{"id":35276,"date":"2018-03-22T10:00:26","date_gmt":"2018-03-22T09:00:26","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=35276"},"modified":"2022-05-01T09:35:12","modified_gmt":"2022-05-01T07:35:12","slug":"hana-doppelt-so-schnell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/hana-doppelt-so-schnell\/","title":{"rendered":"TDI Phase 5 &#8211; Hana doppelt so schnell"},"content":{"rendered":"<p>Mit TDI 5 k\u00f6nnen damit SAP-Kunden gemeinsam mit Hardware-Lieferanten ihre Hana-Server-Dimensionierungen oder -Konfigurationen eigenverantwortlich bestimmen. Ein gutes St\u00fcck weit zumindest. \u00c4hnlich wie in SAP-Klassik-Zeiten. TDI 5 bringt f\u00fcr Kunden Kosteneinsparungen mit sich.<\/p>\n<p>Lange waren SAP-Kunden angehalten, Hana ausschlie\u00dflich als Appliance aufzusetzen und zu betreiben. Alles vom Design\/Setup her in einer Box als vorkonfigurierte, vorinstallierte und getestete Systeml\u00f6sung mit den Kernkomponenten (Layern): Server und Storage inklusive Linux als OS-Plattform, SAP-Software und auch Netzwerkfunktionalit\u00e4t.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-356864822\"><div id=\"great-3026612951\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Hauptvorteile aus SAP-Sicht dabei: alle Komponenten sind aufeinander abgestimmt beziehungsweise verprobt; L\u00f6sungsevaluierungen der als ScaleUp-Systeme als Single-Node oder ScaleOut-Systeme als Multi-node konzipierten Appliances nahmen SAP und Partner vor.<\/p>\n<p>Entsprechend des jeweiligen Kundenbedarfs erfolgte ein Sizing, wenn man so will, eine Konfektionierung mit anschlie\u00dfendem Systemverbau und Testing sowie Installation und Betrieb.<\/p>\n<p>Doch dann erfolgte ein Richtungswechsel respektive eine zus\u00e4tzlich Design-\/Setup-Option: n\u00e4mlich durch dass sogenannte \u201eSAP Hana Tailored Data Center Integration-Konzept\u201c, kurz TDI.<\/p>\n<p>Wer als SAP-Kunde wollte, konnte ab Herbst 2014 auf der Grundlage von TDI eine SAP-Hana-Systemumgebung (neben ScaleUp- auch ScaleOut-Systeme) zu einem St\u00fcck weit selbst designen oder aufsetzen.<\/p>\n<p>Wobei sich die Hana-Design-Kernelemente von einer Appliance vor allem in der Gestalt unterscheiden, dass beim TDI-Ansatz sowohl Server, der Storage- und der Netzwerk\u2013Layer mehr oder weniger frei gew\u00e4hlt werden kann.<\/p>\n<p>Allerdings m\u00fcssen die Server\u2013, Storage- und Netzwerk\u2013Systeme der verschiedenen Anbieter eine SAP-Zertifizierung aufweisen. Bis heute bleibt ausschlie\u00dflich Linux das einzige in Verbindung mit Hana nutzbare Operating System, mit Suse SLES for SAP Applications, als der bevorzugten Betriebssystemplattform.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/platzgummer_feb15_s11_cmyk.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-35279\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/platzgummer_feb15_s11_cmyk.jpg\" alt=\"Platzgummer Feb15 S11 Cmyk\" width=\"900\" height=\"542\"><\/a><\/p>\n<h3>Quicksizer von SAP gibt vor<\/h3>\n<p>Nun geht es laut \u00fcbereinstimmenden Informationen aus der SAP-Community mit der TDI Phase 5, kurz TDI 5, in eine neue Runde. Mehr noch. Demnach bedeutet TDI 5 eine Z\u00e4sur, man k\u00f6nnte es aber auch so sehen: SAP rudert in Sachen Hana-Server zur\u00fcck. Und zwar in einen Zustand, \u00e4hnlich wie es bei SAP-Klassik, eben bei Netweaver-basierten Systemen, der Fall war.<\/p>\n<p>Auf Nachfrage bei SAP-Partnern bringt TDI 5 n\u00e4mlich mit sich, \u201edass SAP-Kunden bei der Dimensionierung ihrer Hana-Server wieder mehr Flexibilit\u00e4t oder Freir\u00e4ume erhalten.<\/p>\n<p>Jetzt k\u00f6nnen Kunde und Hardware-Lieferant zu einem ganz gro\u00dfen St\u00fcck weit wieder gemeinsam die System-Auspr\u00e4gungen bestimmen und sie sind wieder gemeinsam daf\u00fcr verantwortlich, vor allem bei den Core-Auspr\u00e4gungen\u201c, wie es ein Experte eines Hana-Hardwareherstellers formuliert. \u201eNeu ist auch, dass die Begrifflichkeit SAPS wieder zur\u00fcckkehrt\u201c, wird berichtet.