{"id":61071,"date":"2016-03-03T08:39:29","date_gmt":"2016-03-03T07:39:29","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=61071"},"modified":"2019-07-16T08:34:35","modified_gmt":"2019-07-16T06:34:35","slug":"der-weg-ist-das-ziel-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/der-weg-ist-das-ziel-4\/","title":{"rendered":"Der Weg ist das Ziel"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr einige SAP-Bestandskunden ist die digitale Transformation eine Realit\u00e4t geworden. Nun gilt es Werkzeuge und Wege zu finden, um eine neue ERP-Landschaft aufzubauen. Aber die SAP-Community ist ambivalent.<\/p>\n<p>PAC-Analyst Frank Niemann meint, dass viele Bestandskunden \u00fcberzeugt sind, der SAP-Produktstrategie fr\u00fcher oder sp\u00e4ter folgen zu m\u00fcssen, w\u00e4hrend andere bereits klare Vorteile und Innovationspotenziale sehen, die sich ihnen mit S\/4 bieten.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-1307494744\"><div id=\"great-3668849582\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Sie erhoffen sich laut Niemann einige der heutigen Herausforderungen im Zusammenhang mit SAP-Umgebungen besser bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen. Weniger h\u00e4ufig wird der Einsatz von S\/4 getrieben von dem Willen, Gesch\u00e4ftsprozesse zu transformieren sowie neue Gesch\u00e4ftsmodelle rund um Big Data, Internet of Things bzw. Industrie 4.0 zu entwerfen.<\/p>\n<p>Ebenso kann man in der PAC-Studie lesen, dass etwa jedes dritte Unternehmen plant, S\/4 in den n\u00e4chsten Jahren einzuf\u00fchren. Fast 40 Prozent davon wagen den Neuanfang und wollen ihre Systeme komplett neu aufsetzen.<\/p>\n<p>Aus Sicht von PAC hat SAP mit S\/4 eine neue \u00c4ra in ihrer Produktstrategie eingel\u00e4utet, die Chancen und Herausforderungen sowohl f\u00fcr SAP-Nutzer als auch SAP-Partner bedeutet. Wie die Ergebnisse zeigen, ist dies noch nicht bei allen Unternehmen richtig angekommen. Mit dem Scheer-CEO Josef Bommersbach f\u00fchrte E-3 Chefredakteur Peter F\u00e4rbinger im Vorfeld der CeBIT folgendes Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<h3>Wie kommt man technisch zu S\/4? Eine Studie der Analysten von PAC sagt aus, dass fast die H\u00e4lfte der SAP-Bestandskunden mit S\/4 einen Neuanfang ihres ERP planen. Ist das realistisch?<\/h3>\n<p><strong>Josef Bommersbach:<\/strong> Nach der Durchf\u00fchrung zahlreicher S\/4-Assessments und auch erster Implementierungsprojekte k\u00f6nnen wir die Grundannahme der genannten PAC-Studie best\u00e4tigen. Eine pauschale Aussage, welcher der beiden Ans\u00e4tze, Greenfield- oder Brownfield-Ansatz, der bessere ist, ist nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Beide Ans\u00e4tze haben ihre Vorteile und Nachteile, jedoch sind individuelle Gespr\u00e4che zur Identifizierung des optimalen Ansatzes eine Grundvoraussetzung f\u00fcr eine seri\u00f6se und zuverl\u00e4ssige Beratung. Nur so kann der beste Weg f\u00fcr den Kunden aus zeitlichen und kostentechnischen Gr\u00fcnden identifiziert werden.<\/p>\n<p>Unsere Empfehlung an alle SAP-Bestandskunden ist es, ihre derzeitigen SAP-Umgebungen auf einem m\u00f6glichst aktuellen Stand zu bringen und nat\u00fcrlich zu halten, um somit die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Flexibilit\u00e4t zu haben, zum richtigen Zeitpunkt auf die neuen Technologien und Plattformen umsteigen zu k\u00f6nnen<\/p>\n<h3>Wie vollst\u00e4ndig ist heute S\/4 im Vergleich zu ECC 6.0 und der Business Suite 7?