{"id":6116,"date":"2015-10-29T00:00:00","date_gmt":"2015-10-28T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=6116"},"modified":"2019-04-01T10:36:08","modified_gmt":"2019-04-01T08:36:08","slug":"immer-noch-zu-viel-handarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/immer-noch-zu-viel-handarbeit\/","title":{"rendered":"Immer noch  zu viel Handarbeit"},"content":{"rendered":"<p>Kunden, Beratungsunternehmen sowie Softwarehersteller berichten unisono, dass ein Reporting-Prozess aus einem Guss, also Datensammlung, Datenaufbereitung und Berichterstellung aus einer Software\u00adsuite heraus, h\u00e4ufig noch die Ausnahme und nicht die Regel ist.<\/p>\n<p>Allerdings ist dabei festzuhalten, dass die Technologie deutlich weiter ist als die Prozesse und Organisationsstrukturen der Unternehmen. Software-Tools f\u00fcr ein schnelles, flexibles und ganzheitliches Reporting sind seit Jahren vorhanden.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-2308745533\"><div id=\"great-1923996491\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Anbieter wie SAS Institute, Qlik, Exasol, Tableau oder SAP erm\u00f6glichen Analysen auf Knopfdruck. So weit die technischen M\u00f6glichkeiten. Die Unternehmen tun sich aber schwer mit der Implementierung und dem anschlie\u00dfenden Ver\u00e4nderungs- und Anpassungsprozess.<\/p>\n<p>Business Intelligence und Business Analytics bewirken auch immer eine Ver\u00e4nderung der Unternehmenskultur und der Arbeitsschwerpunkte.<\/p>\n<p>Probleme haben Unternehmen besonders bei der Datenerhebung, da immer noch mit hohem manuellen Aufwand Kennzahlen und Reports generiert, die Unternehmensstrukturen internationaler und komplexer werden, aber auch andererseits Excel als Reporting-Tool h\u00e4ufig verwendet wird.<\/p>\n<p>Eine einzige konsistente Datenbasis, also der Single Point of Truth, kann Abhilfe schaffen, ist aber h\u00e4ufig nicht vorhanden. Ebenso mangelt es in den meisten Unternehmen an Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die einheitliche und zentrale Pflege von Stammdaten.<\/p>\n<p>An dieser Stelle herrschen immer noch die alten Gesetze und Lager. Das Business m\u00f6chte tolle innovative digitale L\u00f6sungen, um das Gesch\u00e4ft voranzutreiben. Die Integration der Daten, den Datenschutz und das Management der Stammdaten \u00fcberlassen sie aber immer noch der IT.<\/p>\n<p><em>\u201eDas ist IT-Thema, k\u00fcmmert uns nicht\u201c<\/em><\/p>\n<p>h\u00f6ren CIOs und Berater leider viel zu oft aus den Fachbereichen und dem Vorstand. Eine erfolgreiche und nachhaltige Digitalisierungsstrategie kann aber nur gelingen, wenn das Business mit der IT bei solchen Themen endlich eng zusammenarbeitet und sich auch Gedanken \u00fcber IT-Themen macht. Immerhin nutzen sie ja auch die IT f\u00fcr ihre Ziele.<\/p>\n<p>Das Ziel eines modernen Management-Reportings sollte es sein, die wichtigsten Fachbereiche eines Unternehmens integriert zu betrachten, um eine einheitliche Sicht auf das Unternehmen zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<h3>Kunden investieren in traditionelle Bereiche<\/h3>\n<p>Das ist die Grundlage f\u00fcr Big Data Analytics sowie Gesch\u00e4ftsmodelle, die auf der Analyse von Daten beruhen. Eine L\u00fcnendonk-Studie hat hier etwas Klarheit gebracht.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die von L\u00fcnendonk befragten Reporting-Verantwortlichen und Fachbereichsleiter angaben, dass sie mit den vorhandenen Software-Tools Ist-Daten und Vergangenheitsdaten gut analysieren k\u00f6nnen, besteht hohes Optimierungspotenzial in der Analyse von Zukunftsszenarien.<\/p>\n<p>Nur 57 Prozent der Befragten stimmten der These zu \u201eDas Berichtswesen beinhaltet zukunftsgerechte Methoden (Forecasts, Planungsszenarien)\u201c. Auch die Qualit\u00e4t und Aussagekraft der erstellten Reports sind nicht in allen untersuchten Kundenunternehmen zufriedenstellend. In einem Drittel der untersuchten 94 Kundenunternehmen haben die Reports nicht die erforderliche Qualit\u00e4t und Detailtiefe und decken die Unternehmensrealit\u00e4t nicht vollst\u00e4ndig ab.<\/p>\n<p>Um die viel beschworene Flexibilit\u00e4t im Management Reporting ist es auch noch nicht so gut bestellt. Nur etwa die H\u00e4lfte der untersuchten Unternehmen kann flexibel auf kurzfristige Anfragen und Anpassungsw\u00fcnsche reagieren.