch eine \u201eklassische\u201c SAP-Payroll andocken muss.<\/p>\n<p>Wir betrachten das als \u00dcbergangsphase, Teil des Transformationsprozesses, und wenn die Payroll auch aus der Cloud bezogen wird, lassen sich die kritischen Argumente auch entkr\u00e4ften.<\/p>\n<p>In der reinen Full-Cloud-Welt werden also alle abrechnungsrelevanten Daten in EC gef\u00fchrt und von da in ein externes Payroll-System \u00fcbertragen. Und auch hierf\u00fcr gibt es wiederum verschiedene Architektur\u00adoptionen.<\/p>\n<p>Neben der von SAP gehosteten Cloud-Payroll-L\u00f6sung (auf Basis von ERP 6.0) k\u00f6nnen die bereits vorhandenen SAP-on-Premise-Systeme des Kunden angebunden werden.<\/p>\n<p>Ebenfalls gibt es BPO-Anbieter auf dem Markt, welche die Integration der Abrechnungsdaten auf ihre Systeme einrichten k\u00f6nnen. Dies k\u00f6nnen SAP-, aber auch Non-SAP-basierte Payroll-Systeme sein. Wer die Wahl hat, hat die Qual, und die Entscheidungsprozesse sind oft langatmig.<\/p>\n<h3>Beam me up, Boomi<\/h3>\n<p>Bleibt nun die Frage, wie die Daten aus EC in die jeweiligen Payroll-Systeme gelangen. SuccessFactors bietet eine Vielzahl von APIs, an welche f\u00fcr Integrationsszenarien verwendet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Neben neueren oData-Schnittstellen basierte die Standard Payroll Integration auf dem \u00adSOAP-basierten SFAPI. Nicht alle Daten sind \u00fcber beide Schnittstellentypen ansprechbar, wobei SAP die oData-Schnittstellen st\u00e4ndig erweitert hat, sodass in Zukunft von einer vollst\u00e4ndigen Abdeckung durch oData-APIs auszugehen ist.<\/p>\n<p>F\u00fcr die \u00dcbertragung der Abrechnungsdaten von EC zu einem SAP-Payroll-System steht aktuell die Middleware Boomi zur Verf\u00fcgung. SAP liefert hierf\u00fcr vordefinierten iFlow-Content aus, der die notwendigen Datenumsetzungen vornimmt.<\/p>\n<p>Boomi fungiert in dieser Konstellation als Replikationsmaster. Das bedeutet, dass die Replikation der Daten von Boomi angesto\u00dfen wird. Dabei erfolgt als Erstes ein Aufruf des SuccessFactors-APIs, welches die ge\u00e4nderten Mitarbeiterdaten liefert.<\/p>\n<p>Hierbei erfolgt jeweils eine Selektion auf ge\u00e4nderte Daten seit der letzten Replikation, sodass nie ein Fullload \u00fcbertragen wird. Nach der Datenumsetzung innerhalb von Boomi wird ein Webservice in SAP aufgerufen und diesem die aufbereiteten Daten in Form eines XML-Files \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>Das kundenspezifische Mapping von Feldwerten kann hierbei vollst\u00e4ndig in SAP konfiguriert werden; ein gro\u00dfer Teil ist \u00fcber Customizing-Tabellen m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Sollte dies nicht ausreichen, so stehen dem Kunden weitere M\u00f6glichkeiten durch eigene BAdI-Implementierungen bereit. Die Verarbeitung erfolgt sequenziell und ist im Applikationslog jederzeit sichtbar.<\/p>\n<p>Allf\u00e4llige Fehlermeldungen w\u00e4hrend der Verarbeitung werden \u00fcber einen separaten Boomi-Prozess von SAP zur\u00fcck an EC gemeldet und sind dort im Data Replication Monitor ersichtlich.