{"id":61206,"date":"2015-12-03T11:24:44","date_gmt":"2015-12-03T10:24:44","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=61206"},"modified":"2019-07-16T11:31:55","modified_gmt":"2019-07-16T09:31:55","slug":"hana-backups-in-19-sekunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/hana-backups-in-19-sekunden\/","title":{"rendered":"Hana-Backups in 19 Sekunden"},"content":{"rendered":"<p>Das In-memory-Konzept gilt f\u00fcr Experten als der kommende Datenbankstandard f\u00fcr Gesch\u00e4ftsanwendungen. Das zeigt sich auch daran, dass SAP bei S\/4 Hana die In-memory-Technologie fest verankert hat.<\/p>\n<p>F\u00fcr Kunden stellt sich damit nicht mehr die Frage, ob sie die neue L\u00f6sung verwenden sollen \u2013 die Frage ist vielmehr, ob man es sich aus Gr\u00fcnden der Wettbewerbsf\u00e4higkeit noch leisten kann, mit alten Systemarchitekturen zu arbeiten.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-1966111343\"><div id=\"great-3643998334\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>So zeigt eine aktuelle Umfrage der Marktanalysten von PAC, dass 62 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland davon \u00fcberzeugt sind, dass jeder SAP-Kunde fr\u00fcher oder sp\u00e4ter S\/4 einf\u00fchren muss.<\/p>\n<h3>Neue Architektur verlangt Umdenken<\/h3>\n<p>Mit Hana kommen neue Anforderungen auf die Backup-Infrastruktur zu, da erheblich mehr Daten zu sichern sind. Beispielsweise m\u00fcssen zur dauerhaften Persistierung der Daten gr\u00f6\u00dfere Datenmengen bewegt werden, also vom internen Server-Speicher (RAM) auf Platte oder Flash.<\/p>\n<p>In einer klassischen Hana-Umgebung mit einem herk\u00f6mmlichen Backup-Konzept werden die Daten als Streaming-Backup \u00fcber den Host auf ein Backup-System gesichert. Bei einer Datensicherung im TByte-Bereich kann das Sichern auf Disk und anschlie\u00dfend auf Tape einige Stunden dauern.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich zeitaufw\u00e4ndig ist der Restore. Nachladen von Tape oder Disk und das F\u00fcllen des Persistenz-Layers im Hauptspeicher sind zeitintensiv. Anschlie\u00dfend m\u00fcssen noch Log-Files der Transaktionen eingespielt werden.<\/p>\n<p>Die Zeiten f\u00fcr eine Systemwiederherstellung fallen dementsprechend hoch aus und produktive, unternehmenskritische Systeme sind beeintr\u00e4chtigt. Aus Sicht der Prozessverantwortlichen w\u00e4re es w\u00fcnschenswert, h\u00e4ufiger eine Datensicherung in Form eines Snapshots durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen, bei dem die produktiven IT-Systeme nicht belastet werden.<\/p>\n<p>Dadurch m\u00fcssen weniger Logs bei einem Recovery abgearbeitet werden und die Wiederherstellungszeiten sinken.<\/p>\n<h3>Mehr Sicherheit mit SPS10<\/h3>\n<p>Mit SPS10 verbessert SAP das Handling von Backups bei Hana und hat inkrementelle wie auch differentielle Backups eingef\u00fchrt. Dies erfordert jedoch, dass die Anwendung diese Prozesse aktiv steuert. Dar\u00fcber hi\u00adnaus entstehen weiterhin gro\u00dfe Mengen an zu sichernden Daten und sp\u00fcrbare Beeintr\u00e4chtigungen f\u00fcr die Datenbank w\u00e4hrend der Durchf\u00fchrung des Backups.<\/p>\n<p>Jeder CIO wird zun\u00e4chst ein Interesse daran haben, die bestehende Backup-Umgebung auch bei SAP Hana weiterhin zu verwenden. Beim Einsatz traditioneller Konzepte steigt das zu sichernde Datenvolumen mit SAP Hana jedoch stark an, wodurch die Belastung der bestehenden Infrastruktur zunimmt.<\/p>\n<p>Die Folge: Der CIO muss in eine vom Konzept her veraltete Infrastruktur investieren, um dieser Entwicklung gegenzusteuern.<\/p>\n<p>Um die durch In-memory gestiegenen Backup-Anforderungen zu beherrschen, k\u00f6nnen Unternehmen auf die bew\u00e4hrte Snapshot-Technologie von NetApp setzen. Hier werden innerhalb weniger Sekunden Abbilder der aktuellen SAP Hana Daten erzeugt und als Backup nutzbar gemacht.<\/p>\n<p>Das Konzept f\u00fcr Snapshot-basierende Backups auf der Storage-Ebene unterst\u00fctzt Hana seit SPS 07. Die Backup-Funktionen von NetApp sind nahtlos in das Hana Studio inte\u00adgriert. So erscheinen in der Backup-Historie die Snapshots in der gleichen Liste wie die herk\u00f6mmlichen Datensicherungen.