{"id":35308,"date":"2018-03-22T10:57:23","date_gmt":"2018-03-22T09:57:23","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=35308"},"modified":"2022-05-01T09:39:11","modified_gmt":"2022-05-01T07:39:11","slug":"visualisierung-fuer-vertrieb-und-service","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/visualisierung-fuer-vertrieb-und-service\/","title":{"rendered":"Visualisierung f\u00fcr Vertrieb und Service"},"content":{"rendered":"<p>Nat\u00fcrlich wei\u00df man, dass ein Bild mehr als tausend Worte \u201esagen\u201c kann. Aber stimmt das auch im technischen Umfeld, in der Produktion und im Vertrieb? Dort, wo CAD-Daten vorliegen, scheint doch alles gesagt.<\/p>\n<p><em>\u201eSobald mehrere Varianten eines Produktes m\u00f6glich sind, kann eine Visualisierung der entscheidende Kaufanreiz sein\u201c<\/em><\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-2353573197\"><div id=\"great-1060683222\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-3-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>wei\u00df jedoch Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Erich Schaarschmidt aus zahlreichen Kundenkontakten. SAE hat eine weltweit einzigartige Software f\u00fcr die Variantenkonfiguration mit 3D-Visualisierung als selbstst\u00e4ndiges und zu SAP kompatibles System entwickelt.<\/p>\n<p><em>\u201eDer gro\u00dfe Vorteil ist, dass die Technikabteilung in der Angebotsphase nicht belastet und der Vertrieb und das Produktmanagement selbstst\u00e4ndig 3D-Modelle erzeugen k\u00f6nnen\u201c<\/em><\/p>\n<p>bringt Susanne Henkel diese Innovation auf den Punkt.<\/p>\n<p>CAD ist und bleibt das Herzst\u00fcck technischer Angebote. Diese Daten sind nicht nur komplex, sondern auch das Intellectual Property des Anbieters. Eine Trennung von Konstruktionswissen, Variantenkonfiguration und 3D-Visualisierung l\u00f6st somit erstmals mehrere Herausforderungen mit einem Ansatz:<\/p>\n<p>CAD bleibt in der Konstruktion und Fertigung, w\u00e4hrend ein \u201eDigital Twin\u201c als interaktives, konfigurierbares 3D-Modell den Verkaufsprozess optimal unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Laptop.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Visualisierung f\u00fcr vertrieb und service\" class=\"aligncenter size-full wp-image-35310\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Laptop.jpg\" alt=\"Laptop\" width=\"800\" height=\"490\"><\/a><\/p>\n<p><em>\u201eDas Zielpublikum sind die Vertriebsmitarbeiter, die Kunden und Interessenten eines Unternehmens. Unternehmen, die ihren Vertrieb ganzheitlich und durchg\u00e4ngig perfekt aufstellen wollen\u201c<\/em><\/p>\n<p>definiert Susanne Henkel die Adressaten der SAE-Innovation.<\/p>\n<p><em>\u201eSo k\u00f6nnen Vertriebsmitarbeiter offline, online oder im Web mit wenigen Klicks zu 100 Prozent auf Baubarkeit gepr\u00fcfte Produkte konfigurieren mit zeitgleicher 3D-Erzeugung des digitalen Zwillings.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Der Vertriebsbeauftragte kann damit auf Knopfdruck f\u00fcr seinen Kunden ein Angebot erzeugen. \u00c4nderungsw\u00fcnsche erfolgen mit automatischer Echtzeit-\u00c4nderung des 3D-Modells inklusive \u00dcbergabe an das ERP-System (SAP ERP\/ECC 6.0, S\/4 und andere ERPs).