{"id":3496,"date":"2016-12-12T15:20:41","date_gmt":"2016-12-12T14:20:41","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=3496"},"modified":"2024-01-19T14:54:27","modified_gmt":"2024-01-19T13:54:27","slug":"sap-integr-ibm-bpm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/sap-integr-ibm-bpm\/","title":{"rendered":"SAP-Integration in den IBM Business Process Manager"},"content":{"rendered":"<p>Immer dann, wenn z. B. Bedarfsanforderungen erstellt, Rechnungsdaten abgerufen oder Kostenstellenzugeh\u00f6rigkeiten gepr\u00fcft werden, ist es notwendig, dass der IBM BPM mit dem vorhandenen SAP kommuniziert.<\/p>\n<h3>Direkte Anbindung<\/h3>\n<p>In aktuellen SAP-Versionen kann man die Webservices direkt aus den verf\u00fcgbaren SAP-Schnittstellen generieren. Diese k\u00f6nnen im BPM aufgerufen werden. Was einfach klingt, erweist sich oft als Kampf mit komplizierten Datenstrukturen, die zu noch komplizierteren Aufrufen f\u00fchren. Auch das direkte Ansprechen der Java-Schnittstellen mittels SAP Java Connector ist m\u00fchselig, da stets s\u00e4mtliche Schnittstellen und Attributsnamen bekannt sein m\u00fcssen. Der Programmierer ben\u00f6tigt hier entweder volle Kenntnis des SAP-Systems und der Schnittstellen oder einen dauerhaften Ansprechpartner, der jederzeit f\u00fcr R\u00fcckfragen zur Verf\u00fcgung steht. Doch wie soll man aus den oft verwirrenden BAPI-Calls die richtigen Werte auslesen? Wie soll das Ganze anschlie\u00dfend im BPM verwendet werden?<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-257304874\"><div id=\"great-520235512\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<h3>Der IBM-SAP-Adapter<\/h3>\n<p>Die Antwort ist einfach: IBM bietet bereits seit einiger Zeit einen Adapter speziell f\u00fcr SAP an. Dieser kann auf verschiedene Weise an den IBM BPM angebunden werden. Am einfachsten l\u00e4sst sich SAP mit der Advanced-Variante des Business Process Manager ansprechen. Hier werden SCA-Schnittstellen verwendet und mit einem Advanced Integration Service an den Business-Process-Model-&amp;-Notation-Prozess (BPMN) angebunden. Der SAP-Adapter legt die SCA-<span id=\"urn:local-text-annotation-zen6gk4hwakzemexdr1izrdh0xhqyh61\" class=\"textannotation disambiguated wl-thing\">Schnittstelle<\/span> zu SAP \u00fcber den Namen des BAPI-Bausteins an. Anschlie\u00dfend kann ein grafisches Mapping verwendet werden, um entsprechende Schnittstellen zum Prozess herzustellen. Ob die Anbindung funktioniert, l\u00e4sst sich leicht \u00fcber die integrierten Debugging-Tools des IBM Integration Designer testen, der Entwicklungsumgebung f\u00fcr Advanced Integration Services.<\/p>\n<p>Etwas aufw\u00e4ndiger stellt sich das Problem ohne SCA-F\u00e4higkeit dar. Mit der BPM-Standard-Version f\u00fchrt der Weg \u00fcber Java-Module, welche \u00fcber eine Webservice-<span id=\"urn:local-text-annotation-f5e8pqel6u7dfk0wfiwwtoguof4z1wsn\" class=\"textannotation disambiguated wl-thing\">Schnittstelle<\/span> in den Prozess eingebunden werden. Dabei erzeugt der SAP-Adapter Java-Objekte, die den Ein- und Ausgaben des BAPI-Bausteins entsprechen. Diese m\u00fcssen durch Java-Code manuell auf die jeweiligen Attribute aus dem Prozess gelegt werden. Die so entstehende Enterprise Java Bean (EJB) kann als Unternehmensanwendung auf einem WebSphere Application Server installiert und \u00fcber die Webservice-<span id=\"urn:local-text-annotation-ictk38q7tpmpi3h351tphfg5ad287lij\" class=\"textannotation disambiguated wl-thing\">Schnittstelle<\/span> aufgerufen werden. Ein solcher Application Server wird bei der Installation des BPM automatisch mit eingerichtet. Test und Debugging k\u00f6nnen hier \u00fcber die \u00fcblichen Schnittstellentests oder zus\u00e4tzlich implementierte Java-Methoden durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<h3>SolMan-Einbindung<\/h3>\n<p>Einen Sonderfall beim Thema SAP-IBM-Integration stellt der SAP Solution Manager dar. Mit ihm stellt SAP eine Sammlung von Werkzeugen, Inhalten und Services zur Verf\u00fcgung, \u00fcber die sich Systemlandschaften konsolidieren und zentral administrieren lassen. Als funktionales Prozessmodell konzipiert, k\u00f6nnen SAP-Anwender damit auch rudiment\u00e4re Abl\u00e4ufe im ERP-System steuern. Tiefergehende Backend-Logik f\u00fcr solche Zwecke enth\u00e4lt er jedoch nicht. An dieser Stelle l\u00e4sst sich trefflich der IBM BPM ankn\u00fcpfen. Als Entwicklungstool kann er im Solution Manager erstellte Prozesse, sogenannte Gesch\u00e4ftsentw\u00fcrfe, importieren. Ein Gesch\u00e4ftsentwurf wird im SAP Solution Manager auf der Basis von SAP-Prozessen definiert und durch eine Reihe von Iterationen optimiert.