{"id":61049,"date":"2016-03-03T14:37:08","date_gmt":"2016-03-03T13:37:08","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=61049"},"modified":"2019-07-12T14:42:30","modified_gmt":"2019-07-12T12:42:30","slug":"sicher-durch-die-wolke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/sicher-durch-die-wolke\/","title":{"rendered":"Sicher durch die Wolke"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr ihre SAP-L\u00f6sungen ben\u00f6tigen Unternehmen eine extrem flexibel einsetzbare Speicherinfrastruktur, die eine Vielzahl von IT-Systemen unterst\u00fctzt. Die Cloud ist hier eine wertvolle IT-Ressource, um die Leistung der SAP-Systeme gezielt zu steigern und die Anforderungen der Fachbereiche schneller zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Die Anforderungen an das Datenmanagement in SAP-Umgebungen sind sehr vielf\u00e4ltig: Technologien wie die In-memory-Plattform SAP Hana, Echtzeitanalysen f\u00fcr Fachabteilungen und immer wieder Ad-hoc-Anfragen nach mehr Speicherkapazit\u00e4t f\u00fcr Test- und Entwicklungssysteme sorgen daf\u00fcr, dass IT-Verantwortliche hohen Wert auf ein m\u00f6glichst effizientes und flexibles Storage-Management legen.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-701357147\"><div id=\"great-4257117399\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Gleichzeitig gilt es, die Datenschutzbestimmungen zu beachten, die nach dem Safe-Harbor-Urteil eine noch genauere Analyse verlangen, welche Daten an welchen Standorten verarbeitet werden.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus bringt das kontinuierliche Datenwachstum von SAP-Landschaften inkrementelle Backup-Strategien mit Tape-Libraries oder klassische Backups sehr schnell an ihre Grenzen.<\/p>\n<p>Wer die Datenverf\u00fcgbarkeit einer SAP-Landschaft organisationsweit verbessern m\u00f6chte, muss dar\u00fcber hinaus noch die ganz unterschiedlichen Datenquellen in die Backup-Strategie einbinden, wie beispielsweise f\u00fcr Drittsysteme oder das Open-Source-Framework Hadoop.<\/p>\n<p>Erg\u00e4nzend zu diesen eher allgemeinen Entwicklungen rund um die Unternehmens-IT bringt die neue Generation von SAP-L\u00f6sungen ebenfalls ihre speziellen Anforderungen an die Storage-Infrastruktur mit.<\/p>\n<h3>Digitale Transformation schafft neue Daten<\/h3>\n<p>Die k\u00fcrzlich vorgestellte In-memory-L\u00f6sung SAP Hana Vora f\u00fcr Hadoop und Spark ist beispielsweise eine leicht einsetzbare Technologie, um selbst gr\u00f6\u00dfte Big-Data-Best\u00e4nde zu analysieren \u2013 wodurch Fachbereiche sehr schnell wieder neue Datenmengen generieren.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus ist damit zu rechnen, dass sich das In-memory-Konzept als der kommende Datenbankstandard f\u00fcr SAP-Anwendungen durchsetzt \u2013 so ist bei S\/4 Hana die In-memory-Technologie bereits fest verankert. Das hei\u00dft f\u00fcr den CIO: Hier kommen hohe Anforderungen nach schnellem Storage und mehr Speicherkapazit\u00e4t auf das Rechenzentrum zu.<\/p>\n<p>Auf Ebene der Gesch\u00e4ftsstrategie zeigt sich, dass Gesch\u00e4ftsmodelle immer datenzentrierter werden. Die digitale Transformation der Unternehmen f\u00fchrt zu hoher Business-Agilit\u00e4t bis hin zu Echtzeitprozessen.<\/p>\n<p>Wer einen Webshop oder eine Internet-Buchungsplattform betreibt, kann sich aufgrund der Konkurrenzsituation keine Ausf\u00e4lle der IT erlauben. Ein mehrst\u00fcndiger Systemstillstand wegen Datenverlusten f\u00fchrt zu ver\u00e4rgerten Kunden bis hin zu Umsatzeinbu\u00dfen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Entwicklung von SAP-Landschaften bedeutet dies, dass CIOs k\u00fcnftig deutlich mehr Hochverf\u00fcgbarkeit und Sicherheit f\u00fcr ihre Storage-Infrastruktur ben\u00f6tigen.