{"id":29942,"date":"2017-10-25T18:01:59","date_gmt":"2017-10-25T16:01:59","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=29942"},"modified":"2022-05-01T09:11:59","modified_gmt":"2022-05-01T07:11:59","slug":"continuous-conversion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/continuous-conversion\/","title":{"rendered":"Continuous Conversion"},"content":{"rendered":"<p>Die Zeit ist reif:<\/p>\n<p>\u201eErstens ist mit dem aktuellen S\/4-Hana-Release 1709 ein gewisser Reifegrad der L\u00f6sung selbst sowie der funktionalen Abdeckung erreicht. Zweitens k\u00f6nnen gerade im Hinblick auf eine S\/4-Hana-Konvertierung bereits heute Bereinigungen im ECC-System vorgenommen werden, die den sp\u00e4teren Umstieg erleichtern. Transition-Checks helfen, sich rechtzeitig m\u00f6glicher Aufwand\u00adtreiber und Showstopper bewusst zu werden\u201c<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-4105248520\"><div id=\"great-828936835\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>definiert gleich zu Beginn des Gespr\u00e4chs Frank Scharpenberg, Head of SAP bei Atos Deutschland.<\/p>\n<p>Somit ist es auch eine Aufgabe der Bestandskunden, den Zeitpunkt f\u00fcr die Transformation und Conversion nach eigenen Vorgaben und Evaluierungen zu bestimmen. Nat\u00fcrlich \u201edr\u00e4ngt\u201c SAP auf einen schnellen Releasewechsel, aber das ist nichts Neues:<\/p>\n<p>Schon zu Zeiten von R\/3 Version 4.6c wurde von SAP versucht, die Bestandskunden so schnell wie m\u00f6glich auf R\/3 Enterprise (4.7) oder mySAP ERP 2005 zu heben \u2013 damals war es eine Spur einfacher, weil man die Datenbank behalten durfte.<\/p>\n<p>Hana ist Fluch und Segen f\u00fcr die SAP-Community zugleich: Hana als Plattform ist eine Revolution, die fast alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt; diese digitale Transformation muss aber auch organisiert, geplant und evaluiert werden.<\/p>\n<p>\u201eNeue Funktionalit\u00e4ten im Applikationsbereich, wie wir sie jetzt mit S\/4 und Hana sehen, erfordern letztlich auch immer neue Funktionen der Datenbank selbst\u201c<\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Scharpenberg.<\/p>\n<p>\u201eSo gesehen wird die Produktentwicklung der Datenbanktechnologie ebenso wenig abgeschlossen sein, wie die Entwicklung der Applikation selbst.\u201c<\/p>\n<p>Das Erstaunen mancher Bestandskunden \u00fcber eine Version 2 von Hana k\u00f6nnte sich demnach noch fortsetzen mit immer neuen In-memory-Computing-Metamorphosen.<\/p>\n<p>Leben ist kontinuierliche Ver\u00e4nderung, auch das IT-Leben:<\/p>\n<p>\u201ePrinzipiell raten wir jedem Kunden, sich mit dem Wechsel auf S\/4 Hana zu besch\u00e4ftigen\u201c<\/p>\n<p>betont Frank Scharpenberg.<\/p>\n<p>\u201eJe nach Ausgangssituation, Motivation und erwartetem Nutzen empfehlen wir jedoch unseren Kunden unterschiedliche Wege. Wir haben bei Atos dedizierte Customer Journeys f\u00fcr die unterschiedlichen Wege nach S\/4 entwickelt. Wir verstehen S\/4 Hana dabei als eine wesentliche technologische Komponente und Enabler, um die digitale Transformation zu treiben.\u201c<\/p>\n<p>Aus Sicht der SAP sollen S\/4, Hana und Leonardo die Big-Data-Szenarien, Machine Learning, Echtzeitanalysen und das Internet der Dinge (IoT) unterst\u00fctzen. Au\u00dferdem sollten mit S\/4 als dem digitalen Kern der IT-Architektur nun integrierte End-to-End-Prozesse geschaffen werden.<\/p>\n<p>Zu guter Letzt steht mit SAP Fiori die nun l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llige Modernisierung der Benutzeroberfl\u00e4che bereit. Ob das ein Bestandskunde mit einem Big Bang schafft, ist im Einzelfall zu evaluieren. Tatsache ist, dass die digitale Transformation mit und ohne S\/4, Hana und Leonardo in den allermeisten F\u00e4llen eine kontinuierliche Conversion und Transformation sein wird.