{"id":6163,"date":"2015-11-26T00:00:00","date_gmt":"2015-11-25T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=6163"},"modified":"2019-07-18T09:39:12","modified_gmt":"2019-07-18T07:39:12","slug":"disposition-logistik-iot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/disposition-logistik-iot\/","title":{"rendered":"Disposition, Logistik &#038; IoT"},"content":{"rendered":"<p>IoT ist simpel, aber gewaltig, weil es Industrie und Logistik 4.0 erst erm\u00f6glicht, weil es Logistik und Distribution revolutionieren wird. Das Internet der Dinge (IoT) besagt sehr schlicht, dass alle relevanten Objekte in der realen Welt eine IP-Adresse haben werden.<\/p>\n<p>Damit werden die Objekte im Internet \u201esichtbar\u201c. Man kann mit ihnen kommunizieren, sie steuern und \u00fcberwachen. Es ist die Kommunikationsf\u00e4higkeit ohne Medienbruch, die eine Revolution in Industrie und Logistik ausl\u00f6sen wird.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-1345532845\"><div id=\"great-619005429\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6Ja0zaCg0ss\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_bdc_2026_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p><em>\u201eDie Gesellschaft, die M\u00e4rkte, die Prozesse und die Technologie befinden sich im Wandel\u201c<\/em><\/p>\n<p>betont Bj\u00f6rn Dunkel zu Beginn des Gespr\u00e4chs.<\/p>\n<p><em>\u201eIndustrie 4.0 und das Internet der Dinge werden unser aller Denken und Handeln revolutionieren!<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn der gro\u00dffl\u00e4chige Einzug der letzten Revolutionen Industrie 2.0 und 3.0 noch Jahre ben\u00f6tigt hat, so wird Industrie 4.0 in Realtime \u00fcber das Land einfallen. Wer hier den Anschluss verpasst, wird schnell vom Big Player zum Biggest Loser.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Das Positive, aber auch Herausfordernde der digitalen Transformation ist der Umstand, dass diesmal alles mit allem vernetzt ist. Die digitale Transformation ist ein immanenter Kommunikations- und Informationsprozess.<\/p>\n<p>Das Ergebnis von Logistik, Industrie 4.0, IoT und M2M ist nicht ein Mehr an Servern, Datenbanken und Sensoren, sondern ein Mehr an Kommunikation, Information, Wissensmanagement und Big Data.<\/p>\n<p>Um den \u201eDigital Tsunami\u201c zu bew\u00e4ltigen, braucht es Werkzeuge, Services und einen SAP-Partner wie G.I.B.<\/p>\n<h3>Industrie 4.0<\/h3>\n<p><em>\u201eIndustrie 4.0 gibt uns wichtige Anst\u00f6\u00dfe\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt G.I.B-Manager Dunkel.<\/p>\n<p><em>\u201eWir arbeiten intensiv an innovativen Ideen und Produkten, die die neuen M\u00f6glichkeiten voll aussch\u00f6pfen, wir nutzen unsere Erkenntnisse, um Hilfestellung zur Prozessoptimierung in den Unternehmen zu geben, und wir versuchen unseren Kunden die Angst vor der Thematik zu nehmen, indem wir erkl\u00e4ren und Chancen aufzeigen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Die Zeichen der Zeit sind bimodal: Bildungsarbeit und Technologie \u2013 also das Wissen \u00fcber die aktuelle und zuk\u00fcnftige Technik.<\/p>\n<p><em>\u201eWir sind schon sehr fr\u00fch auf dieses Thema aufgesprungen. Bereits 2011\/2012 haben wir zusammen mit der SAP und ausgesuchten Partnern unser Know-how in der neuen Technologie Hana aufgebaut.