{"id":43708,"date":"2018-07-10T08:00:50","date_gmt":"2018-07-10T06:00:50","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=43708"},"modified":"2024-01-19T14:51:37","modified_gmt":"2024-01-19T13:51:37","slug":"interactive-virtual-reality-im-cpq-prozess-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/interactive-virtual-reality-im-cpq-prozess-2\/","title":{"rendered":"Interactive Virtual Reality im CPQ-Prozess"},"content":{"rendered":"<p>CAD-Daten sind das Grundger\u00fcst. Die Variantenkonfiguration ist das individuelle Angebot an den Kunden. Hinzu kommen ein gutes Beziehungsmanagement und passende Preisfindung.<\/p>\n<p>Bis ein ERP-System ein zufriedenstellendes Angebots- und Verkaufssystem ist, braucht es viele Erg\u00e4nzungen und Adaptierungen. SAP-Partner SAE hat diesen Knoten gel\u00f6st.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-2187399112\"><div id=\"great-2952138612\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Die Wachstums- und Gewinnspr\u00fcnge vieler Fertigungsfirmen aus unterschiedlichen Branchen haben zu einem Gro\u00dfteil damit zu tun, dass Produkte oder ganze Produktsysteml\u00f6sungen in immer variantenreicheren Auspr\u00e4gungen Abnehmer finden. Diese Entwicklung wird sich nicht nur fortsetzen, sondern sich durch die Nutzung diverser Digitalisierungsm\u00f6glichkeiten noch deutlich verst\u00e4rken.<\/p>\n<p>Prozessintegrierte und virtuelle Konfigurationstools, die genutzte CPQ- Software (Configure Price Quote) bedarfsgerecht erweitern sowie ein erh\u00f6htes Nutzungs- und Nutzenpotenzial im Vertrieb, aber auch im Service \u2013 siehe nachfolgende Diskussion \u2013 bieten, stellen im Zusammenhang mit Vertrieb 4.0 k\u00fcnftig den Standard dar. \u00dcberdies ist selbstverst\u00e4ndlich bei einer immer st\u00e4rkeren Digitalisierung auch ein ausgefeiltes Produktmanagement sicherzustellen.<\/p>\n<p>Die Innovationsgeschwindigkeit bei Configure-Price-Quote-Software ist seit jeher hoch. Sowohl der breite Mittelstand als auch Gro\u00dfunternehmen profitieren von den stetigen Neuerungen und Weiterentwicklungen.<\/p>\n<p>Im Fokus steht bei Configure-Price-Quote-Software, echte prozessintegrierte optische Konfiguratoren mit Echtzeit-Interaktionen gewinnbringend einzusetzen. Hier finden Merkmalsbewertungen direkt am konkreten Modell unter Verwendung von Virtual-Reality-Technologien statt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Schaarschmidt-Erich.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Interactive virtual reality im cpq-prozess\" class=\"aligncenter size-full wp-image-43711\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Schaarschmidt-Erich.jpg\" alt=\"Schaarschmidt Erich\" width=\"800\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Schaarschmidt-Erich.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Schaarschmidt-Erich-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Schaarschmidt-Erich-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Schaarschmidt-Erich-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Schaarschmidt-Erich-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Schaarschmidt-Erich-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Schaarschmidt-Erich-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Schaarschmidt-Erich-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Schaarschmidt-Erich-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Schaarschmidt-Erich-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Schaarschmidt-Erich-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Genutzt werden Produktkonfiguratoren in vielf\u00e4ltiger Art und Weise, beispielsweise in Onlineshops im B2C-Bereich ebenso wie bei B2B-Onlineportalen von Unternehmen. Verschiedene L\u00f6sungsans\u00e4tze beschr\u00e4nken sich bislang allerdings auf ein eher niedriges Level und sind teils mit erheblichen Medienbr\u00fcchen behaftet.<\/p>\n<p>Folgende Gespr\u00e4chsrunde leuchtet die Anwendungsm\u00f6glichkeiten aus und blickt \u00fcber den Tellerrand, um Anregungen und Perspektiven f\u00fcr einen innovativen Ansatz der von SAE entwickelten 3D-Variantenkonfiguration zu geben.