<\/p>\n<p>Relativ leicht ist es, auf der \u201egr\u00fcnen Wiese\u201c zu beginnen, aber \u201eim Gegensatz zum Greenfield-Ansatz, bei dem die Realisierung neuer Funktionalit\u00e4ten von Beginn an im Fokus ist, geht es bei der Konvertierung zun\u00e4chst pragmatisch darum, ein ECC-System unter S\/4 Hana stabil und verl\u00e4sslich mit seinen bestehenden Prozessketten wieder zum Laufen zu bringen\u201c<\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Thomas Offermann, Head of SAP Offering, Atos Deutschland.<\/p>\n<h3>Woran l\u00e4sst sich im Detail eine erfolgreiche S\/4-Conversion festmachen?<\/h3>\n<p>\u201eFasst man die Frage weiter, ist es f\u00fcr uns wichtig, unseren Kunden den Mehrwert f\u00fcr das operative Gesch\u00e4ft aufzuzeigen; durch fundierte, toolunterst\u00fctzte Analysen der heutigen Systeme den Aufwand wie auch die Stolpersteine zu identifizieren, sowie Anpassungen zu automatisieren, um das Risiko und die Laufzeit zu reduzieren\u201c<\/p>\n<p>pr\u00e4zisiert Offermann.<\/p>\n<p>Wie l\u00e4sst sich eine standardisierte Vorgehensweise bei der S\/4-Conversion auf die unternehmensspezifischen Anforderungen anpassen? Ulrich Frommholz, Offering Manager ERP Consolidation &amp; Harmonization und S\/4 Hana bei Atos, antwortet:<\/p>\n<p>\u201eDa jedes Unternehmen anders ist, sind unserer Erfahrung nach auch die Anforderungen immer kundenindividuell. Wir bieten unseren Kunden unterschiedliche Bausteine an, die sie zu einer individuellen Transformations-Roadmap kombinieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Als Beispiel k\u00f6nnen hier genannt werden: die bereits erw\u00e4hnten Customer Journeys, um gemeinsam das am besten geeignete Transformationsszenario zu identifizieren, S\/4 Hana Readiness Assessments, um Aufwand und Dauer ermitteln zu k\u00f6nnen. Oder Value Assessments, um den kundenindividuellen Mehrwert von S\/4 aufzuzeigen.\u201c<\/p>\n<p>Eine viel diskutierte Frage in der SAP-Community: Evolution oder Revolution? Ist S\/4 der logische ERP\/ECC-6.0-Nachfolger oder ein kompletter Neuanfang, wenn man einmal das Lizenztechnische au\u00dfen vor l\u00e4sst.<\/p>\n<p>\u201eKunden mit heterogenen Systemlandschaften m\u00fcssen nicht gleich in einem Schritt ihre komplette Architektur umstellen\u201c<\/p>\n<p>wei\u00df Ulrich Frommholz, Offering Manager ERP Consolidation &amp; Harmonization und S\/4 Hana bei Atos, aus seiner beruflichen Praxis.<\/p>\n<p>Ein sukzessiver \u00dcbergang z. B. im Rahmen eines Cen\u00adtral-Finance-Konzeptes, an welches SAP- als auch Non-SAP-Systeme angebunden werden, ist ebenfalls denkbar.<\/p>\n<p>\u201eHeterogenit\u00e4t ist dabei nicht das alleinige Entscheidungskriterium f\u00fcr die Wahl eines Transition-Szenarios, auch der Wunsch nach einem Redesign der Prozesse oder nach Konsolidierung beeinflusst die Entscheidung\u201c<\/p>\n<p>erg\u00e4nzt Frommholz.<\/p>\n<p>\u201eUnserer Erfahrung nach kommt bei heterogenen Systemlandschaften h\u00e4ufig eine kundenspezifische Kombination aus Brownfield, Greenfield und Landscape Transformation zum Tragen. In den Bereichen, die beibehalten werden sollen, wird eher konvertiert, w\u00e4hrend Bereiche mit Konsolidierungsbedarf in einem Greenfield-Ansatz neu aufgesetzt werden.\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_29943\" aria-describedby=\"caption-attachment-29943\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Coverstory-1711-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Continuous conversion\" class=\"wp-image-29943 size-full\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Coverstory-1711-1.jpg\" alt=\"Continuous conversion\" width=\"800\" height=\"332\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Coverstory-1711-1.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Coverstory-1711-1-768x319.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Coverstory-1711-1-100x42.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Coverstory-1711-1-480x199.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Coverstory-1711-1-640x266.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Coverstory-1711-1-720x299.