<\/p>\n<p>Und im E-3 Gespr\u00e4ch erg\u00e4nzt sie:<\/p>\n<p>\u201eJe nach Komplexit\u00e4t des angebotenen Produkts k\u00f6nnen Kunden selbstst\u00e4ndig auf E-Commerce-Plattformen ihr Produkt oder ihre Maschine konfigurieren, sich mit dem Produkt vertraut machen oder sogar eine Vorauswahl treffen, die in einem zweiten Schritt an den Vertrieb zur Detailspezifizierung weitergegeben werden kann.\u201c<\/p>\n<p><em>\u201eCAD-Systeme werden f\u00fcr die technische Konstruktion von Produkten eingesetzt, unser System ist f\u00fcr die ganzheitliche visuelle kundenindividuelle Produktdarstellung und Pr\u00e4sentation entwickelt worden\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Schaarschmidt die Position.<\/p>\n<p>Die Produktentwicklung erfolgt baugruppenspezifisch, eine Gesamtkomposition aller m\u00f6glichen Variationen und Zubeh\u00f6rteile, die im Vertrieb wichtig sind, fehlt bzw. ist in der klassischen Produktentwicklung nicht n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Deswegen betont Erich Schaarschmidt, dass bei der SAE Interactive Motion Engine das interaktive Bedienkonzept einzigartig ist:<\/p>\n<p><em>\u201eOhne CAD-Kenntnisse kann ein Vertriebsmitarbeiter komplexe, sehr schwer zu erkl\u00e4rende Produkte dem Kunden transparent und verst\u00e4ndlich machen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Interaktiv hei\u00dft hier: Sobald der Anwender mit der Maus \u00fcber ein Objekt f\u00e4hrt, wird ihm visuell angezeigt, ob er z. B. eine Baugruppe ver\u00e4ndern kann und wenn ja, wie. Mit der Interactive Motion Engine ist nun ein Vertriebsmitarbeiter in der Lage, sehr einfache Maschine zu ver\u00e4ndern, kundenindividuell auszugestalten und anzuordnen.<\/p>\n<p><em>\u201eEin weiterer Vorteil ist die automatische Integration der SAE-IME-Applikation in unseren Vertriebsbeleg\u201c<\/em><\/p>\n<p>betont \u00adErich Schaarschmidt.<\/p>\n<p><em>\u201eAlle in der 3D-Umgebung gew\u00e4hlten und gestalteten Objekte werden als Belegpositionen \u00fcbernommen, so wird keine Option vergessen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Im weiteren Verlauf bilden die Positionen die Grundlage f\u00fcr das Pricing und die Drucksteuerung mit dem entsprechenden Textmanagement. Die Innovation des SAP-Partners SAE liegt jedoch nicht nur in der 3D-Visualisierung (Virtual Reality) in Kombination mit einem Variantenmanagement und der Configure-Price-Quote-Software, sondern betriebswirtschaftlich und organisatorisch im Zusammenbringen von Variantenprofis und Vertriebsprofis.<\/p>\n<p>Eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Bearingpoint zu \u201eProduktkonfiguration als Erfolgsfaktor im Maschinen- und Anlagenbau\u201c kommt genau zu dieser Erkenntnis: Obwohl die Funktion der Produktkonfiguration zunehmend als kritisch f\u00fcr den Unternehmenserfolg gesehen wird, dominiert gr\u00f6\u00dftenteils eine opportunistische Nutzung.<\/p>\n<p>Strategische Vertriebspotenziale bleiben weitgehend ungenutzt. Zwei Leitbilder werden definiert: Variantenprofis mit der Frage \u201eWie wird konfiguriert?\u201c und Vertriebsprofis mit der Frage \u201eWas wird konfiguriert?\u201c. (Ende des Zitats)<\/p>\n<p>SAE ist es nun gelungen, erstmals diese Welten durch die SAE Interactive Motion Engine zu harmonisieren auf Basis eines Back-Office-SAP-Systems.<\/p>\n<h3>Erfolgsfaktor Produktkonfiguration<\/h3>\n<p>Die Ergebnisse der Bearingpoint-Studie zeigen, dass 80 Prozent der Industrieunternehmen Produktkonfiguration zunehmend als Erfolgsfaktor f\u00fcr ihr Industriegesch\u00e4ft sehen. Durchschnittlich sind dabei 58 Prozent der Unternehmensprodukte konfigurierbar.