<\/p>\n<p><em><strong>Peter F\u00e4rbinger: Fast jeder kennt einen Konfigurator, zumindest all jene, die sich schon einmal ein Auto gekauft haben. Wenn man etwas Falsches einstellt, \u201eschreit\u201c die Software, au\u00dferdem l\u00e4uft auch immer auf der Seite ein Preisschild mit. <\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Meine Frage an die Runde: Braucht man so etwas in der Industrie bei Maschinen- und Werkzeugherstellern? In der Industrie hat man Experten vor sich sitzen und bei einer Materialnummer wissen die sofort, was dazu passt. Braucht man auch hier eine visuelle Unterst\u00fctzung?<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>Ben Herrmann:<\/strong> In der Industrie im Allgemeinen und gerade im Maschinen- und Anlagenbau ist es wichtig, dass man eine Visualisierung vorfindet. Hier ist Konfigurierbarkeit, also die Auswahl der verschiedenen Elemente, die ich zusammenf\u00fcge, Voraussetzung.<\/p>\n<p>Der Kunde fragt nicht mehr ein direktes Produkt an, sondern einen ganzheitlichen Service wie z. B. bei GE Power einen Business Case zur Energiegewinnung.<\/p>\n<p>Beim Auto ist das noch relativ trivial. Bei Anlagen, wie sie bei GE Power geplant werden, ist es nicht mehr so trivial. Indus\u00adtrieprodukte sind aufw\u00e4ndig, haben vielf\u00e4ltige Anforderungen wie z. B. Gesetzesanforderungen und somit eine Vielzahl m\u00f6glicher Konfigurationen, um all diese Anforderungen abzubilden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_43712\" aria-describedby=\"caption-attachment-43712\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Round-Table.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Interactive virtual reality im cpq-prozess\" class=\"size-full wp-image-43712\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Round-Table.jpg\" alt=\"Round Table\" width=\"1000\" height=\"627\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Round-Table.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Round-Table-768x482.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Round-Table-100x63.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Round-Table-480x301.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Round-Table-640x401.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Round-Table-720x451.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Round-Table-960x602.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-43712\" class=\"wp-caption-text\">Erich Schaarschmidt (SAE), Analyst Frank Niemann (PAC, M\u00fcnchen) und Susanne Henkel (SAE) diskutieren die Herausforderungen und Perspektiven eines interaktiven 3D-Variantenkonfigurators inklusive Simulation und Servicekonzepten.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Deswegen auch die hohen Investitionen in die Angebots- bzw. Auftragsabwicklungsabteilungen und die dort notwendigen Technologien. Ohne moderne innovative IT-Unterst\u00fctzung wird es in Zukunft nicht mehr m\u00f6glich sein, technisch anspruchsvolle Produkte und Systeme zeitnah und kosteneffizient anzubieten.<\/p>\n<p>Wenn ich in der initialen Budgetphase \u2013 in der Angebotsphase \u2013 schon sagen kann, welche L\u00f6sungen ich einem Kunden anbieten werde, habe ich beiden Seiten, Verk\u00e4ufer und K\u00e4ufer, einen hohen Aufwand erspart. Im Maschinen- und Anlagenbau wird also definitiv eine einfach anzuwendende interaktive 3D-Visualisierung als Unterst\u00fctzung gebraucht.<\/p>\n<p><em><strong>F\u00e4rbinger: Ist die Visualisierung der Variantenkonfiguration die Exit-Strategie, um die Komplexit\u00e4t \u00fcberhaupt noch beherrschen zu k\u00f6nnen, weil sie der Mensch anscheinend nicht mehr beherrscht?<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>Frank Niemann:<\/strong> Die Applikationen bleiben komplex und sie werden eher noch komplexer, weil auch die Anforderungen steigen werden. Ich glaube, B2C und B2B, das sind getrennte M\u00e4rkte, aber sie beeinflussen sich.<\/p>\n<p>Die Erwartungshaltung ist heute, dass sich eine komplexe Maschine visuell konfigurieren l\u00e4sst, so wie einen Audi auf der Website des Anbieters. Die Komplexit\u00e4t an der Kundenschnittstelle kommt zu der bestehenden Komplexit\u00e4t im Back-End hinzu.<\/p>\n<p>Wir reden von der Digital Consumer Experience, die sich auch stark im B2B-Bereich breitmacht. Hier ist sicherlich der Nachholbedarf gro\u00df. Wir sehen gerade einen gro\u00dfen Trend in Richtung B2B-E-Commerce.