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-29943\" class=\"wp-caption-text\">Joachim Stumpf, S\/4 Hana Offering Manager, Frank Scharpenberg, Head of SAP, Dieter Ferdinand, Offering Manager User Excellence and Learning Solutions, und Ulrich Frommholz, Offering Manager ERP Consolidation &amp; Harmonization und S\/4 Hana (alle Atos Deutschland, v. l.).<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Simplification List<\/h3>\n<p>Zum Abfedern der manchmal hitzigen Debatte hat SAP die Simplification List for SAP S\/4 Hana als Whitepaper aufgelegt.<\/p>\n<p>\u201eDem Kunden mag man eine Besch\u00e4ftigung mit der inzwischen sogar 894 Seiten starken Simplification List eigentlich nicht zumuten\u201c<\/p>\n<p>meint Frank Scharpenberg.<\/p>\n<p>\u201eGanz zu schweigen von der Absch\u00e4tzung der Implikationen auf kundeneigene Entwicklungen und Programme. Die gute Nachricht f\u00fcr Kunden ist jedoch, dass letztlich nur ein geringer Prozentsatz dieser Simplification Items wirklich relevant sein wird und dass technische Checks helfen, diese zu identifizieren.\u201c<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend k\u00f6nnen SAP-Berater wie Atos dabei unterst\u00fctzen, die Implikationen und Aufw\u00e4nde abzusch\u00e4tzen und erforderliche Anpassungen vorzunehmen. Mittlerweile lassen sich auch einige Conversion- und Transformationsaufgaben automatisieren.<\/p>\n<p>\u201eBez\u00fcglich der Automatisierung arbeitet Atos mit der Firma SmartShift zusammen, die den Custom Code bestehender SAP-ERP-Systeme nicht nur analysiert, sondern auch zu einem erheblichen Anteil gleich automatisch auf Hana konvertiert\u201c<\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Joachim Stumpf, S\/4 Hana Offering Manager, Atos Deutschland.<\/p>\n<p>Werden komplexe Systemlandschaften mit mehreren Konvertierungs- und Testzyklen umgestellt, so kann Machine Learning bei der Auswahl von Testszenarien unterst\u00fctzen, indem besonders fehleranf\u00e4llige Bereiche identifiziert werden, um diese im n\u00e4chsten Testzyklus besonders intensiv testen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u201eDie Bewertung der Simplification List erfolgt teilautomatisiert\u201c<\/p>\n<p>sagt Stumpf.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr die Analyse k\u00f6nnen die Transition Check Reports herangezogen werden, w\u00e4hrend die Umsetzung der Anpassungen meist noch Fachexperten erfordert.\u201c<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal gilt: Je schlanker das Ausgangssystem, desto weniger potenzielle Fehlerquellen in der Konvertierung. Darum empfiehlt sich beispielsweise der Einsatz des Usage Procedure Protocol, um nur diejenigen Kundenprogramme anzupassen, die auch tats\u00e4chlich genutzt werden.<\/p>\n<p>\u201eDurch die weitreichenden Ver\u00e4nderungen des Datenmodells unter S\/4 Hana sind auch die Auswirkungen auf das Kundencoding entsprechend umfangreich. Hier helfen die Custom Code Checks des Abap-Test-Cockpits, entsprechendes Coding zu identifizieren, welches im Anschluss manuell oder automatisiert angepasst wird\u201c<\/p>\n<p>erg\u00e4nzt Joachim Stumpf.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Atos-1711.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Continuous conversion\" class=\"aligncenter size-full wp-image-29945\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Atos-1711.jpg\" alt=\"Atos 1711, Continuous Conversion, Hana\" width=\"900\" height=\"438\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Atos-1711.jpg 900w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Atos-1711-768x374.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Atos-1711-100x49.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Atos-1711-480x234.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Atos-1711-640x311.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Atos-1711-720x350.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>Wo liegen nach Meinung von Atos die wahren Herausforderungen? Im Technischen, Betriebswirtschaftlichen oder Organisatorischen?