{"id":61177,"date":"2016-02-03T09:06:26","date_gmt":"2016-02-03T08:06:26","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=61177"},"modified":"2024-01-19T14:54:14","modified_gmt":"2024-01-19T13:54:14","slug":"aufwaendige-bi-projekte-sind-kuenftig-passe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/aufwaendige-bi-projekte-sind-kuenftig-passe\/","title":{"rendered":"Aufw\u00e4ndige BI-Projekte sind k\u00fcnftig pass\u00e9"},"content":{"rendered":"<h3>Wie bewerten Sie die derzeitigen Entwicklungen im BI-Markt?<\/h3>\n<p><strong>Henrik J\u00f6rgensen:<\/strong> Die Entwicklungen im BI-Markt gehen aus unserer Sicht in die richtige Richtung: Unternehmen zeigen immer mehr Interesse daran, sowohl Big als auch Small Data auszuwerten.<\/p>\n<p>Ein ganz gro\u00dfer Trend, den ich dabei sehe: BI-L\u00f6sungen aus der Cloud werden weiter an Bedeutung gewinnen. Sie bieten Unternehmen eine unkomplizierte und schnelle M\u00f6glichkeit, Daten auszuwerten.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-2920088958\"><div id=\"great-4282647904\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6Ja0zaCg0ss\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_bdc_2026_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Ein weiterer, wichtiger Trend ist nat\u00fcrlich Self-Service: Die Mitarbeiter in Unternehmen wollen geradezu ein Tool in der Hand haben, mit dem sie die Daten, mit denen sie t\u00e4glich zu tun haben, selbst auswerten k\u00f6nnen. Der dritte Trend: mobile BI-L\u00f6sungen. An Bedeutung gewinnt zudem das interaktive Dashboarding \u2013 also die M\u00f6glichkeit, mit Daten Storytelling zu betreiben.<\/p>\n<h3>Wie positioniert sich Tableau als Unternehmen im deutschsprachigen Raum?<\/h3>\n<p><strong>J\u00f6rgensen:<\/strong> Deutschland ist ein Kernmarkt f\u00fcr Tableau. Wir haben 2013 unser DACH-Headquarter in Frankfurt er\u00f6ffnet und es seitdem kontinuierlich ausgebaut. Zusammen mit unserem gro\u00dfen Partner-Netzwerk sind wir in DACH auch regional stark vertreten und k\u00f6nnen alle Kundenw\u00fcnsche umfassend und prompt erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Unsere Vision und damit auch unsere Positionierung ist, auch im deutschsprachigen Raum den BI-Markt umzukrempeln \u2013 mit einfach zu bedienenden Self-Service-BI-Tools, mit denen praktisch jeder Mitarbeiter zum Datenanalysten wird, ohne Vorkenntnisse und ohne Programmieraufwand. Aufw\u00e4ndige BI-Projekte sind k\u00fcnftig pass\u00e9.<\/p>\n<h3>Was ist Ihre Strategie f\u00fcr die deutschsprachige SAP-Community?<\/h3>\n<p><strong>J\u00f6rgensen:<\/strong> Auch hier gilt: Wir wollen die Auswertung der Daten und die Vermittlung der Informationen m\u00f6glichst einfach machen. In den SAP-Systemen der Unternehmen schlummert eine riesige Menge an Daten, auf die Tableau \u00fcber zertifizierte Konnektoren zugreifen kann.<\/p>\n<p>Neben Zertifizierungen f\u00fcr Hana und SAP Business Warehouse (BW) bieten wir deshalb Sin\u00adgle-Sign-On und eine Unterst\u00fctzung der Pflichtvariablen f\u00fcr Hana an. Dadurch hat die SAP-Community die M\u00f6glichkeit, mit Tableau ihre SAP- und Non-SAP-Daten ohne Aufwand zu analysieren und zu visualisieren. Das ist, was wir der Community anbieten: ein einfach zu bedienendes Werkzeug.<\/p>\n<h3>Die Unterst\u00fctzung f\u00fcr SAP-Variablen und einen Single-Sign-On f\u00fcr Hana ist seit Version 9.1 ein fester Bestandteil von Tableau. K\u00f6nnen Sie uns die neuen Funktionen kurz erl\u00e4utern?<\/h3>\n<p><strong>J\u00f6rgensen:<\/strong> Mit der Version 9.1 lassen sich Variablen in Hana und SAP BW direkt abfragen, wenn eine Arbeitsmappe ge\u00f6ffnet wird. Tableau Desktop und Server Tableau verf\u00fcgen daf\u00fcr \u00fcber einen dedizierten Men\u00fcpunkt.