{"id":31020,"date":"2017-11-23T10:00:17","date_gmt":"2017-11-23T09:00:17","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=31020"},"modified":"2022-05-01T09:17:59","modified_gmt":"2022-05-01T07:17:59","slug":"discrete-manufacturing-mit-s4-hana-und-solman","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/discrete-manufacturing-mit-s4-hana-und-solman\/","title":{"rendered":"Discrete Manufacturing mit S\/4, Hana und SolMan"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr SAP-Bestandskunden sind Branchenl\u00f6sungen ein wichtiger Mehrwert f\u00fcr das eigene ERP. Das gilt f\u00fcr alle ERP-Versionen, und SAP selbst hat diese Marktanforderung schon lange erkannt und verf\u00fcgt \u00fcber 25 eigene Branchenl\u00f6sungen.<\/p>\n<p>Aber nicht alle Aufgaben lassen sich durch die generischen Branchenl\u00f6sungen einer SAP perfekt abdecken. Hier schl\u00e4gt die Stunde der SAP-Partner, die mit immer spezifischerem Know-how viele Nischen ausgezeichnet f\u00fcllen und einen sehr wertvollen Beitrag zur SAP-Community leisten. MSG Treorbis hat sich auf das Themengebiet Discrete Manufacturing konzentriert.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-4022013175\"><div id=\"great-334369055\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Die Digitalisierung und Industrie 4.0 versch\u00e4rfen den Wettbewerb auch in der diskreten Fertigungsindustrie. Wo sieht Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Michael Neuhaus aktuell die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen?<\/p>\n<p>\u201eWichtig ist es, eine m\u00f6glichst vollst\u00e4ndige Integration aller Gesch\u00e4ftsprozesse sicherzustellen\u201c<\/p>\n<p>ist seine erste Antwort.<\/p>\n<p>\u201eIn der diskreten Fertigung gibt es noch viele Unternehmen, die ihre Gesch\u00e4ftsprozesse zwischen den einzelnen Bereichen und noch h\u00e4ufiger mit den verschiedenen Gesch\u00e4ftspartnern, ob Kunden, Lieferanten oder internen Gesellschaftsbereichen, mit vielen System- und Prozessbr\u00fcchen abgebildet haben.<\/p>\n<p>Unternehmen haben insbesondere in der Fertigung eine Vielzahl an Informationen, die nicht genutzt werden. Die Aufgabe besteht darin, Engp\u00e4sse fr\u00fchzeitig zu erkennen, Fehler im Vorfeld zu vermeiden, Marktver\u00e4nderungen vorherzusehen.<\/p>\n<p>Oft sind die kaufm\u00e4nnischen Kennzahlen bekannt, die Vielzahl der Informationen aus Produktion und Einkauf gilt es in Echtzeit zu nutzen.\u201c<\/p>\n<p>Das MSG-Treorbis-Angebot steht und Michael Neuhaus hat die Latte hochgelegt, was auch erkl\u00e4rt, warum er mit seinem j\u00fcngsten Angebot auf die innovativste Technik von SAP setzt: S\/4, Hana und SolMan Version 7.2.<\/p>\n<p>Notwendig ist dieser innovative Anschub allemal, denn die Herausforderungen aus Industrie 4.0 sind hoch. Dazu der Digitalverband Bitkom: Industrie 4.0 hat zwar die Wirtschaft erreicht, allerdings sind die Unternehmen bei den Investitionen in innovative digitale Technologien f\u00fcr vernetzte Produktion und Produkte noch zur\u00fcckhaltend.<\/p>\n<p>Wie die Realit\u00e4t bereits heute zeigt, findet die eigentliche Revolution von Industrie 4.0 nicht in der Produktion, sondern bei den Gesch\u00e4ftsmodellen statt. Von besonderer Bedeutung sind dabei digitale Plattformen.<\/p>\n<p>Mit ihren datenbasierten Mehrwertdienstleistungen schieben sie sich zwischen Hersteller und Kunde, brechen damit die eingespielten Beziehungen zwischen ihnen auf und fordern so die etablierten Unternehmen ernsthaft heraus.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund hat sich die Bitkom-Projektgruppe Gesch\u00e4ftsmodelle intensiv mit den Auswirkungen der Digitalisierung befasst. Die Ergebnisse sind im Faktenpapier \u201eGesch\u00e4ftsmodelle in der Industrie 4.0 \u2013 Chancen und Potenziale nutzen und aktiv mitgestalten\u201c dokumentiert.