<\/h3>\n<p><strong>Frank Scharpenberg<\/strong>: \u201eIn allen drei Bereichen gibt es unterschiedliche Herausforderungen. Im Technischen ist es zun\u00e4chst die Analyse der heutigen Systeme, da nur so der wahre Aufwand und m\u00f6gliche Stolpersteine identifiziert werden k\u00f6nnen, die wiederum Grundlage einer verl\u00e4sslichen Roadmap sind.<\/p>\n<p>Weiterhin kommen akribische Vorbereitungen hinzu, die ein Umstieg erfordert. Die Herausforderung im betriebswirtschaftlichen Umfeld liegt in der Darstellung des tats\u00e4chlichen quantitativen Nutzens von S\/4 f\u00fcr das operative Gesch\u00e4ft.<\/p>\n<p>Im organisatorischen Umfeld liegt die Herausforderung im Change Management, da sich mit der Einf\u00fchrung von S\/4 auch Rollen, Verantwortlichkeiten und Arbeitsweisen ver\u00e4ndern.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEine vollautomatisierte Konvertierung wird es auf absehbare Zeit sicherlich nicht geben\u201c<\/p>\n<p>betont Head of SAP Offering bei Atos Deutschland, Thomas Offermann.<\/p>\n<p>Teilbereiche wie die Analyse des Custom Codes oder der Simplification Items sind auch heute schon toolunterst\u00fctzt und teil\u00adautomatisiert, ebenso wie die Konvertierung selbst \u00fcber den Software Update Manager.<\/p>\n<p>Auch die Anpassungen des Kunden-Codings sowie das Testen k\u00f6nnen automatisiert erfolgen.<\/p>\n<p>\u201eSchaut man sich bei Konvertierungsprojekten die Laufzeittreiber an, so sind dies h\u00e4ufig aufw\u00e4ndige Vorprojekte f\u00fcr die Einf\u00fchrung des neuen Hauptbuchs oder die Umstellung auf den Business-Partner\u201c<\/p>\n<p>wei\u00df Offermann aus zahlreichen erfolgreichen Projekten.<\/p>\n<p>\u201eHier sehen wir aktuell das gr\u00f6\u00dfte Potenzial f\u00fcr Verbesserung durch eine \u2013 bessere \u2013 Inte\u00adgration in die eigentliche Konvertierung.\u201c<\/p>\n<h3>Selbst die beste S\/4-Conversion kommt ohne Testen, Tests und Training nicht aus \u2013 oder?<\/h3>\n<p>\u201eIn einem Konvertierungsprojekt ist der Trainingsaufwand per se niedriger als bei einem Greenfield-Ansatz, denn hier wird ganz bewusst auf ein Redesign der Prozesse verzichtet\u201c<\/p>\n<p>beschreibt Dieter Ferdinand, Offering Manager User Excellence and Learning Solutions bei Atos Deutschland, die Situation.<\/p>\n<p>Trainingsrelevant sind daher zun\u00e4chst insbesondere diejenigen Prozesse, die im Vorfeld anhand der erw\u00e4hnten Simplification List identifiziert wurden. Beispielsweise dann, wenn bisherige Funktionalit\u00e4ten durch Nachfolgeprodukte abgel\u00f6st werden (z. B. Erl\u00f6sabgrenzung durch SAP Revenue Accounting und Reporting).<\/p>\n<p>\u201eBez\u00fcglich des Testaufwandes m\u00f6chten wir unseren Kunden gar keine Illusionen machen: Haben die Analysen im Vorfeld der Umstellung umfangreiche Anpassungen des Kunden-Codings und die Relevanz vieler Simplification Items f\u00fcr das spezifische Kundensystem ergeben, so sind mit einer Umstellung auf S\/4 umfangreiche Tests erforderlich\u201c<\/p>\n<p>betont Atos-Manager Ferdinand nachdr\u00fccklich.<\/p>\n<h3>Perfekte Test- und Lernsysteme sind notwendig, weil \u00fcber der SAP-Community ein Damoklesschwert h\u00e4ngt: Schafft die SAP-Community die Deadline 2025?<\/h3>\n<p>Dazu nochmals Frank Scharpenberg: \u201eAngstszenarien sind aus unserer Sicht immer ein schlechter Antrieb und Motivator. Von daher versuchen wir unsere Kunden lieber von den Vorteilen von S\/4 und dem daraus zu generierenden Gesch\u00e4ftsnutzen zu \u00fcberzeugen, anstatt die Notwendigkeit aufgrund einer Deadline zu bem\u00fchen.<\/p>\n<p>Gerade bei der Konvertierung geht Gr\u00fcndlichkeit vor Schnelligkeit und letztlich kann niemand die tats\u00e4chliche Bestandskundensituation im Jahr 2025 vorhersagen. Als Atos werden wir auf jeden Fall gerne gemeinsam mit unseren Kunden dazu beitragen, die Deadline zu halten.