{"id":6056,"date":"2015-06-25T00:00:00","date_gmt":"2015-06-24T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=6056"},"modified":"2019-04-01T10:50:05","modified_gmt":"2019-04-01T08:50:05","slug":"variantenkonfiguration","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/variantenkonfiguration\/","title":{"rendered":"Variantenkonfiguration"},"content":{"rendered":"<p>Mit Treorbis-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Michael Neuhaus sprach E-3 Chefredakteur Peter F\u00e4rbinger \u00fcber das breite Interesse am und die strategischen Komponenten zum Thema Variantenkonfiguration.<\/p>\n<p>\u201eBei Treorbis haben wir erkannt, dass das Thema Variantenkonfiguration auch f\u00fcr Unternehmen au\u00dferhalb des Maschinen- und Anlagenbaus eine immer gr\u00f6\u00dfere Bedeutung gewinnt\u201c<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-4230564194\"><div id=\"great-4050175355\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>beginnt Neuhaus das Gespr\u00e4ch und erkl\u00e4rt:<\/p>\n<p>\u201eAuch die Kunden von Konsumg\u00fctern werden immer anspruchsvoller und verlangen individuelle Produkte. Schon lange kauft niemand mehr eine K\u00fcche oder eine Wohnzimmergarnitur ,von der Stange\u2018.<\/p>\n<p>Angefangen bei den unterschiedlichen Farb- und Oberfl\u00e4chenvariationen, den verschiedenen Ausstattungen bis hin zu individuellen Ma\u00dfen m\u00f6chte der Verbraucher seine eigenen Vorstellungen umgesetzt haben.\u201c<\/p>\n<p>Viele Treorbis-Berater sind bereits seit mehr als 15 Jahren in diesem Umfeld t\u00e4tig und verf\u00fcgen \u00fcber entsprechend viel Know-how aus den unterschiedlichsten Branchen.<\/p>\n<p>\u201eDieses Wissen nutzen wir in einer sich ver\u00e4ndernden Wirtschaft und k\u00f6nnen es unseren Kunden zur Verf\u00fcgung stellen\u201c<\/p>\n<p>beschreibt Neuhaus die aktuelle Situation. Anfang dieses Jahres kommentierte der Branchenverband Bitkom: Die Digitalisierung f\u00fchrt in der deutschen Wirtschaft zu grundlegenden Ver\u00e4nderungen der Marktbedingungen.<\/p>\n<p>In mehr als jedem zweiten Unternehmen \u00e4ndert sich als Folge der Digitalisierung das Gesch\u00e4ftsmodell. 70 Prozent der Unternehmen sehen die Digitalisierung als gro\u00dfe Herausforderung. Damit rangiert der digitale Wandel gleichauf mit dem Fachkr\u00e4ftemangel und deutlich vor anderen internen und externen Herausforderungen wie einem scharfen Wettbewerb oder schwierigen Finanzierungsbedingungen.<\/p>\n<p>\u201eDie Bew\u00e4ltigung des digitalen Wandels ist die wichtigste Managementaufgabe unserer Zeit\u201c<\/p>\n<p>sagte Bitkom-Pr\u00e4sident Professor Dieter Kempf zum Auftakt der diesj\u00e4hrigen CeBIT in Hannover.<\/p>\n<p>\u201eVer\u00e4ndert sich das Gesch\u00e4ftsmodell infolge der Digitalisierung, muss sich das Unternehmen anpassen oder verschwindet fr\u00fcher oder sp\u00e4ter vom Markt.\u201c<\/p>\n<h3>Variantenkonfiguration mit Erfahrung<\/h3>\n<p>Das Thema Variantenl\u00f6sungen ist nicht wirklich neu.<\/p>\n<p>\u201eSeit 2009 ber\u00e4t Treorbis seine Kunden erfolgreich zum Thema Variantenkonfiguration in SAP. In den Jahren haben wir viele interessante Projekte realisiert, neue Add-ons entwickelt und immer wieder neue Herausforderungen gel\u00f6st\u201c<\/p>\n<p>betont Michael Neuhaus. Damals waren die Buzzwords Digital Transformation und Industrie 4.0 noch nicht vorhanden. \u00dcberlegungen, die Produktion und Fertigung zu optimieren, gab es damals aber schon mit Schlagworten wie Perfect Plant, E-Commerce oder SCM.