{"id":61130,"date":"2016-02-03T12:09:05","date_gmt":"2016-02-03T11:09:05","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=61130"},"modified":"2019-07-15T12:20:08","modified_gmt":"2019-07-15T10:20:08","slug":"industrie-4-0-enabler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/industrie-4-0-enabler\/","title":{"rendered":"Industrie-4.0-Enabler"},"content":{"rendered":"<p>Die digitale Transformation l\u00e4utet den Paradigmenwechsel zu einer neuen Form der industriellen Produktion ein \u2013 Industrie 4.0. Deutsche Industrieunternehmen versprechen sich davon eine Produktivit\u00e4tssteigerung von im Schnitt 3,5 Prozent pro Jahr in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren, wie eine Studie der PwC-Tochter Strategy&amp; feststellt.<\/p>\n<p>Eine \u201evollautomatisierte, selbststeuernde Fabrik\u201c, die Smart Factory, schafft dabei die Grundlage f\u00fcr Innovationen und ganz neue, disruptive Dienstleistungs- und Gesch\u00e4ftsmodelle.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-4285792137\"><div id=\"great-3952228461\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6Ja0zaCg0ss\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_bdc_2026_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Man denke nur an die Losgr\u00f6\u00dfe-1-Fertigung, also von genau einem Produkt nach Kundenwunsch zu Kosten gleich der Serienfertigung, an die vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) oder an verbrauchsorientierte On-Demand-Bezahlmodelle f\u00fcr Anlagen und Ger\u00e4te.<\/p>\n<h3>Technologien intelligent vernetzen<\/h3>\n<p>Die Technologie daf\u00fcr ist vorhanden. Automatisierungsl\u00f6sungen, Steuerungs-, Waagen- und Printsysteme tauschen heute \u00fcber Schnittstellen und via Internet Daten mit Maschinen oder anderen IT-Anwendungen aus. Auch Auto-ID-Komponenten, wie Barcodes und RFID, sind weitgehend ausgereift, ebenso Sensoren und Aktoren.<\/p>\n<p>Die Kunst besteht darin, die einzelnen Technologien intelligent mit den kaufm\u00e4nnischen und logistischen Prozessen des ERP-Systems zu verkn\u00fcpfen \u2013 durch eine horizontale wie auch eine bidirektionale vertikale \u201eEchtzeitintegration\u201c.<\/p>\n<p>Auf diese Weise entsteht ein Indus\u00adtrie-4.0-konformes Wertsch\u00f6pfungsnetzwerk mit durchg\u00e4ngig digitalem Datenfluss. Gleichzeitig schwillt die Menge an strukturierten wie unstrukturierten Daten exponentiell an.<\/p>\n<p>Diese Datenflut (Big Data) kann auf Basis von vordefinierten Algorithmen ausgewertet und intelligente Folgeprozesse k\u00f6nnen in \u201eEchtzeit\u201c angesto\u00dfen werden. Als Herzst\u00fcck einer Smart Factory eignen sich ERP-Systeme wie SAP ERP.<\/p>\n<p>Um Big-Data-Analysen optimal zu unterst\u00fctzen, kann SAP ERP zus\u00e4tzlich mit leistungsf\u00e4higer In-Memory-Technologie, wie beispielsweise der auf dieser Technologie basierenden Plattform Hana, arbeiten.<\/p>\n<h3>Prozesse bidirektional integrieren<\/h3>\n<p>F\u00fcr Unternehmen, deren IT-Strategie auf SAP ERP basiert, eignet sich als Indus\u00adtrie-4.0-Enabler eine smarte Technik-Plattform, die zu hundert Prozent in SAP integriert ist: Die Plattform MPS schafft die Basis f\u00fcr eine komplett automatisierte Fabrik.<\/p>\n<p>MPS tr\u00e4gt dazu bei, Daten und Prozesse in der Produktion und Intralogistik transparent und in \u201eEchtzeit\u201c zu dialogisieren, zu vernetzen und zu visualisieren. