{"id":55177,"date":"2018-10-25T07:58:01","date_gmt":"2018-10-25T05:58:01","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=55177"},"modified":"2022-05-01T09:56:36","modified_gmt":"2022-05-01T07:56:36","slug":"wettbewerbsvorteil-ganzheitliches-denken-und-integrierte-systeme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wettbewerbsvorteil-ganzheitliches-denken-und-integrierte-systeme\/","title":{"rendered":"Wettbewerbsvorteil: Ganzheitliches Denken und integrierte Systeme"},"content":{"rendered":"<p>Die f\u00fchrende Plattform, die speziell f\u00fcr die Verarbeitung gro\u00dfer Datenmengen entwickelt wurde, liefert die Ergebnisse, die die Branche von Power-Systemen erwartet: Flexibilit\u00e4t, Belastbarkeit und Performance.<\/p>\n<p>Das ist enorm wichtig, da wir von einem Markt sprechen, der urspr\u00fcnglich auf nur eine Plattform (Intel x86) und sehr strenge Konfigurationsm\u00f6glichkeiten beschr\u00e4nkt wurde.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-4002036619\"><div id=\"great-1555342830\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Auf IBM-Power-Systemen wurde hingegen eine sehr flexible und skalierbare Umgebung entwickelt, um Unternehmenskunden mit ihren gesch\u00e4ftskritischen In-memory-Analysen zu helfen, Echtzeiteinblicke in ihr Business zu erzielen und Kosten zu senken.<\/p>\n<h3>Hohe Flexibilit\u00e4t und niedrige TCO<\/h3>\n<p>Diese Kombination, die die bew\u00e4hrten Pow\u00ader-Vorteile mit Linux als Betriebssystem nutzt, bietet h\u00f6chste Flexibilit\u00e4t, Ausfallsicherheit und Leistung. F\u00fcr Hana-Kunden, die derzeit andere Hardware-Plattformen nutzen oder testen, bieten Power-Systeme eine echte, genauer gesagt die einzige Alternative zu x86-Systemen.<\/p>\n<p>Alles ist auf einem System vorhanden, mit gleichzeitig niedrigeren Betriebskosten. Tausende von globalen Organisationen, die IBM-Power-Systeme f\u00fcr klassische SAP- und auch f\u00fcr Nicht-SAP-Anwendungen einsetzen, k\u00f6nnen ihre bestehenden Prozesse und Prozeduren in Bereichen wie Hochverf\u00fcgbarkeit, Disaster Recovery und Backup-Szenarien weiterhin nutzen.<\/p>\n<p>Dies bedeutet, dass in den meisten F\u00e4llen wenig Notwendigkeit besteht, neue Verfahren zu etablieren oder Mitarbeiter in komplett neue Themengebiete einzuf\u00fchren. Damit k\u00f6nnen Kunden die Vorteile von Hana-auf-Power- Systemen (HoP) mit geringem Arbeits- und Zeitaufwand implementieren.<\/p>\n<p>Die zunehmende Akzeptanz der Power-Technologie beruht im Gro\u00dfen und Ganzen auf drei S\u00e4ulen: h\u00f6here Flexibilit\u00e4t gekoppelt mit niedrigerem TCO, besserer Perfor\u00admance und enterprisegem\u00e4\u00dfer Belastbarkeit.<\/p>\n<p>Die hervorragende Virtualisierung erlaubt bis zu acht Produktions-VMs auf einem einzigen Power-Server (in shared pools noch mehr) und somit eine sehr effiziente Workload-Konsolidierung, die den Bedarf an Servern und den damit zusammenh\u00e4ngenden Kosten drastisch reduziert \u2013 ergo niedrigerer TCO.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem k\u00f6nnen Hana- Instanzen mit herk\u00f6mmlichen Workloads auf ein und demselben Server gemischt werden. Hinsichtlich Memory kann Power mit gro\u00dfz\u00fcgigen Kapazit\u00e4ten trumpfen, die kein Memory Bottleneck aufkommen lassen, wie so oft bei Intel zu sehen.