<\/p>\n<p>Weitere 25 Prozent werden projektiert und auf den Kundenbedarf ma\u00dfgeschneidert und lediglich 17 Prozent sind Standardprodukte. Im Schnitt richten die Unternehmen ihre Produktkonfiguration eher an den technischen M\u00f6glichkeiten aus und weniger an einer klaren Vertriebs- und Produktstrategie.<\/p>\n<p>Die Produktmodelle werden vorwiegend von R&amp;D verantwortet und sind entsprechend technisch orientiert. So weit die Management Summary von Bearingpoint. Bereits hier verfolgt SAE eine andere Philosophie.<\/p>\n<p><em>\u201eCAD-Daten visualisieren \u2013 das ist gar nicht der richtige Ausdruck f\u00fcr unsere Innovation\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Susanne Henkel die alternative Herangehensweise.<\/p>\n<p><em>\u201eEs ist vielmehr ein Zum-Leben-Erwecken der Produkte und Anlagen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>SAE Interactive Motion Engine ist die Applikation zum Erzeugen der digitalen Zwillinge. Nicht nur die Funktionsweisen und das Gr\u00f6\u00dfenverh\u00e4ltnis werden mit der 3D-Visualisierung des digitalen Zwillings auf einen Blick klar, sondern auch die Identifikation des Kunden und Interessenten mit dem angebotenen Produkt wird innerhalb weniger Sekunden erreicht.<\/p>\n<p>Neu ist, dass diese 3D-Modelle vollst\u00e4ndig zu bewegen sind und dass die Modelle mit dem Beziehungswissen der Variantenkonfiguration \u201everheiratet\u201c sind.<\/p>\n<p><em>\u201eDie Durchg\u00e4ngigkeit, die mit der Kombination der Applikationen in einer L\u00f6sung erreicht wird, bringt enormen und wesentlichen Vorteil. SAE-Applikationen k\u00f6nnen autark und in Symbiose mit SAP ECC oder S\/4 genutzt werden\u201c<\/em><\/p>\n<p>betont Susanne Henkel.<\/p>\n<p>Kunden und der Vertrieb k\u00f6nnen Ver\u00e4nderungen und Auspr\u00e4gungen im Konfigurations- und Angebotsprozess direkt am Produkt oder der Anlage vornehmen \u2013 mit der Interactive Motion Engine sehen die Benutzer die \u00c4nderungen und Ergebnisse in Echtzeit und k\u00f6nnen den digitalen Zwilling bewegen, positionieren und Funktionen ausf\u00fchren.<\/p>\n<p>Wie Bearingpoint in der aktuellen Studie aussagt, ist die Realit\u00e4t aber noch eine andere: Die Ziele, die mit Produktkonfiguration verfolgt werden, sind gr\u00f6\u00dftenteils operativer Natur, zum Beispiel die Fehlerreduktion bei der Auftragsabwicklung im Sinne einer Machbarkeitspr\u00fcfung.<\/p>\n<p>Strategische Ziele, wie Erh\u00f6hung der Win-Rate oder differenziertes Pricing, werden bei den meisten Teilnehmern nicht verfolgt. M\u00f6gliche Digitalisierungspotenziale bleiben weitgehend ungenutzt.<\/p>\n<p>Es wird weder mit grafischen 3D-Vorschauen auf das Produkt gearbeitet noch werden Produktempfehlungen oder passende Optionen und Pakete von den genutzten Konfigurationssystemen vorgeschlagen.<\/p>\n<p>Die M\u00f6glichkeit, einen \u201eDigital Twin\u201c einzusetzen, um Daten der individuellen Konfiguration bis in den Kundenservice (Equipment Information) zur Verf\u00fcgung zu stellen, bleibt ebenfalls momentan noch ungenutzt. (Ende des Zitats)<\/p>\n<p>Alle diese nicht genutzten M\u00f6glichkeiten hat nun SAP-Partner SAE mit der neuen Software-Version verwirklicht und das System steht zur operativen Verwendung bereit.