<\/p>\n<h3>Angst vor zu viel Abh\u00e4ngigkeit<\/h3>\n<p>Wie die Erfahrung zeigt, haben so manche CIOs immer noch Bedenken, wenn es um die Nutzung von Cloud-Ressourcen geht. Es sind aber weniger die technologischen Fragen, die f\u00fcr Diskussionen sorgen, denn alle Cloud-Provider verf\u00fcgen \u00fcber Standard-Schnittstellen.<\/p>\n<p>Vielmehr werden Bedenken ge\u00e4u\u00dfert, sich dauerhaft an einen Cloud-Anbieter binden zu m\u00fcssen. Eine im Januar von IDC ver\u00f6ffentlichte Umfrage unter deutschen Unternehmen hat ergeben, dass 36 Prozent der Befragten eine Abh\u00e4ngigkeit von externen Cloud-Anbietern vermeiden m\u00f6chten. 39 Prozent \u00e4u\u00dferten Sicherheitsbedenken bei der Cloud-Nutzung.<\/p>\n<p>Trotzdem schreitet die Cloud-Integration weiter voran: Eine Umfrage der Analysten von ESG ergab im Jahr 2015, dass 49 Prozent der befragten Unternehmen die Cloud bereits f\u00fcr Backup und Archivierung einsetzen. Wer einmal gro\u00dfe Datenbest\u00e4nde in die Cloud kopiert hat, wird feststellen, dass sich diese nur sehr schwer zu einem anderen Service-Provider transferieren lassen.<\/p>\n<h3>Datenbremse Data Gravity<\/h3>\n<p>Hier wird der Effekt der Data Gravity sp\u00fcrbar: Diese bremst IT-Modernisierungsvorhaben aus, da auch Bits und \u00adBytes im \u00fcbertragenen Sinne den Gesetzen der Schwerkraft unterliegen. Sie haben n\u00e4mlich die Tendenz, sich an eine bestehende Infrastruktur zu heften.<\/p>\n<p>Diese Tr\u00e4gheit wird dadurch erzeugt, dass Daten Eigenschaften wie beispielsweise ihre Gr\u00f6\u00dfe oder eine bestimmte Sicherheitsklasse besitzen. Wer zum Beispiel eine Storage-Infrastruktur im Petabyte-Bereich aufbaut, wird diese aufgrund der riesigen Datenmenge nur sehr schwer auf eine neue Plattform migrieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Die Vorteile \u00fcberwiegen<\/h3>\n<p>Ist die SAP-Landschaft einmal so weit umgesetzt, dass die SAP-Systeme in einer hybriden Cloud-Infrastruktur laufen k\u00f6nnten, stehen dem CIO zahlreiche Optionen offen, um den laufenden Betrieb zu verbessern, die Ausfallsicherheit zu steigern und Kosten zu sparen.<\/p>\n<p>Eine schnell realisierbare M\u00f6glichkeit ist die Integration von weiteren Hyper\u00adscale-Cloud-Providern wie Amazon, Microsoft oder Softlayer, zum Beispiel zur Bereitstellung von Test- und Anwendungs\u00ad\u00adszenarien.<\/p>\n<p>Hier kann die IT-Abteilung den Fachbereichen vollkommen automatisiert das Einrichten, Betreiben, Entfernen und Abrechnen von SAP-Instanzen in der Cloud erm\u00f6glichen. Dies macht vor allem dann Sinn, wenn per Replizierungs\u00admechanismus (Snapshot) auch die Back\u00adups in die Cloud gespeichert werden.<\/p>\n<p>Basierend auf diesen Snapshots lassen sich in Sekundenschnelle die Testumgebungen f\u00fcr SAP einrichten, beispielsweise als Projekt- oder Sandbox-Systeme f\u00fcr Demozwecke oder f\u00fcr Schulungen.<\/p>\n<p>Ein weiterer Vorteil von Multi-Cloud-Umgebungen: Hiermit gelingt die Integration von Drittsystemen und Storage-Silos zu einer Gesamtl\u00f6sung, wodurch die Wirksamkeit von Big-Data-Strategien erh\u00f6ht wird.<\/p>\n<p>Ganz wichtig hierbei: Um das Datenmanagement insgesamt f\u00fcr den SAP-Betrieb zu vereinfachen, sollte die Steuerung von Cloud-Ressourcen, On-premise-Systemen sowie eventuell vorhandenen Storage-Silos \u00fcber nur eine zentrale Management-Oberfl\u00e4che erfolgen.