{"id":31091,"date":"2017-11-23T10:00:05","date_gmt":"2017-11-23T09:00:05","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=31091"},"modified":"2022-05-01T09:18:46","modified_gmt":"2022-05-01T07:18:46","slug":"85-prozent-der-daten-sind-ueberfluessig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/85-prozent-der-daten-sind-ueberfluessig\/","title":{"rendered":"85 Prozent der Daten sind \u00fcberfl\u00fcssig"},"content":{"rendered":"<p>Performanceprobleme und zahlreiche Duplikate in den Stammdaten verhinderten eine optimale Systemnutzung beim Klinik- und Pflegebettenproduzenten Stiegelmeyer. Klarheit brachte der Datavard Fitness Test: Nun k\u00f6nnen 700 Eigenentwicklungen stillgelegt und 86 Prozent der Daten archiviert werden.<\/p>\n<p>Die Stiegelmeyer-Gruppe steht f\u00fcr qualitativ hochwertige Betten f\u00fcr den Klinik- und Pflegebereich. Das Unternehmen mit Sitz in Herford exportiert seine Produkte in \u00fcber 60 L\u00e4nder und unterh\u00e4lt Vertriebsgesellschaften in Belgien, Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Polen und S\u00fcdafrika.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-2729308274\"><div id=\"great-2966967241\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Seit 1998 nutzt Stiegelmeyer SAP ERP als Unternehmenssoftware. Im Laufe der Jahre kamen viele Eigenentwicklungen dazu, die Datenflut wuchs und es machten sich Performance-Probleme im ERP-System bemerkbar.<\/p>\n<p>\u201eDie Systemperformance brach zeitweise ein. Zus\u00e4tzlich bekamen wir von unseren Vertriebsmitarbeitern R\u00fcckmeldungen, dass das System aufgrund von Duplikaten in den Stammdaten un\u00fcbersichtlich sei und der richtige Kunde nicht auf Anhieb gefunden werden konnte\u201c<\/p>\n<p>beschreibt Sebastian Frensemeier, IT Application Manager bei Stiegelmeyer, die Ausgangslage.<\/p>\n<p>\u201eDas war f\u00fcr uns ein berechtigter Grund, aktiv zu werden.\u201c<\/p>\n<p>Mithilfe einer Systemanalyse sollten die vorhandenen Schwachstellen im gewachsenen ERP-System aufgedeckt und Ansatzpunkte f\u00fcr eine Optimierung gefunden werden. Zus\u00e4tzlich wollte Stiegelmeyer anhand der Analyseergebnisse die Leistungen des SAP-Hosting-Anbieters \u00fcberpr\u00fcfen und einem Benchmarking unterziehen.<\/p>\n<p>\u201eUns war klar, dass es Schwachstellen im System gibt, wir wussten aber nicht genau, wo diese liegen und ob sie sich mit den Aussagen unserer Anwender decken w\u00fcrden\u201c<\/p>\n<p>so Frensemeier.<\/p>\n<p>Von einer Systemanalyse versprach sich der IT-Fachmann Detailerkenntnisse zur Systemleistung und -stabilit\u00e4t, Datenhaltung und -qualit\u00e4t sowie zu Compliance- und Sicherheitsaspekten.<\/p>\n<h3>Systemanalyse mit Aha-Effekt<\/h3>\n<p>Die Entscheidung fiel auf das Analysetool Datavard Fitness Test des Software-und Beratungsunternehmens Datavard. Die Anwendung war von Datavard als Standardprodukt entwickelt worden, um laufende SAP-Systeme m\u00f6glichst ressourcenschonend zu analysieren und zu optimieren.<\/p>\n<p>Das Tool kombiniert eine automatische Tiefenanalyse mit einem Benchmarking, das Daten aus \u00fcber 300 SAP-Systemen internationaler Unternehmen enth\u00e4lt. Auf dieser Basis identifiziert Datavard Fitness Test die St\u00e4rken und Schw\u00e4chen des Systems und erstellt daraus umsetzbare Handlungsempfehlungen.<\/p>\n<p>Analysiert werden das Datenvolumen aller enthaltenen Daten verbunden mit einer Vorhersage des zu erwartenden Wachstums, die Systemperformance hinsichtlich Geschwindigkeit und Zuverl\u00e4ssigkeit sowie die Datenqualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus pr\u00fcft Datavard Fitness Test Compliance- und Sicherheitsaspekte und deckt Bereiche mit besonders gro\u00dfem Archivierungs- und Housekeeping-Potenzial auf. Zus\u00e4tzlich werden potenzielle Abap-Code-Konflikte analysiert und dargestellt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Domonika-Kmetova.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"85 prozent der daten sind \u00fcberfl\u00fcssig\" class=\"aligncenter wp-image-31097 size-full\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Domonika-Kmetova.jpg\" alt=\"Domonika Kmetova, datavard fitness test\" width=\"800\" height=\"556\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Domonika-Kmetova.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Domonika-Kmetova-768x534.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Domonika-Kmetova-100x70.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Domonika-Kmetova-480x334.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Domonika-Kmetova-640x445.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Domonika-Kmetova-720x500.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>Laufzeit durch Anpassungen verk\u00fcrzt<\/h3>\n<p>Das Projekt lief reibungslos an.