<\/p>\n<p><em>\u201eSAE besch\u00e4ftigt sich schon seit mehr als zw\u00f6lf Jahren mit kundenindividuellen 3D-Darstellungen bzw. Modellierungen und Konfigurationen komplexer Produkte im weltweiten Vertriebsprozess\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Erich Schaarschmidt.<\/p>\n<p><em>\u201eUnser Ziel bzw. das der SAE-Kunden ist: Je weiter vorn im Vertriebsprozess wir komplexe Produkte kundengerecht, also nach Wunsch darstellen k\u00f6nnen, umso erfolgreicher sind sie.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Die meisten Konzerne im DACH-Raum haben SAP im Einsatz und brauchen Applikationen, die dieses m\u00e4chtige ERP optimal unterst\u00fctzen. So war eine Anforderung vor vielen Jahren, die SAP\u2019sche Variantenkonfiguration und den Materialstamm (LO-VC) offline zu konfigurieren und das SAP-Pricing bis ins kleinste Detail anpassen zu k\u00f6nnen \u2013 seit einigen Jahren lautet die neue Herausforderung, LO-VC im Web performen zu k\u00f6nnen \u2013 das alles kann SAE mit seinen Applikationen leisten.<\/p>\n<p><em>\u201eDoch immer wieder haben wir mitbekommen, dass unsere Kunden unverschuldet zu langsam sind, dass die Technik \u00fcberlastet ist, dass ein \u00c4nderungswunsch eines Kunden wieder in der Technik landet und einen enormen Bearbeitungsaufwand mit sich bringt und deshalb nicht gerne gesehen ist und dass die Durchlaufzeiten der Angebote zu lange dauern\u201c<\/em><\/p>\n<p>beschreibt Henkel die Situation vor \u00fcber zehn Jahren.<\/p>\n<p><em>\u201eDas war die Herausforderung\u201c<\/em><\/p>\n<p>sagt Henkel im E-3 Interview:<\/p>\n<p><em>\u201eWie schaffen wir es, dass wir richtigen Wettbewerbsvorteil erreichen und dass unsere Kunden ihrem Vertrieb eine SAE-Applikation an die Hand geben k\u00f6nnen, um ihre Produkte regelkonform \u2013 auf Basis des Beziehungswissens mit 100 Prozent LO-VC \u2013 ganz einfach mit ein paar Klicks in sch\u00f6nen Oberfl\u00e4chen im Web, offline oder online konfigurieren zu k\u00f6nnen mit einer automatischen 3D-Darstellung des Produkts \u2013 aus bereits im Unternehmen vorhandenen STEP-Dateien? <\/em><\/p>\n<p><em>Damit der komplette Prozess von der Produktkonfiguration auf Basis des Beziehungswissens, der Angebotserstellung, der Kundensonderw\u00fcnsche, der Versionierung, der technisch wertigen 3D-Animierung bis hin zur Druckerstellung mit wenigen Klicks weltweit vom Vertriebsmitarbeiter get\u00e4tigt werden kann?\u201c<\/em><\/p>\n<p>Heute ist ein einzelner Vertriebsmitarbeiter mit SAE-Software in der Lage, technisch komplexe Produkte mit wenigen Klicks SAP-kompatibel und ohne die Hilfe der Technik in einer 3D-Darstellung zu konfigurieren, dem Kunden sein individuell konfiguriertes Produkt zeitgleich zu zeigen, ein Angebot zu erstellen und bei Auftrag mit einem Klick den Auftrag an SAP mit einer einhundertprozentigen Baubarkeit zu \u00fcbergeben inkl. St\u00fccklisten, Preisen, Konfigurationsbewertung etc. \u2013 und das im WEB oder offline.<\/p>\n<p>Gibt es durch die M\u00f6glichkeiten des Konfigurators eine neue Arbeitsteilung und neue Chancen f\u00fcr den Vertrieb?<\/p>\n<p><em>\u201eJa, ganz bestimmt\u201c<\/em><\/p>\n<p>meint Erich Schaarschmidt.