<\/p>\n<p>Wenn Hana f\u00fcr Single-Sign-On konfiguriert ist, kann der User nach dem Login am Hana Server mit Tableau auf die Daten zugreifen sowie Datenquellen und Arbeitsb\u00fccher auf dem Tableau Server ver\u00f6ffentlichen \u2013 ohne sich erneut mit Username und Password anmelden zu m\u00fcssen.<\/p>\n<h3>Wie sieht das Zusammenspiel mit der SAP Predictive Analysis Library (PAL) aus?<\/h3>\n<p><strong>J\u00f6rgensen:<\/strong> Wir haben zurzeit keine direkte Integration mit PAL, k\u00f6nnen die Ergebnisse der PAL-Analysen aber \u00fcber CSV- und Datenbankmodelle in Tableau einlesen und dort visualisieren.<\/p>\n<h3>Hana verspricht Realtime-Analysen von Echtdaten ohne Umweg \u00fcber Aggregate. L\u00e4sst sich dieser Performancegewinn auch mit Tableau nutzen?<\/h3>\n<p><strong>J\u00f6rgensen:<\/strong> Auf jeden Fall. Tableau ist immer so schnell wie die darunter liegende Datenbank. Die Performancevorteile von Hana werden also in vollem Umfang an Tableau weitergegeben.<\/p>\n<h3>Wie beurteilen Sie Ihr Verh\u00e4ltnis zu SAP?<\/h3>\n<p>J\u00f6rgensen: Die SAP ist ein wichtiger Technologiepartner f\u00fcr Tableau. Und die Zusammenarbeit tr\u00e4gt ganz konkrete Fr\u00fcchte. So ist beispielsweise die Zertifizierung unserer Konnektoren f\u00fcr Hana und SAP BW ein Beleg daf\u00fcr, dass sich unsere Investitionen in Forschung und Entwicklung auszahlen und dass dies von SAP auch so gesehen wird.<\/p>\n<h3>Ist die indirekte Nutzung von SAP-Lizenzen ein Thema, das von Ihren Kunden bei Implementierungen angesprochen wird?<\/h3>\n<p><strong>J\u00f6rgensen:<\/strong> SAP-Lizenzfragen sind ein Thema f\u00fcr die SAP und ihre Kunden. Wir haben keine Kenntnisse \u00fcber die individuelle Ausgestaltung der SAP-Lizenzvertr\u00e4ge. Daher raten wir unseren Kunden, sich mit damit verbundenen Fragen an ihre Ansprechpartner bei SAP zu wenden.<\/p>\n<h3>Viele Unternehmen tun sich jedoch bislang schwer mit den kulturellen Ver\u00e4nderungen, die Business Intelligence und Business Analytics nach sich ziehen. Legen die Entscheidungstr\u00e4ger mittlerweile eine gr\u00f6\u00dfere Bereitschaft f\u00fcr diesen Wandel an den Tag?<\/h3>\n<p><strong>J\u00f6rgensen:<\/strong> Wie eingangs erw\u00e4hnt: Die Entwicklung des Marktes geht in die richtige Richtung. Die Themen Analytics und vor allem Self Service BI werden in den Unternehmen diskutiert.<\/p>\n<p>Vor allem in Abteilungen wie Marketing, Sales, Con\u00adtrolling sehen wir die Bereitschaft, die Vorz\u00fcge von BI zu nutzen. Gleichzeitig merken wir aber nat\u00fcrlich auch, dass Deutschland insgesamt vom Ideal des datengetriebenen Unternehmens noch weit entfernt ist.<\/p>\n<p>Das liegt unter anderem daran, dass Daten h\u00e4ufig als Nebenprodukt von Applikationen und nicht als eigenst\u00e4ndiges Asset verstanden werden. Interessant ist: Hat sich ein Unternehmen entschlossen, mit unserer Software zu arbeiten, wollen sie es nicht mehr missen.<\/p>\n<p>Viele unserer Kunden starten mit einer einzigen Lizenz. Nach den ersten Projekterfolgen kaufen sie dann weitere Lizenzen hinzu.<\/p>\n<h3>Deutsche Anwender gelten als besonders kritisch, was Datenschutz und Security betrifft. Wie gehen Sie damit um?<\/h3>\n<p><strong>J\u00f6rgensen:<\/strong> Datenschutz und -sicherheit hat f\u00fcr uns nat\u00fcrliche h\u00f6chste Priorit\u00e4t. Zun\u00e4chst: Unternehmen, die ihre Daten mit Tableau analysieren, greifen auf Material zu, das im Rahmen ihrer gesch\u00e4ftlichen T\u00e4tigkeit anf\u00e4llt und auch schon immer angefallen ist.