{"id":61247,"date":"2015-12-03T12:48:32","date_gmt":"2015-12-03T11:48:32","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=61247"},"modified":"2019-07-18T09:17:41","modified_gmt":"2019-07-18T07:17:41","slug":"it-qualitaetssicherung-vor-dem-rollout","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/it-qualitaetssicherung-vor-dem-rollout\/","title":{"rendered":"IT-Qualit\u00e4tssicherung vor dem Rollout"},"content":{"rendered":"<p>Unternehmen aller Branchen sind f\u00fcr einen reibungslosen Ablauf der Gesch\u00e4ftsprozesse auf eine optimale Servicequalit\u00e4t businesskritischer Applikationen angewiesen. IT-Manager verantworten t\u00e4glich, dass Applikations-Services f\u00fcr Anwender weltweit stabil und mit hoher Performance bereitstehen.<\/p>\n<p>End-to-End-Monitoring des Applikationsbetriebs, also eine \u00dcberwachung der Servicequalit\u00e4t aus Anwendersicht, ist f\u00fcr viele Unternehmen das Mittel der Wahl, um St\u00f6rungen im Servicebetrieb zu identifizieren und Fehler schnell zu beheben. Fehler im IT-Servicebetrieb zu beheben ist gut.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-2356625983\"><div id=\"great-3732040045\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6Ja0zaCg0ss\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_bdc_2026_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Es geht aber noch besser: Fehler vor der Inbetriebnahme der IT-Services vermeiden. Unternehmen, die bei der IT-Qualit\u00e4tssicherung methodisch das Prinzip der Fehlerpr\u00e4vention verfolgen, sichern sich einen wirtschaftlichen Vorteil durch eine deutliche Senkung der IT-Kosten.<\/p>\n<h3>10er-Regel der Fehlerkosten<\/h3>\n<p>Aus der industriellen Fertigung von G\u00fctern ist die 10er-Regel der Fehlerkosten bekannt: Der \u00f6konomische Aufwand zur Fehlerkorrektur verzehnfacht sich in jeder Phase des Produktionsprozesses.<\/p>\n<p>In der initialen Phase der Produktionsanalyse und -planung kosten Fehler am wenigsten. In der n\u00e4chsten Stufe der Materialbeschaffung und Produktfertigung steigen Fehlerkosten bereits exponentiell an, und werden Fehler erst nach der Auslieferung des Produkts bei der Nutzung durch den Kunden entdeckt, explodieren die Kosten f\u00fcr die Fehlerbeseitigung und der wirtschaftliche Schaden ist enorm.<\/p>\n<p>Im Lebenszyklus eines IT-Services gehen dem Servicebetrieb (Service Operations) die Phasen Konzeption und Planung (Service Design) sowie Entwicklung und Testen (Service Transition) voraus.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Umsetzung einer pr\u00e4ventiven IT-Qualit\u00e4tssicherung bedeutet das: Monitoring der Service Operations reicht nicht aus. IT-Qualit\u00e4tssicherung muss schon vor dem Rollout der Applikationen in den Servicebetrieb beginnen.<\/p>\n<h3>Herausforderung Change<\/h3>\n<p>In Unternehmen mit dynamischen Gesch\u00e4ftsabl\u00e4ufen m\u00fcssen sich IT-Systeme kontinuierlich an wechselnde Anforderungen anpassen. Doch auch wenn regelm\u00e4\u00dfig Patches oder Updates f\u00fcr Anwendungen eingespielt oder Systeme um neue Applikationen erweitert werden, muss der IT-Betrieb st\u00f6rungsfrei weiterlaufen.<\/p>\n<p>Eine Herausforderung von zunehmender Bedeutung f\u00fcr das IT-Management ist es, Fehlerrisiken im Change gegen null zu minimieren. Daher m\u00fcssen Unternehmen im Rahmen des \u00adChange-Prozesses eine automatisierte Qualit\u00e4ts\u00fcberpr\u00fcfung etablieren Doch vier von f\u00fcnf Applikationen werden nur manuell oder gar nicht getestet, bevor sie in den Systembetrieb gehen.<\/p>\n<p>Oft werden Tests an Dritte vergeben, die jedoch nur eine rein technische \u00dcberpr\u00fcfung vornehmen k\u00f6nnen, denn Au\u00dfenstehende haben keinen tiefen Einblick in die anwenderseitigen Anforderungen.