<\/p>\n<p>Die NetApp-Storage-Systeme FAS oder AFF stellen die persistente Datenablage f\u00fcr die Hana-In-memory-Datenbank bereit. Die Storage-L\u00f6sung kann mehrere Versionen der operativen Daten in effizienter Art und ohne Belastung der Produktivsysteme sichern.<\/p>\n<p>Backups werden dadurch mit deutlich geringeren Speicheranforderungen durchgef\u00fchrt und dauern nur noch wenige Sekunden \u2013 anstatt wie bisher mehrere Stunden. Der Storage-Snapshot erfolgt komplett eigenst\u00e4ndig und beeintr\u00e4chtigt nicht die Leistung der Hana-Server durch Datenhandling oder Transport.<\/p>\n<p>Da die Net\u00adApp-Storage-Systeme die Ver\u00e4nderungen der Daten gegen\u00fcber dem letzten Backup erkennen, m\u00fcssen zwischen dem prim\u00e4ren Server-Standort und dem langfristigen Backup-Speicher nur noch die Deltas verschoben werden.<\/p>\n<p>Damit entsteht ein feingranulares inkrementelles Konzept f\u00fcr die Datensicherung, das unabh\u00e4ngig von der eingesetzten Anwendungen nutzbar ist.<\/p>\n<p>Mit der Snapshot-Technologie erfolgt das Backup einer Hana-Umgebung in nur wenigen Sekunden. Wie eine von NetApp unter SAP-Hana-Bestandskunden durchgef\u00fchrte Analyse gezeigt hat, liegt die Zeit f\u00fcr ein Hana-Snapshot-Backup bei durchschnittlich 19 Sekunden.<\/p>\n<p>Viele NetApp-Kunden schaffen dies auch in k\u00fcrzerer Zeit und in maximal einer Minute waren selbst die komplexesten Backups durchgelaufen. Der sp\u00fcrbare Zeitgewinn wird umso deutlicher, je gr\u00f6\u00dfer die Hana-Datenbank ist, weil die Backup-Zeiten unabh\u00e4ngig von der Datenbankgr\u00f6\u00dfe weitgehend identisch sind.<\/p>\n<p>Der Grund: Die von NetApp entwickelte Technologie arbeitet mit \u201eVerpointerung\u201c, es werden also keine Daten physikalisch verschoben.<\/p>\n<p>Um mit einer klassischen Backup-Infrastruktur vergleichbar kurze Zeiten zu erzielen, w\u00e4re eine Vielzahl von Gigabit-Ethernet-Anbindungen notwendig \u2013 inklusive einer hierf\u00fcr geeigneten Systemarchitektur.<\/p>\n<p>Auch ein Recovery kann der DB-Administrator \u00e4hnlich schnell einspielen. Hierf\u00fcr muss lediglich SAP Hana gestoppt und das gew\u00fcnschte Backup ausgew\u00e4hlt werden. Anstatt Daten nun langwierig zur\u00fcckzuspielen, wird im NetApp-System ein fr\u00fcheres Abbild der SAP-Hana-Daten aktiviert (sogenannter Snapshot Restore) und Hana kann direkt wieder starten.<\/p>\n<p>Einsetzbar ist dieses Konzept bei Net\u00adApp-FAS-Systemen in der Appliance. Ebenfalls unterst\u00fctzt wird die Tailored Datacenter Integration (TDI), sodass Anwender praktisch beliebige zertifizierte Server-Kombinationen mit den NetApp-Sto\u00adrage-L\u00f6sungen verwenden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Hana-Backup-L\u00f6sung ist in SAP NetWeaver LVM (Landscape Virtualization Management) der SAP inte\u00adgriert und bietet so ein \u00fcbergreifendes Infrastruktur-Management von zentraler Stelle.<\/p>\n<p>Im Rahmen des Data-Fabric-Konzepts von NetApp wird auch die Nutzung von hybriden Cloud-Umgebungen unterst\u00fctzt. Beispielsweise k\u00f6nnen Unternehmen mit smarten Replikationsmechanismen ihre Backups in der Cloud ablegen und dort eine flexibel skalierbare Testumgebung aufbauen. Entsprechende Szenarien f\u00fcr SAP-Anwender werden von Service-Providern bereits angeboten.<\/p>\n<h3>Kein Ausblick, sondern Fakt<\/h3>\n<p>Mit Storage-basierendem Backup f\u00fcr SAP Hana k\u00f6nnen IT-Experten die Datensicherung an die Bed\u00fcrfnisse der Fachbereiche anpassen \u2013 anstatt von technologischen Gegebenheiten begrenzt zu sein.<\/p>\n<p>Somit erlangt der IT-Verantwortliche die Kontrolle \u00fcber die Service-Levels der Datensicherung zur\u00fcck. Dar\u00fcber hinaus bietet die Snapshot-Technologie weitere wichtige Mehrwerte wie beispielsweise das Cloning einer Systemumgebung \u00fcber NetApp FlexClone.<\/p>\n<p>Damit lassen sich Backups auf ihre Datenintegrit\u00e4t testen. Auch kann die IT-Abteilung hiermit den Fachbereichen im Self-Service per Mausklick komplette SAP-Testumgebungen anbieten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In-memory-Systeme, wie SAP Hana, halten die Daten weitgehend komplett im Hauptspeicher. 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