{"id":61400,"date":"2015-11-05T10:32:27","date_gmt":"2015-11-05T09:32:27","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=61400"},"modified":"2019-07-24T10:49:58","modified_gmt":"2019-07-24T08:49:58","slug":"flexibler-und-guenstiger-fast-alles-wird-software","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/flexibler-und-guenstiger-fast-alles-wird-software\/","title":{"rendered":"Flexibler und g\u00fcnstiger &#8211; Fast alles wird Software"},"content":{"rendered":"<p>In vielen Organisationen geh\u00f6ren die \u00fcber Jahre gewachsenen SAP-Umgebungen zum Kern der Unternehmens-IT. Hier gilt auch heute noch vielfach das Motto, dass man bew\u00e4hrte Systeme so wenig wie m\u00f6glich \u00e4ndern solle.<\/p>\n<p>Ein Blick auf die Ausstattung und den Betrieb der SAP-Systeme verdeutlicht, dass diese in der Regel auf klassischen, dedizierten Servern laufen und per Fibre Channel angeschlossene Sto\u00adrage-Systeme nutzen.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-2722647773\"><div id=\"great-3877406458\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Zusammen mit dem Server-Anbieter ermitteln die Anwender anhand von SAP-Benutzerkennzahlen, Mengenger\u00fcsten und Benchmarks, wie viele SAPS (SAP Application Perfor\u00admance Standard) ben\u00f6tigt werden und mit wie viel RAM, CPU-, Festplatten- und Netzwerkkartenressourcen ein Server ausgestattet sein sollte, damit er die vorgesehenen Workloads z\u00fcgig bew\u00e4ltigen kann.<\/p>\n<p>Unternehmen haben die Application Server virtualisiert, und bei den Diskussionen um die passende Dimensionierung ging es um die Frage von 2-Tier- oder 3-Tier-Architekturen.<\/p>\n<p>Typische SAP-Aufgaben wie die Erstellung von SAP Clones f\u00fcr Test, Entwicklung und Produktion wurden teilweise automatisiert mit Skripten abgearbeitet, aber eine durchgehende, idealerweise von der Fachabteilung angesto\u00dfene Automatisierung ist heute eher noch die Ausnahme.<\/p>\n<h3>Hyperkonvergente Systeme<\/h3>\n<p>Gleichzeitig dr\u00e4ngen neue Architekturen sowie Technologien in die Rechenzentren und versprechen einen einfacheren und effizienten IT-Betrieb. Eine wichtige Rolle im Umfeld der SAP-L\u00f6sungen spielen hyperkonvergente Systeme, die in einem Geh\u00e4use Server, Speichersysteme, Netzwerkkomponenten und Virtualisierungssoftware vereinen.<\/p>\n<p>In der Regel unterst\u00fctzen die L\u00f6sungen im Netzwerkbereich mindestens 10 Gigabit Ethernet, selten auch Fibre Channel. Hier liegt die erste Herausforderung darin, bislang \u00fcbliche Konfigurationen zu \u00e4ndern. Konkret geht es dabei um eine Abkehr von klassischen Storage-Subsystemen und einen Wechsel hin zu lokalem Speicher.<\/p>\n<p>F\u00fcr Unternehmen ist es wichtig, dass sie die gewohnten Verfahren des SAP-Betriebs, insbesondere Cloning, Backup und Snapshot Integra\u00adtion, wie sie die klassischen Storage-Systeme erm\u00f6glichen, auch mit hyperkonvergenten L\u00f6sungen anwenden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Vorteile dabei sind geringere Total Cost of \u00adOwnership, ein vereinfachter Betrieb und eine h\u00f6here Flexibilit\u00e4t. Der typische Vertreter eines hyperkonvergenten Systems ist der Dell PowerEdge FX.<\/p>\n<h3>Software-defined Datacenter<\/h3>\n<p>Noch einen Schritt weiter geht die Architektur eines Software-defined Datacenter. Die Basis daf\u00fcr bilden oftmals hyperkonvergente Systeme. Zus\u00e4tzlich zu der weitverbreiteten Servervirtualisierung wird hier auch Storage allein durch Software definiert.<\/p>\n<p>Beispiele einer solchen L\u00f6sung sind vSAN von VMWare mit den Dell vSAN Ready Nodes, die Nutanix-Architektur, wie sie auf den Dell-XC-Systemen verwendet wird, oder auch L\u00f6sungen, die auf Microsoft Storage Spaces basieren.<\/p>\n<p>F\u00fcr ein vollst\u00e4ndig durch Software definiertes Rechenzentrum fehlen jedoch noch die Netzwerkkomponenten. Hier haben sich drei Ans\u00e4tze im Markt etabliert:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Controller-basierte Verwaltung, bei der alle Switche im Netzwerk durch eine zentrale Komponente orchestriert werden, beispielsweise mithilfe des Open-Flow-Kommunikationsprotokolls.<\/li>\n<li>Die Freiheit der Wahl des Betriebssystems auf den Netzwerkkomponenten. Switche werden dabei auf die reine Hardware reduziert, auf die ein Anwender dann sein bevorzugtes Netzwerkbetriebssystem installiert.<\/li>\n<li>Overlay-Netzwerke, die \u00fcber klassische Netzwerke ein virtuelles Netzwerk legen. Ein Beispiel daf\u00fcr ist das in den Hypervisor integrierte VMware NSX, bei dem alle Netzstrukturen und -mechanismen in Software realisiert sind.<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr den SAP-Betrieb ist im Netzwerk im Wesentlichen die Bereitstellung ausreichender Bandbreite relevant. Diese Anforderung l\u00e4sst sich mit allen drei Varianten umsetzen.