\u201c<\/p>\n<p>SAP jedenfalls bem\u00fcht sich sehr, die gesteckten Ziele zu erreichen, und ver\u00f6ffentlicht j\u00e4hrlich neue Meilensteine-Versionen: Atos verf\u00fcgt \u00fcber eine eigene S\/4-Hana-Demolandschaft, die ma\u00dfgeblich dazu beitr\u00e4gt, interessierten Kunden den Nutzen von S\/4 n\u00e4herzubringen.<\/p>\n<p>\u201eAktuell arbeiten wir intern am Upgrade der Systeme auf das neueste Release, Shipment 1709, um unseren Kunden schnellstm\u00f6glich die neuen Funktionalit\u00e4ten demonstrieren zu k\u00f6nnen\u201c<\/p>\n<p>beschreibt Ulrich Frommholz, Offering Manager ERP Consolidation &amp; Harmonization und S\/4 Hana bei Atos, die Infrastruktur.<\/p>\n<h3>Was w\u00fcnscht sich Atos als SAP-Partner von SAP f\u00fcr 2018?<\/h3>\n<p>\u201eAtos w\u00fcnscht sich, wie auch viele SAP-Kunden dieses auf dem DSAG-Kongress 2017 deutlich gefordert haben, mehr Transparenz bzgl. SAP Leonardo. Wichtig wird weiterhin ein fr\u00fchestm\u00f6glicher, umfassender und verl\u00e4sslicher Wissenstransfer von SAP an die Partner sein, damit diese die Umsetzung neuer SAP-L\u00f6sungen in den Projekten beim Kunden erfolgreich durchf\u00fchren k\u00f6nnen. Hierzu w\u00e4re eine klare und verl\u00e4ssliche Roadmap f\u00fcr alle derzeit beim Kunden eingesetzten Komponenten erforderlich\u201c<\/p>\n<p>betont Frank Scharpenberg, Head of SAP bei Atos Deutschland, zum Abschluss des Gespr\u00e4chs.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wann ist der beste Zeitpunkt f\u00fcr eine Conversion von S\/7 auf S\/4? Wann soll der SAP-Bestandskunde von ERP\/ECC 6.0 mit AnyDB auf S\/4 mit Hana umsteigen? Noch ist die SAP\u2019sche Business Suite 7 in der Community hochgesch\u00e4tzt \u2013 wie j\u00fcngst der Anwenderverein DSAG erhob. Auf der Suche nach dem besten Absprungtermin diskutierten Frank Scharpenberg, Thomas Offermann, Joachim Stumpf, Ulrich Frommholz und Dieter Ferdinand (alle von Atos Deutschland) mit Peter F\u00e4rbinger, E-3 Magazin.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":29946,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[18614,18533],"tags":[210,12853,130,12854,370,13891,450,19701],"coauthors":[27825],"class_list":["post-29942","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-coverstory-1711","category-mag-1711","tag-big-data","tag-brownfield","tag-datenbank","tag-greenfield","tag-iot","tag-leonardo","tag-r3","tag-s-4-hana","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381.jpg",1000,425,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381.jpg",400,170,false],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381-768x326.jpg",768,326,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381.jpg",1000,425,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381-100x43.jpg",100,43,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381-480x204.jpg",480,204,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381-640x272.jpg",640,272,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381-720x306.jpg",720,306,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381-960x408.jpg",960,408,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381.jpg",1000,425,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381.jpg",1000,425,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381.jpg",1000,425,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381.jpg",1000,425,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381.jpg",1000,425,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381.jpg",18,8,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381.jpg",1000,425,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381.jpg",1000,425,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381.jpg",1000,425,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381.jpg",600,255,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381.jpg",600,255,false],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/shutterstock_539917381-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Wann ist der beste Zeitpunkt f\u00fcr eine Conversion von S\/7 auf S\/4? 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