{"id":60699,"date":"2013-04-01T11:27:45","date_gmt":"2013-04-01T09:27:45","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=60699"},"modified":"2019-07-09T11:42:16","modified_gmt":"2019-07-09T09:42:16","slug":"der-logistik-optimierer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/der-logistik-optimierer\/","title":{"rendered":"Der Logistik-Optimierer"},"content":{"rendered":"<p>Angefangen hat es mit dem SAP-Add-on G.I.B Dispo-Cockpit, und wie der Name unschwer vermuten l\u00e4sst, liegen die Wurzeln in der Disposition, die im klassischen R\/3-Umfeld schwach ausgepr\u00e4gt war. Der Erfolg gibt dem SAP-Partner G.I.B recht.<\/p>\n<p>Im Gespr\u00e4ch mit dem E-3 Magazin erkl\u00e4rt G.I.B-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Michael Schuster:<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-283368843\"><div id=\"great-1963893072\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=iY5MDy00rN0\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-05_06_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p><em>\u201eDas G.I.B Dispo-Cockpit ist im Laufe der Jahre rasant gewachsen und bietet heute bilanzwirksame Funktionen und M\u00f6glichkeiten, die weit \u00fcber die Disposition hinausgehen und fast die gesamte logistische Wertsch\u00f6pfungskette abdecken. <\/em><\/p>\n<p><em>Aus unserer Dispositions-Software mit ABC- und XYZ-Analyse ist ein High-End-Produkt f\u00fcr die Logistik-Optimierung geworden. Eigentlich m\u00fcssten wir unser Dispo-Cockpit umbenennen in SCM-Pilot, Process-Optimizer oder ROI-Maker for Logistical Processes.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Supply Chain Management (SCM) und Material\/Manufacturing Resource Planning (MRP) sind die gro\u00dfen He\u00adrausforderungen bei einem fl\u00e4chendeckenden Einsatz von SAP-Software in Produktionsbetrieben.<\/p>\n<p>Der wachsende Einsatz von IT bei der Produktionsplanung und Produktionssteuerung sowie Logistik hat den neuen Modebegriff Industrie 4.0 hervorgebracht. Noch diskutieren die Fachleute \u00fcber Sinn und Bedeutung von Industrie 4.0.<\/p>\n<p>Unbestritten ist jedoch, dass Aufbau- und Ablauforganisation in der Produktion und Logistik ohne weitreichende IT nicht mehr auskommt. SCM und MRP sind auf die Unterst\u00fctzung durch die Informationstechnologie angewiesen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-60700\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Michael-Schuster.jpg\" alt=\"Michael Schuster\" width=\"800\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Michael-Schuster.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Michael-Schuster-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Michael-Schuster-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Michael-Schuster-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Michael-Schuster-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Michael-Schuster-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Michael-Schuster-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Michael-Schuster-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Michael-Schuster-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Michael-Schuster-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Michael-Schuster-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>G.I.B Dispo-Cockpit ist ein SAP-zertifiziertes Add-on, das den gesamten Planungsprozess innerhalb der Supply Chain unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p><em>\u201eUm den unterschiedlichen Bed\u00fcrfnissen unserer Kunden gerecht zu werden, haben wir das Produkt in modulare Bausteine unterteilt\u201c<\/em><\/p>\n<p>beschreibt Schuster die Entwicklung:<\/p>\n<p>Variable Absatzplanung und Prognose ist der Ausgangspunkt, \u00fcber weitreichende Verbesserung des MRP-Prozesses und der Weiterbearbeitung der MRP-Ergebnisse geht es weiter zu Dispositions-Controlling-Funktionalit\u00e4ten, \u00fcber die M\u00f6glichkeit, Dispositions-Strategien abzubilden, bis hin zu Entscheidungsb\u00e4umen mit dem Ziel einer nachhaltigen Bestands-Optimierung.