<\/em><\/p>\n<p><em>2013 auf dem DSAG-Jahreskongress hat unser Kunde Trilux in einer Podiumssitzung als einer der ersten Hana-Kunden unser G.I.B-Dispo-Cockpit Forecast auf Hana pr\u00e4sentiert\u201c<\/em><\/p>\n<p>ist Bj\u00f6rn Dunkel stolz auf das bisher Erreichte.<\/p>\n<h3>Use &amp; Business Cases mit und ohne Hana<\/h3>\n<p>Technik darf nicht Selbstzweck sein. Im Fokus der SAP-Bestandskunden werden immer die effizienten Gesch\u00e4ftsprozesse stehen. Hierf\u00fcr liefert SAP mit NetWeaver und Hana eine wichtige Plattform.<\/p>\n<p>Die SAP-Partner erarbeiten gemeinsam mit den Anwendern die Gesch\u00e4ftsprozesse:<\/p>\n<p><em>\u201eBereits 2011 haben wir mit unserem Role Administration Cockpit einen intelligenten und benutzerspezifischen Dispositionsablauf geschaffen, der ein prozess- und priorit\u00e4tengesteuertes Arbeiten erm\u00f6glicht.<\/em><\/p>\n<p><em>Frei nach dem Motto: Ich wei\u00df, wer du bist und was f\u00fcr dich heute das Wichtigste ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir haben damit den Menschen in den Mittelpunkt gestellt und die Technik daf\u00fcr eingesetzt, ihn zu entlasten\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Dunkel Business Cases, bei denen der Endanwender im Mittelpunkt steht.<\/p>\n<p>Dazu ist nat\u00fcrlich detailliertes Wissen \u00fcber die Aufbau- und Ablauforganisation der jeweiligen Branche und deren Kunden notwendig. Wo Licht ist, ist auch Schatten \u2013 und somit gilt es, das ganze Bild zu analysieren.<\/p>\n<p><em>\u201eWir haben in den vergangenen Jahren festgestellt, dass der Markt und die Gesellschaft das Tempo, in dem der technologische Wandel, als Teil von Industrie 4.0, stattfindet, kaum mithalten k\u00f6nnen\u201c<\/em><\/p>\n<p>meint Bj\u00f6rn Dunkel.<\/p>\n<p><em>\u201eDaher sehen wir bei G.I.B unsere Aufgabe darin, das Thema verst\u00e4ndlich und kontinuierlich zu transportieren. Wir m\u00f6chten Innovationsmotor f\u00fcr unsere Kunden und Interessenten sein und sie auf die Reise in die digitale Zukunft begleiten, ohne sie zu \u00fcberfordern.<\/em><\/p>\n<p><em>Unsere Herausforderung liegt u. a. darin, die neue Technologie voranzutreiben und gleichzeitig die alte bereitzustellen. Das Gros unserer Klientel ist noch in der alten SAP-Welt ohne Hana unterwegs.<\/em><\/p>\n<p><em>Hier gilt es, den betriebswirtschaftlichen Nutzen unserer Software im SCM-Umfeld weiterhin stabil zu halten und auszubauen.\u201c<\/em><\/p>\n<h3>Transformationsprozesse<\/h3>\n<p>Der digitale Transformationsprozess hat erst begonnen. Die SAP-Community steht am Beginn eines Weges. Noch kann es nicht \u201elinks\u201c oder \u201erechts\u201c hei\u00dfen, on-premise oder on-demand, In-memory oder Cloud Computing \u2013 gefragt ist ein umsichtiger Berater, der auch hybride Wege kennt.<\/p>\n<p>G.I.B ist auch ein Trusted Advisor, der aufgrund seiner Tradition und seines kumulierten Wissens die \u00dcber- und Weitsicht hat, nicht nur einen Weg zu kennen.<\/p>\n<p>Das Leben in der Betaphase ist der hybride IT-Ansatz in Industrie 4.0 und Logistik. Kaum ein SAP-Anwender kann heute noch von der \u201egr\u00fcnen Wiese\u201c weg planen.<\/p>\n<p>Legacy-Systeme sind noch immer \u2013 auch berechtigterweise \u2013 in Betrieb. Viele Investitionen und Wissen ist in On-premise-Systeme und Rechenzentren geflossen.