{"id":54456,"date":"2018-10-23T08:00:40","date_gmt":"2018-10-23T06:00:40","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=54456"},"modified":"2025-10-23T09:10:27","modified_gmt":"2025-10-23T07:10:27","slug":"s-4-migration-der-weg-fuehrt-ueber-stillgelegte-altsysteme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/s-4-migration-der-weg-fuehrt-ueber-stillgelegte-altsysteme\/","title":{"rendered":"S\/4-Migration &#8211; Der Weg f\u00fchrt \u00fcber stillgelegte Altsysteme"},"content":{"rendered":"<p>Sp\u00e4testens 2025 ist es so weit. Dann l\u00e4uft die Wartung f\u00fcr \u00e4ltere SAP-Releases aus. Bis zu diesem Zeitpunkt sollten SAP-Bestandskunden auf S\/4 Hana umgestiegen sein.Die entsprechende Ank\u00fcndigung aus Walldorf kam 2015. Die Zahl derer, welche bereits migriert sind, d\u00fcrfte auch 2018 noch im einstelligen Prozentbereich liegen. Und entsprechend niedrig d\u00fcrfte die Zahl derjenigen SAP-Bestandskunden sein, die mit den angebotenen Standard-Konversionswerkzeugen auf SAP S\/4 Hana migrieren k\u00f6nnen. Diese sind zwar hervorragend, k\u00f6nnen ihre Vorteile allerdings nur so lange ausspielen, wie die Kunden im SAP-Standard geblieben sind.<\/p>\n<p>Angesichts von gesch\u00e4tzten 50.000 Kunden weltweit allein im ERP-Bereich \u2013 davon rund 20 Prozent in Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz \u2013 stellt dieser Befund ein Problem dar.Denn es geh\u00f6rt zum Allgemeinwissen, dass die gro\u00dfe Mehrheit der SAP-Anwender viel Zeit und Geld in die unternehmensspezifische Anpassung ihrer SAP-Systeme gesteckt haben, um auch die letzten Anforderungen in jedem einzelnen Unternehmensbereich zu erf\u00fcllen.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-898808958\"><div id=\"great-1453213151\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Darin spiegelt sich nicht zuletzt die massiv gestiegene Durchdringung der SAP-L\u00f6sungen in den Unternehmen wider, insbesondere wenn man die Situation mit der beim letzten gro\u00dfen Releasewechsel von SAP R\/2 auf SAP R\/3 vergleicht. Es ist folglich keine \u00dcbertreibung, von einer Mammutaufgabe zu sprechen, die in den SAP-ERP-Bestandssystemen enthaltenen Daten in die neue Softwarewelt zu \u00fcberf\u00fchren.<\/p>\n<h3>Kostenfalle Migration: Fehlende Experten<\/h3>\n<p>Im Enterprise-Umfeld ist von einem Aufwand f\u00fcr die Datenmigration von rund 5000 Manntagen auszugehen. Selbst wenn man mit einem Durchschnittswert von 2000 Personentagen pro Projekt rechnet, entst\u00fcnde bis 2025 ein Kapazit\u00e4tsbedarf von 20 Millionen Manntagen im DACH-Markt, also rund 3,2 Millionen pro Jahr. Selbst wenn alle gesch\u00e4tzten 2000 Experten f\u00fcr Datenmigration in den deutschsprachigen L\u00e4ndern 365 Tage im Jahr arbeiten w\u00fcrden, st\u00fcnden lediglich Kapazit\u00e4ten von j\u00e4hrlich 730.000 Manntagen bereit.<\/p>\n<p>Urlaubs- und sonstige Ausfallzeiten mit eingerechnet w\u00e4ren f\u00fcnf Mal so viele Migrationsexperten n\u00f6tig wie tats\u00e4chlich vorhanden, um die Projekte bis 2025 zu realisieren. Da das nach Adam Riese unm\u00f6glich ist, bleiben nur andere Wege: Altsysteme werden trotz Wartungsende weiterbetrieben und existieren Seite an Seite mit der neuen Softwaregeneration, die ausschlie\u00dflich mit neuen Daten bef\u00fcllt wird.<\/p>\n<p>Dies f\u00fchrt unweigerlich zu einem signifikanten Anstieg sowohl bei den Investitions- als auch den operativen Kosten f\u00fcr den Aufbau der neuen SAP-S\/4-Hana-Landschaft und den Weiterbetrieb der Bestandssysteme. Nur wenige Unternehmen d\u00fcrften in der Lage und willens sein, diesen Mehraufwand zu leisten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-54457\" title=\"S\/4-migration \u2013 der weg f\u00fchrt \u00fcber stillgelegte altsysteme\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Thomas-Failer.jpg\" alt=\"Thomas Failer\" width=\"800\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Thomas-Failer.