<\/p>\n<p>Andersherum fehlt bei einer \u00dcberpr\u00fcfung in der Fachabteilung den dortigen Mitarbeitern der Blick f\u00fcr die Technik hinter der Anwendung \u2013 ganz abgesehen davon, dass Softwaretests nicht zu ihren Kernaufgaben geh\u00f6ren. Fehler sind somit aufgrund der hohen Komplexit\u00e4t und Dynamik von IT-Systemen quasi vorprogrammiert \u2013 und die damit verbundenen Kosten auch.<\/p>\n<h3>Qualit\u00e4t im Service Lifecycle<\/h3>\n<p>Eine Software, mit der IT-Verantwortliche das Prinzip einer pr\u00e4ventiven und nachhaltigen Qualit\u00e4tssicherung businesskritischer Applikationen \u00fcber den gesamten Service Lifecycle einfach realisieren k\u00f6nnen, stellt z. B. ServiceTrace bereit.<\/p>\n<p>Der \u201evirtuelle User\u201c ServiceTrace basiert auf einer synthetischen Anwendersimulation und testet Anwendungen automatisiert vor dem Rollout in den Livebetrieb auf die geforderte Funktionalit\u00e4t, Skalierbarkeit und Performance an regional und weltweit verteilten Standorten.<\/p>\n<p>Nach der Inbetriebnahme der Applikationen \u00fcberwacht ServiceTracer rund um die Uhr die (ggf. in Service-Leveln definierte) Servicequalit\u00e4t bei den Anwendern, indem er Verf\u00fcgbarkeit und Antwortzeiten businesskritischer Transaktionen wie zum Beispiel einen Login ans SAP-System aus Anwendersicht misst.<\/p>\n<p>Die Software ist universell einsetzbar und testet alle Anwendungen, ganz gleich ob es sich etwa um SAP, Office-Programme, webbasierte Applikationen, Services in Citrix-Terminal-Umgebungen oder On-Premise-L\u00f6sungen handelt.<\/p>\n<p>Die Anwendersimulation liefert auch dann valide Messdaten, wenn Ausnahmen von der Messroutine wie Popups beim Einspielen von Updates und Patches oder Ausf\u00e4lle einer \u00fcberwachten Applikation auftreten.<\/p>\n<p>Die Messungen laufen als verdeckte Windows-Sessions sicher vor unbefugtem Zugriff. Sensible Daten \u2013 im E-Commerce, im Gesundheitswesen, in Banken und Versicherungen \u2013 bleiben gesch\u00fctzt. Die ServiceTracer-Qualit\u00e4tstests werden einfach und intuitiv als grafischer Workflow eingerichtet und bei \u00c4nderungen in den Applikationen mit wenigen Klicks schnell angepasst.<\/p>\n<p>Damit k\u00f6nnen auch Nutzer ohne Programmierkenntnisse die ServiceTracer-Workflows an den Business\u00adabl\u00e4ufen ausrichten.<\/p>\n<h3>DevOps und IT-Business-Alignment<\/h3>\n<p>ServiceTracer unterst\u00fctzt die Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Betrieb (Dev\u00adOps): Die automatisierten Qualit\u00e4tstests vor dem Rollout garantieren eine schnellere und sicherere Auslieferung neuer oder ge\u00e4nderter Services in den Betrieb (Continuous Delivery).<\/p>\n<p>Eine zentrale, webbasierte Verwaltung der Testszenarien erm\u00f6glicht die Wiederverwendung und Anpassung der Workflows f\u00fcr die Abteilungen Entwicklung, Testing und Betrieb und verbessert die Kommunikation der beteiligten Service Delivery Units.<\/p>\n<p>Durch die einfache und schnelle Einrichtung und Anpassung der Messabl\u00e4ufe werden Applikationen an dynamische Business\u00adabl\u00e4ufe in Unternehmen qualit\u00e4tsgepr\u00fcft angepasst .<\/p>\n<h3>Automatisierte Regressionstests<\/h3>\n<p>Ein praktisches Anwendungsbeispiel f\u00fcr pr\u00e4ventive IT-Qualit\u00e4tssicherungen sind Regressionstests, die das Einspielen neuer Transporte in ein SAP-System und damit einen kritischen Change-Prozess sichern.<\/p>\n<p>Ein SAP-Transport wirkt sich auf die Funktionalit\u00e4t des gesamten Produktivsystems aus. Schleichen sich hier Fehler ein, beispielsweise im businesskritischen Segment Produkt- und Preiskalkulation, entstehen dem betroffenen Unternehmen reale und handfeste \u00f6konomische Verluste.