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass Ger\u00e4te, Sensoren und Subsysteme direkt und ohne zus\u00e4tzliche Middleware an SAP ERP angebunden werden und die Daten aus den Systemen unterschiedlicher Hersteller standardisiert mit immer derselben Logik verarbeitet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Prozessdaten von Maschinen, indus\u00adtriellen Steuerungen, Waagen, PCs an den Fertigungslinien, OPC-Servern sowie Auto-ID-Komponenten stehen den Prozessen im SAP-ERP-System in \u201eEchtzeit\u201c zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>So entsteht eine durchg\u00e4ngig integrierte Prozesskette, deren einzelne Elemente sich wechselseitig beeinflussen und eine \u201eEchtzeitsicht\u201c auf das tats\u00e4chliche Geschehen in der Fabrik erm\u00f6glichen, an der sich dann unter anderem die operativen Planungs- und Steuerungsprozesse ausrichten.<\/p>\n<h3>Aufgaben einfach und schnell erledigen<\/h3>\n<p>Auch den Anforderungen nach Anwenderfreundlichkeit, immer eine Forderung der verschiedenen Anwendergruppen und Spezialisten in der Produktion, vom Shop-Floor-Worker bis zum Manager, ist Rechnung zu tragen.<\/p>\n<p>Werden SAP-Transaktionen und Daten sowie Abl\u00e4ufe und Informationen aus dem Shop-Floor auf einer intuitiven, industrietauglichen Oberfl\u00e4che \u00fcbersichtlich und in \u201eEchtzeit\u201c visualisiert, k\u00f6nnen die Nutzer Aufgaben noch schneller und effizienter als bisher erledigen, egal ob am Desktop oder mobil per Smartphone, Tablet oder Notebook.<\/p>\n<p>\u00c4nderungen am Layout der Bedienoberfl\u00e4che k\u00f6nnen mit wenig Aufwand vom Nutzer durchgef\u00fchrt werden \u2013 falls dieser dazu berechtigt ist. Die Technologien der Multi-Process Suite sind zum einen der Enabler f\u00fcr SAP-basierte Industrie-4.0-Prozesse und zum anderen die Entwicklungsgrundlage f\u00fcr ein modulares Manufacturing Execution System (MES), das nahtlos und releasesicher in SAP ERP integriert ist.<\/p>\n<h3>Zusammenspiel ERP und MES<\/h3>\n<p>Orbis MES verkn\u00fcpft und synchronisiert Abl\u00e4ufe sowie Daten aus dem Shop-Floor mit den ERP-Prozessen. Eine webbasierte, intuitive Oberfl\u00e4che visualisiert \u00fcbersichtlich die Daten und Kennzahlen aus der Fertigung in \u201eEchtzeit\u201c.<\/p>\n<p>Sie lassen sich per Knopfdruck jederzeit auf jedem beliebigen Endger\u00e4t abrufen. So wird die Wertsch\u00f6pfung in der Produktion wirklich transparent und Probleme, wie zu hoher Ausschuss, zu lange R\u00fcstzeiten sowie falsche oder fehlende Betriebsmittel, werden sofort identifiziert.<\/p>\n<p>Auf diese Weise lassen sich Ma\u00dfnahmen, wie die Umplanung eines Fertigungsauftrags auf eine andere Maschine, postwendend einleiten und teure Stillstandzeiten werden vermieden.<\/p>\n<h3>Jede Bewegung in Echtzeit verfolgen<\/h3>\n<p>Als Enabler unterst\u00fctzt MPS durch Integration von Barcodes und RFID effizient die SAP-basierte Intralogistik. So lassen sich die Abl\u00e4ufe vom Wareneingang \u00fcber die Lagerhaltung und den innerbetrieblichen Transport bis hin zur Kommissionierung und Versandabwicklung l\u00fcckenlos in \u201eEchtzeit\u201c verfolgen und steuern.<\/p>\n<p>Ebenso wird auf Basis dieser aktuellen Informationen mithilfe von automatisierten Regelkreisen die Bestandssicherheit der Lager durch entsprechende Nachversorgungsstrategien sichergestellt.<\/p>\n<p>Sind Komponenten und Halbfabrikate mit einem Barcode oder RFID ausgestattet, kann jede Bewegung zwischen den Bearbeitungsschritten mobil und dialoggest\u00fctzt erfasst und im SAP-System quasi in \u201eEchtzeit\u201c verfolgt und visualisiert werden.