<\/p>\n<p>Nach wie vor spuckt quasi demzufolge ein SAP-Tool namens Qucksizer die Hardware-Dimensionierungen aus, zuvorderst die Memory-Gr\u00f6\u00dfe und die Core-Anzahl, und zwar kategorisiert gem\u00e4\u00df T-Shirt-Gr\u00f6\u00dfen.<\/p>\n<p>Eben L, M und S. Zus\u00e4tzlich mit TDI 5 jedoch werde auch wieder mit SAPSen gearbeitet, eine Einheit f\u00fcr das Leistungsverm\u00f6gen eines SAP-Systems aus der SAP-Netweaver-\/Klassik-Welt. Sie diene als eine Grundlage f\u00fcr die Bestimmung der notwendigen Core-Anzahl eines Hana-Systems. Wo mit SAPSen nicht gearbeitet werden k\u00f6nne, trete die sogenannte Core-to-Memory-Ratio in Aktion, so die Erkl\u00e4rungen.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich k\u00f6nne man bei einem Hana-Sizing neben dem Quicksizer auf den sogenannten Migration-Report zur\u00fcckgreifen. Er zeige bei einem SAP-Klassik-Hana-Wechsel weiteres auf, zum Beispiel erzeugte Workloads und anderes mehr.<\/p>\n<p>Eine damit verbundene wichtige Neuerung wird so beschrieben:<\/p>\n<p>\u201eNun sind Kunden in der Lage zusammen mit ihrem Hardware-Lieferanten das entsprechende Sizing eigenverantwortlich zu bestimmen oder festzulegen, ob L, M oder S \u2013 mit einer niedrigeren Core-Anzahl als bislang und mit der Verwendung von kleineren Servern\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/platzgummer_feb15_s11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-35280\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/platzgummer_feb15_s11.jpg\" alt=\"Platzgummer Feb15 S11\" width=\"900\" height=\"1050\"><\/a><\/p>\n<p>Auch k\u00f6nne beispielsweise durch ein Hana-Data Load, ein Daten-In-Memory-Laden aus anderen Quellsystemen, dazu f\u00fchren, dass anstelle einer M-Gr\u00f6\u00dfe mit weniger Cores durch den Quicksizer vorgeschlagen oder festgelegt werde, eine L-Gr\u00f6\u00dfe mit vielen Cores zu verwenden \u2013 man aber dennoch eine M-Gr\u00f6\u00dfe mit weniger Cores nutzen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Also, verst\u00e4ndige man sich mit dem Kunden auf ein M-Size-System mit weniger Cores, weil ein Dataload an und f\u00fcr sich im laufenden Hana-Betrieb weniger h\u00e4ufig stattfindet und man sich gegebenenfalls Etwas Zeit damit lassen kann.<\/p>\n<h4>Mit anderen Worten:<\/h4>\n<p>Mit TDI 5 lassen sich laut den vorliegenden Informationen Cores einsparen. Was im Endeffekt zu einer Kostenreduzierung f\u00fchre. Gerade die Verpflichtung, n\u00e4mlich quasi \u00fcberpowerte Hana-Systeme mit vielen Cores einsetzen zu m\u00fcssen und von denen auch noch eine hohe Core-Anzahl praktisch nicht genutzt werde, sei mehrfach an SAP herangetragen worden, erkl\u00e4rt ein Szenenkenner und malt folgendes Bild:<\/p>\n<p>\u201eEs war und ist ja noch immer vielfach so, als l\u00e4uft ein Sportwagen mit vielleicht 400 PS bis zum Anschlag hochtourig im Leerlauf, f\u00e4hrt aber kaum\u201c. Konkret: von beispielsweise vorhandenen 120 Cores w\u00fcrden nicht einmal 20 genutzt.<\/p>\n<p>Andererseits liegt auf der Hand, dass auch die Weiterentwicklungen bei den Prozessoren \u2013 neben stetig steigender Visualisierung \u2013, die Leistungsf\u00e4higkeit von aktuellen Hana-Servern erh\u00f6ht und aufgrund dessen auch weniger Cores bei gleicher Leistung verbaut werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Im Intel-Umfeld (Hana-on-Intel) erzeugen die aktuellen Skylake-Prozessoren einen neuen Schub, ebenso im Hana-on-Power-Umfeld mit von IBM neuangek\u00fcndigten Hana-Maschinen mit Power 9-Prozessoren.<\/p>\n<h3>Ohne Kundendruck nichts passiert<\/h3>\n<p>SAP-Kunden d\u00fcrfte TDI 5 also erfreuen ob der Neuerungen, die in der Konsequenz zum einen Kosteneinsparungen bedeuten, zum anderen eine Art von Back-to-the Roots mit gr\u00f6\u00dferer Hana-Server-Selbstbestimmung oder mehr Flexibilit\u00e4t in Eigenregie.<\/p>\n<p>Apropos Kunden. In den Gespr\u00e4chen mit Experten aus der SAP-Community tauchte die Frage auf: Was hat SAP jetzt dazu bewogen, die mit TDI 5 verbundenen und die zuvor skizzierten Kern\u00e4nderungen durchzuf\u00fchren?