{"id":37260,"date":"2018-04-26T12:00:57","date_gmt":"2018-04-26T10:00:57","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=37260"},"modified":"2022-05-01T09:54:12","modified_gmt":"2022-05-01T07:54:12","slug":"orchestrierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/orchestrierung\/","title":{"rendered":"Software-Orchestrierung"},"content":{"rendered":"<p>Bereits vor vielen Jahren sprach der damalige DSAG-Chef Alfons Wahlers von einer notwendigen Orchestrierung der SAP-eigenen und Drittsoftware (DSAG-Jahreskongress 2005 in Bremen).<\/p>\n<p>Bis heute scheinen viele dieser Baustellen nicht gel\u00f6st. Im Infrastrukturbereich bem\u00fchen sich einige IT-Anbieter inklusive SAP um eine einheitliche Sichtweise und ein konsolidiertes Management.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-1191091593\"><div id=\"great-679796842\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=iY5MDy00rN0\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-05_06_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Betriebswirtschaftlich und f\u00fcr die unternehmerische Aufbau- und Ablauforganisation gibt es aber kaum Experten, die die zahlreichen Solokonzerte unter Kontrolle bringen und harmonisieren.<\/p>\n<p>Theobald Software ist einer der wenigen Anbieter und f\u00fchrend bei der Orchestrierung im SAP-Umfeld. Was ist die Herausforderung bei der Integration von SAP-Applikationen mit anderer Software?<\/p>\n<p><em>\u201eDie Herausforderungen lassen sich im Wesentlichen in zwei Bereiche aufteilen: Technik und Business\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Firmengr\u00fcnder Patrick Theobald zu Beginn des E-3 Gespr\u00e4chs.<\/p>\n<p><em>\u201eBei der Technik ist es so, dass SAP nach wie vor technisch kompliziert zu integrieren ist. Selbst die Nutzung offener Standards wie Webservices, seit etwa 2005, als auch OData mit Gateway \u2013 zehn Jahre sp\u00e4ter, um 2015 \u2013 hat daran nichts ge\u00e4ndert, weil sie nur auf Bestehendes aufgepfropft wurden. <\/em><\/p>\n<p><em>Die Nutzung offener Standards ist ein Feigenblatt, das es nicht schafft, historisch gewachsene Komplexit\u00e4t wegzukapseln. Eher im Gegenteil.\u201c<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Patrick-Theobald.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Software-orchestrierung\" class=\"aligncenter size-full wp-image-37263\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Patrick-Theobald.jpg\" alt=\"Patrick Theobald\" width=\"800\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Patrick-Theobald.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Patrick-Theobald-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Patrick-Theobald-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Patrick-Theobald-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Patrick-Theobald-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Patrick-Theobald-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Patrick-Theobald-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Patrick-Theobald-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Patrick-Theobald-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Patrick-Theobald-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Patrick-Theobald-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a>Viele SAP-Bestandskunden haben eine lange, erfolgreiche SAP-Historie, die aber auch viele Altlasten mit sich bringt. SAP selbst bem\u00fcht sich immer wieder um Konsolidierung.<\/p>\n<p>Die Komplexit\u00e4t der Integration auf der Business-Seite ergibt sich aus der Historie und bringt SAP von Haus aus mit sich. Ein klares, transparentes Konzept f\u00fcr die Orchestrierung scheint es aber noch nicht zu geben, und so meint auch Patrick Theobald:<\/p>\n<p><em>\u201eM\u00f6glicherweise ist strategisch eine echt einfache Integration auch gar nicht erw\u00fcnscht.