<\/h3>\n<p><strong>Bommersbach:<\/strong> Die neue Business Suite der SAP, S\/4 Hana Enterprise Management, beinhaltet weiterhin die Kernprozesse und Funktionalit\u00e4ten einer klassischen Business Suite bzw. eines ECC 6.0, welche von den SAP-Anwendern wie bisher genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Jedoch erreichen die Kunden erst mit der Einf\u00fchrung der neu entwickelten S\/4-Module wie z. B. Finance den eigentlichen Mehrwert, den S\/4 bietet. Nach S\/4 Finance ist Logistics die n\u00e4chste L\u00f6sung in der S\/4-Welt.<\/p>\n<p>Dieses wurde bereits in einem ersten Release im November vergangenen Jahres freigegeben, wird jedoch in den n\u00e4chsten Versionen weitere Funktionen und Features enthalten. Dieser sukzessive Ansatz und Umbau der neuen SAP-L\u00f6sung kommt dem Kunden absolut zugute, da er seine SAP-Systemlandschaft nicht in einem sogenannten Big-Bang-Ansatz umstellen muss.<\/p>\n<h3>Eine Studie von Crisp Research sagt, dass der Releasewechsel komplex ist und kaum ein Anwender ohne Hilfe von Beratern auskommt. Wo und wie k\u00f6nnen Sie einem potenziellen S\/4-Anwender helfen?<\/h3>\n<p><strong>Bommersbach:<\/strong> Die digitale Transformation setzt eine \u00dcberarbeitung oder sogar Neuausrichtung von Gesch\u00e4ftsprozessen und die Implementierung von komplett neuen Gesch\u00e4ftsmodellen voraus. SAP bietet ihren Kunden bei der Potenzialanalyse einen rein technologischen Ansatz.<\/p>\n<p>Der Business Scenario Recommendations Report liefert hierbei Erkenntnisse \u00fcber Optimierungsm\u00f6glichkeiten in den vorhandenen SAP-Systemen. Scheer bietet ihren Kunden zus\u00e4tzlich einen prozessualen Ansatz, bei dem die kundenspezifischen Prozesse auf den Pr\u00fcfstand gestellt werden und End to End durchleuchtet werden.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen zuk\u00fcnftige Prozesse so abgebildet werden, dass sie optimal mit der Anwendungssoftware harmonisieren. Hierbei gilt es auch, die von SAP eingef\u00fchrten Simplifizierungslisten zu ber\u00fccksichtigen, die die Vereinfachung oder gar einen Wegfall von bislang unterst\u00fctzten Prozessen mit der neuen Software bedeutet. (Anm. d. Red.: siehe Grafik Seite 50)<\/p>\n<h3>Wie kommt ein SAP-Bestandskunde zu einer Entscheidungsfindung?<\/h3>\n<p><strong>Bommersbach:<\/strong> F\u00fcr eine Entscheidungsfindung bietet Scheer ein S\/4-Assessment an. Ein Assessment erfordert ein strukturiertes Vorgehen mit der Zielsetzung, die Anforderungen eines Kunden aus ganzheitlichem Blickwinkel unter Ber\u00fccksichtigung unterschiedlicher fachlicher und IT-technischer Aspekte abzudecken.<\/p>\n<p>Unter Zugrundelegung eines strukturierten Fragenkataloges werden nicht nur die f\u00fcr einen Umstieg auf S\/4 relevanten technischen Parameter wie u. a. System- und Schnittstellenarchitektur, Systemparameter und Sizing betrachtet, sondern auch Projekt- und Unternehmensdimensionen anhand einzelner Kriterien analysiert und bewertet.<\/p>\n<p>Es wird eine Reifegradermittlung f\u00fcr die Organisation hinsichtlich der S\/4-Readiness durchgef\u00fchrt, die unter anderem ein Strategie-Audit \u2013 Haupterfolgsfaktorenanalyse \u2013, aber auch den Status der Applikationen ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<h3>Wem w\u00fcrden Sie jetzt S\/4 empfehlen und wer sollte noch warten?