<\/p>\n<p>Anfangs kamen viele Treorbis-Kunden aus der M\u00f6belindustrie, inzwischen ist das Branchenspektrum sehr breit gef\u00e4chert.<\/p>\n<p>\u201eDas zeigt, wie wichtig es auch f\u00fcr andere Branchen wird, immer st\u00e4rker auf die W\u00fcnsche ihrer Kunden einzugehen\u201c<\/p>\n<p>wei\u00df Neuhaus aus seiner beruflichen Praxis.<\/p>\n<p>Und weitere Aspekte sind in den vergangenen Jahren hinzugekommen: Aus technischer Sicht besteht immer h\u00e4ufiger die Anforderung der Abbildung konfigurierbarer Produkte auf mobilen Endger\u00e4ten. Sei es f\u00fcr die M\u00f6glichkeit der Auftragserfassung \u00fcber das Internet oder die Tatsache, dass in vielen Unternehmen die Au\u00dfendienstmitarbeiter die Auftr\u00e4ge mobil erfassen sollen.<\/p>\n<p>\u201eIn allen F\u00e4llen soll nat\u00fcrlich nicht auf die M\u00f6glichkeit verzichtet werden, die Produkte individuell zu konfigurieren. Diesen Herausforderungen stellen wir uns gerne und sehr erfolgreich\u201c<\/p>\n<p>erkl\u00e4rt der Treorbis-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer mit Stolz.<\/p>\n<p>\u201eDer digitale Wandel ist ein Prozess der sch\u00f6pferischen Zerst\u00f6rung\u201c<\/p>\n<p>sagte Kempf auf der CeBIT.<\/p>\n<p>\u201eDas sollte die Verantwortlichen anspornen. Niemand ist der Entwicklung hilflos ausgeliefert, man kann sie gestalten.\u201c<\/p>\n<p>Aus Sicht von Bitkom ist die Digitalisierung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Um die digitale Welt aktiv gestalten zu k\u00f6nnen, muss Deutschland einseitige Abh\u00e4ngigkeiten vermeiden und wichtige Schl\u00fcsseltechnologien beherrschen.<\/p>\n<p>\u201eWir brauchen mehr digitale Souver\u00e4nit\u00e4t\u201c<\/p>\n<p>betonte Kempf. Bitkom verortet den Begriff der digitalen Souver\u00e4nit\u00e4t zwischen den Gegenpolen der Fremdbestimmung und der Autarkie. Kempf:<\/p>\n<p>\u201eWir wollen weder das eine noch das andere. Digitale Souver\u00e4nit\u00e4t hei\u00dft, dass wir in zentralen Technologiefeldern \u00fcber Kompetenzen verf\u00fcgen. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen wir in der Lage sein, selbstbestimmt und fachkundig zwischen den Angeboten leistungsf\u00e4higer, vertrauensw\u00fcrdiger Partner zu entscheiden.\u201c<\/p>\n<p>SAP hat in den vergangenen Jahren diese digitale Souver\u00e4nit\u00e4t durch Eigenentwicklungen und strategische Zuk\u00e4ufe konsequent aufgebaut. Dazu geh\u00f6rt unter anderem die \u00dcbernahme des Schweizer E-Commerce-Anbieters Hybris.<\/p>\n<p>Angesichts des ver\u00e4nderten Handelsumfelds spielen neue sogenannte Omnichannel-L\u00f6sungen eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle. Welche Erfahrungen hat Treorbis an dieser Stelle mit Hybris gemacht?<\/p>\n<p>\u201eWir haben diesen Trend sehr fr\u00fchzeitig erkannt und besch\u00e4ftigen uns schon seit geraumer Zeit damit\u201c<\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Neuhaus.<\/p>\n<p>\u201eHybris wird, wie wir sagen, erst mit Variantenkonfiguration richtig spannend. In unseren Projekten greifen wir auf das Hybris-Know-how unserer Partner zur\u00fcck und erg\u00e4nzen es um unser Varianten-Know-how.<\/p>\n<p>So entstehen L\u00f6sungen, mit denen unsere Kunden die Komplexit\u00e4t ihrer Gesch\u00e4ftsprozesse reduzieren und gleichzeitig die Effektivit\u00e4t im Vertrieb steigern k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<h3>Digitale Transformation<\/h3>\n<p>Die Digitalisierung ver\u00e4ndert nicht nur Produkte und Gesch\u00e4ftsmodelle, sie f\u00fchrt auch zu tiefgreifenden Ver\u00e4nderungen in der Organisation der Unternehmen. In jeweils rund drei Vierteln der Unternehmen beschleunigt die Digitalisierung die Kommunikation mit Kunden oder intern unter den eigenen Mitarbeitern.