<\/p>\n<p>Jedes Teil ist eindeutig identifizierbar und jederzeit lokalisierbar. So kann zum Beispiel ein digitales Werkzeugmanagement realisiert werden, mit dem sich der Standort jedes einzelnen Werkzeugs eindeutig identifizieren und der Werkzeugbestand optimieren l\u00e4sst \u2013 mit positivem Effekt auf die Kosten.<\/p>\n<p>Die im Zuge des digitalen Werkzeugmanagements erfassten Daten k\u00f6nnen au\u00dferdem f\u00fcr eine vorausschauende Wartung der Werkzeuge wie auch zur Optimierung der Prozesse in der Produktion genutzt werden.<\/p>\n<p>RFID- und Barcode-Technologien erm\u00f6glichen auch die R\u00fcckverfolgbarkeit (Traceability) von Produkten entlang ihres gesamten Produktlebenszyklus. Informationen \u00fcber die Herkunft, Lagerung und den Zustand von Produkten werden so jederzeit abrufbar. Diese l\u00fcckenlose Dokumentation hilft beispielsweise dabei, bei eventuellen Reklamationen Fehlerquellen stark eingrenzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Diese Beispiele zeigen:<\/p>\n<ul>\n<li>Die intelligente Verkn\u00fcpfung und die \u201eEchtzeitintegration\u201c der Prozesse entlang der Wertsch\u00f6pfungskette bereiten den Weg zur Smart Factory<\/li>\n<li>Dieser Weg kann in kleinen Schritten in Form von Pilotprojekten gegangen werden<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Industrie 4.0 Schritt f\u00fcr Schritt<\/h3>\n<p>Bei vielen Unternehmen vor allem im Mittelstand fehlt eine Industrie-4.0-Road\u00admap. Viele schrecken hier noch vor Investitionen zur\u00fcck, weil ihnen die \u00fcbergeordnete 4.0-Strategie fehlt. Laut einer McKinsey-Studie sind 40 Prozent der Unternehmen in puncto Strategie und Know-how nur unzureichend auf Industrie 4.0 vorbereitet.<\/p>\n<p>Das sollte aber nicht dazu f\u00fchren, sich ohne Roadmap nicht an das Thema Industrie 4.0 heranzuwagen. F\u00fcr diese Unternehmen empfiehlt sich eine Strategie der kleinen Schritte in Form von Teilprojekten, durch die sie Elemente von Industrie 4.0 in ihren Fa\u00adbriken einf\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die hierzu notwendigen Investitionen sind \u00fcberschaubar, da die bestehende Infrastruktur genutzt wird und keine neue Hardware angeschafft werden muss. Es werden die bestehenden SAP-Systeme und -Prozesse verbessert, indem sie mit Maschinen und Menschen verbunden und automatisiert werden \u2013 von der einzelnen Maschine \u00fcber die Produktionslinie bis hin zur gesamten Fabrik. Das erleichtert insbesondere mittelst\u00e4ndischen Firmen den Einstieg in die Smart Factory.<\/p>\n<p>Bei der Planung und Realisierung von Industrie-4.0-Vorhaben kann ein erfahrener Partner helfen, der Unternehmen kompetent dabei unterst\u00fctzt, bestehende Technologien und L\u00f6sungen wie SAP ERP durch Integration zum Bestandteil der Industrie-4.0-Prozesse zu machen.<\/p>\n<p>Den Ausgangspunkt f\u00fcr jedes Projekt bildet dabei ein Workshop. Experten nehmen die Anforderungen auf, um daraus ein konkretes Konzept \u00fcber das weitere Vorgehen auf dem Weg zur Smart Factory zu erarbeiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die digitale Transformation ver\u00e4ndert die Produktion nachhaltig. Mit der Plattform Multi-Process Suite (MPS) von Orbis kann die Basis f\u00fcr eine komplett automatisierte Fabrik geschaffen werden. 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