<\/p>\n<p>Bitkom ver\u00f6ffentlichte das Faktenpapier anl\u00e4sslich des Digitalgipfels. Ein Gesch\u00e4ftsmodell zu entwickeln, anzupassen oder es unber\u00fchrt zu lassen ist eine unternehmerische Entscheidung. Bitkom will hierzu Trends aufzeigen und so Entscheidungshilfen geben.<\/p>\n<p>\u201eDas Faktenpapier ist ein strategisches Papier und m\u00f6chte aufr\u00fctteln\u201c<\/p>\n<p>sagt Wolfgang Dorst, Bereichsleiter Indus\u00adtrial Internet beim Bitkom.<\/p>\n<p>\u201eNicht die Technik ist bei Industrie 4.0 entscheidend, sondern die digitalen Gesch\u00e4ftsmodelle.\u201c<\/p>\n<h3>Technisch machbar \u2013 wirtschaftlich sinnvoll?<\/h3>\n<p>Folgerichtig spricht auch SAP in Bezug auf Hana, S\/4 und Leonardo von einer Plattform und nicht von Einzell\u00f6sungen. Michael Neuhaus hat bei MSG Treorbis diesen Aspekt f\u00fcr die diskrete Fertigung aufgenommen: Neben der technischen Umsetzbarkeit stellt sich bei Losgr\u00f6\u00dfe 1 auch die Frage der Wirtschaftlichkeit.<\/p>\n<p>Wie l\u00e4sst sich im Vorfeld kl\u00e4ren, welche Konfigurationen und Implementierungen Sinn machen? Michael Neuhaus:<\/p>\n<p>\u201eDie Wirtschaftlichkeit und nat\u00fcrlich auch die Realisierbarkeit der Konfiguration sind in der Tat entscheidend. Unsere L\u00f6sungen unterst\u00fctzen hier durch Transparenz in der Kalkulation sowie bei der Pr\u00fcfung von Kapazit\u00e4t und Verf\u00fcgbarkeit.\u201c<\/p>\n<p>Was sind die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen bei Discrete Manufacturing? Die hohe Individualit\u00e4t bis zur Losgr\u00f6\u00dfe 1, meint Neuhaus und er betont:<\/p>\n<p>\u201eDie Variantenvielfalt ist unbegrenzt, trotzdem oder gerade deswegen ist es wichtig, einfache und schnelle L\u00f6sungen zu implementieren. Vertrieb und Produktion arbeiten sehr h\u00e4ufig noch auf unterschiedlichen Systemen und auch mit unterschiedlichen Stammdaten.<\/p>\n<p>Zudem werden meist die theoretisch m\u00f6glichen Varianten mit enormem Aufwand in Systemen abgebildet. Stellen Sie sich vor, dass Sie aufgrund von Bedarfen und Prognosen Ihr System aufbauen und nicht auf Basis der theoretisch m\u00f6glichen Produktvarianten. Dies unterst\u00fctzen wir mit einfachen Werkzeugen. Hier liegen riesige Potenziale.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Neuhaus-Michael-Cocerstory.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Discrete manufacturing mit s\/4, hana und solman\" class=\"aligncenter wp-image-31022 size-full\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Neuhaus-Michael-Cocerstory.jpg\" alt=\"Neuhaus Michael Cocerstory, Industrie 4.0, discrete manufacturing\" width=\"800\" height=\"949\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Neuhaus-Michael-Cocerstory.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Neuhaus-Michael-Cocerstory-768x911.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Neuhaus-Michael-Cocerstory-100x119.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Neuhaus-Michael-Cocerstory-480x569.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Neuhaus-Michael-Cocerstory-640x759.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Neuhaus-Michael-Cocerstory-720x854.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>Erfolgsfaktor Stammdaten<\/h3>\n<p>Solide Stammdaten sind die Basis f\u00fcr jedes Digitalisierungsprojekt. Inwieweit unterst\u00fctzt MSG Treorbis seine Kunden beim Handling f\u00fcr den Stammdatenaufbau?<\/p>\n<p>\u201eSeit vielen Jahren stand das Stammdatenmanagement im Vordergrund\u201c<\/p>\n<p>wei\u00df Michael Neuhaus aus seiner beruflichen Praxis.