<\/p>\n<p>Zwei Drittel stellen fest, dass ihre Organisation flexibler geworden ist, mehr als jedes zweite Unternehmen sieht eine h\u00f6here Effizienz. Das ist das Ergebnis einer repr\u00e4sentativen Umfrage unter 505 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern und Vorst\u00e4nden von Unternehmen ab 20 Mitarbeitern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.<\/p>\n<p>Wo verortet man bei Treorbis momentan die Diskussion Industrie 4.0 und damit die gr\u00f6\u00dften Baustellen und vielleicht auch besten L\u00f6sungen der aktuellen Digitalisierung? \u201eIndustrie 4.0 und die Vernetzung der Maschinen stehen noch ganz am Anfang\u201c, meint Michael Neuhaus.<\/p>\n<p>\u201eAuch hier wird es der innovative deutsche Mittelstand sein, der erste L\u00f6sungen pr\u00e4sentieren wird. Die besten L\u00f6sungen werden die sein, die sich dem Thema Schritt f\u00fcr Schritt n\u00e4hern und einen ganzheitlichen Ansatz in Verbindung mit dem ERP-System verfolgen. Gerne bringen wir unsere Erfahrungen auch hier mit ein.\u201c<\/p>\n<p>Gut vier von zehn Unternehmen in den industriellen Kernbranchen nutzen heute bereits Industrie-4.0-Anwendungen. Das ist das Ergebnis einer repr\u00e4sentativen Umfrage, die der Verband Bitkom auf der Hannover Messe dieses Jahr vorgestellt hat.<\/p>\n<p>Befragt wurden daf\u00fcr je 100 Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern aus der Automobilbranche, dem Maschinenbau, der chemischen Industrie sowie der Elektroindustrie.<\/p>\n<p>\u201eDie Digitalisierung deutscher Fabriken ist in vollem Gange, aber noch lange nicht vollzogen\u201c<\/p>\n<p>sagte Winfried Holz, Mitglied des Bitkom-Pr\u00e4sidiums, in Hannover.<\/p>\n<p>\u201eAngesichts der harten internationalen Konkurrenz, etwa aus China und den USA, m\u00fcssen die Unternehmen jetzt massiv in die Digitalisierung ihrer Prozesse und Produkte investieren, damit Deutschland seine f\u00fchrende Position in der Fertigungsindustrie halten kann.\u201c<\/p>\n<p>Unter dem Begriff Industrie 4.0 wird die durch das Internet getriebene vierte industrielle Revolution verstanden. Sie umschreibt den technologischen Wandel heutiger Produktionstechnik zur intelligenten Fabrik, in der Maschinen und Produkte untereinander vernetzt sind.<\/p>\n<p>Am weitesten verbreitet sind momentan die Anwendungen Social Machines und Predictive Maintenance. Durch die Digitalisierung und Vernetzung der Produktion ergeben sich aus Sicht der Unternehmen zahlreiche Vorteile: Rund drei Viertel der Befragten sind der Ansicht, dass Industrie-4.0-L\u00f6sungen die Abl\u00e4ufe in ihrer Fabrik optimieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>72 Prozent gehen davon aus, dass sich die Produktionskosten verringern lassen, weil die Effizienz durch den Einsatz von IT steigt. 71 Prozent sagen, dass mithilfe von IT die Kapazit\u00e4tsauslastung verbessert, und 70 Prozent, dass die Arbeit flexibler organisiert werden kann.<\/p>\n<p>Was sieht man bei Treorbis hinsichtlich Industrie 4.0 und speziell der Variantenkonfiguration als dominierende Herausforderung: die mathematischen Algorithmen, die Logistik, Aufbau- und Ablauforganisation, Gesch\u00e4ftsprozessmanagement etc.?<\/p>\n<p>\u201eDie mathematischen Algorithmen sehen wir nicht als die gro\u00dfe Herausforderung, die sind relativ schnell zu l\u00f6sen\u201c<\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Neuhaus.