<\/h3>\n<p><strong>Bommersbach:<\/strong> Jeder Anwender sollte sich mit der Materie S\/4 besch\u00e4ftigen, auch wenn aktuell der Umstieg auf die neue L\u00f6sung nicht konkret geplant ist. Grundvo\u00adraussetzung f\u00fcr einen geplanten Umstieg auf S\/4 ist, die existierende Systemlandschaft auf einen m\u00f6glichst aktuellen Release-Stand zu bringen und somit einen guten Ausgangspunkt f\u00fcr den Umstieg zu schaffen.<\/p>\n<p>Diese Vorbereitung kann je nach Systemstand sehr aufw\u00e4ndig sein und in Teilen mehr Zeit in Anspruch nehmen als die eigentliche Migration auf S\/4.<\/p>\n<h3>S\/4 l\u00e4uft nur auf Hana: Wie viel Hana-Know-how muss der Anwender somit besitzen?<\/h3>\n<p><strong>Bommersbach:<\/strong> Der Endanwender braucht kein spezielles Hana-Know-how. Vieles aus der alten Welt ist weiterhin vorhanden, jedoch bieten neue Anwendungen wie S\/4 Finance mit ihren neuen Benutzeroberfl\u00e4chen ein neues Look-and-Feel, auf welches sich der Anwender einstellen muss.<\/p>\n<p>Um die neue Softwaretechnologie im eigenen Haus bereitstellen zu k\u00f6nnen, sind f\u00fcr die Betreuung des Systems nat\u00fcrlich verschiedene Fortbildungsma\u00dfnahmen f\u00fcr die Systemadministratoren notwendig.<\/p>\n<h3>F\u00fcr einen klassischen SAP-ERP-Anwender sind die Investitionen f\u00fcr S\/4 sehr hoch: neue Hardware, neue Infrastruktur und Architektur, neue Datenbank und neue Lizenzen. Sehen Sie bei diesem Investitionsvorhaben Probleme in der SAP-Community?<\/h3>\n<p><strong>Bommersbach:<\/strong> Diese Aussage k\u00f6nnen wir aufgrund folgender Punkte nicht 100-prozentig best\u00e4tigen, da die Anschaffung neuer Hardware nicht zwingend erforderlich ist, weil Cloud-L\u00f6sungen in Betracht gezogen werden k\u00f6nnen; die Hardwarekosten f\u00fcr On-premise-L\u00f6sungen in den vergangenen Jahren drastisch gesunken sind; die Lizenzkosten f\u00fcr die reine Datenbank sich im Rahmen der g\u00e4ngigen Datenbanken wie Oracle, DB2 etc. bewegen; und der Mehrwert beim Einsatz einer in-memory-optimierten SAP-Anwendung die Aufw\u00e4nde und eventuelle Mehrkosten aufwiegt.<\/p>\n<p>Wir erfahren au\u00dferdem in der SAP-Community eine gro\u00dfe Offenheit f\u00fcr das Thema S\/4 und Hana. F\u00fcr noch nicht final entschlossene SAP-Anwender bietet Scheer einen Hana-Proof-of-Concept an, in welchem wir dem Kunden auf Basis seiner eigenen Daten den Nutzen der neuen SAP-Software aufzeigen und verbundene \u00c4ngste, etwa mit Blick auf die Usability, den Betrieb und m\u00f6gliche Mehrkosten, entkr\u00e4ften.<\/p>\n<h3>Welche Erwartungen hat Scheer bez\u00fcglich S\/4 in diesem Jahr? Wie wird sich das Produkt in der SAP-Community entwickeln?<\/h3>\n<p><strong>Bommersbach:<\/strong> Wir erwarten ein weiterhin stark wachsendes Interesse an dem Thema S\/4. Die Anzahl unserer bereits heute geplanten S\/4-Assessments, laufende Kundenworkshops und Projekte zeigen dies deutlich.<\/p>\n<p>Im Rahmen der CeBIT wird sich dies ebenfalls zeigen, da bei uns, unseren Partnern und Marktbegleitern S\/4 ein Kernthema darstellen wird. Die CeBIT ist sicherlich ein guter Multiplikator, der dieses Thema f\u00fcr die Gro\u00dfzahl der Kunden noch pr\u00e4senter erscheinen l\u00e4sst.<\/p>\n<h3>Was kostet die S\/4-Lizenz? Nachdem SAP sagt, dass S\/4 kein rechtlicher Nachfolger irgendeines SAP-Produkts ist, werden alle zuk\u00fcnftigen S\/4-Anwender nun neue Lizenzen kaufen m\u00fcssen. Was ist hierbei Ihre Empfehlung?