<\/p>\n<h3>Notfall-Rechenzentrum in der Cloud<\/h3>\n<p>Die Nutzung der Cloud als Backup-Plattform erlaubt das Einrichten weiterer Services, um so die Datenverf\u00fcgbarkeit zu steigern. Beispielsweise kann die IT die Cloud als Notfallrechenzentrum nutzen, falls im eigenen Rechenzentrum Komponenten ausfallen.<\/p>\n<p>Die gesamte Palette von Backup, Cloning und Disaster Recovery l\u00e4sst sich heute mit geeigneten Software-L\u00f6sungen vollst\u00e4ndig in der Cloud abbilden.<\/p>\n<p>Wie eine m\u00f6gliche L\u00f6sung f\u00fcr die oben aufgef\u00fchrten Anforderungen inklusive der Cloud-Integration aussieht, zeigt NetApp mit seinen Technologien, die f\u00fcr SAP-Systeme einen deutlichen Mehrwert gegen\u00fcber dem Einsatz von SAP-Bordwerkzeugen liefern.<\/p>\n<p>Von Net\u00adApp ist zum Beispiel mit Data ONTAP ein Speicherbetriebssystem verf\u00fcgbar, das verschiedene Storage-Protokolle in einem Gesamtsystem vereint und hierbei auch Cloud-Ressourcen ansteuert.<\/p>\n<h3>SAP-Storage-Infrastruktur im Griff<\/h3>\n<p>Das Betriebssystem steht auch als Cloud ONTAP zur Verf\u00fcgung, besitzt den gleichen Funktionsumfang und ist virtualisiert einsetzbar in HyperScaler-Umgebungen \u2013 Unternehmen erhalten sich mit dieser einheitlichen Datenmanagementplattform die Flexibilit\u00e4t, ihre Daten auf beliebigen On-premise- oder Cloud-Plattformen mit einheitlicher Technologie zu betreiben. Damit werden Effekte wie die Data Gravity sowie ein m\u00f6glicher Cloud Vendor Lock-in wirksam bek\u00e4mpft.<\/p>\n<h3>Schnelle Vollsicherung<\/h3>\n<p>F\u00fcr SAP-Umgebungen sind von Net\u00adApp spezielle L\u00f6sungen verf\u00fcgbar, um schnell SAP-Kopien zu erstellen und so Projektlaufzeiten generell zu beschleunigen. Mit dem NetApp-Backup werden innerhalb weniger Sekunden konsistente Vollsicherungen der aktuellen SAP-Hana-Daten erzeugt.<\/p>\n<p>Die Backup-Funktionen von NetApp sind nahtlos in das SAP Hana Studio integriert. Au\u00dferdem beeintr\u00e4chtigt dieser Backup nicht die Leistung der Hana-Server. Eine unter SAP-Hana-Bestandskunden durchgef\u00fchrte Analyse hat ergeben, dass Kunden durchschnittlich nur 19 Sekunden f\u00fcr ein Hana-Snapshot-Backup ben\u00f6tigen (siehe auch E-3 Magazin, Dezember 2015, \u201eAuf der \u00dcberholspur\u201c, Seite 92).<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus bietet diese Technologie weitere Funktionen wie das Cloning einer Systemumgebung, um somit Backups auf ihre Datenintegrit\u00e4t zu testen. Dies kann \u00fcber ein Repairsystem erfolgen, das sich auf Basis eines geklonten Backups in Sekundenschnelle einrichten l\u00e4sst und zum Testen der Datenintegrit\u00e4t nutzbar ist.<\/p>\n<p>Weiterhin unterst\u00fctzt NetApp mit seinem Data-Fabric-Konzept den Aufbau und laufenden Betrieb von hybriden Cloud-Umgebungen, sodass sich die Backups automatisiert und sicher in die Cloud transferieren lassen. Schlie\u00dflich wurden die NetApp-L\u00f6sungen eng ins SAP LVM integriert, wodurch zum Beispiel eine hohe Automatisierung beim Anlegen von SAP-Systemkopien m\u00f6glich wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend die Nutzung der Public Cloud f\u00fcr den Core-SAP-Betrieb derzeit noch keine echte Option ist, sind es gerade die Projekte im Testing und Development sowie die Integration der Cloud in die Backup- und Disaster-Recovery-Strategie, die f\u00fcr Unternehmen besonders relevant sind, um die Effizienz und Datensicherheit zu 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