<\/p>\n<p>\u201eUnser Fokus ist, dass der Experte f\u00fcr das eigene Produkt nicht einen Experten f\u00fcr die Stammdaten in der Software braucht. Jeder soll sein Fachwissen einfach und schnell in der Software abbilden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zudem ist f\u00fcr uns ein entscheidender Wettbewerbsvorteil, dass Stammdaten nur einmal gepflegt werden. Diese werden aber sowohl im Vertrieb, ob im Hybris, CRM oder ERP, wie auch in der Produktion und dem Einkauf genutzt. Hier bieten wir unsere L\u00f6sungen an.\u201c<\/p>\n<p>Variantenvielfalt stellt SAP-Bestandskunden vor gro\u00dfe Herausforderungen: von der Kundenauftragserfassung bis zur Auslieferung. Die Prozesskette basiert auf vielen Daten und Informationen, die durch verzweigte und komplexe Prozessschritte zum richtigen Zeitpunkt zusammengef\u00fchrt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Neuhaus kennt die Herausforderungen ganz genau: Bei konfigurierbaren Produkten k\u00f6nnen Informationen aus dem Materialstamm (z. B. das Gewicht) nicht genutzt werden, da diese abh\u00e4ngig von konkreten Auspr\u00e4gungen abgeleitet werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Auch die Verf\u00fcgbarkeitspr\u00fcfung aller Komponenten eines Produkts und die Produktvisualisierung sind anspruchsvolle Aufgaben, die im SAP-Standard nur eingeschr\u00e4nkt zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>Hier sind dann spezifische Branchenl\u00f6sungen f\u00fcr den SAP-Bestandskunden unbedingt notwendig: Mit Variant Process Optimization bietet MSG Treorbis ein SAP-zertifiziertes Werkzeug, um den Umgang und die Prozesse mit konfigurierbaren Materialien zu optimieren und gegebenenfalls die Komplexit\u00e4t zu reduzieren.<\/p>\n<p>Im Modul Variant Process Optimization stehen eine Reihe von Funktionen zur Verf\u00fcgung, die den Umgang mit konfigurierbaren Materialien wesentlich vereinfachen und somit auch die zugeh\u00f6rigen Prozesse leichter steuerbar machen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich sind alle Komponenten dieses Moduls voll in den SAP-Standard inte\u00adgriert. Das Modul Variant Process Optimization besteht im Wesentlichen aus zwei Hauptbereichen.<\/p>\n<p>Zum einen aus dem Bereich Variantenkonfiguration mit den Segmenten Gewichtsberechnung, Steuerung von Merkmalen zur Ausgabe in Vertriebsbelegen, Verf\u00fcgbarkeitspr\u00fcfung \u00fcber das Einkaufscockpit sowie Paketbildung als Hilfsmittel zur Produktionsplanung und -steuerung.<\/p>\n<p>Der zweite Bereich betrifft die Kommunikation mit externen Systemen, z. B. die Anbindung von Programmen zur grafischen Auftragserfassung und zur Integration von Webshop-L\u00f6sungen \u00fcber die SAP-Werkzeuge IPC, Hybris oder Fiori.<\/p>\n<p>Mit welchen Argumenten \u00fcberzeugen Sie bei SAP-Bestandskunden, fragten wir Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Michael Neuhaus.<\/p>\n<p>\u201eDie vorkonfigurierten L\u00f6sungen bieten auf Basis Best Practice eine solide Grundlage im Standard mit einer garantierten Einf\u00fchrungszeit und einem Festpreis \u2013 damit vereinen wir die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen eines SAP-Projekts.\u201c<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich z\u00e4hlt auch die Zukunftssicherheit, hierf\u00fcr setzt MSG Treorbis mit Discrete Manufacturing auf eine S\/4-basierte Branchenl\u00f6sung. Damit sind auch Hana und Open Source im Spiel.<\/p>\n<p>Inwieweit haben Hana und S\/4 die SAP-Community durchdrungen, sodass MSG Treorbis bereits eine Branchenl\u00f6sung auf dieser Basis anbietet \u2013 und was sind Ihre strategischen \u00dcberlegungen?