<\/p>\n<p>Praktisch unisono war Folgendes zu vernehmen: \u201eNur der Kundendruck hat SAP dazu bewogen, umzuschwenken\u201c.<\/p>\n<p>Ein Community-Mitglied, das wie andere nicht genannt werden will, gab folgende interessante Begebenheit zu Protokoll: Bei einem gr\u00f6\u00dferen SAP-Bestandskunden mit vielen Tochtergesellschaften sei es darum gegangen, Hana- beziehungsweise S\/4-Lizenzen abzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Die Company habe dies jedoch davon abh\u00e4ngig gemacht, weniger Cores verwenden zu d\u00fcrfen als eigentlich vorgegeben. Und zwar in etwa so viele, wie bislang bei SAP-Klassik auch. Erst als dies von SAP zugesichert worden sei, habe man die SAP-Lizenzen abgeschlossen.<\/p>\n<p>Warum SAP als Technologiew\u00e4chter in Sachen Hana-Server-Hardware eigentlich seit jeher eine eher restriktive Linie bevorzugte, obwohl die Hana-Server an sich eigentlich leistungsm\u00e4\u00dfig mehr bieten als ben\u00f6tigt oder h\u00f6her ausgereizt werden k\u00f6nnten (mit einer h\u00f6heren Core-to-Memory-Ratio), wird von Community-Mitgliedern so beantwortet:<\/p>\n<p>\u201eBei SAP hat man offenbar schlichtweg Angst davor, dass sich durch eine zu hohe Hana-Server- oder Core-Auslastung Hana-Datenbank-Responsezeiten nur um Bruchteile von Sekunden verschlechtern.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_35281\" aria-describedby=\"caption-attachment-35281\" style=\"width: 2676px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Head-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-35281\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Head-2.jpg\" alt=\"Jochen Ziegler\" width=\"2676\" height=\"466\"><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-35281\" class=\"wp-caption-text\">Jochen Ziegler, Leading SOLAR (SAP SOLution ARchitect) and Leading Technical Sales Professional, IBM<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eKunden k\u00f6nnen sowohl vorhandene Power-Server als auch neue nutzen, da sich mit TDI 5 das Memory-to-Core Verh\u00e4ltnis deutlich verbessert. Es m\u00fcssen weniger Cores f\u00fcr die gleiche Menge Memory eingesetzt werden.<\/p>\n<p>So kann sich der Server-Footprint reduzieren weil unter Umst\u00e4nden weniger Server erforderlich sind sowie sich die Kosten f\u00fcr die Aktivierung und die Wartung von Cores sinken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Sizing aller neuen Angebote, aber auch f\u00fcr Kunden, die schon Hana-on-Power nutzen (Re-Sizing nach TDI 5), kann die Hardware effizienter und kosteng\u00fcnstiger genutzt werden.<\/p>\n<p>MIt dem Wechsel von TDI 4 mit Core to Memory nach TDI 5 mit SAPSen ergibt sich eine deutlich verbesserter, fairerer, verringerter und damit f\u00fcr den Kunden kosteng\u00fcnstigerer Ressourcenbedarf der ben\u00f6tigten CPU-Kapazit\u00e4t sowie so eine verbesserte Prozessorauslastung der Hana-on-Power-Systeme.<\/p>\n<p>Dies bedeutet ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung, was den Ressourcenbedarf an vorzuhaltender Rechenleistung anbelangt, und vor allem auch die wiedererlangte Verantwortung des Kunden f\u00fcr die Beschaffung und Nutzung von Rechnerressourcen in Zusammenarbeit mit dem Hersteller und dem Business Partner, wie es seit jeher f\u00fcr die klassischen SAP-Systeme der Fall ist.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_35284\" aria-describedby=\"caption-attachment-35284\" style=\"width: 2676px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Head-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-35284\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Head-4.jpg\" alt=\"Erik Rieger\" width=\"2676\" height=\"466\"><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-35284\" class=\"wp-caption-text\">Erik Rieger, Global SAP Solutions Architect, Global SI\/SO &amp; Strategic ISV Technical Alliances, VMware<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eHana TDI 5 hat auf den ersten Blick keine gro\u00dfe Auswirkungen f\u00fcr mit VMware virtualisierte Hana-Umgebungen. Bereits vor TDI 5 erm\u00f6glichte der Einsatz von VMware vSphere f\u00fcr Hana den Kunden, Hana-Server-Systeme st\u00e4rker und flexibler auszulasten, als die festen Hana-Appliance-Server-Konfigurationen.