<\/p>\n<p>Ein nicht disruptiver Transformationsprozess ist Pflicht und Verpflichtung. C-Level Management braucht einen Partner wie G.I.B, um den hybriden Weg zu beschreiten: das Geschaffene zu erhalten, zu stabilisieren und zu optimieren \u2013 damit Ressourcen frei werden f\u00fcr Innovationen und Visionen.<\/p>\n<p>Das eine ist so sicher wie das andere: Erprobte SAP-Systeme m\u00fcssen weiterlaufen, w\u00e4hrend S\/4 Hana mit Finance und Logistic evaluiert werden kann.<\/p>\n<p>Produktion, Logistik und Disposition d\u00fcrfen nicht stillstehen. Die Analysten von Gartner erwarten, dass in wenigen Jahren jeder Konsumartikel mit einem Wert von mehr als 100 US-Dollar einen Internetchip eingebaut hat \u2013 das Internet der Dinge wird ohne Planung und Genehmigung kommen.<\/p>\n<p>IoT beginnt zu existieren, auch ohne unser Zutun. Diesen \u201eDigital Tsunami\u201c \u2013 den digitalen Transformationsprozess \u2013 wird die Community nur gemeinsam mit den besten SAP-Partnern beherrschen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Digital Tsunami<\/h3>\n<p>Industrie 4.0, Social Media, Predictive Analytics, Internet of Things (IoT), In-memory sowie Cloud Computing, Smart Grid (intelligente Stromnetze), Smart Factory, M2M (Maschinen-zu-Maschinen-Kommunikation) und vieles andere mehr sind die realen und operativen Auspr\u00e4gungen des digitalen Transformationsprozesses.<\/p>\n<p>Ohne digitale Optimierung werden Themen wie Industrie 4.0 wahrscheinlich im \u201eDigital Tsunami\u201c untergehen. Die IT-Anwender und SAP-Bestandskunden sind somit auf SAP-Partner wie G.I.B angewiesen, um die eigene ERP-Landschaft auf die Transformation vorzubereiten.<\/p>\n<p>Es geht prim\u00e4r um Knowledge-Management und Wissensvermittlung. Der digitale Transformationsprozess ist ein ganzheitliches, betriebswirtschaftliches, organisatorisches und technisches Projekt.<\/p>\n<p>G.I.B und seine Partner wie SAP haben das Know-how. Speziell im Bereich Industrie 4.0 und IoT gibt es bereits nachhaltige Erfolge zu vermelden.<\/p>\n<p><em>\u201eSAP-Bestandskunden haben in der Vergangenheit schon sehr viel richtig gemacht\u201c<\/em><\/p>\n<p>ist Bj\u00f6rn Dunkel \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p><em>\u201eSie haben mit SAP auf einen Partner gesetzt, der die n\u00f6tige Technologie bereitstellt, um Industrie 4.0 und IoT zu nutzen und zu beherrschen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Damit werden Unternehmer in die Lage versetzt, mithilfe der neuen Technologien v\u00f6llig neue Gesch\u00e4ftsmodelle zu entwickeln. Genau darin liegt die epochale Ver\u00e4nderung, die Industrie 4.0 mit sich bringt.<\/p>\n<p><em>\u201eAls Partner der SAP sehen wir bei G.I.B unsere Aufgabe darin, in den kommenden Monaten mittelstandsgerechte L\u00f6sungen auf Hana-Basis zu entwickeln, die die Vorteile der Digitalisierung, von IoT und Big Data auch in diesem Segment nutzbar machen.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Mittelstand muss Teil des Wandels sein, sonst bleibt die gro\u00dfe Revolution leider aus!\u201c<\/em><\/p>\n<p>gibt sich Dunkel hoch motiviert f\u00fcr das Jahr 2016.<\/p>\n<p>Es gibt viel zu tun: Wie h\u00e4ngen die Begriffe Industrie 4.0, IoT und M2M zusammen?