<\/p>\n<h3>Kunden planen Automatisierung<\/h3>\n<p>Optimierungspotenziale liegen daher vor allem im Grad der Automatisierung und Standardisierung des Berichtswesens. So gaben 27 Prozent der von L\u00fcnendonk befragten Manager an, die Berichte und Reports h\u00e4ufig mithilfe manueller Eingriffe zu erstellen. Bei weiteren 34 Prozent der untersuchten Unternehmen sind ebenfalls manuelle Eingriffe im Reporting-Prozess notwendig.<\/p>\n<p>Nur 39 Prozent berichten, dass ihre Reporting-Prozesse stark automatisiert sind. Interessant sind die Planungen der befragten Manager hinsichtlich des Soll-Automatisierungsgrads.<\/p>\n<p>In zwei Jahren sollen die Prozesse im Management Reporting in 73 Prozent der analysierten Kundenunternehmen in hohem Ma\u00dfe automatisiert sein. Das bedeutet, dass fast 40 Prozent der betrachteten Unternehmen derzeit entsprechende Ver\u00e4nderungs- und Anpassungsprojekte f\u00fcr die Reporting-Prozesse planen.<\/p>\n<h3>Zu viel Handarbeit<\/h3>\n<p>Diese Ma\u00dfnahmen sind auch dringend notwendig, denn noch immer verwenden Reporting-Abteilungen zu viel Zeit und zu viele Ressourcen auf einfache und standardisierbare T\u00e4tigkeiten.<\/p>\n<p>Folglich steht ihnen nicht ausreichend Zeit f\u00fcr wertsch\u00f6pfende T\u00e4tigkeiten wie Kommentierung und Ableitung sowie Nachverfolgung von Ma\u00dfnahmen zur Verf\u00fcgung. So werden etwa 65 Prozent der Ressourcen auf die Berichtbereitstellung verwendet. Zu diesem Prozess geh\u00f6ren die Teilprozesse Konsolidierung, Datenbeschaffung, Plausibilisierung und Abstimmung sowie Berichterstellung.<\/p>\n<p>Als Zielwert sollten maximal 50 Prozent der Ressourcen auf diese T\u00e4tigkeiten entfallen, denn den Reporting-Verantwortlichen bleibt deutlich zu wenig Zeit, die Kennzahlen zu interpretieren und daraus geeignete Ma\u00dfnahmen und strategische und operative Empfehlungen f\u00fcr das Unternehmen abzuleiten.<\/p>\n<p>Dieser Zustand entspricht nicht der Grundidee des Konzepts von Business Intelligence als Entscheidungsunterst\u00fctzung des Managements. Vielmehr m\u00fcssen Abweichungen interpretiert, Ursachen erl\u00e4utert und Ma\u00dfnahmen skizziert werden.<\/p>\n<p>Gleichzeitig m\u00fcssen die technologischen Grundlagen f\u00fcr den derzeitigen digitalen Wandel gelegt werden. Unternehmen, die das BI-Handwerkszeug nicht verstehen, werden den n\u00e4chsten Schritt zu Big Data Analytics nicht schaffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist erstaunlich, dass klassische Business Intelligence noch immer ein Topthema ist. Deutlich wird dies bei Investitionsplanungen und im Management Reporting. Unternehmen beherrschen z. T. immer noch nicht das BI-Handwerk. Wie wollen sie dann Big-Data-Prozesse einf\u00fchren und sinnvoll nutzen?<\/p>\n","protected":false},"author":38,"featured_media":14340,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[1583],"tags":[4949,8645,6502,778,662,10334,236,10336],"coauthors":[19920],"class_list":["post-6116","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-1583","tag-analysen","tag-big-data-analytics","tag-business-analytics","tag-business-intelligence","tag-luenendonk","tag-qlik","tag-sap","tag-tableau","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",1000,387,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",400,155,false],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-768x297.jpg",768,297,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",1000,387,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-100x39.jpg",100,39,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-480x186.jpg",480,186,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-640x248.jpg",640,248,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-720x279.jpg",720,279,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-960x372.jpg",960,372,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",1000,387,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",1000,387,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",1000,387,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",1000,387,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",1000,387,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",18,7,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",1000,387,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",1000,387,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",1000,387,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",600,232,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",600,232,false],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Es ist erstaunlich, dass klassische Business Intelligence noch immer ein Topthema ist. 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