<\/p>\n<p>Vor TDI 5 war der einzige Faktor zur Leistungsberechnung der ben\u00f6tigte Arbeitsspeicher einer Hana-Instanz. Die dazu festgelegte CPU-Konfiguration, wurde \u00fcber das sogenannte Core-to-Memory-Ratio beschrieben.<\/p>\n<p>Mit TDI 5 kann die zu erwartende Arbeitslast in SAPS berechnet und \u00fcber diese Angabe bestimmt werden, wie gro\u00df der Arbeitsspeicher eines Hana-Systems (physikalische oder virtuelle Hana) maximal werden darf.<\/p>\n<p>Nun ist es m\u00f6glich, Hana-VMs zu konfigurieren, die an die 4-TB-Grenze heranreichen. Die zus\u00e4tzliche Flexibilit\u00e4t, welche TDI 5 f\u00fcr die Konfiguration einer Hana-VM bringt, macht das regelkonforme Konfigurieren einer VM komplexer.<\/p>\n<p>VMware hat ein Konfigurationswerkzeug entwickelt, welches neben dem bestehenden SAP Hana-Appliance-T-Shirt-Sizing auch einen SAPS basierenden Ansatz unterst\u00fctzt und diese Sizings als Basis f\u00fcr die Erstellung von konformen Hana-VM-Konfigurationen verwendet und diese somit erleichtert.<\/p>\n<p>Diese Standardisierungsinitiative wird zurzeit von VMware und SAP im SAP Sizing Meeting mit allen SAP-Technologiepartnern diskutiert. Aus Kundensicht \u00e4ndert sich mit TDI 5 aus VMware-Sicht auf den Punkt gebracht, Folgendes: mehr RAM per Hana-VM ist m\u00f6glich (abh\u00e4ngig vom SAPS Sizing), mehr Hana-RAM per VMware-CPU-Lizenz, bessere Ausnutzung bestehender Server Ressourcen und Nutzung, gegebenenfalls kann ein kleinerer CPU-Typ (weniger CPU-Kerne) verwendet werden oder es ist kein Hardwarewechsel aufgrund von RAM-Limitierungen mehr notwendig.<\/p>\n<p>Jedes Sizing, mit oder ohne TDI 5, sollte als ein iterativer Prozess (Plan, Do, Check, Act) angesehen werden, da sich Systeme \u00fcber deren Lebenszeit ver\u00e4ndern. Die VM-Konfiguration sollte entsprechend dieser \u00c4nderungen angepasst werden. Die M\u00f6glichkeit mehr RAM pro CPU-Ressourcen, oder kleinere CPUs zu nutzten. bringt Flexibilit\u00e4t und spart letztendlich bares Geld!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_37184\" aria-describedby=\"caption-attachment-37184\" style=\"width: 2676px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Head-3-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Tdi phase 5 &#8211; hana doppelt so schnell\" class=\"size-full wp-image-37184\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Head-3-1.jpg\" alt=\"Head 3\" width=\"2676\" height=\"466\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Head-3-1.jpg 2560w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Head-3-1-1200x209.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Head-3-1-768x134.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Head-3-1-100x17.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Head-3-1-480x84.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Head-3-1-640x112.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Head-3-1-720x125.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Head-3-1-960x167.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Head-3-1-1168x203.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Head-3-1-1440x251.jpg 1440w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Head-3-1-1920x335.jpg 1920w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Head-3-1-1536x268.jpg 1536w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Head-3-1-2048x357.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2676px) 100vw, 2676px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-37184\" class=\"wp-caption-text\">Martin Beuse, SAP-Competence-Center-Leiter (D), HPE<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eSAP TDI Phase 5 ver\u00e4ndert nicht die Core to Memory Ratio: Die liegt nach wie vor bei 768 GB f\u00fcr BW beziehungsweise 1,5 TB f\u00fcr SoH (f\u00fcr Skylake Prozessoren).