<\/p>\n<p>\u201eWichtig ist es, die Gesch\u00e4ftsprozesse eines Variantenfertigers zu kennen \u2013 und zwar im Wesentlichen die logistischen Gesch\u00e4ftsprozesse. Dabei kommt es auch weniger auf die jeweilige Branche an.<\/p>\n<p>Wir bei Treorbis beraten unsere Kunden nicht nur im reinen Customizing des SAP-Systems, sondern unterst\u00fctzen unsere Kunden eben auch im Aufbau bzw. in der Umstrukturierung ihrer Organisation.\u201c<\/p>\n<p>\u201eUns bei Treorbis ist es wichtig, unseren Kunden eine ganzheitliche L\u00f6sung zur Abbildung ihrer Gesch\u00e4ftsprozesse in SAP zu bieten\u201c<\/p>\n<p>betont Michael Neuhaus.<\/p>\n<p>\u201eWir beraten unsere Kunden dabei nicht nur in der reinen Umsetzung in SAP, sondern schon beim Aufbau oder in der Konzeptionsphase und beim Aufbau der zum Teil sehr komplexen Datenstrukturen.<\/p>\n<p>Zur Abbildung dieser Strukturen haben wir \u2013 auf Basis unserer langj\u00e4hrigen Erfahrung \u2013 eine Reihe von Add-ons entwickelt, die es unseren Kunden erm\u00f6glichen, einfach und pragmatisch ihre individuellen Anforderungen umzusetzen.\u201c<\/p>\n<p>Die anerkannte Kernkompetenz von Treorbis auf dem Gebiet der Variantenkonfiguration ist das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Besonderheiten der Gesch\u00e4ftsprozesse eines Variantenfertigers. Wie bei vielen SAP-Anwendungen z\u00e4hlt auch hier der Use und Business Case.<\/p>\n<p>\u201eWir haben es mit meist reinen Kundeneinzelfertigern zu tun\u201c<\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Neuhaus,<\/p>\n<p>\u201edie aber aus Produktivit\u00e4tsgr\u00fcnden den Spagat zwischen Einzel- und Serienfertigung meistern m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p>Es ist weniger das reine SAP-Know-how, das hier gefragt ist, meint Michael Neuhaus, sondern es ist das Wissen um die Prozesse und wie diese bestm\u00f6glich im SAP-System abgebildet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mit dem Thema der Variantenkonfiguration ist nicht reines Customizing-Know-how gefragt, sondern hier geht es um eine ganzheitliche Prozess- und L\u00f6sungsberatung.<\/p>\n<p>\u201eDie schlechte L\u00f6sung bildet nur die bestehenden Anforderungen 1:1 ab\u201c<\/p>\n<p>wei\u00df Neuhaus.<\/p>\n<p>\u201eEine gute Variantenl\u00f6sung ist zukunftsorientiert, einfach in der Pflege, transparent in der Abbildung, wachstumsorientiert und flexibel.\u201c<\/p>\n<p>Wohin wird sich das L\u00f6sungsangebot entwickeln?<\/p>\n<p>\u201eIndustrie 4.0 und damit die Digitalisierung der Fertigung wird auch f\u00fcr Unternehmen aus der Einzelfertigung eine wichtige Rolle spielen\u201c<\/p>\n<p>meint der Treorbis-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer.<\/p>\n<p>\u201eVielleicht sogar eine noch wichtigere als f\u00fcr Unternehmen mit reiner Serienfertigung. Die Vernetzung der Produktion spielt gerade dann eine gro\u00dfe Rolle, wenn kein Teil dem n\u00e4chsten gleicht.<\/p>\n<p>Wenn jedes zu produzierende Teil sich von dem n\u00e4chsten unterscheidet. Auch wenn von verschiedenen Stellen Kritik zum Thema Industrie 4.0 ge\u00e4u\u00dfert wird, sehen wir gro\u00dfes Potenzial bei der Umsetzung der Anforderungen zur Informatisierung der Fertigungstechnik.\u201c<\/p>\n<h3>Configure, Price and Quote<\/h3>\n<p>SAP ist ebenfalls im Bereich Industrie 4.0 sehr engagiert und bietet mit dem Configure, Price and Quote (CPQ) einen eigenen L\u00f6sungskonfigurator an. Wie steht Treorbis als Variantenexperte zu diesem Thema?