<\/p>\n<p>\u201eWir hatten einen festen Ansprechpartner und w\u00f6chentliche Status-Calls zur Vorbereitung. Das lief alles sehr ressourcenschonend ab\u201c<\/p>\n<p>so Frensemeier. Zun\u00e4chst sollte ein Testlauf im Qualit\u00e4tssicherheits-System stattfinden, da es das Produktivsystem exakt widerspiegelt. Zu diesem Zweck wurden die Transporte importiert und gepr\u00fcft, ob sie systemkompatibel sind.<\/p>\n<p>\u201eWir haben die Analyse zun\u00e4chst im Q-System gestartet. Schnell war klar, dass sich durch einige Programm-Modifikationen durch Datavard selbst die Laufzeit auf einen Monat reduzieren lie\u00dfe\u201c<\/p>\n<p>berichtet Frensemeier.<\/p>\n<p>Zum Jahreswechsel bereiteten die Projektbeteiligten bei Stiegelmeyer den Start im Produktivsystem vor.<\/p>\n<p>\u201eWir hielten R\u00fccksprache mit unserem Hosting-Dienstleister, um durch kleinere Systemoptimierungen im Vorfeld die gew\u00fcnschte Performance sicherstellen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Vereinbart wurde, die Batchprozesse zu verdoppeln und die Dialogprozesse zu verringern. Der Fitness Test sollte schlie\u00dflich im laufenden Betrieb durchgef\u00fchrt und das Tagesgesch\u00e4ft nicht beeintr\u00e4chtigt werden\u201c<\/p>\n<p>so der IT-Fachmann.<\/p>\n<p>Anfang M\u00e4rz startete schlie\u00dflich der vierw\u00f6chige Durchlauf des Datavard Fitness Test im Produktivsystem, der ohne Probleme verlief. Bei einer Vor-Ort-Pr\u00e4sentation erkl\u00e4rten die Datavard-Berater die Ergebnisse der System\u00adanalyse und gaben konkrete Handlungsempfehlungen.<\/p>\n<h3>Optimierungspotenzial aufgedeckt<\/h3>\n<p>Die Ergebnisse aus der Systemanalyse zeigen deutlichen Nachholbedarf hinsichtlich der Datenarchivierung und Anwendungsstilllegung. Im Benchmark lag Stiegelmeyer in einigen Punkten im unteren Drittel der 300 Vergleichssysteme.<\/p>\n<p>\u201eDer Aha-Effekt war im SD-Bereich und im CO-Umfeld besonders hoch\u201c<\/p>\n<p>res\u00fcmiert Frensemeier.<\/p>\n<p>\u201eIn beiden Bereichen k\u00f6nnen wir 85 Prozent des Datenbestandes archivieren, das entspricht 55 GB.\u201c<\/p>\n<p>Eine weitere \u00dcberraschung zeigte sich bei den Eigenentwicklungen. Der Fitness Test hatte ermittelt, dass 700 der 1500 Eigenentwicklungen nicht mehr benutzt werden. Eine Stilllegung dieser Anwendungen w\u00fcrde potenzielle Sicherheits\u00adl\u00fccken schlie\u00dfen, Kosteneinsparungen erm\u00f6glichen. Auch die Anzahl der modifizierten Standardprogramme erstaunte:<\/p>\n<p>\u201eWir wussten, dass wir einige Standardprogramme angefasst hatten, die tats\u00e4chliche Anzahl von 918 Modifikationen hat uns dann aber doch verbl\u00fcfft\u201c<\/p>\n<p>so Frensemeier. Weniger \u00fcberrascht war die IT-Abteilung von der Datenqualit\u00e4t der Stammdaten, denn die Ergebnisse best\u00e4tigten die Aussagen der Anwender.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse waren in diesem Fall hilfreich f\u00fcr die Gespr\u00e4che mit den Fachabteilungen. Denn f\u00fcr die geplante Neueinf\u00fchrung eines CRM-Systems sollte die Stammdatenqualit\u00e4t deutlich verbessert werden.<\/p>\n<h3>Fazit: Pr\u00e4dikat \u201eSehr ressourcenschonend\u201c<\/h3>\n<p>Die Systemanalyse war reibungslos verlaufen und nahm wenig Zeit der IT-Abteilung von Stiegelmeyer in Anspruch.<\/p>\n<p>\u201eAm meisten beeindruckte mich, dass das Projekt sehr autark ablief. Wir hatten intern nicht viel Aufwand, da alles durch Datavard gemanagt wurde. \u00dcber die gesamte Projektlaufzeit entstand ein interner Personalbedarf von etwa zwei Tagen\u201c<\/p>\n<p>fasst Frensemeier zusammen.<\/p>\n<p>Die mit der Analyse verbundenen Ziele waren erreicht worden: Mithilfe der Analyse konnten die \u201eBlind spots\u201c im System identifiziert und Optimierungsm\u00f6glichkeiten aufgezeigt werden.<\/p>\n<p>\u201eWir wussten, dass es bei uns Optimierungspotenzial gibt, aber nicht wo. \u00dcberrascht hat uns, dass wir mit so wenig Aufwand so viel erreichen k\u00f6nnen\u201c<\/p>\n<p>so Frensemeier.<\/p>\n<p>Aufgabe der IT-Abteilung ist es nun, die Handlungsempfehlungen umzusetzen. In einem Jahr soll der Fitness Test nochmals gestartet werden, um zu sehen, ob alle Hausaufgaben erledigt wurden und wie sie sich im System auswirken.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/datavard-gmbh\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"85 prozent der daten sind \u00fcberfl\u00fcssig\" class=\"aligncenter wp-image-11364 size-full\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-DATAVARD.jpg\" alt=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/datavard-gmbh\/\" width=\"1000\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-DATAVARD.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-DATAVARD-768x86.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-DATAVARD-100x11.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-DATAVARD-480x54.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-DATAVARD-640x72.jpg 640w, 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