<\/p>\n<p>Man kann z. B. eine VM einrichten, um herk\u00f6mmliches ECC oder CRM laufen zu lassen, eine andere, um BW abzudecken, wieder eine andere, um Test und Entwicklung im S\/4-Hana-Bereich zu betreiben, und noch einige, um virtualisierte VM-Services zu betreiben. So etwas w\u00e4re auf einer Appliance-Architektur unm\u00f6glich, es w\u00fcrde gegen alle SAP-Regeln versto\u00dfen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_55178\" aria-describedby=\"caption-attachment-55178\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Wettbewerbsvorteil: ganzheitliches denken und integrierte systeme\" class=\"size-full wp-image-55178\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/1811s00_ibm_beitrag2_foto_1_cmyk.jpg\" alt=\"1811s00_ibm_beitrag2_foto_1_cmyk\" width=\"1000\" height=\"509\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/1811s00_ibm_beitrag2_foto_1_cmyk.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/1811s00_ibm_beitrag2_foto_1_cmyk-768x391.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/1811s00_ibm_beitrag2_foto_1_cmyk-100x51.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/1811s00_ibm_beitrag2_foto_1_cmyk-480x244.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/1811s00_ibm_beitrag2_foto_1_cmyk-640x326.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/1811s00_ibm_beitrag2_foto_1_cmyk-720x366.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/1811s00_ibm_beitrag2_foto_1_cmyk-960x489.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-55178\" class=\"wp-caption-text\">Ein IBM-Enterprise-Server aus der Power-Baureihe besteht nicht nur aus mehreren Prozessoren, sondern aus vielen weiteren IT-Innovationen der IBM, die in Summe die \u00fcberragende Leistungsf\u00e4higkeit ergeben. Hier gilt der Satz wirklich: Das Ganze ist mehr als die Summe der Einzelkomponenten.<\/figcaption><\/figure>\n<h3>H\u00f6here Performance<\/h3>\n<p>Die Per-Core-Performance des Power-Prozessors ist erheblich h\u00f6her als alles, was Intel zu bieten hat. Das h\u00e4ngt mit dem unterschiedlichen, zweckgebundenen Design des Prozessors zusammen. Power ist f\u00fcr datenintensive Workloads optimiert und kann dank Multithreading bis zu acht simultane Rechenprozesse parallel abwickeln \u2013 viermal so viel wie der Mitbewerb, der maximal zwei simultane Rechenprozesse durchf\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Das bedeutet weniger Cores, geringere Lizenzkosten und einen erheblich reduzierten Platzbedarf im Datacenter: desgleichen geringerer Stromverbrauch, Managementkosten etc.<\/p>\n<p><strong>Ganz wichtig in einer Realtime-Computing-Umgebung:<\/strong><\/p>\n<p>Latenzzeiten, die dank physischer Ausuferung der Instanzen im Intel-Bereich immer gr\u00f6\u00dfer werden, k\u00f6nnen drastisch reduziert werden. Zus\u00e4tzlich erh\u00f6ht sich die Geschwindigkeit dank gro\u00dfer Memory Caches und das SIMD (single instruction, multiple data vector processing) gibt den letzten Kick.<\/p>\n<h3>H\u00f6here Belastbarkeit und Ausfallsicherheit<\/h3>\n<p>2016 erreichte die Ausfallsicherheit der Pow\u00ader-Server einen neuen H\u00f6hepunkt, als IDC sie in die h\u00f6chste Kategorie der Fehlertoleranz aufnahm (Availability Level 4). Das entspricht 99,9999 Prozent Uptime.<\/p>\n<p>Ein Bereich, der eigentlich traditionell den Mainframes geh\u00f6rt. Folgerichtig haben wir z. B. in den \u00fcber 2000 Hana-Installationen auf Power nicht ein einziges infrastrukturgeneriertes Problem oder Down\u00adtime zu verzeichnen gehabt.