<\/p>\n<p>\u201eDer SAP CPQ ist f\u00fcr die Abbildung komplexer L\u00f6sungspakete gedacht und teilt sich in die beiden Bereiche CPQ Products und CPQ Solution auf\u201c<\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Neuhaus. Der bekannte SAP-Produktkonfigurator LO-VC (Materialstamm Variantenkonfiguration) ist hierf\u00fcr die Basis. Somit sind f\u00fcr den Kunden im Zusammenspiel mit dem CPQ die Treorbis-Variant-Module auch weiterhin ein gewinnbringender Vorteil.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu CPQ Products, wo es um die klassische Produktkonfiguration geht, werden mit dem CPQ Solution komplexe kundenorientierte Vertriebsl\u00f6sungen konfiguriert.<\/p>\n<p>Die Produktauspr\u00e4gungen flie\u00dfen direkt in die L\u00f6sungskonfiguration mit ein, um z. B. notwendige Vertragsbestandteile wie Service- und Wartungsvertr\u00e4ge, Finanzierung etc. herzuleiten.<\/p>\n<p>Durch die Bewertung von Merkmalen wird direkt das Gesamtangebot generiert. Besonders f\u00fcr Branchen wie z. B. den Anlagen- und Maschinenbau ist dies ein entscheidender Fortschritt, um die Variantenkonfiguration noch gewinnbringender einsetzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u201eWir unterst\u00fctzen diese zukunftsweisende Entwicklung der SAP und haben die Treorbis-Variant-L\u00f6sungen f\u00fcr den integrativen Einsatz im CPQ vorbereitet\u201c<\/p>\n<p>beschreibt Neuhaus die aktuelle Situation. Die Zusammenarbeit mit SAP ist somit sehr produktiv und intensiv.<\/p>\n<p>\u201eWir haben ein sehr gutes Verh\u00e4ltnis zur SAP\u201c<\/p>\n<p>betont Neuhaus im Gespr\u00e4ch mit dem E-3 Magazin.<\/p>\n<p>\u201eInsbesondere die Beziehung zu den Verantwortlichen f\u00fcr das Thema Variantenkonfiguration basiert auf einer langj\u00e4hrigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit.<\/p>\n<p>Wir tauschen uns dabei in beide Richtungen sehr konstruktiv aus. F\u00fcr SAP und f\u00fcr uns ist es immer wichtig, dass wir neue L\u00f6sungen entwickeln, die ganz im Interesse des Kundennutzens liegen.\u201c<\/p>\n<p>Allgemein betrachtet ist Variantenkonfiguration eine sehr komplexe Materie, kann SAP Hana hier von Hilfe sein?<\/p>\n<p>\u201eHana wird hier nicht die Komplexit\u00e4t reduzieren, da diese durch den Aufbau der Datenmodelle gesteuert wird\u201c<\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Michael Neuhaus.<\/p>\n<p>Ein auf die kundenindividuellen Anforderungen abgestimmtes Datenmodell kann auch ohne Hana \u00fcberschaubar und wartungsfreundlich sein. Und er erg\u00e4nzt:<\/p>\n<p>\u201eHana wird aber im Tagesgesch\u00e4ft, bei Standardaufgaben wie dem MRP-Lauf oder der Simulation von Konfigurationen eine deutliche Verbesserung bringen. Das k\u00f6nnen wir heute schon sagen.\u201c<\/p>\n<p>Im Bereich der Variantenkonfiguration stehen folgende Themengebiete bei Treorbis im Fokus: Aufbau einer eigenen Hana-Demo-Landschaft; die Add-ons sind Hana-ready; Ausbildung weiterer Berater im Umgang mit Hana-Datenbanken; GUI-Adaption mit UI5 und Fiori; sowie nat\u00fcrlich die Besch\u00e4ftigung mit S\/4 Hana.<\/p>\n<p>\u201eDie Treorbis-Variantenl\u00f6sungen sind dahingehend konzeptioniert, dass der Sachbearbeiter einfach und ohne besonderes Expertenwissen seine fachbezogenen Daten in der Variantenkonfiguration selber pflegen kann\u201c<\/p>\n<p>definiert Michael Neuhaus den prinzipiellen Ansatz im eigenen Haus. Mithilfe der Treorbis-Entscheidungstabellen kann der Anwender die Regeln tabellarisch ablegen. Er ben\u00f6tigt keine speziellen Programmierkenntnisse mehr.