<\/p>\n<p>Darin hat der Personalsachbearbeiter die M\u00f6glichkeit, die fehlerhaften Daten zu korrigieren und die Person erneut f\u00fcr eine Replikation zu markieren. Erfolgreich verarbeitete Daten\u00e4nderungen werden ebenfalls an EC zur\u00fcckgemeldet.<\/p>\n<p>Die notwendigen Programme und Services in SAP werden als Add-on ausgeliefert. Die Patches f\u00fcr dieses Add-on folgen der Patch-Strategie der Cloud-L\u00f6sung.<\/p>\n<p>Seit einiger Zeit kann der Kunde w\u00e4hlen, ob er die Integration mit dem Add-on sicherstellen m\u00f6chte oder die in den neuesten HCM-Releasen integrierte Integration anwenden m\u00f6chte.<\/p>\n<h3>Mogelpackung Mash-up?<\/h3>\n<p>Leider k\u00f6nnen \u2013 Stand heute \u2013 nicht alle abrechnungsrelevanten Daten in EC gepflegt werden. Hiervon sind kundenindividuelle oder bestimmte l\u00e4nderspezifische Infotypen betroffen.<\/p>\n<p>Damit der Enduser von diesem Manko nichts merkt und um zu verhindern, dass doch noch direkte Datenpflege im Payroll-System notwendig wird, hat SAP die Mash-up-Technik ins Leben gerufen.<\/p>\n<p>Die Datenpflege erfolgt dabei \u00fcber eine Webdynpro-Abap-Anwendung des SAP-Systems, die als iFrame direkt in EC integriert wird. Hierbei wird die erstmalig mit HR Renewal ausgelieferte, webbasierte Personalstammdatenpflege-Applikation verwendet.<\/p>\n<p>Die Anmeldung am SAP-System erfolgt \u00fcber SAML2-basierten SSO. Daf\u00fcr muss jeder HR-Benutzer, welcher die Mash-ups pflegen darf, \u00fcber einen Benutzer im SAP-System verf\u00fcgen. Vom eigentlichen Login-Prozess bekommt der Anwender aber nichts mit.<\/p>\n<p>Endlich sind also alle Fragen gekl\u00e4rt und es kann losgehen mit der Abrechnung. Der Abrechnungslauf erfolgt direkt im SAP-Payroll-System, der gute alte RPCalc l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen. Aber auch hier ist Innovation angesagt.<\/p>\n<p>War bis dahin hierf\u00fcr oft noch ein SAP-GUI-Zugriff \u00fcber VPN erforderlich, so kann heute mit dem neuen Payroll Control Center die ganze Payroll-Abwicklung komplett webbasiert durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Aus Sicht der bereits vorhandenen Infrastruktur bedeuten die Integration der Mash-ups in EC und die Anbindung von Boomi an ein On-Premise-SAP-System gewisse Umstellungen.<\/p>\n<p>War es bis heute in vielen F\u00e4llen ausreichend, das SAP-HCM-System nur intern oder per VPN erreichbar zu machen, reicht dies in der Cloud-Welt nicht mehr aus. Der Zugriff aus EC erfolgt in Realtime entweder durch den Anwender oder Boomi.<\/p>\n<p>Fileschnittstellen fallen deshalb weg und werden von SAP im Standard gar nicht angeboten. Der Zugriff erfolgt online \u00fcber HTTPS direkt in das SAP-System. Entsprechend m\u00fcssen die Systeme aus dem Internet erreichbar gemacht werden.<\/p>\n<p>Ein SAP-Webdispatcher oder ein anderer, bereits vorhandener Reverse Proxy in der DMZ gew\u00e4hrleisten die notwendige Sicherheit. Zertifikatsbasierter Login f\u00fcr die Webservices oder ein IP-Whitelisting k\u00f6nnen die Sicherheit zus\u00e4tzlich erh\u00f6hen.