<\/p>\n<p>Power-Server lassen im Hintergrund auch permanent heuristische Verfahren laufen, die vorausschauend Fehlerwarnungen an den Administrator liefern. Obendrein kann im \u00adScale-up-Modus (von SAP selbst im Hana-Umfeld empfohlen) ein Fail-over von einer VM auf die andere durchgef\u00fchrt werden, selbst wenn die eine VM Test- oder Entwicklungsszenarien betreibt.<\/p>\n<p>Redundante Bauteile und die Hot-Plug-Architektur erm\u00f6glichen in vielen Bereichen eine Wartung im laufenden Betrieb. Auch das f\u00fchrt letztendlich zu weniger Servern und somit zu einem geringen TCO. Auch so etwas ist im Appliance-Bereich nicht verf\u00fcgbar.<\/p>\n<h3>Support Services<\/h3>\n<p>Support Services stellen die Klammer dar, die das Paket vervollst\u00e4ndigen. SAP Hana ist ein komplexes Gebilde, welches vielf\u00e4ltigen Support ben\u00f6tigt: bei der Konfiguration, der Implementierung, der Installation der Infrastruktur und der Applikationen.<\/p>\n<p>IBM stellt hierf\u00fcr eine allumfassende L\u00f6sung zur Verf\u00fcgung (end-to-end), die von der Planung, Installation zur Migration, dem Betrieb und hin zum kontinuierlichen User-Support reicht. Die IBM-Experten aus dem Bereich Global Business Services und Lab-Service-Experten bieten eine umfassende Betreuung rund um die Uhr.<\/p>\n<p>Wenn man das alles zusammen in Erw\u00e4gung zieht, kommt man als verantwortungsbewusster Business Leader kaum an einer Ber\u00fccksichtigung der Power-Plattform vorbei.<\/p>\n<h3>Power9 und Roadmap<\/h3>\n<p>Mit der Ank\u00fcndigung und Verf\u00fcgbarkeit der Power9-Server hat IBM einen neuen Meilenstein gesetzt. Entwicklungskosten von drei Milliarden Dollar gew\u00e4hrleisten eine maximale Qualit\u00e4t und einen einmaligen Kundenfokus. Wir wollen diesen Einmaligkeitsanspruch und die spezielle Eignung f\u00fcr SAP Hana etwas genauer ausloten.<\/p>\n<p>Power-Prozessoren dienen als Grundlage f\u00fcr das Design von Systemen f\u00fcr die traditionelle Transaktionsverarbeitung sowie f\u00fcr rechen- und datenintensive Workloads wie Web-, Analyse-, Modellrechnung (bis hin zu atomaren Abl\u00e4ufen), Mobil- und Social-Business-Anwendungen.<\/p>\n<p>Um eine maximale Leistung zu erreichen, werden diese Systeme mit Optimierungs- und Virtualisierungstechnik ausgestattet, mit deren Hilfe sich das System automatisch auf bestimmte Workloads abstimmen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>So steuert beispielsweise die schon vorhin erw\u00e4hnte Threading-Technologie \u201eIntelligent Threads\u201c dynamisch den Threading-Modus \u2013 die parallele Datenverarbeitung \u2013 des Prozessors von einem bis zu acht simultanen Threads pro Core, um f\u00fcr die unterschiedlichen Workloads die jeweils optimale Performance zu erreichen.<\/p>\n<h3><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Wettbewerbsvorteil: ganzheitliches denken und integrierte systeme\" class=\"aligncenter size-full wp-image-55179\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Andreas-Klaus-Span-Info.jpg\" alt=\"Andreas-Klaus-Span-Info\" width=\"1000\" height=\"811\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Andreas-Klaus-Span-Info.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Andreas-Klaus-Span-Info-768x623.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Andreas-Klaus-Span-Info-100x81.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Andreas-Klaus-Span-Info-480x389.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Andreas-Klaus-Span-Info-640x519.