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Thomas-Failer-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Thomas-Failer-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Thomas-Failer-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Thomas-Failer-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Thomas-Failer-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Thomas-Failer-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Thomas-Failer-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Thomas-Failer-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Thomas-Failer-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Thomas-Failer-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<h3>Teilweise Migration ist auch keine gute L\u00f6sung<\/h3>\n<p>Der Weiterbetrieb der aus der Wartung fallenden Systeme d\u00fcrfte in diesem Szenario auch dann unvermeidbar sein, wenn Teile der Daten bis 2025 in die neue Softwarewelt \u00fcbernommen w\u00fcrden. Denn auch im Fall einer teilweisen Migration werden die Daten auf die neuen Strukturen gemappt. Wirtschafts- und Steuerpr\u00fcfer werden deshalb nicht anerkennen, dass es sich bei den migrierten Daten um das Original handelt. Wer wollte daf\u00fcr die Verantwortung \u00fcbernehmen?<\/p>\n<p>Beide Szenarien sind unbefriedigend \u2013 nicht nur f\u00fcr diejenigen SAP-Bestandskunden, die das Wartungsende 2025 im Blick haben, sondern auch f\u00fcr diejenigen, die S\/4 Hana zur Basis ihrer Digitalisierungsstrategie machen wollen. Gerade Letztere k\u00f6nnen und wollen es sich nicht leisten, den eigenen Zeitplan zum Umstieg auf die neue Softwaregeneration aufgrund mangelnder Marktressourcen gef\u00e4hrdet zu sehen.<\/p>\n<h2>Die L\u00f6sung ist eine neutrale Plattform<\/h2>\n<p>Um der Kosten- und Compliance-Falle zu entgehen, bleibt nur eine L\u00f6sung: Die Daten aus den SAP-Bestandssystemen sind komplett herauszul\u00f6sen, ohne etwas an ihrer Struktur zu ver\u00e4ndern, und revisionssicher auf einer neutralen Plattform abzulegen. Freilich m\u00fcssen die Daten, aber auch die unstrukturierten Informationen wie zum Beispiel gesch\u00e4ftliche Dokumente zusammen mit ihrem Gesch\u00e4ftskontext abgespeichert werden, sodass es sinnvoller ist, von Historisierung der Altinformationen zu sprechen statt von ihrer Archivierung.<\/p>\n<h3>Daten: Weniger ist mehr<\/h3>\n<p>Dieser Ansatz erlaubt zum einen, die Altsysteme danach komplett abzuschalten und dadurch massive Einsparungen bei den Betriebskosten zu erzielen. Das diesbez\u00fcgliche Einsparpotenzial liegt typischerweise bei 60 bis 80 Prozent gegen\u00fcber dem Weiterbetrieb der Altsysteme.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus aber erm\u00f6glicht diese Vorgehensweise Kosten- und Zeitersparnisse bei der Datenmigration. Denn eine solche Plattform erlaubt die gezielte Auswahl derjenigen Daten, die in die neue SAP-Welt \u00fcbernommen und an deren Strukturen angepasst werden sollen.<\/p>\n<p>Die Erfahrung lehrt, dass sich dadurch bis zu 75 Prozent des Migrationsaufwands und der damit verbundenen Kosten vermeiden lassen. Denn auch bei der teilweisen Datenmigration erweist sich die 80\/20-Regel als g\u00fcltig: Nur ein F\u00fcnftel der Datenbest\u00e4nde muss im Durchschnitt in das neue System \u00fcbernommen werden, die restlichen vier F\u00fcnftel bleiben auf der neu\u00adtralen Plattform.<\/p>\n<p>Wer an einer so gro\u00dfen Reduktion Zweifel hat, muss sich nur einmal vor Augen f\u00fchren, wie viele Dubletten \u00fcber die Jahre in den Altsystemen anfallen. Schlie\u00dflich ist die Zahl der eingesetzten SAP-Systeme und der zugeh\u00f6rigen Datenbanken kontinuierlich gewachsen.<\/p>\n<p>Genau aus diesem Grund gab es in den zur\u00fcckliegenden Jahren vermehrt Projekte zur Systemkonsolidierung und -zentralisierung. Diese Unternehmen haben die Chance ergriffen, nicht nur ihren Datenbestand durch L\u00f6schen der Dubletten zu verkleinern, sondern auch ihre Stammdaten zu bereinigen. Im Grunde ist der Releasewechsel auf SAP S\/4 Hana die ideale Gelegenheit, nur noch m\u00f6glichst perfekte Stammdaten zu \u00fcbernehmen. Dabei f\u00e4llt die Bereinigung umso leichter, je weniger auf die neue Softwaregeneration migriert werden muss.<\/p>\n<h3>Effizienz durch stillgelegte Altsysteme<\/h3>\n<p>Mit einer Plattform f\u00fcr die Historisierung und Migration von Altdaten und -dokumenten ist genau das m\u00f6glich. Hinzu kommt: Der Zugriff auf s\u00e4mtliche historisierten Informationen bleibt uneingeschr\u00e4nkt erhalten. Das hat zwei entscheidende Vorteile: Daten und Dokumente k\u00f6nnen in laufende Gesch\u00e4ftsprozesse eingebunden werden, selbst wenn sich deren Migration nicht lohnt. Zum Beispiel k\u00f6nnen Servicemitarbeiter im Anlagenbau auf historisierte Baupl\u00e4ne oder Wartungsberichte per Tablet zur\u00fcckgreifen und f\u00fcr ihre aktuelle Arbeit verwenden.