\u201c<\/em><\/p>\n<h3>Kein Solokonzert<\/h3>\n<p>Auf der Homepage von Theobald Software ist zu lesen, dass SAP kein Solokonzert bleiben kann. Und damit stellt sich die Frage: Wer ist der Dirigent, was ist das f\u00fchrende System?<\/p>\n<p><em>\u201eAlso der Dirigent ist im Idealfall nat\u00fcrlich der Architekt, der die Orchestrierung aufbaut. Ihn muss man dazu bef\u00e4higen, dass er \u00fcberhaupt etwas dirigieren kann\u201c<\/em><\/p>\n<p>beschreibt Stefan Reuss die Situation bei vielen IT-Anwendern.<\/p>\n<p>Welches System dann am Ende die F\u00fchrung \u00fcbernimmt, bestimmt der Business Case. Reuss gibt im E-3 Gespr\u00e4ch ein Beispiel:<\/p>\n<p><em>\u201eEin Prozess k\u00f6nnte zum Beispiel im SAP beginnen und dann an ein Subsystem abgegeben werden, z. B. ein Angebot, das noch mit Daten au\u00dferhalb des SAP angereichert wird, bevor es an den Kunden versendet wird. <\/em><\/p>\n<p><em>Ebenso einfach ist die Gegenrichtung denkbar. Die Neuanlage von Stammdaten wird erstmal vorbereitet, z. B. m\u00fcssen mehrere Abteilungen Attribute erg\u00e4nzen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>F\u00fcr die Vollst\u00e4ndigkeit und Daten-Governance ein sehr wichtiger Punkt: Erst wenn die Daten \u00fcberhaupt anlagef\u00e4hig sind, wird es in G\u00e4nze ans SAP \u00fcbergeben und ab dem Zeitpunkt dann dort f\u00fchrend behandelt.<\/p>\n<p><em>\u201eGerade Stammdatenanlage erfordert viel Agilit\u00e4t und Abstimmungsbedarf\u201c<\/em><\/p>\n<p>betont Stefan Reuss und erg\u00e4nzt:<\/p>\n<p><em>\u201eDas klappt zum Beispiel mit einem SharePoint-Workflow besser und flexibler als direkt in SAP. Am Ende muss es aber nat\u00fcrlich im SAP landen.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Stefan-Reuss.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Software-orchestrierung\" class=\"aligncenter size-full wp-image-37265\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Stefan-Reuss.jpg\" alt=\"Stefan Reuss\" width=\"800\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Stefan-Reuss.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Stefan-Reuss-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Stefan-Reuss-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Stefan-Reuss-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Stefan-Reuss-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Stefan-Reuss-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Stefan-Reuss-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Stefan-Reuss-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Stefan-Reuss-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Stefan-Reuss-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Stefan-Reuss-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<h3>Das neue Best-of-Breed<\/h3>\n<p>Ein reibungsloser Datenaustausch und perfekte App-Kommunikation k\u00f6nnten den Wunsch nach Best-of-Breed aufkommen lassen. Ist das ein Ziel von Theobald Software? Patrick Theobald:<\/p>\n<p><em>\u201eBest-of-Breed klingt immer auch ein bisschen danach, dass man sich nicht f\u00fcr eine Technik entscheiden m\u00f6chte. Aber im Prinzip ist es das, ja. Wir geben die Entscheidung \u00fcber die Komponenten an die Entscheider zur\u00fcck und lassen nicht mehr externe Zw\u00e4nge die Oberhand gewinnen, wie technische Restriktionen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Orchestrierung ist somit eine neue Freiheit f\u00fcr die Community.<\/p>\n<p><em> \u201eErfolgreiche digitale Unternehmen nutzen Erkenntnisse aus Daten f\u00fcr die Bereitstellung personalisierter Mehrwertdienste, um das Kundenerlebnis zu verbessern, neue Gesch\u00e4ftschancen zu erschlie\u00dfen und die allgemeinen Betriebskosten zu senken\u201c<\/em><\/p>\n<p>sagte Mitte vergangenen Jahres Laura DuBois, Group Vice President, Enterprise Storage, Servers and Infrastructure Software bei IDC.