<\/p>\n<p>\u201eDas Thema S\/4 ist voll im Markt angekommen\u201c \u201eAlle unsere Kunden und Interessenten besch\u00e4ftigen sich intensiv damit.\u201c<\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Neuhaus.<\/p>\n<h3>Wie stabil ist S\/4?<\/h3>\n<p>In der Vergangenheit gab es immer wieder Diskussionen \u00fcber die operative Stabilit\u00e4t und Vollst\u00e4ndigkeit von S\/4. Hana und S\/4 sind junge SAP-Produkte \u2013 sind diese stabil genug f\u00fcr eine Branchenl\u00f6sung? Michael Neuhaus dazu:<\/p>\n<p>\u201eDas Realease 1709 on-premise ist ein stabiles Qualit\u00e4tsrelease. Aus diesem Grund ist es logisch, neue Branchenl\u00f6sungen auf dieser Plattform zu entwickeln und auch an den Markt zu liefern.\u201c<\/p>\n<p>Somit setzt die Branchenl\u00f6sung Discrete Manufacturing auch Hana und S\/4 Hana Finance (fr\u00fcher: Simple Finance) voraus. Was noch? Welche Teile der SAP Business Suite 7 und des NetWeaver kommen zum Einsatz?<\/p>\n<p>\u201eWir haben bisher S\/4 und ECC im Fokus. An der Basis erg\u00e4nzt durch SAP-Analytics-L\u00f6sungen.\u201c<\/p>\n<p>Aber f\u00fcr die SAP-Community ist wichtig: \u201eAlle Kunden, egal ob sie ECC oder S\/4 einsetzen, k\u00f6nnen unsere L\u00f6sungen nutzen\u201c<\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Michael Neuhaus.<\/p>\n<h3>Der richtige Migrationspfad<\/h3>\n<p>Ausgehend von S\/7 (Business Suite 7) mit AnyDB ist ein leidenschaftliches Thema in der SAP-Community die \u00dcberlegung, ob der Umstieg auf S\/4 nach dem Greenfield- oder Brownfield-Ansatz oder durch eine Landscape Transformation erfolgen soll.<\/p>\n<p>\u201eInstalled-\u00adBase-Kunden m\u00fcssen einen Kosten-Nutzen-Abgleich zwischen den L\u00f6sungen erarbeiten\u201c<\/p>\n<p>betont Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Neuhaus.<\/p>\n<p>\u201eUnsere Methode MSG Fit hilft hier die richtige Wahl zu treffen. Aus dem Markt mehren sich die Anzeichen, dass nach langer Laufzeit der Installation ein Greenfield-Ansatz unter Abschaltung der Prozesshistorie eine vielversprechende Wahl zu sein scheint.\u201c<\/p>\n<p>Der Weg ist das Ziel: Linux, Hana und S\/4 \u2013 was sind die n\u00e4chsten technischen Schritte zur Erreichung der Branchenl\u00f6sung Discrete Manufacturing? Hier zeigt sich MSG Treorbis offen und sehr flexibel.<\/p>\n<p>\u201eJeder Migrationspfad der SAP kann genutzt werden, der die Plattform S\/4 zum Ziel hat\u201c<\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Neuhaus seinen Ansatz.<\/p>\n<p>Cloud Computing ist momentan eines der am meisten diskutierten Themen in der SAP-Community. Die MSG-Treorbis-Branchenl\u00f6sung ist als On-Pre\u00admise-L\u00f6sung \u00adkonzipiert \u2013 warum? K\u00f6nnte man die \u00adL\u00f6sung auch in der HEC oder auf AWS, Google Cloud Platform oder Microsoft Azure betreiben?<\/p>\n<p>\u201eAktuell bieten wir die On-Prem-Variante an. HEC und AWS sind definitiv eine weitere M\u00f6glichkeit f\u00fcr die Zukunft, auch mit Blick auf ein PMC-Per-Seat-Preismodell. Google und Azure stehen aktuell nicht in der Planung\u201c<\/p>\n<p>beschreibt Michael Neuhaus seine Perspektive. Die neue SAP Cloud Platform sieht er als eine gro\u00dfe Chance.<\/p>\n<p>Wie bei fast jeder SAP-Anwendung ist naturgem\u00e4\u00df auch die Benutzeroberfl\u00e4che ein wichtiger Bestandteil. Hier hat SAP in den vergangenen Jahren viel in die Standardl\u00f6sung investiert. Wie wichtig ist das User Interface (UI) in einer Branchenl\u00f6sung wie Discrete Manufacturing? Und welche L\u00f6sungen gibt es?<\/p>\n<p>\u201eDas UI ist f\u00fcr unsere Kunden \u00fcberaus wichtig\u201c<\/p>\n<p>wei\u00df Neuhaus aus den Diskussionen mit Kunden.