<\/p>\n<p>Also: B2C hatten wir und es l\u00e4uft auch. B2B hatten wir eigentlich auch schon, im einfachsten Fall in Form von EDI, Electronic Data Interchange. Jetzt haben wir B2B-E-Commerce. Ein digitaler Vertriebskanal entsteht und visuelle Variantenkonfiguration oder CPQ geh\u00f6ren sicherlich dazu.<\/p>\n<p><em><strong>F\u00e4rbinger: Der Anwender konfiguriert dann komplexe Maschinen selbst und legt sie in seinen Warenkorb?<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>Niemann:<\/strong> Das w\u00e4re der Wunsch. Die Losgr\u00f6\u00dfe eins ist sicherlich eines der Dinge, die wir immer \u00f6fter sehen werden, eben auch im Maschinen- und Anlagenbau. Vielleicht ist die Interaktion mit einem Vertriebsmitarbeiter nicht mehr notwendig.<\/p>\n<p>Die konfigurierte Maschine ist aber nur ein Teil im B2B-E-Commerce. Beispielsweise sind Services und Ersatzteile ein Riesenmarkt f\u00fcr die deutsche Industrie. Auch hierbei muss ich konfigurieren, es wird auch automatisiert und im Self-Service eine Variantenkonfiguration geben.<\/p>\n<p><strong><em><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Henkel-Susanne.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Interactive virtual reality im cpq-prozess\" class=\"aligncenter size-full wp-image-44143\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Henkel-Susanne.jpg\" alt=\"Henkel Susanne\" width=\"800\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Henkel-Susanne.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Henkel-Susanne-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Henkel-Susanne-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Henkel-Susanne-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Henkel-Susanne-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Henkel-Susanne-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Henkel-Susanne-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Henkel-Susanne-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Henkel-Susanne-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Henkel-Susanne-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Henkel-Susanne-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>F\u00e4rbinger: Wie sehen Sie die ver\u00e4nderte Rolle des Vertriebs, der vielleicht fr\u00fcher mit der Schreibmaschine den Auftrag getippt hat und jetzt interaktiv Variantenkonfiguration vor einem Bildschirm ausf\u00fchrt? Hat sich die Rolle ge\u00e4ndert, wird sie sich \u00e4ndern, in welche Richtung geht es?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Susanne Henkel:<\/strong> Die Rolle hat sich definitiv ge\u00e4ndert. Die B2B-Produkte werden mittlerweile stark individualisiert. Maschinenbauer m\u00fcssen viel st\u00e4rker als fr\u00fcher auf die kundenindividuellen Bed\u00fcrfnisse eingehen.<\/p>\n<p>Das bedeutet eine zunehmende Komplexit\u00e4t f\u00fcr den Vertrieb. Der Vertriebsmitarbeiter muss bef\u00e4higt werden, die Individualisierung des Angebots selbst durchzuf\u00fchren, weil durch die individuelle und visuelle Konfiguration das Angebot schneller akzeptiert wird.<\/p>\n<p>Das Problem war, dass die Konstruktionsabteilungen, die das Angebot in ein CAD-Modell umsetzen mussten, zeitlich oft komplett \u00fcberfordert waren. Die Herausforderung ist, dass der Vertrieb in die Lage versetzt wird, diese Vor-CAD-Phase selbst abzubilden.<\/p>\n<p>So kann er dem Kunden unmittelbar zeigen, das ist sein individuelles Produkt, seine Anlage. So entsteht tats\u00e4chlich eine vom Kunden erstellte individuelle Produktl\u00f6sung.<\/p>\n<p><em><strong>F\u00e4rbinger: Eine Herausforderung ist also die Optimierung des Verkaufsprozesses?<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>Henkel:<\/strong> Der Vertrieb kommt mit einer Anforderung vom Kunden, nun wird es CAD-m\u00e4\u00dfig in der Technik umgesetzt, dann geht es zur\u00fcck zum Kunden, der sagt, so habe ich mir das eigentlich nicht vorgestellt.<\/p>\n<p>Der Kunde ver\u00e4ndert die Konfiguration, die muss dann wieder zur\u00fcck in die Technik \u2013 und so weiter: Pingpong. Was wir jetzt geschafft haben, ist, die Konfiguration selbstst\u00e4ndig, visuell, interaktiv und direkt vor Ort durchzuf\u00fchren, im Gespr\u00e4ch mit dem Kunden die r\u00e4umlichen Abmessungen, die Funktionen, die Auspr\u00e4gung der Anlagen und Systeme unmittelbar umzusetzen.