<\/p>\n<p>Die Folgeprozesse in Einkauf und Fertigung, rund um Kanban, VMI sowie Terminierung, Kapazit\u00e4ten, Reihenfolgeplanung werden zus\u00e4tzlich unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p><em>\u201eWir haben eine klare Vision, was die Marktdurchdringung des Dispo-Cockpit angeht\u201c<\/em><\/p>\n<p>betont Michael Schuster<\/p>\n<p><em>\u201eWir wollen innerhalb der kommenden f\u00fcnf Jahre jeden zweiten Kunden, der SAP-ERP-Logistik einsetzt, auch zu einem Dispo-Cockpit-Kunden machen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Und J\u00fcrgen Eschmann, Leiter SCM-Consulting von G.I.B, erg\u00e4nzt:<\/p>\n<p><em>\u201eDie Module sind vollst\u00e4ndig in einem eigenen Namensraum in SAP integriert. Wer in der SCM-Kette Transparenz schaffen will und wer effektiv und zielgerichtet arbeiten m\u00f6chte, f\u00fcr den ist unser G.I.B Dispo-Cockpit ein absolutes Muss. <\/em><\/p>\n<p><em>Unser Cockpit bietet nicht nur Bestands- und Prozess-Optimierung, sondern sorgt dar\u00fcber hinaus auch f\u00fcr zufriedene Kunden. Denn nur ein gesundes Lieferkettenmanagement sorgt f\u00fcr eine gesunde Kundenbeziehung, mit kurzen und zuverl\u00e4ssigen Lieferzeiten durch effiziente Prozesse, mit fairen Preisen durch optimale Best\u00e4nde und mit freundlichen Mitarbeitern durch stressfreie Navigation. Mit unserer Consulting-Unit bieten wir unseren Kunden eine schnelle Optimierung ihrer Prozesse unter Einsatz des G.I.B Dispo-Cockpit bei minimalem Aufwand.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Unzweifelhaft steigt der Einsatz von IT in der Produktion und Logistik, wobei das Spektrum breit ist: von Maschinen zu Maschinen-Kommunikation bis hin zu elektronischen Marktpl\u00e4tzen, die in die Supply Chain eingebunden werden.<\/p>\n<p>Vor einigen Jahren gab es hierf\u00fcr auch den Begriff Perfect Plant, der vielleicht jetzt durch Industrie 4.0 abgel\u00f6st wird. Tatsache ist jedoch die Durchdringung mit IT von der Planung \u00fcber Produktion bis Transport.<\/p>\n<p><em>\u201eDiesen Trend sehen wir auch und wir profitieren als Software-Unternehmen nat\u00fcrlich davon\u201c<\/em><\/p>\n<p>meint Michael Schuster.<\/p>\n<p><em>\u201eDas Augenmerk der Unternehmen f\u00fcr Optimierung in den Bereichen, die vorher nicht so sehr im Fokus standen, ist deutlich sp\u00fcrbar. Wenn ich das Know-how der Personen vergleiche, denen ich vor sieben Jahren etwas von Logistik-Optimierung erz\u00e4hlt habe, mit denen, die mir heute gegen\u00fcbersitzen in einer Pr\u00e4sentation oder Schulung, dann m\u00f6chte ich das folgenderma\u00dfen formulieren: Mein Vorbereitungsaufwand ist nicht kleiner geworden.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Das erwachte Interesse an Produktion und Logistik in der IT-Szene hat naturgem\u00e4\u00df auch SAP auf den Plan gerufen. Neben der internen Weiterentwicklung von MII, MES und MRP kann auch der Zukauf der Handelsplattform Ariba dazugez\u00e4hlt werden. Welche Chancen gibt es f\u00fcr SAP-Partner und welche Zukunft werden Add-ins in diesem Bereich haben?<\/p>\n<p><em>\u201eHier sind im Wesentlichen zwei Aspekte zu beachten\u201c<\/em><\/p>\n<p>definiert Schuster.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-60696\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Juergen-Eschmann.jpg\" alt=\"Juergen Eschmann\" width=\"800\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Juergen-Eschmann.