<\/p>\n<p>Neu ist, dass sowohl der Quicksizer bei neuen Systemen als auch der Sizing-Report bei vorhandenen Systemen einen SAPS-Wert ausgeben. Mit dieser Angabe ist es m\u00f6glich, eine kleinere und damit kosteng\u00fcnstigere L\u00f6sung zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Ziel der SAP ist es, neben der Adressierung von Memory, dass Kunden die CPU entsprechend ihrem Bedarf ausw\u00e4hlen k\u00f6nnen und damit Konfigurationen mit zu starken (\u00fcberdimensionierten) Prozessoren vermeiden. Nach unten ist das Verfahren durch die Anforderung von minimal 8 Cores pro CPU abgesichert.<\/p>\n<p>F\u00fcr HPE als Hersteller bietet sich dadurch die M\u00f6glichkeit, bedarfsgerechte und damit kostenoptimierte L\u00f6sungen anzubieten. Es geht bei TDI Phase 5 um Optimierung &#8211; noch mehr CPU-Leistung wird derzeit im Hana-Markt nicht ben\u00f6tigt. Die Adressierung von Memory steht nach wie vor im Fokus.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_35286\" aria-describedby=\"caption-attachment-35286\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Head-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-35286\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Head-1.jpg\" alt=\"Michael Joes\" width=\"1000\" height=\"174\"><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-35286\" class=\"wp-caption-text\">Michael Joes, Regional Director Central Europe, Suse Linux<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eTDI 5 schreibt die Optimierungen, die SAP mit Tailored Datacenter Integration bei der SAP-Hana-Server-Nutzung ganz generell eingef\u00fchrt hat, abermals fort. SAP-Kunden sind damit in der Lage, noch flexibler ihren individuellen Bedarf in punkto IT-Infrastruktur zu handhaben.<\/p>\n<p>Aus Kundensicht, auch f\u00fcr SAP-Serviceprovider, bringt dies Nutzenvorteile mit sich, bis hin zu Kostenvorteilen. Suse als langj\u00e4hriger SAP-Partner unterst\u00fctzt bekanntlich sowohl den Appliance-Gedanken als auch den Tailor-Datacenter-Integration (TDI)-Ansatz von SAP.<\/p>\n<p>Dabei arbeitet Suse als bevorzugter und ausgew\u00e4hlter Linux-Lieferant mit SLES for SAP Applications ebenfalls mit den Hana-on-Intel-Anbietern sowie mit IBM-Hana-on-Power-Systemen selbstverst\u00e4ndlich eng zusammen.<\/p>\n<p>Was Entwicklungen anbelangt, aber auch tagt\u00e4glich in SAP-Hana-Projekten oder in Projekten bei denen der Einsatz von Hana-basierten Anwendungsl\u00f6sungen wie etwa SAP S\/4 Hana im Mittelpunkt stehen \u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_35287\" aria-describedby=\"caption-attachment-35287\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Head-5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-35287\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Head-5.jpg\" alt=\"G\u00fcnther Dussler\" width=\"1000\" height=\"174\"><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-35287\" class=\"wp-caption-text\">G\u00fcnther Dussler, Head of Technical PreSales Central Europe<br \/>SAP Infrastructure Solutions, Fujitsu<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eMit TDI Phase 5 er\u00f6ffnet SAP die M\u00f6glichkeit, Hana-Infrastrukturen bedarfsgerecht an dem kundenspezifischen Workload auszurichten. Fujitsu nutzt durch intelligente Konzepte die gewonnenen Spielr\u00e4ume um die Investitionen in eine SAP-IT-Infrastruktur zu optimieren und den ROI der Gesamtl\u00f6sung SAP Hana zu verbessern.<\/p>\n<p>Durch die bisherige Bindung des Arbeitsspeichers an die verwendete CPU hat sich in vielen F\u00e4llen bei den Kunden eine unzureichende Auslastung der in den Systemen verwendeten Prozessoren ergeben. Speziell bei Suite-on-Hana-Anwendungen sind CPU-Auslastungen w\u00e4hrend des Standardbetriebes von 10 bis 15 Prozent nicht un\u00fcblich.