<\/p>\n<p>Das ist die neue Rolle des Vertriebs. Letztlich wird alles am Faktor Zeit gemessen. Neben den damit erreichbaren k\u00fcrzeren Durchlaufzeiten entlasten wir die Konstruktionsabteilung im Prozess der Auftragsgewinnung \u2013 der wohl zu den strategisch wichtigsten Prozessen im Unternehmen geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Ob es ein Auftrag wird, wissen wir am Anfang nicht, aber wir verursachen auch keine internen Kosten in der Konstruktionsabteilung.<\/p>\n<figure id=\"attachment_44144\" aria-describedby=\"caption-attachment-44144\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Round-Table-Muenchen-SAE-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Interactive virtual reality im cpq-prozess\" class=\"size-full wp-image-44144\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Round-Table-Muenchen-SAE-1.jpg\" alt=\"Round Table Muenchen SAE 1\" width=\"1000\" height=\"569\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Round-Table-Muenchen-SAE-1.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Round-Table-Muenchen-SAE-1-768x437.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Round-Table-Muenchen-SAE-1-100x57.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Round-Table-Muenchen-SAE-1-480x273.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Round-Table-Muenchen-SAE-1-640x364.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Round-Table-Muenchen-SAE-1-720x410.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Round-Table-Muenchen-SAE-1-960x546.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-44144\" class=\"wp-caption-text\">\u201eSie haben sich genau auf dieses Thema fokussiert, sozusagen die letzte Meile. Sie haben ja nicht etwas Etabliertes infrage gestellt\u201c, PAC-Analyst Frank Niemann zu den SAE-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern Susanne Henkel und Erich Schaarschmidt.<\/figcaption><\/figure>\n<p><em><strong>F\u00e4rbinger: Stimmt das?<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>David Sappl:<\/strong> Das sind genau die Probleme, mit denen wir gek\u00e4mpft haben. Die Kunden haben gewisse Anforderungen. Als Konstrukteur bekomme ich die Anforderungen vom Verk\u00e4ufer, dann fange ich an, mache meine Pl\u00e4ne und nach zwei Wochen gebe ich den Plan ab.<\/p>\n<p>Dann erkennt der Kunde, da sind wir zu nahe an der Grundst\u00fccksgrenze, die Positionierung der Transformatoren muss aufgrund ge\u00e4nderter Lage der Anschlussleitung neu positioniert werden usw.<\/p>\n<p>Ein Konfigurator im Vertrieb ist die Single Source of Truth, also die einzige Quelle, auf der wir aufbauen. Wenn der Verk\u00e4ufer das Angebot mit dem Kunden visuell und interaktiv konfiguriert, dann erhalte ich in der Auftragsplanung sehr genaue und pr\u00e4zise Informationen.<\/p>\n<p>Ich sehe sofort, wie z. B. das Geb\u00e4ude mit den Motoren auf dem Grundst\u00fcck positioniert werden soll und kann automatisch mithilfe der Konfiguration s\u00e4mtliche Anschlussleitungen berechnen bzw. ableiten.<\/p>\n<p>Einer fehlerfreien, effizienten Auftragsbest\u00e4tigung und Auftragsabwicklung steht dann nichts mehr im Weg.<\/p>\n<p><em><strong>F\u00e4rbinger: Herr Schaarschmidt, Ihre L\u00f6sung haben wir in der E-3 Coverstory April 2018 beschrieben. Wenn ich mir das hier anh\u00f6re, dann ist der Vorteil Ihrer L\u00f6sung, dass es eine End-to-End-Situation gibt, die nahtlos vor- und zur\u00fcckgeht, damit ich nicht in diese Sackgassen hineinlaufe und zwei Wochen konstruiere, was ich dann in den Papierkorb schmei\u00dfen kann.<\/strong> <\/em><\/p>\n<p><strong>Erich Schaarschmidt:<\/strong> Das ist genau das, was immer unser Ziel war. Wir sind seit vielen Jahren in dem CPQ-Prozess involviert und haben miterlebt, wie aufw\u00e4ndig es ist, komplexe Maschinen- und Anlagenl\u00f6sungen umzusetzen.<\/p>\n<p>\u201eState of the Art\u201c ist ein aufw\u00e4ndiges Abstimmen und Synchronisieren zwischen Kunde, Vertrieb, Konstruktion\/Entwicklung und Controlling. Das ist der Alltag im technischen Maschinen- und speziell im Anlagenbau.<\/p>\n<p>Anlagenbau hei\u00dft, aus unz\u00e4hligen Komponenten eine L\u00f6sung zusammenzusetzen. SAE reduziert den enormen Aufwand durch interaktives 3D-Modelling inklusive SAP-Integration.