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Juergen-Eschmann-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Juergen-Eschmann-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Juergen-Eschmann-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Juergen-Eschmann-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Juergen-Eschmann-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Juergen-Eschmann-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Juergen-Eschmann-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Juergen-Eschmann-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Juergen-Eschmann-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Juergen-Eschmann-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Der erste ergibt sich aus der SAP-Strategie, den Partnern mit Add-on-Produkten ein gewisses Feld zu \u00fcberlassen, in dem diese eine besondere Expertise haben. So sind Initiativen wie Powered by SAP NetWeaver zu verstehen.<\/p>\n<p><em>\u201eDa die Partner f\u00fcr eine gewisse Ruhe im Kundenumfeld sorgen, gibt es f\u00fcr die SAP gar keinen Grund, da etwas dran zu \u00e4ndern\u201c<\/em><\/p>\n<p>sieht Schuster den Stand der Dinge und pr\u00e4zisiert:<\/p>\n<p><em>\u201eDer zweite Aspekt ist, dass G.I.B ein typischer Nischen-Anbieter im Vergleich zu einer global denkenden SAP ist. Dazu kommt, dass die Partner-L\u00f6sungen im Laufe der Jahre eine Tiefe erreicht haben, die nicht mal eben so zu kopieren ist.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Als langj\u00e4hriger SAP-Partner ist G.I.B optimal in das Ecosystem eingebunden. Der Add-on-Einsatz erfolgt innerhalb der Business Suite auf dem SAP-ERP-System, die Entwicklung bei G.I.B erfolgt komplett in ABAP und ABAP-Objects.<\/p>\n<p><em>\u201eWir nutzen durch von uns weiterentwickelte Techniken der SAP wie ALV-Grid sowie AVL-Tree und setzen sehr stark auf Grafik-Funktionen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Es zeigt sich immer wieder, dass eine hohe Usability f\u00fcr enorme Akzeptanz bei den Anwendern sorgt.<\/p>\n<p><em>\u201eWem die Arbeit mit der Software h\u00f6heren Spa\u00df bringt, der wird auch qualitativ besser, trifft sicherere Entscheidungen und vermeidet Fehler\u201c<\/em><\/p>\n<p>wei\u00df Schuster. In den vergangenen Monaten hat man bei G.I.B die ersten mobilen Ans\u00e4tze entwickelt; hier wurde mit HTML5 und UI5 gearbeitet.<\/p>\n<p><em>\u201eUnsere Software ist branchenneutral und wird individuell auf die Bed\u00fcrfnisse des Kunden angepasst\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Schuster.<\/p>\n<p>Beim Customizing wird der ben\u00f6tigte Individualisierungsgrad im Dialog mit dem Kunden ermittelt und festgelegt. Auch hier gilt die Maxime:<\/p>\n<p><em>\u201eSo viel Individualisierung wie n\u00f6tig, so wenig Aufwand wie m\u00f6glich. Die \u00fcberraschend kurze Amortisationszeit unserer Software spricht hier f\u00fcr sich.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Dennoch, jede Branche hat zur L\u00f6sung gewisse Eigenheiten, man kann einen Automobilzulieferer, der Stanzteile herstellt, definitiv nicht vergleichen mit einem handarbeitsintensiven Unternehmen der Spielzeug-Branche oder einem Ketchup-Hersteller \u2013 aber die grunds\u00e4tzliche Thematik \u00e4hnelt sich trotzdem.<\/p>\n<p><em>\u201eNat\u00fcrlich haben wir Schwerpunktbranchen, man muss sich nur unsere Kundenliste anschauen\u201c<\/em><\/p>\n<p>meint Michael Schuster. Dort findet man viele Automobilzulieferer, Maschinenbauunternehmen oder Metall-\/Kunststoff-Verarbeiter.