<\/p>\n<p>Zum anderen aber haben die Unternehmen volle Rechtssicherheit. Da ja auch die migrierten Informationen auf der Plattform im Ursprungsformat und in der urspr\u00fcnglichen Struktur revisionssicher vorgehalten werden, k\u00f6nnen interne und externe Pr\u00fcfer ihre Echtheit testieren.Gleichzeitig haben die Anwender die M\u00f6glichkeit, mit den migrierten Daten in der Struktur der neuen Softwaregeneration weiterzuarbeiten.<\/p>\n<h3>Spezielle Anforderungen<\/h3>\n<p>All diese Szenarien stellen an die hier beschriebene Plattform f\u00fcr die Historisierung und Migration von Altdaten und -dokumenten besondere Anforderungen. So muss die L\u00f6sung in der Lage sein, zuverl\u00e4ssig und nachweislich wirklich s\u00e4mtliche Daten und Dokumente aus den Altsystemen zu extrahieren und in ihrer Struktur unver\u00e4ndert abzulegen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig aber sind sie in ein modernes Datenformat zu \u00fcberf\u00fchren, was die eventuell erforderliche oder gew\u00fcnschte Migration in SAP S\/4 Hana oder sogar Drittsysteme erm\u00f6glicht.Die Anzeige der historisierten Informationen sollte ger\u00e4teunabh\u00e4ngig sein, damit Fachanwender, aber auch Mitarbeiter der internen Revision oder externe Pr\u00fcfer einfach darauf zugreifen k\u00f6nnen. Hierf\u00fcr bietet sich nat\u00fcrlich eine rein Browser-basierende L\u00f6sung an, sodass auf keinem Endpunkt neue Software installiert, gewartet und deren Bedienung erlernt werden muss.<\/p>\n<p>Aus Kundensicht ist es nat\u00fcrlich von entscheidender Bedeutung, dass eine solche L\u00f6sung sie bei der Entscheidung unterst\u00fctzt, welche Daten auf die neue Softwaregeneration wie SAP S\/4 Hana migriert werden sollen und welche nicht. Hierf\u00fcr bieten sich konfigurierbare Tools als Teil der Plattform an, die den historisierten Datenbestand automatisiert zum Beispiel nach Buchungskreisen durchsuchen, die keine Entsprechung mehr in der Realit\u00e4t haben. Das k\u00f6nnen unter anderem stillgelegte oder verkaufte Werke und Tochterunternehmen sein. Es ergibt schlicht keinen Sinn, diese Altinformationen zu migrieren.<\/p>\n<h2>DSGVO-konform<\/h2>\n<p>Hinzu kommt, dass die neuen Softwaregenerationen auf eine neue Generation von Compliance-Anforderungen treffen. Exemplarisch ist hier nat\u00fcrlich die euro\u00adp\u00e4ische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) zu nennen. Damit betreten wir in der Tat ein neues Zeitalter. Galt fr\u00fcher der Grundsatz, lieber alles zu speichern und nur ja nichts zu l\u00f6schen, und sei es auch nur aus Versehen, m\u00fcssen heute die Unternehmen \u00fcber die F\u00e4higkeit verf\u00fcgen, nicht nur gezielt zu speichern, sondern auch gezielt zu l\u00f6schen, und zwar auf der Ebene des einzelnen Datensatzes.<\/p>\n<p>Dies gilt freilich nicht nur f\u00fcr die Produktiv-, sondern eben auch f\u00fcr die Altsysteme. Darunter befinden sich allerdings einige, die gar nicht f\u00fcr das L\u00f6schen nachger\u00fcstet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auch hier kann eine Plattform f\u00fcr die Historisierung und Migration von Altdaten Abhilfe schaffen. Freilich braucht sie daf\u00fcr umfassende Retention-Management-Funktionalit\u00e4ten zu Aufbewahrungsfristen, automatischem und manuellem L\u00f6schen, aber auch zum Aussetzen des L\u00f6schvorgangs etwa f\u00fcr Gerichtsverfahren.<\/p>\n<p>Im angels\u00e4chsischen Raum hei\u00dft diese Funktionalit\u00e4t Legal Hold. In einem solchen Fall muss man nat\u00fcrlich wissen, welche Daten, zum Beispiel zu einer Person, gesperrt werden m\u00fcssen. Mithilfe der Plattform m\u00fcssen sich also auf Knopfdruck auch alle mit einem bestimmten Datensatz zusammenh\u00e4ngenden Informationen ermitteln lassen, um ganz sicherzugehen, dass wirklich alle infrage kommenden Daten erfasst werden. Dies gilt selbstverst\u00e4ndlich ebenso f\u00fcr den umgekehrten Fall der Bitte eines Kunden, alle zu ihm erfassten Daten nach EU-Recht zu l\u00f6schen.