<\/p>\n<p>Weil wir SAP-Partner sind, wollen wir nat\u00fcrlich so viele Daten wie m\u00f6glich nutzen. Eingebaut in unsere L\u00f6sung ist, dass die Konstruktion mit den richtigen Preisen angeboten wird und nat\u00fcrlich die richtigen Texte vorhanden sind.<\/p>\n<p>Oft macht man sich keine Gedanken, was die LO-VC, die SAP-Variantenkonfiguration, f\u00fcr ein Goldschatz ist. Wir k\u00f6nnen durch unsere L\u00f6sung den Kollegen drau\u00dfen im Vertrieb die LO-VC zur Verf\u00fcgung stellen, damit auch der Vertrieb mit diesem Datenschatz genau diese End-to-End-Solution leben kann.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Hermann.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Interactive virtual reality im cpq-prozess\" class=\"aligncenter size-full wp-image-44145\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Hermann.jpg\" alt=\"Hermann\" width=\"800\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Hermann.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Hermann-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Hermann-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Hermann-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Hermann-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Hermann-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Hermann-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Hermann-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Hermann-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Hermann-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Hermann-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>F\u00e4rbinger: Das klingt alles sehr logisch. Warum gibt es eine solche L\u00f6sung nicht schon seit zehn Jahren?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Niemann:<\/strong> Also CPQ, Configure-Price- Quote-Software, gibt es schon ziemlich \u00adlange.<\/p>\n<p><em><strong>F\u00e4rbinger: Wo liegt das Geheimnis?<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>Schaarschmidt:<\/strong> Wir haben eine technische Vergangenheit und wir sind schon immer SAP-L\u00f6sungsanbieter gewesen. SAE besch\u00e4ftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit Konfiguratoren.<\/p>\n<p>Mit den Logiken und Methoden des SAP-LO-VC steht ein flexibles Werkzeug zur Ordnung und damit Fehlervermeidung zur Verf\u00fcgung. Wird nun ein Variantenmodell mit den zugeh\u00f6rigen 3D-Modelldaten kombiniert, entsteht eine einzigartige Applikation.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens war CAD-Automation schon immer ein Spezialgebiet von SAE. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, dass wir durch den Fortschritt der Technologien eine eigene CAD-Applikation als digitalen Zwilling f\u00fcr den Vertrieb entwickeln und bereitstellen. Ich m\u00f6chte das, was ich konfiguriere, auch sehen und ich m\u00f6chte es einfach bedienen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Niemann:<\/strong> Sie haben sich genau auf dieses Thema fokussiert, sozusagen die letzte Meile. Sie haben ja nicht etwas Etabliertes infrage gestellt. Sie haben die letzte Meile zum Vertrieb oder im erweiterten Sinne zum Kunden oder vielleicht sogar Vertriebs\u00adpartner \u201egeschlossen\u201c. Wir reden heute \u00fcber CPQ, weil die gro\u00dfen IT-Anbieter das nicht alles selbst erfinden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Herrmann:<\/strong> Ich glaube, dass sich auch die Welt ver\u00e4ndert hat. Vor diesem Hintergrund sind f\u00fcr mich zwei Schlagw\u00f6rter wichtig: Simplification und Digitalisierung.<\/p>\n<p>Simplification in diesem Kontext bedeutet, jeder m\u00f6chte es einfach haben. Wir sind daran gew\u00f6hnt im digitalen Zeitalter, und da ist das zweite Wort schon mit beinhaltet: Wir reden von wirklicher Digitalisierung, Automatisierung \u2013 dass vieles einfacher l\u00e4uft.<\/p>\n<p>Es ist nicht so, dass man sich Technologien gegen\u00fcberstellt, sondern man versucht, sie mitzutragen. Dieser Mindset \u00adChange, der stattgefunden hat, ist der eigentliche Treiber. Und so ist es, dass die Firma SAE hier in Vorleistung gegangen ist \u2013 vom Mindset her einen 3D-Variantenkonfigurator zu erfinden.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Faerbinger.