<\/p>\n<p><em>\u201eIndustrie 4.0 und M2M sind unabdingbare Bestandteile des Internet of Things, was nichts anderes besagt, als dass die am industriellen Wertsch\u00f6pfungsprozess beteiligten Faktoren digitalisiert und vernetzt werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Big Data sollte unbedingt erg\u00e4nzt werden, denn ohne die Speicherung und Verarbeitung der anfallenden gigantischen Datenmengen w\u00e4re das alles nicht m\u00f6glich.<\/em><\/p>\n<p><em>Im Prinzip sind wir bereits mittendrin in Industrie 4.0: Wir sind via Smartphones und Tablets mit jeder Person und jeder Firma vernetzt, wir l\u00f6sen automatisierte Gesch\u00e4ftsprozesse aus und empfangen maschinell generierte Nachrichten mit individuellen Informationen. Hardware, Software und Mensch sind untrennbar im Prozess verwoben.\u201c<\/em><\/p>\n<h3>Materialfluss &amp; Logistik<\/h3>\n<p>Ein plakatives Beispiel f\u00fcr die m\u00f6gliche Vernetzung der Gesch\u00e4ftsprozesse innerhalb von Industrie 4.0 gibt eine Studie des Fraunhofer-Instituts zu diesem Thema. Hier wird eine Zukunftsvision beschrieben, in der ein vom Kunden ausgel\u00f6ster Produktionsauftrag selbstst\u00e4ndig durch die Wertsch\u00f6pfungskette steuert.<\/p>\n<p>Dabei reserviert er automatisch s\u00e4mtliche Bearbeitungsschritte, Anlagen und Materialien. Er kontrolliert die Ausf\u00fchrung, erkennt drohende Lieferverz\u00f6gerungen und organisiert zus\u00e4tzlich ben\u00f6tigte Kapazit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Kommt es dennoch zur versp\u00e4teten Lieferung, wird der Kunde automatisch dar\u00fcber verst\u00e4ndigt. Auch die Produktionsanlagen kommunizieren in dieser Vision miteinander; es werden Zeichnungen, Wartungs- und Instandhaltungsbedarfe untereinander ausgetauscht und die Auftragsreihenfolge organisiert.<\/p>\n<p><em>\u201eWir halten alle Basistechnologien f\u00fcr die vierte industrielle Revolution in unseren H\u00e4nden, wir brauchen nur den Mut, sie endlich in Produkte und Gesch\u00e4ftsmodelle umzusetzen. Auch aus vermeintlich kleinen Innovationen k\u00f6nnen riesige Chancen entstehen. Die Studie zeigt das Potenzial und wir d\u00fcrfen es jetzt nicht vergeben\u201c<\/em><\/p>\n<p>appelliert Professor Michael Hompel vom Fraunhofer-Institut f\u00fcr Materialfluss und Logistik (IML). Sein Institutsleiterkollege Professor Michael Henke geht noch einen Schritt weiter:<\/p>\n<p><em>\u201eDer deutsche Mittelstand verh\u00e4lt sich dem Thema Industrie 4.0 gegen\u00fcber noch immer eher vorsichtig bis reserviert. Dabei ist es f\u00fcr den mittelstandsgepr\u00e4gten Wirtschaftsstandort Deutschland von entscheidender Bedeutung, dass sich die treibende wirtschaftliche Kraft des Landes auf dieses Thema einl\u00e4sst \u2013 die Potenziale dazu sind auf jeden Fall vorhanden.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Um den Anschluss nicht zu verlieren, sollten die Unternehmen eine aktivere Rolle bei der Umsetzung von Industrie 4.0 einnehmen. Aktuell sehen die Autoren der Studie Zur\u00fcckhaltung aufseiten der Unternehmen, weil sie sich der M\u00f6glichkeiten noch nicht bewusst sind und vor den neuen Technologien und dem n\u00f6tigen Know-how zur\u00fcckschrecken.