<\/h3>\n<p><strong>Bommersbach:<\/strong> Hana ist die Grundvoraussetzung f\u00fcr S\/4. Hana kostet 15 Prozent des Softwareanschaffungswertes. Bei der Umstellung der Datenbank von z. B. DB2 oder Oracle auf Hana hat der Kunde keinerlei Softwaremehrkosten bzw. spart sogar beim Einsatz der neuen In-memory-Datenbanktechnologie.<\/p>\n<p>F\u00fcr SAP-Bestandskunden bietet SAP seit Anfang des Jahres die S\/4-Lizenz im Rahmen einer \u201eone-time flat-fee per customer\u201c in H\u00f6he von 9.000 Euro zus\u00e4tzlich zu den existierenden Anwenderlizenzen an.<\/p>\n<p>F\u00fcr Neukunden gibt es neue S\/4-Usertypen auf der SAP-Preisliste, die preislich \u00e4hnlich gestaltet sind wie der aktuelle Professional User in einem klassischen ERP-System. Das Preismodell ist \u00e4u\u00dferst komplex, jedoch haben die Anzahl der Anwender und die Anzahl der genutzten Softwareprodukte einen Einfluss auf den Endpreis und die damit verbundenen j\u00e4hrlichen Wartungskosten.<\/p>\n<h3>Wissen Sie, wie viele operative S\/4-Anwender es momentan gibt, wie viele davon Bestandskunden mit einem Releasewechsel sind und wie viele Neukunden?<\/h3>\n<p><strong>Bommersbach:<\/strong> In den ersten acht Monaten nach dem Launch von S\/4 im Februar 2015 hat SAP mehr als 2140 lizenzierte Kundenszenarien vorzuweisen. \u00dcber 400 aktive Kundenprojekte wurden seitdem gestartet, wovon 31 Kunden bereits live sind.<\/p>\n<p>Die genannten Kunden erstrecken sich \u00fcber 26 Branchen und sind in 54 L\u00e4ndern ans\u00e4ssig. Im vergangenen Jahr wurden von SAP und Partnern 168 Migrationen auf S\/4 durchgef\u00fchrt. Davon waren 74 Prozent SAP-Neukunden.<\/p>\n<h3>2025 soll das Ende der regul\u00e4ren Wartung f\u00fcr ECC. 6.0 und S\/7 sein. Glauben Sie, dass bis dahin alle SAP-Bestandskunden auf S\/4 migriert haben?<\/h3>\n<p><strong>Bommersbach:<\/strong> Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter wird sich jeder SAP-Kunde mit S\/4 auseinandersetzen m\u00fcssen, da sich das Wartungsfenster f\u00fcr die Business Suite nach heutigen Vorhersagen der SAP im Jahr 2025 schlie\u00dft.<\/p>\n<p>Kunden sollten bis dahin eine Migration sorgf\u00e4ltig vorbereiten und von den Erfahrungen bereits realisierter Projekte profitieren. Au\u00dferdem k\u00f6nnen Unternehmen die Zeit bis dahin nutzen, um zu entscheiden, welche Systeme sie transformieren oder komplett neu aufsetzen m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Danke f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #ff0000;\">Green<\/span><\/h3>\n<p>Der Greenfield-Ansatz hat den Vorteil, dass komplexe technische Infrastrukturen und Prozesskonfigurationen durch ein Neuaufsetzen der Systeme bereinigt werden k\u00f6nnen. Andernfalls gehen Vorteile von Hana verloren, wenn kundenspezifische Programme einfach migriert werden, ohne eine prozessuale Anpassung vorzunehmen.<\/p>\n<p>Des Weiteren k\u00f6nnen bei diesem Ansatz aktuelle gesch\u00e4ftliche Herausforderungen optimal unterst\u00fctzt werden und gleichzeitig kann eine Grundlage f\u00fcr die Umsetzung zuk\u00fcnftiger Anforderungen geschaffen werden.<\/p>\n<p>Solche Projekte lassen sich einfacher kalkulieren, da die Implementierungen der neuen Systemarchitektur und Prozesse vergleichbar mit einer Erstinstallation sind. Dahingegen sind Mehraufw\u00e4nde beim Re-Design von Gesch\u00e4ftsprozessen und st\u00e4rkeres Involvement der Fachbereiche zu kalkulieren.