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Sap-integration in den ibm business process manager\" class=\" wp-image-3502 alignleft\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Screenshot-2016-12-12-um-15.09.33.png\" alt=\"Sap-integration in den ibm business process manager\" width=\"276\" height=\"491\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Screenshot-2016-12-12-um-15.09.33.png 358w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Screenshot-2016-12-12-um-15.09.33-100x178.png 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 276px) 100vw, 276px\" \/>\u00dcber Import- und Exportoperationen zwischen SAP Solution Manager und Process Designer bzw. Process Center werden die in Repositorys gespeicherten Daten ausgetauscht. Im IBM BPM werden diese dann weiter modelliert und verfeinert, um f\u00fcr bestimmte Projekte pr\u00e4zise Gesch\u00e4ftsszenarios bereitzustellen. Die fertigen Entw\u00fcrfe werden anschlie\u00dfend zum Konfigurieren zur\u00fcck in den SAP Solution Manager exportiert.<\/p>\n<p>SAP-Integration ist m\u00f6glich und geht mit BPM Advanced einfach von der Hand. F\u00fcr einige wenige Anbindungen kann man allerdings bedenkenlos auf die Advanced-Variante verzichten \u2013 insbesondere, wenn keine weitere SAP-Anbindung stattfinden wird oder mehr Budget f\u00fcr Entwicklung und Wartung vorhanden ist als f\u00fcr den Lizenzkauf. Eine solche direkte Anbindung ohne SAP-Adapter empfiehlt sich generell nur dann, wenn sehr viel umfangreiches Fachwissen und sehr gute Kenntnisse von SAP im Allgemeinen und dem betreffenden SAP-System bei den beteiligten Entwicklern vorliegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kann der IBM Business Process Manager (BPM) auch mit dem vorhandenen SAP kommunizieren?<br \/>\nDie Antwort des BPM-Experten Philipp Schn\u00fcrer lautet: Ja, der BPM hat zwar keine direkte SAP-Schnittstelle, aber einige Tricks machen die Verbindung m\u00f6glich.<\/p>\n","protected":false},"author":74,"featured_media":3501,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[2,740,161],"tags":[209,258,105,236],"coauthors":[25396],"class_list":["post-3496","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-sap-nachrichten","category-mag1612","category-szene","tag-bpm","tag-ibm","tag-integration","tag-sap","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration.jpg",1000,667,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration.jpg",400,267,false],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration-768x512.jpg",768,512,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration.jpg",1000,667,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration-100x67.jpg",100,67,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration-480x320.jpg",480,320,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration-640x427.jpg",640,427,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration-720x480.jpg",720,480,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration-960x640.jpg",960,640,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration.jpg",1000,667,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration.jpg",1000,667,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration.jpg",1000,667,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration.jpg",1000,667,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration.jpg",1000,667,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration.jpg",18,12,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration.jpg",1000,667,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration.jpg",1000,667,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration.jpg",1000,667,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration.jpg",600,400,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration.jpg",600,400,false],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Integration-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Kann 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