<\/p>\n<p>\u201eJeder Gesch\u00e4ftspartner, ob Kunde, H\u00e4ndler, der Auftragsinnendienst, der Interessent oder das Schwesterunternehmen sollte auf seine Anforderungen und entsprechend seinem Know-how ein intuitives UI wie SAP Fiori nutzen k\u00f6nnen und durch das System gef\u00fchrt und aktiv unterst\u00fctzt werden. Und das auf jedem Device, unabh\u00e4ngig davon, ob ein Experte oder ein unerfahrener Anwender mit der L\u00f6sung arbeitet.\u201c<\/p>\n<p>Neben dem \u00fcberarbeiteten UI hat SAP begonnen, neue Themenfelder im Frame\u00adwork Leonardo zusammenzufassen, dazu geh\u00f6ren etwa KI mit Machine\/Deep Learning und IoT. Plant auch MSG Treorbis, Teile aus Leonardo zu verwenden?<\/p>\n<p>\u201eAktuell nicht\u201c, so Neuhaus, \u201eaber f\u00fcr 2018 wird dies ein Schwerpunkt sein.\u201c<\/p>\n<p>Denn auch f\u00fcr die Bereiche Logistik, Fertigung und Handel haben Machine Learning und IoT ein gro\u00dfes Potenzial:<\/p>\n<p>\u201eHeute ist es wichtig, Produktionsfehler nicht erst in der Qualit\u00e4tskontrolle zu erkennen, sondern w\u00e4hrend der Fertigung m\u00f6gliche Abweichungen im Vorfeld zu erkennen und, bevor ein Fehler \u00fcberhaupt auftritt, gegenzusteuern\u201c<\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Michael Neuhaus im E-3 Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>\u201eGenauso gilt dies f\u00fcr Werkzeuge und Maschinen: die Vielzahl an Informationen w\u00e4hrend der Fertigung in Echtzeit zu nutzen.\u201c<\/p>\n<p>W\u00e4hrend KI- und IoT-Themen innovative Ans\u00e4tze sind, ist der SolMan ein etabliertes Produkt in der SAP-Community. Somit scheint es ein logischer Schritt zu sein, dass das Customizing der Branchenl\u00f6sung Dis\u00adcrete Manufacturing auch \u00fcber den neuen SolMan 7.2 erfolgen kann.<\/p>\n<p>Neuhaus erkl\u00e4rt dazu, dass die L\u00f6sung grunds\u00e4tzlich in der Auslieferung an den SolMan 7.2 gekoppelt ist.<\/p>\n<p>\u201eDiesen bieten wir auch ,geshared\u2018 im Hosting bei uns an, falls der Kunde keinen weiteren dedizierten SolMan zur L\u00f6sung selbst betreiben will. So stellen wir Deployment und Wartung sicher.\u201c<\/p>\n<p>Auch der SolMan 7.2 ist ein relativ junges Produkt der SAP: Sind aus der Perspektive von MSG Treorbis die SAP-Bestandskunden mit den Funktionen und M\u00f6glichkeiten der Version 7.2 schon hinreichend vertraut?<\/p>\n<p>\u201eSicherlich nicht die breite Masse\u201c, schr\u00e4nkt Michael Neuhaus ein. \u201eAber es ist ein ausgereiftes Produkt, welches in der Hana-Version die Prozessdefinition bzw. Dokumentation zul\u00e4sst, ohne weitere Lizenzkosten zu erzeugen \u2013 gut f\u00fcr unsere Kunden.\u201c<\/p>\n<p>Der Erfolg der Partner ist immer auch von der SAP\u2019schen Roadmap abh\u00e4ngig. Aufgrund von Hana und Hana 2, HEC, HCP und nun SAP Cloud Platform, den j\u00e4hrlichen S\/4-Releases sind Lernaufwand und Innovation in der Community hoch. MSG Treorbis hat hier ein eigenes Vorgehensmodell entwickelt.<\/p>\n<p>Michael Neuhaus zum Abschluss des E-3 Gespr\u00e4chs: \u201eWir orientieren uns sicher stark an der SAP und veredeln die L\u00f6sungen der SAP mit unseren Erfahrungen aus vielen Kundenprojekten. Ich w\u00fcnsche mir, dass der User immer weiter in den Fokus r\u00fcckt.<\/p>\n<p>Nicht der technisch versierte SAP-Experte, sondern jeder Anwender sollte in Zukunft ein intuitives, auf seine Anforderungen anpassbares UI nutzen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SAP hat mit S\/4 und Hana einen sehr ambitionierten \u2013 fast radikalen \u2013 Weg vorgegeben: Nur noch ein Datenbankangebot f\u00fcr zuk\u00fcnftige ERP-L\u00f6sungen inklusive intensiver Verwendung von Open-Source-Produkten. SAP-Partner MSG Treorbis hat diese Herausforderung angenommen und die S\/4-Branchenl\u00f6sung Discrete Manufacturing entwickelt. Mit MSG-Treorbis-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Michael Neuhaus sprach Peter F\u00e4rbinger, E-3 Magazin, \u00fcber Chancen, Anforderungen und Trends.