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #ff0000;\">Brown<\/span><\/h3>\n<p>Der Brownfield-Ansatz hat den Vorteil, dass es sich lediglich um ein Softwareupdate handelt, welches dem Kunden einen gro\u00dfen Mehrwert liefert. SAP-Prozesse laufen nach der Migration auf die neue Technologie bedeutend schneller, verwenden ebenfalls die neuen Benutzerschnittstellen, die ben\u00f6tigten Datenspeicher werden aufgrund des neuen Daten-Footprints geringer und auch \u00fcberfl\u00fcssige Systemeinstellungen k\u00f6nnen durch die Migration eliminiert werden.<\/p>\n<p>Es muss jedoch jedem Kunden klar sein, dass es sich bei den Gesch\u00e4ftsprozessen auch nach einer Migration um die alten, vielleicht auch viel zu komplexen Prozesse handelt. SAP bietet ihren Kunden Tools und Werkzeuge an, die Risiken bei einer Migration m\u00f6glichst gering zu halten, jedoch m\u00fcssen die SAP und nat\u00fcrlich auch wir als Partner hierbei Erfahrungen sammeln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit S\/4 hat SAP ein ambitioniertes ERP-Projekt gestartet. Alles ist neu, sodass SAP es auch nicht als Nachfolger zu ECC 6.0 verstanden wissen will. \u00dcber die Anforderungen, Aufgaben und Pl\u00e4ne gibt Scheer-CEO Josef Bommersbach im E-3 Interview Auskunft.<\/p>\n","protected":false},"author":38,"featured_media":60767,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[1603],"tags":[210,339,11985,367,824,198,517],"coauthors":[19920],"class_list":["post-61071","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mag1603","tag-big-data","tag-db2","tag-ids-scheer","tag-industrie-4-0","tag-internet-of-things","tag-oracle","tag-s4","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016.jpg",1000,387,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016.jpg",400,155,false],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016-768x297.jpg",768,297,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016.jpg",1000,387,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016-100x39.jpg",100,39,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016-480x186.jpg",480,186,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016-640x248.jpg",640,248,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016-720x279.jpg",720,279,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016-960x372.jpg",960,372,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016.jpg",1000,387,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016.jpg",1000,387,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016.jpg",1000,387,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016.jpg",1000,387,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016.jpg",1000,387,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016.jpg",18,7,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016.jpg",1000,387,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016.jpg",1000,387,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016.jpg",1000,387,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016.jpg",600,232,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016.jpg",600,232,false],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2016-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Mit S\/4 hat SAP ein ambitioniertes ERP-Projekt gestartet. 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