<\/p>\n<p><em>\u201eDer weltweit agierende Vertrieb kann seine Arbeit einfach, selbstst\u00e4ndig und weitgehend ohne Back-Office erledigen. So werden enorme Potenziale frei. In Symbiose z. B. mit dem SAP-C4C-CRM-System steht dem weltweiten Vertrieb ein einzigartiges Werkzeug zur Verf\u00fcgung.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Ein weiterer sehr wichtiger Vorteil, erkl\u00e4rt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Schaarschmidt, ist der Selbstlern\u00adeffekt bzw. die Produktschulung neuer Vertriebsmitarbeiter, die durch die SAE Interactive Mo\u00adtion Engine sehr schnell Know-how und Kompetenz aufbauen.<\/p>\n<p><em>\u201eSie sehen ja, was wie kombiniert werden kann\u201c<\/em><\/p>\n<p>betont er.<\/p>\n<p>Die Darstellung, Qualit\u00e4t und vor allem die Sicherheit, dass der Kunde wirklich alle Vorteile des Produktes und der komplexen L\u00f6sung verstanden hat, um richtig entscheiden zu k\u00f6nnen, werden erheblich gesteigert, was letztendlich definitiv zu mehr Absatz f\u00fchrt. Darf in Zukunft jeder \u201ealles\u201c planen oder wie f\u00e4ngt man diese neue Freiheit wieder ein?<\/p>\n<p><em> \u201eJeder Mitarbeiter soll \u2013 innerhalb bestimmter Regeln \u2013 wirklich alles planen k\u00f6nnen\u201c<\/em><\/p>\n<p>meint Erich Schaarschmidt und erg\u00e4nzt:<\/p>\n<p><em> \u201eUnsere Varianten-Engine passt auf, dass keine unsinnigen Dinge gemacht werden k\u00f6nnen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Und die Realit\u00e4t? Dazu noch ein Zitat aus der erw\u00e4hnten \u00adBearingpoint-Studie:<\/p>\n<p><em>\u201eBeim Gros der Unternehmen f\u00e4llt in Summe eine opportunistische Nutzung von Produktkonfiguration auf. Sie wird da genutzt, wo operative Prozesse abgebildet werden m\u00fcssen. Sobald eine Vertriebsstrategie betroffen ist, werden die meisten Unternehmen vorsichtiger.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Ist der Markt somit schon bereit f\u00fcr die Innovation des SAP-Partners SAE Schaarschmidt? Inwieweit sind Visualisierung und Simulation im Vertrieb und Service eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit?<\/p>\n<p><em>\u201eSelbstverst\u00e4ndlichkeit noch nicht gleich\u201c<\/em><\/p>\n<p>meint Erich Schaarschmidt,<\/p>\n<p><em>\u201eaber wenn die Leute sehen, wie gut und problemlos sie ohne fremde Hilfe solche Applikationen gestalten und modellieren k\u00f6nnen, sind alle sofort begeistert und legen auch gleich los!\u201c<\/em><\/p>\n<h3>Megatrend Virtual Reality<\/h3>\n<p>VR ist auch in der Computer-Spielszene aktuell sehr gefragt: Ist die SAE-Innovation demnach ein Teil dieses Megatrends?<\/p>\n<p>Hierzu meint Erich Schaarschmidt, dass qualifizierte, junge Mitarbeiter, die heute in den Unternehmen eingestellt werden, nicht mehr mit der Modelleisenbahn gespielt haben. F\u00fcr die Generation ist es ganz nat\u00fcrlich, wenn es neben der realen Welt zunehmend eine digitalisierte Welt gibt.<\/p>\n<p><em>\u201eDer Vorteil der digitalen Objekte ist, dass wir sie schon erleben k\u00f6nnen, obwohl sie real noch nicht existieren. Der Klassiker ist die Produktentwicklung mit 3D-CAD-Systemen \u2013 mittlerweile f\u00fcr jeden von uns normal. <\/em><\/p>\n<p><em>Unser Ziel ist es, genau diese Trends in neuen Prozessen mit enormem Potenzial f\u00fcr die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette zu nutzen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Was sich laut Bearingpoint-Studie aber noch nicht fl\u00e4chendeckend in der Realit\u00e4t etabliert hat: \u201eIn der Trendbetrachtung planen viele Unternehmen, ihre Produktkonfiguration durch eine Optimierung der IT-Architektur zu professionalisieren.