<\/p>\n","protected":false},"author":38,"featured_media":31062,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[19170,19171],"tags":[601,73,65,367,14519,21219,236,4942,286,610],"coauthors":[19920],"class_list":["post-31020","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-coverstory-1712","category-mag-1712","tag-digitalisierung","tag-erp","tag-hana","tag-industrie-4-0","tag-msg-treorbis","tag-s-4","tag-sap","tag-sap-partner","tag-solman","tag-stammdaten","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis.jpg",1000,468,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis.jpg",400,187,false],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis-768x359.jpg",768,359,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis.jpg",1000,468,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis-100x47.jpg",100,47,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis-480x225.jpg",480,225,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis-640x300.jpg",640,300,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis-720x337.jpg",720,337,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis-960x449.jpg",960,449,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis.jpg",1000,468,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis.jpg",1000,468,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis.jpg",1000,468,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis.jpg",1000,468,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis.jpg",1000,468,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis.jpg",18,8,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis.jpg",1000,468,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis.jpg",1000,468,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis.jpg",1000,468,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis.jpg",600,281,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis.jpg",600,281,false],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/CoverTreorbis-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>SAP hat mit S\/4 und Hana einen sehr ambitionierten \u2013 fast radikalen \u2013 Weg vorgegeben: Nur noch ein Datenbankangebot f\u00fcr zuk\u00fcnftige ERP-L\u00f6sungen inklusive intensiver Verwendung von Open-Source-Produkten. SAP-Partner MSG Treorbis hat diese Herausforderung angenommen und die S\/4-Branchenl\u00f6sung Discrete Manufacturing entwickelt. Mit MSG-Treorbis-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Michael Neuhaus sprach Peter F\u00e4rbinger, E-3 Magazin, \u00fcber Chancen, Anforderungen und Trends.<\/p>\n","category_list_v2":"<a href=\"https:\/\/e3mag.com\/de\/category\/coverstorys\/coverstory-1712\/\" rel=\"category tag\">Coverstory 17-12<\/a>, <a href=\"https:\/\/e3mag.com\/de\/category\/mag-1712\/\" rel=\"category tag\">MAG 17-12<\/a>","author_info_v2":{"name":"E-3 Magazin","url":"https:\/\/e3mag.com\/de\/author\/e-3-magazin\/"},"comments_num_v2":"0 comments","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31020","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/38"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31020"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31020\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/31062"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31020"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31020"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31020"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=31020"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}