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Andreas-Klaus-Span-Info-720x584.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Andreas-Klaus-Span-Info-960x779.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/h3>\n<h3>PowerVM<\/h3>\n<p>Die schon oft erw\u00e4hnte PowerVM-Virtualisierung wurde speziell f\u00fcr den Power-Prozessor als sogenanntes \u201ebuilt-in feature\u201c entwickelt und optimiert und erm\u00f6glicht eine bew\u00e4hrte und nahtlos skalierbare Virtualisierung von Workloads, die auf AIX, IBMi und selbstverst\u00e4ndlich Linux laufen.<\/p>\n<p>Mit dieser Virtualisierungs-Software k\u00f6nnen Unternehmen eine enorm hohe Effizienz erreichen: Dauerhafte Auslastungen zwischen 80 und 90 Prozent sind keine Seltenheit. IBM garantiert sogar schriftlich eine Prozessorauslastung bis 70 Prozent. Zum Vergleich kommen Intel-basierende Anwendungen nur bei sorgf\u00e4ltigem \u00adTuning und Monitoring \u00fcber 20 bis 30 Prozent hinaus.<\/p>\n<p>Gleichzeitig k\u00f6nnen Unternehmen von dynamischer, flexibler Bereitstellung und Verwaltung von Hunderten Virtual Machines (VMs) bei minimalem Aufwand profitieren. PowerVM bietet Micro-Partitioning, kombiniert mit der M\u00f6glichkeit, bis zu 20 Partitionen pro Kern zu betreiben und Prozessor-, Speicher- und I\/O-Ressourcen dynamisch zwischen den Partitionen zu verschieben, um ver\u00e4nderten Workload-Anforderungen gerecht zu werden.<\/p>\n<p>Ein weiterer essenzieller Faktor ist die Zukunftssicherheit von IBM-Power-Systemen \u2013 der Entwicklungsprozess ist flie\u00dfend und nahtlos. Power10 ist in Vorbereitung und Power11 bereits auf dem Rei\u00dfbrett. Damit ist eine Investitionssicherheit \u00fcber mindestens ein Jahrzehnt gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n<p>Jedes neue Release f\u00fchrt nicht nur den Standard des alten fort (Kompatibilit\u00e4t), sondern versucht jeweils den Status quo der Forschung und Entwicklung mit einzubeziehen.<\/p>\n<h3>LPARs und VIOS<\/h3>\n<p>Eine der Eigenarten von Hana sind die sich st\u00e4ndig ver\u00e4ndernden Anforderungen. Darauf sollten Kunde und System individuell und sofort reagieren k\u00f6nnen. Das alles waren Mit-Designkriterien f\u00fcr Power.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu den x86-Appliances erm\u00f6glicht eine Power-Implementierung damit frei w\u00e4hlbare Partitionen f\u00fcr SAP Hana in Bezug auf Cores und Memory. Damit kann auch einfacher auf die sich oft \u00e4ndernden Projektvorgaben im Lebenszyklus eines Hana-Projekts reagiert werden.<\/p>\n<p>Hana on Power ist mit PowerVM voll virtualisiert, jede LPAR kann hardwareunabh\u00e4ngig konfiguriert werden, es ist also frei w\u00e4hlbar, was zu nutzende \u00adCore-Kapazit\u00e4ten, Dedicated Donating oder Shared anbelangt als auch Memory, w\u00e4hrend bei x86-VMware maximal auf half-socket- bzw. full-socket-Basis produktive Instanzen fix zugeordnet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dadurch wird bei Power \u201eVerschnitt\u201c vermieden, d. h., die Flexibilit\u00e4t und die komplette Nutzung der Hardwareressourcen sind hier gegeben. Serviceprovider und SAP-Partner FIT spricht hier von \u201eMemory-Tetris-Spielen\u201c.<\/p>\n<p>Ebenso k\u00f6nnen jeder LPAR Memory- bzw. Core-Ressourcen online hinzugef\u00fcgt werden, das wird von PowerVM wie auch Linux OS unterst\u00fctzt bzw. auch reduziert werden, jedoch ist momentan noch ein Stoppen und Starten der Hana-Datenbank notwendig, um die LPAR-\u00c4nderungen der Datenbank bekannt zu machen.