<\/p>\n<p>Software-defined Anything \u2013 und damit die konsequente Trennung von Hard- und Software auf Basis offener Standards \u2013 bietet umfangreiche Optionen beim Design und dem Betrieb neuer L\u00f6sungen.<\/p>\n<p>Unternehmen profitieren dabei von einer h\u00f6heren Flexibilit\u00e4t und geringerem Aufwand bei der Implementierung. Optimal aufeinander abgestimmt bilden Server, Software-defined Storage und Software-defined Networking die zentralen Komponenten zum Aufbau eines leistungsstarken, effizienten und zukunftssicheren Software-defined Datacenter.<\/p>\n<p>Die einzelnen L\u00f6sungskomponenten sind bereits ausgereift und erprobt, das Zusammenspiel aber befindet sich noch in der Entwicklungs- und Evaluationsphase, und Anwender sind dabei herauszufinden, welche Varianten sich f\u00fcr bestimmte Anwendungsszenarien eignen.<\/p>\n<p>Hier sind Unternehmen auf die Beratung und Unterst\u00fctzung durch Partner wie Dell angewiesen, die das gesamte L\u00f6sungsportfolio in all seinen Details abdecken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #800080;\">Neue SAP-Umgebungen bereitstellen<\/span><\/h3>\n<p>Zu den typischen Aufgaben in einer SAP-Systemlandschaft z\u00e4hlen auch die schnelle Bereitstellung von neuen Umgebungen oder auch das Clonen einer existierenden Umgebung.<\/p>\n<p>Schon bei der Provisionierung der Basisinfrastruktur k\u00f6nnen Anwender sehr viel an Flexibilit\u00e4t und Zeit gewinnen, indem sie eine L\u00f6sung wie den Dell Active System Manager einsetzen.<\/p>\n<p>Damit lassen sich auf Basis von Templates auch umfangreiche Umgebungen ausrollen \u2013 beispielsweise ein SAP-System, das aus einem nicht virtualisierten Datenbankserver unter Windows mit Microsoft SQL Server, virtualisierten Webservern und mehreren Applikationsservern unter Linux besteht.<\/p>\n<p>Diese Systeme werden dann anhand von Pools automatisch auf passende freie Ressourcen verteilt und der Speicherbedarf entsprechend angepasst. F\u00fcr die weitere Automatisierung in das SAP-System hinein k\u00f6nnen dann die bekannten Implementierungs-Tools verwendet werden, sodass kein kompletter Umbruch des Betriebs notwendig ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #800080;\">Eine hyperkonvergente Infrastrukturl\u00f6sung<\/span><\/h3>\n<p>Dell PowerEdge FX2 verbindet die Elemente von Blades und Rackservern, einschlie\u00dflich der Speicher- und Netzwerkkomponenten, auf einer modularen Plattform zu einer einfach zu verwaltenden und skalierbaren Infrastrukturl\u00f6sung.<\/p>\n<p>Untergebracht ist diese in einem zwei H\u00f6heneinheiten messenden Geh\u00e4use, das \u00fcber gemeinsame Storage- und Netzwerkkomponenten Platz f\u00fcr bis zu sechs PowerEdge-Servereinsch\u00fcbe bietet und gleichzeitig \u00fcber integrierte Managementfunktionalit\u00e4ten verf\u00fcgt.<\/p>\n<p>Aufgrund der gemeinsam genutzten Komponenten und Funktionen wie K\u00fchlung, Stromversorgung, Switche und PCIe-Erweiterungssteckpl\u00e4tze k\u00f6nnen Unternehmen das FX2-Geh\u00e4use f\u00fcr eine Vielzahl von Server- beziehungsweise Massenspeicherkombinationen nutzen und profitieren damit von mehr Effizienz beim Einsatz der IT-Ressourcen.<\/p>\n<p>Die modulare Architektur erm\u00f6glicht eine gute Skalierung, sodass sich einmal konfigurierte L\u00f6sungen im SAP-Umfeld schnell und einfach an neue Anforderungen anpassen lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SAP-Anwender sehen sich heute stetig wachsenden Anforderungen ausgesetzt. Es gilt, die Effizienz und Performance der Mission-Critical-Applikationen zu verbessern und neue L\u00f6sungen einzuf\u00fchren. Dazu bedarf es einer konsequenten Nutzung neuer Technologien, damit die IT zur treibenden Kraft bei der Optimierung von Businessmodellen und der Einf\u00fchrung neuer Gesch\u00e4ftsprozesse wird.<\/p>\n","protected":false},"author":1844,"featured_media":61274,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[22146,1583],"tags":[8410,369,67,8144,56],"coauthors":[34276,34277],"class_list":["post-61400","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-coverstory-1511","category-1583","tag-backup","tag-it","tag-linux","tag-ram","tag-windows","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",400,155,false],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-768x297.jpg",768,297,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-100x39.jpg",100,39,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-480x186.jpg",480,186,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-640x248.jpg",640,248,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-720x279.jpg",720,279,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-960x372.jpg",960,372,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",18,7,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",600,232,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",600,232,false],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>SAP-Anwender sehen sich heute stetig wachsenden Anforderungen ausgesetzt. 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