<\/p>\n<h3>Fallstricke, Dos und Don\u2019ts<\/h3>\n<p>Abweichend von der bisherigen SAP-Patch-Strategie (j\u00e4hrliche En\u00adhancement Packages und monatliche HR Patches) \u00e4ndert sich die Strategie in der Cloud. Neu kommen Fehlerkorrekturen und neue Funktionen im Quartalsrhythmus auf den Markt und werden sogleich allen Kunden \u201eaufgezwungen\u201c.<\/p>\n<p>Der Cloud-Kunde hat keine Wahl, ob er den neuen Release haben m\u00f6chte oder nicht. Was einerseits Vorteile hat, birgt aber auch gewisse Risiken. Denn nicht nur der SAP SuccessFactors Release wird gepatcht, sondern ebenfalls der Boomi Content und das SAP Add-on.<\/p>\n<p>M\u00f6chte man von den neuen Funktionen profitieren oder k\u00e4mpft man mit einem Replikationsfehler, ist das Patchen von Boomi und SAP (durch den Kunden) unabdingbar. Solange die Integration in SAP \u00fcber ein separates Add-on l\u00e4uft, stellt dies auch keine gr\u00f6\u00dfere Problematik dar.<\/p>\n<p>Verwendet der Kunde aber die via HR Packages ausgelieferte Integration, ist quartalsweise ein Patchen der HR-Komponenten notwendig, verbunden mit Implementierungs- und Testaufwand.<\/p>\n<p>Ein weiterer Aspekt der Integration sind die in SAP ben\u00f6tigten Benutzer. Wie oben erw\u00e4hnt m\u00fcssen alle Mash-up-Benutzer \u00fcber einen SAP-User verf\u00fcgen. Meistens ist die Anzahl dieser Benutzer \u00fcberschaubar und daher stressfrei zu handhaben.<\/p>\n<p>Soll hingegen der in SAP erzeugte Payslip den Mitarbeitenden \u00fcber EC zur Verf\u00fcgung gestellt werden, ben\u00f6tigen pl\u00f6tzlich alle Mitarbeitenden einen SAP-Benutzer (Self-Service-Szenario), und sp\u00e4testens hier wird die doppelte Benutzerpflege mehr als nur l\u00e4stig.<\/p>\n<p>SAP bietet in der Zwischenzeit einen Generierungsreport an, welcher basierend auf den replizierten Personalnummern die SAP-Benutzer anlegt. Die Benutzer werden dabei gem\u00e4\u00df der EC-User-ID (entspricht in etwa der Personalnummer) benannt was vorhandene Namenskonventionen verletzen kann.<\/p>\n<p>Ebenfalls ist die Integration in eine zentrale Userverwaltung nur bedingt m\u00f6glich. Von SAP wird diesbez\u00fcglich empfohlen, die Benutzerverwaltung sowohl f\u00fcr SuccessFactors wie auch f\u00fcr SAP \u00fcber ihre Identity-Management-L\u00f6sung abzuwickeln.<\/p>\n<p>In der Praxis ist dies aber nicht zwingend notwendig, sofern man mit den Limitierungen des Benutzerreports leben oder auf eine automatische Benutzergenerierung verzichten kann.<\/p>\n<p>Bei der Implementierung von EC sollte in jedem Falle das zugrunde liegende SAP-Datenmodell ber\u00fccksichtigt werden. Schl\u00fcssel, z. B. Mitarbeiterkreise oder \u00c4hnliches, sollten wo immer m\u00f6glich in EC und SAP einheitlich gestaltet werden, sodass ein nachtr\u00e4gliches Mapping der Feldinhalte nur noch minimal notwendig ist.<\/p>\n<p>Somit wird auch sichergestellt, dass die maximalen Feldl\u00e4ngen innerhalb von SAP nicht \u00fcberschritten werden. Anpassungen an abrechnungsrelevanten Feldern innerhalb von EC haben h\u00e4ufig auch eine Anpassung im SAP-Payroll-System zur Folge.<\/p>\n<p>Dies muss im Projekt wie auch im laufenden Betrieb ber\u00fccksichtigt werden, sodass beide Bereiche immer synchron gehalten werden.