<\/p>\n<p>Es wird seitens SAP und IBM intensiv daran gearbeitet, diese Kapazit\u00e4ts\u00e4nderung zuk\u00fcnftig auch ohne Stoppen und Starten der Hana-Datenbank online durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der freie Mix an Hana- und Non-Hana-Umgebungen erm\u00f6glicht auch einen einfachen Migrationsweg von klassischer SAP-Umgebung nach Hana unter Beibehaltung und Nutzung vorhandener Memory- und Prozessorkapazit\u00e4ten. Dies ist ganz wichtig f\u00fcr die Investitionssicherheit und die Selbstbestimmung der Unternehmen.<\/p>\n<p>Ein langer Lebenszyklus der Power Technology erm\u00f6glicht es den Kunden, noch nach Jahren die gleichen Prozessoren, Memory-Module, Adapter etc. beziehen zu k\u00f6nnen. Damit wird ein erh\u00f6hter Managementaufwand bei ver\u00e4nderten Adaptern f\u00fcr Test und Migration, wie es im Intel-Umfeld oft gegeben ist, vermieden bzw. werden auch ungeplante Investitionen damit vermieden.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem wird eine dynamische Verlagerung von logischen Partitionen und Anwendungen erm\u00f6glicht. Funktionalit\u00e4ten wie Live Partition Mobility (LPM) und Geographically Dispersed Resiliency (GDR) stehen selbstverst\u00e4ndlich auch f\u00fcr Hana-Datenbanken zur Verf\u00fcgung, um Hana-Datenbanken im laufenden Betrieb online (LPM) oder auch \u201ekalt\u201c (GDR) von einem Server auf den anderen zu verlagern.<\/p>\n<p>LAN- und SAN-Komponenten sind voll virtualisiert \u00fcber sogenannte VIOS-LPARs an die Power LPARs flexibel angebunden und sind Voraussetzung f\u00fcr das o. g. Verlagern der LPARs auf einen zweiten Server.<\/p>\n<h3>Cores, Memory und MDC<\/h3>\n<p>Power Enterprise Pools, verf\u00fcgbar in den Enterprise-Servern der Baureihe E870\/E880 respektive E980, gestatten Flexibilit\u00e4t und gleichzeitig kosteng\u00fcnstige Effizienz. Solch ein Pool besteht aus einer Gruppe von Power-Systemen, die mobile Kapazit\u00e4t (Mobile Capacity on Demand \u2013 CoD) in Bezug auf Prozessor- und Memory-Ressourcen teilen kann.<\/p>\n<p>Innerhalb des Pools k\u00f6nnen die Ressourcen mithilfe von HMC-Befehlen (Hardware Management Console) verschoben werden. Bei Wartungsarbeiten oder Nichtverf\u00fcgbarkeit von Systemen k\u00f6nnen deren Ressourcen auf anderen verf\u00fcgbaren Servern im Pool aktiviert werden, sofern diese ausreichend nicht aktivierte Ressourcen installiert haben.<\/p>\n<p>Dies erm\u00f6glicht ein Re-Balancing von Ressourcen, die Verschiebung von Workloads und erleichtert die HA\/DR \u2013 Planung und Umsetzung im Betrieb. Und dies alles ohne zus\u00e4tzliche Kosten.<\/p>\n<p>Alle produktiven Hana-Datenbanken sollten, Stand heute, auf Basis der Richt\u00adlinie der SAP \u201ededicated donating\u201c (Cores) betrieben werden. Die dort nicht genutzte Prozessorkapazit\u00e4t wird mithilfe des \u201eDonating\u201c-Mechanismus an den Shared Pool abgegeben. Diese Shared-Pool-Kapazit\u00e4t kann von zugeh\u00f6rigen SAP-Applikationsservern genauso wie von den nicht produktiven Hana-Instanzen sowie jeder anderen Art von Workload, die dem Shared Pool zugeordnet ist, genutzt werden.<\/p>\n<p>SAP Hana unterst\u00fctzt mehrere isolierte Datenbank-Instanzen in einem (physischen) SAP-Hana-System. Sie werden als sogenannte Tenant-Datenbanken bezeichnet. Das Prinzip selbst wird als MDC (Multi-Tenant Database Containers) bezeichnet.