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Interactive virtual reality im cpq-prozess\" class=\"aligncenter size-full wp-image-44146\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Faerbinger.jpg\" alt=\"Faerbinger\" width=\"800\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Faerbinger.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Faerbinger-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Faerbinger-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Faerbinger-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Faerbinger-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Faerbinger-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Faerbinger-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Faerbinger-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Faerbinger-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Faerbinger-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Faerbinger-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Schaarschmidt:<\/strong> Ich habe vergangene Woche mit dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer eines gro\u00dfen Unternehmens gesprochen, der hat genau das Gleiche gesagt.<\/p>\n<p>Wir bekommen im Einkauf immer mehr Impulse durch die junge Generation, und die gibt sich nicht mehr mit f\u00fcnf Seiten vorgefertigtem Text ab, der eine Maschine beschreibt \u2013 die wollen das sehen.<\/p>\n<p>Die wollen auch simulieren k\u00f6nnen, wie die Anlage funktioniert. Jetzt passt es nat\u00fcrlich auch vom Mindset, dass diese Visualisierung und Simulation technisch per Web-Browser m\u00f6glich wird.<\/p>\n<p>Nun sieht man in der SAE-Cloud-Applikation, wie ich z. B. den Produktionsablauf simuliere, dass der Produktionstakt stimmt, dass die ROI-Berechnung aufgrund der Abl\u00e4ufe passt. Wenn der Roboter etwa ein Teil biegt, l\u00e4sst sich der Vorgang in einer 3D-Simulation darstellen und damit kann man nat\u00fcrlich punkten.<\/p>\n<p><strong>Henkel:<\/strong> Es ist wichtig zu differenzieren zwischen starrer 3D-Visualisierung und interaktivem 3D-Modellieren bzw. Gestalten und Simulieren. 3D-Visualisierung oder 3D-Konfiguration gibt es.<\/p>\n<p>Vieles davon sind aber nur Insell\u00f6sungen. Ich kann mit 3D konfigurieren, aber die Resultate basieren nicht auf der SAP-LO-VC. Was bringt mir das? Mit unserer L\u00f6sung SAE Interactive Motion Engine haben wir eine durchg\u00e4ngige L\u00f6sung geschaffen.<\/p>\n<p>Wir ziehen die Daten aus SAP, nehmen die CAD-Daten und kombinieren sie mit unserer Interactive Motion Engine IME. Der Vertrieb konfiguriert, dr\u00fcckt auf den Knopf und erh\u00e4lt ein komplettes Angebot inklusive einer Simulation mit hochwertigen Grafiken.<\/p>\n<p>Daraus k\u00f6nnen unmittelbar Service-Handb\u00fccher, Anleitungen oder Marketing-Kampagnen entstehen. Der Interessent bekommt sein Angebot und sieht genau, wie seine Konfiguration ausschaut.<\/p>\n<p>Weiterhin ist das individuelle 3D-Modell voll dynamisch anpassbar. Das macht den Unterschied und das ist der Mehrwert. Nur so kann ich die \u201eCAD-Abteilungen\u201c entlasten.<\/p>\n<p><em><strong><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Niemann.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Interactive virtual reality im cpq-prozess\" class=\"aligncenter size-full wp-image-44147\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Niemann.jpg\" alt=\"Niemann\" width=\"800\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Niemann.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Niemann-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Niemann-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Niemann-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Niemann-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Niemann-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Niemann-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Niemann-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Niemann-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Niemann-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Niemann-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>F\u00e4rbinger: Diese Simplification ergibt sich eigentlich aus dem integrierten System. F\u00fcr den Vertrieb, aber auch f\u00fcr den Kunden ergibt sich daraus ein neues Rollenbild, eine andere Herausforderung, oder?