{"id":30550,"date":"2017-11-08T08:00:58","date_gmt":"2017-11-08T07:00:58","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=30550"},"modified":"2024-01-19T14:52:42","modified_gmt":"2024-01-19T13:52:42","slug":"dynamische-formulare","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/dynamische-formulare\/","title":{"rendered":"Dynamische Formulare"},"content":{"rendered":"<p>Die Stadtwerke Dresden versorgen so rund 300.000 Kunden in Dresden und im Umland mit Strom, Erdgas, Trinkwasser und Fernw\u00e4rme. 124 Monteure und 37 Disponenten sind dabei f\u00fcr die Instandhaltung der Netze verantwortlich.<\/p>\n<p>Bis 2013 erfolgte die Einsatzplanung der Instandhaltungsauftr\u00e4ge mit einem selbst entwickelten Dispositions-Tool. Die Monteure erhielten ihre Auftr\u00e4ge f\u00fcr den Tag morgens von ihrem jeweiligen Meister in der Niederlassung. Erst dann konnten sie allein oder in Teams losfahren und mit der Abarbeitung ihrer Auftr\u00e4ge beginnen.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-1043101410\"><div id=\"great-1588418918\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Die R\u00fcckmeldungen zu den erledigten Auftr\u00e4gen f\u00fcllten sie auf Papier aus. Anschlie\u00dfend pr\u00fcfte der Innendienst diese Meldungen und erfasste sie elektronisch zur weiteren Bearbeitung.<\/p>\n<p>Um die Einsatzplanung und Auftragsabwicklung der Monteure effizienter zu gestalten und Medienbr\u00fcche zu vermeiden, entschied sich die Drewag 2011, ein Field-Service-Management-System einzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>In einem Ausschreibungsprozess wurden verschiedene Anbieter und L\u00f6sungen evaluiert. Ein wesentliches Kriterium dabei war die Integrationsf\u00e4higkeit in die Backend-Systeme SAP PM und verschiedene Betriebsmittelinformationssysteme auf Basis von Oracle.<\/p>\n<p>Die Wahl fiel schlie\u00dflich auf MobileX-Dispatch, das Field-Service- Management-System zur Einsatzplanung von mobilen Ressourcen, und MIP for Field Service, die mobile L\u00f6sung zur Auftragsabwicklung der Monteure am Einsatzort.<\/p>\n<p>2013 wurden die beiden L\u00f6sungen f\u00fcr die Sparten Gas, Wasser, Fernw\u00e4rme und Strom in einer ersten Ausbaustufe bei der Drewag eingef\u00fchrt. Anschlie\u00dfend erfolgte die schrittweise Umsetzung f\u00fcr die einzelnen Gesch\u00e4ftsprozesse \u00fcber mehrere Ausbau\u00adstufen.<\/p>\n<p>Die Disponenten planen die Wartungs- und Instandhaltungsauftr\u00e4ge f\u00fcr die Monteure etwa zwei Wochen im Voraus. Dabei nutzen sie f\u00fcr das Anlegen der Vorg\u00e4nge von SAP-PM-Sammelauftr\u00e4gen einen \u00adWizard in MobileX-Dispatch als Vorlagengenerator.<\/p>\n<p>Die Vorlagen sind dabei nach Sparten, T\u00e4tigkeitsgruppen und T\u00e4tigkeiten gegliedert. Die Disponenten w\u00e4hlen aus einer Liste Vorschlagswerte f\u00fcr die T\u00e4tigkeiten aus. Dies verk\u00fcrzt den Eingabeprozess und gew\u00e4hrleistet die korrekte Zuordnung zu den Sammelauftr\u00e4gen.<\/p>\n<p>Die Monteure erhalten ihre Auftr\u00e4ge nun direkt auf ihrem mobilen Endger\u00e4t. Dadurch erhalten sie auch offline Zugriff auf alle relevanten Informationen wie die Anlagenstruktur, Objektdaten, Einsatzhistorie und Meldungen in SAP PM und dem Backend-System SIS. Auch der Absprung in ein Offline-GIS ist m\u00f6glich.<\/p>\n<h3>MIP for Field Service<\/h3>\n<p>In MIP for Field Service erfasst der Monteur vor Ort den Anlagenzustand. Dabei werden Daten wie Messbelege bei Eingabe direkt auf ihre Plausibilit\u00e4t gepr\u00fcft. Die Pr\u00fcfkriterien dazu werden aus SAP PM auf das mobile Ger\u00e4t \u00fcbertragen und bei der Erfassung herangezogen.<\/p>\n<p>Die R\u00fcckmeldungen zu den Auftr\u00e4gen und Tagesberichten \u00fcbermittelt MIP for Field Service direkt an die Backend-Systeme. Dadurch entf\u00e4llt die zeitaufw\u00e4ndige manuelle \u00dcbertragung der Daten von Papierdokumenten.<\/p>\n<p>Ein weiterer gro\u00dfer Produktivit\u00e4tsfortschritt erfolgte im Jahr 2016 durch die Einf\u00fchrung der dynamischen Formulare \u2013 einem Zusatzmodul von MIP for Field Service zur Digitalisierung von Papierformularen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Massenprozesse wie die Inspektion von Gas- oder Wasserarmaturen, Hydranten oder Umspannstationen mussten die Monteure bisher unterschiedliche Papierformulare ausf\u00fcllen. Insgesamt fielen daf\u00fcr pro Jahr etwa 38.000 Dokumente an. Allein das Ausf\u00fcllen dieser Formulare und die manuelle \u00dcbertragung der Daten in die Back\u00adend-Systeme erforderte einen Zeitaufwand von insgesamt 424 Arbeitstagen.