<\/p>\n<p>Die Investition in Konfigurationssoftware, die Integration von Produktdatenmanagementsystemen sowie die Bereitstellung digitaler Daten an Kunden sind dabei Fokus\u00adthemen.<\/p>\n<p>Die Integration der Supply Chain beziehungsweise die Integration der Produktkonfiguration in digitale Fertigungsstrukturen (etwa Industrie 4.0) wird nur in geringerem Ma\u00df als Trend gesehen.<\/p>\n<p>Digitale Trends wie Augmented-Reality- und VR-L\u00f6sungen werden mehrheitlich nicht als relevant gesehen und stellen damit auch zuk\u00fcnftig ein ungenutztes digitales Potenzial dar.\u201c Offensichtlich ist es SAE gelungen, dieses Potenzial zu heben.<\/p>\n<h3>Digitaler Zwilling in wenigen Klicks<\/h3>\n<p>Die Welt wird sich ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p><em>\u201eKons\u00adtruktion und Produktentwicklung werden wesentlich entlastet, da die Erstellung und wiederkehrende \u00c4nderungen von Aufstellungspl\u00e4nen und kundenindividuellen Anpassungen in der Vertriebsphase zum gr\u00f6\u00dften Teil entfallen\u201c<\/em><\/p>\n<p>wei\u00df Erich Schaarschmidt aus vielen erfolgreichen Projekten.<\/p>\n<p><em>\u201eFakt ist, dass vorhandene CAD-Dateien mit einem Klick in ein Inter\u00adactive-Motion-Engine-Dateiformat gewandelt werden k\u00f6nnen, dass mit dem SAE Developer in k\u00fcrzester Zeit Konfigurationen aufgebaut werden k\u00f6nnen, oder wenn bereits Konfigurationen vorhanden sind \u2013 z. B. SAP LO-VC \u2013 mit wenigen Klicks als digitaler Zwilling im Web oder offline konfiguriert werden k\u00f6nnen\u201c<\/em><\/p>\n<p>beschreibt nochmals im Detail Susanne Henkel das Potenzial.<\/p>\n<p>Auch die Bearingpoint-Studie best\u00e4tigt, dass Viewer, Filme oder 3D-CAD-Bilder, die starr sind, eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit sind.<\/p>\n<p><em>\u201eNeu ist\u201c<\/em><\/p>\n<p>sagt Henkel,<\/p>\n<p><em>\u201eund das kann nur die SAE Interactive Motion Engine, dass die unterschiedlichen Auspr\u00e4gungen und Konfigurationen direkt im 3D-Modell dargestellt werden k\u00f6nnen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Ganz wichtig ist, dass es hier nicht nur um die 3D-Darstellung der Produkte geht, es geht um den ganzheitlichen, durchg\u00e4ngigen Ansatz eines weltweiten Angebotsmanagementsystems \u2013 ob offline oder im Web.<\/p>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt ist es dem Vertrieb m\u00f6glich, mit dem SAE-Angebotsmanagementsystem ohne die Unterst\u00fctzung der Technik\u00adabteilung Angebote zu konfigurieren, mit digitalen Zwillingen in 3D Aufstellungslayouts auszuarbeiten und Produktver\u00e4nderungen in Echtzeit beim Kunden durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><em>\u201eDer Vertrieb ist dadurch autark, schneller in der Angebots\u00aderstellung und \u00c4nderungen passieren n\u00e4her am Kunden\u201c<\/em><\/p>\n<p>wei\u00df Susanne Henkel aus ihrer praktischen Arbeit in den Projekten.<\/p>\n<p>Kann man das SAE-Angebot als Teil einer gr\u00f6\u00dferen, digitalen Transformation betrachten?<\/p>\n<p><em>\u201eAbsolut\u201c<\/em><\/p>\n<p>antwortet Henkel schnell.