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig kann der fehlerhafte Transport nur noch durch eine komplette Wiederherstellung des SAP-Systems auf den Status vor dem Change korrigiert werden, was wiederum eine ungeplante l\u00e4ngere Downtime des Gesamtsystems und damit einen Komplett\u00adausfall der Businessabl\u00e4ufe im betroffenen Unternehmen bedeutet.<\/p>\n<p>Dieses Risiko ist in Unternehmen, die ihre Business- und Produktionsabl\u00e4ufe mit SAP steuern, an der Tagesordnung: Hunderte Transporte werden j\u00e4hrlich ins System eingespielt. Der Aufwand zur Qualit\u00e4tssicherung im Change Management ist also entsprechend hoch.<\/p>\n<p>Automatisierte Regressionstests mit ServiceTracer schonen an dieser Stelle wichtige Ressourcen wie Zeit, Personal und Hardware und reduzieren das Fehlerrisiko manueller Testverfahren. In einer Testumgebung, die das SAP-Produktivsystem abbildet, testet die L\u00f6sung automatisiert die geplante Integration der Transporte ins Gesamtsystem.<\/p>\n<p>Laufen die ServiceTracer-Workflows fehlerfrei durch, wird der Change durchgef\u00fchrt, das hei\u00dft, dass der getestete Transport automatisiert ins Produktivsystem eingespielt wird. Identifiziert der ServiceTracer Fehler im Testsystem, werden sie umgehend gemeldet und dokumentiert.<\/p>\n<p>Der Change wird nicht durchgef\u00fchrt und der IT-Verantwortliche kann die detaillierten Fehlerinformationen, die ServiceTracer im Reporting berichtet, zur gezielten Korrektur des einzuspielenden Transports nutzen.<\/p>\n<p>So k\u00f6nnen IT-Manager trotz h\u00e4ufiger Changes \u2013 die in der Regel \u00fcber das Wochenende vorgenommen werden \u2013 sicher sein, dass SAP am Montagmorgen unternehmensweit f\u00fcr alle Mitarbeiter bereitsteht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im IT-Systemmanagement hat sich das Prinzip \u201eFehler vermeiden statt Fehler beheben\u201c noch nicht etabliert. Dabei kann eine vorausschauende IT-Qualit\u00e4tssicherung, die den gesamten Application Lifecycle von der Entwicklung bis in den Betrieb umfasst, deutlich und langfristig die Qualit\u00e4t businesskritischer IT-Services steigern und IT-Kosten senken.<\/p>\n","protected":false},"author":38,"featured_media":61274,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[4,1591],"tags":[145,451,1727,369],"coauthors":[19920],"class_list":["post-61247","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-management","category-1591","tag-automatisierung","tag-devops","tag-end-to-end","tag-it","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",400,155,false],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-768x297.jpg",768,297,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-100x39.jpg",100,39,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-480x186.jpg",480,186,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-640x248.jpg",640,248,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-720x279.jpg",720,279,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-960x372.jpg",960,372,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",18,7,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",1000,387,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",600,232,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015.jpg",600,232,false],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2015-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Im IT-Systemmanagement hat sich das Prinzip \u201eFehler vermeiden statt Fehler beheben\u201c noch nicht etabliert. 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