<\/p>\n<h3>Internet of Things<\/h3>\n<p>Letztendlich haben diese Themen unmittelbare Auswirkungen auf das operative Gesch\u00e4ft: Welche Bereiche aus Industrie und Handel sind von IoT prim\u00e4r betroffen?<\/p>\n<p>Hierzu meint Bj\u00f6rn Dunkel:<\/p>\n<p><em>\u201eF\u00fcr die Industrie, w\u00fcrde ich sagen, sind es im Moment sehr stark die Anbieter von Sensorik. Also Anbieter einer Technologie, die es schon recht lange auf dem Markt gibt, die aber nun in ein ganz neues Licht r\u00fcckt.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn ich bis dato noch wissen musste, was ich mit der Sensorik messen m\u00f6chte, k\u00f6nnen wir heute alle Daten messen, sammeln und in Echtzeit durch lernende Verfahren auf Muster pr\u00fcfen. Also Big Data mit Realtime-Analytics. So weit die Theorie.<\/em><\/p>\n<p><em>Leider ist die Infrastruktur, in dem Fall das Firmennetzwerk, oft der Engpass.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Beim Handel ergeben sich nat\u00fcrlich mannigfaltige M\u00f6glichkeiten, wei\u00df Dunkel. Das Internet der Dinge treibt eine Vielzahl neuartiger Funktionalit\u00e4ten und Innovationen voran. Aus ihm lassen sich v\u00f6llig neue Gesch\u00e4ftsmodelle entwickeln, die weit \u00fcber das einfache Verkaufen von Ger\u00e4ten hinausgehen.<\/p>\n<p><em>\u201eVor allem im Consumer-Segment wird durch IoT meiner Meinung nach ein richtiger Sog entstehen, denn mit jedem Tablet, mit jedem Smartphone oder jeder iWatch wird ein weiteres ,Ding\u2018 vernetzt. Und die Anspr\u00fcche der Konsumenten an das Netz und seine M\u00f6glichkeiten steigen fast exponentiell\u201c<\/em><\/p>\n<p>definiert der G.I.B-Manager.<\/p>\n<p>Die deutsche Wirtschaft erwartet einen Umsatzschub durch Industrie 4.0: Rund die H\u00e4lfte der Industrieunternehmen (51 Prozent), die Industrie-4.0-Anwendungen nutzen oder dies planen, erwartet dadurch eine Steigerung des Umsatzes. Der Rest geht davon aus, dass der Umsatz gleich bleiben wird.<\/p>\n<p>Das geht aus einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom hervor. Daf\u00fcr wurden 400 Unternehmen ab 100 Mitarbeitern aus der Automobilbranche, dem Maschinenbau, der chemischen Industrie und der Elektroindustrie repr\u00e4sentativ befragt.<\/p>\n<p>Jedes elfte Unternehmen (9 Prozent) rechnet sogar damit, dass der Umsatz durch Industrie 4.0 stark, um mehr als zehn Prozent, zulegen wird.<\/p>\n<p><em>\u201eDank IT k\u00f6nnen die Unternehmen in der vernetzten Produktion zum Beispiel noch besser auf die Anforderungen ihrer Kunden eingehen und hoch individualisierte Produkte genau nach deren W\u00fcnschen produzieren. Dies wird die Gesch\u00e4ftsmodelle vieler Branchen nachhaltig ver\u00e4ndern\u201c<\/em><\/p>\n<p>sagte Bitkom-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Bernhard Rohleder.<\/p>\n<p><em>\u201eWer heute die Weichen auf Industrie 4.0 stellt, verbessert seine Wettbewerbsposition und hat gute Chancen, Marktanteile zu gewinnen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Die Vision des voll digitalisierten Industrie-4.0-Unternehmens liegt laut den Autoren der Fraunhofer-Studie zwar noch in weiter Ferne, erste Umsetzungsschritte k\u00f6nnen jedoch gemacht werden.<\/p>\n<p>Einige Technologien sind bereits marktreif. Sie werden aber noch zu selten eingesetzt.