<\/p>\n<p>Ab Hana 2.0 SPS01+ werden Hana-Systeme standardm\u00e4\u00dfig als MDC-Systeme installiert. Ein SAP-Hana-System kann eine oder mehrere Tenant-Datenbanken (t) beinhalten, hat aber immer exakt eine Hana- System-Datenbank (s) f\u00fcr die zentrale Systemadministration.<\/p>\n<p>Demnach besteht ein Hana-System aus 1*s (System Database) + n*t (Tenant) Instanzen. Mithilfe der Flexibilit\u00e4t von PowerVM, viele und auch gro\u00dfe Hana-LPARs zu betreiben und innerhalb der jeweiligen LPAR einen oder mehrere Tenants in einer Hana-Datenbank zu konsolidieren, ergibt sich hier eine enorme und im Markt einzigartige Flexibilit\u00e4t f\u00fcr Hana-on-Power-Kunden.<\/p>\n<h3><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Wettbewerbsvorteil: ganzheitliches denken und integrierte systeme\" class=\"aligncenter size-full wp-image-55386\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Tabele-HoP-1811.jpg\" alt=\"Tabele-HoP-1811\" width=\"1000\" height=\"387\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Tabele-HoP-1811.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Tabele-HoP-1811-768x297.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Tabele-HoP-1811-100x39.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Tabele-HoP-1811-480x186.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Tabele-HoP-1811-640x248.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Tabele-HoP-1811-720x279.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Tabele-HoP-1811-960x372.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/h3>\n<h3>Verf\u00fcgbarkeit<\/h3>\n<p>Zusammenfassend sei gesagt, dass wir die h\u00f6chste Verf\u00fcgbarkeit im Markt bieten. Weiterf\u00fchrend g\u00e4be es unz\u00e4hlige technische Details, f\u00fcr die \u201eHardliner\u201c noch ein Schmankerl: Power-Server verwenden branchenf\u00fchrende Chipkill-Arbeitsspeicher mit Custom Dual Inline Memory Modul (CDIMMSs), das \u00fcber zus\u00e4tzliches Dynamic Random Access Memory verf\u00fcgt und die dynamische Deallokation von Arbeitsspeicher-DIMMs f\u00fcr vorhersagbare Fehler oder sogar die Substitution durch Arbeitsspeicher erlaubt, der bislang noch nicht \u00fcber CoD aktiviert war.<\/p>\n<p>Damit lassen wir es bewenden \u2013 abschlie\u00dfend noch eine Bemerkung zu den neuen Power9-Servern. Diese bringen noch weitere Verbesserungen in der f\u00fcr SAP Hana wichtigen Core-Kapazit\u00e4t und noch gr\u00f6\u00dferen \u2013 bis zu vierfachen \u2013 physischen Hauptspeicher im Vergleich zum jeweiligen vergleichbaren Power8-Server. Das Linux-Betriebssystem f\u00fcr IBM Power wird ebenfalls deutlich gr\u00f6\u00dferen virtuellen \u2013 bis zu vierfachen \u2013 Hauptspeicher unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/ibm\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Wettbewerbsvorteil: ganzheitliches denken und integrierte systeme\" class=\"aligncenter wp-image-55181 size-full\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/IBM-CI-Banner.jpg\" alt=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/ibm\/\" width=\"1000\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/IBM-CI-Banner.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/IBM-CI-Banner-768x86.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/IBM-CI-Banner-100x11.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/IBM-CI-Banner-480x54.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/IBM-CI-Banner-640x72.jpg 640w, 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