<\/p>\n<p><em>\u201eFassen wir es zusammen unter dem Stichwort Diskrete Industrie\u201c<\/em><\/p>\n<p>beschreibt er die Marktsituation und erg\u00e4nzt:<\/p>\n<p><em>\u201eAuf der anderen Seite gibt es eine Reihe von Chemie- und Pharma-Unternehmen, also eher Prozess-Industrie. Weiter \u00fcber K\u00fcchenbauer, Ranzen-Hersteller, Spielzeug-Fabrikanten \u2013 eines haben alle unsere Kunden gemeinsam: <\/em><\/p>\n<p><em>Sie ben\u00f6tigen die richtigen Materialien zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten, und das in der richtigen Menge, in geeigneter Qualit\u00e4t, in der richtigen Verpackung.\u201c<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Kurzinterview<\/h3>\n<p>G.I.B-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Michael Schuster und J\u00fcrgen Eschmann, G.I.B.-Leiter des SCM-Consulting \u00fcber den Einsatz von SAP Hana, Realtime Enterprise und die In-memory Computing Conference 2013 (www.in-memory.cc)<\/p>\n<h4>E-3: Ber\u00fccksichtigen Sie bei Ihrer Produktentwicklung auch die j\u00fcngste SAP-Technologie Hana?<\/h4>\n<p><strong>Schuster:<\/strong> Bereits im M\u00e4rz 2012 haben wir unseren erste Baustein DC-Controlling mit einer by-Side-Hana-Anbindung versehen. Dieser Baustein ist zu gro\u00dfen Teilen Analyselastig und bot sich von daher an, um erste Erfahrungen zu sammeln.<\/p>\n<p>Der Performance-Gewinn war enorm und in der Folge haben wir Hana zu einem strategischen Thema innerhalb unseres Unternehmens erkl\u00e4rt.<\/p>\n<h4>E-3: K\u00f6nnen Ihr Dispo-Cockpit und Hana eine wertsteigende Kombination sein?<\/h4>\n<p><strong>Schuster:<\/strong> Wir sehen hier tolle M\u00f6glichkeiten f\u00fcr unsere Kunden und Interessenten! In der Planung und Disposition wird mit gro\u00dfen Datenmengen gearbeitet und In-memory Technologien sind hier perfekt geeignet.<\/p>\n<p>Es gibt keine Einschr\u00e4nkungen mehr bei komplexen Hierarchien und damit h\u00f6here Genauigkeit der Planung. Die Vorteile beim Working Capital liegen auf der Hand.<\/p>\n<p><strong>Eschmann:<\/strong> Mit der SAP-Hana-Technologie bringen wir unsere Kunden in ein neues Zeitalter: Zugriff auf jedes beliebige Datenvolumen in Echtzeit, jede denkbare Detail-Tiefe, jedes Wunsch-Szenario auf Knopfdruck.<\/p>\n<p>Das Ganze zus\u00e4tzlich noch mit mobilem Zugriff. Damit kann das G.I.B Dispo-Cockpit in jeder Unternehmensgr\u00f6\u00dfe und f\u00fcr jede noch so umfangreiche Produktpalette eingesetzt werden. Auch eine dezentrale Umsatz- und Absatz-Planung im Fl\u00e4chenvertrieb ist dann kein Thema mehr.<\/p>\n<p>L\u00e4nder- und kontinent\u00fcbergreifende Synergien k\u00f6nnen in ganz anderem Ma\u00dfe realisiert und kostspielige Redundanzen abgebaut werden. Das sind traumhafte Aussichten f\u00fcr unsere Kunden.<\/p>\n<h4>E-3: Wie bewerten Sie den von SAP gepr\u00e4gten Begriff Realtime Enterprise? Wie wichtig ist Realtime beim G.I.B Dispo-Cockpit?<\/h4>\n<p><strong>Schuster:<\/strong> Realtime Enterprise bedeutet ja im Wesentlichen, den Anwendern alle erforderlichen Informationen zum richtigen Zeitpunkt zur Verf\u00fcgung zu stellen. Genau diesen Ansatz verfolgen wir seit mehreren Jahren mit unseren Anwendungen.<\/p>\n<p>Bisher waren wir jedoch gewissen Restriktionen unterworfen, denken wir nur mal an den MRP-Prozess im SAP-ERP. Wir beobachten aktuell sehr gespannt, was die SAP in diesem Umfeld unternimmt.<\/p>\n<p>Eine wesentliche Frage an dieser Stelle ist allerdings auch, wie viel Realtime Enterprise der Anwender tats\u00e4chlich verkraftet. Zwischen Theorie und Praxis klaffen hier noch gro\u00dfe L\u00fccken.<\/p>\n<h4>E-3: Sie sind einer der Sponsoren der In-memory Computing Conference 2013 in Frankfurt am Main. Was ist Ihre Erwartungshaltung? Was ist die Botschaft an die SAP-Bestandskunden und Konferenzteilnehmer?