<\/p>\n<p><em>\u201eHybrid- und Multi-Cloud-L\u00f6sungen werden zum neuen Standard f\u00fcr Unternehmen, die das Potenzial der Daten aussch\u00f6pfen wollen. Aber isolierte Ans\u00e4tze schr\u00e4nken die Effektivit\u00e4t ein und verlangsamen die digitale Transformation.<\/em><\/p>\n<p><em> Die L\u00f6sungen m\u00fcssen Funktionen f\u00fcr strukturierte wie unstrukturierte Daten on-premise und in der Cloud bieten. Sie m\u00fcssen Datenschutz und -sicherheit, Compliance, Integration, Orchestrierung und Datenstandortoptimierung abdecken.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Bei Theobald Software geht der Orchestrierungsgedanke \u00fcber die In\u00adfrastruktur-Herausforderungen eines Cloud und Mobile Computing hinaus. Aus Sicht der SAP kann man argumentieren, dass es f\u00fcr die Orchestrierung bereits NetWeaver PI gibt. Wozu noch die Services von Theobald Software?<\/p>\n<p><em>\u201ePI funktioniert nach dem klassischen Prinzip von SAP\u201c<\/em><\/p>\n<p>wei\u00df Peter Wohlfarth aus seiner beruflichen Praxis und erkl\u00e4rt:<\/p>\n<p><em>\u201eMit sehr hohem Beratungsaufwand eine L\u00f6sung zur Verf\u00fcgung zu stellen, mit der man theoretisch alles machen kann. Die Theorie ist aber weit weg von praktischen Problemen. Unser USP war schon immer Pragmatismus und Agilit\u00e4t. PI ist das Gegenteil von beidem.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich versucht SAP auch den SolMan als Orchestrierungswerkzeug zu verkaufen. Nach Meinung von SAP ist der SolMan die einzige integrierte, durchgehende Orchestrierungsplattform der Branche, die den kompletten Lebenszyklus einer Anwendung abbildet und dabei f\u00fcr eine bessere Qualit\u00e4t der betrieblichen Abl\u00e4ufe sowie geringere Kosten sorgt.<\/p>\n<p>Die leidgepr\u00fcfte SAP-Community kennt aber die L\u00f6sungsans\u00e4tze aus Walldorf. Ein Klassiker f\u00fcr die gew\u00fcnschte Orchestrierung wider alle Solokonzerte war Duet.<\/p>\n<p>Damit Microsoft Office und SAP ERP\/ECC 6.0 kein Solokonzert bleiben, hat es vor vielen Jahren die Microsoft\/SAP-Initiative Duet gegeben \u2013 mittlerweile wieder abgek\u00fcndigt. Warum?<\/p>\n<p><em>\u201eDuet ist mit mehreren Versuchen ein Paradebeispiel, wie es nicht geht. Technisch hat man versucht, alle Probleme dieser Welt gleichzeitig zu l\u00f6sen; aber nur ein bisschen\u201c<\/em><\/p>\n<p>kritisiert Peter Wohlfarth im Sinne vieler leidgepr\u00fcfter Duet-Anwender. Er kennt die schmerzliche Historie:<\/p>\n<p><em>\u201eUnd das auch noch in einem Umfeld, das von Beginn an gepr\u00e4gt war von politischen Spannungen zwischen den Akteuren, die sich gegenseitig nicht das Schwarze unter dem Fingernagel g\u00f6nnen und sich auch nicht trauen. <\/em><\/p>\n<p><em>Der Kundennutzen wurde zerrieben. Ein solches Produkt kann nur von einer Firma kommen, die agil und politisch unangreifbar ist. Microsoft und SAP sollten sich lieber auf ihre Kernthemen konzentrieren.\u201c<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Peter-Wohlfarth.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Software-orchestrierung\" class=\"aligncenter size-full wp-image-37266\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Peter-Wohlfarth.jpg\" alt=\"Peter Wohlfarth\" width=\"800\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Peter-Wohlfarth.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Peter-Wohlfarth-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Peter-Wohlfarth-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Peter-Wohlfarth-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Peter-Wohlfarth-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Peter-Wohlfarth-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Peter-Wohlfarth-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Peter-Wohlfarth-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Peter-Wohlfarth-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Peter-Wohlfarth-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Peter-Wohlfarth-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a>Letztendlich waren sich viele Experten einig, dass Duet ein Ansinnen von Ex-SAP-Technikvorstand Shai Agassi war, um allen Microsoft-Office-Anwendern auch noch SAP-Lizenzen verkaufen zu k\u00f6nnen, denn Duet musste immer f\u00fcr alle Anwender einer SAP-Instanz lizenziert werden und nicht nur f\u00fcr die MS-Office-Nutzer.