<\/p>\n<p><em>\u201eDem Vertrieb eine Gesamtl\u00f6sung zur Verf\u00fcgung zu stellen, mit der er 100-prozentig regelbasiert konfigurieren kann und so sehr schnell Angebote inklusive kundenspezifischen Sonderw\u00fcnschen anfertigen kann, ohne dass er die Unterst\u00fctzung von seiner Kons\u00adtruktions- oder Technikabteilung ben\u00f6tigt, ist absolut neu.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Produkte und das technische Know-how in Form von Beziehungswissen digital abzubilden ist notwendig, um zuk\u00fcnftig den Anforderungen am weltweiten Markt erfolgreich begegnen zu k\u00f6nnen und besser als der Wettbewerb zu sein.<\/p>\n<p><em>\u201eDas Ganze bereits mit digitalen Zwillingen abzurunden ist die K\u00f6nigsklasse und momentan noch etwas Besonderes \u2013 ich denke, in f\u00fcnf Jahren ist es eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Henkel abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #9a6bc9;\">Virtual Reality im Unternehmen<\/span><\/h3>\n<p>\u201eBis 2025 sollen gem\u00e4\u00df Erhebungen von Goldman Sachs die weltweiten Ums\u00e4tze im Virtual-Reality\/Augmented-Reality-Markt auf 80 Milliarden US-Dollar steigen.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund wundert es nicht, dass von Start-ups bis zu den DAX-Konzernen viele Unternehmen Virtual Reality\/Augmented Reality (VR\/AR) als eine strategische Priorit\u00e4t f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre definieren.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich gibt es in vielen Branchen bereits sinnvolle und technisch umsetzbare Anwendungs- und Gesch\u00e4ftsm\u00f6glichkeiten. Pioniere und Innovatoren haben diese Potenziale erkannt und testen interessante Einsatzgebiete.<\/p>\n<p>Dabei stehen besonders die neuen, emotionalen und kommunikativen Erfahrungen im Vordergrund\u201c, macht Angelika Huber-Stra\u00dfer, Bereichsvorstand Corporates bei KPMG, im Vorwort der Studie der Potenziale von VR und AR in Unternehmen mit dem Titel \u201eNeue Dimensionen der Realit\u00e4t\u201c deutlich.<\/p>\n<p>Untersucht wurde zusammen mit einem VR\/AR-Spezialisten bereits 2016 insbesondere der B2B-Bereich. Nach Erkenntnissen von KPMG \u201eentwickelt sich der Markt f\u00fcr VR\/AR-Anwendungen mittel- und langfristig sehr dynamisch, da komplement\u00e4re Technologien weitreichende Innovationen befeuern werden\u201c.<\/p>\n<p>Und: Mit Blick auf den digitalen Wandel im Businessbereich sei davon auszugehen, dass Akteure zun\u00e4chst die Optimierung der aktuellen Wertsch\u00f6pfungskette im Blick haben. Au\u00dferdem, so die Auguren: \u201eErfolgreiche Unternehmen bereiten sich bereits heute darauf vor.\u201c<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfes Potenzial (n\u00e4mlich 52 Prozent) wurde dabei ausgemacht im Marketing und Vertrieb im Allgemeinen und bei der Vertriebsunterst\u00fctzung im Speziellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>CAD-Daten sind das Grundger\u00fcst. Die Variantenkonfiguration ist das individuelle Angebot an den Kunden. Hinzu kommen ein gutes Beziehungsmanagement und die Preisfindung. Bis ein ERP-System ein zufriedenstellendes Angebots- und Verkaufssystem ist, braucht es viele Adaptierungen. SAP-Partner SAE hat diesen gordischen Knoten gel\u00f6st. Mit den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern Susanne Henkel und Erich Schaarschmidt sprach Peter M. 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