<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>Niemann:<\/strong> Das hat auch organisatorische Implikationen, wenn ich nicht mehr sequenziell arbeite, sondern eine Interaktion m\u00f6glich wird. Damit ergibt sich f\u00fcr mich eine Informationsdrehscheibe, auf dieser Basis k\u00f6nnen sich Konstruktion, Entwicklung, Vertrieb, Marketing und Service austauschen.<\/p>\n<p>Dann wird es m\u00f6glicherweise leichter, organisatorische Ver\u00e4nderungen durchzuf\u00fchren, statt zu sagen, ihr m\u00fcsst euch oft genug zusammensetzen und mehr miteinander reden \u2013 dann geht es schon.<\/p>\n<p><strong>Herrmann:<\/strong> Ich habe damit ein Kommunikations- und Vernetzungswerkzeug. Der Vertrieb wird sich anders sehen m\u00fcssen. Am Standort Deutschland gibt es diesen technischen Vertrieb, aber im globalen Markt sieht es anders aus.<\/p>\n<p>Mit der L\u00f6sung kann ich den Kunden besser informieren, auch wenn dieser weniger Detailwissen hat. Viele wollen heute auch gar nicht mehr jedes Detail wissen.<\/p>\n<p>Sie m\u00fcssen es einfach verstehen, und ebendiese Einfachheit ist das Wichtigste. Es gibt keinen Weg vorbei an einem interaktiven 3D-Modelling.<\/p>\n<p><strong>Schaarschmidt:<\/strong> Wir haben zwei Kunden, die bekommen Dankes-E-Mails von ihren weltweit ans\u00e4ssigen Vertriebsniederlassungen. Wer bekommt von seinem Vertrieb Dankes-E-Mails? Weil sie nun vern\u00fcnftig und vielleicht auch befreiter verkaufen k\u00f6nnen \u2013 ohne die Sorge, hoffentlich habe ich keinen Fehler gemacht \u2013 unsere SAE IME passt auf.<\/p>\n<p><strong>Herrmann:<\/strong> Es ist gut, dass man ein Werkzeug hat, mit dem man durchg\u00e4ngig planen kann, von externen Kunden, Vertrieb in die interne Kundschaft. Letzte Instanz sind die Fertigung und der Service, diese m\u00fcssen betrachtet werden.<\/p>\n<p>Nur durch eine valide Konfiguration kann ich auch sagen, ob Baubarkeit und Machbarkeit gegeben sind. Man besteht trotzdem auf Variantenreduktion, sonst erfinde ich alles neu.<\/p>\n<p>Wir reden \u00fcber Konfiguration, aber der Blick auf die Kosten ist wichtig! Das sollte man gerade \u00fcber so ein Tool wieder sehen: Was kostet mich eine derartige Konfiguration?<\/p>\n<p>Die Vorteile sind zum einen die Prediction, ich kann vorhersehen, was der Kunde m\u00f6chte, und auf der anderen Seite die \u00adGuidance, ich zeige dem Kunden, wie das Produkt in seiner Umgebung interagiert.<\/p>\n<p>Er sagt dann, das passt nicht und ich brauche noch etwas anderes, was er im Nachprozess noch einmal bestellen muss. Da entstehen unglaubliche Kosten, die verschwinden in Gemeinkosten-Pools, die nicht mehr verifizierbar sind.<\/p>\n<p>Das sind die versteckten Komplexit\u00e4tskosten, wie man es im Fachjargon nennt. Diese Kostenthematik ist f\u00fcr die Unternehmen eine der wichtigsten Herausforderungen.<\/p>\n<p><strong><em><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Sappl-David.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Interactive virtual reality im cpq-prozess\" class=\"aligncenter size-full wp-image-44148\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Sappl-David.jpg\" alt=\"Sappl David\" width=\"800\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Sappl-David.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Sappl-David-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Sappl-David-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Sappl-David-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Sappl-David-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Sappl-David-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Sappl-David-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Sappl-David-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Sappl-David-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Sappl-David-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Sappl-David-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>F\u00e4rbinger: F\u00fchren wir hier eine technische oder betriebswirtschaftliche Diskussion?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Niemann:<\/strong> Das eine bedingt das andere. Das kann man nicht mehr trennen. Das Busi\u00adness braucht die IT, und wenn wir \u00fcber Kosten reden: Wie lang kann sich ein Vertriebsexperte mit einem Kunden, mit einem Angebot besch\u00e4ftigen?