<\/p>\n<p>Mithilfe der dynamischen Formulare von MIP wurden diese Papierformulare zentral digitalisiert und an die Monteure ausgerollt. So k\u00f6nnen diese sie direkt auf ihrem mobilen Endger\u00e4t ausf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Nachdem sie den Auftrag abgeschlossen haben, erfolgt die \u00dcbertragung sowohl strukturiert als Datensatz als auch unstrukturiert als PDF ins Backend-System. F\u00fcr die n\u00e4here Zukunft ist die Migration auf die Version 5.0 der Field Service Management Suite geplant, die auch einige Erweiterungen in den dynamischen Formularen enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>So lassen sich durch den lesenden Zugriff auf das gesamte Standard-Datenmodell praktisch beliebige Daten aus MIP for Field Service nutzen, um kundenindividuelle Formulare mit eigenen Erfassungsdialogen zentral zu erstellen, automatisch auszurollen und kundenindividuelle Prozesse anzusto\u00dfen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/mobilex-ag\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Dynamische formulare\" class=\"aligncenter wp-image-11371 size-full\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-MOBILEx.jpg\" alt=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/mobilex-ag\/\" width=\"1000\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-MOBILEx.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-MOBILEx-768x86.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-MOBILEx-100x11.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-MOBILEx-480x54.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-MOBILEx-640x72.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-MOBILEx-720x81.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-MOBILEx-960x108.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um die Einsatzplanung und Auftragsabwicklung der Monteure zu modernisieren, haben die Stadtwerke Dresden 2011 ein Field-Service-Management-System eingef\u00fchrt. Durch den Einsatz dynamischer Formulare soll der Informationsfluss nun weiter verbessert werden.<\/p>\n","protected":false},"author":38,"featured_media":30551,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[161,2,18533],"tags":[15892,198,5128],"coauthors":[19920],"class_list":["post-30550","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-szene","category-sap-nachrichten","category-mag-1711","tag-field-service-management","tag-oracle","tag-sap-pm","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835.jpg",1000,458,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835.jpg",400,183,false],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835-768x352.jpg",768,352,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835.jpg",1000,458,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835-100x46.jpg",100,46,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835-480x220.jpg",480,220,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835-640x293.jpg",640,293,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835-720x330.jpg",720,330,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835-960x440.jpg",960,440,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835.jpg",1000,458,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835.jpg",1000,458,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835.jpg",1000,458,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835.jpg",1000,458,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835.jpg",1000,458,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835.jpg",18,8,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835.jpg",1000,458,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835.jpg",1000,458,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835.jpg",1000,458,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835.jpg",600,275,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835.jpg",600,275,false],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/shutterstock_463483835-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Um die Einsatzplanung und Auftragsabwicklung der Monteure zu modernisieren, haben die Stadtwerke Dresden 2011 ein Field-Service-Management-System eingef\u00fchrt. 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