<\/h4>\n<p><strong>Schuster:<\/strong> Die Konferenz hat aus meiner Sicht zum jetzigen Zeitpunkt noch einen Bildungs-Charakter; hier wollen wir unseren Beitrag leisten, nat\u00fcrlich ohne unser Gesch\u00e4ft zu vernachl\u00e4ssigen.<\/p>\n<p>Die Zeit der \u201eAufkl\u00e4rung\u201c wird auch noch andauern innerhalb der n\u00e4chsten ein bis zwei Jahre. Als wir im Mai 2012 auf den Success Days unsere erste Hana-L\u00f6sung in einem Plenum von 250 Personen vorgestellt haben, konnten die meisten Teilnehmer noch nicht viel damit anfangen, da sie Hana und In-memory schlichtweg noch nie geh\u00f6rt hatten.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich bewunderten sie die enormen Zeitersparnisse und stellten interessante Fragen nach Business Cases. Jetzt sind wir ein Jahr weiter und klar sollte Folgendes sein: Ein SAP-Bestandskunde, der glaubt, er k\u00e4me an der Thematik vorbei und die Welt w\u00fcrde sich so weiterdrehen wie bisher, verschlie\u00dft ganz offensichtlich die Augen.<\/p>\n<h4>E-3: Danke f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Erfolg von betriebswirtschaftlicher Standardsoftware ist unbestritten. Nach der Verwaltung, dem Rechnungs- und Personalwesen werden Produktion und Logistik die erfolgreichen Themen f\u00fcr SAP-Partner sein. Das Unternehmen G.I.B ist im Bereich MRP- und SCM-Optimierung eines der f\u00fchrenden Systemh\u00e4user. Mit Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Michael Schuster sprach E-3 Chefredakteur Peter F\u00e4rbinger \u00fcber Wachstum, Entwicklung und Zukunft der eigenen Produkte und Dienstleistungen.<\/p>\n","protected":false},"author":38,"featured_media":60576,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[32031,31690],"tags":[4426,1301],"coauthors":[19920],"class_list":["post-60699","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-coverstory-1304","category-mag-1304","tag-dispo-cockpit","tag-supply-chain-management","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013.jpg",1000,387,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013.jpg",400,155,false],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013-768x297.jpg",768,297,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013.jpg",1000,387,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013-100x39.jpg",100,39,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013-480x186.jpg",480,186,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013-640x248.jpg",640,248,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013-720x279.jpg",720,279,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013-960x372.jpg",960,372,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013.jpg",1000,387,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013.jpg",1000,387,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013.jpg",1000,387,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013.jpg",1000,387,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013.jpg",1000,387,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013.jpg",18,7,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013.jpg",1000,387,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013.jpg",1000,387,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013.jpg",1000,387,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013.jpg",600,232,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013.jpg",600,232,false],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2013-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Der Erfolg von betriebswirtschaftlicher Standardsoftware ist unbestritten. 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