<\/p>\n<p>Welche Bedeutung hat heute die Integration von Microsoft Office mit SAP ERP und S\/4? Dazu antwortet Stefan Reuss im E-3 Gespr\u00e4ch:<\/p>\n<p><em>\u201eDie Bedeutung ist deshalb sehr hoch, weil ein durchschnittlicher Information Worker sehr viel Zeit vor Excel, Outlook und PowerPoint verbringt. Informationen, die er f\u00fcr seine Arbeit ben\u00f6tigt, liegen aber oft im SAP und m\u00fcssen dann manuell von der einen in die andere Welt \u00fcbertragen werden. <\/em><\/p>\n<p><em>Dasselbe gilt f\u00fcr den umgekehrten Weg. Beide Welten gehen allerdings nativ ganz besonders schlecht zusammen. Technisch ist die Integration tricky und aufw\u00e4ndig, wenn man sie falsch angeht.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Aber auch von SAP zu SAP geht es nicht immer problemlos, siehe Ariba, Concur, SuccessFactors etc. Sind diese SAP\u2019schen Solokonzerte auch eine Herausforderung f\u00fcr Theobald Software?<\/p>\n<p><em>\u201eWitzigerweise sind Kunden, die sich im Wesentlichen nur im SAP-Universum bewegen, auch eine interessante Zielgruppe f\u00fcr uns\u201c<\/em><\/p>\n<p>best\u00e4tigt Peter Wohlfarth. Ein typischer Use Case ist wieder im Analysebereich zu finden. Beispielsweise bei Kunden, die Hana nicht nur als SAP-Unterbau, sondern auch als ganz normales Data Warehouse nutzen wollen.<\/p>\n<p><em>\u201eDas klappt mit unseren Produkten eleganter und schneller als mit SAP-Bordmitteln\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Wohlfarth stolz.<\/p>\n<h3>S\/4- &amp; SCP-Orchestrierung<\/h3>\n<p>Wie sieht die Herausforderung Orchestrierung in einer zuk\u00fcnftigen S\/4-Landschaft mit einer SAP Cloud Platform aus? Welche Herausforderungen kommen hier auf die SAP-Bestandskunden zu? Welche S\/4- und SCP-Strategie gibt es bei Theobald Software?<\/p>\n<p><em> \u201eUnserer Erfahrung nach sind die Kunden sehr z\u00f6gerlich, wenn es um SCP geht. Die Entwicklung in diese Richtung wird unserer Einsch\u00e4tzung nach sehr langsam sein und recht z\u00e4h vonstattengehen\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Patrick Theobald den Trend der SAP-Community.<\/p>\n<p><em>\u201eWir positionieren uns traditionell auch in diesem Umfeld als Schnittstellenhersteller mit den bew\u00e4hrten Konzepten, um Agilit\u00e4t und Performance zur\u00fcckzubringen, wo sie von der Strategie der gro\u00dfen Player \u2013 nat\u00fcrlich insbesondere SAP \u2013 zerrieben wird. <\/em><\/p>\n<p><em>Gro\u00dfe Umw\u00e4lzungen in der Basis-Plattform haben sich in der Vergangenheit immer als gro\u00dfe Chance f\u00fcr uns erwiesen. Gerade wenn die Gro\u00dfen noch nicht Feature-complete oder instabil sind, suchen die Kunden nach Abhilfe. <\/em><\/p>\n<p><em>Dar\u00fcber hinaus veranlassen solche tektonischen Verschiebungen die Kunden auch dazu, generell ihre eigene Strategie und Sichtweise zu hinterfragen. Der Zukauf von BusinessObjects beispielsweise war ein gro\u00dfes Geschenk f\u00fcr unser Gesch\u00e4ft, weil es am Anfang an allen Ecken gekracht hat und sich die Leute nach Alternativen umgeschaut haben. <\/em><\/p>\n<p><em>Das Gleiche gilt f\u00fcr Duet. Die Marketingmaschinerie von Duet hat uns in die H\u00e4nde gespielt, weil wir am Ende das liefern konnten, was Duet vollmundig versprochen hat. Wir gehen davon aus, dass es sich mit SCP genauso verh\u00e4lt.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Viele Softwareanbieter im SAP-Umfeld haben bereits SAP-Schnittstellen entwickelt.