<\/p>\n<h3>Logistik &amp; Disposition<\/h3>\n<p><em>\u201eIn der Logistik geht es um Echtzeit. Es geht um Intelligenz innerhalb der Supply Chain\u201c<\/em><\/p>\n<p>wei\u00df Bj\u00f6rn Dunkel.<\/p>\n<p><em>\u201eEs geht um Big Data. Hier gibt es eine riesige Chance f\u00fcr clevere L\u00f6sungsanbieter, die das Ganze beherrschbar machen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>IoT sorgt f\u00fcr eine v\u00f6llig neue Nutzererfahrung, indem es den Anwender unmerklich unterst\u00fctzt. Die Technik entwickelt sich somit immer mehr zum stillen Helfer.<\/p>\n<p><em>\u201eIch kann heute \u00fcber Echtzeitmessungen die Logistikstr\u00f6me und die Prozesse meiner Supply Chain so lenken, wie es gerade in dieser Sekunde n\u00f6tig ist, um meinem Kunden immer einen Schritt voraus zu sein\u201c<\/em><\/p>\n<p>wei\u00df Dunkel aus seiner beruflichen Praxis. Das IoT erweitert das uns heute bekannte Internet um zunehmend intelligenter werdende Produkte.<\/p>\n<p>Und das ist heute schon keine Vision mehr!<\/p>\n<p>Unter dem Begriff Industrie 4.0 wird die durch das Internet getriebene vierte industrielle Revolution verstanden. Sie umschreibt den technologischen Wandel heutiger Produktionstechnik zur intelligenten Fabrik, in der Maschinen und Produkte untereinander vernetzt sind.<\/p>\n<p>62 Prozent der Unternehmen in den industriellen Kernbranchen nutzen heute bereits Industrie-4.0-Anwendungen oder planen dies. Bis zum Jahr 2025 erm\u00f6glicht Industrie 4.0 allein in sechs volkswirtschaftlich wichtigen Branchen Produktivit\u00e4tssteigerungen in H\u00f6he von insgesamt rund 78 Milliarden Euro, wie eine Studie des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Arbeitswirtschaft und Organisation IAO im Auftrag des Bitkom herausgefunden hat.<\/p>\n<h3>Zusammengefasst:<\/h3>\n<p>Was ist f\u00fcr die Trends Planung, Disposition, Wertsch\u00f6pfungsketten wichtig und wichtiger: Algorithmen, Mathematik oder Hana?<\/p>\n<p><em>\u201eMathematik braucht man f\u00fcr die Auspr\u00e4gung intelligenter und selbstlernender Algorithmen\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Bj\u00f6rn Dunkel abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p><em>\u201eDann braucht man noch eine Technologie, die die Anbindung der Algorithmen an das Internet der Dinge unterst\u00fctzt \u2013 Sensoren, Netzwerke etc. Man braucht Wandler, die aus Big Data ein Small Data machen.<\/em><\/p>\n<p><em>Ein ERP-System wie S\/4 Hana ist unabdingbar, um alles am Ende in betriebswirtschaftliche Prozesse zu \u00fcberf\u00fchren. Aus meiner Sicht ist jedoch das Wichtigste, den Menschen im Fokus zu behalten, trotz einer immer komplexer werdenden Welt.\u201c<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die digitale Transformation ist keine Reduktion auf das Bin\u00e4rsystem der digitalen Elektronik, sondern das Erschaffen neuer Gesch\u00e4ftsprozesse auf Basis der Digitaltechnik. Disposition, Logistik, Perfect Plant, Supply Chain Management sind nahezu perfekt digitalisiert. IoT, das Internet der Dinge, l\u00f6st jedoch einen \u201eDigital Tsunami\u201c aus. \u00dcber die Ver\u00e4nderungen spricht Bj\u00f6rn Dunkel, Mitglied der Gesch\u00e4ftsleitung des SAP-Partners G.I.B, mit E-3 Chefredakteur Peter M. 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