<\/p>\n<p>\u201eMit diesem Fokus der einfachen Regelpflege und der optimierten Laufzeit durch die Hana-Technologie wird f\u00fcr viele Unternehmen auch des Mittelstands die Variantenkonfiguration eine attraktive Form der Darstellung der Produkte sein\u201c<\/p>\n<p>sagt Neuhaus.<\/p>\n<p>Was bringt die Zukunft?<\/p>\n<p>\u201eWie bereits erw\u00e4hnt sehen wir nicht nur im Maschinen- und Anlagenbau nach wie vor gro\u00dfes Potenzial, auch wenn diese Branche vielleicht schon am weitesten fortgeschritten ist in Bezug auf Variantenkonfiguration.<\/p>\n<p>Vor allem die Konsumg\u00fcter\u00adindustrie ist unserer Meinung nach eine Branche, wo wir gro\u00dfes Potenzial sehen. Unabh\u00e4ngig von den Branchen wird es aber die Integration der Variantenkonfiguration in die neuen Technologien sein, die uns in den n\u00e4chsten Jahren vor immer neue und spannende Herausforderungen stellt. Wir freuen uns auf diese Herausforderungen\u201c<\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Treorbis-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Michael Neuhaus zum Abschluss des E-3 Gespr\u00e4chs.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine E-3 Coverstory \u00fcber Variantenkonfiguration? Etwas f\u00fcr Spezialisten oder die gesamte SAP-Community? Die Digitalisierung ver\u00e4ndert die gesamte Wirtschaft. Industrie 4.0 gilt als einer der wichtigsten digitalen Transformationsprozesse. Variantenkonfiguration ist eine Kernkompetenz und niemand versteht sie so gut wie Treorbis.<\/p>\n","protected":false},"author":38,"featured_media":14340,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[22142,1553],"tags":[35,455,6166,7631,5644,7453],"coauthors":[19920],"class_list":["post-6056","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-coverstory-1507","category-1553","tag-bitkom","tag-cebit","tag-digitaler-wandel","tag-scm","tag-treorbis","tag-variantenkonfiguration","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",1000,387,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",400,155,false],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-768x297.jpg",768,297,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",1000,387,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-100x39.jpg",100,39,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-480x186.jpg",480,186,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-640x248.jpg",640,248,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-720x279.jpg",720,279,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-960x372.jpg",960,372,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",1000,387,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",1000,387,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",1000,387,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",1000,387,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",1000,387,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",18,7,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",1000,387,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",1000,387,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",1000,387,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",600,232,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015.jpg",600,232,false],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Eine E-3 Coverstory \u00fcber Variantenkonfiguration? 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