<\/p>\n<p><em>\u201eGrunds\u00e4tzlich muss man darauf hinweisen, dass selbst andere Softwarehersteller sehr h\u00e4ufig Theobald-Technologie unter der Haube verbaut haben, um ihre eigenen Schnittstellen zu realisieren\u201c<\/em><\/p>\n<p>beschreibt Stefan Reuss den aktuellen IT-Markt und er pr\u00e4zisiert:<\/p>\n<p><em>\u201eSo sind diese Softwarehersteller unsere Kunden und Konkurrenz zugleich. Das gilt im \u00dcbrigen auch f\u00fcr so gro\u00dfe Hersteller wie SAP und Microsoft selbst \u2013 beide setzen unsere Technik in ihren Produkten ein.<\/em><\/p>\n<p><em>Unser USP ist aber ein hundertprozentiger Fokus auf das Schnittstellenthema. Es ist eben kein Beiwerk oder ein Enabler f\u00fcr ein anderes Produkt, sondern es ist unsere Existenzberechtigung. <\/em><\/p>\n<p><em>Daraus ergibt sich ein ganz anderer Anspruch an Qualit\u00e4t, Stabilit\u00e4t, und vor allem auch im Service\u00adbereich \u2013 sei es nun Consulting oder Support \u2013 haben wir so ganz andere M\u00f6glichkeiten. <\/em><em>Die Materie ist n\u00e4mlich zu anspruchsvoll, um sie nebenher zu erledigen.\u201c<\/em><\/p>\n<h3>Digitale Transformation<\/h3>\n<p>Ein wesentlicher Treiber f\u00fcr Orchestrierung und die Vermeidung von Solokonzerten ist die allgegenw\u00e4rtige digitale Transformation. Hierbei ist sowohl die Technik an vielen IT-Schnittstellen gefordert als auch das Business bei der Adaptierung der Gesch\u00e4ftsprozesse.<\/p>\n<p>Die digitale Transformation fordert zwingend die Kommunikation zwischen allen Datensilos und Apps. F\u00fcr welche Anwendungen kann Theobald Software hier IT-Br\u00fccken schlagen?<\/p>\n<p><em>\u201eTraditionell kommen wir aus der Microsoft-Welt. Das war auch \u00fcber Jahre hinweg unsere Hauptzielgruppe: also SAP und alles von Microsoft. Mit dem Know-how ist es aber dann nat\u00fcrlich naheliegend, \u00fcber die Microsoft-Welt hinauszugehen\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Patrick Theobald seinen Weg von Solokonzerten zur Orchestrierung und erg\u00e4nzt, wie es weitergeht:<\/p>\n<p><em>\u201eWas Datenintegration angeht, unterst\u00fctzen wir auch alle g\u00e4ngigen BI-Anbieter wie Tableau, Oracle als Data Warehouse, QlikView, Alteryx etc.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Die Zukunft erscheint sehr arbeitsreich, denn Solokonzerte gibt es immer noch, so erkl\u00e4rt Theobald im E-3 Gespr\u00e4ch:<\/p>\n<p><em>\u201eBei Prozessintegration ist gerade der gr\u00f6\u00dfte Hype die Verbindung von SAP zu cloudbasierten Diensten wie der Nintex Cloud oder IFTTT \u2013 If this then that. <\/em><\/p>\n<p><em>Ist die Br\u00fccke in die Cloud erst einmal geschlagen, lassen sich auch Dinge wie ein Bot integrieren, der zum Beispiel den Stand eine Lieferung direkt an den Kunden beauskunftet. <\/em><\/p>\n<p><em>Dreht man diese Spirale nochmal eine Umdrehung weiter, landet man schnell bei Sprachdiensten f\u00fcr Siri und Alexa, die direkt ins SAP durchgreifen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Offensichtlich ist die digitale Transformation von Solokonzerten zur Orchestrierung voll im Gang.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Coverstory-1805.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Software-orchestrierung\" class=\"aligncenter wp-image-37442 size-full\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg\" alt=\"Download Coverstory\" width=\"1000\" height=\"125\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-960x120.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Notwendigkeit des Beendens von Solokonzerten in der IT haben viele erkannt, aber nur ganz wenige Anbieter haben dazu Kompetenz aufgebaut und sind zur Tat geschritten \u2013 obwohl das Thema Orchestrierung jeden SAP-Bestandskunden betrifft. Mit Peter Wohlfarth, Stefan Reuss und Patrick Theobald (v. l.) vom SAP-Partner Theobald Software sprach Peter M. 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