<\/p>\n<p>Werden EC und eine SAP-Payroll zeitgleich neu aufgesetzt, so ist die Welt vergleichsweise einfach. Soll nun aber ein neues EC-System via Boomi an ein bestehendes SAP-Payroll-System oder ein bestehendes EC-System an eine neue SAP-Payroll angedockt werden, so bedarf das gr\u00fcndlicher Analyse s\u00e4mtlicher Einstellungen.<\/p>\n<p>Nicht kompatible Konfigurationen m\u00fcssen angepasst werden und h\u00e4ufig kommt man um sogenannte Datensplits nicht herum. Ein Datensplit bedeutet, dass ein Datensatz sowohl in SAP als auch in EC per Stichtag in zwei S\u00e4tze aufgeteilt werden muss, damit nur noch Daten ab einem bestimmten Datum repliziert werden. F\u00fcr diese Splits gibt es heute weder in SAP noch in EC entsprechende Hilfsmittel.<\/p>\n<p>Man muss sich auch bewusst sein, dass man in dieser Architekturvariante faktisch zwei Systeme \u201eredundant\u201c konfigurieren muss: SAP-Payroll und EC. Diese doppelt gef\u00fchrten Einstellungen erh\u00f6hen entsprechend auch den Aufwand im Vergleich zu einer reinen SAP-HCM-on-Premise-Installation.<\/p>\n<h3>The Future? Ein Blick in die Glaskugel<\/h3>\n<p>F\u00fcr das Jahr 2015 ist eine Abl\u00f6sung von Boomi durch die Hana Cloud Integra\u00adtion (HCI) geplant. Was im hybriden Szenario bereits realisiert wurde, soll nun auch den Full-Cloud-Kunden verf\u00fcgbar gemacht werden.<\/p>\n<p>Da die HCI im aktuellen Offering aber nicht Bestandteil der EC-Lizenz ist (im Gegensatz zu Boomi), werden bestehende Kunden wohl eher nicht umstellen. F\u00fcr Neukunden k\u00f6nnte die HCI interessant sein, weil f\u00fcr die Replikation das SAP-System nicht mehr vom Internet erreichbar sein muss, sondern der Datentransfer von einem Agent (Programm auf einem Server beim Kunden) initiiert wird und damit der Traffic nur outbound stattfindet.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Verwendung der Mash-ups wird aber nach wie vor die \u00d6ffnung von gewissen URLs nach au\u00dfen ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Die Entwicklung der Integration Add-on versus HR-Standard gilt es weiterhin zu beobachten. Wie oben erw\u00e4hnt kann die direkte Integration in den HR-Standard durch die ge\u00e4nderten Patchzyklen zu erh\u00f6htem Aufwand f\u00fcr den Kunden f\u00fchren.<\/p>\n<p>Gespannt sein darf man auf die im Herbst ausgerollten, neuen Oberfl\u00e4chen basierend auf Fiori. Damit gleicht sich auch SuccessFactors dem UX-Paradigma von SAP an und wird in Zukunft noch mehr als eine L\u00f6sung aus einem Guss auftreten, selbst wenn dahinter noch eine Menge unterschiedlicher Technologien und Systeme am Werken sind.<\/p>\n<p>Und die Gretchenfrage, auf deren Antwort von SAP wir gespannt warten, ist nat\u00fcrlich die Zukunft der SAP-Payroll. Wird diese irgendwann einmal ganz in EC integriert sein oder sogar Teil von S\/4? Es bleibt spannend und alle Augen und Ohren sind nach Walldorf gerichtet\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus SAP ERP wird S\/4 Hana, aus SAP HCM wird Employee Central \u2013 d\u00fcrfen wir uns bald von SAP HCM verabschieden? Aber was passiert mit unserer Payroll? 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