<\/p>\n<p>Durch TDI Phase 5 ergeben sich nun folgende zus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeiten, n\u00e4mlich: eine Bedarfsermittlung mit dem SAP Quicksizer, bei dem auf Basis von empirischen Daten zu erwartende Leistungsanforderungen hinterlegt sind. Anhand dieser Daten kann im Vorfeld einer Hana-Neuinstallation ein Eindruck von den zu erwartenden Anforderungen gewonnen werden.<\/p>\n<p>Die Angabe der SAPS-Werte f\u00fcr den Datenbankserver ergeben dabei eine in der Regel gr\u00f6\u00dfere Arbeitsspeicherausstattung pro CPU und einhergehend quasi \u201cmehr Hana\/Euro\u201c. Zus\u00e4tzlich kann das Verh\u00e4ltnis von CPU zu Arbeitsspeicher ganz individuell an den Kunden angepasst und eine optimale Auslastung der Infrastruktur erreicht werden.<\/p>\n<p>Durch TDI Phase 5 ist der Kunde de facto von dem festen Verh\u00e4ltnis zwischen CPU und Memory entkoppelt, die einzigen Beschr\u00e4nkungen bestehen in der Verwendung von f\u00fcr SAP Hana frei gegebenen Systemen. Das f\u00fchrt zu einer verbesserten Core to Memory Ratio und zu einem verbessertes Preis-\/Leistungsverh\u00e4ltnis.<\/p>\n<p>Beispielsweise kann f\u00fcr eine Hana-Datenbank mit einem Hauptspeicherbedarf anstatt eines vier CPU-Systems ein zwei CPU-System ausgew\u00e4hlt werden, das den Anforderungen in Punkto SAPS-Leistung gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>\u00dcber den reinen Betrieb der SAP Hana-Datenbank hinaus bietet Fujitsu f\u00fcr seine Kunden auch die Integration in ein Betriebsmodell an das Hana homogen in die Arbeitsabl\u00e4ufe einbindet und es aus seiner Sonderrolle entbindet.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit l\u00e4ngerem werden Restriktionen oder Vorgaben bei Hana-Servern moniert. Das Blatt scheint sich mit der jetzigen SAP Tailored Data Center Integration (TDI) Phase 5 zu wenden. Kunden erhalten bei der Hana-Server-Nutzung wieder mehr Freir\u00e4ume, fast wie bei SAP-Klassik.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":36641,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[5,20118],"tags":[67,722,236],"coauthors":[19954],"class_list":["post-35276","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-it-management","category-mag-1804","tag-linux","tag-netweaver","tag-sap","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685.jpg",1000,489,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685.jpg",400,196,false],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685-768x376.jpg",768,376,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685.jpg",1000,489,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685-100x49.jpg",100,49,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685-480x235.jpg",480,235,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685-640x313.jpg",640,313,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685-720x352.jpg",720,352,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685-960x469.jpg",960,469,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685.jpg",1000,489,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685.jpg",1000,489,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685.jpg",1000,489,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685.jpg",1000,489,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685.jpg",1000,489,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685.jpg",18,9,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685.jpg",1000,489,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685.jpg",1000,489,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685.jpg",1000,489,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685.jpg",600,293,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685.jpg",600,293,false],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/shutterstock_258742685-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Seit l\u00e4ngerem werden Restriktionen oder Vorgaben bei Hana-Servern moniert. 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