<\/p>\n<p>Unsere Software sammelt also keine Daten \u2013 sie kommt ausschlie\u00dflich f\u00fcr die Analyse vorhandener Daten zum Einsatz. Das bedeutet aber nat\u00fcrlich, dass wir alle g\u00e4ngigen Datenschutz- und IT-Sicherheitsma\u00dfnahmen unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Der Kunde hat immer die M\u00f6glichkeit zu entscheiden, ob er Tableau on premise oder on demand betreiben will \u2013 und ab Anfang 2016 steht Kunden unser Rechenzentrum in Europa zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<h3>Welche Datenquellen lassen sich mit Tableau verkn\u00fcpfen?<\/h3>\n<p><strong>J\u00f6rgensen:<\/strong> Tableau unterst\u00fctzt mehr als 40 Datenquellen \u2013 von Amazon Redshift \u00fcber Google Analytics, BigQuery, Cloud SQL, HP Vertica und IBM Insights, DB2, Netezza bis hin zu Microsoft Office, SQL Server, Azure sowie My SQL, Oracle-Datenbanken und Teradata und Salesforce.com. Und nat\u00fcrlich SAP Hana, BW, Sybase.<\/p>\n<h3>Inwieweit gewinnt das Thema Stammdatenmanagement dabei an Bedeutung?<\/h3>\n<p><strong>J\u00f6rgensen:<\/strong> Eine saubere Verwaltung der Stammdaten war schon immer wichtig, denn die relativ statischen Grunddaten, die im betrieblichen Kontext genutzt werden, stellen f\u00fcr Unternehmen einen hohen immateriellen Wert dar.<\/p>\n<p>Sie m\u00fcssen daher daf\u00fcr sorgen, dass ihre Stammdaten immer konsistent, vollst\u00e4ndig, aktuell, korrekt und qualitativ hochwertig sind. Um stichhaltige Ergebnisse zu bekommen, ist eine gut gepflegte Datenbasis die Voraussetzung. Das war schon immer so, das wird auch in Zukunft so sein.<\/p>\n<h3>Viele Unternehmen sind es gewohnt, Excel-Listen f\u00fcr die weitere Datenanalyse zu exportieren. Welche Alternativen gibt es, um Medienbr\u00fcche zu vermeiden?<\/h3>\n<p>J\u00f6rgensen: Mit Tableau k\u00f6nnen sich Anwender direkt mit den Datenquellen verbinden und die Daten analysieren und visualisieren. Da die Daten nicht in die Datenquellen zur\u00fcckgeschrieben werden, k\u00f6nnen keine Fehler passieren.<\/p>\n<h3>Wohin wird sich Ihr L\u00f6sungsangebot entwickeln?<\/h3>\n<p><strong>J\u00f6rgensen:<\/strong> Wir entwickeln st\u00e4ndig neue Features, um die Analysefunktionen, die Datenvorbereitung und die M\u00f6glichkeiten der Visualisierung zu beschleunigen. Anfang 2015 haben wir unser bislang gr\u00f6\u00dftes Release \u2013 Tableau 9.0 \u2013 auf den Markt gebracht.<\/p>\n<p>Sechs Monate sp\u00e4ter folgte Tableau 9.1 mit der iPad-App und einem neuen Web Connector, mit dessen Hilfe Entwickler unbegrenzt auf Daten im Netz zugreifen k\u00f6nnen. Und noch im selben Jahr kam Tableau 9.2 auf den Markt \u2013 mit einer App f\u00fcr das iPhone, zus\u00e4tzlichen Features f\u00fcr die Datenvorbereitung und der Integration mit Mapbox, durch die Landkarten jetzt voll konfigurierbar sind.<\/p>\n<p>Allein in den n\u00e4chsten beiden Jahren planen wir mehr in Forschung und Entwicklung zu investieren als in den letzten zehn Jahren zusammen. Ein weiterer Schwerpunkt ist Mobile. Die M\u00f6glichkeiten, Daten auf mobilen Endger\u00e4ten zu betrachten und zu verstehen, bieten enorm viel Potenzial. Unsere iPad-App Vizable ist das perfekte Beispiel f\u00fcr Tableaus Innovationskraft im mobilen Bereich und sie erm\u00f6glicht es uns, noch mehr Anwender zu erreichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Business Intelligence ist nach wie vor einer der schnelllebigsten Wirtschaftsbereiche. E-3 sprach mit Henrik J\u00f6rgensen, Country Manager Tableau, \u00fcber aktuelle Trends. 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