<\/p>\n<p>In einem Hochlohnland wie Deutschland, wo ein Fachkr\u00e4ftemangel herrscht, sind die personellen und zeitlichen Ressourcen sehr begrenzt. Da ist jede Art von Automatisierung nat\u00fcrlich ein Gewinn f\u00fcr das Unternehmen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich reden wir am Ende von Technik, aber der betriebswirtschaftliche Hebel wird immer mehr betrachtet, weshalb dann auch die Relevanz von IT-L\u00f6sungen immer weiter steigt.<\/p>\n<p><strong>Herrmann:<\/strong> Die Unsicherheit ergibt sich daraus, dass Kunden schwer einzusch\u00e4tzen sind. Ich gehe mit dem Kunden ins Gespr\u00e4ch und habe die Auftragsabwicklungskette vor mir: vom Erstkontakt bis hin zur Auftragsauslieferung.<\/p>\n<p>Der zweite, darauffolgende Teil ist der Service, der oft mitverkauft wird. Ich verkaufe dem Kunden einen Business Case. Es stellt sich die Frage: Biete ich wirklich nur den Roboterarm oder eine ganze Fertigung an?<\/p>\n<p><strong>Henkel: <\/strong>Es besteht die Gefahr, dass ein reiner Vertriebskonfigurator nicht technikbasiert ist und beispielsweise die Baubarkeit nicht garantiert ist. Die Durchg\u00e4ngigkeit ist essenziell.<\/p>\n<p>Dieses kundenindividualisierte 3D-Modell kann ich dann auch dem Service zur Verf\u00fcgung stellen. Das bringt wirklich Mehrwerte: eine Durchg\u00e4ngigkeit basierend auf dem Regelwerk.<\/p>\n<p>Ich bekomme es auf Knopfdruck zur\u00fcck ins SAP und ich kann diese Daten, diese Modelle sowie Bilder und Filme allen zur Verf\u00fcgung stellen. Die Customer Experience, das Einkaufs\u00aderlebnis, das da entsteht, ist f\u00fcr den Kunden \u00fcberzeugend.<\/p>\n<p><strong>Herrmann:<\/strong> Das ist ein wichtiger Punkt. Gerade diesen Servicebereich vergisst man oft. Der Servicetechniker steht drau\u00dfen vor der Maschine und wei\u00df nicht, wie das Ding ausschaut. Aus dem 3D-Modell entsteht ein digitaler Zwilling f\u00fcr den Service.<\/p>\n<p><strong>Henkel:<\/strong> Genau. Der Servicetechniker bekommt nicht ein allgemeing\u00fcltiges Modell pr\u00e4sentiert, sondern er sieht wirklich die Maschine des Kunden. Und dann sieht er nat\u00fcrlich auch, welches Bauteil zu tauschen ist.<\/p>\n<p><strong>Niemann:<\/strong> Das ist eine andere Erlebbarkeit des Produktes. Wenn ich heute auf eine Website gehe, ist das Erste, was ich sehe, ein Video: Visualisierung. Ich werde diese Erlebbarkeit herstellen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><em><strong>F\u00e4rbinger: Ist aber nur sch\u00f6n nicht zu wenig?<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>Niemann:<\/strong> Ich m\u00f6chte noch einen Punkt anf\u00fcgen, der diese Durchg\u00e4ngigkeit der Daten mit hervorbringt: Ich lerne viel mehr \u00fcber meine Kunden.<\/p>\n<p>Wer will denn was und wie konstruiert haben? Aus welcher Region, in welcher Kundengr\u00f6\u00dfe ist der Bedarf? Was sind Merkmale, die immer abge\u00e4ndert werden? Dieser R\u00fcckfluss von der Kundenschnittstelle zur\u00fcck ins Produktmanagement erm\u00f6glicht auch eine durchg\u00e4ngige Datenhaltung.<\/p>\n<p><strong>F\u00e4rbinger:<\/strong> Man muss die Leute sensibilisieren f\u00fcr den Datenschatz, den ich habe, dass ich ihn auch wirklich anwende.<\/p>\n<p><strong>Niemann:<\/strong> Das ist etwas, was ich nur unterstreichen kann. Qualifizierung und Bildung sind bei der Digitalisierung ein Riesenthema. Es hat nichts damit zu tun, dass ich alles automatisiere und eigentlich die Menschen dann nicht mehr brauche, sondern ich muss die Menschen einbinden, aber daf\u00fcr muss ich sie qualifizieren.<\/p>\n<p>Ich bin \u00fcberzeugt, dass sich in einem Unternehmen auch Dinge ver\u00e4ndern lassen, nicht von oben, sondern letzten Endes \u00fcber das Bereitstellen und das Partizipieren-Lassen.<\/p>\n<p><strong>Henkel:<\/strong> Weil unser System interaktiv und eigentlich selbsterkl\u00e4rend ist, gibt es keine Schulungen im Sinne von \u201eIch muss das Tool erkl\u00e4ren\u201c. Der Anwender schult sich automatisch durch die Bedienung selbst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Anschluss an die E-3 Coverstory April 2018 trafen sich Analyst Frank Niemann (PAC, M\u00fcnchen), Ben Herrmann (Variantenexperte, Doktorand TU Wien), David Sappl (GE Power) und Erich Schaarschmidt sowie Susanne Henkel (SAE) zu einer Gespr\u00e4chsrunde im Haus der Bayerischen Wirtschaft in M\u00fcnchen. 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