<\/p>\n<h3>Zur Rose migriert auf S\/4<\/h3>\n<p>Bleibt noch die Frage: Gibt es \u00fcberhaupt eine solche Plattform und Kunden, die damit den Weg zu S\/4 beschritten und abgek\u00fcrzt haben? Europas gr\u00f6\u00dfte Versandapotheke Zur Rose \u2013 in Deutschland ist wahrscheinlich vor allem die Tochter DocMorris bekannt \u2013 macht es vor.<\/p>\n<p>Das Unternehmen hat eine zentrale S\/4-L\u00f6sung implementiert, in die nur die aktuellen Daten \u00fcbernommen werden sollen. Das Unternehmen rechnet damit, den Datenbestand ins\u00adgesamt durch Dublettenbereinigung um 30 Prozent zu senken und die Qualit\u00e4t der Stammdaten entsprechend zu steigern.<\/p>\n<p>Zudem erwartet Zur Rose durch die sukzessive Stilllegung s\u00e4mtlicher Altsysteme j\u00e4hrliche Einsparungen bei den operativen Kosten in sechsstelliger H\u00f6he. F\u00fcr die Historisierung und Migration der Altinformationen kommt dabei die in zahlreichen nationalen und internationalen Kundenprojekten bew\u00e4hrte Plattform JiVS zum Einsatz.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/data-migration-services-ag\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-54460 size-full\" title=\"S\/4-migration \u2013 der weg f\u00fchrt \u00fcber stillgelegte altsysteme\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration.jpg\" alt=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/data-migration-services-ag\/\" width=\"1000\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-768x86.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-100x11.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-480x54.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-640x72.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-720x81.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-960x108.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/1809_07_dms_E_web.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">PDF auf Englisch<\/a><\/h2>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Digitale Transformation bedeutet zuallererst Modernisierung der Unternehmens-IT. Erst dann l\u00e4sst sich an digitale Gesch\u00e4ftsmodelle denken. Der k\u00fcrzeste und effizienteste Weg zu einer neuen Softwaregeneration wie S\/4 Hana f\u00fchrt \u00fcber stillgelegte Altsysteme.<\/p>\n","protected":false},"author":1289,"featured_media":54458,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[4,24724],"tags":[601,8471,11281,19701,24869,5959],"coauthors":[22002],"class_list":["post-54456","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-management","category-mag-1809","tag-digitalisierung","tag-digitalisierungsstrategie","tag-dsgvo","tag-s-4-hana","tag-sap-r-3","tag-sap-s4-hana","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810.jpg",1000,450,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810.jpg",400,180,false],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810-768x346.jpg",768,346,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810.jpg",1000,450,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810-100x45.jpg",100,45,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810-480x216.jpg",480,216,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810-640x288.jpg",640,288,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810-720x324.jpg",720,324,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810-960x432.jpg",960,432,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810.jpg",1000,450,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810.jpg",1000,450,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810.jpg",1000,450,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810.jpg",1000,450,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810.jpg",1000,450,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810.jpg",18,8,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810.jpg",1000,450,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810.jpg",1000,450,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810.jpg",1000,450,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810.jpg",600,270,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810.jpg",600,270,false],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/shutterstock_700543810-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Digitale Transformation bedeutet zuallererst Modernisierung der Unternehmens-IT. 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